00:00In den USA sorgt eine brisante Entwicklung für Aufsehen. Eine offizielle Studie, die den deutlichen
00:11Anstieg rechtsextremer Gewalt dokumentierte, ist plötzlich von der Website des US-Justizministeriums
00:16verschwunden. Die Untersuchung zeigte, dass rechtsextreme Anschläge in den Vereinigten
00:21Staaten andere Formen von Terrorismus deutlich übertreffen. Seit 1990 wurden 222 rechtsextreme
00:28Gewalttaten mit über 520 Todesopfern gezählt. Im Vergleich dazu gab es 42 linksextreme Angriffe
00:35mit 78 Todesopfern. Die Studie belegte damit, dass rechtsextremer Terror in den USA weiterhin die
00:41größte Bedrohung im Bereich des inländischen Extremismus darstellt. Die Löschung der Studie
00:46erfolgte kurz nach dem tödlichen Angriff auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk. Während
00:51Präsident Trump in einer Fernsehansprache die radikale Linke für die Tat verantwortlich
00:55machte, obwohl die Ermittlungen noch liefen, verschwanden die offiziellen Zahlen zu rechtsextremer
01:00Gewalt aus dem Netz. Auf der Website des Justizministeriums findet sich nur noch der
01:05Hinweis, dass Inhalte derzeit überprüft werden. Ein Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Die
01:10Entfernung der Studie fällt in eine Zeit, in der die politische Stimmung in den USA nach dem
01:15Mord an Charlie Kirk besonders aufgeheizt ist. Experten warnen vor einem gefährlichen Wendepunkt,
01:20an dem politische Gewalt und gesellschaftliche Spaltung weiter zunehmen könnten.
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