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KurzfilmeTranskript
00:00:00Wir möchten trotzdem auf eine Meldung aus diesen Nachrichten noch einmal kurz zurückkommen,
00:00:08denn an dieser Meldung hängt vielleicht ein Menschenleben.
00:00:21So haben Sie angefangen?
00:00:23Ja, das hier ist einer unserer ersten Läden.
00:00:25Mittlerweile haben wir über 250 große und auch so kleine.
00:00:30Wenn jemand weiß, wie billig wirklich geht, dann sind wir das.
00:00:40Verluste in neun Filialen.
00:00:57Kerngebiete Wuppertal, Gelsenkirchen und Bochum.
00:01:01Ja, da sehe ich ja.
00:01:01Die meisten unter dem Ergebnis des letzten Quartals.
00:01:070,2 Prozent.
00:01:09Ich möchte morgen um Punkt 8 Uhr die verantwortlichen Geschäftsführer hier sehen.
00:01:15In Ordnung.
00:01:16Danke.
00:01:16Herr Albrecht.
00:01:28Ja, verbinden Sie mich bitte mit meiner Frau.
00:01:30Gleich muss er kommen.
00:01:45Mach mir den mit ihm.
00:01:46Immer sehen.
00:01:47Da ist er.
00:02:00Da ist er.
00:02:00Ich bin der mit ihm.
00:02:19Ja.
00:02:19Nehmen Sie uns ein Stück mit?
00:02:21Was soll denn das?
00:02:22Ich habe kein Geld.
00:02:24Ein Stück.
00:02:25Bitte starben Sie meinen Kollegen nicht so.
00:02:30Ja, ja.
00:02:32Sie sind doch der Herr Albrecht.
00:02:34Ja.
00:02:34Theo Albrecht.
00:02:35Jawohl.
00:02:37Den Wagenschlüssel.
00:02:41Die Zwiesel!
00:02:43Hier.
00:02:43Wo ist die Kupplung?
00:02:52Das ist ein Automatik.
00:02:53Automatik.
00:02:54Wie fährt denn sowas?
00:03:00Du musst die Bremse treten und den Schalter hier auf die stellen.
00:03:05Und jetzt?
00:03:07Gas geben.
00:03:09Oh Gott, du Scheiße!
00:03:13Wecknen.
00:03:34Bitte, bitte Sie nicht übermund.
00:03:36Ich kriege dann keine Luft mehr.
00:03:37Ich werde auch nicht schreien.
00:03:38Dann laufe ich mal, dass das nicht hinterher ist.
00:03:39Geben Sie mir bitte die Nummer Ihrer Frau.
00:03:44Können Sie vielleicht ganz kurz mit Ihnen sprechen?
00:03:46Die Nummer?
00:03:470201 für Essen.
00:03:4879 81 30.
00:04:03Sie geben keinen Mord von sich.
00:04:05Albrecht?
00:04:19Hören Sie genau zu.
00:04:20Ihr Mann ist wohl auf.
00:04:22Machen Sie sich keine Sorgen.
00:04:23Wer ist der?
00:04:24Wo ist mein Mann?
00:04:25Wir haben ihn entführt.
00:04:26Es geht ihm gut.
00:04:29Sie bekommen ihn wohlbehalten wieder.
00:04:31Es geht nur um Geld.
00:04:32Keine Polizei.
00:04:32Ja.
00:04:35Tun Sie ihm nichts.
00:04:36Bitte.
00:04:37Ihr Mann schreibt Ihnen morgen einen Brief.
00:04:40Schlafen Sie gut.
00:04:40Na ja, ich muss jetzt nach Hause.
00:05:00Jetzt?
00:05:01Ich bin morgen um elf bei Gericht.
00:05:03Scheidungssache.
00:05:04Nix Großes.
00:05:05Bist du verrückt geworden?
00:05:06Ich komm doch dann.
00:05:08Das soll alles aussehen wie normal.
00:05:09Wir bringen ihn morgen zu mir an.
00:05:11Ja, ja.
00:05:12Anfänger.
00:05:14Der Oldenburg hat wohl den Kron verschiedentlich vertreten.
00:05:18Vor Gericht, unter dem auch Sachen Weihnachten ins Gefängnis geschickt, wenn der Kron mal wieder saß.
00:05:25Dadurch hat er das Vertrauen des Kron gewonnen.
00:05:28Es ist Cilly, sie möchte dich sprechen.
00:05:32Cilly.
00:05:35Ja?
00:05:36Carl, Sie haben Theo.
00:05:38Kommst du bitte her?
00:05:40Langsam.
00:05:41Ist was passiert?
00:05:42Ich habe eben einen Anruf erhalten von einem Entführer.
00:05:46Sie haben Theo.
00:05:48Weiß die Polizei Bescheid?
00:05:49Ja.
00:05:50Unser Anwalt hat sie informiert.
00:05:52Kannst du bitte herkommen?
00:05:53Ich bin gleich da.
00:05:53Ich habe morgen früh um acht einen wichtigen Termin.
00:06:11Wenn ich da nicht in der Firma erscheine, dann werden die mich vermissen.
00:06:15Dann sind Sie eben erkrankt.
00:06:20Halten Sie die Klappe.
00:06:21Ich habe die Polizei bereits informiert.
00:06:26Man möchte, dass Sie kooperieren.
00:06:28Ich habe gesagt, dass ich zuerst mit Ihnen spreche.
00:06:37Wir werden alles tun, damit er wieder nach Hause kommt.
00:06:40Ja?
00:06:41Ja.
00:06:44Ich habe gedacht, ich muss irgendwas passieren.
00:06:46Er liegt irgendwo.
00:06:47Er ist verletzt.
00:06:51Gibt es irgendwelche Forderungen?
00:06:54Nein.
00:06:55Was wollen die?
00:06:57Was sie alle wollen.
00:07:00Geld.
00:07:01Herr Eilrich.
00:07:05Die Polizei weiß so gut wie nichts.
00:07:07Und der Wagen ist auch noch nicht gefunden.
00:07:09Ich möchte Sie nicht beunruhigen.
00:07:11Dann tun Sie es nicht.
00:07:11Er wird einen Brief schreiben, hat der Mann am Telefon gesagt.
00:07:24Wer schreibt einen Brief?
00:07:26Theo.
00:07:27Morgen.
00:07:28Also heute.
00:07:29Gut.
00:07:31Sonst wissen wir mehr.
00:07:33Ja.
00:07:34Ich mache mir solche Vorwürfe.
00:07:36Ich habe um 18 Uhr telefoniert.
00:07:38Ganz ruhig.
00:07:38Du rufst morgen in Theos Büro an und sagst, er ist krank.
00:07:44Er ist nicht krank.
00:07:45Niemand darf das merken.
00:07:47Die Geschäfte müssen unbedingt normal weiterlaufen.
00:07:49Herr Albrecht.
00:08:03Herr Albrecht.
00:08:05Gut.
00:08:07Was wollen Sie mir zeigen?
00:08:08Also.
00:08:10Wenn die Kassiererin
00:08:11die Produkte von einem Einkaufswagen
00:08:13und den nächsten geben muss,
00:08:15kann sie nicht gleichzeitig den Preis eingeben.
00:08:21Aber.
00:08:23Durch die Einführung von Fließbändern an den Kassen
00:08:25kann viel schneller abgerechnet werden.
00:08:32Wenn sie schneller abrechnet,
00:08:34spart das Zeit
00:08:35und letztlich auch Personal.
00:08:37Was ist unser Erfolgsrezept?
00:08:40Sparsamkeit.
00:08:40Genau.
00:08:42Ich habe 365 Filialen
00:08:43mit 1.277 Kassen.
00:08:46Die Kosten hierfür
00:08:47decken Sie nicht mit den Nutzen.
00:08:51Entschuldigung, aber
00:08:51alle anderen haben schon die Transportbänder.
00:08:54Und
00:08:55das Umpacken der Ware an den Kassen
00:08:57macht krank.
00:09:00Und da haben wir das Problem.
00:09:01Dafür müssen wir aufkommen.
00:09:02Das kostet Geld.
00:09:04Ihr Geld.
00:09:05Der Schmähler hat den Gewinn.
00:09:06Ja, aber
00:09:07ich sage es noch mal.
00:09:08Das, das, das alles hier,
00:09:09das ist einfach viel zu teuer.
00:09:10Verstehen Sie?
00:09:12Wir zahlen
00:09:12und verlangen Leistungen dafür.
00:09:14Punkt.
00:09:16Und Ihre Pause
00:09:16ist jetzt vorbei.
00:09:21Da vorne ist es.
00:09:23Ich habe ihm versprochen,
00:09:24dass ich nicht schreie.
00:09:26Sie haben mein Ehrenwort.
00:09:27Ich mache keine Schwierigkeiten.
00:09:29Wenn Sie sich wehren,
00:09:30ist doch Ihre Familie tot.
00:09:33Man landet ja schnell mal
00:09:34auf der Müllkippe.
00:09:36Kommen Sie runter.
00:09:53Also die Brille.
00:10:00Aussteigen.
00:10:01Schön gerade halten.
00:10:05Achtung, Stufe.
00:10:10Wartet unten.
00:10:12Stehen bleiben.
00:10:17Frau Lüders,
00:10:19kommen Sie mal bitte.
00:10:20Guten Tag, Herr Ollenburg.
00:10:23Spüren Sie mir bitte einen Kaffee.
00:10:27Kein Muss her.
00:10:28So steche ich die ab.
00:10:31Ollenburg hat ja zwar
00:10:58auch so Kleinigkeiten,
00:11:01hinter sich, so mit gefälschten Abiturzeugnissen und so weiter. Aber der Kron war ja derjenige,
00:11:09der richtig zur Sache ging, der also auch Überfälle machte und Einbrüche machte und
00:11:16dann raubte, richtig Geld raubte. Ziehen Sie Ihre Sachen aus. Wie bitte? Alles. Bis auf Socken und
00:11:25Unterwäscher. Los. Na, was sind wir denn da? Die Albrechts. Immer flitzig. 700, 800, 900. 1000.
00:11:38Vielleicht mir mal aus, wenn Sie so freundlich sind. Da haben wir einige Ausgaben. Wenn das
00:11:44Lösegeld da ist, bekommen Sie es wieder. Ist versprochen. Sie schreiben jetzt erst mal einen
00:11:49Brief an Ihre Frau, dass es Ihnen gut geht. Ausziehen. Vorsicht. Hinsetzen. Ich kann nicht
00:11:59sehen, wie soll denn das gehen mit dem Schreiben. Schauen Sie an die Wand. Dann nehmen Sie die
00:12:04Pflaster ab. Schreiben Sie. Liebe Cecilie. Nein, liebe Silly. Na gut. Liebe Silly, ich möchte
00:12:19dich hiermit besonders bestätigen, dass es mir gut geht und dass ich gut behandelt werde. Genau.
00:12:25Kommissar. Frau Albrecht.
00:12:35Liebe Silly, ich bitte dich auf keinen Fall, die Polizei zu verständigen.
00:12:48Und auch nicht zu veröffentlichen. Die Bedingungen meiner Freilassung werde ich dir noch berichten.
00:12:56Oder mich mit unserem Anwalt in Verbindung setzen. Viel herzliche Grüße, dein Theo.
00:13:03Ist das Theo? Also schreib das so. Es ist seine Schrift.
00:13:08Wir machen das genauso, wie es in diesem Brief steht.
00:13:20Lass Sie nicht aus den Augen. Dann macht ihr mal keine Sorgen. Du kennst die anderen. Die machen einen kurzen Prozess.
00:13:40Gibt es irgendetwas, das wir übersehen vielleicht?
00:13:44Irgendeine Bemerkung, die nur ihr beide kennt.
00:13:48Der Klang ist anders. Habt ihr Fallen?
00:13:53Wie meinst du das?
00:13:57Silly, du musst dich ab jetzt so verhalten, als ob nichts wäre. Verstehst du?
00:14:01Was hast du den Jungen gesagt?
00:14:04Ich hab die Sekretärin angerufen und ihr gesagt, dass Theo krank sei. Erkältung.
00:14:08Und den Jungs hab ich eingebläut, dass sie nichts sagen sollen.
00:14:10Das ist gut.
00:14:11Aber die Sekretärin, die glaubt mir nichts, spür ich. Kannst du nicht dort einmal vorbeifahren?
00:14:19Das ist keine gute Idee.
00:14:21Warum?
00:14:22Wenn ich jetzt hinfahre, wo Theo fehlt, das gibt nur Geräte.
00:14:26Es ist lange her, dass Karl bei Theo im Büro war.
00:14:29Ja.
00:14:33Man muss auf die Erkenntnis im Netz und ich kann nur immer wieder ein Kohle-Eck-Fahr-Leifen.
00:14:38Auf uns über Arbeit. Zu Ihrem Vorteil.
00:14:40Das glaubst du doch mal selber nicht.
00:14:42Vater, unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name.
00:14:46Dein Reich kaufst.
00:14:48Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Gärten.
00:14:52Ja, bitte.
00:14:52Guten Tag. Stümke, mein Name. Ich komme wegen der Stelle als Verkäuferin.
00:14:56Ja, gut. Kommen Sie.
00:14:57Hier wird die Butter für den Kunden einzeln portioniert und abgepackt.
00:15:01Die Verkäuferin müssen bei uns alle Preise im Kopf haben. Sie können doch Kopfrechnen.
00:15:05Mhm.
00:15:05Was ist denn beispielsweise eine Mark plus elf Pfennig plus 83 Pfennige plus 54 Pfennige plus 13 Pfennige?
00:15:15Zwei Mark und 61 Pfennige.
00:15:23Aber ich kann Kopfrechnen, wirklich.
00:15:25Sind Sie in der Gewerkschaft?
00:15:26Nein.
00:15:27Katholisch?
00:15:28Ja.
00:15:30Frau Stümke, die Butter wird bei uns abends in den Keller gebracht, damit sie nicht verdirbt.
00:15:34Die Schürze ist bei der geringsten Verschmutzung sofort auszuwechseln.
00:15:37In Ordnung.
00:15:39Bitte schön.
00:15:42Sie können anfangen.
00:15:44Kriege ich jetzt gleich?
00:15:45Ja.
00:15:48Sie schminken und Haare färben ist nicht erwünscht.
00:15:52Großzügig waren die nicht.
00:15:53Das erste Lehrjahr gab es 40, 29 Mark.
00:15:59Das zweite 40 und das dritte Lehrjahr 52.
00:16:04Die Beweislage ist zwar erdrückend, aber ich denke, wir können noch was machen.
00:16:18Dankeschön.
00:16:19Dann bin ich aber leid.
00:16:20Vielen Dank.
00:16:20Tun Sie gut nach Hause.
00:16:21Danke.
00:16:22Frau Lüders?
00:16:27Danke.
00:16:28Ich möchte jetzt erstmal nicht gestört werden und machen Sie mir später was zu essen.
00:16:32Und die Tür zu.
00:16:33Gerne.
00:16:33Wie war die erste Nacht?
00:16:42Herrlich.
00:16:44Er hat keinen Mucks von sich gegeben.
00:16:48Sind Ihre Augen verklebt?
00:16:50Ja.
00:16:53Frühstück.
00:16:54Wie schläfst du dich hier hinten?
00:16:56Meine Augen brennen sehr stark.
00:16:58Ich werde Ihnen eine Brille besorgen.
00:17:01Kommen Sie vor.
00:17:02Ein Stück.
00:17:02Hier ist der Kaffee.
00:17:04Heiß.
00:17:05Klar.
00:17:07Hier ist das Käsebrot.
00:17:11Ich habe doch gesagt, dass ich keine Schwierigkeiten mache.
00:17:20Wie viel verlangen Sie denn überhaupt?
00:17:21Wir sind uns mit unseren Partnern noch nicht einig.
00:17:25Welche Partner?
00:17:31100.000 D-Mark.
00:17:35Dafür hätten wir ja jeden Metzger nehmen können.
00:17:37Es gab da einen schönen Zeitungsartikel in der Zeit über Sie.
00:17:44Die verheimlichte Milliarde.
00:17:48Da kommt man verdammt ins Krügel.
00:17:51Ja, ja.
00:17:52Das schreiben Leute, die keine Ahnung vom Geschäft haben.
00:17:57Der will uns doch auf den Arm nehmen.
00:17:59Nein, der verhandelt.
00:18:01Haben Sie noch Hunger?
00:18:04Nein.
00:18:04Die brauchen nicht viel.
00:18:06Wo waren Sie denn im Krieg?
00:18:11Entschuldigung, aber ich wüsste nicht, was Sie das angeht.
00:18:14Ich war in Griechenland, in Schlesien, britische Gefangenschaft in Belgien.
00:18:18Afrika, Rommel.
00:18:20Wir haben den Nachschub organisiert.
00:18:21Nachschub kennen Sie eigentlich aus.
00:18:24Hat allerdings nicht geklappt.
00:18:26Afrika ist eben nicht das Ruhrgebiet.
00:18:32Wem sagen Sie das?
00:18:33So, jetzt bist du in der Reihe.
00:18:35Bis später.
00:18:38Bring ihm was zu lesen mit.
00:18:40Ja, mach ich.
00:18:41Aber keine Revolverblätter.
00:18:42Was mit Niveau?
00:18:54Hören Sie, ich...
00:18:56Ich muss noch mal mit Ihnen über den Preis sprechen.
00:18:58Das rechnet sich so für mich nicht.
00:19:00Haben Sie das jetzt nicht zugestimmt oder nicht?
00:19:04Ja, zugestimmt schon, aber meine Kollegen sagen alle, dass ich...
00:19:08Dass Sie zu billig verkauft haben.
00:19:10Ja, und da haben Sie auch recht.
00:19:12Beide öffnen wir weitere Läden und dann sind Sie mit dabei.
00:19:16Ach, was wir nicht sagen.
00:19:17Ja.
00:19:19In zwei Monaten bestelle ich die doppelte Menge bei Ihnen.
00:19:22Die doppelte Menge?
00:19:24Ja, die doppelte Menge.
00:19:25Können Sie das liefern?
00:19:27Die hat die doppelte Menge.
00:19:28Na ja, da muss ich mal gucken, ob ich einen Bauern finde, der so günstig anbaut.
00:19:31Den finden Sie schon.
00:19:34Sind wir im Geschäft?
00:19:38Herr Albrecht, wenn stimmt, was...
00:19:39Was machen Sie denn da?
00:19:42Der Kaffee gehört hierhin, der Zucker hier und das Salz, das gehört hierher.
00:19:46Ja, aber ich dachte...
00:19:46Wir haben unser eigenes System, das ist in allen Läden gleich und danach richten wir uns.
00:19:51Ja.
00:19:52Danke.
00:19:55Ich weiß aber, dass solche Systeme ähnlich waren und dass Theo sehr viel strenger kontrollierte
00:20:03und seinen Mitarbeitern auch das Gefühl gab, dass sie ständig kontrolliert wurden.
00:20:09Also da waren schon welche, die diese ständigen Kontrollen auch als ein bisschen Schikane empfangen.
00:20:15Also nochmal, die Preisschilder wird auch rückseitig beschriften, bevor Sie sie wegwerfen.
00:20:21Ich habe schon wieder drei Stücke Müll gefunden.
00:20:22Was wollen wir hier nicht?
00:20:41Jetzt nimm ihm doch die Fesseln ab.
00:20:44Was soll das denn?
00:20:46Ich traue ihm.
00:20:47Sehen Sie, Sie haben hier nicht nur Feinde.
00:20:51Irgendjemand wird schon für Sie zahlen, da bin ich mir sicher.
00:20:56Wer soll denn zahlen?
00:20:57Na, Ihr Bruder.
00:20:59Der soll auch froh sein, dass er hier nicht hinterm Schramm sitzt.
00:21:03Ich würde Sie bitten, meinen Bruder da rauszuhalten.
00:21:05Wieso?
00:21:06Sie beide sind doch Partner.
00:21:07Nicht mehr.
00:21:09Wie?
00:21:11Der will ich nicht zahlen?
00:21:15Nein, wir haben lediglich unser Geschäft aufgeteilt.
00:21:18Jeder arbeitet so, wie er arbeiten möchte.
00:21:21Ich kalkuliere den Wert meines Lebens auf 500.000 D-Mark.
00:21:25Das war eine halbe Million.
00:21:32Das ist ja eine schöne Zahl.
00:21:34Allerdings muss man die multiplizieren.
00:21:38Schließlich kann man nur einmal im Leben so eine Tat begehen.
00:21:40Das verstehen Sie doch.
00:21:42Und dann muss man das auch noch durch Sieben teilen.
00:21:46Gut.
00:21:48Warte mal.
00:21:50Ich werde nochmal nachdenken, aber ich bin mir sicher, dass wir einen Weg finden.
00:21:53Hören Sie.
00:21:55Wir haben Sie und Ihre Familie im Blick.
00:21:58Sie verstehen mich.
00:21:59Jetzt essen Sie doch was.
00:22:12Schmeckt's?
00:22:16Amüsierst du, ja?
00:22:17Sie arbeiten den ganzen Tag, tragen billige Anzüge, essen Butterbrote.
00:22:25Verstehe ich nicht.
00:22:26Mehr ist nicht nötig.
00:22:27Auf wessen Kosten sind Sie eigentlich so reich geworden?
00:22:34Wir machen Ihre Käufer quasi zu Ihren Angestellten.
00:22:37Und alle machen mit.
00:22:38Wir versorgen die breite Masse.
00:22:39Ah.
00:22:40Und Wohltäter.
00:22:41Ich fühle mich in Ihrem Fall gerade dazu aufgefordert, zur Umverteilung Ihres Vermögens an uns.
00:22:53Reden Sie mit mir bitte über das Geld.
00:22:57Aber es war wohl die ganze Zeit.
00:22:58Ach ja, dann sagen Sie mir jetzt, wie viel Sie brauchen.
00:23:02Jetzt beruhigen Sie sich.
00:23:03Jetzt reden Sie endlich mit mir über Geld.
00:23:07Essen Sie doch mal etwas.
00:23:11Macht Sie mir ein Angebot.
00:23:17Bitte.
00:23:23Wir müssen den Kredit aufnehmen.
00:23:26Die neue Filiale wird teurer, als wir dachten.
00:23:28Wir sollten aber nur das investieren, was wir vorher verdient und gespart haben.
00:23:31Ja, ganz sicher.
00:23:34Aber wir müssen wachsen, Theo.
00:23:35Ich habe für nächste Woche mal einen Termin bei der Bank gemacht.
00:23:44Ich will mich nicht verschulden.
00:23:46Wir haben jetzt 40 Leben.
00:23:47Das reicht doch.
00:23:50Theo war vielleicht mehr der, der im Detail gearbeitet hat.
00:23:54Das war so mein Eindruck.
00:23:56Was ist los?
00:23:58Aber derjenige, der wirklich sagte, das ist das Konzept und das müssen wir durchhalten,
00:24:06das war mein Eindruck, war der Karl Albrecht.
00:24:09Musst du da wirklich hin?
00:24:13Ich möchte nicht, dass du über unseren Erfolg redest.
00:24:16Theo, ich weiß, was ich da tue.
00:24:18Die Herren Kollegen werden stauen.
00:24:27Achso, habe ich da was richtig verstanden?
00:24:31Das ist doch der Untergang des Einzelhandels.
00:24:34Diese Albrecht-Leds treiben uns an den Rand des Ruins.
00:24:39Weißt du, was eine Rolle Klopapier bei denen kostet?
00:24:41Du mal abgesehen von Zucker und Konserven.
00:24:44Da kann keiner mehr richtig kalkuliert.
00:24:46Die nehmen halt große Stückzahlen ab.
00:24:48Das tun wir auch, mein Lieber.
00:24:50Ja, die Albrechts haben aber mächtig zugelegt, im Gegensatz zu euch.
00:24:54Pass auf, dass du nicht in die Brust kommst.
00:25:00Herr Albrecht, Herr Albrecht.
00:25:01Sehr geehrte Herren, ich freue mich sehr, heute hier vor Ihnen sprechen zu dürfen.
00:25:22Wollen wir dem Kunden keine Auswahl bieten, so müssen wir ihm zumindest einen anderen Vorteil einräumen.
00:25:31Wir verkaufen und wir verkaufen unsere Ware entschieden billiger.
00:25:34Wie soll ich denn da meine Mitarbeiter bezahlen?
00:25:39Nein, aber unsere ganze Werbung liegt im billigen Preis.
00:25:49Was man erreichen muss, ist, dass der Kunde den Glauben gewinnt, dass er nirgendwo billiger einkaufen kann.
00:25:57Und hat man das jetzt mal erreicht, und ich glaube, das ist bei uns der Fall, dann nimmt der Kunde alles in Kauf.
00:26:01Nein, nein, nein, das ist ein Marktprinzip.
00:26:07Das macht jeden Wettbewerb kaputt.
00:26:08Sie verstehen nicht, im Gegenteil, es beflügelt den Wettbewerb.
00:26:11Das ist der Tod des Einzelhandels.
00:26:13Das ist unser Ruin.
00:26:14Die Margen sind hin.
00:26:16Wie heißt Ihre Kette nun?
00:26:18Albrecht, Ihr Sparsamlichkeitsprinzip hat keine Zukunft.
00:26:23Sie und Ihre Läden wird es bald nicht mehr geben.
00:26:26Herr Albrecht, ich kann Sie nicht alleine beliefern.
00:26:31Lass mich breiter aufstellen, das verstehen Sie doch.
00:26:33Sie werden mit uns wachsen.
00:26:35Vertrauen Sie mir da.
00:26:38Du musst dir überlegen, wen du in Zukunft beliefern willst.
00:26:40Die oder uns.
00:26:42Was?
00:26:43Wie setzen wir das Messer an die Kehle?
00:26:45Meine Herren, das ist Erpressung.
00:26:47Und das ist Wettbewerb.
00:27:01Haben Sie die Brille auf?
00:27:03Moment, Moment bitte.
00:27:07Ja, jetzt.
00:27:17Können Sie die Brille ruhig absetzen, aber nicht nach hinten gucken.
00:27:24Ja.
00:27:29Sind Sie sicher, dass Ihr Bruder nicht zu Hause gehört?
00:27:32Haben Sie denn noch Kontakt zueinander?
00:27:34Kommen Sie denn noch?
00:27:36Zwei völlig unterschiedliche Typen.
00:27:38Ihr Bruder erfährt Mittags nach Hause?
00:27:40Ehe nicht.
00:27:40Woher wissen Sie das?
00:27:42Wir haben Sie beide lange beobachtet.
00:27:45Was soll ich denn mittags zu Hause?
00:27:46Meine Mitarbeiter brauchen mich im Büro.
00:27:48Was für Voraussetzungen müssen Ihre Angestellten denn so mitbringen?
00:27:52Unauffällig zurückhaltend.
00:27:54Wertkonservative Ansichten.
00:27:56Ja, wenn Sie wüssten, was ich für eine Ausbildung habe,
00:27:58dann können Sie mich gleich zum Geschäftsführer machen.
00:28:00Was wird denn hier verhandelt?
00:28:08Haben Sie den nächsten Brief von Ihrer Frau fertig?
00:28:11Ja, ist fertig.
00:28:13So, jetzt schreiben Sie an Ihre Wertegattin einen Brief von mir.
00:28:22Also schreiben Sie, sehr geehrte Frau Albrecht,
00:28:26wir können Sie nicht davon abhalten, die Polizei einzuschalten.
00:28:29Sie müssen aber wissen, dass dadurch Situationen entstehen,
00:28:33die nicht nur unser, sondern auch das Leben Ihres Gatten gefährden.
00:28:37Wir erinnern Sie an, erstens München.
00:28:41Polizei greift ein, Geisel und Täter tot.
00:28:45Zweitens Frankreich, Polizei greift ein,
00:28:49zwei Krankenschwestern tot.
00:28:51Herr Ollenburg, das Essen ist fertig.
00:28:54Ja, Frau Lüders, stellen Sie das Essen vor die Tür.
00:29:08Der Gerd ist gerade im Vorzimmer.
00:29:11Es ist besser, Sie werden sich ruhig verstanden.
00:29:14Gerd ist der unangenehmste von unseren Kollegen.
00:29:17Verstanden.
00:29:17Drittens Entführung Hamburg, Polizei ist nicht informiert,
00:29:23Entführter wird unverletzt freigelassen.
00:29:25Das Schicksal Ihres Mannes und unser Schicksal hängen voneinander ab.
00:29:29Unser Wille ist, dass Ihr Mann bald wieder wohlbehalten bei Ihnen zu Hause ist
00:29:34und mit seiner Familie in Frieden Weihnachten feiert.
00:29:38Ich hoffe, Sie können das verstehen.
00:29:41Verein zur Vermögensverteilung, Dr. Meyer.
00:29:44Verein zur Vermögensverteilung.
00:29:47Was sind das für Leute?
00:29:49Mir scheint, das ist auf jeden Fall eine größere, gut organisierte Gruppe.
00:29:54Die weiß, was sie will.
00:29:55Wir sollten vorsichtig sein.
00:29:56Ja, aber Vermögensverteilung.
00:29:58Sind das politische, Herr Presser?
00:30:00Der Verfassungsschutz ist eingeschaltet.
00:30:02Westdeutscher Rundfunk.
00:30:13Aus der Welt der Arbeit.
00:30:26Viele Männerberufe, auch für Frauen.
00:30:28Zukunftsforschung und Umweltschutz beim Deutschen Gewerkschaftsbund.
00:30:34Weiterbildung nach der Verpflichtung.
00:30:36Angezogen der Wettbewerbsfahre.
00:30:38Du hast recht, das war ein Fehler.
00:30:57Sie haben mich beschimpft.
00:30:59Wir würden die Preise verderben.
00:31:01Es war immer gut, sich bescheiden von allem fernzuhalten.
00:31:03Mit Bescheidenheit sind wir immer besser gefahren.
00:31:04Ja, immer bescheiden, Theo.
00:31:07Ist auch eine Form der Eitelkeit.
00:31:09Ich fürchte, dass du durch deinen Auftritt Nachahmer auf den Plan gerufen hast.
00:31:12Was Nachahmer?
00:31:13Was hier verpeufeln ist?
00:31:14Karl.
00:31:16Du hast dich verändert.
00:31:18Wie?
00:31:18Wovon redest du?
00:31:20Ist dein eigener Chauffeur?
00:31:21Auch nicht immer, wie du siehst.
00:31:23Das ist Luxus.
00:31:24Ich denke besser nach, wenn ich gefahren werde.
00:31:26Ich leiste mir so etwas nicht.
00:31:31Wir sehen uns im Büro.
00:31:44Heinz, wir müssen mal zur Potte kommen.
00:31:46Jetzt wird nicht nervös.
00:31:48Ich war bei der Post auf dem Essener Bahnhof.
00:31:49Da waren verdächtig viele Liebespaare.
00:31:51Wahrscheinlich Kripo.
00:31:52Wir brauchen nur Zeit.
00:31:55Wir müssen den Druck erhöhen, sonst zahlt die Familie nicht.
00:31:57Nein.
00:32:01Gut, hol ihn raus.
00:32:03Wir lassen ihn telefonieren.
00:32:06Kommen Sie.
00:32:14Sie werden hier kaum erwähnt.
00:32:16Karl, Karl, Karl, Karl.
00:32:19Immer nur Ihr Bruder, scheint der Macher zu sein.
00:32:22Wo sind Sie da?
00:32:24Sie werden ja nur im Nebensatz erwähnt.
00:32:27Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich geerbt?
00:32:30Ja, den Laden unserer Mutter in Essen.
00:32:35Sie rufen jetzt erst mal Ihren Anwalt an.
00:32:38Warum?
00:32:39Wir brauchen einen Vermittler für die Geldübergabe.
00:32:41Die Nummer?
00:32:410, 2, 0, 1.
00:32:454, 5, 3, 1, 1.
00:32:56Schmidt?
00:32:58Hallo.
00:32:59Herr Schmidt?
00:33:00Ja.
00:33:01Albrecht hier.
00:33:02Herr Albrecht?
00:33:03Ja, natürlich bin ich es.
00:33:04Wie wollen Sie weiter vorgehen?
00:33:06Ja, man weiß noch nichts Genaues.
00:33:10Man will ja, dass ich vorbereitend alles in die Wege leite.
00:33:13Mit den richtigen Leuten.
00:33:14Ja, mir geht es gut.
00:33:15Sag ihn das bitte auch meiner Frau.
00:33:20Sie machen das ganz gut.
00:33:23Warum ich?
00:33:25Wir brauchen einen, der uns nicht in Schwierigkeiten bringt.
00:33:28Ich bin nicht kriminell, wissen Sie.
00:33:30Das ist hier alles nur einer akuten Notlage geschuldet.
00:33:33Ich mag sie doch.
00:33:36Sag mal, bist du schwul?
00:33:39Was quatscht denn du da?
00:33:41Haben wir jetzt eine konkrete Forderung?
00:33:46Ich würde sagen, Sie zahlen 15 Millionen.
00:33:50Dann sehen Sie sofort ein freier Mann.
00:33:52Angedacht waren eigentlich 30 Millionen.
00:33:5515 Millionen, das ist doch lächerlich.
00:33:57Was denken Sie denn?
00:33:59Wir sind zu siebt.
00:34:00Die anderen wollten Sie in einem kleinen Drahtkäfig sperren.
00:34:04Das habe ich verhindert.
00:34:07Und wie gesagt, unsere ausländischen Freunde haben ihre eigenen Vorstellungen.
00:34:12Auch was die Höhe der Summe betrifft.
00:34:14Er hat richtige Todesangst erlitten.
00:34:26Beide haben wohl zu erkennen gegeben, dass sie nur ein Teil der Entführer seien.
00:34:31Sie hätten noch Leute im Hintergrund, die dann auch massiv vorgehen würden.
00:34:37Kommt nicht ohne Geld zurück, ja?
00:34:50Mama, du kannst dich auf uns verlassen.
00:34:52Wo gehen wir denn zuerst?
00:34:54Äh, da hinten in Krause, in der Nummer 12.
00:34:59Sie schulen unserer Mutter noch 30 Pfennig.
00:35:01Drei Geräuschen.
00:35:03So, jetzt haut ab.
00:35:04Sie schulen unserer Mutter noch, äh, 2 Mark, 5.
00:35:12Wir kommen aber wieder.
00:35:14Bitte schön.
00:35:18Da seid ihr ja.
00:35:20War da nicht mehr zu holen?
00:35:21Drei Mark 92.
00:35:24Stimmt.
00:35:25Das reicht doch.
00:35:37Entschuldigung, aber ich finde die Warenablage immer noch zu lang.
00:35:40Wie?
00:35:40Du meinst noch kürzer?
00:35:42Dann musst du die Kundschaft doch schneller einpacken.
00:35:46Spart Zeit und steigert den Umsatz.
00:35:47Nein, nein, gut, gut.
00:35:48Bei uns muss der Kunde mitarbeiten.
00:35:52Sag mal.
00:35:52Ja, das reicht doch.
00:35:54Du hast den Schreinern aber schon gesagt, dass er auch Sonntag herkommen ist.
00:35:57Ja, sehr verständlich.
00:35:58Ja.
00:35:59Na?
00:35:59Na?
00:36:01Sind noch nicht so viele da, ne?
00:36:02Dame.
00:36:04Ist ja kein Wunder.
00:36:05Hätte ich euch nicht ein anderes Wochenende aussuchen können?
00:36:08Warum anderes Wochenende?
00:36:10Ach Gott, Schatz.
00:36:11Na, 4. Juli, dieses Endspiel.
00:36:14Warum hat sie mir das denn nicht gesagt?
00:36:15Wenn ihr verlangt, dass die Handwerker trotz Fußball am Sonntag zur Arbeit kommen, dann
00:36:20sollten sie das Spiel wenigstens hören können.
00:36:22Du meinst bei der Arbeit?
00:36:26Ah.
00:36:28Wir dachten schon, sie lassen uns sitzen.
00:36:29Wird uns leid.
00:36:3017 Minuten.
00:36:31Es ist zu spät.
00:36:32Einfach hier bei den Schränken weiter.
00:36:34Gut, halt.
00:36:37Das muss gekürzt werden.
00:36:38Genau hier.
00:36:39Genau hier.
00:36:39So.
00:36:40Kassieren, einpacken, nächste Kunde.
00:36:42Er hat den Wald verloren.
00:36:47Gegen Schäfer.
00:36:47Schäfer da innen geflankt.
00:36:49Koffeball.
00:36:50Abgewehrt.
00:36:50Aus dem Hintergrund.
00:36:51Bis zu radschießen.
00:36:52Radschießen.
00:36:53Tor!
00:36:54Tor!
00:36:55Tor!
00:36:56Tor!
00:36:57Tor!
00:36:57Tor!
00:36:57Tor!
00:36:58Tor!
00:36:58Tor!
00:36:59Tor!
00:36:59Tor!
00:37:00Tor!
00:37:00Tor!
00:37:00Tor!
00:37:00Tor!
00:37:01Tor!
00:37:01Tor!
00:37:02Tor!
00:37:02Tor!
00:37:03Tor!
00:37:03Tor!
00:37:04Tor!
00:37:04Tor!
00:37:05Tor!
00:37:06Tor!
00:37:07Tor!
00:37:08Tor!
00:37:09Tor!
00:37:10Tor!
00:37:11Tor!
00:37:11Tor!
00:37:12Tor!
00:37:12Tor!
00:37:13Tor!
00:37:14Tor!
00:37:15Tor!
00:37:16Tor!
00:37:17Tor!
00:37:18Tor!
00:37:19Tor!
00:37:20Tor!
00:37:21Tor!
00:37:22Tor!
00:37:23Tor!
00:37:24Tor!
00:37:25Tor!
00:37:26Tor!
00:37:27Tor!
00:37:28Tor!
00:37:29Tor!
00:37:30Tor!
00:37:31Tor!
00:37:32Tor!
00:37:33Tor!
00:37:34Tor!
00:37:35Tor!
00:37:36Tor!
00:37:37Tor!
00:37:38Tor!
00:37:39Tor!
00:37:40Tor!
00:37:41Tor!
00:37:42Das hat unsere Mutter immer befürchtet.
00:37:50Sie schulden unsere Mutter noch zweimal 40.
00:37:52Sonst der Erfolg auch gefährlich werden kann.
00:37:54Nee, hab ich nicht.
00:37:55Hier, erzähl mal nach.
00:37:57Deswegen wollte sie nicht, dass sie euer Geld zeigt.
00:38:03Das tun wir auch nicht.
00:38:07Einfach alles so groß geworden.
00:38:09Früher kannte ich noch jeden Kunden beim Namen.
00:38:21Heute oder morgen werden Sie vor der Frage stehen,
00:38:24wie stelle ich mein Geschäft auf Selbstbedienung um.
00:38:27Und so wie diese Beispiele hier,
00:38:30wird auch Ihr Laden eines Tages seine Gegenwachsform gefunden haben.
00:38:34Den Selbstbedienungsladen.
00:38:39Meine Herren, wenn Sie nicht auf SB umstellen,
00:38:42wird Ihr Wachstum stagnieren.
00:38:44Selbstbedienung ist der neue Trend aus Amerika.
00:38:48Aus Amerika.
00:38:50Wenn einer weiß, wie man verkauft, dann die Amerikaner.
00:38:54Ja.
00:38:55Ja.
00:38:56Ich denke, wir haben kein Interesse an einer weiteren Beratung mehr.
00:39:00Dankeschön.
00:39:01Danke.
00:39:03Man sagte mir, die Albrechts ging mit der Zeit.
00:39:09Aber wie Sie wollen.
00:39:11Ich darf mich empfehlen.
00:39:13Ja, guten Tag.
00:39:15Warum sollte sich die Kundschaft selbst bedienen, wenn sie bedient werden kann?
00:39:21Selbstbedienung spart natürlich Personal.
00:39:24Wir können mehr Ware verkaufen, wenn wir die Ladenfläche vergrößern.
00:39:27Weg mit dem sperrigen Tresen.
00:39:29Der Kunde macht alles mit, solange der Preis stimmt.
00:39:31Ein Umbau wäre eine gewaltige Investition.
00:39:33Naja.
00:39:34Lass mich nochmal durch die Zahlen gehen und kalkulieren, ob sich das nicht doch irgendwie rechnet.
00:39:39Ja, wenn du meinst.
00:39:41Und?
00:39:42Die Familie?
00:39:44Ja.
00:39:45Frauen kennt wohl auf.
00:39:48Gut.
00:40:03Die Hörer der Deutschen Wille und die Hörer des Westdeutschen Rundfunks wollen jetzt hinüberhorchen.
00:40:14Lagen Sie, muss das Radio die ganze Zeit dudeln?
00:40:16Das ist ja furchtbar.
00:40:18Was sind denn das für Stimmlicht, Halmer Hörer?
00:40:21Mitarbeiter.
00:40:22Komplizen.
00:40:23Wollen Sie sie kennenlernen?
00:40:26Ich denke eher nicht.
00:40:29Auf den Kegsgebogen, haben Sie den gekauft?
00:40:32Unten vor der Ecke?
00:40:34Mhm.
00:40:35Ich gehe üblicherweise nicht in Ihre Läden.
00:40:38Warum?
00:40:39Warum nicht?
00:40:40Ich gehe ins Casino.
00:40:42Da relativiert sich jede Preispolitik.
00:40:44Mal gewinne ich, mal verliere ich.
00:40:46Sie haben doch das Gefühl für jeden Wert bereits verloren.
00:40:49Warum arbeiten Sie den ganzen Tag?
00:40:53Und genießen nicht das Leben?
00:40:55Sie haben doch keine Ahnung von Kultur und zivilisiertem Leben.
00:41:00Sie konnten mit Ihrem Reichtum nicht Schritt halten.
00:41:13Guten Morgen.
00:41:14Guten Morgen.
00:41:15Was ist das?
00:41:16Hm?
00:41:17Wer ist da, ne?
00:41:19Warum weiß ich davon nichts?
00:41:21Gerade eine halbe Seite.
00:41:23Ein bisschen Werbung finde ich schaden.
00:41:28Ich bitte.
00:41:29Wir stehen unter Druck.
00:41:31Die Konkurrenz ist stärker.
00:41:32Und unsere Kosten sind deutlich höher als errechnet.
00:41:36Ich halte die Kosten noch schon so gering wie möglich.
00:41:39Also hinter meinem Rücken ist das allerhand egal.
00:41:42Hüpp dich doch mal um.
00:41:43Die Einzelhändler schließen sich zu Ketten zusammen.
00:41:45Mittlerweile sind sie alle mit Kühlschränken ausgestattet.
00:41:48Edeka ist auf dem Vormarsch.
00:41:50Und für die sind wir einfach zu klein.
00:41:52Nein, das stimmt nicht.
00:41:53So darf man nicht denken.
00:41:55Wir müssen nur einfach weiter wachsen.
00:41:57Aber wie?
00:41:58Dafür machen wir nicht mehr genug Umsatz.
00:42:00Reklame.
00:42:01Reklame ist der falsche Weg.
00:42:12Das war ja zu erwarten.
00:42:13Ja.
00:42:26Wir haben immer an einem Strang gezogen früher.
00:42:28Und heute kommt es mir immer so vor, als würde jemand auf der Bremse stehen.
00:42:34Führen wir leider nicht.
00:42:35Tut mir leid.
00:42:36Danke.
00:42:37Schade.
00:42:40Guten Tag.
00:42:42Hast du schon den ganzen Punkt, dass du Leerfrau stimmen könnt?
00:42:44Ja.
00:42:46Herr Albrecht, was machen wir mit dem verdorbenen Obst?
00:42:50Wegwerfen.
00:42:51Na ja.
00:42:52In der Gegend sind wir nicht mehr die Einzigen.
00:42:53Die anderen haben mehr Auswahl.
00:42:54Als ich bei ihnen angefangen habe, haben wir nie was wegwerfen müssen.
00:42:58Die anderen haben mehr Auswahl.
00:42:59Als ich bei ihnen angefangen habe, haben wir nie was wegwerfen müssen.
00:43:03Soll ich wieder ein bisschen leckig?
00:43:04Kali.
00:43:05Wir brauchen eine Nuss.
00:43:06Und bitte lächeln.
00:43:07Und lächeln.
00:43:08Danke.
00:43:09Geht ihr schon mal rein?
00:43:10In welcher Reihe sitzen wir denn?
00:43:11Keine Ahnung.
00:43:12Das werden unsere Eltern zu wissen.
00:43:13Lass mich mal durch.
00:43:14Ich will nach vorne.
00:43:15Das sieht man am besten.
00:43:16Was sind noch unsere Tour mit dem Tandem?
00:43:17Das sind noch unsere Tour mit dem Tandem?
00:43:18Ja, selbstverständlich weiß ich das.
00:43:19Und nach dem Urlaub haben wir das Tandem ausgelöst.
00:43:20Ja, das sind noch unsere Tour mit dem Tandem.
00:43:21Ja, selbstverständlich weiß ich das.
00:43:22Und nach dem Urlaub haben wir das Tandem ausgelöst.
00:43:23Da hatte jeder wieder sein eigenes.
00:43:24Ja.
00:43:25Ja.
00:43:26Und lächeln.
00:43:27Danke.
00:43:28Geht ihr schon mal rein?
00:43:29In welcher Reihe sitzen wir denn?
00:43:30Keine Ahnung.
00:43:31Das werden unsere Eltern zu wissen.
00:43:32Lass mich mal durch.
00:43:33Ich will nach vorne.
00:43:34Das sieht man am besten.
00:43:35Das sind noch unsere Tour mit dem Tandem.
00:43:36Ja, selbstverständlich weiß ich das.
00:43:37Und nach dem Urlaub haben wir das Tandem auseinandergebaut.
00:43:38Da hatte jeder wieder sein eigenes.
00:43:39Was meinst du denn damit?
00:43:40Wenn wir in ganz Deutschland expandieren wollen, sind wir zu zweit zu schwerfällig.
00:43:46Du willst die Firma aufteilen?
00:43:48Ja.
00:43:49Ja.
00:43:50Ja.
00:43:51Ja.
00:43:52Ja.
00:43:53Ja.
00:43:54Ja.
00:43:55Ja.
00:43:56Ja.
00:43:57Ja.
00:43:58Ja.
00:43:59Ja.
00:44:00Ja.
00:44:01Ja.
00:44:02Ja.
00:44:03Ja.
00:44:04Ja.
00:44:05Ja.
00:44:06Ja.
00:44:07Ja.
00:44:08Ja.
00:44:10Im Kern ... bleiben wir natürlich eins.
00:44:16Karl, gib mir bitte ein paar Tage …
00:44:19Oberleg es dir ganz in Ruhe.
00:44:28Warum macht er das?
00:44:30Was?
00:44:31Karl für die Trennung.
00:44:34Ah.
00:44:35Das ist doch vielleicht auch ganz gut.
00:44:37Hm?
00:44:38Theo war Nord und Karl war Süd.
00:44:42Und man hat auch damals schon die Grenze gezogen, sogar noch durch die DDR, die damals ja noch fremd war,
00:44:48wo der Norden beginnt und wo der Süden beginnt.
00:44:52Die hatten den Strich, den sie durch Deutschland gezogen haben, bis zur polnischen Grenze gezogen.
00:44:57Also anstatt eine Firma mit voller Haftung der beiden Brüder zu machen, hat man zwei Firmen gemacht,
00:45:04weil das Risiko sich dann auf zwei Firmen, auf zwei Köpfe aufteilte.
00:45:10Bitte dein härtester Konkurrent, verlass dich drauf.
00:45:12So wird's sein.
00:45:18Guten Morgen.
00:45:19Guten Morgen.
00:45:25Ist schlecht geschlafen?
00:45:27Ich hab vom Knast geträumt.
00:45:29Ziehen Sie das Hemd an.
00:45:31Danke.
00:45:34Wie viel verdienen Sie im Jahr? 50 Millionen?
00:45:41Ich hab sogar von einer Milliarde Umsatz gehört.
00:45:44Hm.
00:45:45Da verwechseln viele Brutto mit Netto.
00:45:47Wir haben sehr geringe Gewinnspannen bei unseren Preisen.
00:45:49Ja, mir kommen die Tränen.
00:45:51Du musst von einer Gewinnspanne von 0,8 Prozent ausgehen.
00:45:55Aha.
00:45:59Und was macht das übers Jahr gerechnet?
00:46:01Das kann ich so nicht sagen.
00:46:03Doch, das können Sie.
00:46:09Da müsste ich jetzt rechnen.
00:46:11Ja, Sie können doch rechnen.
00:46:12Also, wenn ungefähr, ungefähr sieben Millionen D-Mark.
00:46:24Gut, dann frag die anderen mal, ob Sie mit sieben Millionen einverstanden sind.
00:46:27Entschuldige mich, welcher Tag ist heute?
00:46:379. Dezember.
00:46:38Die anderen sind nicht einverstanden.
00:46:52Sie bestehen auf zehn Millionen.
00:46:55Tut mir leid.
00:46:57Du kennst doch den Geld.
00:46:59Ich werde mit ihm sprechen.
00:47:01Ich werde unserem Gast entgegenkommen.
00:47:03Sieben Millionen, das muss reichen.
00:47:07Ich werde ihm keine Schwierigkeiten bereiten.
00:47:09Liebe Silly, wir haben uns auf die Zahlung eines Lösegelds in Höhe eines Jahreseinkommens geeinigt.
00:47:27Die sieben Millionen sollen wie folgt eingeteilt werden.
00:47:30Eine Million in 100-Mark-Scheinen, drei Millionen in 500-Mark-Scheinen, drei Millionen in 1000-Mark-Scheinen.
00:47:37Bitte gefährdet mich nicht.
00:47:40Ich will auch, dass unter keinen Umständen etwas in die Presse kommt
00:47:44und dadurch erst andere auf mich aufmerksam werden und die Sache vielleicht wiederholen.
00:47:54Sieben Millionen, das ist unglaublich.
00:47:57Das ist doch nur Geld.
00:47:58Was würdest du sagen, wenn sie Karl mitgenommen hätten? Was wäre dann?
00:48:02So habe ich das nicht gemeint.
00:48:04Das weißt du auch.
00:48:07Das überstreckt alles bisher dagewesen.
00:48:10Ich kann nur warnen.
00:48:12Sie lassen sich hier auf ein Spiel ein, dessen Folgen wir nicht überblicken können.
00:48:16Das sehe ich genauso.
00:48:18Das ist eine völlig unangemessene Forderung.
00:48:21Wenn Sie in Erwägung ziehen zu zahlen.
00:48:23Wir zahlen.
00:48:24Das Lösegeld wird zu gleichen Teilen unter beiden Unternehmen aufgeteilt.
00:48:293,5 Millionen kommen von Theo, 3,5 Millionen von mir.
00:48:33Wir haben verschiedene Objekte, die bereits rund um die Uhr beobachtet werden.
00:48:41Wenn Sie uns vor der Geldübergabe ein wenig Zeit geben, wir ermitteln in verschiedenste Richtungen.
00:48:46Vielleicht könnte die Polizei etwas...
00:48:48Besorgen Sie das Geld.
00:48:50Wie lange dauert das?
00:48:51Das muss die Bank sagen, ich...
00:48:52Ich soll dabei sein.
00:48:54Wie?
00:48:55Hier.
00:48:56Chris.
00:48:58Die Herren hier bestehen darauf, dass du bei der Geldübergabe mit im Wagen sein solltest.
00:49:04Nein.
00:49:06Im Übrigen könnte Theo oder Berthold außerdem mitfahren.
00:49:10Nicht die Kinder.
00:49:11Ich rate dringend davon ab.
00:49:13Ich fürchte eine weitere Geiselnahme.
00:49:16Die Überbringer des Geldes setzen sich einer großen Gefahr aus, selbst Opfer der Täter zu werden.
00:49:22Was sollten wir Ihrer Meinung nach tun?
00:49:23Auf keinen Fall die Bedingungen akzeptieren.
00:49:26Aber damit riskieren wir die aus Leben.
00:49:27Ich kann Ihnen anbieten, dass sich Kollegen als die gnädige Frau und die Söhne ausgeben.
00:49:33Aus der Entfernung.
00:49:34Und mit Perücke ist das kaum auszumachen.
00:49:36Wir haben diesbezüglich Erfahrung.
00:49:38Warum sollten wir Ihnen vertrauen?
00:49:39Haben Sie ihn gefunden?
00:49:40Sehen Sie irgendeinen Schritt weiter?
00:49:42Es ist mein Bruder und unser Geld.
00:49:43Wir entscheiden.
00:49:45Hier ist der erste Anlaufpunkt.
00:49:47Die Albrecht sollen also Richtung Kettwig fahren, dann rechts abbiegen Richtung Düsseldorf.
00:49:51Wo sind die Funkgeräte?
00:49:53Jetzt konzentriere ich.
00:49:55Und hier beim Schild 21 Kilometer, da finden Sie deine erste Anweisung.
00:49:59Ja, spiel dich jetzt nicht so auf. Ich habe alles im Griff.
00:50:02Ich fahre jetzt los, markiere die Strecke und rufe dann bei Albrechts Frau an.
00:50:07Aber verstehe deine Stimme.
00:50:08Geht's jetzt los?
00:50:09Ja.
00:50:10Ziehen Sie sich an.
00:50:12Fahren Sie Richtung Kettwig und dann biegen Sie rechts ab Richtung Düsseldorf.
00:50:26Hören Sie zu, bitte.
00:50:27Die von Ihnen genannten Bedingungen sind unannehmbar.
00:50:30Durch die ungewöhnliche Höhe des Lösegeldes musste die Landeszentralbank eingeschaltet werden.
00:50:36Und diese hat von sich aus die Polizei unterrichtet.
00:50:39Nennen Sie den Ort der Übergabe und nennen Sie eine annehmbare Summe.
00:50:43Es wird Ihnen dann zugesichert, dass Sie Ihr Geld erhalten und die Polizei Ihnen genug Zeit lässt sich abzusetzen.
00:50:47Jetzt passen Sie mal auf!
00:50:50Alles wird rückgängig gemacht.
00:50:52Ja, Sie hören von uns!
00:50:56Aufgelegt.
00:50:59Warten wir es ab.
00:51:03Wir melden sich schon noch.
00:51:04Das darf nicht schief gehen.
00:51:13Ich drehe Ihnen den Hals um!
00:51:14Die Albrecht, Sie versuchen uns zu strik zu drehen.
00:51:18Wenn die Polizei hier aufkreuzt, wird es zu einer Schießerei kommen.
00:51:23Das werden wir und Sie nicht überreden.
00:51:30Der Bruder sitzt auf der Scheißkohle und schaltet die Polizei ein.
00:51:35Die wollen ihn tot, dann sollen sie es eben haben.
00:51:40Ich habe die Polizei nicht eingeschaltet.
00:51:44Die werden bei so einer Summe immer eingeschaltet.
00:51:47Ich habe Ihnen mein Ehrenwort gegeben!
00:51:49Verdammt noch mal!
00:51:50Nochmal!
00:52:09Liebe Silly, mit Bedauern habe ich gerade gehört, dass es mit der Geldübergabe nicht klappte.
00:52:13Dass die Polizei benachrichtigt wurde.
00:52:16Dadurch wird alles etwas verzögert.
00:52:19Die Herren hier, die ich inzwischen wirklich sehr gut kennengelernt habe, stehen darauf,
00:52:25dass ich erst am nächsten Tag nach der Geldübergabe freigelassen werde.
00:52:29Auch eine Zusage der Polizei würden Sie nicht trauen.
00:52:31Liebe Silly, ich kann dir gar nicht eindringlich genug sagen, dass ich diesen Brief in freiem Willen schreibe
00:52:40und ich in keiner Weise gezwungen werde.
00:52:43Bitte mach dir keine Sorgen.
00:52:44Mir geschieht hier nichts und es geht mir gut.
00:52:51Nein, Theo.
00:52:55Mir geschieht hier nichts. Mach dir keine Sorgen.
00:53:05Guten Abend, Herr Albrecht.
00:53:06Wiedersehen.
00:53:09Guten Abend.
00:53:12Theo?
00:53:15Du wolltest mich sprechen?
00:53:17Ja.
00:53:18Sieht so bei dir mit den Umsätzen aus?
00:53:20Rückläufig.
00:53:22Bei mir auch.
00:53:23Konkurrenz setzt mir zu.
00:53:25Aber weißt du, was mich am meisten worumt?
00:53:27Die Diskonter heute machen nichts anderes als wir früher.
00:53:30Nee, das stimmt nicht ganz.
00:53:32Wir waren damals viel konsequenter als sie heute.
00:53:35Hast du mal deren Einrichtung angesehen?
00:53:37Viel zu teuer.
00:53:39Die waren gar nicht so billig, wie sie immer tun.
00:53:40Na ja, wenn jemand weiß, wie billig wirklich geht?
00:53:43Sonst sind wir das.
00:53:44Ja.
00:53:46Wir sollten auf Diskont setzen.
00:53:47Alles wieder vereinfachen.
00:53:48Zwei bis 300 Produkte.
00:53:50So wie früher.
00:53:53Wie soll das gehen?
00:53:55Ich werde rigoros reduzieren.
00:53:58Das Aldi-Prinzip ist aus der Not geboren worden.
00:54:01Die kleinen Läden, die die beiden Brüder nach dem Krieg aufgebaut haben, in den Arbeitersiedlungen liefen nicht mehr.
00:54:08Der versuchte Ausweg aus dieser Engpass-Situation auch selbst Supermärkte zu machen.
00:54:14Schluchfiel, weil es halbherzig war.
00:54:19Der Aldi-Diskont ist wirklich als arme Leute-Laden entstanden.
00:54:25Dankeschön.
00:54:26Morgen die Hand.
00:54:27Morgen.
00:54:28Morgen.
00:54:29Morgen.
00:54:30Morgen.
00:54:31Morgen.
00:54:33Folgender Plan zur Umsetzung.
00:54:36Vergessen Sie alles, was wir bisher getan haben.
00:54:39Ab jetzt machen wir auch einen Diskont.
00:54:41Diskont kommt aus Amerika und ist eine Kunst.
00:54:44Die Kunst des Weglassens.
00:54:46Also lassen Sie uns weglassen, meine Herren.
00:54:48Große Märkte und kleine Preise, das ist ausschließlich zu erreichen durch absolute Spardisziplin, durch Kontrolle und nochmals Kontrolle.
00:54:58Und das sind unsere neuen Prinzipien.
00:55:00Erstens.
00:55:01Der Verkauf ab jetzt direkt aus dem Versandkarton.
00:55:03Spart Personalkosten.
00:55:05Zweitens.
00:55:07Keine Preisauszeichnung auf Einzelprodukten.
00:55:09Die Kassiererinnen haben die Preise auswendig zu kennen.
00:55:11Spart Personalkosten.
00:55:13Drittens.
00:55:14Keine frischen Artikel mehr.
00:55:15Der Warenverlust bei verderblichen Waren war immer schon zu hoch.
00:55:17Viertens.
00:55:18Ein kleines Sortiment.
00:55:19Es werden nur Schnelldreher verkauft.
00:55:21Spart Personalkosten und Lagerkosten.
00:55:24Absolute Spardisziplin.
00:55:26Spart Personalkosten.
00:55:27Durch Kontrolle, nochmals Kontrolle.
00:55:30Das war die größte Sorge, die Karl Albrecht hatte.
00:55:33Dass dieses reduzierte Sortiment, die Art, wie man miteinander umgeht, die ständige Eile, die die Kassiererin hatte, dieses Nichtanbieten von Taschen und ähnlichen Dingen,
00:55:45dass das den Kunden abstoßen würde.
00:55:49Wir waren überrascht, dass die Kunden das annahmen.
00:55:58Weshalb kaufen Sie einen Discounter?
00:55:59Ach, ist es manches viel billiger als so anders.
00:56:03Und vor allen Dingen, es sind oft Sonderangebote.
00:56:06Ja. Und das, was nicht so gut eingerichtet ist, stört Sie nicht?
00:56:08Nein, das stört mich nicht. Eigentlich nicht im Geringsten.
00:56:12Sind die Discounter nur eine Modeerscheinung gewesen? Oder haben Sie sich einen festen Platz im Handel erobern können?
00:56:19Welches Echo finden Sie vor allem bei den Käufern?
00:56:21Haben Sie jemals in einem Discounterladen gekauft?
00:56:25Ja, wo ich bisher wohnte.
00:56:27In einem Discounter?
00:56:28Ja, sehr gerne.
00:56:29Nein, noch nicht.
00:56:30Ja, meine Mutter geht da öfter einkaufen. Und dann komme ich da auch mit. Ich fahre sie dann mit dem Wagen hin.
00:56:36Und sie meinen auch, dass die Preise dort noch billiger wären.
00:56:38Ich war in dem Laden, es war geradezu entsetzlich. All die Hausfrauen stürzten sich über die offenen oder geschlossenen Pakete und fristen das alles auseinander.
00:56:46Also ich versuchte, da Lebensmittel zu kaufen und war entsetzt.
00:56:50Das ist Hausfrau Ursula Baymann. Wir zeigen Ihnen Ihre Wohnung. Warum kaufen Sie bei Albrecht?
00:56:57Mein Mann hat einen großen Betrieb und wir haben immer sehr viel Besuch. Und das kostet.
00:57:02Kaufen Sie bei Albrecht. Zu Ihrem Vorteil.
00:57:05Bitte, dein härtester Konkurrent verlass dich drauf.
00:57:10So wird's sein.
00:57:15Im Krieg hatte ich weniger Angst um meinen Bruder als jetzt.
00:57:19Die Gefangenschaft hat uns alle sehr verändert.
00:57:23Fühlen Sie sich schuldig.
00:57:35Was wir jetzt brauchen, ist ein zuverlässiger Vermittler.
00:57:39Dann rufen Sie doch Ihren Geschäftsführer an. Das war schon im Bilde.
00:57:43Ja, das machen wir. So machen wir das.
00:57:53Herr Hübner, Albrecht hier. Ja, ich kann nur ganz kurz sprechen.
00:57:56Die Polizei hat eine Nachricht für die Entführer.
00:57:59Ja, gut. Moment.
00:58:03Die Polizei hat den Hübner bereits eine Erklärung zukommen lassen.
00:58:07Will ich die jetzt vorlesen?
00:58:10Ja.
00:58:11Der Essener Bischof Hengstbach hat sich bereit erklärt unter der Schweigepflicht des Beichtgeheimnisses.
00:58:16Und deshalb für Sie völlig ungefährlich, die Übergabe des Geldes gegen Rückgabe des Entführten selbst vorzunehmen.
00:58:23Gleichzeitig werden Ihnen von der Staatsanwaltschaft und der Polizei freies Geleitzug gesichert.
00:58:26Hallo?
00:58:27Ja, über mir geht es den Umständen in der Schweiz.
00:58:35Der Bischof ist ideal. Ein Mann der Kirche.
00:58:40Ich muss los.
00:58:48Warum ich?
00:58:51Wie?
00:58:52Es gibt doch noch andere Millionäre. Warum ausgerechnet ich?
00:58:54Ihr Bruder war uns zu riskant. Der ist ja nie alleine.
00:58:59Da ist ja immer sein Chauffeur dabei.
00:59:07Wissen Sie, mein Bruder, der würde mich nie im Stich lassen oder hintergehen, egal um wie viel Geld es geht.
00:59:17Können Sie sich bei Ihrem Kompagnon da so sicher sein?
00:59:22Versuchen Sie das erst gar nicht.
00:59:24Das würde Ihnen nichts nützen.
00:59:28Das würde Ihnen nichts nützen.
00:59:39Wollen Sie, wir sind doch eine Interessensgemeinschaft, Sie hier, Kollege und ich. Wir haben doch ein Ziel, oder?
00:59:45Haben wir das?
00:59:46Das war der Anwalt.
00:59:47Das war der Anwalt.
00:59:48Die Entführer haben Sie mit Bischof Hengsbach in Verbindung gesetzt.
00:59:50Allerdings weiß jetzt auch die Presse Bescheid.
00:59:51Das war der Anwalt.
00:59:52Das war der Anwalt.
00:59:54Das war der Anwalt.
00:59:55Das war der Anwalt.
00:59:56Das war der Anwalt.
00:59:57Die Entführer haben Sie mit Bischof Hengsbach in Verbindung gesetzt.
00:59:59Allerdings weiß jetzt auch die Presse Bescheid.
01:00:00Woher auch immer.
01:00:01Woher auch immer.
01:00:02Jetzt werden Sie ihn umbringen.
01:00:04Jetzt werden Sie ihn umbringen.
01:00:05das werden Sie nicht tun.
01:00:07Ich träume jede Nacht von ihm.
01:00:08Das war die Anwalt, Sie haben die Anwalt.
01:00:11Das war der Anwalt.
01:00:12Das war der Anwalt.
01:00:13Das war der Anwalt.
01:00:14Die Entführer haben Sie mit Bischof Hengsbach in Verbindung gesetzt.
01:00:18Allerdings weiß jetzt auch die Presse Bescheid.
01:00:22Woher auch immer.
01:00:24Jetzt werden sie ihn umbringen.
01:00:27Silly, das werden Sie nicht tun.
01:00:32Ich träume jede Nacht von ihm. Das macht mir Angst.
01:00:43Mutter, du bist sehr lange nicht hier gewesen.
01:00:47Sehr lange.
01:00:50Du wolltest damals die Trennung.
01:00:53Du Süd und wir Nord.
01:00:58Hat Theo das so erzählt?
01:01:02Nein.
01:01:09Polizeipräsident Hans Kirchhoff und Oberstaatsanwalt Gerd Lindenberg aus Essen jagen die Kidnapper,
01:01:13die 7 Millionen Mark Lösegeld verlangen.
01:01:15Nun ist es so, dass unsere Ermittlungen sich deshalb außerordentlich schwierig gestaltet haben
01:01:22und auch noch weiterhin gestalten, weil sich die Familie, wie in Fällen dieser Art,
01:01:27üblich, menschlich, verständlich zurückhält.
01:01:31Wir haben die Ermittlungen erst vor einigen Tagen aufnehmen können,
01:01:37nachdem sich nun dieser Fall auch bis zu uns bekannt gemacht hat.
01:01:43Die Familie war zunächst bemüht, alles abzudecken, alles abzublocken,
01:01:48um Theo Allrecht nicht zu schaden.
01:01:52Und auch unser Kontakt zur Familie ist etwas schwierig.
01:01:57Wir haben keine konkreten Täterergebnisse.
01:02:03Wir haben gewisse Personen im Auge
01:02:06und sind in dieser Richtung aktiv mit der gebotenen Zurückhaltung
01:02:13im Hinblick auf die Sicherheit von Theo Allrecht.
01:02:17Die wissen nichts.
01:02:20Die wissen gar nichts.
01:02:21Wir werden Sie und Ihre Söhne töten,
01:02:41wenn Sie uns nicht folgende Lösegeldsumme bereitstellen.
01:02:44Wir dachten 15 Millionen, die Sie uns nächsten Dienstag übergeben.
01:02:46Legen Sie auf. Das sind nicht unsere Leute. Trittbrettfacher.
01:02:49Der Bedeutung des Falles entsprechend.
01:03:09Die Entführer haben sieben Millionen Mark Lösegeld gefordert.
01:03:12Die höchste Summe, die je auf der Welt verlangt wurde,
01:03:14kamen Journalisten aus aller Welt.
01:03:16Liebe Silly, ich habe seit gestern alle Zeitungen gelesen.
01:03:20Ich bin erschüttert über die nur um der Sensation willen gebrachten Berichte
01:03:24und dass zudem noch mein Vermittler Bischof Hengsbach öffentlich genannt wird.
01:03:30Es gibt also, wenn Sie das mal rausstellen wollen,
01:03:33keinen Grund für die Leute, misstrauisch zu sein dem Vermittler gegenüber
01:03:36und keinen Grund, etwa den Verdacht zu hegen,
01:03:41dass Staatsanwaltschaft oder Polizei in dieser Sache links spielen.
01:03:45Gestern Abend hatte die Familie Albrecht über alle Publikationsorgane
01:03:49noch einmal einen Appell an die Entführer gerichtet,
01:03:52Theo Albrecht freizulassen.
01:03:53Das Lösegeld stehe bereit.
01:03:55Eine 24-Stunden-Fress bis zur Verfolgung durch die Polizei wurde zugesichert.
01:03:59Guten Abend, meine Damen und Herren.
01:04:04Viele von Ihnen werden heute Abend die Nachrichten gehört haben
01:04:06und es schon wissen, wir möchten trotzdem auf eine Meldung
01:04:09aus diesen Nachrichten noch einmal kurz zurückkommen,
01:04:12denn an dieser Meldung hängt vielleicht ein Menschenleben.
01:04:16Vor elf Tagen, am 29. November,
01:04:18haben bisher unbekannte Täter in der Nähe von Essen
01:04:22den Großkaufmann Theo Albrecht entführt.
01:04:25Sie verlangen ein Rösegeld von der Tiefenmüllung in Mars
01:04:28und einen frohen Kornkorn.
01:04:30Haben Sie die Brille auf.
01:04:35Rufen Sie Ihren Bruder an, sofort.
01:04:38Sie sind am Leben, sagen Sie ihm, Sie sind am Leben.
01:04:40Nehmen Sie die Brille ab.
01:04:41Schauen Sie mich ihn hier an.
01:04:43Los, Sie sind am Leben.
01:04:51Carly, ich bin's, Theo.
01:04:53Ja, es geht mir gut, aber du musst mich rausholen.
01:04:54Ja, hast du verstanden?
01:04:57Wir werden uns bei dir melden
01:04:58mit einem genauen Plan, Treffpunkt und alles Weitere.
01:05:02Ein Dr. Meier wird sich dann bei dir melden und...
01:05:05Sogar, hast du das gesehen?
01:05:09Ja.
01:05:10Ich habe ihn gerade mit seinem Bruder telefonieren lassen.
01:05:13Was ist das zum Kotzen?
01:05:14Jetzt war es ganz Deutschland von uns.
01:05:16Die wollen uns zum Mörder machen.
01:05:17Wir müssen durchhalten.
01:05:19Das ist mir schon mal mein Geld beschissen.
01:05:21Das ist verspielt.
01:05:22Bist du nachtragend?
01:05:23Wenn ich die dreieinhalb Millionen habe,
01:05:27dann werde ich kein Wort mehr darüber verlieren.
01:05:33Schöne Scheiße, in die wieder geritten wurden.
01:05:35Nach Rückgabe des Entführten
01:05:37soll Theo Albrecht 24 Stunden
01:05:39bei dem Vermittler verbleiben.
01:05:41Dadurch sind verfolgende Maßnahmen
01:05:42für diese 24 Stunden ausgeschlossen.
01:05:44Bitte handeln Sie bald.
01:05:46Soweit die Nachricht der Familie Albrecht.
01:05:49Unsere fremdlichste Familie ist, möchte ich sagen,
01:05:52aufgrund der merkwürdigen Presse,
01:05:55naja, so dieser sensationell aufgemachten,
01:05:59teilweise sensationell aufgemachten Presseveröffentlichung,
01:06:01etwas gestört.
01:06:04Wir sind in aller Munde.
01:06:08Kann ich das lesen?
01:06:09Ja, später.
01:06:12Westdeutscher Rundfunk.
01:06:14Ich gehe jetzt.
01:06:15Über die Zeremonie im Gobelinssaal des Bundeskanzleramtes...
01:06:30Jetzt können Sie die überlaufen.
01:06:31Den nachstehenden Brief schreibe ich,
01:06:45Theo Albrecht, im Auftrage meiner Entführer.
01:06:48Wir haben Ihren Appell in der Welt gelesen.
01:06:52Es ist völlig absurd zu glauben,
01:06:53Theo Albrecht würde ermordet werden.
01:06:56Es geht ihm weit besser als denen,
01:06:58die sich um sein Leben sorgen.
01:07:01Unser unfreiwilliger Gast hat ein gutes Bett,
01:07:04kann alle zwei Tage baden,
01:07:06erhält frische Wäsche und bestes Essen.
01:07:08Er hört Radio und er kann alle Gruselmärchen
01:07:11in der sensationslüsternden Presse lesen.
01:07:14Er kann täglich seiner Frau schreiben,
01:07:16um ihre große Sorge etwas zu mindern.
01:07:20Unsere Aktion läuft unter der Devise
01:07:22Vermögen in Arbeitnehmerhand.
01:07:26Die Gesetze dauern uns zu lange.
01:07:28Nordrhein-Westfalen braucht viel mehr Millionäre.
01:07:31Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm.
01:07:34Wir wollen einem viel zu reichen Mann etwas abnehmen.
01:07:37Wir sind keine Mörder.
01:07:39Ja.
01:07:42Ich rufe an wegen Ihrem Bruder.
01:07:44Ist alles klar?
01:07:45Wer spricht?
01:07:46Das ist doch ein Name vereinbart worden.
01:07:48Dr. Meier.
01:07:49Geht alles klar?
01:07:50Nein, das geht nicht klar.
01:07:51Ihr gedachter Weg ist nicht durchführbar.
01:07:54Wir können uns nicht frei bewegen.
01:07:55Der einzige Weg ist der über den Vermittler.
01:07:58Nein, da können wir nicht mehr ihn anrufen.
01:08:00Nee, also...
01:08:01Hallo?
01:08:03Merken Sie denn nicht, dass wir den Bruder haben wollen?
01:08:05Und dass wir bereit sind, das Geld zu geben?
01:08:07Wissen Sie, Ihr Bruder verliert langsam die Nerven.
01:08:11Ja, das verstehe ich.
01:08:12Ja, er möchte gerne nach Hause.
01:08:14Ich verstehe das.
01:08:16Er kann nichts anderes tun als schreiben.
01:08:17Wir sind der Meinung, dass es den Impressor letztlich ja darum geht, das Moos zu bekommen
01:08:26und dass so lange jedenfalls der Albrecht nicht gefährdet schon, aber dass gute Aussichten bestehen,
01:08:36die so ein Leben frei zu bekommen.
01:08:39Wir sollen an Bischof Hengsbach als Vermittler festhalten.
01:08:42Und die Kirche hätte ja viele Telefone, die nicht alle abgehört werden können.
01:08:46Ich glaube nicht mehr an Hengsbach.
01:08:47Das war's faul.
01:08:53Vielleicht sollte ich Sie einfach laufen lassen.
01:08:56Und Sie zahlen später.
01:08:59Sie wissen, dass ich mein Wort halten wolle?
01:09:04Die haben Leute, die für 5000 Mark mit Gewehr und Zielfernrohr töten.
01:09:08Sie und Ihre Familie.
01:09:10Wenn Sie reden.
01:09:16Und?
01:09:17Sind wir weiter?
01:09:26So.
01:09:27Ich weiß, wie wir das machen.
01:09:28Wir wenden uns an einen Vertrauten, ein Freund von mir, der nimmt Kontakt mit dem Bischof auf und der soll heute Abend mit dem Geld zu dem kleinen Feldweg in der Guckerei kommen.
01:09:40Das ist bei der Bundesstraße 227 und da findet dann auch noch die Übergabe statt.
01:09:43Die Entführer waren die Entführer waren diejenigen, die an Ort und Stille waren.
01:09:59Und diejenigen, die hinten im Hintergrund waren, die gab es nicht.
01:10:03Das war von beiden eine Erfindung.
01:10:06Das war natürlich von Seiten des Herrn Albrecht schlecht zu erkennen, dass es eine Erfindung war.
01:10:12Er musste davon ausgehen, dass man seiner Familie eventuell was tun würde und dass auch er in Lebensgefahr schwebte.
01:10:22Der Millionär scheint wohl auf zu sein.
01:10:25Eine beruhigende Nachricht, nachdem ja gestern schon Mutmaßungen laut wurden, das Leben Theo Albrechts sei vielleicht schon ausgelöscht.
01:10:33Auch heute wieder wurden Gerüchte laut, dass der Zeitpunkt der Übergabe der Geldes- und der Vereinlassung Theo Albrecht sehr nah angerückt sei.
01:10:42Aber das sagt man ja schon seit ein paar Tagen.
01:10:45So, fertig.
01:10:48So, mitkommen.
01:10:52Herr Albrecht, ein kleines Geschehen zum Abschied.
01:10:56Eike Pohn.
01:10:57Und wir sind natürlich sehr froh, dass Sie Weihnachten bei Ihrer Familie sein können.
01:11:01Und darauf stoßen wir jetzt an.
01:11:05Danke, Herr Albrecht.
01:11:07Vor allem, dass Sie sich für eine Lösung eingesetzt haben.
01:11:10Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich was trinken sollte.
01:11:13Ach, das wird schon.
01:11:15Bis bald.
01:11:16Prost.
01:11:31Hoffen wir für Sie, dass er ohne die Polizei gekommen ist.
01:11:40Nee, nee.
01:11:41Der Albrecht ist ein Schlauer.
01:11:43Das ist ein ganz Schlauer.
01:11:45Willkommen spät.
01:12:07Ja, ja.
01:12:10Es war das Geleid für Sie.
01:12:12Ich stehe jetzt über einen Ort.
01:12:14Und Sie?
01:12:17Ja, wir brauchen ja das Geld.
01:12:22Ich muss zunächst einmal sehen, ob ich es tatsächlich mit Theo Albrecht zu tun habe.
01:12:26Ich muss zunächst einmal sehen, ob ich es tatsächlich mit dem Schlauer verletzen kann.
01:12:56Ich muss Ihnen jetzt ein paar Fragen stellen, die nur Sie mir beantworten können.
01:13:04Wie sieht der neue Schrank in Ihrem Schlafzimmer aus?
01:13:10Eiche, mit Lederbezug, glaube ich.
01:13:16Das ist falsch.
01:13:17Ach, Quatsch. Ist ja neu. Nee.
01:13:21Wie heißt der Bekannter aus Ihrem letzten Sommerurlaub?
01:13:25Wilhelm. Wilhelm Sauer.
01:13:28Wie ist der Name Ihrer Frau?
01:13:30Cillie. Cecilie.
01:13:32Gut. Das reicht.
01:13:34Ja, haben Sie das Geld?
01:13:36Hule ich. Warte, Sie.
01:13:38Soll er nicht gleich mitfahren?
01:13:40In keinem Fall.
01:13:55Oh, please.
01:13:58Oh, please.
01:13:58UNTERTITELUNG
01:14:28Das sehen Sie an einem Beispiel, wie man aus einem Millionär sieben Millionäre macht.
01:14:42Vergiss nie die Scharfschützen, die euch Albrechts von jetzt an immer begleiten werden.
01:14:53Keine Angst mehr haben.
01:14:55Was brauchen? Frohe Weihnachten.
01:14:58UNTERTITELUNG
01:15:01Ihr Bruder wird bald hier sein.
01:15:10Meine Frau und meine Söhne?
01:15:12Sie werden noch 24 Stunden warten müssen, bis Sie sich wiedersehen.
01:15:1924 Stunden?
01:15:20Würde gerne die Beichte ablegen, geht das?
01:15:21Sicher.
01:15:22Meine letzte Beichte war am Samstag, vor 19 Tagen, Vater.
01:15:25In Demut und Reue bekenne ich meine Sünde.
01:15:26Herr?
01:15:27Ich habe gezweifelt, ob du mich verlassen hast.
01:15:28Ich war ungeduldig.
01:15:29Ich war ungeduldig.
01:15:30Und ich habe mich hinreißen lassen.
01:15:32Ich war ungeduldig.
01:15:33Und ich habe mich hinreißen lassen.
01:15:35Denn ich war in großer Todesangst.
01:15:36Und ich...
01:15:37Ich...
01:15:38Ich habe manchmal entgegelt.
01:15:39Ich, ich habe manchmal an Dir gezweifelt.
01:15:43Und ich...
01:15:44Und ich habe mich hinreißen lassen.
01:15:45Denn ich war ein großer Todesangst.
01:15:47Und ich...
01:15:48Ich..
01:15:50Gezweifelt, ob du mich verlassen hast.
01:15:54Ich war ungeduldig.
01:15:57Und ich habe mich hinreißen lassen.
01:16:01Denn ich war ein großer Todesangst.
01:16:04Und ich...
01:16:05Ich habe manchmal an dir gezweifelt.
01:16:12Ich war voll von Zorn.
01:16:14Und neidisch und missgünstig.
01:16:16Ich habe mich gefragt, warum ich in diese Situation gekommen bin.
01:16:19Und ich...
01:16:24ein anderer.
01:16:26Der Herr schenkt uns Reue,
01:16:29damit wir die Wahrheit erkennen können.
01:16:31So findest du auch den Weg zur Umkehr.
01:16:49Du lebst.
01:17:03Danke für alles.
01:17:07Mir geht's, Willi.
01:17:12Mir geht's gut.
01:17:14Sie ist zu Hause.
01:17:17Vor dem Wohnhaus Theo Albrechts
01:17:19in der Westerwaldstraße in Essen-Bredeney
01:17:21lagern seit gestern ununterbrochen Fotografen.
01:17:24Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte.
01:17:28Bitte, bitte, bitte.
01:17:30Ja, ja, ja.
01:18:00Theo.
01:18:09Ich hab so jahres übrig gehabt.
01:18:11Gott sei Dank.
01:18:20Ich darf dir nichts erzählen.
01:18:23Ja, musst du nicht.
01:18:26Die Führer haben Hintermänner, die auch euch jederzeit was antun können.
01:18:34Ja.
01:18:44Hä?
01:18:46Hä?
01:18:48Ja.
01:18:50Ja.
01:18:52Ja.
01:18:54Ja.
01:18:56Ja.
01:18:58Herr Albrecht, Frau Albrecht, in welcher Verfassung sind Sie gestern entlassen worden?
01:19:08Also, ich bin gesund.
01:19:10Ich bin natürlich sehr, sehr müde.
01:19:12Es hat mich ziemlich strapaziert.
01:19:14Herr Albrecht, hatten Sie das Gefühl, dass die Gefangenschaft gut ausgehen würde?
01:19:18Also, ich habe die Hoffnung nicht untergehen lassen.
01:19:20Herr Albrecht, haben Sie Gespräche führen können mit den Entführern?
01:19:24Ging es um menschliche Dinge oder ausschließlich um die Tat?
01:19:28Ich habe praktisch kaum mit den Entführern gesprochen.
01:19:31Herr Albrecht, Sie werden jetzt weiter vorgehen.
01:19:33Also, ich habe das Bedürfnis nach sehr, sehr viel Ruhe.
01:19:38Bitte noch eine Frage.
01:19:39Eine Frage noch, Herr Albrecht, bitte.
01:19:41Eine Frage noch, Herr Albrecht.
01:19:42Eine noch.
01:19:43Herr Albrecht, bitte.
01:19:44Wann hört das denn endlich auf?
01:19:51Unverschämmer.
01:19:57Die Entführer haben wir gedroht.
01:19:59Sie haben gesagt, dass Sie uns weiter beobachten werden.
01:20:07Sie bedrohen uns alle.
01:20:09Und Sie haben unser Geld erpresst.
01:20:14Auch man wird die, die uns das angetan haben, finden.
01:20:19Und dann kriegen Sie Ihre gerechte Strafe.
01:20:27Ruhe dich aus.
01:20:29Du hast viel ertragen müssen.
01:20:33Wir sehen uns morgen.
01:20:37Pass auf dich auf.
01:20:44Wir haben versucht, alles richtig zu machen.
01:20:59Mit demütiges und gottgerechtes Leben gefühlen.
01:21:05Gottgerechtes Leben gefühlen.
01:21:12Weißt du, warum Sie mich entführt haben und nicht Karl?
01:21:18Nein.
01:21:24Weil ich dann Chauffeur habe.
01:21:25Ich war die leichtere Beute.
01:21:26Ich war die leichtere Beute.
01:21:36Oberstaatsanwalt Gerhard Lindenberg kam erst der Einzelhand bekannt nach einer Vernehmung von Theo Albrecht.
01:21:42Bei den Täter, die da also in der Wohnung gewesen oder in dem Raum gewesen seien,
01:21:47hätte es sich ganz sehr wahrscheinlich um die beiden gehandelt, die ihn auf dem Parkplatz geschnappt hätten.
01:21:52Personenbeschreibung kann für alle Recht keine geben.
01:21:56Keine Personenbeschreibung.
01:21:57Die Täter seien offenbar davon ausgegangen, dass er und Karl Inhaber einer Firma gewesen seien,
01:22:04dass er sich um eine Firma handelte.
01:22:06Der hätte sich, wie er den Reden hätte, nehmen können aus dem Buch
01:22:09Die Reichen und die Superreichen informiert.
01:22:16Ja, Spaß muss der Mensch haben.
01:22:19Wie kommt dieser Mensch dazu, von Spaß zu reden?
01:22:21Die Lachen auf meine Kosten.
01:22:29Die Entführer haben aus mir einen Witz gemacht.
01:22:32Einen dummen Witz.
01:22:37Vielleicht interessiert sie das.
01:22:41Die zur Ermittlung der Täter führen können.
01:22:44In der Nacht zum 21. Dezember nimmt die Polizei Paul Krohn fest.
01:22:49In Düsseldorf war als Diamanten Paul bekannt,
01:22:52hatte er Schulden mit 500 Mark Scheinen aus der Lösegeldzimmer bezahlt.
01:22:56Anschließend sind die beiden mit dem Lösegeld in die Wohnung des Krohn gefahren
01:23:02und haben dort das ganze Geld auf einer Couch ausgeleert.
01:23:07Und das muss für Krohn, wie er schildert, ein überaus bewegter Augenblick gewesen sein.
01:23:13So viel Geld, sagt er, so viel Geld, nicht wahr? Er kann, er konnte es jetzt noch nicht passen.
01:23:25Nein, es ist dein Geld. Ich möchte, dass du die 3,5 Millionen zurückbekommst.
01:23:29Du musst mir nicht die volle Summe zurückgeben.
01:23:30Ich möchte es aber. Doch.
01:23:36Kaffee?
01:23:38Ja, gerne.
01:23:40Setz dich.
01:23:45Sie hätte genauso gut mich treffen können.
01:23:49Ja.
01:23:50Karl, es bleibt dabei. Bitte.
01:23:53Du spinnst.
01:24:02Und? Wie geht's euch?
01:24:07Gut.
01:24:09Silly ist natürlich noch sehr angespannt.
01:24:13Ich denke aber, dass ich das in den nächsten Tagen und Wochen, Schritt für Schritt…
01:24:24Kann ich aber Angst sehen.
01:24:31Kann ich mir schlafen.
01:24:33Ich weiß nicht, was das ist.
01:24:34Ich verstehe das nicht.
01:24:45Bezählen wir euch jetzt wieder Sonntags in der Kirche?
01:24:48Ja.
01:24:50Zum Messe Sonntags. Ja, wie immer.
01:24:56Theo, wo gehst du hin?
01:24:58Das Büro.
01:25:04Sein mir gegrüßt, du alter Hautegen.
01:25:05Sein mir gegrüßt, du alter Hautegen.
01:25:06Beiligend, wie versprochen, die ihnen durch eine Einzelaktion entwendeten Tauern
01:25:07und sie in den nächsten Tagen und in den nächsten Tagen und in den nächsten Tagen
01:25:10.
01:25:28Sein mir gegrüßt, du alter Hautegen.
01:25:30Beiligend, wie versprochen, die Ihnen durch eine Einzelaktion entwendeten tausend Thema.
01:25:37Bitte haben Sie keine Angst, Sie und Ihre Familie haben nichts mehr zu befürchten.
01:25:42Anrufe und andere Briefe sind nicht von uns.
01:25:45Lassen Sie sich nicht erpressen.
01:25:48Grüßen Sie Ihre tapfere Frau, wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie recht erholsame Feiertage,
01:25:53ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.
01:25:54Bitte Wort halten und keine Angst haben, Ihre Entführer.
01:26:14Verbinden Sie mich bitte mit meiner Frau.
01:26:15Sofort, Herr Albrecht. Albrecht!
01:26:18Silly, ich bin Sie. Ich komme jetzt nach Hause. Ja, bis gleich.
01:26:24Der Kalender zeigt den 29. Dezember, da stürmen Kripo-Beamte in die Kanzlei.
01:26:34Paul Krohn hat gesungen, er bezichtigt Heinz-Joachim Ollenburg als Haupttäter der Entführung,
01:26:39der ihn mit 10.000 Mark abgespeist hat.
01:26:41Doch der Vogel ist ausgeflogen.
01:26:42Erst am 1. Januar 1972 kehrt er aus Mexiko abgeschoben, mehr oder weniger freiwillig zurück.
01:26:49Mit seiner Begleiterin, der 19 Jahre alten Angela Pöck aus Wuppertal.
01:26:52Ollenburg hat heute Mittag ein Geständnis abgelegt.
01:26:55Was fehlt, sind die 7 Millionen Mark Lösegeld.
01:26:58Darüber schweigt der im Konvoi nach Essen zurückgebrachte.
01:27:01Die Spur führt in die Schweiz.
01:27:02Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:27:09Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:27:16Amen.
01:27:46Amen.
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