- 3 months ago
Category
🎥
Short filmTranscript
00:00I'm looking for bigger areas in Wien and Wurft,
00:03which are not yet developed.
00:05I think I have something for you.
00:07Maybe Victoria can convince her,
00:09her project not on the sales market to set.
00:11I need your help.
00:12Mine.
00:13You're making her happy family,
00:15but she's completely mad because of her.
00:17It's just my decision,
00:20whether I want to see Britta or not.
00:22There's so much pressure in me,
00:25but it was not right
00:27and I want to excuse me.
00:28I can understand your sorrows
00:30and I don't take it to you.
00:31But I don't think it's good
00:32that she's in the relationship
00:33between your father and me.
00:34It hurts me.
00:40Do you know me?
00:42I'm sure.
00:58This is the world where I belong.
01:02I'm rolling on, I'm rolling on.
01:08What do you want?
01:09I'm in the family.
01:11You're in the family.
01:12And you stayed there.
01:13We were in the family.
01:14And they'd be entertained.
01:17And everything is dead.
01:18Where am I?
01:20In the Krankenhaus.
01:24Yes.
01:26You were sitting there and we were talking to us.
01:32And everything...
01:34You had a subdural hematom.
01:38And now you need to go first.
01:40We'll see you later.
01:42I'll give you to Papa.
01:44Okay.
01:48I'm so happy that you're there.
01:52I...
01:56I...
01:58I met Jenny.
02:00Jenny?
02:02Where's Jenny?
02:04I remember, she had an accident.
02:14Yes.
02:16Yes.
02:18Yes.
02:20Yes.
02:22I...
02:24I've always dreamed.
02:26Yes.
02:28You...
02:30You...
02:31You're...
02:32You're very healthy.
02:34For Rita.
02:40I trust you.
02:42And you let me stay.
02:44For a moment.
02:46Svenja...
02:48All right?
02:54I...
02:56You're a tourist.
02:58Yeah.
02:59I bring her sofort was to drink.
03:02Can I just...
03:04I'm going to go back.
03:14Yeah, she is orientated,
03:16anstrechbar und wach.
03:18Yeah, I'm too, Papa, really.
03:20Schöne Grüße.
03:21Grüße von Frau Dr. Berger.
03:23Okay.
03:24Ja, dann melde ich mich später.
03:26Tschüss, mach's gut.
03:28Grüße zurück.
03:30Danke.
03:32Und danke für alles.
03:34Ich bin so erleichtert, dass Ihre Schwester aufgewacht ist.
03:38Und es tut mir wirklich leid, dass ich Sie so angepflaut hab.
03:42Ich hoffe, Sie sind nicht mehr sauer.
03:44Ich weiß ja, woher es kam.
03:46Ich hab einfach befürchtet, dass ich zusammenbrechen würde, wenn ich die Angst zulasse.
03:50Sind Sie aber nicht.
03:52Sie waren sogar für Ihre Schwester da.
03:54Und dann...
03:56...wär da noch die Sache mit dem Brief.
03:58Da wurden wir ja gerade unterbrochen.
04:00Ja.
04:02Sie wissen, wie persönlich dieser Brief war.
04:04Weil ich hatte gehofft, dass Sie meine Privatsphäre respektieren.
04:08Ich weiß, das war absolut dumm und übergriffig.
04:12Ich wollte meinen Vater schützen, aber er ist wirklich alt genug.
04:16Ich hab durch den Brief verstanden, warum Sie sich getrennt haben.
04:22Ich hab gehofft, dass Heiner das auch versteht, warum ich mich zurückgezogen hab.
04:28Und dass es wirklich nichts mit ihm zu tun hat.
04:30Aber...
04:32Naja.
04:34Er liebt Sie immer noch.
04:36Aber das wird alles.
04:38Es ist halt noch sehr frisch.
04:40Hoffentlich, ja.
04:42Das heißt, ist alles wieder gut zwischen uns?
04:46Von meiner Seite aus schon.
04:48Schön.
04:54Hübsch, oder?
04:56Was hältst du, Mama?
04:58Mich entschuldigen.
05:02Also, mit Julio ist das immer so einfach.
05:05Und der versteht mich und so.
05:07Und mit euch Mädels war es immer komplizierter.
05:10Franka und ich sind schuld, ja.
05:12Was?
05:13Nein.
05:14Ach.
05:15Ja, siehste.
05:16Es geht schon wieder los.
05:18Also mit Franka bin ich jetzt auf einem sehr guten Weg.
05:22Und mit dir möchte ich das auch hinbekommen.
05:25Unter einer Bedingung?
05:27Du fällst mir nicht mehr bei Frau Kaiser in den Rücken.
05:30Achso, das mach ich ja sowieso nicht.
05:33Ich bin ganz und gar Team Valerie.
05:36Ich bin doch eigentlich auch total stolz auf dich.
05:39Eigentlich.
05:40Ach, Valerie.
05:42Ja, ist gut.
05:47Heiner.
05:48Oh, da schreibt Svenja, geht es besser.
05:50Den Umständen entsprechend gut.
05:52Ach, ich sehe es gerade.
05:54Ich freue mich.
05:56Na ja, ich muss jetzt gleich zu Frau Kaiser arbeiten.
06:03Ich gehe vielleicht später bei Svenja vorbei.
06:05Kommst du mit?
06:06Boah, ich komme hier gerade nicht so gut weg.
06:09Aber bestelle ihr ganz liebe Grüße, ja.
06:11Viel Arbeit?
06:13Ja, und vor allem wenig Geld.
06:15Also seit Frau Kaiser die Horoskopgage für sich beansprucht,
06:18fehlt mir der Zusatzverdienst.
06:20Und wenn du nochmal mit Frau Kaiser sprichst?
06:23Ich meine, das ist doch eine gute Idee.
06:25Ich kann froh sein, wenn sie mich nicht feuert.
06:27Und nach Abzug von Miete und Steuern bleibt überhaupt nichts mehr für mich übrig.
06:32Ich möchte nicht bei jeder Anschaffung nachdenken.
06:34Ich würde mir gerne auch mal was gönnen.
06:36Hm.
06:37Ja, und wenn du gar kein Geld hast, vielleicht verkaufst du einfach dein Torosanband?
06:57So, bitteschön.
06:59Danke.
07:00Boah, ich bin so erleichtert, dass du wieder wach bist.
07:03Hm.
07:04Ich hab Bella und Till Bescheid gegeben, die kommen auch bald.
07:07Ähm, brauchst du noch was anderes?
07:09Weiß ich, was zu essen, ne Zeitschrift, Obst?
07:11Ich hab Zeit, ich kann dir alles besorgen.
07:13Gibst du schon wieder Bestellungen auf?
07:15Das klingt gut.
07:16Wie geht's dir?
07:17Ich bin noch ein bisschen schwach.
07:19Ja, das glaub ich.
07:20Hast du Halsschmerzen oder ein Kratzen im Hals vom Tubus?
07:23Hm, kaum.
07:24Dann kann ich wieder nach Hause.
07:27Jede Operation birgt die Gefahr einer Nachblutung oder einer Infektion.
07:31Wir müssen die schon noch ein bisschen hier behalten.
07:33Okay, verstehe.
07:35Danke.
07:36Danke für alles.
07:38Herr Kaiser ist keine Sekunde von deiner Seite gewichen.
07:43Ich bin ein bisschen kaputt.
07:45Kein Problem, schlaf ruhig. Ich hab auch was zu lesen dabei.
07:48Okay.
07:49Du musst doch auch mal Pause machen.
07:51Ja, da hat sie recht.
07:52Machen Sie sich keine Sorgen. Wir kümmern uns in der Zeit und Svenja.
07:55Wenn du was brauchst, da ist die Klingel.
07:58Okay.
07:59Okay, dann, dann, ja.
08:01Geh ich mal kurz, aber ich bin gleich wieder da, ne?
08:04Also bald.
08:05Bis, bis dann.
08:06Später.
08:07Frau Böttcher, da sind Sie ja endlich.
08:22Ich freu mich auch, Sie zu sehen.
08:25Ach man.
08:26Also Frau Böttcher, ich freue mich sehr, dass Sie endlich da sind.
08:31Ich habe Ihre direkte und erfrischende Art vermisst.
08:35Ja, ich freu mich auch. Ich habe Ihre Ruppigkeit auch vermisst.
08:42Was liegt an?
08:44Hier, die Kleider. Die müssen in die Reinigung. Erfragen Sie bitte vorher, welche Reinigung in der Lage ist, das tipptopp zu machen.
08:51Ja, da brauche ich ja gar nicht zu fragen. Wir bringen ja immer alle Sachen in die Reinigung.
08:56Kidditch.
08:57Die sind einfach die Besten.
08:59Sie waren wohl, seit Sie von Ihrer Kreuzfahrt zurück sind und nicht auf dem Salzmarkt.
09:03Nein, wieso?
09:05Wir planen da ein Sanierungsprojekt. Und Herr Kidditch stellt sich quer.
09:11Der hat auf Social Media eine riesen Protestwelle ausgelöst.
09:16Ach, das ist ja... Aber es wird ja nicht leicht, eine neue Reinigung zu finden, ne?
09:22Hauptsache Sie finden eine. Und Hauptsache es ist nicht Kidditch.
09:27Es gab juristische Auseinandersetzungen. Und jetzt wird er zwangsgeräumt.
09:33Der Herr Kidditch, das ist ja furchtbar. Was sagt denn Ihre Bella dazu?
09:37Die? Die ist Profi.
09:39Jeder Tag Verzögerung kostet Geld.
09:42Boah, Alter. Der arme Herr Kidditch. Gibt es nicht noch eine andere Lösung?
09:48Herr Kidditch, ich möchte das nicht im Detail mit Ihnen besprechen.
09:51Sie sind ja immer noch da.
10:06Ertrauen Sie mir. Wir fassen auf Svenja auf.
10:15Ich mache mir immer noch Sorgen. Irgendwas stimmt da nicht.
10:18Ja. Sie ist erschöpft. Ein Koma ist ja kein Erholungsschlaf. Ihr Körper hat gekämpft.
10:27Das ist mir klar.
10:29Dann gönnen Sie ihr eine Pause und sich auch.
10:31Ja, aber sie war so merkwürdig, als sie aufgewacht ist. Sie hat Jenny gesucht. Angeblich hat sie sie gesehen.
10:39Ein postoperatives Delir ist nicht ungewöhnlich. Gerade nach einem künstlichen Koma. Und dazu gehören auch Halluzinationen.
10:48Ach so, alles ganz normal?
10:50Ja. Ihr Kopf braucht noch eine Zeit lang, bis er wieder normal funktioniert. Aber in ein paar Tagen sollte alles gut sein.
10:57Danke. Das beruhigt mich.
11:00Was, wenn ihr jetzt wirklich dringend braucht, ist Ruhe.
11:03Ja klar, die soll sie haben.
11:06Also ich gehe jetzt nach Hause und erhole mich. Sollten Sie auch tun.
11:11Wir haben recht.
11:14Hallo.
11:26Meine Güte, es hat ja ewig gedauert. Ich dachte schon, du versetzt mich.
11:29Nein, das würde ich niemals tun. Ich will doch meine neuen und diesmal auch echten, die die Duschuhe haben.
11:34Hast du gute Laune? Ist ja widerlich. Svenja ist aufgewacht. Und ihr geht's gut.
11:39Hat Heiner mir schon geschrieben. So ein Glück. Echt.
11:42Ich bin so erleichtert.
11:46Ja, okay. Okay, gut. Ja, prima. Guck mal hier.
11:50Da sind deine Shishidu-Schuhe. Neu, ungetragen und die richtige Größe.
11:55Ich habe nicht mehr dran geglaubt.
11:57Ehrensache.
11:59Ach so, und ich habe jetzt auch wieder mehr Zeit.
12:01Das heißt, falls du neue Horoskopdeutung für deine Wohnung teilst, dann melde ich mich. Ja.
12:06Oh, wow. Du trägst das Armand.
12:09Na klar, ist doch von dir.
12:11Ein exquisites Stück. Ist der echt?
12:15Da gehe ich von aus. Hat Toni mir geschenkt.
12:18Oh, wie großzügig.
12:20Ja klar. Jeder was er verdient, ne?
12:25Wir hören uns.
12:28Ja. Mach's gut. Tschüss.
12:30Tschüss.
12:31Tschüss.
12:32Darf ich den Armreif mal näher sehen?
12:37Sehr gerne.
12:43Riesige Steine.
12:45Mhm. Ich bin ein großer Fan von Shishidu.
12:47Ja. Aber Sie wissen, gerade bei Shishidu sind es oft Fälschungen, die kaum zu erkennen sind.
12:56Aber schauen Sie doch, wie fein er gearbeitet ist.
12:58Ich habe ihn auch für echt gehalten.
13:01Diesen Armreif?
13:03Nein, nein. Aber einen ähnlichen. Mein Mann hat ihn mir geschenkt. Gott hab ihn selig.
13:10Gut, dann besorge ich mir jetzt einen Hammer und dann schlage ich drauf und wenn die Steine kaputt gehen, dann waren sie wohl auf Glas.
13:16Also das würde ich nicht tun. Das sicherste ist der Ritztest.
13:22Der Ritztest?
13:23Ja. Echte Diamanten können Glas anschneiden. Mit Strass geht das nicht. Hm?
13:34Ich brauche auf jeden Fall einen Transporter mit einer großen Ladefläche.
13:39Ja, für einen Tag ist das okay. Das kriegen wir hin.
13:44Gut, dann schicken Sie mir bitte alles per E-Mail zu. Ich werde Ihnen dann Bescheid sagen, wenn ich Bescheid weiß.
13:50Danke. Ciao.
13:53Hey, ist seine Besetzung zu Ende? Hat die MK eingelenkt?
13:58Nein. Ich nehme auch keine Wäsche mehr an, sorry.
14:02Du gibst auf?
14:04Es macht alles keinen Sinn mehr.
14:06Aber du hast doch so viel Unterstützung. Auch in den Medien.
14:09Die MK sitzt trotzdem am längeren Hebel.
14:12Ich glaub's nicht. Dann werden wir hier jetzt wirklich alle gentrifiziert?
14:16Es wird alles nachhaltig sein jetzt.
14:18Ja, also schick und teuer.
14:20Ach, unser schöner Salzmarkt. Das wird sich jetzt alles verändern.
14:25Wir haben gekämpft und wir haben verloren.
14:29Ach.
14:31Frau Mitja.
14:32Hallo.
14:33Dann stimmt es also wirklich. Sie hören auf.
14:35Ich hab schon gehört, dass Sie zwangsgeräumt werden sollen. Also das finde ich furchtbar.
14:44Das hab ich alles Ihrer Chefin zu verdanken.
14:47Ja. Ja, wenn ich Einfluss auf Sie hätte, dann würde ich den aber geltend machen. Aber sie hört ja nicht auf mich.
14:52Was wollen Sie jetzt tun?
14:56Na ja. Ich hab ja noch meine Wäscherei im Industriegebiet.
15:01Ja.
15:05Also, Sie waren immer meine Lieblingswäscherei. Niemand wischt so sauber und hat noch so einen netten Service.
15:14Danke.
15:16Wir werden dich alle sehr vermissen.
15:23Oh, hast du fürs Abendessen eingekauft?
15:26Nee, das ist für Kuchen.
15:28Kriege ich ein Stück.
15:29Ich wohne zwar nicht mehr im Haus, aber da melde ich mich auch gerne an.
15:33Da lässt sich bestimmt was regeln.
15:35Eher nicht. Aber du hast das Vergnügen, mit mir die beiden Kuchen zu backen.
15:39Ich glaube, du solltest nochmal an deiner Verkaufsstrategie arbeiten.
15:42Das ist für einen guten Zweck. Tom organisiert einen Bakesale für den Gnadenhof.
15:47Das finde ich ja toll. Bei meinen Kindern hieß das noch Kuchenwasser.
15:51Ich muss dann mal weiter. Viel Erfolg.
15:53Tschüss.
15:55Also, willst du mir jetzt oder nicht?
15:57Helfe ich dir wegen des Gnadenhofs oder wegen Tom?
16:00Das ist egal.
16:02Wer ist denn das eigentlich? Ich habe den Namen noch nie gehört.
16:05Der ist neu in unserer Schule. Kommt aus Liverpool.
16:08Und ich habe gesagt, ich bring auch zwei Kuchen mit.
16:11Tom hat letztes von Zitronenkuchen geschwärmt.
16:13Und ich habe gesagt, ich kann das.
16:15Hast du ein Rezept für den Zitronenkuchen?
16:17Ja, ist aber auf Englisch.
16:19Okay. Dann übersetzt du das Rezept und ich helfe dir.
16:22Du bist die Beste.
16:25Immerhin.
16:31Und sie ist wirklich wieder wach.
16:33Ja, wach. Und sie hat mich erkannt.
16:36Das ist einfach der Hammer.
16:38Ja, genauso wie der Kaffee. Schmeckt schon anders als der im Krankenhaus.
16:43Kann ich denn zu ihr?
16:44Ich denke schon. Aber sie braucht noch sehr viel Ruhe, sagt Frau Dr. Berger.
16:48Ja, da ist sie nicht die Einzige. Du könntest auch ein bisschen Schlaf gebrauchen.
16:53Irgendwas war komisch mit ihr. Also auch, wenn Frau Dr. Berger sagt, dass das alles normal ist. Ich hatte irgendwie ein seltsames Gefühl.
16:59Ja, wahrscheinlich ist sie wirklich einfach nur sehr fertig.
17:04Ja, wahrscheinlich. Aber frag am besten trotzdem vorher nochmal, ob du rein darfst zu ihr, okay?
17:09Ja, mach ich.
17:11Und melde dich sofort, wenn sich irgendwas bei ihr tut.
17:15Klar. Weiß Bella denn schon Bescheid?
17:18Ich hab nur ihre Mailbox erreicht.
17:20Also, viele Grüße an Svenja, ja?
17:23Richtig aus und du geh schlafen.
17:27Nee, ich bin viel zu nervös. Ich glaube, ich muss mich erstmal ablängen. Ich geh duschen, zieh mir was Frisches an.
17:33Vielleicht geh ich mal ins Kalas und guck mal, wie die Vorbereitungen fürs Abendsgeschäft laufen.
17:37Also, schlafen wäre vernünftiger.
17:40Ja, wahrscheinlich schon. Aber vernünftig war ich ja noch nie.
17:42Bis später.
17:44Ciao.
17:45Achso, und wenn sich irgendwas bei ihr tut, wirklich, egal was, dann ruf mich an.
17:49Ja, ich sag dir Bescheid.
17:51Boah, das ist echt schwer grad für mich, nicht bei Svenja zu sein.
17:55Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
17:59Ciao.
18:00Ciao.
18:03Ach, guck doch mal, die kleine Maus.
18:06Ach, die sieht ja so glücklich aus.
18:09Und Simon auch.
18:10Mhm.
18:13Naja, ach, ich hab so eine Sehnsucht nach der Kleinen.
18:17Dann muss ich wohl demnächst mal auf den Daas.
18:20Sie hat wirklich keine Ausfälle?
18:22Ach.
18:24Zum Glück.
18:25Frau Dr. Berger hat so viel davon gesprochen, ich hab mir echt Sorgen gemacht.
18:29Gut, Tilly, ich muss jetzt auflegen, ja?
18:31Wir sehen uns im Krankenhaus.
18:33Bis später.
18:35Ach, wie müde.
18:37Hallo.
18:38Hallo.
18:39Hey.
18:40Ich wusste gar nicht, dass wir zufrieden sind.
18:41Ich hab Gisela hier zufällig getroffen.
18:43Achso, ja, nee, ich sitze hier am Nebentisch. Ich lass euch mal.
18:46Danke.
18:47Danke.
18:52Danke, dass du dir Zeit genommen hast.
18:54Ja, wenn ich was für Elias tun kann. Ich bin schon ganz neugierig.
18:57Kennst du die alten Lagerhäuser am Hafen?
19:00Ja, vom Vorbeifahren.
19:01Viktoria hat da Vorkaufsrecht. Die stehen leer und sind viel einfacher zu einem nachhaltigen Quartier umzubandeln als der Salzmarkt.
19:10Hast du das deiner Großmutter schon vorgeschlagen?
19:12Ja. Aber was ich sage, interessiert sie nicht. Sie braucht Konkurrenz. Und deshalb müssen wir jemanden finden, der auch einen Pass am Hafenareal hat.
19:22Klingt kompliziert.
19:23Ja, ist das aber nicht, wenn wir es richtig anstellen.
19:27Warum jetzt? Also, jetzt, wo der Weg am Salzmarkt frei wäre.
19:31Weißt du, ich will einfach nicht, dass Elias seine Wäscherei verliert. Und die Emka kann am Hafen auch mehr bewegen.
19:37Es ist für alle die beste Lösung. Vor allem für Viktoria.
19:41Da hat sie total recht, ne? Finde ich auch.
19:45Also, ihre Großmutter braucht einen Köder, bei dem sie anbeißen kann.
19:52Ja?
19:54Ach, äh, entschuldigt. Ich habe das Gespräch mit deinen gehört. Und ich will helfen.
20:00Aber du arbeitest doch für Frau Kaiser.
20:03Ja, aber Frau Kaiser, die muss man doch zu ihrem Glück manchmal zwingen. Ist auch besser für sie.
20:11Was hast du vor?
20:14Wir brauchen einen Investor, der ihr die Grundstücke abkaufen will.
20:18Ja, wo willst du ihn finden?
20:20Hab ich schon.
20:22Dich.
20:24Du rufst als Friedrich von Kromberg an.
20:27Reicher Immobilienentwickler aus Köln, der auch Interesse am Hafenareal hat.
20:31Ja, das klingt machbar.
20:33Sehr gut. Und was soll ich machen?
20:39Sie erhöhen den moralischen Brück auf Viktoria.
20:44Klingt machbar.
20:53Toni? Könntest du kurz?
20:56Ja.
20:58Danke.
20:59Ja, du? Kann ich für dich tun. Neue Astro-Kunden?
21:07Nein.
21:09Hi.
21:11Hi.
21:13Hallo. Ne?
21:15Würdest du mir bitte ein Glas geben?
21:17Wasser oder Saft?
21:19Ach, ich möchte einfach nur meine Dankbarkeit verewigen.
21:22Wie das denn?
21:24Naja, ich möchte total gerne das Wort Danke in dieses Glas reinritzen.
21:29Und das geht ja total gut mit Diamanten, weil die sind ja viel, viel härter als Glas.
21:32Damit kann man super da reinritzen.
21:35Aber nicht, dass das gehört Elias.
21:38Ja, dann gib mir ein anderes.
21:40Also, der hat sicher kein Problem damit. Also ein Dank ist ja nicht so schlimm.
21:43Ja, Valerie, lass das. Ich brauch auch kein Danke dafür.
21:46Guck mal so.
21:47Siehst du hier irgendwas?
21:52Nee.
21:54Nicht?
21:56Tatsächlich, aber das würde ja bedeuten, dass der Diamant gar nicht echt ist. Ich probier mal den anderen.
22:03Das ist eine Schweinerei.
22:05Da hat die, irgendjemand hat dir einen falschen, die hat eine Täuschung untergejubelt.
22:09Mir?
22:10Ja.
22:11Ach so. Äh, ja. Oh.
22:13Toni, lass Noah daraus. Ich weiß, dass er dir das Armband nicht geschenkt hat.
22:16Das stimmt aber nicht, was Frau Jansen sagt.
22:18Frau Jansen hat gar nichts gesagt.
22:20Sie hat mich nur darauf aufmerksam gemacht, dass ich mir die Diamanten noch mal ein bisschen genauer angucken sollte.
22:23Und den Rest hast du mir gerade verraten.
22:26Also gut, ja. Das Armband gilt Frau Jansen und sie hat es Toni geschenkt.
22:31Aber wieso glaubst du, dass es echt ist?
22:34Weil meine zuckersüße Halbschwester mir das gesagt hat.
22:36Nee, hab ich nicht. Du hast es einfach nur angenommen.
22:38Du hast mich reingelegt.
22:39Ja, so wie du mich mit deinen ausgeleierten Latschen.
22:41Ich hab dir doch neue GD2 gekauft.
22:43Aber nur weil du dachtest, das Armband ist echt.
22:46Ich würde sagen, die Runde geht an Toni.
22:49Tja, mit deinen eigenen Mitteln geschlagen.
23:08Dann noch Geschoss mit fünf Buchstaben.
23:18Kugel.
23:20Dritte ist ein E.
23:22A.
23:23Weil vielleicht.
23:24Stimmt.
23:25Weil.
23:26So, und dann haben wir auch das Lösungswort.
23:36Glücklich.
23:38Das passt doch.
23:39Ich bin echt glücklich, dass es dir wieder gut geht.
23:42Ja.
23:43Ich auch.
23:44Ich bin glücklich, dass ich euch hab.
23:48Sag mal.
23:52Ich muss mich noch bei dir entschuldigen, dass ich nicht besser auf dich aufgepasst hab.
23:57Das ist doch Quatsch.
23:59Ich muss mich entschuldigen.
24:01Mit Marcel, das war echt naiv.
24:04Also bist du nicht sauer?
24:09Nein, wieso sollte ich? Ihr habt mich gerettet.
24:12Guck mal.
24:16Hey.
24:17Hey.
24:18Na?
24:19Ich bin auch in Ordnung.
24:21Hallo.
24:22Hallo.
24:24Ich bin so vor, dass dir wieder gut geht.
24:26Wir haben uns echt Sorgen gemacht.
24:28Und Kraut vergeht nicht.
24:30Der Torwart steht hier.
24:31Hm.
24:32Na?
24:33Hast du einen Spiegel?
24:35Ja.
24:39Naja.
24:40Der Torwart ist okay, aber auch diese Augenringe.
24:44Das ist ja furchtbar.
24:46Die vergehen auch noch.
24:48Ich bin so froh, dass ich euch hab.
24:51Wir sind auch sehr froh, dass wir dich haben.
24:54Als klar war, dass wir dich auch verlieren könnten, das wär der Horror.
24:58Jetzt bin ich ja bald wieder zu Hause.
25:02Zeit, dass ich hier rauskomme.
25:04Ja.
25:06Und worauf hast du dich am meisten?
25:09Auf euch?
25:11Und auf mein Schlagzeug?
25:14Ich will dich unbedingt mal live auf der Bühne spielen hören.
25:17Okay, beim nächsten Gig bist du dabei.
25:19Besprochen?
25:20Achso, und dann, ich muss euch vorwarnen.
25:24In nächster Zeit sind keine weiteren Abenteuer geplant.
25:28Es wird einfach nur ein ganz langweiliger, ganz stabiler Familienalltag werden.
25:33Perfekt für mich.
25:34Ja, für mich auch.
25:35So, voller Name?
25:43Vlidzig von Krumberg.
25:47Was kann ich für Sie tun, Herr von Krumberg?
25:53Ich hörte, Sie haben Vorkaufsrecht für einige der Grundstücke im Lüneburger Hafen, für die ich mich sehr interessiere.
25:59Was ist hier?
26:00Was wollen Sie denn mit diesen alten Lagerhäusern?
26:04Das lassen Sie mal meine Sorge sein.
26:07Ein Stichwort.
26:08Nachhaltige Stadtentwicklung.
26:11Sehr gut.
26:13Ja, genug gesorgt, oder?
26:14Jetzt wird's ernst.
26:18Deine Nummer ist unterdrückt?
26:20Ja.
26:22Sieht sich von Krumberg.
26:30Kaiser.
26:32Guten Tag, Friedrich von Krumberg hier.
26:35Herr von Krumberg, guten Abend. Was kann ich für Sie tun?
26:39Ich höre, Sie haben Vorkaufsrecht für einige der Grundstücke im Lüneburger Hafen, für die ich mich sehr interessiere.
26:45Was wollen Sie denn mit den alten Lagerhäusern?
26:48Das lassen Sie mal meine Sorge sein. Nur ein Stichwort.
26:53Nachhaltiges Quartier mit Mischnutzung.
26:55Die Lagerhallen wären der ideale Grundstock dafür.
27:01Verstehe. Schicken Sie mir doch das Angebot.
27:04Unsere E-Mail-Adresse finden Sie im Internet. Ich melde mich dann bei Ihnen.
27:08Herr von Krumberg, entschuldigen Sie, ich krieg grad nen Anruf.
27:11Danke für Ihr Verständnis. Wiederhören.
27:13Das war aber kurz. Hat sie was gemerkt?
27:23Ich glaube nicht. Ich denke eher, sie hat mich abgewürgt, weil sie das Projekt am Hafen selber verwirklichen will.
27:29Ja, das war ja dann Schritt eins. Jetzt bin ich dran.
27:36Jetzt bin ich dran.
27:47Mann, Mama! Hörst du das nicht?
27:49Nein.
27:50Die Kuchen sind verbrannt.
27:58Wieso klingelt denn der Wecker nicht?
28:01Der hat geklingelt. Sogar ich hab den gehört.
28:04Oh Gott. Kann man irgendwas retten? Kann man Ränder abschneiden?
28:07Nein. Die sind komplett schwarz.
28:09Schreiben wir mal nicht. Ähm, pass auf, ich fahr dich morgen zur Schule und dann nehmen wir auf dem Weg zwei Bleche Butterkuchen mit oder so.
28:20Ich hab versprochen, dass ich Zitronenkuchen mitbringe. Tom hat gesagt, der freut sich voll drauf.
28:25Okay, dann fang ich jetzt nochmal von vorne an.
28:29Wir haben keine Eier mehr.
28:31Wir haben auch keine Butter mehr. Aber es gibt Tankstellen.
28:34Danke, Mama. Ich helf dir. Ich bleib wach, bis die Kuchen fertig sind.
28:41Ach nein, morgen ist Schule, du gehst schlafen.
28:43Bitte.
28:45Hey. Es bringt doch nichts, wenn wir uns beide jetzt die Nacht um die Ohren hauen.
28:50Du legst dich schlafen und ich verspreche dir, dass ich den Wecker kein zweites Mal überhöre.
28:54Eigentlich bist du doch ganz cool.
28:59Hey. Immerhin eigentlich.
29:04Dass ausgerechnet Toni mich verarscht hat.
29:07Sie lernt eben von der Besten.
29:09Danke.
29:12Kein Armreif, kein Geld.
29:15Keine Aussicht auf einen lukrativen Nebenverdienst bei der MK.
29:21Das wirst du heute auch nicht mehr ändern, oder?
29:24Nee.
29:26Gut.
29:28Ihr Tag war nicht streng genug.
29:30Gute Nacht.
29:31Ach.
29:34Äh.
29:37Entschuldige, Noah, hast du vielleicht was vergessen?
29:41No.
29:43Kein Armreif, kein Geld, kein Sex.
29:47Hey.
29:48Du hast Sachen für Svenja gepackt. Ich kann sie ihr morgen mitbringen.
30:00Nein, nein, ich versuche es nur noch zu ihr. Aber danke.
30:04Okay.
30:06Und du musst los?
30:07Ja, ähm, mir sind zwei Kuchen verbrannt, die Lilly backen wollte für den Klassenkameraden.
30:16Für diesen Engländer, Tim?
30:19Tom, ja. Woher weißt denn du das?
30:21Lilly hat mich was wegen Fußball gefragt.
30:24Tom ist Premier League Fan und sie wollte wissen, über was er sich freut.
30:28Ach, meine Tochter.
30:29Also, die Kuchen für Tom sind verbrannt. Und jetzt? Willst du neue Balken?
30:37Ja.
30:38Was brauchst du denn?
30:39Eier und Butter.
30:41Also, was sollten wir da machen?
30:43Ja, aber ich will jetzt nicht Svenjas Kühlschrank plündern.
30:46Ich hab da keine Skrupel.
30:48Du, die Tankstelle ist die ganze Nacht offen. Ich kann da eben hinfahren.
30:51Britta, sei nicht albern. Jetzt gucken wir mal, was da ist.
30:54Du hast Glück. Hier ist eine Butter. Und hier sind nur zehn Eier. Und da hab ich noch drei.
31:12Meinst du, ist es okay, wenn ich die zehn nehme?
31:15Ich seh da kein Problem.
31:17Okay.
31:19Mir muss ja noch einiges passieren, bis Svenja wiederkommt.
31:21Ja. Ich schnapp mir Till und Bella.
31:25Ich könnte dir auch helfen.
31:26Musst du nicht. Ruhe dich lieber aus.
31:28Mach ich gerne. Ich meine, ich muss sowieso wach bleiben, bis der Kuchen fertig ist.
31:31Nein, die Kinder werden mir helfen.
31:35Okay.
31:38Ach, sag mal, ähm, bist du die Quitten eigentlich losgeworden?
31:43Ich hab eine Fuhre in die Musterei gebracht und den Rest hab ich in der Kiste auf die Straße gestellt. Zu verschenken.
31:51Gute Idee.
31:52Gute Idee.
31:53Hättest du welche gewollt?
31:54Nein.
32:02Wir ein.
32:03Wir ein.
32:08Danke.
32:09Das war's.
32:27Let's go.
32:56Three-fünf-net-hover.
32:58It's like nothing.
33:26Na, jetzt wird ein Schuh draus.
33:35Was machst du?
33:39Äh, ich such mein Handy.
33:41Ich wollte Podcast hören, damit ich wieder einschlafe.
33:43Okay.
33:44Ich such mein Handy.
34:14Haben Sie denn eine passende Reinigung gefunden?
34:19Ob sie passend ist, das will ich sehen, wenn ich die Kleider abhole.
34:23Wann holen Sie die denn ab?
34:25Morgen sollten Sie fertig sein.
34:27Wo haben Sie die denn hingebracht?
34:30Eine Filiale von Blütenweiß.
34:35Die hat so einen schlechten Ruf.
34:37Ja, die Wäscherei Kielitsch hätte das natürlich zuverlässig gemacht, aber Sie mussten ja den armen Elias aus seinem Laden jagen.
34:48Ne?
34:49Zwangsräumung?
34:50Frau Böttcher, bitte nicht schon wieder.
34:52Ich muss halt ungewöhnlich an meine eigene Zwangsräumung denken.
34:57Das reißt ja alte Wunden wieder auf.
34:59Ja, ich weiß.
35:02Es war schlimm für Sie.
35:05Na, damals haben Sie mir geholfen.
35:09Sie waren menschlich.
35:11Wir haben alle Fristen eingehalten.
35:14Es ist ganz korrekt gelaufen.
35:17Aber ohne Menschlichkeit.
35:22Ich verstehe jetzt, warum Bella ausgezogen ist.
35:26Wenn Sie so weitermachen, dann verlieren Sie auch noch Ihre letzte Verbündete.
35:30Na?
35:40Hey.
35:42Alles gut?
35:43Ja.
35:44Ich war gerade bei Svenja.
35:46Es geht ihr besser.
35:47Ich bin sehr erleichtert.
35:48Ja, wir können Sie bald entlassen.
35:51Wie geht es deinem Patienten?
35:55Dem Kuchen.
35:56Ach so.
35:58Dem Kuchen geht es gut.
36:00Er hat sogar Kinder bekommen, guck.
36:01Ach, ich gratuliere.
36:03Haben Sie schon Namen?
36:04Nee, noch nicht.
36:07Naja, ich habe ein bisschen von dem Teig abgezwackt und Muffins gebacken.
36:10Schöne Idee.
36:11Für Kollegen?
36:15Ja, für Freunde.
36:20Freunde?
36:21Hm.
36:25Ich denke mal, ich nehme dein Angebot an.
36:30Die Muffins oder die Freundschaft?
36:34Beides.
36:36Ich kann es ja mal versuchen.
36:37Das wäre schön.
36:40Schokolade oder Zitrone?
36:42Was ist das für eine Frage?
36:43Natürlich Schoko.
36:43Sie sind wirklich ganz gut geworden.
36:50Das werde ich jetzt rausfinden.
36:54Sehr gut.
37:04Hey.
37:04Hey.
37:04Ich habe dir ein Böchermüsli und Croissant mitgebracht, aber ich komme wohl zu spät.
37:10Danke.
37:11Kannst du mir gleich geben.
37:12Ah, und könntest du den Abführer überlegen?
37:14Nicht, dass wir ihn gleich abräumen.
37:17Klar.
37:17Danke.
37:18Ähm, darf ich?
37:19Ja, klar.
37:19Du bist ja wirklich ausgehomert.
37:26Dabei habe ich nur rumgelegen.
37:28Naja, dein Körper hat hart gearbeitet.
37:33Ich bin froh, dass ich es geschafft habe.
37:36Hat sich nicht immer so angefühlt.
37:38Ich habe dich angefleht, bei uns zu bleiben.
37:40Vielleicht hat das geholfen.
37:44Entschuldige, das war jetzt dumm.
37:45Nee, weil genau so hat es sich angefühlt, als würden so zwei Kräfte an mir ziehen.
38:00Ich, ich habe Jenny in so einer Art Zwischenwelt getroffen.
38:15Wie bitte?
38:17Ja, das, das hat sich total realistisch angefühlt.
38:21Das war, das war so schön, sie zu sehen.
38:28Sie fehlt mir sehr.
38:33Ja, und, ähm,
38:37da ist mir was klar geworden.
38:42Okay.
38:45Es würde sich immer...
38:48Es würde sich immer...
38:50Ich hätte Jenny gegenüber immer Schuldgefühle.
38:55Meinetwegen.
39:01Ich kann nicht mit dir zusammen sein.
39:05Das, das würde sich wie Verrat anfühlen.
39:08In Katan Profitgier als Nachhaltigkeit...
39:16Oh!
39:18Diese Anna von Fairfuge.
39:21Hi.
39:22Oh.
39:23Bella.
39:25Wie schön, dich zu sehen.
39:28Ich sage Gisela, sie soll uns einen Kaffee machen.
39:31Äh, nee, alles gut.
39:31Ich habe nur eine kleine Frage.
39:33Geht's um deine Semesterarbeit?
39:35Ja. Setz dich.
39:37Danke.
39:41Das Hafenareal. Ist das Denkmal geschützt?
39:46Nein. Das hättest du aber auch wirklich selber rauskriegen können.
39:50Das Areal wäre perfekt für mein Projekt. Also mein Professor war auch sehr begeistert.
39:54Du, der ist nicht der Einzige. Mich hat gestern Kölner Investor angerufen.
39:58Der hat große Klasse. Der schickt mir heute schon sein Angebot.
40:02Dann gehe ich also nicht falsch mit dem Gefühl, dass die Gegend Potenzial hat.
40:08Stadtnah. Am Wasser. Denk an die Hafencity in Hamburg.
40:12Rotterdam. Kopenhagen. Es wäre auch leichter umzusetzen als der Salzmarkt.
40:17Keine Mieter. Keine nervige Presse. Kein Denkmalschutz.
40:21Es ist alles sehr plausibel, Bella. Aber zwei große Projekte gleichzeitig.
40:27Das ist nicht realistisch.
40:29Da müssten wir ja die Quartiersplanung vom Salzmarkt aufgeben.
40:34Wir warten mal ab, was der Kölner Investor bietet, okay?
40:37So lange machen wir weiter wie bis jetzt.
40:39Wir haben ja schon so viel geschafft.
40:41Okay. Ja. Klingt vernünftig.
40:43Aber vielleicht kannst du dir ja trotzdem mit mir das Gelände zusammen anschauen.
40:46Es ist wirklich wichtig für meine Semesterarbeit.
40:50Selbstverständlich.
40:58Na? Schoko oder Zitrone?
41:02Mh, lieber Zitrone. Stell's einfach ab. Ich erst später, okay?
41:06War nur ein Test. Ich lass sie dir alle da.
41:15Wie geht's dir?
41:17Ich bin noch ein bisschen matt.
41:19Na ja. Das war ja auch eine große Anstrengung für den Körper.
41:22Ja.
41:25Ich glaub, ich...
41:28Ich hatte sowas wie eine Nahtoderfahrung.
41:32Ich hab...
41:33Ich hab Jenny getroffen und...
41:35Sie wollte mit mir ins Licht gehen.
41:38Es war vermutlich eine Halluzination im Delir.
41:40Sowas kommt öfter vor nach Operationen.
41:42Liegt vermutlich am Medikament.
41:44Du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass du nicht mitgegangen bist.
41:52Ich hab ihr versprochen, dass sie mich um ihre Kinder kümmern.
41:54Nicht um ihren Ex-Mann.
41:56Glaubst du nicht, dass Jenny wollen würde, dass du glücklich bist?
42:01Doch schon.
42:03Aber nicht mit Arthur.
42:05Ich hab alles nochmal mit ihr durchlebt.
42:07Dass wir uns erkennen lernen.
42:08Meine Zweifel an Arthur.
42:12Weißt du, was ich glaube?
42:14Dass du die Jenny aus deinem Traum warst.
42:17Wie meinst denn das?
42:18Na ja, dein schlechtes Gewissen ihr gegenüber.
42:23Sie hat mir Verräterin nachgerufen, als ich gesagt hab, dass ich nicht mit ihr gehe.
42:28Ich hab gesagt, ich...
42:29Ich muss zu Bella und ich muss zu Till.
42:33Und zu Arthur.
42:36Was siehste?
42:37Hast du dich entschieden?
42:43Ich hab dir ein kleines Frühstück vorbereitet.
42:44Seh ich.
42:45Nicht schlecht.
42:46Danke.
42:47Hm.
42:48Ich hab noch ein bisschen Schinken und Käse gesorgt, weil ich nicht wusste, ob du märgends süß oder salzig magst.
43:00Alles gut.
43:01Das mach ich immer nach Lust und Laune.
43:02Hm.
43:03Ich hab dir Tee gemacht.
43:04Danke.
43:05Danke.
43:06Danke.
43:08Schön, dich mal genießen zu sehen.
43:10Schön, dich mal genießen zu sehen.
43:11Na, konnte ich mal mal schlafen.
43:12Ich hab noch eine Art von Laune.
43:13Hm.
43:14Ich hab dir Tee gemacht.
43:15Ah, danke.
43:20Danke.
43:21Schön, dich mal genießen zu sehen.
43:36There could be a bit more than I would like to go to Düneburg.
43:43You mean it's because of the clinic and so?
43:49Yeah, maybe that's right.
43:52What do you think of it when we make a nice day in Hamburg?
43:56We go somewhere in the spa, go shopping,
44:01and eat at the end?
44:03That's good.
44:05Then...
44:08Ach, sag mal, sag mal, hast du nicht frei?
44:11Mhm.
44:12Dann buche ich uns ein Spa und ein Restaurant.
44:16Ja.
44:18Und danke, dass du mich aus meiner Routine rausreißt.
44:22Gerne.
44:23Kann ich irgendwas beisteuern?
44:26Mhm.
44:28Deine Kreditkarte für die Reservierung.
44:31Okay.
44:35Das war ein sehr schöner Ausflug.
44:46Das Areal ist wirklich interessant.
44:48Ja.
44:49Das Hafenareal hat alles, was wir für die 15 Minuten Stadt brauchen.
44:53Läden, Kitas, eine Grundschule, ein Ärztehaus.
44:58Ist alles schon da.
44:59Wenn man denkt, wie schnell die Hafencity in Hamburg zum Erfolg geworden ist.
45:04Naja, es gab halt auch keine Proteste.
45:06Weil niemand aus den Wohnungen oder Läden geschmissen wurde.
45:10Du denkst an Elias.
45:13Auch.
45:14Danke.
45:15Mhm.
45:16Aber vor allem denke ich daran, dass wir freie Hand hätten.
45:21Wir könnten das Projekt so planen, wie wir wollen.
45:24Und würden am Ende vielleicht sogar noch gute Presse bekommen.
45:27Du meinst also, wir sollten uns komplett auf die Hafencity-Lüneburg konzentrieren.
45:34Das Projekt könnte ein Meilenstein im Städtebau werden, wenn wir die Lagerhäuser umnutzen
45:39und nicht abreißen und neu bauen würden.
45:42Wenn wir das angehen, ziehst du wieder hierher.
45:52Wenn die Wäscherei bleiben kann und du Elias einen Pachtvertrag gibst.
45:55Das ist deine Bedingung?
46:12Hm.
46:34Hm.
46:35Hm.
46:36Hm.
46:37Hm.
46:38Frau Dr. Berger hat mich angerufen.
46:40Ja.
46:41Du willst mit mir sprechen?
46:42Ja.
46:43Schön, dass du gekommen bist.
46:44Jetzt dich.
46:45Ähm.
46:46Ich...
46:47Ich hab nochmal drüber nachgedacht, was ich vorhin gesagt habe und es tut mir leid.
47:01Ach, alles gut.
47:02Wenn dir dein Gewissen wegen Jenny verbietet, mit mir zusammen zu sein, dann muss ich das akzeptieren.
47:09Weißt du, die Begegnung mit Jenny, das hat sich so echt angefühlt, das war so real.
47:22Und deswegen habe ich einen Moment gebraucht, um zu verstehen, was da eigentlich passiert ist.
47:28Also ich glaube, ich habe einfach mit meinem eigenen schlechten Gewissen gekämpft.
47:35Jenny ist tot.
47:37Und ich liebe...
47:38Darf ich da glücklich sein?
47:39Darf ich mit dir glücklich sein?
47:40Darf ich mit dir glücklich sein?
47:41Na ja, aber ich meine, wir nehmen ja ja nichts weg.
47:42Ja.
47:43Das habe ich jetzt auch begriffen.
47:44Der Grund, warum ich überhaupt wiedergekommen bin, bist du.
47:59Ich liebe dich.
48:00Also, kann die Wäscherei im Salzmarkt bleiben?
48:12Ich werde einen neuen Pachtvertrag aufsetzen.
48:14Danke.
48:15Und du ziehst wieder hierher.
48:18Ich hätte sie auch gerne um Verzeihung gebeten.
48:21Ich glaube, sie hätte gewollt, dass wir glücklich sind.
48:23Du hast gesagt, ich soll meine Gefühle für sie zulassen.
48:26Und das tue ich jetzt.
48:27Ich kann und ich will nicht länger warten.
48:29Ich vermisse sie.
48:30Und wenn du nicht mitkommen willst, dann fahre ich eben allein.
48:33Was ist denn mit euch hier?
48:34Wir nehmen euch wie verliebte Teenager.
48:38Im Ernst, geht da ganz gut?
48:39Quatsch.
48:40Wie, na ja, nein.
48:44Oh, Victoria, immer wenn ich denke, dass sich irgendwo da drin ein Mensch versteckt,
48:48dann beweist du mir das Gegenteil.
48:50Ach, nimm deinen Blumen einfach und geh.
48:52Warum gehe ich?
Be the first to comment