Skip to playerSkip to main content
  • 5 months ago
Transcript
00:00What did your biochemist say to the blood flat on the metal ring?
00:03Yes, and what is with the probe probe on the glass of Dr. Sefnett?
00:07If the DNS probe is negative, I'm going to go to our house.
00:17My daughter will probably never again be healthy.
00:21And that's all because Robin.
00:23Would you have your son not allowed to do that?
00:30I'm worn and painted by the sun, and it's in my eyes, and it's in my eyes.
00:38Caught by the rapture of the dawn, and a restless sky, and a restless sky.
00:47This is my life.
00:51This is the way to find my own.
00:55This is my life.
00:58This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on, I'm rolling on.
01:08I'm rolling on, I'm rolling on, I'm rolling on.
01:14You have no idea what that was then.
01:17You wanted your son to be able to do your life.
01:20You wanted to do your life.
01:21You could have a better way to do it.
01:22You wanted to do it really, it would be for Robin better, by Claudia aufzuwachsen?
01:26Was meinst du wohl, warum Sönke im Internat war? Claudia war vollkommen überfordert.
01:30Sie hat den Jungen nur missbraucht, als Druckmittel, um mich an sich zu binden.
01:35Du wärst nicht der einzige alleinerziehende Vater gewesen.
01:37Ach, komm mal auf, du hast doch überhaupt keine Ahnung. Ich hab jeden Tag geschuftet, 20 Stunden lang.
01:42Wenn Robin bei mir aufgewachsen wäre, da hätte er bloß das Kindermädchen gesehen.
01:46Seine Karriere ist natürlich viel wichtiger.
01:48Ja, meine Karriere. Ich musste für Claudia und Sönke die Brötchen verdienen.
01:56Und außerdem war ich überzeugt, dass eine Adoption für ihn das Beste ist. Basta.
01:59Danach hast du ihn einfach verdrängt.
02:01Ich bin davon ausgegangen, dass es ihm da gut geht.
02:04Du bist ein Egoist. Das ist alles.
02:17Die ganze Sache nimmt deine Oma mehr mit, als sie zugibt.
02:22Und du?
02:23Danke.
02:25Wie geht's dir?
02:26Gut.
02:29Du bist in Gedanken, mein Sönke.
02:31Hast du was von ihm gehört?
02:33Wahrscheinlich sitzt er gerade im Zug.
02:35Ich geh auch gleich mal rüber ins Fahrhaus. Ich möchte für ihn da sein, wenn er erfährt, dass Robin sein Bruder ist.
02:39Verstehe.
02:41Ist es deins?
02:41Nein.
02:49Jansen?
02:50Ja, genau.
02:52Ja, genau.
02:52Nicht.
02:55Ja, ich danke Ihnen trotzdem für Ihre Mühe.
03:04Wir sehen uns.
03:04Wir sehen uns.
03:05Wir sehen uns.
03:05Wiederhören.
03:06Mein Biochemie-Prof hat versucht, die DNS-Proben zu vergleichen, aber die Blutflecken auf dem Metallringen konnten
03:15nicht mehr einwandfrei analysiert werden.
03:17Irgendwelche Umwelteinflüsse, irgendwie komplizierte Verwitterungsvorgänge. Ich hab's selber nicht verstanden.
03:24Dann können wir Seefeld ja immer noch nicht nachweisen, dass er und sein Vater die Fässer in unserem Garten vergraben haben.
03:29Ja, und wir können ihn für die Sanierung der Böden nicht zur Kasse bitten.
03:33Wenn Oma das erfährt.
03:34Da Sie Ihre Galerie in Caracas mitsamt dem Bestand verkauft haben, müssen Sie den Künstlern die auf Kommission gekauften Bilder nicht bezahlen.
03:45Das ist Sache Ihres Nachfolgers.
03:47Das sind sehr gute Neuigkeiten.
03:49Also, zumindest wäre das in Deutschland so. Ob das jetzt auch nach venezolanischem Recht so ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen.
03:56Unser Gespräch hat mich trotzdem sehr beruhigt. Ich danke Ihnen sehr.
04:00Sehr gerne.
04:01Auf Wiedersehen.
04:02Auf Wiedersehen.
04:04Tag.
04:06Tag.
04:10Was haben Sie denn hier? Hat sie sich nach meiner Scheidung erkundigt?
04:14Merle.
04:15Ja, es tut mir leid. Ich hasse es hier ständig, über den Weg zu laufen.
04:19Kann ich dir irgendwas anbieten? Kaffee, Tee, Wasser?
04:22Nein, nein, nein. Lass uns die Sache hier so schnell wie möglich hinter uns bringen.
04:25So. Lieber Torben, erzähl mir doch mal, wie sieht denn meine Situation mit Gunther aus juristischer Sicht aus?
04:31Die Sache ist etwas verzwickt.
04:33Normalerweise kannst du nach einem Trennungsjahr ganz normal die Scheidung beantragen.
04:37Bei Gunther ist das etwas anders. Da seine erste, totgeglaubte Ehefrau lebt, kann er innerhalb eines Jahres die Aufhebung eurer Ehe beantragen.
04:46Wogegen du wiederum keinen Einspruch einlegen kannst.
04:49Warum sollte ich das auch?
04:51Dadurch entfällt das Trennungsjahr. Da ihr keine drei Jahre verheiratet wart, würde der Versorgungsausgleich entfallen.
04:58Ach, ich will doch Gunthers Geld sowieso nicht.
05:01So, wenn unsere Ehe jetzt also annulliert wird, ist Gunther dann eigentlich automatisch wieder mit Benita verheiratet?
05:06Nein.
05:07Okay. Weißt du zufällig, ob er das vorhat? Ich weiß, du darfst mir darüber nichts erzählen. Schon klar.
05:16Gut. Ja, okay, dann wäre das mal geklärt. Danke. Gibt's was Neues in Sachen Ermittlungen gegen Lombardi?
05:23Ja, eigentlich erwarte ich eine eidesstattliche Erklärung von Laroche. Dann hätte ich schwarz auf weiß, dass er die Kommode für 150.000 Euro von Lombardi gekauft hat. Aber bisher ist sie nicht gekommen.
05:36Es würde mich nicht wundern, wenn Laroche und Lombardi unter einer Decke stecken würden.
05:40Das wäre nicht gut. Denn außer der Expertise von Lombardi, die die Kommode auf 5.000 Euro schätzt, habe ich rein gar nichts in der Hand.
05:53Wie geht es dir?
06:03Ich weiß es nicht.
06:08Ich habe Angst. Was ist, wenn sie mir die Milz rausnehmen? Kann ich ohne überhaupt leben?
06:15Ich glaube nicht, dass du operiert werden musst.
06:18Warum?
06:19Weil du stark bist. Weil du schnell wieder gesund wirst.
06:23Was ist mit London?
06:27Mein Schatz, auch wenn du nicht operiert werden musst, musst du dich eine ganze Weile schonen.
06:39Darf ich?
06:42Ich hole mir mal einen Kaffee.
06:43Wie geht es dir?
06:54Beschissen. Und dir?
06:57Beschissen.
07:01Was hast du jetzt eigentlich genau?
07:02Es tut mir leid.
07:09Ich habe tierischen Mist gebaut, ich weiß.
07:12Wenn ich könnte, dann will ich mit dir tauschen. Sofort.
07:17Ich habe dir was mitgebracht.
07:19Eine selbstgebrannte CD.
07:22Vielleicht wirst du dann ja wieder schneller gesund.
07:24Ich lege sie hier mal hin.
07:30Du kannst sie wegschmeißen, wenn du nicht haben willst.
07:33Mach ich.
07:36Gebe zu. Ich bin müde.
07:37Oh.
07:53Ein Espresso?
07:54Äh, nein, danke. Ich bleibe nicht lange.
07:59Und?
08:00Hast du die Expertise gefunden?
08:01Ich habe Lichtenhagens gesamte Wohnung gesucht.
08:06Nichts.
08:07Dann habe ich mich ganz umsonst in sein Büro gelangweilt.
08:11Viel schlimmer ist, dass ich die Expertise brauche, um den Schätzbetrag darin zu ändern.
08:15Wenn das nicht funktioniert, bin ich geliefert.
08:20In Lichtenhagens Büro habe ich einen Ordner wie der Aufschrift Magdalene Gemeinde gesehen.
08:26Merde.
08:28Ich hatte gehofft, da nicht suchen zu müssen.
08:31Und was hast du jetzt vor?
08:36Dann muss ich Lichtenhagens kleiner Schwester wohl doch näher auf den Leib rücken.
08:41Und wieso?
08:42Ich käme sonst wohl kaum unbemerkt in die Kanzlei.
08:45Und was willst du mir damit genau sagen?
08:48Was wohl?
08:49Zur Not werden wir eine kleine Affäre haben.
08:54Übertreib es nicht, Lorenzo.
08:56Gewiss die Vorschriften.
09:02Ja, ja.
09:03Ich verstehe.
09:04Ja, guten Tag.
09:05So, wirklich.
09:10Das Umweltamt stellt sich quer.
09:13Es interessiert Sie gar nicht, dass Seefeld schuld ist.
09:16Ja, wenn wir es beweisen könnten, würde es Sie interessieren.
09:19Aber, das ist ein stocksteifer Beamter.
09:23Er ist nicht mal bereit, die Frist für die Sanierung zu verlängern.
09:27Ach, Thomas, der Ring mit dem Blut, das war meine letzte Hoffnung.
09:35Du solltest dich ausruhen.
09:39Ausruhen, das kann ich wirklich erst, wenn diese ganze Geschichte vom Tisch ist.
09:44Der Makler hat übrigens heute angerufen, er hätte einen potenziellen Käufer.
09:52Ein gewisser Hartmut Perl.
09:54Sagt mir nichts.
09:56Will er den veranschlagten Preis zahlen?
09:58Ja, die vollen 600.000.
10:02Vielleicht solltest du doch zuschlagen.
10:04Thomas, das hier ist unser Zuhause.
10:09Kann ich doch nicht einfach so weggeben noch dazu, wo dieser Seefeld verantwortlich ist für die ganze Misere.
10:17Der darf damit einfach nicht durchkommen.
10:24Entschuldige, dass ich dich störe.
10:26Ja, kein Problem. Willst du nicht reinkommen?
10:28Ja.
10:29Wir haben gerade eine neue Lieferung für den Hofladen bekommen
10:32und ich wollte dich fragen, ob wir einen Teil davon in deiner alten Werkstatt zwischenlagern können.
10:37Ist euer Lager zu klein?
10:39Voll bis unter die Decke.
10:41Nehmt euch so viel Platz, wie ihr braucht.
10:43Danke.
10:47War sonst noch was?
10:49Ehrlich gesagt, ja.
10:50Ich wollte dich fragen, ob...
10:52Ach, ist nicht so wichtig.
10:56Störe ich?
10:56Nein, nein, wir haben schon alles erledigt.
11:00Schönen Tag noch.
11:02Danke.
11:09Alles in Ordnung?
11:12Ja, sicher.
11:15Habt ihr euch gestritten?
11:16Nein, es ging um den Hofladen.
11:19Vermisst du sie?
11:22Es fällt mir nicht leicht, Merle zu sehen.
11:24Liebst du mich?
11:32Liebst du mich?
11:34Sicher.
11:35Ja.
11:35Ja, bitte.
11:57Was machst du denn hier?
11:58Du hast gesagt, du wolltest mich sprechen?
12:01Ja, du hättest auch anrufen können.
12:03Ha, jetzt bin ich hier.
12:06Seit wann weißt du es?
12:07Seit wann weiß ich was?
12:08Hör auf, mich zu verschaukeln.
12:10Seit wann weißt du, dass Robin unser Sohn ist?
12:14Ich hab's vor ein paar Wochen erfahren.
12:16Na, großartig.
12:17Und das sagst du mir erst jetzt?
12:21Robin hat rausgekriegt, dass ich sein Vater bin.
12:26Und wie hat er reagiert?
12:27Ist voller Wut in sein Auto gestiegen und ist gegen einen Baum geknallt.
12:31Ist ihm was passiert?
12:33Nein, nicht viel.
12:34Gott sei Dank.
12:36Ganz im Gegensatz zu Ariane.
12:37Die saß nämlich auf dem Beifahrersitz.
12:39Ist Robin für diese Intrigen gegen Sönke verantwortlich?
12:47Die Kussfotos.
12:49Wie Fotos mit dieser Prostituierten.
12:52Ja.
12:52Herrgott nochmal, warum hast du Sönke nicht gewarnt?
12:56Das hab ich.
12:57Ja, aber ohne ihm zu sagen, dass Robin sein Bruder ist.
12:59Ach, ich hätte einfach so hinspazieren sollen und sagen übrigens,
13:02wir haben dir 20 Jahre deinen Bruder verheimlicht.
13:04Ja, verdammt nochmal.
13:04Du bist...
13:06Wo willst du denn jetzt hin?
13:11Zu Sönke.
13:13Er muss ja endlich mal die Wahrheit erfahren.
13:14Nein, das machst du nicht.
13:15Doch, das mach ich schon.
13:16Das wird ihn total verletzen.
13:18Ach, Quatsch.
13:19Du hast doch nur Angst, dass er dir deine Lüge nicht verzeiht.
13:22Wir haben ihn beide belogen, Jan.
13:25Richtig.
13:26Und damit ist jetzt Schluss.
13:36Loretto.
13:49Oh.
13:52Kobalt blau?
13:53Ja.
13:53Ja.
13:53Ja, die...
14:03Die Schatten, die ziehen das Bild noch zu sehr ins Dunkle.
14:09Es liegt nicht an den Schatten,
14:11sondern an den hellen Bereichen.
14:16Siener Erde würde die Mauern wärmer machen.
14:19Genau das hatte ich vor.
14:21Entschuldigung.
14:31Hallo, Torben.
14:34Das ist gerade schlecht.
14:38Weil ich Besuch habe.
14:41Wenn du es wissen willst, Lorenzo ist da.
14:43Ich habe jetzt wirklich keine Lust, darüber zu reden, ja?
14:51Ich liege auf.
14:52Tschüss.
14:55Dein Bruder.
14:57Mhm.
14:58Er war schon immer ein fürchterlicher Spieß,
15:00aber diesmal geht er wirklich zu weit.
15:03Ich nehme an, es ging um mich.
15:06Ja, es ist doch fünsichtlich,
15:07dass er schlecht auf mich zu sprechen ist.
15:09Wie kommst du darauf?
15:13Wir haben uns bei der Auswahl seiner Antiquität
15:15denn eigentlich gut verstanden.
15:17Aber jetzt hält er mich plötzlich hin.
15:20Vielleicht ist er mit deiner Auswahl nicht zufrieden.
15:23Das kann er mir doch sagen.
15:25Stattdessen hält er mich mit fadenscheinigen Ausreden hin.
15:28Seine Frau mag keine Art Deko,
15:30dann kann sie wieder nicht erreichen.
15:31Ich glaube, es passt ihm nicht, dass wir uns treffen.
15:38Vielleicht.
15:39Aber das kann uns doch egal sein.
15:41Nein, das kann es nicht.
15:43Du vergisst, dass ich Italiener bin.
15:45Bei uns gilt die Familie noch etwas.
15:48Wenn dein Bruder mich nicht mag,
15:51ist das für mich nicht auszuhalten.
15:54Das wird sich schon wieder einrenken.
15:59Mir wäre es lieber, wir müssten nicht darauf warten.
16:01Wir können nichts tun.
16:03Torben ist ein fürchterlicher Dickkopf.
16:05Du könntest zu ihm gehen und mit ihm reden.
16:08Zeig ihm, wie wichtig seine Meinung für dich ist.
16:11Du spinnst.
16:12Es ist mir ernst.
16:13Ich kann es nicht ertragen,
16:15wenn irgendein Streit zwischen uns steht.
16:19Lorenzo, ich weiß nicht.
16:20Es ist doch ganz einfach.
16:22Du gehst jetzt sofort in sein Büro
16:24und lädst ihn auf einen Kaffee ein.
16:27In seinem Büro?
16:28Du führst ihn ins Salto.
16:30Eine Aussprache sollte man immer auf neutralem Boden machen.
16:35Und du lädst ihn ein.
16:37Nicht umgekehrt.
16:41Na gut.
16:43Ich gehe hin.
16:47Bravo, Amore.
16:51Ich begleite dich.
16:52Wie konnte ich nur all die Jahre ohne dein Espresso auskommen?
17:17Ja, aber der Kaffee in Venezuela ist ja auch nicht der schlechteste.
17:20Ja, aber zum Kaffee gehört die richtige Gesellschaft.
17:24Ich habe mir ein paar Stunden freigeschaufelt.
17:27Hast du?
17:28Das ist schön.
17:29Dann können wir noch einmal über meine Galerie
17:31hier auf deinem Hof reden.
17:33Dann erzähl mir doch mal,
17:34wie deine Galerie aussehen soll.
17:39Entschuldige, dass ich noch mal störe.
17:41Ich kann auch später wieder kommen.
17:43Kein Problem.
17:44Ich ziehe mich zurück.
17:45Ist nicht nötig.
17:54Brauchst du noch was?
17:55Ich habe gerade noch mal mit Vera telefoniert.
17:58Das würde uns sehr helfen,
17:58wenn wir deine Werkstatt dauerhaft als Lager nutzen könnten.
18:01Von mir aus gern.
18:03Gut, ja, dann pachten wir sie.
18:05Ja, dann werde ich Tauben bitten,
18:07die Werkstatt in den bestehenden Vertrag mit aufzunehmen.
18:09Ja, außerdem...
18:10Außerdem sollten wir langsam mal über unsere
18:13neuen Blumenlieferverträge reden.
18:17Ja.
18:18Morgen?
18:19In meinem Büro?
18:20Schön.
18:22Ich freue mich drauf.
18:22Hey!
18:35Du bist hier?
18:37Ich habe auf dich gewartet.
18:38Oh.
18:42Hast du was von Robin gehört?
18:44Hast du noch nicht mit deinem Vater gesprochen?
18:46Ich habe eine Mailbox-Nachricht von ihm,
18:48dass ich mich dringend mit ihm unterhalten muss.
18:50Hätte irgendwas passiert?
18:52Ja, bitte?
18:56Ich lasse euch dann mal kurz alleine.
19:00Kann mir jetzt mal irgendjemand sagen,
19:02was hier los ist?
19:07Hallo, Sönke.
19:09Hallo.
19:12Deine Mutter und ich.
19:16Wir haben vor vielen Jahren
19:17einen Riesenfehler gemacht.
19:20Jetzt red nicht um den heißen Brei.
19:21Was ist los?
19:22Du hast deinen jüngeren Bruder.
19:28Hä?
19:31Kleider und ich,
19:32wir waren damals schon lange getrennt.
19:34Aber da sind wir nochmal...
19:37Ja, du weißt schon.
19:39Da ist es passiert.
19:42Du nimmst mich jetzt gerade auf den Arm.
19:43Es ist Robin.
19:50Robin.
19:51Robin.
19:52Wieso habt ihr mir nie irgendwas gesagt?
20:04Weil weder deine Mutter noch ich damals in der Lage waren,
20:07uns mein weiteres Kind zu kümmern.
20:10Da hat Claudia das Kind zur Adoption freigegeben.
20:13Ihr habt ihn weggegeben?
20:15Oh, ich fass es nicht.
20:26Und Robin?
20:33Weiß er, dass wir Brüder?
20:37Und du?
20:42Ich habe es gestern erfahren,
20:47dass Robin dieses Kind ist.
20:48Und die DNS-Analyse hat nichts ergeben?
21:06Weißt du, ich könnte diesen Seefeld ungespitzt in den Boden rahmen.
21:11Tut dir keinen Zwang an?
21:13Frau Jansen, schön, Sie zu sehen.
21:15Haben Sie über mein Angebot,
21:17Ihr Haus zu kaufen, nachgedacht?
21:18Herr Dr. Seefeld, das ist kein Angebot.
21:21Das ist eine Frechheit.
21:23Auch gut.
21:24Bei der Zwangsversteigerung bekomme ich es ohnehin günstiger.
21:27Sie, ich weiß genau,
21:29dass Sie und Ihr Vater
21:30das alte Öl in meinem Rosengarten vergraben haben.
21:34Vorsicht, Frau Jansen, das ist Verleumdung.
21:35Aber nicht, wenn es wahr ist.
21:37Was Sie sicher beweisen können.
21:39Sie, es kommt der Zeitpunkt,
21:41da wird die Wahrheit ans Licht kommen.
21:43Und dann werden Sie es bitter bereuen,
21:46dass Sie mir alt Öl untergejubelt haben.
21:50Johanna, komm, setz dich.
21:52Bitte, komm.
21:53Nimm mal einen Schluck Wasser.
21:54Danke.
21:55Soll ich einen Arzt tun?
21:56Danke.
21:57Das Beste ist, Sie gehen.
21:59Tut mir leid, das wollte ich nicht.
22:09Ach, Alfred.
22:14Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr kämpfen.
22:17Noch ist nichts verloren.
22:20Man muss wissen, wann das Kämpfen keinen Sinn mehr hat.
22:24Seit wann weißt du, dass Robin dein Sohn ist?
22:29Seit einigen Wochen.
22:30Und hast mir nichts davon erzählt.
22:33Ich wollte dich schützen.
22:35Vor meinem eigenen Bruder?
22:39Glaubst du, dass es ein Zufall ist,
22:41dass Robin in deinem Resozialisierungsprojekt aufgetaucht ist?
22:44Er hat sich hier eingeschlichen, um deine Karriere zu zerstören.
22:47Dein Leben.
22:49Warum sollte er das tun?
22:51Aus Rache dafür, dass ich ihn weggegeben habe.
22:54Er weiß, wie sehr ich dich liebe.
22:56Und er trifft mich am schlimmsten, indem er dir schadet.
23:00Jetzt gibst du ihm die Schuld, um vor deinen Fehlern abzulenken.
23:07Wer, denkst du,
23:10hat das Bild von dir und Jule in der Zeitung lanciert?
23:13Und das Foto mit der Prostituierten?
23:15Deswegen wollte ich, dass Robin wieder verschwindet.
23:19Du wolltest doch nur dein kleines Geheimnis bewahren.
23:22Und du hast auch die ganze Zeit geschwiegen
23:24und mich mit der Lebenslüge leben lassen.
23:32Ich möchte jetzt bitte allein sein.
23:36Sönke, bitte.
23:37Bitte!
23:37Bitte!
23:42Komm, Claudia.
23:43Er hat nur dich bitte, ich kaufe es.
24:04Du würdest mir damit einen Riesengefallen tun.
24:07Ich danke dir.
24:09Gunther.
24:11Du wirst es nicht glauben.
24:13Ich habe den perfekten Rauf für meine Galerie gefunden.
24:15Das ist doch wundervoll.
24:16Und?
24:17Wo liegt der?
24:18Es ist eine alte Werkstatt.
24:20Es ist zwar vollgestellt mit Gemüsekisten und anderem Zeug,
24:23aber ansonsten wäre sie perfekt.
24:26Das sind Merles Kisten.
24:28Dann sag ihr, dass ich sie woanders unterbringen muss.
24:32Das geht nicht.
24:33Und warum nicht?
24:35Die alte Werkstatt habe ich vorhin Merle als Lagerraum versprochen.
24:38Dann biete einen anderen Raum an.
24:41Alles andere wäre zu weit weg vom Hofladen.
24:44Es tut mir leid.
24:44Aber diesen wundervollen Raum als Lager, das ist nicht dein Ernst.
24:49Doch.
24:50Aber wundervoll.
24:52Dir gefällt der Gedanke doch auch.
24:54Eine Galerie auf deinem Gut.
24:57Ja, sicher.
24:58Aber dann musst du eben einen anderen Raum finden.
25:02Ja, aber das ist nicht in Ordnung.
25:03Du hattest das mit mir besprechen sollen.
25:06Entschuldigung.
25:09Flickenschild?
25:11Herr Wertens?
25:12Ja, natürlich geht es.
25:15Wenn es so wichtig ist für sie, können wir uns sehen.
25:17Ja.
25:19Ich bin schon unterwegs.
25:26Du gehst weg.
25:28Mitten in unserem Gespräch.
25:30Ich habe einen geschäftlichen Termin.
25:33Ich muss noch kurz ins Hotel.
25:42Ich bin schon neben mir.
25:57Komm Smith.
25:59Ich bin schon dabei.
26:01Tim, wann hat das eine Wohnung?
26:02Weitbart.
26:03Komm her.
26:04Tom?
26:04Hey, was machst du denn hier?
26:09Dich zu einem Kaffee einladen.
26:10Oh! Wie komme ich denn zu der Ehre?
26:12Un kurzer Post!
26:13Ja, ist gut
26:14Ich dachte, wir beide unterhalten uns einfach mal
26:17Wir können ja auch hier einen Kaffee trinken
26:20Ich würde lieber ins Salto gehen
26:23Ich habe jede Menge zu tun
26:25Ach komm schon! Eine halbe Stunde wird doch wohl drin sein
26:30Also gut
26:33Aber du zahlst
26:35Was wäre das sonst für eine Einladung?
26:37Eine, wie ich sie von dir kenne
26:39Komm, das fängt ja gut an
26:43Nach dir
27:09Ich weiß nicht, wie ich sie von dir kenne
27:14Aber ich bin der Wege
27:15Er muss ich das nicht
27:18Ich bin der Wege
27:19Ich bin der Wege
27:20Wir sind der Wege
27:22Hello, Mr. Lüder.
27:43Hello.
27:44Can you tell me what Ariane is talking about?
27:48Why don't you ask her?
27:49I'm not talking about it. Not as much as your mother.
27:52Yes, the two can be still. It's probably in the family.
27:57Do you know the exact diagnosis?
28:00She broke a finger from the right hand.
28:04Besides, it could have been removed from the case.
28:10Mist.
28:12How is it to you?
28:14Mies.
28:16It's good.
28:19Also, spätestens jetzt solltest du wissen, wie bescheuert es ist, ja?
28:23Seine Probleme in Aggression zu kanalisieren.
28:26Vom Kopf her weiß ich das, aber...
28:27Nichts aber.
28:28Schlimm genug, dass du dich selbst in Gefahr bringst.
28:30Aber diesmal saß meine Großnichte noch mit in deinem Auto.
28:33Ich wollte das nicht.
28:34Das ändert nichts.
28:36Hast du mit Sönke gesprochen?
28:38Dann solltest du das schleunigst tun.
28:44Hallo.
28:45Hallo.
28:46Ich schätze mal.
28:47Sie wollen nichts zu mir.
28:54Ich habe dich gesucht.
28:55Geht's dir gut?
28:58Lass mich in Ruhe.
28:59Robin.
29:00Robin.
29:01Ich dachte wirklich, du willst mir helfen.
29:03Stattdessen hast du mir nur wieder vorgelogen, mein Vater sei irgendein One-Night-Stand gewesen.
29:07Das war ein Fehler.
29:08Würdest du es auch so sehen, wenn ich nicht rausgefunden hätte, dass Jan mein Vater ist?
29:14Ich bin fertig mit dir.
29:15Es muss niemand wissen, dass ich dir Geld geboten habe, damit du verschwindest, ja?
29:21Oder dass ich versucht habe, dich mit der Tonbandaufnahme zu erpressen.
29:24Okay?
29:26Warum sollte ich dir noch einen einzigen Gefallen tun?
29:29Weil dann jemand erfährt, dass du meine Übersetzung zerstört hast.
29:34Von mir aus kann das die ganze Welt erfahren.
29:36Klar?
29:45Du hast also immer noch keine Beweise, dass Lorenzo ein Betrüger ist.
29:52So wie es aussieht, werde ich dich auch nicht mehr bekommen.
29:55Du hast doch den Kontakt zu La Roche.
29:58Wenn der nicht gegen Lorenzo aussagt, dann sind deine Verdächtigungen wohl falsch.
30:02Ja, oder Lombardi steckt mit ihm unter einer Decke.
30:04Wer weiß, was für Kunstgegenstände er ihm noch verkauft hat.
30:07Torben, du verrennst dich da ihm was.
30:09Entschuldige, ich muss ins Büro.
30:11Ach, äh, egal was du denkst.
30:13Bitte tu mir den Gefallen und ähm, sag Lombardi auch weiterhin nichts von meinem Verdacht, ja?
30:17Wenn du so weitermachst, wird das nicht nötig sein.
30:20Wieso?
30:21Er weiß, dass du ihn hinhältst.
30:23Im Ernst?
30:24Ja.
30:26Herr Albers?
30:27Ich zahle.
30:28Ach so, ja, stimmt. Danke.
30:36Der Streik?
30:38Er kann es nicht lassen, Lorenzo schlecht zu reden.
30:43Was grinst du so?
30:56Ich habe die Zeit genutzt und ein lukratives Geschäft abgeschlossen.
31:01Das sollten wir feiern.
31:04Tut mir leid, ich habe keine Zeit.
31:06Dann sehen wir uns nachher in meiner Suite.
31:10Mal sehen.
31:13Wie ging es mit deinem Bruder?
31:15Er ist und bleibt gegen unsere Beziehung.
31:18Das Gespräch hat nichts gebracht.
31:35Was machst du denn für Sachen, hm?
31:38Geht's dir?
31:39Vor dem Unfall ging es mir besser.
31:42Hallo.
31:43Hallo.
31:44Genau.
31:45Ich warte hier, ja?
31:47Toi, toi, toi.
31:48Toi, toi, toi.
31:55Ach, Mensch.
32:05Und?
32:06Wie geht's dir?
32:10Auch nicht so gut.
32:11Nicht nur wegen Ariane.
32:14Ich habe mich mit Jan gestritten.
32:16Wieso denn das?
32:18Weil er nie vor Robin da war.
32:20Wenn er bei seinen Eltern aufgewachsen wäre, wäre das alles nicht passiert.
32:23Hast du das Jan genauso vorgeworfen?
32:26Wenn er wenigstens zu seinem Fehler stehen würde.
32:29Aber nein, er denkt, er hat alles richtig gemacht.
32:32Und jetzt denkst du, dass er vielleicht doch nicht der Richtige für dich ist?
32:37Ja.
32:39Nein, ich weiß es nicht mehr.
32:42Danke.
32:45Robin ist ihr Sohn?
32:48Ja.
32:51Wir haben es beide erst gestern erfahren.
32:53Dann ist er voller Wut in sein Auto und ging im Baum gekracht.
32:56Und als sein Vater sind Sie jetzt hier wegen seines Ausbildungsplatzes?
33:00Ja.
33:02Ich glaube, der Junge braucht Struktur.
33:04Also wegen des Ringdiebstahls ist er nur beurlaubt.
33:06Und sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, kann er hier wieder gerne anfangen.
33:09Aber die Polizei ermittelt noch gegen ihn.
33:11Ja.
33:13Und trotzdem, wegen des Unfalls...
33:15Der hat aber nichts mit dem Diebstahl zu tun.
33:17Ja, aber ich habe den Eindruck, dass er...
33:19seine Aggression kaum im Zaum halten kann.
33:24Ich bin Ihnen trotzdem dankbar, dass Sie ihn nicht grundsätzlich ablehnen.
33:26Gestatten Sie mir eine persönliche Frage.
33:30Ist Ihnen nie der Gedanke gekommen, Ihren Sohn allein großzuziehen?
33:34Wann haben wir uns kennengelernt?
33:37Vor 20 Jahren, in Ihrer Bank.
33:40Wissen Sie noch, wie hart mein Geschäft war?
33:43Ja.
33:45Und trotzdem, war das nicht schwer für Sie, Ihren Sohn einfach so wegzugeben in fremde Hände?
33:49Natürlich hat es mir was ausgemacht.
33:53Ich war vor allem sauer auf Claudia.
33:56Aber so kaputt, wie unsere Beziehung war, habe ich mir gedacht,
34:00dass er es woanders besser hat.
34:03Hatte er aber nicht.
34:04Hatte er aber nicht.
34:18Hallo?
34:21Hallo.
34:22Erwartest du Besuch?
34:27Ich plane eine kleine Feier.
34:29Und warum?
34:31Ich habe die Expertise in Lichtenhagens Büro ausgetauscht.
34:34Sie war tatsächlich in dem Ordner.
34:36Und das wolltest du hoffentlich mit mir feiern.
34:40Naomi weiß es zwar nicht, aber sie hat mir bei der Aktion geholfen.
34:44Ihr allein gebührt mein Dank.
34:47Du hast erreicht, was du wolltest.
34:50Wofür brauchst du sie noch?
34:52Soll ich sie einfach fallen lassen?
34:54Warum nicht?
34:56Ich kann es mir nicht leisten, dass sie Verdacht schöpft, bevor die Sache abgeschlossen ist.
35:00Ein paar Tage muss ich das Spielchen noch durchziehen.
35:03Was soll's.
35:05Ich muss sowieso zu Gunter zurück.
35:07Dann bist du ja auch in Westergesellschaft.
35:09Gunter Langweil mich, genauso wie sein Gut und diese Kleinstadt hier.
35:12Du musst durchhalten.
35:17Wir beide müssen es.
35:19Ja, wenn ich wenigstens sicher wäre, dass wir unser Ziel erreichen.
35:22Du zweifelst daran?
35:24Ich fürchte, Gunter wird die Haufhebung seiner Ehe mit der Franloren herauszögern.
35:29Benita, du bist in der Lage, jeden Mann eine andere Frau vergessen zu lassen.
35:35Und wie kann es dann sein, dass du mit Naomi Lichtenhagen feierst?
35:41Oh, eifersüchtig.
35:45Auf das Zimmer, Mädchen?
35:46Bitte.
36:04Zahl.
36:06Sie sind dran.
36:08Worum geht's?
36:10Den WG-Ankauf.
36:11Oh, gut, dass es keine dreiseitigen Münzen gibt.
36:14Na, so wie die Küche glänzt, bist du vom Einkauf sowieso befreit.
36:18Das solltest du in Zukunft immer übernehmen.
36:21Äh, träum weiter.
36:23Ich bring dafür den Müll runter.
36:24Und ich sauge Staub.
36:26Äh, ich bin eigentlich grundsätzlich gegen feste Rollenverteilung.
36:30Na dann werfen wir eine Münze.
36:33Kopf oder Zahl?
36:35Kopf.
36:38Zahl.
36:40Du bist mit dem Einkauf dran, dann kann ich zu meinem Date.
36:43Tschüss.
36:45Hier ist die Einkaufsliste.
36:47Herr Albers, könnten Sie nicht...
36:50Gunther, zu dir wollte ich sowieso. Hast du einen Moment?
36:57Sicher?
36:59Könntest du diese Unterlagen auf Vollständigkeit prüfen?
37:05Kein Problem.
37:06Eilt aber nicht.
37:09Ich bin dir dankbar, dass du dich nach wie vor um meine Steuererklärung kümmerst.
37:13Das haben wir so abgemacht und dazu stehe ich auch.
37:16Wir haben uns auch nicht über dein Honorar unterhalten.
37:19Ich orientiere mich einfach an dem, was ich dir sonst in meine Rechnung gestellt habe.
37:24Einverstanden.
37:26Okay.
37:28Wir sehen uns.
37:30Bis dann.
37:34Du warst dir offenbar ziemlich sicher, dass ich komme.
38:00Ich hätte bedauert, wenn nicht.
38:03Dauert, wenn nicht.
38:13Worauf möchtest du trinken?
38:21Auf uns.
38:22Was hält dein Bruder gegen mich?
38:37Lorenzo.
38:38Amore.
38:39Ich habe dir zuliebe mit Tauben geredet. Es hat nichts gebracht und damit möchte ich das Thema beenden.
38:49Aber mir ist...
38:50Ich werde nicht zulassen, dass mein Bruder oder etwas anderes zwischen uns steht.
38:56Vorsicht.
38:58Italiener interpretieren solche Aussagen.
39:01Als Einladung.
39:02Na dann.
39:03Na dann.
39:04Herzlich willkommen.
39:05Herzlich willkommen.
39:06Come.
39:36Außerdem halten wir in dem Vertrag fest, dass die Entsorgungskosten für die Altölverschmutzung von Ihnen, Frau Jansen, zu tragen sind.
39:55Ach, da kommen ja Thomas und Juhl. Ich habe Sie hergebeten, ja.
39:59Herr Lichtenhagen, hallo.
40:01Hallo. Gut, dass ihr da seid. Ich möchte euch gerne Herrn Perl vorstellen.
40:08Guten Tag.
40:09Guten Tag.
40:10Du hast dich also entschieden, Mama.
40:13Ja. Ich komme wohl nicht drum rum, die Kosten für die Altölverschmutzung zu tragen.
40:19Und dafür brauche ich Geld. Also muss ich unser Rosenhaus verkaufen. Dankeschön.
40:28Aber du kannst doch weiterhin im Rosenhaus wohnen werden, oder?
40:30Ja, Herr Perl räumt Ihrer Großmutter ein lebenslanges Wohnrecht ein.
40:34Ich gratuliere Ihnen, Herr Perl.
41:00Sie haben gerade ein wundervolles Haus erworben.
41:05Dankeschön.
41:08Ich finde die Werkstatt eh zu eng und zu dunkel für eine Galerie.
41:12Ach, wir fahren Sie schon.
41:13Wir werden hier auf dem Gut neue Räume für dich finden. Das verspreche ich dir. Und ich unterstütze dich dabei, voll und ganz.
41:19Ja, ich glaube, du wirst mehr tun, als mich mehr zu unterstützen.
41:22Ja, ich kenne dich. Deine Arbeit im Hotel fühlt dich nicht ganz aus.
41:26Wo kommst du da drauf?
41:29Du bist immer noch abenteuerlustig. Ja, wie damals, als du an der Börse spekuliert hast.
41:35Ja, und alles verspielt habe.
41:37Ja, du gehst trotzdem noch hohe Risiken ein.
41:41Findest du?
41:41Ja, du hast dein altes Leben hinter dir gelassen, um mit mir in eine neue Zukunft zu starten.
41:48Und das ist mutig.
41:50Vielleicht.
41:52Ich verstehe immer noch nicht, Gunther.
41:55Wie ist jetzt eigentlich die rechtliche Situation zwischen dir und Merle?
41:59Warum ist sie so oft hier? Ich dachte, sie ist nur stille Teilhaberin des Hofladens.
42:13Frau Christiansen ist Merles beste Freundin. Und Frau Christiansen macht gerade eine schwierige Zeit durch.
42:20Wie nett von Merle.
42:22Ja, sie ist ein guter Mensch.
42:24Lass uns noch ein paar Schritte gehen, ne?
42:29Ich möchte dir erzählen, wie ich mir meine Galerie vorstelle.
42:34Sehr gern.
42:45Hey.
42:46Du hast gewusst, dass Robin mein Bruder ist?
42:52Seit gestern, ja.
42:54Dein Vater wollte es dir selbst sagen.
42:58Wie geht's dir jetzt?
43:00Keine Ahnung.
43:02Ich weiß noch nicht, wie ich das Ganze einordnen soll.
43:06Vor allem die Tatsache, dass Robin sich hier mutwillig eingeschlichen hat, um mir zu schaden.
43:11Warum macht er sowas?
43:14Wut, Bosthaftigkeit.
43:16Auf jeden Fall stellt sich jede Begegnung mit ihm im Nachhinein in einem ganz anderen Licht dar.
43:23Dann steckt er also doch hinter all den Intrigen, die gegen dich liefen.
43:27Tja.
43:28Ich verstehe das nicht.
43:30Ich auch nicht.
43:32Aber ich werde es herausfinden.
43:34Was hast du denn vor?
43:37Weiß ich nicht.
43:39Aber am liebsten würde ich mal noch reinhauen, diesen Mistkerl.
43:41Lass uns immer hier liegen bleiben.
43:49Ich hätte nichts dagegen.
43:50Nur dein Bruder darf davon natürlich nichts erfahren.
43:56Ich verstehe einfach nicht, was er...
43:58Darum geht es nicht.
44:00Worum denn?
44:04Es geht um die Kommode, für die du eine Expertise geschrieben hast.
44:09Die Burma ist der Kommode.
44:10Torben denkt, du hast sie bewusst weit unter Wert eingestuft, um sie dann billig von einem
44:17Strohmann kaufen zu lassen und mit hohem Gewinn weiter zu verkaufen.
44:22Er hält dich für einen Betrüger.
44:24Das ist absurd.
44:27Ich verdiene gut.
44:28Ich habe einen sehr guten Ruf.
44:29Das riskiere ich doch nicht für schnelles Geld.
44:32Ganz davon abgesehen, dass ich die Kommode auf 150.000 Euro taxiert habe.
44:36Das ist nicht zu günstig.
44:38Ich habe mich sogar gewundert, dass sie so weit unter Wert verkauft wurde.
44:42Ernsthaft?
44:42Ja.
44:44Das habe ich deinem Bruder auch gesagt.
44:46Und mit den 150.000, da bist du sicher?
44:50So steht es in meinem Gutachten.
44:52Ganz sicher.
44:54Ja.
44:58Seit wann weißt du von dem Verdacht?
45:01Das war ja in ein paar Tagen.
45:03Und du sagst mir nichts davon?
45:07Tut mir leid.
45:11Schon gut.
45:13Aber das nächste Mal darfst du mich nicht hinterbelügen.
45:17Das würde ich nicht ertragen.
45:20Dafür bedeutest du mir zu viel.
45:24Ich habe noch etwas Zeit.
45:34Wir könnten gemeinsam ausreiten.
45:36Lieber nicht.
45:39Aber du reitest doch gern.
45:42Ja, darum geht es nicht.
45:45Ja, es klingt dumm.
45:47Aber ich möchte nicht ständig Merle über den Weg laufen.
45:51Benita, ich habe mich für dich entschieden.
45:54Du bist die Frau meines Lebens.
45:57Ja, und trotzdem würde ich mich wohler fühlen, wenn wir Ungestädter wären.
46:00Was erwartest du von mir?
46:03Ja, von dir gar nichts.
46:05Aber es wäre schön, wenn Merle sich mehr zurückhalten würde.
46:08Benita, wir werden noch sehr viel unbeschwerte Zeit miteinander verbringen.
46:13Und wenn du willst, bis ans Ende unseres Lebens.
46:16Wir müssen miteinander reden.
46:31An was dachtest du?
46:33Weitere Lügen oder versuchst du es zur Abwechslung mal mit der Wahrheit?
46:36Du weißt es also schon.
46:37Ein paar Wochen zu spät, wenn du mich fragst.
46:39Ich bin stinksauer auf dich und ich könnte hier auf der Stelle eine reinhauen.
46:46Wir sind Brüder, das ist absolut okay.
46:48Brüder?
46:49Du bist ein Bruder, der mich belügt und betrügt.
46:52Es ging nicht gegen dich, es ging gegen unsere Mutter.
47:00Mir ist schon klar, dass ich dafür keine Auszeichnung bekommen werde.
47:05Also komm.
47:07Hau mir einfach eine rein, ich habe sie mehr als verdient.
47:09Ich habe gestern Abend im Internet recherchiert.
47:36Na, im Kahnbeinbruch kann es passieren, dass die Knochen nicht mehr richtig zusammenwachsen.
47:41Es nennt sich Pseudatrose.
47:42Oh, sie, jetzt mach dich doch nicht verrückt.
47:45Die Hand kann steif werden oder ich kann sie nur noch teilweise bewegen.
47:48Dir ging es doch nur darum, dass deine Schuld nicht auffliegt und dass du mit deiner Lebenslüge leben kannst.
47:54Bitte, sag sowas nicht.
47:56Du warst zu feige, Entscheidungen zu treffen.
47:58Jetzt musst du auch mit den Konsequenzen leben.
47:59Gib es.
48:02Sie haben Seefeld, die Kommode, billig abgekauft, um sie La Roche teuer weiter zu verkaufen.
48:06Sie machen sich lächer.
48:07Dass Sie meine Schwester damit hineinziehen, das setzt der Unverschämter die Krone auf.
48:11Meine Gefühle für Ihre Schwester sind echt.
48:13So wie die Gefühle für Ihre Cousine?
48:15Nun, ich denke, es ist alles gesagt.
48:16Noch lange nicht.
48:17Ich warne Sie.
48:18Auch meine Geduld hat Grenzen.
Be the first to comment
Add your comment