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00:03Heute geht es um den spannenden Vergleich zwischen dem neuen Jeep Wrangler und dem Jeep Gladiator des Modelljahres 2025.
00:11Getestet wurden beide Fahrzeuge unter extremen Bedingungen im Gelände von Bob Kajon in Kanada, rund 150 Kilometer nordöstlich von Toronto.
00:21Jeep Canada hat dazu eine exklusive Medienveranstaltung auf dem anspruchsvollen Concession Lake Trail organisiert,
00:28wo Redakteure und Journalisten die Möglichkeit hatten, beide Fahrzeuge auf Herz und Nieren zu prüfen.
00:35Und das bei widrigem Wetter, das die Strecke in ein rutschiges, steiniges und tiefmatschiges Abenteuer verwandelte.
00:42Die Strecke war geprägt von glattem Granit, klebrigem Schlamm und kurzen, steilen Anstiegen,
00:47die nicht nur Mensch, sondern auch Maschine an ihre Grenzen brachten.
00:52Als erstes kam der zweitürige Jeep Wrangler zum Einsatz.
00:55Ausgestattet mit 35 Zoll großen Geländerreifen, sperrbaren Differenzialen
01:01und einer entkoppelbaren Querstabilisatorstange, zeigte er eindrucksvoll, wozu er fähig ist.
01:07Dank seines kurzen Radstands von etwa 2,5 Metern und einer geschmeidigen Fahrwerksabstimmung
01:13kletterte er mühelos über Felsstufen und enge Kehren.
01:16Die dicken Reifenflanken federten scharfe Kanten ab, während jedes Hindernis zu einer Lehrstunde
01:22in Traktionskontrolle und Ingenieurskunst wurde.
01:26Beim Wechsel auf den Jeep Gladiator änderte sich die Fahrdynamik spürbar.
01:31Der mit einem Radstand von ca. 3,5 Metern deutlich längere Pickup bietet zwar mehr Stabilität
01:37auf geraden Schotterwegen, zeigt aber seine Grenzen beim Überfahren hoher Hindernisse.
01:41Hier war präzises Fahren und punktgenaues Aufsetzen gefahren.
01:47Wo der Wrangler scheinbar mühelos hindurch schlüpfte, setzte der Gladiator gelegentlich auf.
01:53Dennoch bewies er seine Fähigkeiten mit Hilfe der gesperrten Achsen und dem permanenten
01:57Allradantrieb, besonders in Kombination mit dem manuell wählbaren Untersetzungsbereich.
02:04Spotter begleiteten das Team, gaben genaue Anweisungen zur Linienwahl und halfen, Schäden
02:09am Unterboden zu vermeiden. Mit zunehmendem Niederschlag verwandelte sich die Strecke in
02:14ein schlammiges Labyrinth. Der Wrangler konnte dank seiner kurzen Überhänge und großzügigen
02:20Böschungswinkel problemlos durch tiefe Pfützen manövrieren, ohne mit den Stoßfängern aufzusetzen.
02:26Der Gladiator wiederum bot mehr Stauraum auf der Ladefläche. Ein Vorteil für längere
02:32Expeditionen mit viel Ausrüstung oder Kameraequipment. Beide Fahrzeuge haben dabei klar unterschiedliche
02:38Charaktere offenbart. Der Wrangler ist das perfekte Werkzeug für enge, technische Passagen,
02:45während der Gladiator mit Komfort und Nutzwert auf längeren Abenteuern punktet. Auch im Innenraum
02:51zeigten sich beide Modelle modernisiert und komfortabel. Das neue Uconnect 5 Infotainment-System,
02:57große Touchscreens, Offroad-Kameras und robuste Materialien vermitteln ein hohes Maß an
03:03Funktionalität, ohne an Geländetauglichkeit einzubüßen. Selbst nach einem ganzen Tag im Matsch fühlt
03:09sich das Interieur durchdacht und zweckmäßig an. Jedes Bedienelement ist dort, wo man es im Gelände
03:15erwartet. Angetrieben wurde der getestete Gladiator von einem bewährten, freisaugenden 3,6 Liter V6,
03:23der seine Kraft souverän auf die vier Räder überträgt. Der Motor überzeugte durch gute
03:29Drehmomentverteilung und ausreichend Kraft in niedrigen Drehzahlen, um auch größere Hindernisse
03:34mühelos zu überwinden. Die Achtgang-Automatik zeigte sich dabei zuverlässig und schaltete meist
03:40ohne Eingriff passend. Nur bei besonders steilen Anstiegen wurde manuell in den ersten Gang geschaltet,
03:47um maximale Kontrolle zu behalten. Im Gegensatz dazu wurde der getestete Wrangler von einem
03:53aufgeladenen Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum angetrieben. Dieser Motor lieferte spürbar mehr
03:59Drehmomentspitzen, die anfangs mit etwas Feingefühl im Gaspedal gehandhabt werden mussten. Mit der Zeit
04:06gewöhnte man sich jedoch an das direktere Ansprechverhalten. In Kombination mit dem kurzen
04:11Radstand entwickelte sich der Wrangler zu einem extrem agilen Fahrzeug, das Hindernisse förmlich
04:17verspottete. Nur einmal kam es im Test zu einem leichten Kontakt mit einem Felsen. Dagegen
04:24verursachte der Gladiator häufiger Geräusche vom Unterboden, was aber dank der serienmäßigen
04:30Unterfahrschutzplatten problemlos hingenommen werden konnte. Ein Kritikpunkt beim Plug-in-Hybrid
04:35Wrangler 4MA-E, der ebenfalls gesichtet wurde, war die geringere Bodenfreiheit. Mit etwa 27 cm liegt
04:43er deutlich unter den rund 37,5 cm der konventionell angetriebenen Varianten. Das zeigte sich in der
04:51Praxis beim Überqueren größerer Felsformationen, bei denen der Hybrid häufiger aufsetzt. Auch wenn
04:57der Gladiator technisch eng mit dem Wrangler verwandt ist, bringt er durch seine Pickup-Karosserie
05:02eine völlig andere Dynamik mit. Die Länge von etwa 5,5 Metern und der Radstand von 3,5 Metern
05:09machen ihn weniger wendig, aber stabiler auf langen Strecken. Beim Rangieren im Gelände ist
05:15dagegen mehr Aufmerksamkeit gefragt, insbesondere bei steilen Abfahrten oder hochstehenden Hindernissen.
05:22Hier zeigt sich der klassische Wrangler mit seinen 4,2 Metern Länge im Vorteil. Besonders die
05:28Zweitürer glänzen durch extreme Wendigkeit, sind aber auf losem Untergrund etwas anfälliger für
05:34einseitiges Aufsteigen der Räder. Ein Effekt, der erfahrene Geländefahrer nicht überrascht.
05:41Ein weiterer Unterschied liegt in der Beladungskapazität. Der Gladiator bietet durch seine Ladefläche
05:47mehr Möglichkeiten, Ausrüstung, Zelte oder Filmtechnik runterzubringen. Wer häufiger zu
05:52mehrtägigen Ausflügen aufbricht, wird diesen Vorteil zu schätzen wissen. Der Wrangler hingegen bleibt
05:58die Wahl für all jene, die sich mit maximaler Präzision durch enge Trails bewegen wollen, auch auf
06:05Kosten des Stauraums. In puncto Ausstattung lassen sich beide Modelle umfangreich konfigurieren.
06:11Dabei sollte man jedoch den Überblick über die Kosten behalten. Aufgrund sinkender Verkaufszahlen hat
06:17Jeep die Preise für das Modelljahr 2025 spürbar gesenkt. Ein Schritt, der auch in Europa für mehr
06:24Attraktivität sorgen könnte. So kostet ein Jeep Wrangler aktuell bis zu etwa 7700 Euro weniger
06:31als zuvor. Der getestete Zweitürer in der Willys Ausführung startet bei ungefähr 35.000 Euro. Mit
06:39umfassender Sonderausstattung stieg der Preis jedoch auf etwa 56.000 Euro. Ein beachtlicher Sprung,
06:47der bei zu vielen Extras schnell Realität wird. Fazit, der Vergleich hat deutlich gemacht, dass Wrangler
06:53und Gladiator trotz technischer Gemeinsamkeiten sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen. Der
06:59Wrangler ist die erste Wahl für technische Strecken und enge Trails, während der Gladiator seine Stärken
07:05in Vielseitigkeit, Komfort auf langen Fahrten und Nutzwert im Alltag ausspielt. Beide Modelle bieten
07:12echtes Offroad-Potenzial und das nicht nur auf dem Papier, sondern in realen, herausfordernden
07:18Bedingungen. Wer alle Details in Ruhe nachlesen möchte, findet den Link zum vollständigen
07:23Bericht in der Videobeschreibung. Postburg
07:53Bericht in der Videobeschreibung.
08:23Bericht in der Videobeschreibung.
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09:12Bericht in der Videobeschreibung.
09:14Bericht in der Videobeschreibung.
09:16Untertitelung des ZDF, 2020
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