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  • vor 7 Monaten
Texas wählt traditionell republikanisch – doch immer mehr Einwanderer lassen sich in dem US-Bundesstaat nieder, die mehrheitlich den Demokraten zuneigen. Die Republikaner wollen deshalb die Wahlkreise neu zuschneiden - ein entsprechendes Gesetz konnte jetzt aber nicht verabschiedet werden, weil die Demokraten den Bundesstaat vor der Abstimmung verlassen hatten.

Credit: AFP

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Transkript
00:00Im US-Bundesstaat Texas haben die Republikaner bei Wahlen in vielen Gegenden traditionell die Nase vorn.
00:09Weil sich aber immer mehr Einwanderer in Texas niederlassen und die Migranten eher den Demokraten zuneigen,
00:16wird der Vorsprung der Republikaner tendenziell knapper.
00:20Wohl auch deshalb planen die Republikaner in dem Bundesstaat einen Neuzuschnitt der Wahlkreise,
00:26der ihnen bei der Zwischenwahl im kommenden Jahr fünf zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus in Washington bescheren könnte.
00:34Das entsprechende Gesetz konnte im Regionalparlament aber nicht beschlossen werden.
00:40Der Grund, viele Demokraten hatten den Bundesstaat verlassen, damit das notwendige Quorum verfehlt wird, sehr zum Ärger der Republikaner.
00:50Sie wollen die Demokraten nun mit Bußgeldern belegen und Haftbefehle erlassen.
00:54Die Verschiebung der Grenzen von Wahlkreisen hat in den USA eine lange Tradition, bekanntes das unter dem Begriff Gerrymandering.
01:05Dabei werden die Wahlkreise so zugeschnitten, dass die Gewinnchancen einer Partei steigen.
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