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SpaßTranskript
00:00:00Seit den frühesten Tagen der Cinematografie ist Jules Verne einer der prominentesten Autoren,
00:00:13deren Werke verfilmt wurden. Der große Georges Millet war der erste, der einen Film nach Jules Verne drehte.
00:00:30Im Jahre 1907 trat dann der spanische Regisseur Segundo de Calmon mit einer Verfilmung der Reise zum Mittelpunkt der Erde an die Öffentlichkeit.
00:00:46Der Film, den Sie jetzt sehen, ist eine dankbare Verneigung vor den Pionieren des utopischen Films.
00:01:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:01:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:02:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:02:30Mama!
00:03:00Wenn Sie was verkaufen wollen, sind Sie bei uns falsch.
00:03:13Wir haben genug am Lager, sind bis zum Hals voll.
00:03:16Aber das sind wahre Kostbarkeiten.
00:03:18Labse an und Zerstreuung für einen überanstrengten Geist.
00:03:21Inspiration für einen Denker.
00:03:23Und ich gebe sie für drei Groschen ab.
00:03:30Sir, wissen Sie, damit könnte man nur noch Feuer entzünden.
00:03:36Sehen Sie, hier die Eselsohren, die zerschlissenen Einbände.
00:03:41Don Quixote, von dem Spanier, dessen Name schier unmöglich auszusprechen ist.
00:03:47Cervantes, Mann, Cervantes. Jedes Kind kann diesen Namen aussprechen.
00:03:51Sehen Sie sich das an Professor Liedenbrock.
00:03:55Fantastische Reise des Arnes Aknusse.
00:03:56Geben Sie mir zwei Groschen, obwohl das heutzutage kaum genug ist für Brot und eine Flasche Wein.
00:04:01Bleiben Sie bei Ihrem Preis, Mann. Drei ist gerecht. Drei sollen Sie haben.
00:04:05Ein Geschäft, Sir, an das Sie lange denken und das Sie nicht bereuen werden.
00:04:10Na hören Sie, das war wohl eher eine Wohltätigkeit.
00:04:13Wohltätigkeit wird auch belohnt.
00:04:15Aber nur dem, der die Schrift an der Wand zu lesen, vermag.
00:04:19Was um alles in der Welt hat das zu bedeuten?
00:04:22Welch merkwürdige Geschichte.
00:04:25Ein Mann unternimmt hier eine Reise zum Mittelpunkt der Erde.
00:04:30Rumbunkt.
00:04:31Ich bin der Auffassung, wir sind Wissenschaftler.
00:04:34Keine Abenteurer.
00:04:36Die zukunftsweisenden Theorien über die Struktur dieser Welt
00:04:39kamen beim Sitzen in einem stillen Zimmer zustande,
00:04:42benutzt wurde das Gehirn.
00:04:43Und nicht die unteren Extremitäten des Menschen,
00:04:46der in irgendwelchen feuchten Höhlen herumkocht.
00:04:50Sie haben völlig recht.
00:04:52Sehen Sie nur, Ihre eigene idiotische Theorie,
00:04:55der Kern der Erde,
00:04:56er bestünde aus einem glühenden, ballflüssigen Feuers.
00:05:00Nun, es ist aber doch wohl glaubhafter
00:05:02als Ihre eigene völlig absurde Annahme,
00:05:06dass das Erdzentrum, ein riesiger Stein,
00:05:08ist vollkommen bedeckt mit Lava,
00:05:11mit Schale wie bei einer Zwiebel.
00:05:13Tatsache ist, beide haben Unrecht.
00:05:17Alle Studien deuten darauf hin,
00:05:18dass das Zentrum der Erde purgasförmig sein kann.
00:05:22Meine Herren, die Wahrheit ist,
00:05:23dass unsere Theorien nichts anderes sind als Theorien.
00:05:28Keiner von uns hat die geringste Vorstellung,
00:05:30wie die Erde wirklich beschaffen ist.
00:05:33Weshalb?
00:05:36Weil die Entfernung zwischen der Erdoberfläche und ihrem Kern
00:05:40ist über 6500 Kilometer.
00:05:44Und niemand ist je weiter in die Erde vorgedrungen
00:05:47als vielleicht drei Meilen.
00:05:50Es ist also ausgeschlossen,
00:05:52dass wir mehr über das Erdinneren wissen,
00:05:54bevor wir nicht in der Lage sind,
00:05:55wenigstens 50 oder besser 100 Meilen einzudringen.
00:05:58Was ist Ihre Meinung, Professor Liedenbrock?
00:06:02Nun, meine Herren,
00:06:03in einem Punkt sehe ich eine Übereinstimmung mit Professor Christoph.
00:06:08Das Material des Geologen sind nicht Tafel, Kreide und Gerede,
00:06:11sondern die Erde selbst.
00:06:13Dies kleine Buch, das ich lese,
00:06:15beschreibt einen kürzlich gemachten Abstieg in einen Vulkan,
00:06:17in das wirkliche Innere der Erde,
00:06:19mit einer Imagination, die unsere Theorien in den Schatten stellt.
00:06:23Es ist eine Fiktion, natürlich,
00:06:25aber ihre Existenz beweist doch Christophs Argument.
00:06:28Die Wahrheit werden wir erst erfahren,
00:06:30wenn wir eines Tages die Reise selbst gemacht haben.
00:06:34Sechs Stück fehlen immer noch.
00:06:37Wie komme ich eigentlich dazu,
00:06:38auf den Knien zu rutschen und diese Steinchen zu suchen,
00:06:40die du runtergeworfen hast?
00:06:41Das sind keine Steinchen.
00:06:43Das ist die Sammlung Otto Liedenbrocks.
00:06:45Du musst die niedere Arbeit tun,
00:06:46weil ich die Stücke klassifizieren kann.
00:06:48Und du nicht.
00:06:51Ich habe eine Neuigkeit für dich.
00:06:53Man schickt uns Kadetten zu den anstehenden Sommermanövern
00:06:55diesmal ins Donautal im Bayerischen Wald.
00:06:57Aufregen.
00:06:59Ich dachte, wo du doch mit deinem Onkel nach Salzburg willst,
00:07:02um an dieser lächerlichen Expedition von Höhlenkriechern teilzunehmen.
00:07:05Vielleicht treffen wir uns danach und fahren zur Donau.
00:07:08Das hängt davon ab,
00:07:09wann dein lächerliches Manöver zu Ende ist.
00:07:11Manöver sind niemals lächerlich.
00:07:12Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der militärischen Ausbildung.
00:07:15Denn wie heißt das?
00:07:16Die Armee ist das Rückgrat der Nation.
00:07:18Es ist was für Männer, die nicht erwachsen werden wollen
00:07:20und kindliche Spiele erfinden,
00:07:22damit sie im Freien im Zelt schlafen können
00:07:24und hinter Bäumen Versteckspielen.
00:07:26Ich finde Manöver nicht so kindisch,
00:07:27wie in Höhlen herumzukriechen und Steine zu sammeln.
00:07:29Ich würde jetzt die Suppe bringen, Martha.
00:07:33Er kommt...
00:07:34Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
00:07:35Dann kommt er heute zehn Minuten zu früh.
00:07:39Was ist denn schon dabei?
00:07:40Weißt du nicht, wie unduldsam mein Onkel ist,
00:07:42wenn es ums Essen geht?
00:07:43Es muss auf dem Tisch stehen, wenn er in der Tür erscheint.
00:07:46Es fehlt immer noch ein Stück.
00:07:47Er darf nicht merken, was passiert ist.
00:07:49Bück dich!
00:07:50Die albernen Steine.
00:07:51Professor, ich wollte gerade...
00:07:55Ja, ja, Axel, ich verstehe schon.
00:07:57Wenn meine Nichte einverstanden ist,
00:07:58habe ich nichts dagegen. Gratuliere.
00:08:01Hörst du das?
00:08:02Er hat den Antrag angenommen, bevor ich einen machte.
00:08:04Ja, aber ich nicht.
00:08:06Du denkst wohl, dass ich vielleicht einen Kadetten heirate.
00:08:09Und warum nicht?
00:08:10Sagen Sie Ihrem Onkel, die Suppe ist serviert.
00:08:12Sollte es einen Krieg geben, wirst du getötet.
00:08:14Und gibt es keinen, also dann wirst du nicht befördert, nicht wahr?
00:08:17Alles in allem ein eigenartiger Beruf.
00:08:19Das ist eine sehr ermutigende Sache.
00:08:28Das Mittagessen ist fertig, Marco.
00:08:29Ah, wunderbar.
00:08:31Aber ich habe heute wenig Appetit.
00:08:33Zeig mal.
00:08:34Was ist das?
00:08:36Das ist in Altenglisch.
00:08:37Sieht aus wie eine Karte.
00:08:39Das sind die Umrisse von Island?
00:08:42Das kannst du nach dem Essen herausfinden.
00:08:44Die Suppe wird sonst kalt.
00:08:45Ja, ja, mein Kind.
00:08:46Ich komme gleich.
00:08:47Geh noch.
00:08:47Einen Moment.
00:08:49Wir sollen schon beginnen, Martha.
00:08:57Nein, nein.
00:08:58Ich weiß nicht, was er so interessant findet an dieser alten Karte.
00:09:18Ihn interessiert mir der verschlüsselte Text, der dabei steht.
00:09:21Verschlüsselter Text?
00:09:22Ja, er versucht ihn zu verstehen.
00:09:24Aber warum hast du mir das denn nicht gleich gesagt?
00:09:26Ich hätte es für ihn tun können und er hätte sein Mittagessen nicht versäumen müssen.
00:09:30Was denn?
00:09:30Verstehst du etwas von Geheimcodes?
00:09:32Ein wenig mehr als Champollion.
00:09:34Wer ist das?
00:09:36Der Entdecker des Geheimnisses ägyptischer Hieroglyphen.
00:09:39Wie du siehst, man lernt noch anderes auf der Militärakademie, als nur im Freien zu übernachten.
00:09:45Oh je, oh je, oh je, oh je, mein Gott.
00:09:53Sieben Stunden.
00:09:57Und alles, was wir raus haben, ist die Unterschrift.
00:10:00Wenn wir nur wüssten, in welcher Sprache die Botschaft geschrieben ist.
00:10:04Wir wissen, das Buch ist in Altenglisch.
00:10:06Ich bin fast sicher, der Code wird auch in Englisch sein.
00:10:09Wir benötigen Wochen, wenn wir jede mögliche Kombination dieser Buchstaben erschöpfen wollen.
00:10:13Nicht Wochen, Monate.
00:10:15So wie du dich überanstrengst, Champollion.
00:10:18Seht doch mal hier.
00:10:22Warum haben wir nicht eher dran gedacht?
00:10:36Das funktioniert auch nicht.
00:10:41Nach links glauben.
00:10:43Zurück auf die Stellung, die du vorher hattest.
00:10:47Nein, das sieht aus wie russisch.
00:10:52Ja, ja, ich fürchte, es ist hoffnungslos.
00:11:01Nein, ich will mit den Worten meines verehrten Kollegen Darwin zu sprechen, ein Affe sein.
00:11:08Seht ihr das?
00:11:08Es reimt sich sogar.
00:11:14Wie ist denn sowas nur möglich?
00:11:16Mount Snevels, you will see.
00:11:18Provide the master key.
00:11:19Ents cartes indicates.
00:11:21The entrance to the gates.
00:11:23For the tale I told is true.
00:11:24The rest I leave to you.
00:11:26Die Schrift an der Wand.
00:11:30Das also meinte der merkwürdige Alte.
00:11:33Also?
00:11:34Was hat das zu bedeuten?
00:11:36Was das bedeutet?
00:11:36Wir sind in der bevorzugten Lage, eine der wichtigsten Entdeckungen in der gesamten Geschichte der Wissenschaft gemacht zu haben.
00:11:42Aber wir können bis zum nächsten Jahr nicht so mit anfangen.
00:11:45Warum tust du immer so geheimnisvoll, Onkel?
00:11:47Oh, Glauben, mein liebes Kind, verstehst du denn nicht?
00:11:50Der Bericht von Sagnussims Reise zum Mittelpunkt der Erde ist wahr.
00:11:53Er ist da gewesen.
00:11:54Er hat den Weg gefunden.
00:11:56Das ist fantastisch.
00:11:57Und die verschlüsselte Botschaft enthält die wichtigste Information von allem.
00:12:01Die Stelle, wo der Einstieg ist, liegt am Mount Snavels, das wissen wir jetzt.
00:12:05Seine Spitze wirft einen Schatten an einem bestimmten Tag im Jahr auf die Stelle, von wo aus man zum Mittelpunkt der Erde gelangen kann.
00:12:12Skartis Spitze ist der Mount Snavels.
00:12:14Und der existiert wirklich.
00:12:15Aber warum müssen wir ein Jahr warten, ehe wir Sagnussims Spuren folgen können?
00:12:20Wieso seinen Spuren folgen?
00:12:22Der Gedanke allein ist doch absurd.
00:12:24Ach, wenn wir uns nach dem Buch richten, ist der einzige Moment, an dem Skartis Spitze einen Schatten auf die Einstiegsstelle wirft,
00:12:31am 19. Juni um 11.29 Uhr.
00:12:34Ach, und heute ist der 20. Juni.
00:12:37So ist es.
00:12:38Oh, wie schade.
00:12:39Das bedeutet, dass wir noch ein ganzes Jahr warten müssen.
00:12:42Man hat wohl vergessen, das Buch wurde geschrieben zur Zeit des Julianischen Kalenders.
00:12:46Wieso, was meinst du damit?
00:12:48So ist es.
00:12:48Aber natürlich, und zwischen dem Gregorianischen und dem Julianischen ist eine Differenz von zehn Tagen.
00:12:53Danach wäre heute erst der 10. Juni.
00:12:55Ja, und wir können es noch schaffen.
00:12:57Vorausgesetzt, wir kriegen den Morgenzug nach Bremerhaven.
00:12:58Magda, kommen Sie rein.
00:13:03Ich, ich kann das gar nicht fassen.
00:13:05Ja, wir haben keine Zeit. Such zusammen, was wir brauchen.
00:13:09Sie wollten mich sprechen, Professor?
00:13:10Ja, Magda, pack bitte sofort unsere Koffer.
00:13:12Wir nehmen den ersten Zug morgen früh.
00:13:14Ist die Reise kurz oder ist sie lang?
00:13:16Ich meine, was wünschen Sie, dass ich einpacke?
00:13:18Magda, wir begeben uns auf eine Reise, eine Reise zum Mittelpunkt der Erde.
00:13:23In dem Fall benötigen Sie ja wohl keine Regenschau.
00:13:27Ich hätte mir Stiefel kaufen sollen.
00:13:29Ich verbiete dir glauben.
00:13:31Ausdrücklich verbiete ich dir, dass du deinen Onkel auf dieser Reise begleitest.
00:13:35Das Innere der Erde ist kein Aufenthaltsort für Frauen.
00:13:37Ich fürchte, Axel hat recht, meine Liebe.
00:13:39Solche eine Reise könnte sehr gefährlich sein.
00:13:41Sogar für ein so tapferes Mädchen wie dich.
00:13:43Aber du kannst sie nicht allein unternehmen.
00:13:46Wer kümmert sich um dich, wenn du fällst, dir etwas brichst oder ähnliches?
00:13:49Ich fahre mit, obwohl ich dafür das Manöver versäumen muss.
00:13:55Oh, Axel, wie Nobel von dir.
00:13:58Tja, wenn das so ist und ich zu Hause bleiben muss, dann muss ich sehen, was ich daraus mache.
00:14:02Eine sehr lobenswerte Einstellung, Glauben. Danke.
00:14:11Arme Glauben.
00:14:13Wie blickte sie verlassend rein beim Abschied auf der Bahnstation?
00:14:16Und wie sehr vermisse ich sie jetzt schon?
00:14:17Oh ja, ich kann dir nachfühlen, wie es dir geht, mein lieber Junge.
00:14:21Aber es war richtig, ihr zu verbieten, mitzukommen.
00:14:23Außerdem, was könnte eine Frau auf einer so anstrengenden Reise Nützliches tun?
00:14:28Fahrkarten, die Fahrkarten, bitte.
00:14:29Gib sie ihm, Axel.
00:14:30Ich habe die Fahrkarten nicht. Sie müssen sie haben.
00:14:33Wie? Glauben kümmert sich um solche Dinge. Hat sie sie dir nicht gegeben?
00:14:37Ich glaube fast, wir haben keine gekauft, Professor.
00:14:40Götiger Himmel.
00:14:41Ich fürchte, ich habe nicht mal Geld bei mir.
00:14:44Macht nichts, ich habe Geld.
00:14:45Ist das unmöglich?
00:14:49Meine Brieftasche steckt in meiner Uniform.
00:14:51Oh Gott, das ist natürlich eine komplizierte Situation.
00:14:54Die Situation ist völlig unkompliziert.
00:14:57Entweder Sie bezahlen oder Sie steigen nächste Station aus.
00:14:59Das können wir nicht. Wir verpassen unser Schiff nach Reykjavik.
00:15:05Glauben! Glauben!
00:15:07Ihr beide würdet eines Tages den Kopf vergessen, aber ihr habt ja mich.
00:15:11Mein gutes Kind.
00:15:12Ah!
00:15:13Ah!
00:15:25Und was ist das?
00:15:27Ein Gribometer. Damit kann man die Dichte bestimmter Gase messen.
00:15:31Du kannst damit umgehen?
00:15:32Und Glauben handhabt die Instrumente ebenso gut wie ich.
00:15:35Du, Axel, bekommst eine besondere Aufgabe.
00:15:37Du schreibst in ein Tagebuch all unserer Erlebnisse.
00:15:39Sie können sich auf mich verlassen, Professor.
00:15:41Das erste Problem wird sein, wo finden wir einen Gepäckträger?
00:15:44Wir kennen doch niemanden in Island.
00:15:45Oh doch, ich schon.
00:15:47Mein alter Freund Friedrichson.
00:15:49Wir haben vor 30 Jahren zusammen studiert.
00:15:51Und seitdem nicht gesehen, aber ich bin sicher, er hilft uns.
00:15:54Aber wo in aller Welt werden wir deinen alten Freund nach all den Jahren finden?
00:15:58Nun, ganz einfach. Er lebt in Museen wie Geister in alten Häusern.
00:16:01Und wenn er nicht gestorben ist, sitzt er im Naturkundemuseum.
00:16:05Während die beiden alten Studienkollegen über die alten Zeiten plauderten
00:16:09und über wissenschaftliche Probleme,
00:16:10verbrachten Glauben und ich einen sehr instruktiven Vormittag,
00:16:13in dem wir die Exponate durchgingen.
00:16:15Kann ich Ihnen behilflich sein, Sir?
00:16:46Er verlor seinen Monokel.
00:16:49Könnten Sie uns bitte helfen?
00:16:50Aber natürlich.
00:16:52Dazu bin ich ja da.
00:16:55Der Aufbau der Ausstellung ist fantastisch.
00:16:58Sehr übersichtlich.
00:16:59Na nun, was sucht er auf dem Parkett?
00:17:02Er sucht seinen Monokel.
00:17:04Ah, das ist unangenehm.
00:17:08Hier sehen Sie das Kronjuwel unserer Sammlung.
00:17:10Trine fordern, Olesis Nensis.
00:17:13Ich taue meinen Augen nicht, lieber Friedrichsson.
00:17:16Aber Sie kommen doch nicht den weiten Weg von Altona,
00:17:19nur um mein Museum zu besuchen?
00:17:21Nein, wir machen eine Expedition zum Mount Sneffe,
00:17:24dem schönsten Exemplar eines Vulkans in der nördlichen Hemisphäre.
00:17:27Eine großartige Idee.
00:17:30Und wenn ich meine Gicht nicht hätte, würde ich Sie begleiten.
00:17:35Nun, alter Freund, Sie können mir helfen.
00:17:37Ich suche ein Geschäft, in dem wir uns für die Reise ausrüsten können.
00:17:40Und einen guten Träger, der uns den Weg zeigen kann.
00:17:44Das Erste ist nicht schwer,
00:17:45aber das Zweite wird fast unmöglich sein, lieber Freund.
00:17:48Unmöglich?
00:17:49Es ist die Zeit des Heringfangs
00:17:51und alle kräftigen Männer Islands sind aufs Meer hinausgefahren.
00:17:54Oder kommen gerade zurück?
00:17:55Können Sie ein paar Wochen warten?
00:17:56Nein, wir haben keine Zeit.
00:17:58Morgen müssen wir los.
00:18:03Zelte benötigen wir bei dieser Reise nicht.
00:18:07Wo soll das Fass hin?
00:18:08Gleich dort hin.
00:18:09Werden Sie sich einig, das wiegt eine Tonne.
00:18:11Hier hin.
00:18:15Wir wollen mal sehen, vielleicht eine Kiste für unsere Instrumente.
00:18:18Glauben, bitte.
00:18:20Oh, was ist das?
00:18:22Eine Gasmaske.
00:18:23Eine Gasmaske.
00:18:23Damit können Sie unter fast allen Luftverhältnissen weiteratmen.
00:18:27Verstehe, das könnte nützlich sein.
00:18:29Ich nehme vier.
00:18:30Und zeigen Sie mir Lampen.
00:18:31Je langlebiger, umso besser.
00:18:33Ich habe genau das Richtige für Sie.
00:18:35Wo liegen Sie nur?
00:18:38Oh ja.
00:18:39Hans, kannst du das Fass mal runterheben?
00:18:45Würdest du mal?
00:18:46Wenn Sie Lampen mit großer Lebensdauer wollen,
00:18:48war es das reinste Glück, dass Sie in meinen Laden kommen.
00:18:51Ich bin der Einzige in der Stadt,
00:18:52der diese Importware in hoher Qualität bekommen hat.
00:18:55Red, ich zeige Ihnen die Lampe.
00:18:56Ja, das ist die Blumendorf-Laterne.
00:19:02Ruhmkorf.
00:19:02Oh ja, ja, das dürfte das Richtige sein.
00:19:05Davon werden wir auch vier nehmen.
00:19:06Axel?
00:19:07Dieser Mann dort drüben, arbeitet er auch für Sie?
00:19:10Hans?
00:19:11Nein, nein.
00:19:12Er ist mein Cousin.
00:19:13Er kommt uns einmal im Monat aushelfen.
00:19:16Aber er will keine Arbeit in der Stadt annehmen.
00:19:19Oder auf einem Boot.
00:19:20Und einmal im Monat ist fast nichts.
00:19:23Er lebt in den Bergen.
00:19:25Ein Schafherd.
00:19:26Und die sind furchtbar stolz.
00:19:29Und warum ist er nicht bei seiner Herde?
00:19:31Nun, das ist ja das Traurige daran.
00:19:33Letzten Winter ist seine ganze Schafherde getötet worden
00:19:37durch Blitz und Sturm.
00:19:39Und seitdem sitzt er nur herum und tut nichts,
00:19:41als vielleicht nur ein wenig Schnitzen und Mundharmonika spielen.
00:19:47Hans, meine Freunde und ich machen eine Expedition
00:19:49zum Mount Sneffels.
00:19:51Wenn ich Ihnen einen fairen Preis zahle,
00:19:53würden Sie uns dabei helfen?
00:19:55Geld kann ich nicht brauchen.
00:19:58Hm.
00:20:00Was kostet ein Schaf in diesem Land?
00:20:02Äh, drei Rikstals.
00:20:06Ich zahle Ihnen also ein Schaf pro Woche.
00:20:08Und zwei Böcke, wenn wir sicher hierher zurückkehren.
00:20:11Wann geht's los?
00:20:12Morgen, wenn wir die Ausrüstung verpackt haben.
00:20:15Ist das nicht wundervoll?
00:20:17Wir haben für ihn Arbeit gefunden.
00:20:18Du blöd Hammel.
00:20:20Du blöd Hammel.
00:20:20Du blöd Hammel.
00:20:20Applaus
00:20:50Applaus
00:21:20Applaus
00:21:27Applaus
00:21:34Applaus
00:21:41Applaus
00:21:48Applaus
00:21:55Applaus
00:22:02Applaus
00:22:04Applaus
00:22:11Applaus
00:22:13Applaus
00:22:14Applaus
00:22:15Applaus
00:22:25Mein Gott, der Mount Snaffles liegt vor uns.
00:22:30Wunderbare Aussicht. Das alleine war die Reise wert.
00:22:35Seht ihr die weißen Dämpfer aus den Kratern aufsteigen?
00:22:39Wenn eine Eruption beginnt, dampft es um ein Vielfaches stärker.
00:22:42Wie lange werden wir da unten bleiben, Professor?
00:22:47Hans, ich wollte es Ihnen später noch sagen.
00:22:50Wahr ist, wir gehen noch tiefer herab als auf den Boden des Kraters.
00:22:53Hans, wir werden in den Bauch der Erde hinabsteigen.
00:22:56Also gehen Sie mit uns oder kehren Sie um?
00:22:59Aber ich gestehe Ihnen, dass wir wahrscheinlich einige Zeit dort unten bleiben.
00:23:05Tage oder Wochen?
00:23:08Eher wohl Wochen.
00:23:11Wochen bedeuten Schafe. Ich komme mit.
00:23:15Danke.
00:23:23Es ist tiefer, als ich erst dachte.
00:23:41Dann darfst du nicht runterschauen.
00:23:43Als wir Skatis Spitze gefunden hatten, begann unser Abstieg in den Krater.
00:23:49Hans ging als erster.
00:23:51Gefolgt von Glauben und dem Professor.
00:23:53Ich ging als letzter, falls jemand Hilfe benötigen sollte.
00:24:00Hier ist es.
00:24:02Hans, bring das Gepäck!
00:24:03Der Schatten der Spitze, das ist es!
00:24:09Seht!
00:24:09A.S.
00:24:10Arne Sagnusson.
00:24:12Das Buch ist also wahr.
00:24:14Ich habe nie daran gezweifelt, mein Junge.
00:24:16Ich habe nie daran gezweifelt.
00:24:19Hans, die Leiter, hierhin.
00:24:23Ja, hierhin, gut.
00:24:29Prüf deine Lampe, Axel.
00:24:30Langsam, Hans, langsam.
00:24:36Gut, Axel?
00:24:37Sie gehen als erster, Hans.
00:24:56Zum ersten Mal begann ich zu glauben, dass Arne Sagnussons Geschichte wahr sein könnte.
00:25:00Und dass aus der Expedition in die irischen Berge ein erregendes Abenteuer werden könnte.
00:25:05Doch es war skand.
00:25:07Zumal für die Mitglieder der Expedition, die nicht wie ich körperlich und geistig auf solche Strapazen vorbereitet waren.
00:25:17Ich bin Holten, Professor!
00:25:19Es ist tiefer, als es aussah.
00:25:35Du musst vorsichtig sein, Glauben.
00:25:37Also dann, meine Liebe.
00:25:56Jetzt komm runter.
00:25:56Ganz vorsichtig.
00:26:09Ja, gut.
00:26:18Und jetzt, Axel, du!
00:26:19Professor, sind Sie wirklich ganz sicher, dass nicht möglicherweise doch eine Eruption des Mount Snaffles bevorsteht?
00:26:28Eine dumme Frage.
00:26:29Nun, ich wollte mich nur vergewissern.
00:26:43Wir hatten in unserer Ausrüstung nur das absolut Wichtigste mitgenommen und dadurch unser Gepäck auf ein Minimum beschränkt.
00:26:48Aber wir hatten unsere Instrumente, Werkzeuge, Gewehre, Seile, Proviant für 60 Tage und einen Wasservorrat für 10 Tage.
00:26:57Die Wassermenge schien mir zu gering.
00:26:59Aber der Professor war der Überzeugung, wir würden trinkbares Wasser unter der Erde finden, so viel wir wollten.
00:27:06Axel!
00:27:06Hans, du gehst voran.
00:27:36Hans, du gehst voran.
00:28:06Professor, wir haben drei Möglichkeiten. Welche sollen wir wählen?
00:28:15Alle sehen endlos aus.
00:28:16Das ist wieder einfach. Ich denke, Sack Nussheim wird uns führen.
00:28:21Wartet gleich.
00:28:25Hier wird davon gesprochen.
00:28:28Der Weg geht weiter dort nach links.
00:28:31Also dann, Hans.
00:28:33Kommt.
00:28:36Ach, Axel!
00:28:45Vorsicht!
00:28:46Die Wasserflasche!
00:28:52Mein Pech ist das.
00:28:55Aber besser zwei Wasserflaschen als die Instrumente.
00:28:58Ich bin sicher, dass wir Wasser finden werden.
00:29:00Bist du in Ordnung?
00:29:01Ja, Onkel.
00:29:02Gut dann. Also los, Hans, geh du voran.
00:29:05Ah.
00:29:10Wie viel habt ihr noch in den Wasserflaschen?
00:29:12Nur noch einen Rest für heute.
00:29:14Ich wollte sie heute Abend füllen.
00:29:22Jetzt geht oben die Sonne unter.
00:29:23Kein Wunder, dass ich müde bin.
00:29:28Kein Wunder, dass ich hungrig bin.
00:29:29Es ist schlecht.
00:29:42Ach.
00:29:44Nein.
00:29:46Ihr dürft nicht verzweifeln.
00:29:47Wir finden gutes Wasser.
00:29:48Ich bin ganz sicher.
00:29:49Die Daten glauben.
00:29:51Ließ sie ab.
00:29:52Temperatur, Barometerdruck.
00:29:56Luftfeuchtigkeit 95 Prozent und die momentane Temperatur, äh, minus sieben Grad Celsius.
00:30:03Kein Wunder, dass mir kalt ist.
00:30:05In welche Himmelsrichtung sind wir gegangen?
00:30:06Sagnussim sagt hier, wir müssen in Richtung West gehen.
00:30:09Nach Westen?
00:30:10Guter alter Sagnussim.
00:30:11Gut, wir gehen weiter.
00:30:13Hans?
00:30:15Komm.
00:30:16Ich will uns nur sagen, wo dann werden wir Trinkwasser finden.
00:30:32Die Windsteige nimmt ständig zu.
00:30:35Sagnussim hat darüber berichtet.
00:30:38Oh, mal sehr.
00:30:41Das Buch, das ist verschwunden.
00:30:50Ja, die Masken aufsetzen.
00:31:11Ja, die Masken haben.
00:31:13Ab entidades.
00:31:17Vielen Dank.
00:31:32tanks.
00:31:33Was ist das?
00:32:03Geht's dir gut?
00:32:07Mir geht's gut, wenn ich mir mein Haar gewaschen habe.
00:32:10Du siehst aus, als wenn sie dich durchs Wasser gezogen hätten.
00:32:24Ich weiß, was du jetzt denkst, Axel.
00:32:27Wir haben kein Wasser.
00:32:30Das Buch ist weg.
00:32:31Das einzig Vernünftige wäre, zurückzukehren, solange wir den Weg noch finden.
00:32:37Zugegeben, der Gedanke ist mir gekommen, Professor.
00:32:40Das wäre vernünftig.
00:32:42Aber denk daran.
00:32:44Vor uns liegen Millionen Jahre unentdeckter Erdgeschichte.
00:32:48Sollen wir das vergessen und zurückgehen?
00:32:50Oder weitergehen?
00:32:52Mein Vorschlag ist, wir stimmen ab.
00:32:54Also gut, Glauben. Du beginnst.
00:32:56Gehen wir vorwärts wie zivilisierte Menschen?
00:32:59Oder gehen wir zurück wie Kreaturen?
00:33:00Du weißt, ich verderbe dir nicht dein Picknick, lieber Onkel.
00:33:04Ich sage, vorwärts.
00:33:06Danke.
00:33:07Axel?
00:33:12Ein Mann, der die Uniform des kaiserlichen Preußen trägt, kennt nur eine Antwort.
00:33:16So sehr ich's bedauere.
00:33:18Ich sage auch vorwärts.
00:33:19Hans?
00:33:21Hans?
00:33:25Vorwärts. Heißt Schafe. Zurück. Heißt nichts. Ich sage Schafe.
00:33:31Das war's also. Danke.
00:33:33Wir gehen. Du zuerst, Hans.
00:33:38Sag mal, Onkel, was, wenn du die Abstimmung verloren hättest?
00:33:41Ich hätte es ignoriert. Es gibt keinen Fortschritt, wenn die Wissenschaft Sklave der Demokratie ist.
00:33:47Gehen wir.
00:33:47Wie schön das ist.
00:34:16Onkel, bist du das, ja?
00:34:25Wer ist da?
00:34:26Wer ist da?
00:34:38Wer ist da?
00:34:39Wer ist da?
00:34:41Wer ist da?
00:34:41Wer ist da?
00:34:42Wer ist da?
00:34:42Wer ist da?
00:34:43Wer ist da?
00:34:44Wer ist da?
00:34:45Wer ist da?
00:34:46Wer ist da?
00:34:47Wer ist da?
00:34:48Wer ist da?
00:34:49Wer ist da?
00:34:50Wer ist da?
00:34:51Wer ist da?
00:34:52Wer ist da?
00:34:53Wer ist da?
00:34:54Wer ist da?
00:34:55Wer ist da?
00:34:56Wer ist da?
00:34:57Wer ist da?
00:34:58Wer ist da?
00:34:59Wer ist da?
00:35:00Wer ist da?
00:35:01Wer ist da?
00:35:02Wer ist da?
00:35:03Wer ist da?
00:35:04Wer ist da?
00:35:05Wer ist da?
00:35:06Onkel, wo bist du?
00:35:13Axel!
00:35:15Hans!
00:35:17Wer ist da?
00:35:20Wer ist da?
00:35:23Axel!
00:35:23Axel!
00:35:28Hilfe!
00:35:31Professor, was ist das?
00:35:32Axel!
00:35:33Blau!
00:35:36Drauben!
00:35:55Wo bist du?
00:35:56Hier bin ich, hierher!
00:36:00Was ist mit dir passiert?
00:36:03Ich war zurückgeblieben, um mir das anzusehen.
00:36:05Da fiel ich in der Schlammlobe.
00:36:07Ja, das sehe ich aber dann.
00:36:09Dann passierte was ganz Unglaubliches.
00:36:11Als ich gerade am Versinken war, da griff mich eine Hand und zog mich raus.
00:36:15Das ist absurd, hier ist niemand außer uns.
00:36:17Ich spürte eine menschliche Hand, die meine Hand fasste.
00:36:20Ach, du fantasierst, mein liebes Kind, irgendeine Zwangsvorstellung.
00:36:24Du hast dich am Felsen gehalten und hochgezogen.
00:36:26Es kam dir vor, wie eine menschliche Hand.
00:36:28Und die Gestalt, die ich hinter dem Felsen gesehen habe, willst du sagen, dass das auch einmal so gewesen ist?
00:36:34Alles verständlich.
00:36:36Bei der Desorientierung und dem Wassermangel stehen wir unter psychischem Druck.
00:36:40Onkel, ich sage dir, ich habe jemand gesehen hinter dem Felsen.
00:36:45Halluzination, das kennen alle Geologen der Welt.
00:36:47Von nun an musst du immer bei uns bleiben.
00:36:49Ich habe dir ja gesagt, bleib zu Hause.
00:36:58Halt wenigstens du den Mund.
00:37:07Wo geht's jetzt weiter?
00:37:10Jetzt stehen wir wieder am Scheideweg.
00:37:13Ja, also wohl entlang.
00:37:15Ehrlich gesagt, mein liebes Kind, im Augenblick weiß ich auch nicht mehr.
00:37:20Ehrlich gesagt, ich bin müde.
00:37:22Das kommt wahrscheinlich davon, dass es seit drei Stunden wärmer geworden ist.
00:37:27Das Dumme ist, dass wir dir Rast machen, bevor wir Wasser finden.
00:37:32Wenn wir schlafen, sind wir hinterher zu schwach.
00:37:36Was ist deine Meinung, Axel?
00:37:38Ich könnte meilenweit gehen.
00:37:40Professor!
00:37:41Was ist denn Hans?
00:37:44Buchstaben.
00:37:45Wie die anderen.
00:37:49Ah!
00:37:51Der alte Sack Nussem kommt uns wieder mal zu Hilfe.
00:37:56Also Kopf hoch, wenn ich bitten darf.
00:37:59Er hatte das Problem mit dem Wasser wie wir.
00:38:01Oder er hatte seins nicht verloren.
00:38:05Hören Sie?
00:38:06Was ist denn das?
00:38:08Hört sich an wie Stimmen.
00:38:10Menschliche Stimmen.
00:38:12Was kann das sein?
00:38:13Wenn ich das wüsste.
00:38:14Klingt wie Stimmen.
00:38:16Unsinn.
00:38:17Ist es so unmöglich, dass ein anderer Mensch einen zweiten Weg gefunden hat ins Erdinnere?
00:38:23Ähnlich wie wir?
00:38:24Die Möglichkeit besteht, aber es ist extrem unwahrscheinlich.
00:38:28Ich finde es durchaus möglich, dass die Geologen der Welt das für eine akustische Täuschung halten.
00:38:34Vielleicht handelt es sich auch um Tiere.
00:38:37Sie könnten gefährlich werden.
00:38:40Steh jetzt.
00:38:41Kein Ort.
00:38:43Und mach keine lauten Geräusche.
00:38:44Hans, geh vor.
00:38:45Glauben.
00:38:46Ruhe.
00:38:47Ruhe.
00:38:48Ruhe.
00:38:49Ruhe.
00:38:50Ruhe.
00:38:51Ruhe.
00:38:52Ruhe.
00:38:53Ruhe.
00:38:54Ruhe.
00:38:55Ruhe.
00:38:56Ruhe.
00:38:57Ruhe.
00:38:58Ruhe.
00:38:59Es waren keine Tiere, sondern wir haben sie.
00:39:07Wir sind im Zentrum eines akustischen Feldes.
00:39:13Was können wir tun?
00:39:18Gehen wir weg.
00:39:22Warte noch.
00:39:29Warte noch.
00:39:59Wir müssen schlafen. Richten wir uns ein.
00:40:00Ich schwöre, ich habe ein Gesicht gesehen zwischen den Felsen. Es war keine Täuschung.
00:40:05Pst, mein Kind, versuch jetzt zu schlafen.
00:40:29Hans, wo bist du?
00:40:35Hans, was tun Sie da?
00:40:51Hören Sie? Wasser.
00:40:53Wasser?
00:40:54Pst, ich hole die andere.
00:41:00Wacht auf, wir haben Wasser gefunden.
00:41:03Was?
00:41:04Wasser.
00:41:05Wo?
00:41:06Gleich da hinten. Hans untersucht deinen unterirdischen Strom.
00:41:10Gott sei Dank.
00:41:11Komm, Axel.
00:41:13Das sehen wir uns an.
00:41:21Hier.
00:41:22Genau hier.
00:41:24Ja.
00:41:25Gar kein Zweifel.
00:41:26Das ist Wasser.
00:41:27Mehr hier, glaube ich.
00:41:34Nein.
00:41:35Mehr hier.
00:41:36Nein, nein, nein.
00:41:37Ich kann die Geräusche hier besser hören.
00:41:39Gib mir die Picke.
00:41:42Professor, ich kenne den Berg.
00:41:44Ich kenne Höhlen.
00:41:46Hier ist die beste Stelle.
00:41:48Das da ist die falsche.
00:41:49Hans, als Professor für Geologie kenne ich Höhlen und Berge besser.
00:41:53Und ich bin durchaus allein in der Lage, Wasser zu finden.
00:41:57Fälle zurück.
00:42:11Vorsicht, Professor.
00:42:15Sind Sie denn von Sinn?
00:42:17Ein paar Zentimeter zur Seite und die Höhle wäre eingestürzt.
00:42:20Dieser einfache Schafwirte hat mehr Verstand als Sie.
00:42:23Professor Liedenbrock.
00:42:25Wer sind Sie?
00:42:26Woher kennen Sie meines Onkels Namen?
00:42:29Ich habe seine Bücher gelesen.
00:42:31Außerdem war ich genötigt, das entsetzliche Geschnatter auf den letzten zehn Meilen dieses schwierigen Abstiegs mit anzuhören.
00:42:35Sie sind uns gefolgt?
00:42:37Oh nein, denn mein Abstieg begann vor zwei Monaten.
00:42:39Am Mount Snavitz?
00:42:40Ich bin meinen eigenen Weg gekommen und ich hoffe, dass ich auf meinem eigenen Weg wieder nach oben komme.
00:42:45Was ist mit Ihrer Hand?
00:42:50Nichts Besonderes, Fräulein.
00:42:52Stehlen Sie Ihren Durst.
00:42:54Ihre wissenschaftliche Forschung, Herr...
00:42:56Ohlson.
00:42:56Nennen Sie mich Ohlson.
00:42:58Als zivilisierter Mensch zähle ich die Geologie zu meinem Steckenpferd.
00:43:02Aber ich weigere mich, sogenannte Gesetzmäßigkeiten, die nicht stimmen, anzuerkennen.
00:43:07Nun, da sich unsere Wege gekreuzt haben, sollten wir gemeinsam weitergehen.
00:43:10Ich lasse Sie gerne an meinen Erfahrungen teilhaben.
00:43:12Ich denke, vorher sollten wir eins klarstellen, dass die Expedition geleitet wird von Professor Otto Liebenbrook, von keinem anderen.
00:43:18Mein lieber Junge, mein Interesse bezieht sich darauf, Wissen anzusammeln.
00:43:23Und ich brenne nicht auf staubige akademische Ehren.
00:43:26Wie unverschämt dieser Kerl doch ist.
00:43:30Der müsste meinem Befehl nur einen Tag unterstellt sein.
00:43:33Sei mich rachsüchtig, Axel.
00:43:35Freu dich, wir haben endlich zu trinken.
00:43:37Bitte, du musst warten, bis es kalt ist.
00:43:44Abgesehen von der Tatsache, dass er Olsen heißt und allem Anschein nach der menschlichen Rasse zuzurechnen ist,
00:43:49wissen wir nichts über diese merkwürdige Erscheinung.
00:43:53Was mich wundert ist, dass er außer dieser mysteriösen Metallkiste keine Ausrüstung hat.
00:43:59Sein plötzliches Auftauchen ging in der allgemeinen Freude über die Wasserader unter.
00:44:04Von diesem Tag an hatten wir immer reichlich Trinkwasser.
00:44:07Glauben scheint am meisten durch die Anwesenheit dieses Olsen beeindruckt zu sein.
00:44:17Ich fürchte, wir sind abgebogen und haben die anderen verloren.
00:44:21Wie ärgerlich.
00:44:22Zur Abwechslung sind wir mal alleine.
00:44:25Falls du damit auf Herrn Olsen anspielen willst, muss ich dir sagen, ich wäre ruhiger, wenn er hier wäre.
00:44:30Und ich finde, er ist langweilig, unhöflich und arrogant.
00:44:33Ja, aber das stört überhaupt nicht. Das übersieht man.
00:44:36Bei den interessanten Augen.
00:44:39Was? Du findest, dass dieser... dieser...
00:44:41Achsel, Laube! Achsel!
00:44:52Was ist passiert?
00:44:53Es ist alles gut, mein lieber Junge. Es ist vorüber.
00:44:57Und Laube?
00:44:58Hat nur einen Kratzer.
00:44:59Sie ist draußen und hat ihren Spaß.
00:45:01Komm mit.
00:45:09Ich habe wohl eine Zulation.
00:45:11Mein Junge...
00:45:12Das sieht wie ein Ozean aus.
00:45:13Eine Laune der Natur.
00:45:16Ein Ozean unter dem Meeresboden.
00:45:18Aber aus Süßwasser.
00:45:20Ich will meinen Augen nicht trauen.
00:45:21Das Gewölbe über uns ist mehr als eine Meile hoch.
00:45:27Diese Kristalle, aus denen der künstliche Himmel über uns gebildet ist,
00:45:31strahlen fast ebenso viel Licht aus wie die Sonne.
00:45:33Solche Mineralien findet man auf der Erdoberfläche nirgends.
00:45:38Es ist unglaublich.
00:45:40Atemberaubend.
00:45:42Achsel!
00:45:43Komm ins Wasser!
00:45:45Achsel, komm schon! Es ist herrlich!
00:45:47Geh ruhig ins Wasser.
00:45:49Es wird dir gut tun.
00:45:50Aber du warst zwei Tage bewusstlos.
00:45:53Also nicht gleich so wild.
00:45:54Ich fühle mich noch schwach.
00:46:03Wie weit bist du mit dem Floß, Hans?
00:46:07Wir werden fertig.
00:46:09Ich hoffe, dieses Fossilienholz schwimmt auch.
00:46:11Es wird schwimmen.
00:46:12Gut.
00:46:13Das hoffe ich. Wie sollen wir sonst weiterkommen?
00:46:19Ich komme!
00:46:20Du siehst in diesem Aufzug komisch aus, Axel!
00:46:24Wie halb ich!
00:46:27Ist nicht kalt, was?
00:46:29Na komm!
00:46:31Versuch mich zu kriegen!
00:46:32Warte, ich komme!
00:46:33Schwing weg!
00:46:35Schwing weg!
00:46:35Ja!
00:46:37Ja!
00:46:54Könnte ich bitte meine klingen?
00:46:55Ja!
00:46:58Ja!
00:47:01Ja!
00:47:03Ja!
00:47:03Ja!
00:47:11Ja!
00:47:12Ja!
00:47:21Ja!
00:47:22Könnte ich bitte meine Kleider haben?
00:47:26Verzeihen Sie.
00:47:27Olsen, wer sind Sie wirklich?
00:47:30Woher sind Sie gekommen?
00:47:32Ihre Hand.
00:47:34Was ist mit meiner Hand?
00:47:36Wie denn? Sie ist völlig geheilt.
00:47:38Das ist doch unmöglich in so kurzer Zeit.
00:47:40Doch, es ist möglich, wie Sie sehen.
00:47:43Es war Ihre Hand, die mich aus dem Loch zog.
00:47:46War es nicht so?
00:47:48Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.
00:47:51Und Sie glauben, wir können damit segeln?
00:48:02Hans ist sicher, dass das Fluss schwimmt.
00:48:05Ich kann mich an das merkwürdige Licht nicht gewöhnen.
00:48:09Es ist zu fantastisch.
00:48:11Ja, aber auch nicht mehr als die Aurora Borealis.
00:48:13Und die wird verursacht durch die gleiche Simplionisierung.
00:48:16Seht, was ich gefunden habe. Eine hübsche Muschel.
00:48:19Oh, mein liebes Kind, behandle Sie mit äußerster Vorsicht.
00:48:22Oh, schon zerbrochen.
00:48:25All die Dinge hier sind Fossilien, keine Muscheln, verstehst du?
00:48:27Soll das bedeuten, in dem Wasser sind Lebewesen?
00:48:30Ich wäre sehr verwundert, wenn ich das Gegenteil hörte, Axel.
00:48:33Wo gehst du hin, Hans?
00:48:35Ich suche einen Ruder.
00:48:37Gut, du arbeitest weiter.
00:48:39Wir werden suchen.
00:48:40Seht mal, dort!
00:48:49Sieht aus wie Riesenpilze.
00:48:50Sie sind nur ein bisschen größer als Pilze.
00:49:05Es sind Pilze.
00:49:06Vor Millionen Jahren wuchsen sie auch über der Erde.
00:49:09Also, ihr bleibt hier, ich seh mich ein bisschen um.
00:49:12Sie könnten gefährlich sein.
00:49:13Seltsam.
00:49:18Einer wie der andere.
00:49:19Als wären sie im Gewächshaus gepflanzt.
00:49:21Wie viele davon gehen wohl auf einen Pfoll.
00:49:23Wo ist dein Onkel geblieben?
00:49:28Onkel, wo bist du?
00:49:31Professor!
00:49:32Onkel, wo bleibst du?
00:49:40Schon gut, hier bin ich ja.
00:49:41Ihr könnt kommen.
00:49:43Aber seid vorsichtig.
00:49:44Ich erkläre euch noch, warum.
00:49:46Kommt her.
00:49:50Vorsichtig.
00:49:51Warum?
00:49:52Die sehen harmlos aus.
00:49:54Aber sie sind nicht harmlos.
00:49:56Die Pollen sind giftig.
00:49:58Wenn sie euch berühren, gibt das Histoplasmose.
00:50:01Seht ihr den Staub auf den Pilzen?
00:50:02Ist das gefährlich?
00:50:03Ah, wie soll ich sagen.
00:50:05Es könnte tödlich sein.
00:50:06Wir müssen hier verschwinden, bevor eine Brise aufkommt.
00:50:08Den Staub aufwirbelt.
00:50:09Aber was ihr auch tut, fass nicht die Pilze an.
00:50:11Verstanden?
00:50:14Schenkt um euer Leben.
00:50:21Bella!
00:50:21Bella!
00:50:30Was war das?
00:50:33Eine Explosion.
00:50:35Sekunden eher und wir legen jetzt unter dem Pollenstaub.
00:50:41Olsen, kommt mit!
00:50:42Haben Sie den Verstand verloren?
00:50:54Sie kritisieren mich, weil ich ein kleines Loch in die Wand schlage.
00:50:56Und was machen Sie?
00:50:58Die Erschütterungen, die Sie verursachen, werden das Gewölbe zusammenstürzen lassen.
00:51:01Ich habe meine Experimente zu absolvieren, Sie Ihre.
00:51:04Ihre sogenannten Experimente gefährden das Leben von vier Menschen.
00:51:07Das Leben.
00:51:08Glauben Sie wirklich, dass die Arbeit, die Sie hier machen, für irgendjemand auf der
00:51:13Erde etwas verändern wird?
00:51:16Bleib ruhig, Onkel.
00:51:17Es hat keinen Sinn, sich über diese Frage zu streiten.
00:51:19Wer glaubt ihr, wer ist?
00:51:21Bringt uns jetzt an Spielereien in die größte Gefahr.
00:51:24Gehen wir mal sehen, ob das Floß fertig ist.
00:51:30Hallo, Hans.
00:51:32Ich habe ein Ruder.
00:51:34Sehr gut, Hans.
00:51:35Wann, glaubst du, können wir es ins Wasser lassen?
00:51:37Bald.
00:51:38Wunderbar.
00:51:38Du hast gut gearbeitet.
00:51:40Ich gehe unsere Sachen holen.
00:51:41Ich begleite dich.
00:51:47Wie fühlst du dich?
00:51:48Oh, viel besser.
00:51:49Was machst du?
00:51:51Das ist nicht zu fassen.
00:51:53Was?
00:51:53Gestern hattest du eine tiefe Wunde an der Stirn.
00:51:56Wunden heilen hier viel schneller als oben.
00:51:59Dann wäre das ja das ideale Schlachtfeld.
00:52:02Idiot.
00:52:02Vom ersten Augenblick an zeigte das Floß, dass es sich steuern ließ.
00:52:18Alle waren zufrieden.
00:52:21Wir hielten einen Kurs Südost 145 Grad.
00:52:26Nach den Berechnungen des Professors segelten wir direkt unter den britischen Inseln.
00:52:31Die einzigen Schwierigkeiten, die wir hatten, ergaben sich aus dem körperlich-seelischen Zustand der Personen, die für eine See-Expedition nicht trainiert waren.
00:52:44Heute erlebten wir eine willkommene Überraschung.
00:52:54Ich habe einen. Ich habe einen.
00:52:56Axel, ich komme.
00:52:58Gib her.
00:52:58Lass doch los.
00:53:01Bravo, Mädchen.
00:53:02Vorsicht, vielleicht beißt er.
00:53:08Ein merkwürdiges Aussehen.
00:53:10Glaubst du, er ist essbar?
00:53:11Ja, warum nicht?
00:53:12Wir kochen ihn.
00:53:16Ich bin so hungrig.
00:53:17Komm schon, Hans, gib was her.
00:53:19Es ist heiß, vorsichtig.
00:53:21Was ist mit Olsen?
00:53:22Wenn er etwas essen will, muss er kommen und sich's holen.
00:53:25Na, wie schmeckt's, Glauben?
00:53:27Traumhaft gut.
00:53:30Danke, Hans. Schmeckt ähnlich wie Stör.
00:53:34Ach, köstlich.
00:53:37Wollen wir Olsen nicht bitten?
00:53:38Er ernährt sich aus seinem Buch.
00:53:40Sei still, er hört dich.
00:53:42Es scheint warm zu werden.
00:53:47Mhm.
00:53:5132 Grad.
00:53:53Nun, das ist nicht viel 100 Meilen unter der Erdoberfläche.
00:53:58Für mich ist es warm genug.
00:54:00Ich geh wohl schwimmen.
00:54:01Ihr müsst alle wegschauen.
00:54:03Du bekommst einen Magenkram.
00:54:04Achsel, das Wasser ist herrlich.
00:54:21Glauben, bleib aber dicht beim Floß, hörst du?
00:54:23Komm doch rein, es ist nicht kalt.
00:54:25Achsel, komm rein, das Wasser ist wundervoll.
00:54:28Ich arbeite, keine Zeit.
00:54:29Notier den Fischfang, Axel.
00:54:41Oh, Axel, hilf mir.
00:54:44Komm.
00:54:44Komm.
00:54:44Abgebissen.
00:54:55Großer Himmel, Stahl einfach abgebissen.
00:54:59Sehen Sie.
00:55:02Ein Saurier.
00:55:03Glauben, komm zurück.
00:55:08Glauben, schwimm zurück.
00:55:10Glauben.
00:55:11Glauben.
00:55:14Komm her.
00:55:15Glauben.
00:55:16Schneller Glauben.
00:55:17Glauben.
00:55:22Glauben.
00:55:23Glauben.
00:55:30Glauben.
00:55:30Lassen Sie das Seil.
00:55:32Beeil dich.
00:55:34Halt nach dem Seil drauf.
00:55:35Schwimm, Kind.
00:55:37Gib mir die Hand.
00:55:43Alles ist gut.
00:55:45Schon gut.
00:55:54Das ist ein Anblick.
00:55:56Zwei urgeschichtliche Feinde, Auge in Auge.
00:55:58Sie existierten auf der Erde vor Millionen Jahren und wir können sie heute sehen.
00:56:05Ich wette zwei Goldmark.
00:56:07Ich setze auf den Linken.
00:56:08Du verlierst, Axel.
00:56:10Es endet unentschieden.
00:56:11Sie sterben beide.
00:56:28Gib mir das Gewehr, Hans.
00:56:35Wir müssen hier weg, bevor das Blut weitere Tiere anzieht.
00:56:38Segel setzen.
00:56:39Schnell.
00:56:40Und rudern.
00:56:41Los.
00:56:42Los.
00:56:42Los.
00:56:42Los.
00:56:42Los.
00:56:42Los.
00:56:42Los.
00:56:42Los.
00:56:44Los.
00:56:46Los.
00:56:46Los.
00:56:47Los.
00:56:48Los.
00:56:48Los.
00:56:49Los.
00:56:50Los.
00:56:51Los.
00:56:52Los.
00:56:53Los.
00:56:54Los.
00:56:55Los.
00:56:56Los.
00:56:57Los.
00:56:58Los.
00:56:59Los.
00:57:00Los.
00:57:01Los.
00:57:02Los.
00:57:03Los.
00:57:04Los.
00:57:05Los.
00:57:06Los.
00:57:07Los.
00:57:08Los.
00:57:09Los.
00:57:10Los.
00:57:11Los.
00:57:12Los.
00:57:13Los.
00:57:14Los.
00:57:15Los.
00:57:16Los.
00:57:17Los.
00:57:18Los.
00:57:19Los.
00:57:20Los.
00:57:21Los.
00:57:22Los.
00:57:23Los.
00:57:24Los.
00:57:25Los.
00:57:27Professor, sehen Sie da vorn. Sieht aus wie ein Riesenwal.
00:57:36Es scheint eine Insel zu sein.
00:57:38Wollen wir nicht anlegen?
00:57:40Natürlich, vielleicht finden wir dort besondere Fossilien.
00:57:43Hans, steuere die Insel an.
00:57:56Axel, mach uns dort an den Felsen fest.
00:58:13Glauben bleibt bei mir.
00:58:15Axel, hilf mir!
00:58:16Ich komme!
00:58:16Einer muss beim Foss rein. Du, Hans.
00:58:28Sieht nur, den Rauch, der aus der Erde steigt.
00:58:31Ohne Zweifel ist es Tamaldampf.
00:58:33Die Insel sieht unbelebt aus.
00:58:35Olsen findet stets das interessant, was am wenigsten interessant ist.
00:58:38Ich finde, er ist ein faszinierender Mann.
00:58:39Und ich denke, er weiß nur die Hälfte von dem, was er für Wissen vorgibt.
00:58:43Du beneidest ihn nur.
00:58:44Ich kann doch nicht sagen, ob er ein Wissenschaftler oder ein Wahnsinniger ist.
00:58:48Was immer sein Geheimnis ist.
00:58:50Er bewahrt es in der Metallkiste.
00:58:52Was ich nicht begreifen kann, wie hat er die Explosion ausgelöst?
00:58:56Darüber denke ich auch nach.
00:58:59Wir müssen in Zukunft wachsam sein.
00:59:06Was sind das für Steine?
00:59:07Segen Sie hier, Professor.
00:59:10Eine Kompanie Schildkröten.
00:59:11Ein unwahrscheinliches Bild.
00:59:14Fossilien der Riesenschildkröte.
00:59:16Die liegen hier Jahrhunderte.
00:59:18Erstaunlich.
00:59:19Wie schade, dass Sie tot sind.
00:59:20Wie gut.
00:59:21Sie könnten gefährlich sein.
00:59:25Unsinn.
00:59:25Wie sollen Schildkröten gefährlich werden?
00:59:27Sie waren Menschfresser.
00:59:28Was denkst du?
00:59:29Aber zu langsam, um ihre Opfer zu fangen.
00:59:31Sie könnten uns umzingeln und fangen.
00:59:32Es sind sehr viele.
00:59:33Die können sich nicht mehr bewegen.
00:59:35Sie bewegt sie.
00:59:36Sie bewegt sie.
00:59:41Ich schwöre.
00:59:42Wirklich?
00:59:44Es scheint, Sie sind lebendig.
00:59:46Sie leben.
00:59:47Unglaublich.
00:59:48Es sind keine Fossilien.
00:59:49Sie leben.
00:59:52Kommt, zum Fluss.
00:59:53Axel, rauben.
00:59:54Schnell.
00:59:54An Bord, Olsen.
01:00:16Abschlossen.
01:00:24Das Wetter hat sich verändert.
01:00:41Es kommt ein kräftiger Wind auf.
01:00:43Und die Atmosphäre ist mit Elektrizität geladen.
01:00:46Ich spüre, dass ein Unwetter naht.
01:00:48Achtet auf den Marsch.
01:01:11Ihr müsst den Tor scheißen.
01:01:13Axel.
01:01:14Axel, halt dich fest.
01:01:16Axel.
01:01:16Ihr müsst aufgrund gelaufen sein.
01:01:18Haltet euch fest.
01:01:19Axel.
01:01:21Fisch halten.
01:01:25Axel.
01:01:27Axel.
01:01:31Axel.
01:01:41Axel.
01:01:45Axel.
01:01:45Axel.
01:01:45Axel.
01:01:45Axel.
01:01:48Axel.
01:01:49Axel.
01:01:49Axel.
01:01:49Axel.
01:01:49Axel.
01:01:50Axel.
01:01:50Axel.
01:01:51Axel.
01:01:51Axel.
01:01:51Axel.
01:01:51Axel.
01:01:51Axel.
01:01:51Axel.
01:01:52Axel.
01:01:53Axel.
01:01:53Axel.
01:01:53Axel.
01:01:53Axel.
01:01:53Axel.
01:01:53Axel.
01:01:53Axel.
01:01:53Axel.
01:01:54Axel.
01:01:54Axel.
01:01:54Axel.
01:01:55Axel.
01:01:55Axel.
01:01:55Axel.
01:01:55Axel.
01:01:56Axel.
01:01:57Axel.
01:01:57Axel.
01:01:57Axel.
01:01:57Axel.
01:01:58Axel.
01:01:59Axel.
01:01:59Axel.
01:01:59Axel.
01:02:00Axel.
01:02:01Axel.
01:02:01Axel.
01:02:01Axel.
01:02:02Axel.
01:02:03Axel.
01:02:03Sollte
01:02:33Untertitelung des ZDF, 2020
01:03:03Untertitelung des ZDF, 2020
01:03:33Untertitelung des ZDF, 2020
01:04:03Hans!
01:04:17Mein Kind!
01:04:20Bist du in Ordnung?
01:04:23Axel!
01:04:24Wo ist Axel?
01:04:25Da liegt er!
01:04:35Wie geht's dir, mein Junge?
01:04:37Glauben!
01:04:38Wo ist Glauben?
01:04:40Wenn jeder zuerst an den anderen denkt, muss es euch gut gehen!
01:04:43Wo sind wir?
01:04:49Ja, wo sind wir?
01:04:53Nach meiner Kalkulation befinden wir uns zur Zeit irgendwo unter dem Mittelmeer.
01:04:57Falls wir die Instrumente finden und sie sind noch intakt, werden wir es genauer wissen.
01:05:01Also suchen wir sie.
01:05:01Was ist mit Olsen?
01:05:08Ja, hab ich ganz vergessen.
01:05:11Hat ihn keiner von euch gesehen?
01:05:13Nein, aber ich fand das.
01:05:16Ah!
01:05:17Seht euch das an!
01:05:19Ach, unmaßbar, Geron!
01:05:20Sieh dir das an!
01:05:26Das Floß existiert nicht mehr, die Instrumente sind zerbrochen, wir wissen nicht, wo wir sind.
01:05:32Das ist schon Grund zu verzweifeln.
01:05:34Es war doch nicht deine Schuld, lieber Onkel.
01:05:37Unter der Erde muss man eben mit Zwischenfällen rechnen.
01:05:40Ja, du hast so recht, mein Kind.
01:05:43Wie immer hast du recht.
01:05:45Und nichts, nichts wird mich davon abbringen, meine Verabredung mit der Geschichte einzuhalten.
01:05:51Jetzt bist du wieder du selbst, Onkel Otto.
01:05:54Sehen Sie, Professor?
01:05:57Olsens Buch hat den Sturm überlebt.
01:06:01Das ist sonderbar.
01:06:03Das ist altgriechisch.
01:06:06Alles über Zeit und Raum.
01:06:07Was sollen wir mit dem Buch?
01:06:08Suchen wir ihn selber.
01:06:10Aber verehrt euch nicht.
01:06:12Seid vorsichtig.
01:06:40Wie seltsam.
01:06:43Überall liegen Knochen.
01:06:47Das ist ein prähistorischer Friedhof.
01:06:50Das sind Tiere gewesen.
01:06:51Was ist das?
01:06:53Dieser muss von einem Saurier sein.
01:06:56Ob nun prähistorisch oder nicht.
01:06:58Wir wissen ja aus eigenem Erleben, einige dieser Tiere existieren immer noch in dieser Gegend.
01:07:02Seht ihr das an?
01:07:04Seht ihr das an?
01:07:07Dinosaurierzähne.
01:07:08Wir müssen etwas davon mitnehmen für meinen Onkel.
01:07:12Ein Backenzahn.
01:07:13Ohne Plombe.
01:07:19Sieh mal da.
01:07:21Das ist eine Art Wald.
01:07:22Alles, was wir hier sehen, ist merkwürdig.
01:07:29Und je weiter wir gehen, ich glaube, umso merkwürdiger wird es werden.
01:07:32Wie im Traum.
01:07:50Ja.
01:07:51Ich denke, wir gehen zurück.
01:07:54Ich wusste, dass du das sagen würdest.
01:07:57Hör zu.
01:07:58Wir sind tiefer und länger in der Erde gewesen als irgendwer.
01:08:01Wir haben der Wissenschaft genug gedient.
01:08:03Ja und?
01:08:05Was soll das heißen?
01:08:06Ich werde deinen Onkel bitten, dass wir sofort zurückgehen.
01:08:10Aber warum ist es nötig, dass wir wieder zurückkehren?
01:08:13Deshalb, weil ich dich heiraten will.
01:08:15Ja, deshalb.
01:08:16Oh, Axel.
01:08:17Axel.
01:08:18Ein prehistorischer Friedhof ist kein geeigneter Ort für Babys.
01:08:21Babys?
01:08:23Oh, Axel.
01:08:32Ein Affe!
01:08:36Schließ ein!
01:08:47Oh, Axel.
01:08:55Oh, mein Gott.
01:09:25Ich komm, gib mir deine Hand, chill.
01:09:49Axel, glauben, Gas hierher.
01:09:55In die Höhle dort.
01:10:10Geht weiter.
01:10:17Hier kommt er nicht her.
01:10:19Wo gehen wir hin?
01:10:20Folgt mir.
01:10:25Was in aller Welt ist das?
01:10:44Aber Olsen, die sehen aus wie...
01:10:46Stellen Sie bitte keine Fragen.
01:10:47Das sind Möglichkeiten, die liegen noch nicht einmal im Bereich der menschlichen Fantasie.
01:10:53Axel, wie kann das existieren?
01:10:55Einen Moment.
01:10:57Hör zu, du versprichst mir, du sagst davon kein Wort deinem Onkel, was du hier gesehen hast.
01:11:01Weil er sonst niemals hier weggehen würde.
01:11:04Ich verspreche es dir.
01:11:06Ich verspreche es dir.
01:11:07Also gut.
01:11:08Gehen wir.
01:11:08Dinosaurier!
01:11:30Wie sollen wir da vorbeikommen?
01:11:31Wir gehen den Weg, den wir kamen.
01:11:55Professor!
01:11:56Anke, wir bringen Olsen mit.
01:11:59Kommt her.
01:12:00Aus und schnell!