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  • vor 1 Jahr
In der Klosterkapelle findet die Trauung eines jungen Paares statt. Doch anstatt das Ja-Wort zu geben, ergreift die Braut Hals über Kopf die Flucht. Schuld daran ist mal wieder Bürgermeister Wöller: Die Braut konnte kurz vor der Zeremonie mit anhören, wie er seinem Spezl Huber erzählte, dass sie nur wegen ihrer Mitgift geheiratet wird. Schwester Lotte nimmt sich der verunsicherten jungen Frau an und versucht, doch noch alles zum Guten zu wenden.
Indessen hat Wöller schon wieder eine neue Intrige ausgeheckt. Er überreicht Lotte triumphierend eine baupolizeiliche Nutzungs-Untersagung für das Kloster. Doch Lotte lässt sich nicht so leicht aus dem Kloster vertreiben. Mit Hilfe von Wöllers Sekretärin, Marianne Laban, findet sie heraus, dass das Schriftstück nicht ordnungsgemäß von der Baupolizei unterschrieben wurde und konfrontiert Wöller auf der Gemeinderatssitzung damit.
Die hochschwangere Ex-Novizin Barbara ist in Kaltenthal auf Wohnungssuche unterwegs, als sich plötzlich das Baby bemerkbar macht. Zum Glück sind zwei rettende Engel zur Stelle: Polizist Meier und Architekt Max Bachmann. Dank des beherzten Eingreifens der beiden bringt Barbara ein gesundes Mädchen zur Welt. (Text: ARD)

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Transkript
00:00Aber jetzt hör auf mit deiner Unkerei, Hermann. Das ist eine reine Formalität.
00:15Nachdem die Nonnen nicht auf den Bescheid von der Baupolizei reagiert haben,
00:18mal ausziehen, was ist sonst? Wegen Baufälligkeit.
00:21Ja, auf alle Fälle habe ich jetzt eine Nutzungsuntersagung mit Sofortvollzug organisiert.
00:25Es klingt doch wie Musik. Ja, wenn die hier den Laden nicht dicht machen, dann drückt ihr die Feuerwehr an.
00:41Ja, ich gebe ihr den Schieb nach der Hochzeit.
00:44Ja, der Sohn vom Baumeister heiratet die Marie Pösnecker.
00:47Ja, und damit ist diese Pleitefirma von seinem Alten saniert.
00:55Darf ich das Brautpaar jetzt zu mir bitten?
01:06Liebes Brautpaar, ihr seid in die Kirche gekommen, um im Vertrauen auf den Herrn den Bund des Lebens zu schließen.
01:14In dieser für euer Leben so wichtigen Stunde frage ich euch vor allen Anwesenden nach eurer Bereitschaft und eurem Willen zu einer christlichen Ehe.
01:26Maria Pösnecker, ich frage dich, hast du vor Gott dein Gewissen geprüft?
01:32Und bist du frei und ungezwungen hierher gekommen, um mit diesem deinem Bräutigam die Ehe einzugehen?
01:39Marie, was soll das? Mach auf!
02:03Jetzt mach doch keinen Unsinn, Kind! Himmel noch mal!
02:05Marie, mach auf, bitte!
02:06Vorschlusspanik, sowas soll's geben, aber das gibt's nicht wieder.
02:12Ach komm, mein Junge, das haben wir nicht nötig, uns so etwas bieten zu lassen.
02:15Was heißt ja nicht nötig, spinnst du?
02:17Also bitte meine Herrschaften, ich meine, sowas kommt in den besten Familien vor, aber ich bin sicher, alles wird ein gutes Ende finden.
02:22Ich würde sagen, Sie gehen jetzt in den Ochsen zum Mittagessen und ich versuche, die Braut zu beruhigen. Bitte.
02:27Komm, Mutter.
02:28Ja, was ist denn? Sie können doch nicht so schnell aufgeben!
02:31Jetzt warten Sie doch!
02:32Haben Sie eine Ahnung, was passiert sein könnte?
02:37War eine blöde Idee mit der kirchlichen Trauung.
02:40Das Standesamt war alles bestens.
02:42Das hat doch nichts mit unserer Kapelle zu tun.
02:44Das glaube ich nicht.
02:45Die Braut ist erst nervös geworden, als Wöller rein kam.
02:48Marie, lass mich rein, wir müssen nicht kirchlich heiraten, wenn du nicht willst.
02:50Also so erreichen Sie gar nichts.
02:53Ja, da haben Sie recht. Wenn meine Tochter mal auf Stur schaltet, dann geht gar nichts mehr.
02:58Das ist rechtlos im Ochsen, ja?
03:03Was für ein Tag.
03:06Überhaupt, Sie sind schuld.
03:07Was?
03:08Als die Braut sie gesehen hat, ist sie richtig erschrocken.
03:10So ein Blödsinn.
03:12Marie, ich warte.
03:15Ihr braucht nicht warten. Die Hochzeit ist geplatzt.
03:18Schwester Lotte, hier mit einem schönen Gruß von der Baupolizei.
03:28Nutzungsuntersagung mit Sofortvollzug.
03:30Ja, da Sie die Einspruchsfrist nicht eingehalten haben, kostet es Sie pro Tag 2000 Euro, falls Sie hier nicht dicht machen.
03:372000 Euro?
03:39Lotte, das ist verboten.
03:40Das ist mir im Moment schnurzpiepegal.
03:45Verschwinden Sie hier.
03:48Das ist mir spitze.
03:53Was ist es gegeben?
04:03Ja, um Gottes Willen, was ist denn passiert?
04:05Das ist alles im Moment.
04:11Moment!
04:11Die Braut ist dahinten.
04:23Tut mir leid.
04:32Ich verschwinde auch gleich.
04:33Aber ganz im Gegenteil.
04:34Du bleibst hier.
04:35Ein Kloster ist schließlich dafür da, dass man sich klar darüber wird, was man im Leben will.
04:40Also komm, steh schon auf.
04:45Ja, was ist denn mit euch?
04:47Müsst ihr nicht an eure Arbeit?
04:49Musst du nicht in die Klinik?
04:51Doch.
04:52Na dann.
04:54Und du erklärst dem Pfarrer alles.
04:56Was soll ich ihm denn erklären?
04:58Na, dass sie weggelaufen ist.
05:00Ach, du verstehst das nicht.
05:02Ich mach das schon.
05:02Ich denke, du musst in die Klinik.
05:06Spätschicht.
05:07Jetzt komm erst nicht.
05:08Gut?
05:09Na komm.
05:10Ihr Braut schon.
05:12Ich mach Ihnen jetzt erst noch einen Schaden.
05:14Wieso ist sie weggelaufen?
05:16Woher soll ich das wissen?
05:18Wo warst du überhaupt?
05:20Auf meinem Zimmer.
05:21Ach, und dein Job im Kindergarten?
05:24Da bin ich nur noch nachmittags.
05:26Und das auch nur dreimal die Woche.
05:28Seit wann das?
05:29Das geht dich zwar nichts an, aber bitte.
05:31Ich mach ein Fernstudium an der Uni in Hagen.
05:34Betriebswirtschaft.
05:37Theologie.
05:37Was dagegen?
05:38Theologie?
05:38Theologie?
05:39Warum?
05:39Willst du Pfarrer werden?
05:44Schon im Kindergarten von den militanten Aufpasserinnen und später dann auch von den diversen Lehrkräften an der Schule und vor allem aber auch von den Jungen.
06:11Nein, ich konnte nur nicht reden.
06:12Schwester Hildegard hält ihre erste Dichterlesung.
06:16Und Sie sind damit einverstanden?
06:17Warum nicht?
06:18Eine billigere Werbung für die gute Sache gibt es doch wohl kaum.
06:22Also, was ist los?
06:23Wöller fährt schweres Geschütz auf.
06:26Offenbar ist es ihm endlich gelungen, unser Klosterbaupolizei nicht schließen zu lassen.
06:30Jedenfalls hat er mir soeben ein dementsprechendes Pamphlet überreicht.
06:34Nutzungsuntersagung mit sofort Vollzug.
06:35Immer mit der Ruhe, Schwester.
06:37Faxen Sie mir den Bescheid ins Büro.
06:39Das ist zu spät.
06:42Ich habe ihn gerade zerrissen.
06:44Schwester Lotte, wann lernen Sie endlich, dass Gewalt nur gegen Gewalt erzeugt?
06:49Wir haben andere und bessere Methoden mit Wöller und Konsorten fertig zu werden.
06:54Landeskurator Prof. Dr. Henfling wird sich heute Nachmittag mit mir im Kloster Kaltental treffen, um das Gebäude höchstpersönlich in Augenschein zu nehmen.
07:03Also, kleben Sie den Schrieb wieder zusammen, ja?
07:07Und jetzt muss ich Schluss machen.
07:08Die Lesung ist zu Ende und die Dichterin signiert ihr Werk nicht zu fassen.
07:13Moment, wann können wir denn miteinander reden?
07:16Eher gegen Spätnachmittag.
07:18Und für den Abend nehmen Sie sich bitte nichts vor.
07:21Ich muss mit Ihnen reden.
07:22Persönlich und vor allem vertraut.
07:26Muss das heute Abend sein?
07:29Ich habe eigentlich eine Verabredung.
07:31Die Angelegenheit duldet leider keinen Aufschub.
07:33Und ich bin sicher, Sie werden das arrangieren können.
07:37Gelobt sei Jesus Christus.
07:38In Ewigkeit, Amen.
07:39Ist es für Sie?
07:44Ja, bitte.
07:52Hätten Sie gerne eine Widmung?
07:53Ja, gerne.
07:58Dankeschön.
08:00Und?
08:02Wie war ich?
08:03Stille Wasser gründen tief, kann ich nur sagen.
08:06Ich hätte Ihnen das spontan gar nicht zugetraut.
08:08Ich kann nur hoffen, dass Ihnen Ihr literarischer Ruhm nicht zu Kopf steigt.
08:14Das wird die ehrwürdige Mutter sicher zu verhindern wissen.
08:17In der Tat.
08:19Nur würde ich mich an Ihrer Stelle nicht darauf verlassen.
08:21Auch meine Tage sind gezählt.
08:35Wo bleibst du denn, Mutter?
08:36Die Braut sitzt in der Küche und heult.
08:39Ich weiß gar nicht, was ich ihr noch sagen soll.
08:42Spass das doch bitte ins Büro der Mutteroberin.
08:46Heißt das, wir müssen nicht ausziehen?
08:49Nein.
08:49Wo drückt der Pautschuh?
09:00Liegt es an ihm?
09:02Deinem Bräutigam?
09:06Also an dir.
09:09Du magst ihn nicht mehr?
09:10Vielleicht hast du ja auch nur einfach Angst vor in der Entscheidung bekommen.
09:20Bis dass der Tod euch scheidet.
09:23Das klingt nach sehr, sehr lange.
09:31Martin heiratet mich nur wegen meinem Geld.
09:33Nein, das glaube ich ganz und gar nicht.
09:37So, wie er dich angelächelt hat.
09:40Er sitzt in der Kapelle und wartet auf dich.
09:43Klar wartet er.
09:45Die Firma von seinem Vater steht kurz vor der Pleite.
09:47Wie?
09:48Kurz vor der Pleite!
09:49Agnes!
09:54Hast du für unsere Braut vielleicht was anderes zum Anziehen?
09:58Vielleicht passt dir ja was von Barbara.
10:00Ja.
10:01Und dann kommst du einfach mit mir mit und wir reden über alles.
10:04Ja?
10:06Na, kommen Sie.
10:07Ja.
10:08Was?
10:18Ist die Hochzeit schon vorbei?
10:20Das ging aber schnell.
10:21Eine Riesenpleite.
10:23Die Braut hat wohl dem Brauten gerochen, dass der Baumeister mit ihrem Mitgift die Firma sanieren will.
10:2880 Arbeitsplätzen sind im Einwand.
10:30Zum Verrücktwerden.
10:31Und?
10:32Haben die Nonnen die Nutzung von der Saatum geschluckt?
10:35Es wird ihnen wohl nichts anderes übrig bleiben.
10:37Ja.
10:37Aber was ist, wenn Sie nicht ausziehen?
10:39Trotz allem.
10:40Ja, dann werden Sie eben ausgeräuchert.
10:41Zwar ist geräumt.
10:42Übrigens, heute Nachmittag um 15 Uhr fällt die Entscheidung im Gemeinderat.
10:46Ja?
10:46Guten Morgen, Herr Bürgermeister.
10:47Morgen, ja.
10:48Und den möchte ich sehen, der jetzt noch dagegen stimmt.
10:51Den Spruch habe ich schon so oft gehört.
10:53Ein, zwei Wochen, zwei, drei Monate ist Kunststabendung.
10:56So war ich Wolfgang Wolleheise.
10:57Und zwar mit allem drum und dran.
10:58Presse, Fernsehen, Parteispitze und Klerus.
11:01Und ich werde eine flammende Rede halten.
11:04Du im Fernsehen?
11:05Ja.
11:05Das endet doch wie in dieser Talkshow.
11:07Du grüßt das große Muffens aus und machst dich zum Affen und blamierst dich bis auf die Knochen.
11:11Na ja, stimmt.
11:11Ja, hab ich ja Glück.
11:37Ich warte schon über eine halbe Stunde auf Sie.
11:39Falls Sie mich wieder mit Ihrem Dachstuhl ausbauen, nerven wollen, können Sie gleich wieder gehen.
11:43Und ansonsten halten Sie sich gefälligst an meine Sprechstunden.
11:46Mittwochs 15.30 bis 16 Uhr.
11:48Es handelt sich um einen persönlichen Gefallen.
11:51Was?
11:51Ich weiß nicht, ob sich mein Chef schon mit Ihnen in Verbindung gesetzt hat.
11:54Oberinspektor Dietrich.
11:55Hat er nicht.
11:58Sagen Sie mal, hab ich richtig gehört?
12:01Sie wollen mich um einen Gefallen bitten.
12:03Sie.
12:04Mich.
12:04Ja?
12:05Nachdem Sie mir 14 Strafzettel ans Auto geheftet haben.
12:09Allein im letzten Quartal.
12:10Ich bin dienstlich angehalten.
12:12Alle Bürger gleich.
12:13Und nach Vorschriften...
12:13Ich auch, Herr Wachtmeister.
12:14Ich auch.
12:15Also, wenn Sie etwas von mir wollen, dann benutzen Sie gefälligst den Dienstweg.
12:19Bitte, Herr Bürgermeister, es geht um meine Karriere.
12:23Gratuliere.
12:24Werden Sie nach Hintertupfistan versetzt?
12:27Der Posten des Leiters unserer Dienststelle soll neu besetzt werden.
12:30Und ich bin als Dienstältester eigentlich an der Reihe.
12:34Was Sie nicht sagen?
12:35Sie, Dienststellenleiter?
12:38Mal abgesehen von der höheren Besoldungsstufe, ist das für mich doch...
12:43Eine Ehre.
12:45Von mir aus.
12:47Aber was habe ich damit zu tun?
12:49Mein Chef hat angedeutet, dass er mich nur vorschlagen wird in München, wenn...
12:53Naja, wenn er die Nachfolge mit Ihnen als Vorstand der Gemeinde abgestimmt hat.
12:58Ach so ist das.
13:00Und Sie wollen, dass ich...
13:02Dass Sie meine Beförderung befürworten.
13:05Tja, Herr Meier.
13:06Was soll ich dazu sagen?
13:08Ich meine, Sie haben ja das Leben, was Gott nicht leicht gemacht.
13:11Sie mir aber auch nicht.
13:12Und parteipolitisch sind Sie doch auf der anderen Seite, oder?
13:18Naja.
13:19Und mit den Normen stecken Sie doch auch unter einer Kutte.
13:23Also ich meine, wirklich gesprochen.
13:24Also, Herr Meier, wissen Sie bei aller Liebe, ich meine, allein der Gedanke, ja, Sie als Leiter der Dienststelle Kaltenthal im Nacken zu spüren, der behalten wir überhaupt nicht.
13:35Wann soll denn der Job besetzt werden?
13:36Sobald der Inspektor Dietrich in Pension geht?
13:39Bis dahin ist ja noch jede Menge Zeit.
13:41Also, ich würde vorhin sagen, wenn Sie sich bewähren und sich meiner Person gegenüber weniger aggressiv verhalten, dann kann ich mir das mal durch den Kopf genassen.
13:53Na, endlich, wo waren Sie denn? Hier läuft das Telefon heiß.
14:02Gemach, gemach. Ich brauche erst einmal eine Tasse Kaffee. Ich hoffe, Sie kommen nicht zu mir. Ich bin nämlich völlig ausgebucht.
14:09Frau Silenius sucht für sich und ihr Baby eine Wohnung und wir haben doch die Wohnung von Herrn Zehner, die frei geworden ist.
14:15Ja, ja, die habe ich anderweitig schon vergeben. Aber ein junges Ehepaar auch mit Kind. Tut mir leid.
14:20Nur weil sein Vater alle zwei Jahre seinen neuen Firmenwahn bei Ihnen kauft.
14:24Eine Hand wäscht die andere, Frau Laban. Und ehemalige alleinstehende Nonnen, die Nachwuchs erwarten, stehen nicht auf meiner Prioritätenliste, wie Sie sich sicher decken können.
14:33Schon gut.
14:36Dieser Mensch, manchmal könnte ich ihn mit bloßen Händen erwürgen.
14:39Sag mal, wie stinkt es denn hier? Wie in einem Affenhaus.
14:43Wahrscheinlich hat der kleiner Liebling mal wieder ihr Geschäftchen erledigt. Nur nicht in ihrem Katzenklo.
14:48Wo ist sie überhaupt?
14:49Ich weiß nicht. Vorhin war sie noch da.
14:53Laufen Sie nicht davon.
14:55Mausi.
14:56Wo bist du denn, Mausi?
14:58Gott, das ist ja nicht auszuhalten. Machen Sie das Fenster auf, ja?
15:01Und dann ermitteln Sie den Tatort. Mausi.
15:05Also ehrlich, Mausi.
15:06Wenn du so weitermachst, dann lass ich dich ausstopfen.
15:10Schauen Sie sich das an.
15:16Napperleder für 2000 Euro, verarbeitet zu Teppichfranzen.
15:20So ein Tier braucht eben Liebe und Zuneigung.
15:24Aber das sind ja Fremdwörter für Sie.
15:26Von aber musst du es ja bitten, ja? Was ist denn das für ein Ton?
15:29Mausi?
15:31Sag mal, was mach ich denn mit dir?
15:33Ja?
15:34Zu Hause kann ich dich nicht lassen alleine, weil da bringt dich unsere liebe Nachbarin um, weil du ihren Wellensittich gefressen hast.
15:42In der Firma geht das auch nicht, weil das Leder da, die Ledersitze, die sind noch teurer als die hier.
15:48Ja, und hier, hier kannst du auch nicht mehr bleiben.
15:51Böse, böse Mausi.
15:52Und ich trotzdem liebe ihn.
15:56Jetzt lassen Sie sich von ihm nicht ins Boxfran jagen.
15:59Sie gehen jetzt dorthin und schauen sich die Wohnung an und wenn es Ihnen gefällt, dann arrangiere ich das schon.
16:04Aber Sie haben doch gehört, Herr Wöller hat die Wohnung schon vergeben.
16:06Aber den Leuten steht überhaupt keine Sozialwohnung zu, so vermögend wie sein Vater ist.
16:12Notfalls stecke ich das dem Herrn Lehmann von der Opposition, das Wöller Sozialwohnungen an seine speziellen Freunde verhückert.
16:19Und der wird ihn dann schon einheizen.
16:21Und die andere Wohnung schauen Sie sich auch an.
16:25Aber vergessen Sie nicht, dass die Frau Bechtle erst gegen 18 Uhr nach Hause kommt.
16:28Ich kann doch nichts dafür, dass der Vater meines Kindes bei einem Unfall gestorben ist.
16:32Geben Sie nichts auf das Geschwätz.
16:34Wann ist es denn soweit?
16:36In drei Wochen.
16:37Ah ja.
16:38Vielen Dank nochmal.
16:39Kein Problem.
16:40Und alles Gute.
16:41Danke.
16:51Geht's wieder besser?
17:04Na ja.
17:05Ich hab's lang.
17:06Unsere alte Klosterkutsche, die ruht immer gerne.
17:13Aber du kannst dich ja mit deinem Bräutigam inzwischen aussprechen, bis ich fertig bin. Der ist immer noch in der Kapelle.
17:18Nee.
17:19Na ja.
17:23Irgendwann wirst du's tun müssen.
17:24Wozu?
17:25Ich weiß auch nicht, ob ich mitkommen soll.
17:29Das ist doch nur eine Belastung für Sie.
17:31So ein Unsinn.
17:32Dafür bin ich ja da.
17:36Aber ich nehme an, dass du in deinem Zustand sicherlich nicht mit deinen Verwandten im Ochsen zum Mittag essen willst.
17:41Nee.
17:42Ich werd sowieso nicht mehr nach Hause gehen.
17:45Na gut.
17:46Dann setz dich mal ins Auto.
17:47Dann können wir reden.
17:48Lotte! Lotte! Lotte! Lotte! Lotte! Lotte!
18:04Du hast den Einkaufszettel vergessen.
18:06Wenn heute die Mutter Oberin mit dem Landeskurator kommt, dann muss ich doch noch putzen.
18:11Das kann doch die Julia machen.
18:12Du bist doch in der Stadt. Das könntest du doch erledigen.
18:15Und lass sie nicht wieder zu weiche Avocados andrehen.
18:17Agnes, ehrlich? Ich hab keine Zeit.
18:20Entschuldigung! Was soll ich denn machen?
18:33Was gibt's?
18:35Entweder du gehst einkaufen und ich putze oder ich putze und du gehst einkaufen.
18:40Agnes, ich hab nur die paar Stunden vormittags und nachts.
18:42Es ist schon nach Mittag.
18:44Die Mutter Oberin hat sich angesagt mit dem Landeskurator Professor Hänfling.
18:49Und wahrscheinlich bleiben die beiden auch bis zum Abendessen.
18:51Und da muss doch alles picobello sein.
18:53Ich schaff das einfach nicht mehr alleine.
18:55Und die Kapelle muss auch noch versorgt werden, weil jetzt, wo die ganze Hochzeit geplatzt ist,
19:00da muss ich sie noch putzen.
19:02Und wenn ich die Bohnen nicht heute ernte, dann vergammeln sie endgültig.
19:05Gut, ich mach dir Einkäufe und du putzt.
19:07Gib her.
19:08Wirklich?
19:10Wann?
19:10Jetzt?
19:12Jetzt geh ich, mach das schon.
19:21Seewald, guten Tag, Frau Grünwald.
19:23Würden Sie meinen Gefallen tun?
19:26Nein, meinen Vater brauch ich nicht, Sie brauch ich.
19:29Haben Sie was zum Schreiben?
19:31Gut, also.
19:32Fünf Kilo Einmachzucker, zwei Pfund Butter.
19:37Doch, doch, Sie haben richtig gehört, das ist eine Einkaufsliste.
19:40Also weiter.
19:41Zehn Lammkoteletts, Ananas-Weiß-Würgen.
19:48Herein!
19:50Äh, nein, Herr Doktor.
19:52Der Herr Bürgermeister ist in einer Sitzung.
19:56Morgen um die gleiche Zeit, das dürfte klappen, ja?
19:58Ja, nichts zu danken, Herr Professor, wiederhören.
20:02Ach, Herr Michels, danke.
20:05Wollen wir mal schauen.
20:06Ist das diesmal die richtige?
20:09Nein.
20:111967.
20:13Das muss später gewesen sein.
20:17Herr Michels?
20:21Wissen Sie, dass Sie wunderschöne Augen haben?
20:25Herr Michels?
20:25Und auch sonst.
20:28Jetzt nehmen Sie schon.
20:30Bringen Sie mir die Akte 69 und 70.
20:33Mit Vergnügen.
20:34Von mir aus bringe ich das ganze Archiv hoch.
20:37Jeden Ordner einzeln.
20:38Also wirklich, Herr Michelsen?
20:40Im Ernst verlabern.
20:42Für Sie tue ich alles.
20:45Dann gehen Sie jetzt, bitte.
20:46Zu Befehl, schöne Frau.
20:49Die Blumen?
20:52Die sind doch von Ihnen, oder?
20:54Welche Blumen?
20:55Zum gut.
20:59Das ist nicht auszuhalten in diesem Stall.
21:02Bestellen Sie den Hausmeister.
21:04Er soll mein Büro gründlich reinigen und desinfizieren, ja?
21:07Mausi bringt mich noch um meinen Verstand.
21:08Und sagen Sie mir Bescheid, wenn er fertig ist.
21:10Ich verlege mein Büro bis auf weiteres in den Ochsen.
21:12Und vergessen Sie nicht die Sitzung.
21:14Um 15 Uhr.
21:15Dauert höchstens 15 Minuten.
21:29Herr Böller, Moment.
21:40Ja?
21:41Ist die Braut endlich wieder zur Vernunft gekommen?
21:44Ja, Sie haben es nötig.
21:45Ihnen haben wir ausschließlich das Debate bei der Hochzeit zu verdanken.
21:48Was?
21:48Ja, Sie waren doch hier im Rathaus, als die standesamtliche Trauung stattfand, oder?
21:52Ja, was dagegen?
21:52Ich meine, ich bin der Bürgermeister und er ist gewöhnlich im Rathaus.
21:56Ja, aber Sie haben auf der Herrentoilette Spekulationen angestellt, die drohende Pleite der Firma Baumeister betreffend.
22:02Also was ich auf der Toilette tue oder lasse, das geht Sie einen feuchten Kehricht an.
22:07Theoretisch stimmt das.
22:09Nur leider hat zur selben Zeit die Braut auf der Damentoilette sich die Nase gepudert
22:13und wurde unfreiwillig Ohrenzeuge ihrer flott formulierten Bewertungen.
22:17Also ich habe allenfalls die erfreulichen Auswirkungen dieser Eheschließung mit einem Parteifreund erörtertet.
22:22Ich meine, immerhin geht es gut und gerne um 80 Arbeitsplätze.
22:25Moment, Moment, Sie haben wortwörtlich gesagt, ein Glück, dass die Braut nichts davon weiß,
22:29dass der Junior Sie nur wegen Ihrem Geld heiratet.
22:31Ja, wegen was denn sonst?
22:33Ich meine, ich nenne die Dinge nur beim Namen.
22:35Und wenn Sie etwas für die Gemeinde tun wollen, dann reden Sie dem Mädel gut zu.
22:39Von wegen. Sie gehen jetzt zu ihr hin und entschuldigen sich.
22:42Und versichern ihr, dass der Bräutigam nichts von all dem weiß.
22:44Sonst noch was?
22:45Ja, ich muss Sie wegen dieser Nutzungsuntersagung sprechen.
22:49Ich bin aber nicht zu sprechen. Und für Sie schon gar nicht.
22:52Sehr freundlich.
22:53Haben Sie sich alles selber eingebaut, wegen Ihrer impertinenten Masche.
22:57Und jetzt packen Sie Ihre sieben Sachen und ziehen Sie aus aus Ihrer Bruchbude.
23:01Mehr habe ich heute nicht zu sagen.
23:04Tschüss.
23:06Ja, genau.
23:08Das Katzengeschäft entfernen.
23:10Den Raum desinfizieren.
23:11Jetzt beherrschen Sie sich bitte.
23:15Ich richte Ihnen nur aus, dass er mir aufgetragen hat.
23:18Wenn Sie sich beschweren wollen, dann füße ich das bei ihm und nicht bei mir.
23:21Das hört Frau Lauper.
23:22Schwester Lotte.
23:24Frau Lauper, Sie müssen mir helfen.
23:26Jetzt hat mir der Herr Wöller auch noch eine Nutzungsuntersagung mit Sofortvollzug zugestellt.
23:30Kann ich mir irgendwo meine Hände waschen?
23:33Ach, ja.
23:34Sie dürfen Wöllers geheimes Kabinett beschmutzen.
23:38Bitte.
23:38Danke.
23:41Nutzungsuntersagung?
23:41Wie denn das?
23:42Das müsste ich doch wissen.
23:44Sein Gutachten ist dem Denkmalamt doch erst vor ein paar Wochen eingegangen.
23:47Das Gutachten, das kann er sich sowieso in die Haare schmieren.
23:50Der Herr Landeskurator wird heute höchstpersönlich unser Kloster in Augenschein nehmen.
23:54Und ich bin überzeugt, dass er zu einem wesentlich besseren Ergebnis kommt als Herr Wöller und seine Amigos.
24:02Edeltraut, ich bin's.
24:03Weißt du etwas von einer Nutzungsuntersagung das Kloster Kaltental betreffend?
24:08Vom Denkmalamt eingegangen sein, genau.
24:11Ist er schon durch bei euch?
24:13Ah, ja.
24:15Das hätte mich auch gewundert.
24:16Nein, nein, schon gut, danke.
24:17Und grüß den Eugen von mir.
24:20Mach ich. Tschüss.
24:20Wer auch immer den Schrieb ausgestellt hat, von der Baupolizei ist der jedenfalls nicht.
24:29Meisner kommt erst am Montag aus seinem Urlaub zurück.
24:32Und ohne seine Unterschrift läuft bei denen gar nichts.
24:35Wunderbar.
24:37Sie sind ein Engel.
24:39Ich muss jetzt ins Baureferat.
24:41Schwester Lotte?
24:42Ja?
24:45Ob Sie es glauben oder nicht, ich habe einen Verehrer.
24:50Frau Lava.
24:53Es tut so gut, ab und zu mal ein Kompliment gemacht zu kriegen.
24:57Meinem Mann fällt zu mir gar nichts mehr ein.
25:00Ach, Herr Schubert.
25:02Da hinten in der Ecke.
25:03Da hinten in der Ecke.
25:03Das ist ein absolutes Halteverbot.
25:33Und da drüben sind noch lauter freie Parknetze.
25:35Das weiß ich.
25:37Aber ich habe sehr gute Beziehungen zu einem gewissen Mitglied der Ordnungshüter hier am Ort.
25:41Und kann mir das leisten.
25:43Oder?
25:48So eine Blamasch.
25:50Das müssen Sie uns nicht bieten lassen.
25:52Dann gibt es eben eine Scheidung.
25:54Ach, was heißt denn da Scheidung?
25:55Die zwei sind ja gerade erst ein paar Stunden verheiratet.
25:58Ja, Gott sei Dank.
26:00Ach, Sie kommen mir gerade recht.
26:02Was höre ich da?
26:03Sie haben rum erzählt, dass ich mit dem Baumeister fusioniere, weil ich meine Tochter unter die
26:07Haube bringen will, ja?
26:09Äh, gemach.
26:10Gemach, meine Herrschaften.
26:11Ja, Marie, wenn du das abhörst, wir...
26:13Ja, hören Sie auf, hinter Ihrer Braut her zu telefonieren.
26:16Die ist mit der Obernonne im Rathaus.
26:17Das heißt, sie sitzt im Auto davor.
26:19Was macht die denn im Rathaus?
26:21Ja, lassen Sie sich von der Nonne nicht einen Schneider abkaufen.
26:24Okay, und jetzt zu Ihnen.
26:27Also, das Mädel hat offenbar überrissen, dass sie einen Deal gemacht haben.
26:32Ja, deswegen diese Nummer da vom Trahalter.
26:34Ja, jetzt heißt es erstmal Ruhe bewahren, Nerven nicht verlieren, vielleicht ein bisschen
26:39massieren an der richtigen Stelle, Gegendruck auf der anderen Seite.
26:42Das ist alles wieder in Not.
26:43Deal?
26:44Was denn für ein Deal?
26:47Mein Gott, Margot, du Liebster.
26:49Der Martin hätte doch jeder haben können.
26:51Wie bitte?
26:52Soll das heißen, dass der Martin die Marie nur wegen dem Geld geheiratet hat?
26:55Herrschaften, bitte.
26:56Also eins wollen wir doch einmal klarstellen.
26:59So ein großes Licht ist euer Martin auch.
27:01Schau, Schäu.
27:01Ich bin nicht nötig, von Licht zu reden.
27:04Mein Gott, zweimal ist sie sitzen geblieben.
27:06Wie auch immer, setzen Sie sich.
27:11Also ich meine, wichtig ist doch, ja, dass die Fusion Ihrer beiden Firmen durch diese
27:16Bagatelle nicht im Brach runtergeht, ne?
27:17Das, das ist das Wichtigste.
27:21Ja.
27:24Ich bin schnell mal, Flasche Champagner.
27:28Ja, und Sie vertragen sich wieder, ja?
27:30Ich kann mein Champagner selber kaufen.
27:32Genau darin liegt der Hund begraben.
27:34Du kannst deinen Champagner nicht selber kaufen.
27:37Willi, Flasche Champus, die Hausmarke, ja?
27:40Tut mir leid, ich kann da nicht bleiben.
27:42Ich habe noch eine Gemeinderatssitzung, aber wir holen das dann alles nach.
27:53Willi, wenn die leer ist, dann schick eine neue rein.
27:56Damit diese Trauergesellschaft in Schwung kommt.
27:58Und wer zahlt's?
27:58Ja, ich zahle.
28:00Aber dafür musst du meine Mausi nehmen.
28:03Mausi?
28:03Ja, meine Katze.
28:05Ich meine, ich würde sie ja gern behalten, aber ich habe so viel um die Ohren und alleinstehend,
28:11wie ich nun mal bin.
28:11Und dann habe ich zwei Jobs am Hals.
28:13Also das ist ja keine Zukunft.
28:15Sag mal, dein Bruder hat doch einen Bau.
28:17Ich habe ganz andere Sorgen.
28:18Meine Küche hat Gallensteine und fällt vor drei Wochen aus.
28:20Du kannst sie doch auf einer meiner Baustellen einbetonieren, nach alter guter Mafiosi-Art.
28:25Einbetoniert?
28:26Sag mal, bist du so bescheuert oder tust du nur so?
28:28Sag mal, du könntest doch mal mit deinem Bruder reden.
28:30Auf so einem Bauernhof gibt es doch jede Menge Mäuse und Ratten.
28:33Und Mausi ist ein hervorragender Jäger.
28:37Die hat sogar den Wellensittich von unserer Nachbarin erwischt.
28:40Ach.
28:42Im Flug.
28:47Marie?
28:51Marie, meinst du nicht, dass du mir eine Erklärung schuldig bist?
28:54Ich?
28:54Dir?
28:56Marie, du hast mich vor dem Altar sitzen lassen.
29:00Kannst du mir vielleicht erklären, was hier los ist?
29:02Marie?
29:04Marie?
29:06Herr Gott, du bist doch meine Frau!
29:08Marie?
29:09Einen Augenblick, junger Mann.
29:12Von Ihnen lasse ich mir nicht den Schneid abkaufen.
29:14Es geht nur mich und Marie was an.
29:15Jetzt beruhigen Sie sich, junger Mann.
29:17Man kann eine Frau nicht dazu zwingen, einen zu lieben.
29:20Das müssen Sie begreifen, auch wenn es schwerfällt.
29:21Ja, vielen Dank.
29:28Warum, Schwester?
29:30Bis zum Standesamt war alles in Ordnung und dann...
29:32Das wissen Sie doch ganz genau, oder?
29:36Nein.
29:38Nein?
29:38Wie kommt Herr Wöller dann dazu, gegenüber seinen Parteigenossen damit anzugeben, dass
29:44er die Firma ihres Vaters vor dem Ruin bewahrt hat, durch die Hochzeit mit Marie?
29:48Das ist doch völliger Blödsinn.
29:50Ich liebe Marie.
29:53Ich glaube Ihnen ja.
29:55Problem ist nur, wie Sie hier das begreiflich machen wollen.
29:57Ach Herr, in was für einen Schlabmaß hast du mich da wieder hineingeraten lassen?
30:15Das wird doch hinten und vorne nichts.
30:17Um 15 Uhr habe ich Gemeinderatssitzung, da muss ich unbedingt hin.
30:20Und dann kommt die Mutteroberin und...
30:22Ich kann wieder nicht zu dem DIA-Vortrag gehen, dabei ist das heute das letzte Mal.
30:28Ich würde doch sogar mal Nigeria wiedersehen.
30:31Wenigstens in Bill.
30:33Da muss ich mich hier mit Eheproblemen in diesem traurigen Kaff herumschlagen.
30:38Da ist hier das Mädchen.
30:41Danke, Herr.
30:43Marie!
30:44Komm, schläg ein, bitte.
30:52Ah, Barbara!
31:04Hat's geklappt?
31:06Nein.
31:06Die wollen kein Kinder und Baby geschreien.
31:08Zu teuer ist sie auch.
31:10Das ist Marie.
31:11Das ist Barbara.
31:12Hallo.
31:13Hallo.
31:15Ich habe genau das gleiche Kleid.
31:17Es ist dein Kleid.
31:18Wir haben es ja kurzfristig ausgegeben.
31:20Kommst du bitte ins Kloster?
31:21Ähm, nein.
31:23Ich habe noch zwei Termine.
31:24Den letzten um sieben.
31:25Die Frau Labern hat mir noch eine Adresse gegeben.
31:27Pass auf auf dich.
31:29Du bist schon ganz blass um die Nase.
31:30Bewegung tut uns gut.
31:32Tschüss.
31:46Da seid ihr ja endlich.
31:49Der Bräutigam ruft die ganze Zeit an.
31:51Na, sag ich doch.
31:53Was ist das denn?
31:54Gourmet Express?
31:56Julia hat die Einkäufe erledigt.
31:58Auf Pankiers Tochtersarten mit ihrer Kreditkarte.
32:02Helft ihr mir reintragen?
32:03Marie hilft ihr reintragen, um auf andere Gedanken zu kommen.
32:05Bitte nicht.
32:07Ich gehe jetzt lieber.
32:08Ich habe Ihnen schon genug Schwierigkeiten gemacht.
32:10Ich fahre noch mal schnell ins Rathaus.
32:12Und dann knöpfe ich mir deine Verwandten.
32:14Aber Lotte, die Mutter Oberin kommt doch zu Besuch.
32:17Ich bin doch spät.
32:17Jetzt sind es um fünf Uhr wieder zurück.
32:19Aber deinem Martin solltest du schon noch eine Chance geben.
32:22Gott, ist das mal wieder ein Tag heute.
32:24Jetzt warten Sie doch.
32:28Warten Sie.
32:30Schauen Sie doch nicht so traurig.
32:33Schwester Lotte schafft alles ehrlich.
32:36Und ihr Bräutigam scheint sie ja wirklich zu lieben.
32:38Schon viermal hat er angerufen.
32:40Jetzt klingelt es schon wieder.
32:41Das ist er bestimmt.
32:43Wollen Sie nicht rangehen?
32:44Nein.
32:44Früher habe ich ja selbst gebacken.
32:49Bleiben Sie sitzen.
32:50Aber wenn man so lange verheiratet ist...
32:53Danke.
32:54Wieso mag Ihr Mann kein Käsekuchen?
32:56Doch.
32:57Aber er merkt den Unterschied nicht mehr.
32:59Rufen Sie drüben im Sitzungssaal an.
33:01Ich bin schon unterwegs.
33:05Wer sind Sie?
33:08Das ist Herr Michels.
33:10Sie haben ihn doch selber eingestellt.
33:11Was?
33:12Im Archiv.
33:13Ja, wieso trinkt er hier Kaffee?
33:14Und tafelt meinen Käsekuchen.
33:16Weil Herr Michels so nett ist und sich um Mausi kümmern will.
33:20Unten im Archiv hat sie mehr Auslauf.
33:22Na wunderbar.
33:23Wenn Sie wollen, können Sie sie behalten.
33:26Gell, Mausi?
33:26Wir haben schon fünf Katzen auf dem Bauernhof.
33:29Und die vertragen Sie sicher nicht mit einer Stadtkatze.
33:32Na ja, dann.
33:34Ich glaube, es ist besser, Sie gehen jetzt.
33:38Ich bringe Ihnen nachher das Katzenklob runter.
33:40Ja.
33:41Wiedersehen.
33:44Was sind die Pläne für das Kongresszentrum?
33:47Die hat der Herr Lehmann geholt.
33:49Wie kommt er dazu?
33:50Frau Laban!
33:51Ja, woher soll ich wissen, dass das geheime Verschlusssache ist?
33:55Falsch.
34:06Herr Lehmann?
34:06Er kommt.
34:11Schwester Lotte?
34:12Herr Mayer, ich habe überhaupt keine Zeit.
34:13Ich muss hinauf in die Sitzung.
34:15Sie müssen mir helfen, Schwester.
34:16Der Wöller erpresst mich auf Schramlob.
34:18Später.
34:18Später.
34:19Später.
34:20Nicht jetzt.
34:20Schwester Lotte ist kein Mitglied des Gemeinderates und somit nicht berechtigt, hier das Wort zu hören.
34:37Sie war Bürgermeisterin und wäre es immer noch, wenn du ihr mit deinen Intrigen nicht das Wasser abbegraben hättest.
34:42Intrigen?
34:42Ich?
34:43Die Dame ist freiwillig zurückgetreten.
34:45So sieht's aus.
34:46Ah ja, da kommt sie ja.
34:48Somit können wir gleich zur Abstimmung schreiten und bevor Sie es sich hier gemütlich machen, warten Sie erst mal das Ergebnis ab.
34:54Also, mein Herr, wer ist dafür, Schwester Lotte hier Wort und Stimme zu geben?
35:01Gegenprobe?
35:03Herr Protokollführer, schreiben Sie Antrag mit sieben gegen vier Stimmen abgeschmettert bei einer Enthaltung.
35:09Ja, das war's auch schon. Auf Wiedersehen und viel Glück beim Umzug.
35:13Die Abstimmung hätten Sie sich sparen können.
35:14Ich habe ja gar kein Interesse, im Gemeinderat tätig zu sein.
35:17Ich wollte lediglich die Herren vom Gemeinderat darüber informieren.
35:21Kein Mensch hat Ihnen hier das Wort erteilt. Also bitte.
35:23Himmel Wolfgang, jetzt sei doch nicht päpstlich als der Papst.
35:26Ist schon gut, Herr Lehmann. Dann lesen Sie das eben vor und nehmen es zu Protokoll.
35:29Dagegen ist doch sicherlich nichts einzuwenden.
35:31Es ist übrigens nicht ein Brief von mir, sondern eine schriftliche Erklärung vom Baureferat.
35:38Was?
35:39Hiermit bestätige ich, dass von Seiten des Baureferats keine Schließung des Klosters...
35:42Keine Schließung des Klosters Kaltental anliegt und der Sachverhalt erst nach Rückkehr von Referatsleiter Meißner bearbeitet werden kann.
35:52Wolfgang, du hast uns alle verarscht.
35:54Das ist wirklich unglaublich.
35:55Naja, also so hart würde ich das nicht ausdrücken, aber es trifft den Sachverhalt.
35:59Einen schönen Tag noch, die Herren...
36:01So eine Woche früher oder später macht doch den Kohl nicht fett. Herrgott noch mal.
36:06Ja? Hast du jetzt ja nicht den Schneider gekauft?
36:07Eine Woche reicht uns vollkommen.
36:09Und bis dahin wird der Herr Landeskurator, Prof. Dr. Dr. Henfling, sicherlich mit seinem Gegengutachten fertig sein.
36:15Und dann stehen Sie mit Ihren Spätzln vom Denkmalamt ziemlich dumm da.
36:20Und dann stehen Sie mit Ihren Spätzln vom Denkmalamt.
36:50Was ist? Ist Ihnen nicht gut?
37:00Ich glaube, das Baby gut.
37:04Heiliger!
37:06Na, dann schnell!
37:09Kommen Sie!
37:14Lärtsam!
37:16Vorsicht!
37:20Atmen!
37:31Vorsicht, Kurve!
37:33Noch eine Kurve.
37:35Atmen!
37:36Keine Kurve!
37:37Zehn Minuten nur!
37:38Zehn Minuten!
37:39Bitte schon noch durchhalten!
37:40Ah!
37:41Bitte!
37:43Mist!
37:44Was macht der denn?
37:46Oh Gott!
37:51Es kommt Herr Meier, bitte!
37:55Wahnsinnig!
37:57Moment!
38:01Sind Sie sicher?
38:03Ja!
38:04Das ist mir.
38:05Was mache ich denn jetzt?
38:06Hilfen!
38:08Ich bin für sowas nicht ausgebildet!
38:10Was ist los?
38:11Eine Geburt!
38:12Lassen Sie mich mal lassen!
38:14Sie sind Arzt!
38:14Nein, nein!
38:16Die Fruchtblase ist geplatzt!
38:19Holen Sie mal die Zeitung von meinem Beinfass.
38:21Entschuldigung, Herr Arzt!
38:22Entschuldigung!
38:23Ich atme nicht vergessen!
38:25So, bitte Herrschaften, da gibt es nichts zu sehen.
38:29Das ist was ganz Natürliches.
38:30Also gehen Sie weiter, bitte!
38:32Verschwinden Sie!
38:32Jetzt hoch, sind krankbar!
38:33Sie legen Sie am besten hin.
38:36Zeitung legen wir unter.
38:38Zeitungspapier, was frisch aus der Presse kommt, ist fast 100% steril.
38:41Woher wissen Sie das alles?
38:42Oh, meiner Frau ist das auch passiert bei unserem ersten Kind.
38:45Ganz ruhig.
38:46Und denken Sie daran, die Einbahngasse ist eine Römerstraße.
38:50Die Römergasse ist eine Einbahnstraße.
38:52Gut.
38:53Und beeilen Sie sich!
38:57Wieder hier.
38:59Wieder hier nachschuld!
39:00Schwester, Sie können mir doch wenigstens sagen, ob Marie bei Ihnen im Kloster ist.
39:02Ich habe nämlich von all dem...
39:03Und falls ja, dann richten Sie meiner Tochter aus.
39:08Wenn sie sich nicht unverzüglich hier einfindet, dann braucht sie überhaupt nicht mehr kommen.
39:12Dann hassen Sie noch alle!
39:13Schwester.
39:15Schwester?
39:18So, meine Herrschaften.
39:20Ich gehe jetzt zu Marie und werde dir sagen, dass ich mit euren miesen Geschäften nichts mehr zu tun haben will.
39:24Martin!
39:25Martin, steigt aus!
39:26Ja, ich gehe weg mit Marie.
39:28Jetzt dreh nicht durch, Junge.
39:30Denk an die Firma.
39:30Martin, das kannst du mir nicht antun.
39:33Ich habe doch mit der ganzen Geschichte nichts zu tun.
39:35Das musst du mir glauben.
39:36Herr Gott, noch mal.
39:37Was ist denn schon dabei?
39:38Meinst du, ich habe deine Mutter geheiratet wegen ihrer schönen Augen?
39:44Ist trotzdem eine glückliche Ehe draus geworden.
39:47Was hast du da eben gesagt?
39:50Stimmt doch, oder?
39:54Papa, du bist echt das Allerletzte.
39:57Mama, jetzt hör nicht auf ihn.
39:58Wenn das so ist, dann lasse ich mich scheiden.
40:03Jawohl.
40:04Glückliche Ehe von wegen.
40:07Also mir reicht's jetzt.
40:08Schluss.
40:09Ende.
40:10Aus.
40:10Eppel.
40:11Amen.
40:12Wie ich sehe, sitzen Sie alle ganz gemütlich beieinander.
40:15Haben Sie Marie mitgebracht?
40:17Nein, Mutzu auch.
40:18Ich kann Sie sehr gut verstehen.
40:20Ich will auch keinen Mann heiraten, der sich auf eine derartige Klüngelei einlässt.
40:23Ich habe Ihnen doch bereits gesagt, dass es schon lange nicht mehr so ist.
40:25Das mag ja sein.
40:27Die Frage ist nur, wie Sie das beweisen wollen.
40:29Und zwar so, dass sie es auch glaubt.
40:30Da wie denn, wenn ich nicht mal weiß, wo sie ist?
40:33Sie ist im Kloster.
40:34In der Kapelle.
40:35Ja, dann nichts will.
40:36Das wollen wir doch mal sehen.
40:38Du bleibst da.
40:38Ihr alle bleibt da.
40:39Kommen Sie.
40:40Statt sich zu streiten und den Frust mit Alkohol runterzuspülen, würde ich lieber ein bisschen beten.
40:46Zum lieben Gott.
40:47Damit die beiden auch glücklich werden.
40:48Das ist ja das Allergrößte.
40:59Ein Wunder.
41:02Das haben Sie ganz fantastisch gemacht.
41:06Das ist ein Mädchen.
41:07Das Baby ist da.
41:21Wir haben ein Mädchen.
41:23Feliz, das hat eben angeschaut.
41:24Es ist zum Streifenwagen von Meier zur Welt gekommen.
41:26Aber jetzt ist Barbara in der Klinik.
41:28Was?
41:28Haben Sie doch los?
41:29Moment, wo ist die Braut?
41:30In der Kapelle.
41:31Los, jetzt komm doch.
41:32Schaffen Sie das alleine?
41:34Ja, ich denke schon.
41:35Also, viel Glück.
42:02Martin.
42:05Marie, ich liebe dich.
42:16Ich würde alles für dich tun.
42:18Ich würde mich sogar lächerlich machen vor den Leuten.
42:21Glaub mir bitte.
42:23Stimmt, die Eltern, die haben das eingefädelt mit uns.
42:27Aber als ich dich zum ersten Mal gesehen habe, da war mir das doch alles egal.
42:29Das musst du doch gespürt haben.
42:31Hör auf.
42:32Nein.
42:33Ich habe den Eltern gesagt, dass ich aus der Firma aussteige und mit dir weggehe.
42:37Das sollen die doch allein ihre Geschäfte machen.
42:39Ich brauche das nicht mehr.
42:39Küss mich.
42:40Kann ich jetzt zu ihr?
43:05Zu wem?
43:06Frau Silenius.
43:08Sind Sie mit ihr verwandt?
43:09Nein, ich habe geholfen, das Baby auf die Welt zu bringen.
43:12Ich wollte fragen, ob ich jetzt zurückgehe.
43:13Was heißt die?
43:14Ah, das ist das.
43:16Ah, das ist das.
43:16Ah, das ist das.
43:16Ah, das ist das.
43:17Ah, das ist das.
43:17Ah, das ist das.
43:17Ah, das ist das.
43:18Ah, das ist das.
43:18Leise, nicht zu stürmen.
43:19Das ist das.
43:20Ah, das ist das.
43:20Ah, das ist das.
43:21Ich weiß nicht, was ich nicht sehe.
43:22Okay.
43:23Wo da hinten sind.
43:23Tschüss, ich muss die Läser.
43:24Gern, leise, leise, leise, leise, leise.
43:26Warte.
43:27Gott, ist die süß.
43:39Der hat ja schon Haare auf dem Kopf.
43:41Darf ich auch mal sehen?
43:42Ja, klar.
43:43Gott, hast du ein Schwein gehabt, das Meier rechtzeitig da war?
43:46Ach was, der war völlig überfordert.
43:49Aber der war ein anderer Mann.
43:51Der hatte Ahnung.
43:52Ein Arzt?
43:53Nein, er hat gesagt, bei seiner Frau sei das auch passiert.
43:55Jedenfalls hat er es geschafft und dann war ja auch schon der Krankenwagen da.
43:58Und du weißt nicht, wie der heißt?
44:00Ich weiß nicht.
44:01Ich war ja wie weggetreten.
44:04Ich glaube, der war da draußen.
44:06Ja, dann hol ihn doch rein.
44:12Jetzt ist er weg.
44:13Pssst, pssst.
44:25Was habe ich gesagt?
44:29Der Herr Landeskonservator ist noch nicht da.
44:31Das ist mir schon recht.
44:32Dann kann ich...
44:34Was ist das?
44:36Die Hochzeit war doch heute früh.
44:40Reicht nun einander die rechte Hand.
44:45Gott, der Herr, hat euch als Mann und Frau verbunden.
44:49Er ist treu.
44:51Er wird zu euch stehen und das Gute, das er begonnen hat, vollenden.
44:56Im Namen Gottes und seiner Kirche bestätige ich den Ehebund, den ihr geschlossen habt.
45:03Sie dürfen die Braut jetzt küssen.
45:05So, dann werden wir mal ein schönes Foto machen, wenn Sie sich da hinstellen.
45:34Ein bisschen näher zusammen.
45:42Ja, sehr gut.
46:04Bevor Sie dem Brautpaar wieder den schönsten Tag verderben, steigen Sie doch lieber wieder ein.
46:10Sagen Sie bloß, die beiden haben jetzt doch geheiratet.
46:13Ja, aber aus Liebe.
46:16Nicht wegen dem Geld.
46:18Unterm Strich kommt das Gleiche dabei heraus.
46:2080 Arbeitsplätze sind gerettet und irgendwann wird es ein paar hässliche Kinder mehr auf dieser Welt geben.
46:25Manchmal möchte ich Ihnen wirklich eine runterhauen.
46:28Ja, bitte.
46:29Tun Sie sich keinen Zwang an.
46:31Ich halte Ihnen die andere Wange auch noch hin.
46:33Matthäus 5, 39.
46:3540 Bros.
46:4750
46:4830
46:5040
46:5140
46:5240
46:5340
46:5440
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