Skip to playerSkip to main content
  • 3 months ago
Transcript
00:00I've been a long time...
00:03...I don't have a single job anymore.
00:05But what's with the dates you told me all the time?
00:08That was a lie.
00:12You might have to know...
00:14...that your love to Merle...
00:17...for Benitez's lying.
00:21Give me one last time.
00:25Where is your father?
00:30I'm worn and painted by the sun...
00:32...and it's in my eyes...
00:34...and it's in my eyes.
00:38Caught by the rapture of the dawn...
00:40...and a restless sky...
00:42...and a restless sky.
00:46This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:58This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on, I'm rolling on.
01:08I'm rolling on...
01:14...I thought he could be here.
01:18The have you found everywhere.
01:20...in house, in the garden.
01:22Yes, yes.
01:23And there's no code.
01:24Maybe he didn't come to me.
01:25He's hiding everywhere.
01:26Alle Türen are closed.
01:27And I have the one just closed.
01:29So, is it?
01:30He didn't have to be at you?
01:32Ariane, I would understand it.
01:34If you want to help him, you want to help him.
01:36What did he do you have done?
01:38Yes.
01:40The million, we can probably write.
01:44Let's wait. The police search for him.
01:46Yes, but we're here.
01:48He's not there.
01:50Well, I'll try it.
01:54You could tell me about your verdict.
01:58It's not me.
02:00Let's go.
02:04Where do you stay?
02:06Yes, it's good.
02:08Oh, I'm with the last drop of Benzin here.
02:10Yes, then we'll go to the next time.
02:12I have a reserve canister.
02:14Okay, then we'll see you at home.
02:16Yes.
02:18We'll go to the next drop of Benzin here.
02:20Yes, then we'll go to the next time.
02:22I have a reserve canister.
02:24Okay, then we'll see you at home.
02:26Yes.
02:28Yes.
02:30Yes.
02:32Yes.
02:34Yes.
02:36Yes.
02:38Yes.
02:40Yes.
02:42Yes.
02:44Yes.
02:46Yes.
02:48Yes.
02:50And where did you get the whole time, while you told me that you went to work?
02:55I was going to play Schach.
02:58In the park.
03:00Schach spiel?
03:02We pay a lot of money for our daughter's work and you play Schach in the park.
03:06I've tried to get the whole time, but it's just not to do anything.
03:11If you could talk with me!
03:14You can buy me a card with diamonds!
03:16I bought you a card before the contract was placed.
03:21Then we'd have to give them back.
03:23To be like a trotter?
03:25You have to earn the big money.
03:27I can play the house man.
03:29Now hold the ball flack.
03:31You're lying to me, I'm the böse?
03:34No, it's not.
03:35I didn't say anything, because I knew how you react.
03:38I react only because you've been wronged.
03:41Now I tell you the truth and you have no understanding for my situation.
03:46I'm going to my party.
03:48I'm going to my party.
03:49The people are already waiting.
03:51You didn't want to do anything with you.
04:07What do you want to do with you?
04:08I have a plan.
04:09More can't I tell you anymore.
04:10Is that already going on?
04:11I have to do it on my own way.
04:12I have to do it on my own way.
04:13That's the only way.
04:14I trust you.
04:15You trust me.
04:16I have a plan.
04:17More can't I tell you anymore.
04:18I don't tell you anymore.
04:19I have to do it on my own way.
04:20I have to do it on my own way.
04:21I have to do it on my own way.
04:22I have to do it on my own way.
04:23That's the only way.
04:24I trust me.
04:25You trust me.
04:26I have to do it on my own way.
04:27That's the only way.
04:29I trust you.
04:30You trust me too.
04:31You trust me too.
04:32No.
04:36We're doing anything, what you want me to do?
04:38I know, that it's hard to be, Vera, to lie.
04:42It's a chance, that you and Jan could do it on my own way.
04:47I have to do it on my own way.
04:53If I hold the mouth, then I will do it on my own way.
04:56And not your own way.
04:58Let me do it in order.
05:00Please.
05:05Okay.
05:06And then you tell me the police?
05:08That's what I told you.
05:13Come.
05:14You can't stay.
05:15Where?
05:16Wohin?
05:18Im Keller meiner Werkstatt wird dich keiner suchen.
05:25Aber wenn du dein Wort brichst, dann kann ich dir nicht noch mal verzeihen.
05:29Was ist passiert?
05:30Ich darf die Sanierung des Sees erst nach meinem offiziellen Amtsantritt in Auftrag geben.
05:38Oh, dann könntest du die Zwischenzeit ja nutzen, um qualifizierten Bewerbern für den Energieberaterjob abzusagen.
05:53Du weißt, dass ich Ben Berger gern beauftragt hätte, wenn seine Bewerbung fristgerecht eingegangen wäre.
06:06Und wegen der Seesanierung kann ich auch noch mal Norman ansprechen.
06:09Ich glaube, das bringt nichts.
06:10Er hat eine relativ klare Position.
06:12Ja, aber vielleicht ordnet er die Seesanierung selbst an, wenn ihm seine Pressesprecherin die Öffentlichkeitswirkung erklärt.
06:19Das ist eine gute Idee.
06:21Äh, sag mal, könntest du dafür sorgen, dass dieser Tisch hier rauskommt?
06:25Mein Büro ist doch keine Abstellkammer.
06:26Äh, nein.
06:27Ich kann doch nicht meinen Arbeitsplatz hier wegräumen.
06:30Solange die Büros im Westtrakt saniert werden, müssen die Mitarbeiter eben zusammenrücken.
06:39Du machst Witze.
06:41An Ordnung vom Chef?
06:44Ist doch schön, Papa.
06:45Sind wir unter uns?
06:47Bleibt doch in der Familie.
07:00Es tut mir leid, dass ich mich vorhin so vergessen habe.
07:07Schon gut.
07:18Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.
07:21Du glaubst nicht mehr an uns, an unsere Liebe.
07:26Und dabei waren wir so glücklich, als wir uns wieder hatten.
07:30Und beide gespürt haben, dass wir immer noch zusammen gehören.
07:35Vielleicht haben wir uns etwas vorgemacht.
07:39Nein.
07:40Du hast dir unsere Beziehungen von anderen schlechtreden lassen.
07:44Dein Freund Thomas, Melle, Mick Eckert.
07:48Sie sind alle gegen uns.
07:50Sie machen sich Sorgen.
07:51Die du ihnen nehmen könntest, wenn du dich klar zu uns bekennen würdest.
07:55Aber du haderst.
07:57Du kannst nicht behaupten, dass sie uns keine Chance gegeben hätte.
08:00Ich habe mein komplettes Leben für dich auf den Kopf gestellt.
08:04Ich glaube, dass wir in einem anderen Umfeld glücklich wären.
08:15Die Frage ist nur, ob du das überhaupt noch willst.
08:20Ich weiß, wie kränkt mein ständiges Misstrauen auf dich wirken muss, aber...
08:29...ich kann nicht anders.
08:32Es kann aber so nicht weitergehen.
08:35Nein, das kann es nicht.
08:38Wir sollten uns trennen, Benita.
08:45Pressestelle der Stadt Lüneburg, Julie Jansen, hallo.
08:47Ah, Sie wollte ich auch gerade anrufen.
08:49Was halten Sie vom fünften oder sechsten als Termin für die Veröffentlichung?
08:54Prima. Ja, bis dann.
08:56Jansen, bitte informieren Sie doch Herr Naumann darüber, dass der fünfte oder sechste als Termin für die Sitzung mit den Stadtplanern vorgesehen ist, ja?
09:05Ich schreib dann noch einen kurzen Ankündigungstext. Danke.
09:08Also, Anweisungen hin oder her. Julie, so geht das nicht.
09:12Was?
09:13Ja, dass du dauernd telefonierst.
09:15Ah, ich arbeite.
09:16Ja, aber ich kann so nicht arbeiten.
09:18Ja, soll ich auf dem Flur telefonieren, oder was?
09:21Du, du könntest etwas leiser telefonieren.
09:24Papa, jetzt sei doch nicht so empfindlich.
09:31Stellt euch vor.
09:35Sie ist gar nicht selbst geflogen.
09:38Deine Emilia?
09:39Ja.
09:40Sie war zwar die erste Frau, die den Atlantik überquert hat, aber sie saß nur im Cockpit.
09:46Trotzdem war es natürlich eine Sensation und eine große Leistung zur damaligen Zeit.
09:53Ihr müsst bedenken, dass eine Frau so mutig war.
09:57Ja, das kann ich mir vorstellen. Immerhin wurde sie ja auch berühmt.
10:00Nicht wahr?
10:01Aber der Pilot, der die eigentliche Leistung vollbracht hat, geriet in Vergessenheit.
10:06Tolle Story, Oma. Du korrigierst die Legendenbildung.
10:09Nicht wahr?
10:10Ach, meine Lieben.
10:15In Glück und Eintracht bei der Arbeit.
10:26Am Wochenende findet in Hamburg eine Wein-Auktion statt.
10:31Echt? Wollen wir da hin?
10:34Ähm, wollen wir spontan entscheiden?
10:36Äh, ich geh schon.
10:45Ah, Herr Lichtenhagen. Hi.
10:46Ah, Herr Lichtenhagen, kommen Sie rein. Sie kommen gerade rechtzeitig zum Essen.
10:49Äh, danke. Ich hab nicht so viel Zeit. Ich wollte eigentlich zu Ihnen, Frau Friedrichs.
10:53Ah, Ihr Mandant war von meiner Einschätzung, dass der Wein gefälscht sein könnte, wahrscheinlich nicht so begeistert.
10:57Äh, doch, doch, Herr von Sternek hat Ihre Warnung sehr ernst genommen.
11:01Andererseits, äh, quält Ihnen natürlich doch die Frage, ob der Wein nicht vielleicht echt sein könnte.
11:07Warum macht er eine Flasche nicht auf? Dann weiß er es.
11:10Noch hat er die Flasche ja gar nicht.
11:12Außerdem, die Herzfelderben spenden bestimmt keine 7500-Euro-Flasche nur so zu probieren.
11:16Naja, letztlich müsste es aber auch in Ihrem Interesse sein, zu wissen, ob Sie da auf einem Schatz sitzen oder eine billige Fälschung zum Verkauf anbieten.
11:21Naja, es gibt ja noch ein paar andere Möglichkeiten, das herauszufinden.
11:26Ach ja? Genau das wollte ich Sie nämlich fragen.
11:29Ja. Die Flasche, das Etikett, Farbe des Weins. Also, wenn ich die Flasche mal in der Hand haben könnte, dann wären wir hinterher sicherlich schlauer.
11:37Ja, man müsste die Herzfelder eigentlich nur um eine kurzfristige Leihgabe bitten.
11:41Mhm. Und hinterher geht die Flasche unversehrt in die Sammlung zurück.
11:45Das klingt nach einem machbaren Kompromiss. Ich werde die Herzfelder gleich mal anrufen.
11:49Naja, die komplette Sammlung kostet 160.000. An Ihrer Stelle würde ich mich auf den Kompromiss einlassen.
11:55Naja, aber so einen teuren und seltenen Wein gibt man ungern aus der Hand und schickt ihn auf Reisen.
12:00Ich werde Ihnen mal anbieten, den Wein höchstpersönlich abzuholen.
12:03Sagen Sie doch, Herrn von Sterneck, ich überprüfe den Wein gern.
12:07Und wenn er denn wirklich echt ist, dann hätte ich gern eine Flasche als Aufwandsentschädigung.
12:11Ja, na genau.
12:13War nur ein Witz, ich nehme natürlich auch einen guten Bordeaux.
12:15Er wird dann aber mit mir getrunken.
12:20Vielleicht.
12:21Vielleicht.
12:22Vielleicht.
12:23Vielleicht.
12:24Can you choose a better place, if you have to talk to me already in the afternoon?
12:51Why not the three kings? Everyone knows us.
12:54My husband came to the house. I had to leave.
13:01Have you still the money?
13:04The owner had only a check. It takes, until I can't reach it.
13:09So, so.
13:11And Gunther speaks already about Trennung.
13:14And that, after the whole theater, that I insinued.
13:17And after that, that I had to pay Anderson and a Jubilee.
13:22Of course.
13:23Of the 20.000 for the motorboat and your 30.000 ganz to schweigen.
13:28And of the 300.000 still remains enough.
13:31And of course.
13:32If I do a year and I don't have to pay, I don't have to pay for Gunther.
13:37And then I ask myself, why is that all?
13:39It would certainly not be helpful if Gunther now from your past as Sophia Magnani erfahren
13:44would, right?
13:45You get your money already.
13:46You get your money already.
13:47You get your money already.
13:48Wissen Sie was?
13:49Vergessen Sie das Geld.
13:50Warum?
13:51Ich will was anderes.
13:52Ich will, dass Sie versuchen, Gunther dazu zu bringen, das Gut an Jan und Vera zu verkaufen.
14:01Die beiden können nicht genug bezahlen.
14:04Schon vergessen?
14:05Sie haben deren Geld verzockt.
14:07Und deswegen kommen Sie jetzt ins Spiel.
14:09Sie überschätzen mich.
14:11Das schaffe ich nicht.
14:12Ich glaube, Sie haben schon ganz andere Sachen geschafft.
14:15Aber Gunther will nie sein Gut unterweit verkaufen.
14:22Dann strengen Sie sich an, Sophia.
14:38Hallo, Hannes.
14:39Auch was?
14:40Danke.
14:41Sag mal, hattest du heute Mittag Bandprobe?
14:44Nein.
14:45Erst in ein paar Tagen.
14:46Tauben Lichtenhagen.
14:47Söndkis Vertretung für den Pass weiß noch nicht, wann er Zeit hat.
14:51Warum fragst du?
14:54Nur so.
14:55Also, ich geh schlafen.
15:00Mach's gut.
15:01Schlaf gut.
15:08Vera, das Garagentor geht immer schwieriger.
15:11Da sind irgendwann die Scharniere fällig.
15:13Ist was?
15:14Er war doch an Herrn Möritz.
15:16Ach was.
15:17Ja.
15:18Ariane war so nervös, sie konnte mich fast nicht anschauen.
15:22Die Geschichte mit dem Benzin, das war auch eine Ausrede.
15:28Und vorher in der Werkstatt hat sie mich auch angelogen.
15:32Angeblich sollte Hannes sie vertreten und er konnte nicht wegen einer Bandprobe.
15:38Die gab's aber nie.
15:40Auch wenn Rainer ihr Vater ist.
15:42Sie verhilft gerade einem Verbrecher zur Flucht.
15:45Was machst du?
15:47Die Polizei anrufen.
15:48Jan, ich will nicht, dass sie da mit reingezogen wird.
15:50Checkst du das nicht?
15:51Sie steckt doch schon mittendrin, wenn sie jetzt ihm auch noch zur Flucht verhilft.
15:55Das tut sie nicht.
15:56Sie wird bestimmt versuchen, dass er sich stellt.
15:59Was?
16:00Verstehst du das nicht?
16:01Ich kann doch nicht einfach so stillhalten.
16:03Dieser Kerl hat ein Drittel meines Vermögens gestohlen und dafür habe ich lang und hart
16:07gearbeitet.
16:08Lass mich mit Ariane reden, bevor wir die Polizei alarmieren.
16:14Na gut, wenn er sich bis Nachmittag stellt.
16:19Ansonsten werde ich die Polizei über unseren Verdacht informieren.
16:23Okay.
16:24Was machst du denn noch hier? Der Unternehmerin-Stammtisch ist da längst vorbei.
16:48Ich lass den Abend noch ausklingen.
16:50Mein anstrengender Tag.
16:52Und?
16:54Weißt du inzwischen, warum Benita am Flugplatz war?
16:58Ich kenne ihre Geschichte.
17:00Die du nicht glaubst.
17:02Im Moment bezweifle ich alles.
17:06Ich traue ja nicht über den Weg und ich kontrolliere sie, wo ich nur kann.
17:11Das mit Rainer Christiansen ist ja inzwischen wieder aufgetaucht.
17:15Vera hat ihn in meinem Ferienhaus vermutet, aber da war er nicht.
17:19Es tut mir leid für dich, Merle. Ich weiß, dass du ihn mochtest.
17:23Ja, ist schon okay.
17:25Ich habe ja rechtzeitig die Reißleine gezogen.
17:29Hätte ich vielleicht auch tun sollen.
17:37Tja. Schwierig mit jemandem zusammenzuleben, dem man nicht vertraut.
17:41Benita ist ein besonderer Fall.
17:43Die verschollene Ehefrau.
17:45Seit ihr im Auftauchen weiß ich nicht, welche ihrer Geschichten überhaupt wahr ist.
17:51Entweder bin ich zu gutgläubig oder zu misstrauisch.
17:55Und am Ende ist es doch egal, was die anderen sagen, oder?
17:59Du musst wissen, ob eure Gefühle füreinander echt sind.
18:04Wolltest du an meiner Stelle mit ihr nach Sardinien gehen?
18:10Das fragst du mich?
18:12Entschuldige dich. Ich hätte dich nicht fragen sollen.
18:16Du hast dich von mir getrennt, weil du mit Benita zusammen sein wolltest.
18:19Also überleg dir gut, ob du diese Liebe so leichtfertig aufs Spiel setzen willst.
18:29Es wäre schon irgendwann noch ein neuer Auftrag gekommen.
18:31Und überhaupt, Schuld daran ist nur diese bescheuerte Heidepaar-Aktion.
18:35Ach so, stimmt. Was bin ich nur für eine Scheißfreundin, dass ich diesen Wettbewerb nicht einfach abgeschafft habe.
18:40Kannst du mich bitte mal ernst im Juli? Britta ist richtig sauer auf mich.
18:44Ja, aber sie kriegt sich auch wieder ein. Sie will doch nur ein bisschen mehr Offenheit von dir.
18:48Komm schon, das ist doch nicht so schwer. Ich war blöd, du auch ein bisschen. Vertragen wir uns wieder.
18:53Oh, darf ich mir das bitte aufschreiben?
18:56Selbstverständlich gegen ein schönes Honorar.
19:00Ich glaube nicht, dass Britta es so locker nehmen wird.
19:03Du solltest einfach mal ein bisschen mehr Vertrauen in deine Frau haben.
19:06Sie kann viel mehr ab, als du denkst.
19:10Kannst du mich anklopfen?
19:12Ariane, ich muss mit dir reden.
19:14Muss das jetzt sein?
19:16Dein Vater war im Ferienhaus und du hast es gewusst.
19:18Wie kommst du darauf?
19:20Was hat Rainer vor?
19:22Willst du ihm bei der Flucht helfen?
19:24Quatsch!
19:26Ariane, das ist kein Spiel.
19:28Wenn du ihm hilfst, machst du dich strafbar.
19:30Was hat Rainer vor?
19:32Willst du ihm bei der Flucht helfen?
19:34Quatsch!
19:36Ariane, das ist kein Spiel.
19:38Wenn du ihm hilfst, machst du dich strafbar.
19:40Ja, aber...
19:42Warum sollte ich ihm denn helfen?
19:44Vielleicht, weil du ihn trotzdem gerne hast?
19:46Ich bin durch mit Rainer.
19:50Ich will nicht, dass er dich damit reinzieht.
19:54Mach dir keine Sorgen.
19:56Ich mach keine Dummheiten. Versprochen.
19:58Gut.
20:00Ich vertraue dir.
20:02Und wenn er sich meldet, sagst du mir Bescheid.
20:04Ja.
20:08Schlaf gut.
20:10Guten Abend.
20:12Gott.
20:13Gott.
20:14Ich mache dir die Mache.
20:15Ich mache dir weiter.
20:16Der wird leichter.
20:17Ich mache mich nicht.
20:18Ich mache dir die Mache.
20:19Ich mache dir nichts.
20:21Ich komme dir.
20:22I don't know.
20:52I don't know.
21:22Aber ich will dich nicht verlieren.
21:26Dann lass uns reden.
21:30In Ruhe.
21:31Benita, ich stoße ständig auf neue Ungeheimtheiten bei dir.
21:41Die Telefonate der Bank für Sofia Magnani.
21:47Deine Auftauchung am See.
21:50Das Geschäft am Flugplatz.
21:52Aber ich habe dir für alles eine Erklärung gegeben.
21:55Und ich könnte jetzt auch nochmal alles erklären.
21:58Aber das ist nicht der Punkt.
22:02Egal, was ich sage.
22:03Du glaubst mir nicht.
22:08Und ohne dein Vertrauen
22:10bin ich mit dem Rücken zur Wand.
22:13Und so
22:15kann ich nicht weiterleben.
22:27Wünschst du dir denn eine Chance?
22:29Einen Neuanfang?
22:30Natürlich.
22:34Ich liebe dich, Gunther.
22:35Und das werde ich immer tun.
22:39Dann ist Italien
22:40wahrscheinlich die beste Lösung für uns.
22:43Davon bin ich überzeugt.
22:45Dann lass uns hingehen.
22:48Wirklich.
22:50Dann verkauft das gut.
22:53Bevor wir uns hier noch aufreiben.
22:55Am besten an Jan Mertens und Frau Christiansen.
23:07Sag mal, weißt du, wie viel Uhr es ist?
23:10Äh, äh.
23:10Äh.
23:12Ey.
23:14Mua.
23:17Wer von uns beiden redet hier immer von
23:19Work-Life-Balance?
23:20Oder ist morgen wieder
23:21Sherlock Holmes spielen?
23:24Na gut.
23:31Hast du was rausgefunden?
23:33Nach dem Zweiten Weltkrieg
23:35sind nie wieder 30 Flaschen
23:37von dem Wein irgendwo zusammen aufgetaucht.
23:39Nun, trotzdem glauben die Herzfelsen,
23:41dass sie das Original
23:41vom Chateau Chalot von 32 besitzen.
23:45Naja.
23:46Und wenn du um mich fragst,
23:47haben die davon überhaupt keine Ahnung.
23:49Also der Vater hat den Wein
23:50ja mehr als Geldanlage gekauft.
23:52Der ist natürlich kein Experte
23:53auf dem Gebiet.
23:54Mhm.
23:55Ziemlich bitter für die Familie,
23:56wenn du das Ganze
23:56als Fälschung entlaufst.
24:00Ja, das wäre mir ja auch irgendwie lieber,
24:02aber ich habe bei der Sache
24:03so ein komisches Bauchgefühl.
24:04Hat Tom sich dann schon gemeldet,
24:09ob du eine Flasche
24:10zur Probe geschickt bekommst?
24:13Nee, noch nicht.
24:22Wenn das klappt,
24:23dann habe ich ja gleich schon wieder
24:24das nächste Problem.
24:25Wo lagere ich denn den teuren Wein?
24:27Im Weinkeller.
24:28Im Drei Könige.
24:30Nee.
24:32Das stimmt ja die Temperatur
24:33und die Luftfeuchtigkeit nicht.
24:35Mensch, ich will nicht riskieren,
24:36dass der Wein kippt.
24:38Und da wo deine alten Weine lagern?
24:41Ich habe dir doch schon gesagt,
24:42dass der Wein Klimaschrank
24:43von den Flickengeschirr
24:44komplett überfüllt ist.
24:47Ich kann ja nicht einfach
24:48irgendeinen Wein von ihm mal rausnehmen.
24:56Ich brauche einfach einen eigenen.
24:57Wer sein Geld
24:58immer mit vollen Händen ausgibt,
25:01der ist ja auch nicht ganz günstig.
25:03Und wo soll ich denn
25:04den überhaupt hinstellen?
25:06Meinst du,
25:06mehr oder mehr?
25:09Das Problem
25:10wirst du heute nicht mehr lösen.
25:13M-mh.
25:13M-mh.
25:14M-mh.
25:15Oh, du hörst was falsch rum, Mann.
25:44Ah ja?
25:45Ja.
25:47Zieh doch aus.
25:47Ich dachte, ihr findet ein rauschendes Fest statt.
26:14Nee, das war nur ein kleiner Umtrunk.
26:17Ich habe mich gerade bekleckert.
26:19Äh.
26:20Und zur Feier des Tages
26:22habe ich jetzt gleich Nachtschicht.
26:23Oh, schön.
26:24Meine erste Nachtschicht als Oberärztin.
26:25Ach, dir wird nichts geschenkt.
26:27Mir war jetzt sowieso nichts zum Feiern.
26:30Hat Ben mir schon erzählt.
26:32War er bei dir?
26:34Er war ziemlich geknickt.
26:35Na ja, wundert mich nicht.
26:37Warum zettelt er auch so einen Mist an?
26:39Ich glaube, das hat sich alles eher verselbstständigt.
26:43Erst wollte er dich nicht beunruhigen,
26:45dann hat er zu lange gewartet,
26:47dann hat er den richtigen Zeitpunkt verpasst
26:48und dann hat sich alles verkompliziert.
26:51Ich habe ihm die ganze Zeit gesagt,
26:52dass er mit dir reden soll.
26:53Du hast davon gewusst?
26:56Seit der Auftrag für die Düsseldorfer geplatzt ist.
26:59Ach, das ist ja fantastisch.
27:01Mir vertraut er nicht,
27:02aber wenigstens redet er mit meiner Freundin.
27:04Schön.
27:04Ich habe ihn im Park beim Schachspielen erwischt.
27:07Ich wollte ihn auch nicht verpetzen.
27:08Nein, das finde ich ja auch richtig.
27:11Das ist eine Sache zwischen uns.
27:14Ich verstehe überhaupt nicht,
27:15warum er nicht mit mir gesprochen hat.
27:17Bin ich so ein Untier, oder was?
27:18Nein, natürlich nicht.
27:19Er hat einfach nur Angst,
27:20dass er wieder Hausmann spielen muss,
27:21weil er kein Geld verdient.
27:23Das würde ich doch nie von ihm verlangen.
27:25Er weiß genau,
27:26dass ich auch nicht damit ausgelastet bin,
27:27nur Mutter zu sein.
27:29Seine Niederlage hat ihn einfach gewurmt.
27:31Dann hat er nicht mehr richtig nachgedacht
27:32und dann noch deine Beförderung.
27:34Ich habe ihn vorhin ganz schön angefahren.
27:41Vielleicht sagst du auch einfach,
27:43dass es dir leid tut.
27:44Wenn ihr beide ein bisschen großzügig seid,
27:45habt ihr doch gar kein Problem.
27:46Ich dachte,
28:12wir hätten ein gutes Gespräch geführt.
28:13Das haben wir auch.
28:17Trotzdem willst du mir nicht mehr nah sein.
28:20Benita, das geht nicht von einem Moment auf den anderen.
28:23Dafür ist zu viel passiert.
28:27Aber du willst nach Sardinien.
28:30Wir werden unsere alte Villa beziehen und sehen,
28:33ob wir da von vorn beginnen können.
28:35Machst du gleich einen Termin mit Jan Mertens und Frau Christiansen?
28:42Das geht nicht so schnell.
28:44Außerdem sieht das so aus,
28:46als könnten die beiden nicht die volle Kaufsumme aufbringen.
28:49Ja, aber du hast gesagt...
28:49Benita, bitte keine Diskussion.
28:51Ich werde das gut verkaufen.
28:54Doch wann und wie,
28:55das will ich nicht jetzt entscheiden.
28:58Dafür bin ich zu müde.
29:01Ich werde das.
29:31Bitte.
29:33Und?
29:35Tja, einen flüchtigen Täter zu decken oder zu verstecken fällt unter den Tatbestand der Strafvereidlung laut § 258 des Strafgesetzbuches.
29:46Was heißt das?
29:48Ja, für den Helfer kann das eine mögliche Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bedeuten.
29:52Das ist nicht dein Ernst?
29:54Doch, doch. Aber bei Ariane liegt ja der Fall anders. Rainer ist ja ihr Vater.
29:58Und für Angehörige gilt der sogenannte Strafausschließungsgrund.
30:03Hm. Interessant, was ihr da recherchiert. Das ist nur für den Fall der Fälle.
30:08Also glaubt ihr immer noch, dass ich Rainer verstecke und euch anlüge?
30:11Damit hat es nichts zu tun.
30:13Wir können ja nicht ausschließen, dass er sich nochmal bei dir meldet.
30:16Genau. Und wenn du ihm helfen willst, müssen wir die Rechtslage kennen.
30:20Super! Dann kann mir ja gar nichts passieren.
30:22Ariane, du musst einfach nur darüber nachdenken, wem Rainers Flucht tatsächlich nützt und ihm am allerwenigsten.
30:28Ich mein, der steht auf der internationalen Fahndungsliste. Die werden ihn schnappen.
30:31Er muss sich für seine Fehler verantworten. Er hat schon zu vielen Menschen geschadet.
30:35Ja, vor allem uns.
30:37Das weiß ich doch.
30:38Und das ist nur eine Seite des Problems. Er ist und bleibt dein Vater.
30:43Und seinen Vater im Gefängnis zu wissen, ist sehr belastend.
30:49Ja, aber er hat es verdient.
30:52Ariane, es gibt Momente im Leben, wo es nicht die richtige Entscheidung gibt.
30:56Du musst deinem Herzen zuhören.
30:59Und egal, was passiert, wir stehen hinter dir.
31:02Aufgeräumt, gesaugt und staubgewischt.
31:11Wenigstens darüber kann Mama nicht meckern, wenn sie nach Hause kommt.
31:15Papa hat nämlich Mist gebaut.
31:18Und du kannst ihr auch ein bisschen Mühe geben, ja?
31:21Mama hat eine anstrengende Nachtschicht hinter sich und sie braucht unsere Unterstützung,
31:25damit sie Karriere machen kann.
31:30Bin ich so schlimm?
31:32Wie lange stehst du schon da?
31:36Lange genug, um zu hören, dass du dich unter Druck gesetzt fühlst.
31:39Nein, das... das tue ich ja gar nicht.
31:43Aber du denkst, du musst zurückstecken, damit ich Oberärztin sein kann?
31:47Du, ich gönne dir deine Karriere. Das ist toll, du hast es verdient. Nur...
31:52Mir läuft gerade gar nichts zusammen.
31:55Damit ist ja automatisch klar, wer diesen Part hier übernehmen muss.
31:59Wenn du musst, gar nichts. Wir haben uns doch vorher auch organisiert bekommen.
32:05Ja, aber die Kinderbetreuung kostet Geld. Und wenn ich nichts mir nach Hause bringe...
32:09Aber das bleibt doch nicht so. Du findest was Neues. Wenn nicht mit Windkraft, dann mit was anderem.
32:14Und du erhältst mich nicht für einen... für einen Loser, weil ich diesen Auftrag verloren habe?
32:22Ich weiß doch, wie das Geschäftsleben aussieht. Und ich weiß, was du kannst.
32:27Aber ich bin ehrlich gesagt ziemlich traurig darüber, dass du denkst, dass du mir nicht vertrauen kannst.
32:41Bald, bald, bald, bald! Warum ist das immer alles so vage bei dir?
32:51Ich will wissen, wann du dich der Polizei stellst.
32:53Sobald ich das, was ich tun muss, getan habe.
32:56Und wann ist das?
32:58Bald!
33:00Da sind eben auch noch andere Leute beteiligt. Was soll ich dir denn sagen?
33:03Ich kann dich hier nicht ewig verstecken. Und ich will Mama nicht weiter anlügen.
33:07Gut, das verstehe ich. Dann muss ich mir halt was anderes suchen.
33:10So war das nicht gemeint.
33:12Ich habe dir geholfen, weil du mir versprochen hast, dass du dich der Polizei stellst.
33:16Aber wie es aussieht, willst du dein Wort wohl nicht halten.
33:19Ariane, es dauert lediglich etwas länger, als ich gedacht habe. Das ist alles.
33:24Auf willst du denn noch warten?
33:26Was kann ich dir nicht sagen?
33:28Weil es kriminell ist!
33:30Nein, weil Leute beteiligt sind, mit denen ich dich nicht in Verbindung bringen will.
33:34Jetzt lass es doch einfach mal so stehen und glaube mir.
33:37Ja, glauben? Du hast gerade den Großteil von Jans Vermögen durchgebracht.
33:42Wie oft denn noch? Ich habe es mir geliehen.
33:45Das Resultat ist aber doch wohl das gleiche. Die Kohle ist weg und Mamas Traum ist zerstört.
33:49Zwei Tage noch!
33:54Ich brauche schon Luft.
33:56So sagt man immer, Schrebergärten wären spießig.
34:07Dabei ist es doch ganz schön, so ein Stück Land zu beackern, oder?
34:11Mhm.
34:15Was machst du da eigentlich die ganze Zeit?
34:17Nichts.
34:18Wenn es nichts ist, kannst du das Ding ja auch weglegen.
34:21Gleich, okay?
34:22Nein, jetzt!
34:23Hey, hey, hey!
34:24Oha!
34:25Was findest du?
34:26Hey, hey, hey!
34:27Komm schon!
34:28Ich will einen kleinen Tag mit dir genießen.
34:30Und ich muss nur noch ein paar mehr zum Hotel checken.
34:34Die Dinge sind mit Pest, weil sie Freizeit und Arbeit nicht mehr trennen.
34:38Ach, nee!
34:39Ah, hi!
34:40Es muss ja ein wunderschöner Tag sein, wenn man nicht mit Blumengießen beginnen kann.
34:50Ja, aber wenn man gießen muss, sieht die Sache schon anders aus.
34:54Kommt rein!
34:55Ich hab übrigens gestern noch mit dem Herzfeldsohn telefoniert.
34:59Ach ja?
35:00Der ist nicht gerade begeistert davon, dass er eine von seinen teuren Flaschen hergeben soll.
35:05Setzt euch doch.
35:08Möchten Sie was trinken?
35:09Ja.
35:12Aber weigern tut er sich nicht?
35:14Nein, ich hab ihn überzeugt.
35:16Aber ich muss ihm versprechen, dass der Wein keinen Schaden nimmt.
35:21Das wird er doch nicht, oder?
35:23Ich werd ihn hüten wie meine Auge.
35:25Gut.
35:26Außerdem hat er mir noch weitere Unterlagen zum Chateau Charlot zur Verfügung gestellt.
35:32Könnte ich die mal sehen?
35:33Ja.
35:34Sobald ich im Büro bin, können Sie sich abholen.
35:39Was macht er denn da?
35:41Ähm, die Hotelpost...
35:43Verarbeiten.
35:46So, die Post werd ich dir auch mal kriegen.
35:48Ja, ich auch.
35:51Willst du auch was trinken?
35:52Gerne.
35:57Elga?
36:02Was wollen Sie denn hier?
36:04Ich sah ihr Töchterchen aus dem Laden stürmen.
36:07Verkauf Flickenschilder ist gut?
36:10Keine Ahnung.
36:12Ihr Anteil am Verkauf meiner Yacht.
36:1730.000.
36:19Ich hab Ihnen doch gesagt, dass mich das Geld nicht interessiert.
36:22Ich will das Flickenschild, das gut an Jan und Vera verkauft.
36:24Nehmen Sie lieber diesen Umschlag.
36:27Dafür kann ich garantieren.
36:29Für das andere nicht.
36:30Das war aber nicht unser Deal.
36:33Was nutzt das?
36:35Aus einer trockenen Orange spreßt man keinen Saft.
36:38Warten Sie nicht auf Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.
36:43Finanzieren Sie damit lieber Ihre Flucht.
36:48Oder freuen Sie sich etwa auf...
36:49... ein Gewände, schlechtes Essen und noch schlechtere Gesellschaft.
36:55Guten Morgen, Herr Mertens.
36:57Guten Morgen, Herr Flickenschild.
36:59Ich hab gerade an Sie gedacht.
37:04Und an Ihr schönes Gut.
37:06Good morning, Herr Mertens.
37:14Good morning, Herr Flickenscheid.
37:16Ich habe gerade an Sie gedacht und an Ihr Schönes, gut.
37:21Sie rechnen noch?
37:24Nein, ich glaube, da gibt es nichts mehr zu rechnen.
37:27Ich werde die fehlenden 300.000 Euro nicht über einen Kredit finanzieren können.
37:32Es würde wohl Jahre dauern, bis der Hofgewinn abwirft.
37:36Bis dahin fressen die Zinsen jeden Gewinn auf, den wir erwirtschaften.
37:40Das Risiko wäre zu groß, das verstehe ich.
37:43Aber ich kann auch nicht unter Wert verkaufen.
37:46Nein, nein, das ist klar.
37:48Wir werden uns wohl was Kleineres suchen müssen.
37:52Das bedauere ich.
37:53Also niemanden hätte ich das gut lieber überlassen als Ihnen und Frau Christiansen.
37:56Danke, das ist sehr nett.
37:59Was ist denn mit dem Kaufvertrag?
38:02Ich werde Herrn Lichtenhagen beauftragen, den Kaufvertrag aufzulösen.
38:07Ja, klar.
38:10Das ist schon erstaunlich, wie ein einziger Mensch in einer Nacht so viel zerstören kann.
38:17Ich hoffe mit Ihnen, dass mein Herrn Christiansen bald zur Wahrantwortung zieht.
38:20Guten Morgen zusammen.
38:22Guten Morgen.
38:23Hey, kann ich helfen?
38:24Nein, danke.
38:25Wir sind für das Geschäftsbankett heute Mittag.
38:28Also, bis später.
38:30Ich melde mich.
38:31Tschüss.
38:31Tschüss.
38:32Siehst müde aus.
38:35Schlecht geschlafen.
38:37Weißt du immer noch nicht, wie es mit Benita und dir weitergeht?
38:41Es ist kompliziert.
38:43Dann, buona fortuna.
38:46Danke.
38:51Hallo.
38:52Hallo.
38:52Ich habe gerade Jan Mertens getroffen.
38:55Habt ihr miteinander geredet?
38:57Ja, wir haben über die Auflösung des Kaufvertrages gesprochen.
39:01Ich dachte schon.
39:02Ich weiß, was du dachtest, aber sie können sich das gut nicht mehr leisten.
39:06Sie schläft.
39:23Unsere Tochter schläft, die Wohnung blitzt.
39:26Ich werde verwöhnt.
39:28Du bist eben doch ein guter Hausmann.
39:30Halt die Klappe.
39:32Und kochen lernst du auch langsam.
39:33Also, wenn du dich über mich lustig machen willst,
39:38dann kann ich meine ganzen Aktivitäten noch gerne einstellen.
39:41Und kommst dann nur noch nach Hause, um die Beine hochzulegen, ja?
39:43Ja, wie ein echter Mann.
39:48Hast du wirklich gedacht, dass ich sauer bin, weil du deinen Job verloren hast?
39:51Es war mir einfach peinlich.
39:53Ja, klar.
39:54Weil du die ganze Zeit so angegeben hast.
39:57Ja, und dann...
39:58Und dann hast du nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden.
39:59Das nächste Mal knallst du es mir einfach um die Ohren.
40:04Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt.
40:06Das willst du wirklich?
40:08Okay, dann werde ich dich daran erinnern.
40:10Wenn ich kann mehr ab, als du denkst.
40:13Ja, das hat Jule auch gesagt.
40:14Ja, danke.
40:44Die Konzentration des Endosophans im See hat sich nochmal erhöht.
40:49Wie kann das denn sein?
40:50Den Hake sitzt doch im Gefängnis.
40:52Ja, vielleicht hat er gelogen.
40:53Und es war nicht nur ein Traktorunfall,
40:55sondern er hat noch mehr im See versenkt.
40:57Also, ich kann nicht länger warten.
40:58Was ist denn mit dem Oberbürgermeister?
41:00Ach, er bleibt dabei.
41:01Du bist erst zum Handeln ermächtigt,
41:03wenn du zum nächsten Ersten offiziell als Umweltdezernent eingestellt bist.
41:07Was ist denn, wenn ich eine Pressemitteilung
41:09über die Verseuchung veröffentliche?
41:11Das würde den Druckaufnahmen erhöhen.
41:13Ja, und dir vielleicht Ärger einbringen.
41:15Nein, nein.
41:17Aber die Idee ist gut.
41:19Ich rede nochmal selbst mit ihm.
41:21Rainer?
41:32Rainer?
41:34Papa?
41:40Ariane?
41:40Ach, da bist du.
41:43Guck mal, Süße.
41:44Ich habe hier eine Tasche.
41:45Die hat mir mal mein Freund Mattes geschenkt,
41:47als ich 16 war.
41:48Da geht der Reißverschlupf, ich meine.
41:50Ist was passiert?
41:54Ich hatte Streit mit Rainer.
41:56Ich habe ihn versteckt und haben uns gestritten.
41:58Er ist einfach weg.
42:00Dein Vater war hier.
42:02Vielleicht kommt er ja gleich wieder.
42:03Dann hätte er eine Nachricht geschrieben.
42:08Ich habe ihm mein Ultimatum gestellt.
42:10Ich bin schuld, dass er auf und davon ist.
42:14Ach, Blödsinn.
42:14Du bist dann überhaupt nichts schuld.
42:17Mein Vater ist erwachsen.
42:18Der ist selbst für sich verantwortlich.
42:20Er hat nicht einmal die Wahrheit gesagt.
42:22Ich weiß gar nicht,
42:23wieso ich überhaupt noch enttäuscht bin.
42:24Weil du mehr von ihm erwartet hast.
42:27Ich ehrlich gesagt auch.
42:29Er hat sich bei uns allen verscherzt.
42:32Er kann nirgends mehr hin.
42:34Ja, und hierbleiben kann er auf keinen Fall.
42:37Nicht jetzt, wo Jan ihn angezeigt hat
42:39und die Polizei ihn sucht.
42:40Wahrscheinlich sitzt er im Zug raus aus Deutschland.
42:42Warte mal, Ariana.
42:43Es gibt noch eine andere Möglichkeit.
42:44Na?
42:46Na?
42:47Hast du schon Pause im Hotel?
42:51...
43:05Na? Na?
43:07Hast du schon Pause im Hotel?
43:09Ach, äh, nee, du kannst ja deine Geschäfte auch übers Handy regeln
43:13Wunder der modernen Kommunikation
43:16Und was machst du?
43:18Ich guck mal die Unterlagen durch, die mir Herr Lichtenhagen gegeben hat
43:21Guck mal hier, alter Bankbeleg
43:25Der verstorbene Herr Herzfeld hat die 30 Flaschen bei einem Händler in Koblenz gekauft
43:29Hm, das heißt, der Wein muss über was weiß ich wie viele Zwischenstationen von Frankreich nach Koblenz gekommen sein?
43:34Wenn's nicht überhaupt um den echten Chateau Chalot handelt
43:37Hm, bin mir sicher, du findest das raus
43:40Klar, ich geb mein Bestes
43:42Sag mal, hast du denn schon irgendeine Ahnung?
43:47Wo du die Flasche unterbringen willst, die du zur Untersuchung geschickt bekommst
43:51Hm, die muss in den Keller
43:53Nicht schön, aber es gibt keine bessere Lösung
43:56Guten Tag, ich hab deine Lieferung
44:00Ja
44:01Danke
44:02Und quittieren müssen Sie auch noch?
44:04Unterschreib du mal
44:05Ich hab nichts bestellt
44:06Unterschreib trotzdem
44:07Aber nicht, wenn ich nicht weiß wofür
44:09Für... was Besseres
44:12Was Besseres
44:13Äh...
44:15Moment
44:16Gut, schönen Dank, tschüss
44:21Äh, hilfst du mal kurz?
44:24Klar
44:25Das ist nämlich... eine kleine Überraschung für dich
44:31Ein Geschenk von mir
44:34Wie?
44:36Ein Weinkieberschrank?
44:38Für mich?
44:40Wo hast denn den her?
44:42Ähm, ersteigert
44:44Heute Morgen
44:46Das war die Post vom Hotel
44:48Sag du noch mal was gegen moderne Kommunikation?
44:51Geschafft
44:55Naumann sorgt dafür, dass der See von Spezialtauchern abgesucht wird
44:59Ah, dann konntest du ihn davon überzeugen, dass den Hake vermutlich weitere Kanistergift im See versenkt hat?
45:04Ja
45:05Und meine Einstellung wird vorgezogen
45:07Ab morgen bin ich in Amt und Würden
45:10Aber musst du die Staatsanwaltschaft nicht über die erhöhten Werte im See informieren?
45:14Ja, das geh ich gleich an
45:16Wenn unsere Vermutung sich tatsächlich bewahrheitet und den Hake hat Kanister im See versenkt
45:24Dann hat er vorsätzlich gehandelt
45:26Und er bekommt ein paar satte Jahre Haft extra oben drauf
45:31Ein gemeinsames Büro hat auch Vorteile
45:35Hab ich das hier bezweifelt?
45:37Ich muss mich mal kurz hinlegen, die Nachtschicht war so anstrengend
45:44Ah, wir müssen auf den Fragebogen für das Heide-Paar ausfüllen
45:48So
45:50Mal gucken, was haben wir da?
45:53Wie oft streiten Sie?
45:55Sind Sie immer offen zueinander? Ja, ab jetzt
46:01Kritisieren Sie Ihren Partner beim Autofahren? Welche Geschenke machen Sie sich so mal?
46:07Haben Sie getrennte Konten? Das geht dir überhaupt nichts an
46:09Das ist unsere Privatsphäre
46:11Ja, also lassen wir es, oder?
46:13Ja, unter den Umständen muss ich nicht das Heide-Paar 2013 werden
46:16Du, ich hätte ohnehin nur dir zuliebe mitgemacht
46:18Aber was ist denn mit deiner Diakonie?
46:20Ich find irgendeine andere Möglichkeit
46:23Sagst du Jule Bescheid?
46:24Ja, mach ich
46:25Die wird sich freuen
46:26Ach, die freut sich, dass wir uns wieder vertragen haben
46:29Hm? Schlaf gut
46:34
46:54Anna, ich weiß, dass du eine Maschine gechartert hast, um dich abzusetzen
46:57Also lögne es gar nicht erst
47:02Und Schreiner, was soll der Scheiß?
47:05Du hast deiner Tochter versprochen, dich zu stellen
47:08Willst du sie schon wieder enttäuschen?
47:10Kannst du einmal Verantwortung übernehmen?
47:12Darf ich jetzt auch mal was sagen?
47:14Ariana hat mir unmissverständlich klargemacht, dass sie es mir nie verzeihen würde, wenn ich mich aus dem Staub mache
47:20Also dann wäre ich mein Leben lang auf der Flucht
47:24Ja
47:25Und was wär's dir wert? Ein Leben auf der Flucht? Allein?
47:28Du verstehst gar nichts
47:30Ja, das tue ich wirklich nicht
47:33Das da wäre meine Maschine gewesen
47:35Wunderschön
47:47Ja, ne Weinflasche
47:50Hallo? Der hat den ganzen Weltkrieg überdauert
47:53Hast du's dem nicht angeschossen?
47:55Wenn wir den Wein nicht gleich richtig lagern, dann geht er über den Jordan
48:00Das ist jetzt aber nicht dein Ernst
48:03Jetzt ist er endgültig verschwunden
48:05Du hast ernsthaft gedacht, du kannst ihm vertrauen?
48:07Das war naiv von mir
48:09Du hättest uns mit einbeziehen können
48:13Aber sie werden Stadtkapital brauchen, wenn sie nach Tjern aus dem Gefängnis kommen
48:17Nein
48:19Ich will Freunde brauchen
48:22Ich gebe Ihnen 24 Stunden Zeit, dafür zu sorgen, dass Ihr Mann das Gut an Jan Mertens verkauft
48:27Für 1,7 Millionen Euro
Be the first to comment
Add your comment