Skip to playerSkip to main content
  • 6 months ago
Transcript
00:00Can it be, that it can come to Pseudarthroses with Arianes Hunt?
00:04Also, with your daughter, I don't see the danger.
00:06You could fix that with a knife, but that's not a 100% guarantee.
00:11I have buried my father together with me.
00:14But they can't do anything.
00:15And I will never say that.
00:22Herr Lichtenhagen, I have to show you.
00:30I'm worn and painted by the sun, and it's in my eyes, and it's in my eyes.
00:38Caught by the rapture of the dawn, and a restless sky, and a restless sky.
00:47This is my life.
00:51This is the way to find my own.
00:55This is my life.
00:59This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on, I'm rolling on.
01:15Sie wollen mich anzeigen?
01:17Ich bin der Gemeinde verpflichtet, und die ist offenbar um sehr viel Geld betrogen worden.
01:24Lombardi hat die Kommode auf 5.000 Euro geschätzt.
01:27Hier stand es schwarz auf weiß, das schwöre ich.
01:30Und warum steht da jetzt 150.000?
01:36Irgendjemand muss die Expertise ausgetauscht haben.
01:40Sie meinen, Ihr Büro ist eingebrochen worden?
01:42Diesem Lombardi traue ich inzwischen alles zu.
01:45Sie müssen zugeben, dass die Sache komplett irrsinnig ist.
01:48Ich war doch derjenige, der den wahren Wert der Kommode überhaupt erst recherchiert hat.
01:52Für Erika.
01:53Weil sie vermutete, dass Lombardi uns bei der Schätzung übers Ohr gehauen hat.
01:57Er hat behauptet, die Möbel würden bei der Versteigerung kaum was einbringen.
02:00Sehen Sie, und als ich ihm gesagt habe, die Kommode sei von Burmeister, hat er das abgeschritten.
02:06Und jetzt will er die Kommode von Anfang an auf 150.000 Euro geschätzt haben?
02:12Sie können damit unmöglich zur Polizei gehen.
02:15Ich bin der Gemeinde verpflichtet. Irgendwas muss ich tun.
02:19Erika war dabei, als Lombardi mir die 5.000 Euro Expertise gegeben hat.
02:23Na, wenn Sie das bezeugen kann?
02:25Ja.
02:26Na gut, fragen wir Sie.
02:32Das können Sie mir nicht antun.
02:36Ist Ihnen nicht gut?
02:37Nichts Schlimme ist ein kleiner Schwächeanfall.
02:40Herr Dr. Seefeld, bitte.
02:41Würden Sie wiederholen, was Sie eben gesagt haben?
02:43Ja, jetzt haben Sie ja Unterstützung. Ich will nicht länger stören.
02:47Sie können doch nicht wirklich so ein schlechter Mensch sein.
02:50Ich weiß gar nicht, wovon Sie reden.
02:52Herr Dr. Seefeld hat eben gestanden, dass er die Fässer in meinem Garten vergraben hat.
02:58So, jetzt muss ich gehen. Gute Besserung.
03:00Und wenn der Pastor merkt, dass Lichtenagels Unterschrift gefälscht ist?
03:06Die Fälschung ist zu gut.
03:07Und wenn nicht?
03:08Wird Seefeld alles bezeugen, was nötig ist.
03:09Sicher.
03:10Ich habe ihm genug Geld dafür bezahlt.
03:11Und wenn der Pastor merkt, dass Lichtenagels Unterschrift gefälscht ist?
03:23Die Fälschung ist zu gut.
03:25Und wenn nicht?
03:26Wird Seefeld alles bezeugen, was nötig ist.
03:29Sicher.
03:30Ich habe ihm genug Geld dafür bezahlt.
03:32Vielleicht kümmert sich in diesem Moment sogar schon die Polizei um unseren sauberen Herrn Anwalt.
03:38Du gehst ein hohes Risiko ein.
03:42Wir haben noch ziemlich viele Schulden. Und du trittst mit Gunther schließlich immer noch auf der Stelle.
03:50Soll das ein Vorwurf sein?
03:52Nein.
03:53Entschuldige.
03:54Ich will nur wieder mit dir zusammen sein.
03:57Zuhause.
03:58Auf unserer Insel.
04:01Da musst du nicht mehr lange warten.
04:06Gunther spricht gerade mit seiner Frau über die Scheidung.
04:11Perfekt.
04:13Bleibt er noch eine Weile weg?
04:18Warum, fragst du?
04:22Herr Flick ist zählt. Einen wunderschönen guten Morgen.
04:36Ja, ich habe Lorenzo zum Frühstück eingeladen.
04:39Aber ich war gerade im Begriff zu gehen.
04:43Auf Wiedersehen.
04:45Danke für die Einladung.
04:52Triffst du ihn neuerdings jeden Tag?
04:54Er ist mein Cousin.
04:56Und ich habe dir gesagt, dass er sich für den Kuss entschuldigt hat.
04:59Trotzdem möchte ich ihn nicht in meiner Nähe haben oder in deiner. Er ist einfach Suspekt.
05:03Reden wir lieber über etwas anderes.
05:06Wie war dein Gespräch mit Merle?
05:10Gut.
05:13Ist sie mit der Scheidung einverstanden?
05:15Wir haben gar nicht darüber geredet.
05:21Es war so.
05:22Danke.
05:23Warum nicht?
05:24Ich hatte schon zwei im Hotel.
05:28Weil ich wollte Merle nicht einfach so vor den Kopf stoßen.
05:31Sie ist noch nicht so weit.
05:33Sie oder du?
05:35Ich gebe zu, es fällt mir schwer, ein derartiges Gespräch zu führen.
05:38Und außerdem wollte ich das nicht während eines geschäftlichen Termines abhandeln.
05:45Verstehe.
05:49Ich werde sobald wie möglich mit ihr darüber reden.
05:53Versprochen.
06:02Danke.
06:03Bitte.
06:08Ich kann mich leider nicht erinnern.
06:13Was? Aber du warst doch dabei, als Lombardi mir die Expertise gegeben hat.
06:16Ja, aber ich habe die Summe nicht gesehen.
06:18Ich bin doch erst viel später dazugekommen.
06:21Du hast da überhaupt nicht reingeschaut?
06:23Nein.
06:24Das heißt, außer Ihnen hat diese Expertise niemand gesehen?
06:27Ich sehe diesen Wisch heute zum ersten Mal.
06:29Und ich habe auch niemandem eine Kommode für 150.000 Euro verkauft.
06:36Die Unterschrift.
06:38Der Vertrag zwischen mir und La Roche ist nicht echt.
06:41Also kann es die Unterschrift auch nicht sein.
06:43Ich werde ein Gutachten erstellen lassen.
06:45Gut, dann lasse ich Ihnen gleich eine Kopie des Vertrags zukommen.
06:47Ja, bitte.
06:49Ich muss los.
06:51Tschüss.
06:52Tschüss.
06:53Es tut mir wirklich leid.
06:54Ja.
06:56Hätte ich doch damals bloß in dieses Gutachten reingeschaut.
06:58Aber ich war so spät dran.
07:00Dass die Möbel nur 20.000 wert sind, hat Ihnen das damals Herr Lichtenhagen ausgerichtet?
07:05Ja, von Herrn Lombardi.
07:08Und der war leider schon weg.
07:10Das ist doch alles Quatsch.
07:12Herr Lichtenhagen, ein Betrüger?
07:13Ich glaube das nicht.
07:14Seefeld hat die Kommode für 8.000 Euro ersteigert.
07:17Wieso hat Lombardi nicht einmal mit der Wimper gezuckt, wenn er wusste, dass die Kommode so viel mehr wert ist?
07:22Gute Frage.
07:23Ja.
07:24Wenn er das Teil zuvor auf 150.000 Euro geschätzt hat, dann hätte er doch was sagen müssen.
07:28Ich werde auf jeden Fall nochmal bei ihm nachhaken.
07:30Ja, tun Sie das.
07:31Vielleicht löst sich diese schlimme Geschichte doch noch in Luft auf.
07:35Wäre mir auch am liebsten.
07:36So, ich muss los.
07:37Ich treffe ihn noch mit Robin.
07:39Tschüss.
07:40Ja, tschüss.
07:41Tut mir leid, dass ich nicht mehr tun konnte.
07:43Ich muss auch los.
07:44Vielen Dank für Ihre Hilfe.
07:46Sönke, warte.
07:48Torbens Verdächtigungen belasten einfach alles.
07:52Es gibt jedoch keine Leichtigkeiten dazwischen, Lorenzo und mir.
07:55Was ist denn wirklich so was Ernstes?
07:58Na, ich bin zumindest ernsthaft verliebt.
08:01Lorenzo ist so zärtlich und einfühlsam.
08:08Ach, Entschuldige.
08:09Warum binde ich das ausgerechnet dir jetzt auf die Nase?
08:12Ich hab euch schon mal gesagt, ich kann aushalten, dass andere nicht kurz vor der Scheidung stehen.
08:17Gibt es da schon was Konkretes?
08:19Ach, ich hab heute gekniffen.
08:21Na ja, wir hatten einen Geschäftstermin und ich hab mir fest vorgenommen, das Thema anzuschneiden,
08:25aber dann hab ich einfach nicht die richtigen Worte gefunden.
08:29Meinst du, das wird wieder was zwischen euch?
08:31Ach, um Gottes Willen, nein. Der Zug ist abgefahren.
08:34Aber weißt du, der letzte Schritt, der fällt mir einfach schwer.
08:39Ach ja, ich hab ja immer schon gesagt, ich hab einfach kein Händchen für Männer.
08:44Willkommen im Club.
08:46Hab ich so nicht gestern noch gesagt, Lorenzo ist der zärtlichste, zauberhafteste Frauenversteher aller Zeiten?
08:53Ach, ja. Er gibt mir das Gefühl, die tollste Frau zu sein, die er je getroffen hat.
08:59Ist doch schon mal was.
09:01Mhm.
09:02Das Gefühl hatte ich nur anfangs bei Frederik auch.
09:05Der Bar-Pianist.
09:07Mhm.
09:08Ja.
09:09Du solltest auf dich auffassen.
09:10Und? Wie macht man das, wenn man verknallt ist?
09:13Gute Frage. Nächste Frage?
09:15Äh, warum muss ich mich ausgerechnet in den Mann verlieben, der mit meinem Bruder im Clinch liegt?
09:22Oh Gott, Naomi, da möchte ich nicht mit dir tauschen.
09:25Ja, wenn ich mir vorstelle, mir wäre das gleiche mit Vincent passiert.
09:29Es tut mir weh, mich gegen Torben zu stellen. Aber Lorenzo ist kein Betrüger. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen.
09:44Ach, scheiße.
09:45Ah, da ist der Ausgleich. Das langersehnte Ding, das schmeißt die Mannschaften ab.
09:51Okay.
09:52Hier ein.
09:53Hallo.
09:59Halbzeit.
10:00Hey, machst du schon Schlaf, oder was?
10:02Ich dachte, du bist ein Päuschen.
10:05Machst du was?
10:06Du hast mir immer gewünscht, heute einen Hut auf dich beizuspielen.
10:09Das war jetzt noch wahr, dass ich da habe.
10:11Ich will mir nur noch ein bisschen spielen können.
10:14Oh, du bist ein Päuschen.
10:16Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
10:18Wie geht's denn jetzt weiter?
10:23Nach der ersten kommt die zweite Halbzeit, soweit ich weiß.
10:27Das weiß ich selber, du Schelm.
10:29Ich meine mit dir und deiner Ausbildung.
10:31Ach so.
10:32Weißt du doch, Flickenschild hat mich zwangsbeurlaubt.
10:35Und wenn er die Beurlaubung zurücknimmt?
10:37Das würde ich weitermachen.
10:38Na dann, Anschluss!
10:40Kennst du noch?
10:42Ich lach mich tot.
10:44Braucht ihr noch einen dritten Mann?
10:46Naja, drei sind eigentlich einer zu viel.
10:49Na gut, dann spielt ihr beide gegen mich.
10:52Ich meine, ich bin ja doppelt so alt wie ihr.
10:54Also habt ihr nur zu zweit eine Chance gegen mich?
10:57Borg, Borg, Borg.
10:59Borg, Borg.
11:01Ja gut, das Tor ist mal.
11:03Los geht's!
11:04Hey, hey, hey!
11:05Paul!
11:06Der hat echt einen Paul!
11:08Geht's noch?
11:09Hey, das war eine Schweine.
11:10Ich hab den überhaupt nicht berührt.
11:11Gelbe Karte, nenn jetzt mal.
11:12Na ja, vielleicht ein bisschen.
11:13Hey!
11:14Hey!
11:15Hey!
11:16Hey!
11:17Hey!
11:18Hey!
11:19Hey!
11:20Hey!
11:21Hey!
11:22Hey!
11:23Hey, hey!
11:42Hey, hey!
11:44Haben sie nach dem Essen noch keinen Wunsch?
11:46Ach nein, Danke, Herr Alvers.
11:49Außer ein kleiner Espresso geht bei bestem Willen nichts mehr rein.
11:52so viel gearbeitet hat wie sie ja da wird sich jetzt auch ruhig mal gut gehen lassen ich sitze
11:59aber nicht hier um eine rente zu feiern ich habe lediglich urlaub ich gesagt dass sie
12:05heute morgen noch einer gärtnerei ausgerufen haben aber nur für zwei stunden die sind aus
12:12dem gleichen holz geschnitzt wie ich kann ich von heute auf morgen die füße hochlegen was
12:17ich werde mir aber nicht wie sie mehrere jobs suchen ein pferdenetzwerk das ist ein nebenjob
12:24und ihr kutschunternehmen das macht mir spaß sehen sie und genau dafür möchte ich gern meinen
12:33urlaub nutzen herausfinden was mir am meisten spaß macht aber sie arbeiten doch noch weiter in der
12:38gärtnerei natürlich ich bin ein arbeitsteater aber nicht so eins wie sie sicher ich denke teilzeit
12:49und ein hobby das wäre eine gute balance für mich an was für ein hobby haben sie denn gedacht
12:54keine ahnung vielleicht fange ich mit einem museumsbesuch an
13:00so viel klar klar reparieren sie es bitte trotzdem dein auto soll der spaß dann kosten 5000 so viel
13:22wo willst du die kohle dann hernehmen werde sie schon irgendwie auftreiben und wie ich überleg mir
13:31was robin ich warne dich wenn du irgendwelche krummen dinger drehst nur um so ein haufen blech zu
13:36reparieren ja ich bin doch nicht bescheuert was willst du mit der karre überhaupt du musst deinen
13:40lappen auch eh abgeben das ist doch meine sache oder du brauchst nicht ganz so laut wenn ich verstehe
13:45dich auch so es wäre gut wenn du dich besser im griff hättest du warst für uns ziemlich aggressiv
13:50jan ist immerhin dein vater für dich war vielleicht ein vater für mich nicht da ehrst du dich aber
13:54gewaltig so dicke waren wir uns auch nie hat mich nie gefragt welche lehrer ich habe welche musik ich
14:01höre welchen sport ich mache das hat alles immer schön über kohle geregelt aber ihr versteht euch
14:09naja ich sag mal so wir haben eine ebene gefunden ich spiel jetzt auch in einer band zusammen und naja
14:16so als typ mag ich ihn aber als vater hatte ich nie viel von ihm ich dachte mal der ist nur bei mir so
14:22gleichgültig
14:27du bist ein dufter typ mit dem du viel spaß haben kannst aber ich sag dir eins erwarte bloß nicht zu viel von ihm
14:33versuchen sie bitte weiterhin gerstein zu erreichen ich brauche diesen schriftabgleich umgehend danke
14:40du glaubst also deine unterschrift auf dem vertrag ist gefälscht was heißt glauben ich weiß dass ich diesen
14:47vertrag nicht unterschrieben habe und wenn du es genau wissen willst ich glaube dass dein schicker liebhaber
14:53lorenzo lombardi meine unterschrift gefälscht hat danke nein es interessiert mich nicht außerdem wie
14:58redest du überhaupt mit mir du tust du als würde ich auch dahinter stecken entschuldige so war das
15:02nicht gemeint ich bin einfach ein bisschen mit den nerven runter naja und deswegen hängst du lorenzo
15:08jetzt auch noch dokumentenfälschungen anja betrug alleine reicht ihr wohl nicht mir geht er hat
15:12herausgefunden dass ich beweise gegen ihn sammle weil er die kirche um den wahren wert der kommode
15:17betrogen hat das behauptest du er musste mich unglaubwürdig machen deshalb hat er mir diesen
15:22verkauf untergejubelt du willst einfach nicht zugeben dass du dich verrannt hast glaubst du im ernst ich
15:27würde diesen mist durchziehen um mich zu bereichern so wie du dich aufführst lorenzo war bei mir er hat
15:35eine 5000 euro expertise gegen eine 150.000 euro expertise ausgetauscht von einem einbruch in deinem
15:43büro hast du mir gar nichts erzählt es wurde nicht eingebrochen und wie ist er dann reingekommen
15:48keine ahnung sagt du es mir du denkst ich etwas damit zu tun ich denke dass er dich benutzt hat
15:57deshalb hat er sich an dich ran gemacht du willst das nur nicht wahrhaben
16:01ja lichtnagen ist herr laroche jetzt immer noch nicht sagen sie ihm bitte dass er mich zurückrufen soll es ist dringend danke
16:23ja hannis das ist lieb von dir ariane wird sich bestimmt freuen ja in ordnung bis später tschüss
16:37wenn du einen kaffee möchtest kommst du genau richtig
16:42ach kaffee ist großartig wie geht es denn ariane naja sie hat etwas über pseudarthrose im internet gelesen und sie ist völlig durch den wind
16:55es ist eine komplikation nach einem karnbeinbruch die hand bleibt dann steif
17:01na dann wird sie wohl ihren ausflug nach london vergessen können
17:05ja ich meine sie kann ihn nächstes jahr ja nachholen aber das wird sie kaum trösten
17:10sie hat sich so drüber gefreut aber wenigstens haben hannis und ich ihr eine kleine überraschung vorbereitet
17:16deine tochter hat eine großartige mutter
17:20ist sönke sauerhaftig
17:23wir haben sogar zusammen fußball gespielt
17:27sönke und du
17:29ja sönke und ich und und robin ich habe gleich eine gelbe karte kassiert
17:34und dann haben wir noch elf meter geschossen
17:36weißt du ich glaube wir sind auf einem ganz guten weg
17:39so wie ich das einschätze wirft sönke ihr claudia vor dass wir nicht über das zweite kind gesprochen haben
17:46ja und mit robin ist das eis eigentlich schon gebrochen
17:49so einfach
17:50weißt du sönke und ich
17:52wir hatten nie so ein ähnliches verhältnis wie du mit ariane wir waren mehr so die die kumpeltypen
17:57es hört sich an als wärst du froh darüber
18:00nein nein wir haben ja nie wirklich zusammen gelebt
18:03so das reden war eher pastor hagen da
18:05und das hat dich nie gestört
18:07doch doch manchmal schon aber
18:09das hat sich so eingespielt
18:11und pastor hagen war sich ja viel kompetenter als ich
18:15und was ist mit robin
18:17ne ich werde auf jeden fall jetzt nicht seine ganze pubertät durcharbeiten
18:21und bei tee und räucherstäbchen sein seelenleben durchforschen
18:25sondern
18:26tja ich werde ihm wohl bei seiner jobsuche zur seite stehen
18:31ich werde ihm finanziell unter die arme greifen und
18:33ich werde ihm helfen gute arbeit zu finden
18:36wie der mann im jobcenter
18:38lehre ich liebe dein humor
18:43der junge ist groß genug dem muss ich nicht mehr das händchen halten
18:48wird dann gunter nicht böse wenn er uns schon wieder zusammen sieht
18:59genau darüber sollten wir reden
19:02gunter muss dir vertrauen
19:04sonst können wir unseren plan nicht durchziehen
19:07entschuldigen sie die störung
19:09ich hätte eine frage an sie
19:12natürlich
19:13es geht um die kommode die bei der auktion ersteigert wurde
19:16die burmeister kommode
19:17genau
19:18sagen sie sind sie sicher dass sie echtes
19:20hätte ich sie sonst auf 150.000 euro geschätzt
19:23das ist die summe die in ihrer expertise stand
19:26wenn ich das geschätzt habe habe ich es wohl auch reingeschrieben
19:29und warum haben sie denn zugelassen dass sie für 8.000 euro ersteigert wurde
19:34Cara du hast die auktion geleitet
19:37was hat Herr Lichtenhagen zu dir gesagt
19:39für welchen preis sollte die kommode weggehen
19:41er meinte 5.000 euro waren in ordnung
19:45aber hätte man nicht von anfang an das erstgebot viel höher setzen müssen
19:49das lag allein in Herrn Lichtenhagens hand
19:52trotzdem habe ich ihn nach dem verkauf extra darauf hingewiesen
19:55und
19:57er wollte sich mit dem käufer verständigen mehr weiß ich nicht
20:00ja danke entschuldigen sie die störung
20:04eine frage hätte ich noch
20:08sagen sie sind sie zufällig mit giovanni lombardi verwandt
20:12mit dem renaissance mann
20:14wussten sie dass bis ins 19. jahrhundert ein bild von ihm in meiner kirche hing
20:19wusste ich nicht welches
20:21welches die anbindung jesu am kreuz
20:23aber während des napoleonischen krieges ist es leider verschollen gegangen
20:27ich hatte keine ahnung dass giovanni lombardi lüneburg war
20:30sehen sie man lernt nie aus
20:32entschuldigen sie nochmals die störung
20:34schönen tag wiedersehen
20:36was fällt dir ein mich in deine lügen reinzuziehen
20:42es ging nicht anders
20:47heute abend ist eine vernissage in hamburg was meinst du
20:51geh mir da mit gunther hin und ich trinke brüderschaft mit ihm
21:09ich glaube diesem chef hat es kein wort
21:11hier steht überall dass pseudatrosen eine häufige spätfolge sein können
21:14hör mal
21:16vor allem nach einem kahnbeinbruch kann es zu der gefürchteten pseudatrosen kommen
21:20frau doktor berger ist morgen wieder da und bis dahin wolltest du dich nicht mehr aufregen
21:25ich weiß nicht wie ich diese ungewissheit bis morgen aushalten soll
21:28da habe ich eine prima idee
21:30da habe ich eine prima idee
21:32komm mal mit
21:34frag nicht so viel
21:36vor allem
21:45vor allem
21:47vor allem
21:49der
21:50uns
21:52wir
21:54unsere
21:56über
21:57We will understand it better by and by, by and by, by and by, when the morning comes, for the saints of God giving hope.
22:22Gunther.
22:23Und, wie geht's der Lady?
22:28Oh, prächtig. Der Ausritt hat dir gut gefallen. Und, kann ich meiner Lady auch eine Freude machen?
22:36Eine große sogar.
22:38Schieß los.
22:40Heute Abend ist in Hamburg eine Vernissage.
22:43Und da möchtest du gerne hin?
22:45Mit dir. Und mit Lorenzo.
22:49Tut mir leid, den Wunsch kann ich dir leider nicht erfüllen.
22:51Bitte, Gunther.
22:53Lorenzo belastet es sehr, dass du böse auf ihn bist.
22:56Dann soll er aufhören, dir ständig hinterher zu steigen oder dich zu küssen.
22:59Gunther.
23:00Ich verstehe sowieso nicht, wieso ihr so viel Zeit miteinander verbringen müsst.
23:03Er ist mein Cousin. Außerdem bin ich ihm unendlich dankbar.
23:09Ohne ihn wären wir beide nie wieder zusammengekommen.
23:12Bitte.
23:13Mir liegt viel daran, dass ihr euch gut versteht.
23:15Also gut, dann fahren wir heute nach Hamburg.
23:28Ich fasse da mal kurz mit ein.
23:29Ja, warte. Mel ist eine starke Frau.
23:32Sie will nicht wie ein kleines Mädchen beantwortet werden.
23:34Es geht ganz schnell. Ich bin gleich wieder zurück.
23:35Hallo, Gunther.
23:43Du verlierst da was.
23:46Was?
23:46Du verlierst da was.
23:48Oh! Entschuldigung. Oh mein Gott.
23:50Das hat mir schon mal.
24:03Einmal war es allerdings ein Gartenschlauch.
24:05Das tut mir leid.
24:06We will understand it better
24:22By and by
24:26We will understand it better
24:29By and by
24:32Bravo!
24:38Danke, Onkel Hannes. Danke. Du bist ja verrückt.
24:41Bedankt dich bei deiner Mutter.
24:43Du hast den Chor eing...
24:45Ich bin ganz sprachlos.
24:47Ich wollte dich endlich mal wieder lächeln sehen.
24:50So, jetzt gehst du dich aber wieder aus.
24:51Ja, ja. Ich danke euch. Ich bin euch so dankbar.
24:54Schön, dass ihr da wart.
24:56Bis bald, ja.
24:57Wunderbar. Bravo.
25:01Bravo.
25:02Kommen Sie gerne wieder mal vorbei.
25:05Ich muss in die Werkstatt.
25:06Danke, dass du das möglich gemacht hast.
25:09Für das Strahlen in Arianes Augen hat es sich gelohnt.
25:13Auf Wiedersehen.
25:15Wiedersehen. Tschüss.
25:16Tschüss.
25:17Also Mama, wenn ich jetzt immer so begrüßt werde,
25:19dann ziehe ich sofort wieder bei dir ein.
25:21Dann muss der neue Hauseigentümer dir aber erstmal einen Mietvertrag geben.
25:24Bis ich mich daran gewöhne.
25:26Wer weiß, ob das nötig ist.
25:30Wisst ihr, wem ich auf unserem Spaziergang begegnet bin?
25:33Doktor Seefeld.
25:35Ein Wort gab das andere und schließlich hat er die Sache mit den Ölfässern gestanden.
25:42Das ist jetzt nicht dein Ernst.
25:44Doch, doch. Ich war dabei, aber leider am Kiosk.
25:46Und als sie zurückkamen, hat er natürlich alles geleugnet.
25:49Da steht natürlich Aussage gegen Aussage.
25:51Ja, und das ist das Problem.
25:54Und was wäre, wenn ich einfach behaupte, ich wäre zu dem Zeitpunkt in der Nähe gewesen
25:58und hätte alles gehört?
25:59Ach, Julien, das ist lieb von dir.
26:01Aber als meine Enkelin würde man dir kaum Glauben schenken.
26:05Doch, es ist schon eine gute Idee.
26:07Oh, warte, ich hab da was.
26:12Siehst gleich wieder ganz manierlich aus.
26:15Nicht so zielfällig.
26:16Danke, danke.
26:18Okay, hier.
26:19Ich danke dir.
26:21Ohne dich hätte ich mindestens 100 Gramm Mehl eingebüßt.
26:23Ja, aber dank meiner Hilfe gleich ein paar Kilo.
26:26Ja, das kommt ungefähr hin.
26:27Entschuldigung.
26:28Ja, was soll's.
26:29So denken die Kunden vielleicht, ich hätte das Mehl selbst gemahlen.
26:32Das steigert vielleicht den Umsatz.
26:34Soll ich dir von drüben ein paar neue Sachen holen?
26:36Äh, es wäre vielleicht nicht schlecht, ja.
26:39Dann warte hier.
26:39Danke.
26:41Nein, ich muss mich bei dir bedanken.
26:44Naja, dass du trotz allem noch mit mir lachen kannst.
26:47Nach allem, was in letzter Zeit passiert ist.
26:49Du weißt doch, wenn etwas an mir robust ist, dann ist es mein Humor.
26:54Der orländische...
26:56Raus, raus.
27:00Oh je.
27:08Irgendwann werden wir ihn schon noch zu fassen kriegen.
27:12Erst dachte ich, werde ich mal Alfred auf ihn ansetzen.
27:15Damit er sich anruft, sobald Herr Seefeld hier auftritt.
27:19Ja.
27:20Ah, heute ist Ihr Glückstag.
27:23So ist es, Herr Dr. Seefeld-Böth.
27:26Nicht so schnell.
27:27Tut mir leid, ich habe einen sehr wichtigen Termin.
27:29Ja, verstehe.
27:30Aber was ich Ihnen zu sagen habe, ist wichtiger.
27:33Für Sie.
27:34Um was geht's denn?
27:36Um Ihr Geständnis.
27:39Tut mir leid, ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
27:41Wenn Sie ein Anliegen haben, kommen Sie doch bitte in mein Büro.
27:43Da sind wir ungestört.
27:44Meine Sekretärin macht Ihnen gern ein Termin.
27:47Ungestört.
27:47Das würde Ihnen so passen.
27:49Bitte?
27:49Frau Christiansen hat jedes Wort mit angehört vorhin.
27:55Sie haben mit Ihrem Vater im Rosenhausgarten die Ölfässer vergraben.
28:01Das habe ich nie gesagt.
28:02Ich kann das sogar vor Gericht bezeugen.
28:04Wollen Sie es wirklich darauf ankommen lassen?
28:07Ich meine, was werden Ihre Mandanten dazu sagen?
28:10Und die Kirche und vor allem Ihre Kinder?
28:15Was wollen Sie von mir?
28:16Kommen Sie nachher zu mir ins Rosenhaus.
28:19Dann sage ich es Ihnen.
28:21Und jetzt trinken wir erst mal eine schöne Tasse Darjeeling.
28:24Sehr gerne.
28:28Zwei Darjeeling, bitte.
28:29Kommen Sie gut.
28:41Herr Albers?
28:43Ja?
28:44Na?
28:44Frau Rose.
28:45Na, wie war es denn im Museum?
28:48Haben Sie schon mal die Goldschmiedearbeiten im Ostpreußischen Landesmuseum gesehen?
28:52Also, so was Schönes.
28:53Ja, ich bin gleich eine ganze Stunde in der Abteilung geblieben.
28:56Da haben Sie ja Ihren ersten Urlaubstag richtig genossen.
28:59Allerdings.
29:00Dann war ich noch ein Kaffee trinken.
29:02Anschließend in der Volkshochschule, um mir das Kursmaterial zu besorgen.
29:05Und dann, dann habe ich in der Gärtnerei ein bisschen Ware sortiert.
29:09Schon wieder?
29:10Ich denke, Sie haben frei.
29:11Das muss Merle ja nicht wissen.
29:12Sie hat ja genug momentan mit dem Hofladen zu tun.
29:15Und ich habe Zeit.
29:17So, jetzt will ich noch ein bisschen Gemüse einkaufen.
29:19Anschließend noch zum Schlachter.
29:20Ich möchte nämlich heute Abend meine guten Rinsrouladen machen.
29:24Also, nach Ruhe hört sich das aber nicht an, Frau Rose.
29:27Höre ich da eine leise Kritik, Herr Albers?
29:30Also, Sie können ruhig mal ein paar Gänge runterschalten, Frau Rose.
29:34Das sagt der Richtige.
29:35Also, wenn ich nicht irre, kommen Sie gerade von Ihren Kutschpferden.
29:39Ja, da kann ich mich so schön entspannen bei Lotte und Mio.
29:43Sie sind auch ein Teil Ihrer Arbeit.
29:47Ein Teil Ihrer vielen, vielen Tätigkeiten.
29:50Haben Sie auch wieder recht.
29:52Wissen Sie, ich habe über 40 Jahre lang mein Leben organisiert.
29:57Warum soll ich denn damit jetzt aufhören, nur weil ich 65 geworden bin?
30:02So, jetzt möchte ich gerne Mio und Lotte sehen.
30:06Nein.
30:07Ja.
30:07Kommt sie.
30:10Was ist denn hier los?
30:11Wie schön, dass Sie zur Venisage mitkommen.
30:19Wir können sofort los.
30:21Das ging aber schnell.
30:23Ich habe Lorenzo gleich angerufen, als du zugesagt hast.
30:26Er war zufällig in der Nähe.
30:28Sie sind wohl immer in der Nähe.
30:30Ich muss auch noch schnell etwas erledigen.
30:31Willst du dich umziehen?
30:33Nein, die Sachen sind vermehrt.
30:34Ist das alles kaputt gegangen?
30:36Nein, ich möchte sie nur nicht so bemehrt im Laden stehen lassen.
30:39Du bist wirklich zu hilfsbereit.
30:42Ich bemühe mich nur mehr, der Gegenüber so normal zu sein, wie du es wolltest.
30:46Kein Problem.
30:47Wir warten im Auto auf Sie.
30:55Nach Scheidung sieht das aber nicht aus.
30:57Überleg dir lieber, wie du ihn heute Abend um den Finger wickelst.
31:00Ich mache das schon.
31:04Ich weiß, was Bildungsbürgern gefällt.
31:06Ich weiß, was Bildungsbürgern gefällt.
31:36Ich habe nur gerade keine Zeit.
31:38Keine Sorge.
31:39Ich mache ja nicht einen auf Super-Daddy.
31:42Was ist das wegen der eines Unfalls?
31:46Jetzt habe ich zwei Anzeigen an der Backe.
31:49Der Unfall, der geht wenigstens auf mein Konto.
31:51Aber diese dämliche Ringdiebstahl-Sache.
31:56Hast du denn der Polizei erzählt, dass das ein Autorennen war?
32:00Tom hat mir davon abgeraten.
32:02Sonst wäre ich richtig am Arsch gewesen.
32:04Ich habe auch nichts gesagt.
32:06Ich weiß natürlich nicht, was Ariane macht.
32:08Und ihre Mutter.
32:12Muss ich dann halt durch.
32:14Hauptsache, ich kann die Ausbildung im Hotel zu Ende machen.
32:17Macht dir den Spaß?
32:19Spaß ist übertrieben.
32:20Aber wir sind ja nicht bei Wünscht dir was.
32:22Sag mal, was hast denn du eigentlich gelernt?
32:34Ja, ich...
32:35Ich habe studiert.
32:38BWL.
32:39Nett.
32:40Drosahemd und so.
32:42Drosahemd, na ja.
32:44Nett weiß ich auch nicht.
32:45Ich muss ja nebenbei jobben.
32:46Ich hatte ja schon eine Familie.
32:47Oh, Entschuldigung.
32:57Ja, Mertens.
33:00Ach, schon fertig.
33:02Nein, nein, nein.
33:03Das ist wunderbar.
33:05Ja, ich komme gleich vorbei.
33:06Danke.
33:07Wiederhören.
33:11Lust auf eine kleine Überraschung?
33:13Und, freust du dich?
33:26Wow.
33:28Klar, aber das kann ich nicht zahlen.
33:30Nicht alles auf einmal.
33:32Mach dir keine Sorgen.
33:34Das ist ein Geschenk.
33:36Danke.
33:39Und ich habe auch noch was anderes für dich.
33:41Du liebst doch Autos, oder?
33:44Ich könnte dir eine Ausbildungsstelle zum Kfz-Mechatroniker besorgen.
33:49Ich habe einen guten Bekannten in Erlangen.
33:50Der hat eine Autowerkstatt.
33:52Wenn du willst, kannst du sofort anfangen.
33:56Erlangen.
33:57Ich besorge dir natürlich eine Wohnung.
33:59Das ist ja klar.
34:01Das ist alles ganz schön viel auf einmal.
34:02Ich danke dir für jeden Fall erstmal.
34:03Klar.
34:04Ich muss darüber nachdenken.
34:05Okay.
34:09Jan.
34:10Was?
34:11Was soll denn das?
34:14Ich will ihm nur zeigen, dass er mir wichtig ist.
34:18Das ist doch das, was du wolltest, oder?
34:20Du belohnst deine Dummheit.
34:23Nein.
34:24Ich zeige ihm, dass ich mich um ihn kümmere.
34:27Das ist nicht kümmern, das ist freikaufen.
34:29Und was ist das mit der Stelle in Erlangen?
34:33Das...
34:33Das ist sein Traumberuf.
34:36Und den kann er dort erlernen.
34:37Was ist denn daran schon wieder falsch?
34:38Nichts.
34:39Es sieht nur so aus, als wolltest du ihn zum zweiten Mal loswerden.
34:43Diese Leerstelle ist nun mal in Erlangen, weil ich dort eine Wohnung habe.
34:47Wo du nie bist.
34:48Du kapierst es einfach nicht.
34:50Für Kinder muss man da sein.
34:51Man kann sie nicht einfach kaufen.
34:52Natürlich bin ich für meine Kinder da.
34:54Aber eben nicht so wie du.
34:55Du überrollst sie.
34:57Wie du andere Menschen auch überrollst.
34:59Das ist Blödsinn.
35:00Ich war auf meine Art für Sönke da und ich werde auch auf meine Art für Robin da sein.
35:04So, bitteschön.
35:15Dankeschön.
35:16Tschüss, Frau Rose.
35:17Bis zum nächsten Mal.
35:18So, wir sehen.
35:19Hier ist die Rouladen.
35:21Träumig oder duftet es hier nach deinen Rouladen?
35:23Kein Traum.
35:24Sie sind gleich fertig.
35:25Wo ist denn die Aushilfe?
35:26Na, die habe ich nach Hause geschickt.
35:28Ich bin doch sowieso hier.
35:29Da kann ich doch die paar Kunden bedienen.
35:30Du sollst dich ausruhen und die Füße hochlegen.
35:33Ach so.
35:33Bloß, weil ich 65 geworden bin.
35:35Hier, guck mal.
35:36Join.
35:37Join.
35:38Toll.
35:38Weil du Urlaub hast.
35:40Dann darf ich wohl auch nicht kochen?
35:42Kochen ist eine Ausnahme.
35:43Ach, guck mal einer an.
35:45Hunger.
35:47Was hast du denn hier überhaupt an?
35:48Habe ich noch nie gesehen.
35:49Schick, oder?
35:50Gehört runter.
35:52Habe ich was verpasst?
35:53Nein.
35:55Ich habe uns vermehlt.
35:58Ja, wie?
35:59Ja, mir ist ein Meelsack geplatzt.
36:01Buff.
36:03Ach, wegen der Scheidung.
36:04Was?
36:05Nein.
36:06Nein, das war mehr so eine Art Unfall.
36:11Ich gehe jetzt Kartoffeln schälen.
36:12Bitte, bitte.
36:37Bitte nehmen Sie Platz.
36:38Herr Dr. Seefeld, bitte.
36:42Im Garten dieses Hauses wurden drei Fässer mit Altöl gefunden, die bereits korrodiert
36:46waren und das Erdreich verschmutzt haben.
36:49Ihr Vater hat mir damals das Haus verkauft, ohne die Fässer auch nur zu erwähnen.
36:55Und Sie haben beide darüber geschwiegen.
36:58Bis heute Morgen.
36:59Da haben Sie vor Frau Christiansen und vor meiner Großmutter zugegeben, dass Ihr Vater die
37:03Fässer im Garten vergraben hat.
37:05Deswegen ist es nur gerecht, wenn Sie für die Sanierungskosten aufkommen.
37:09Stell ich hier vor Gericht.
37:10Wenn Sie dorthin wollen, rufe ich gerne die Polizei an.
37:16Dann ist Ihr guter Ruf hin und billiger wird es auch nicht.
37:19Nein, nein, nein.
37:20Warten Sie.
37:21Was verlangen Sie?
37:25Sie müssten nur öffentlich erklären, dass Ihr Vater die Fässer in unserem Garten vergraben
37:29hat und dass Sie sich aus moralischen Gründen dazu verpflichtet fühlen, für den Schaden
37:33aufzukommen.
37:33Sie zahlen die 400.000 Euro und damit ist die Sache erledigt.
37:37Und keiner erfährt, dass ich die Fässer mit vergraben habe.
37:40Kein Mensch.
37:42Sie bleiben der unbescholtene Bürger, als der Sie alle Welt kennt.
37:45Meinetwegen, ich werde alles in die Wege leiten.
37:51Morgen, Herr Seefeld.
37:56Ich habe übrigens nie geglaubt, dass Frau Christiansen etwas gehört hat.
38:01Aber man muss wissen, wann man verloren hat.
38:04Sehr gut.
38:15Glückwunschmann.
38:15Ach, Kinder.
38:18Ich danke Euch.
38:21Nur, das Rosenhaus gehört mir leider trotzdem nicht mehr.
38:29Ja, bitte.
38:36Ich dachte, Du bist in Hamburg.
38:39Jan, Du musst mir helfen.
38:40Ich weiß nicht, wie ich ans Hünker rankommen soll.
38:50Der macht total dicht.
38:52Was soll ich da tun?
38:55Dich bei ihm für mich einsetzen.
38:57Ich denke, das bist Du mir schuldig, nach allem, was ich die letzten 30 Jahre geleistet habe.
39:01Klar, weil ich mich immer so fein rausgehalten habe.
39:07Ein schlechter Vater war.
39:08Ist das, was Du mir sagen willst?
39:09Sönke macht mir Vorwürfe, weil er nichts von seinem Bruder wusste.
39:15Dabei haben wir es gemeinsam beschlossen, ihm nichts zu sagen.
39:17Ja, aber dass Robin dieser Bruder ist und dass er sich an Sönke rächen will, ihm das zu verschweigen, das hast ganz allein Du beschlossen.
39:26Also lass mich da raus.
39:26Ich konnte Sönke nicht plötzlich die Wahrheit sagen.
39:34Ich hatte Angst um ihn.
39:36Um ihn oder um Dich?
39:40Wie kann man nur so gemein sein?
39:43Claudia, versuch doch einfach mal nur die Wahrheit zu sagen.
39:46Ohne immer nur an Dich zu denken.
39:55Komm, Claudia.
39:56Kann ich Dir nichts anbieten?
40:10Du hast nie Erikas Rindzohle angegessen, sonst würdest Du jetzt nicht fragen.
40:16Denkst Du noch an Jans Geschenk für Robin?
40:20Der Junge hat sich und Ariane mit dem Wagen fast umgebracht.
40:23Tja, Jan hat ja auch ein richtig schlechtes Gewissen.
40:27Davon kann er sich nicht freikaufen.
40:30Vielleicht hat er es einfach nicht besser gelernt.
40:33Ich habe langsam das Gefühl, dafür ist es bei ihm zu spät.
40:37Wegen Sönke?
40:38Weil er es bei ihm auch nicht so richtig hingekriegt hat?
40:40Es stört ihn nicht mal, dass er sich einen Ersatzvater gesucht hat.
40:44Diesen Pastor Hagen.
40:45Das erschreckt mich richtig.
40:47Tja.
40:48Vielleicht würde Jan sich ja gerne ändern, weiß aber nicht wie.
40:51Den Eindruck hat er nicht gemacht.
40:53Führere Räder noch mal mit ihm.
41:02Das ist meine Empfehlung nach einem reichhaltigen Essen.
41:06Danke schön.
41:08Mh.
41:08Oh, der tut gut.
41:14Ich glaube, Merle und ich, wir haben es etwas übertrieben.
41:17Klingt so, als ob die Rinderrouladen gelungen waren.
41:21Besser jedenfalls als mein erster Urlaubstag.
41:23Wieso, was passiert?
41:25Gar nichts.
41:26Das ist es ja eben.
41:27Wieso gar nichts?
41:29Sie waren im Museum, dann haben Sie Kaffee getrunken
41:32und dann haben Sie sich das Programm von der Volkshochschule besorgt
41:35und dann haben Sie auch noch zum Schluss eine Rinderroulade gekocht.
41:38Trotzdem, ich fühle mich irgendwie leer.
41:42Frau Wohse, Sie haben Ihr Leben lang immer gearbeitet.
41:46Jetzt sind Sie sich mal langsam ans Nichtstun gewöhnen.
41:49Ja, eigentlich würde ich ja herausfinden, welches Hobby mir am meisten Spaß macht.
41:54Aber das ist mir noch nicht gelungen.
41:57Dann haben Sie doch ein bisschen Geduld mit sich.
42:00Und wenn das nicht meine Stärke ist?
42:02Dann müssen Sie das eben lernen.
42:04Und Sie meinen, das kriege ich noch hin?
42:05Sie haben immer so viel Geduld mit anderen Leuten gehabt.
42:08Dann haben Sie doch mal ein bisschen Geduld mit sich selber.
42:16La Roche?
42:17Na endlich, Torben Lichtenhagen.
42:20Hat Ihnen Ihre Sekretärin nichts von meinen Anrufen erzählt?
42:22Was kann ich für Sie tun?
42:24Ich warte hier auf Ihre eidesstaatliche Erklärung,
42:26dass Sie die Kommode von Lombardy gekauft haben.
42:29Anstattdessen flattert mir ein Kaufvertrag ins Haus,
42:31in dem ich der Verkäufer sein soll.
42:33Was genau ist Ihr Problem?
42:34Ich glaube, dass Lombardy Sie bestochen hat.
42:37Ich habe die Burmeister-Kommode von Ihnen gekauft.
42:39Und nur das kann ich bestätigen.
42:41Und jetzt belästigen Sie mich bitte nicht weiter.
42:48Holla, Türklopfer, stellst du dich?
42:49Dieser Mistkerl.
42:51Lombardy!
42:54Du kannst ihm den Betrug immer noch nicht nachweisen.
42:56Noch schlimmer, mittlerweile stehe ich selbst am Pranger.
42:58Wieso das?
42:59Er schiebt mir seinen eigenen Mist in die Schuhe.
43:01Plötzlich soll ich die Kommode an La Roche für 150.000 Euro verkauft haben.
43:05Aber La Roche kann doch bestimmt bezeugen, dass es nicht so war.
43:07Ach, La Roche, Seefelde und Lombardy stecken alle unter einer Decke.
43:10Und ich stehe plötzlich alleine da.
43:12Noch nicht mal meine eigene Schwester glaubt mir noch.
43:14Wundert dich das?
43:15Die ist in Lombardy verknallt.
43:16Dieses Schwein nutzt sie nur aus, um mir zu schaden.
43:20Aber wenn er sich verletzt, dann kriegt das mit mir zu tun.
43:22Das schwöre ich dir.
43:23Das kann doch nicht sein, dass mir keiner mehr glaubt.
43:27Ich glaub dir.
43:30Jesus aber sprach, Vater, vergib ihnen.
43:34Denn sie wissen nicht, was sie tun.
43:37Sönke.
43:40Entschuldigung, die Tür war offen.
43:43Ich hab leider keine Zeit.
43:45Ich gehe auch gleich wieder.
43:48Ich wollte dir nur etwas sagen.
43:53Ich habe einen großen Fehler gemacht.
43:59Aber auch wenn es dir vorkommt, wie Berechnung,
44:02ich habe das nur aus Liebe zu dir getan.
44:09Der Ring, den Robin geklaut haben soll,
44:14ich hab ihn gestohlen.
44:15Du?
44:18Ich wollte, dass er ins Gefängnis geht.
44:20Du hast ihn in den Ring geklaut und ihn in den Robins Sachen versteckt?
44:24Ich wollte, dass er aus meinem Leben verschwindet.
44:27Aus unserem Leben, Sönke.
44:28Du bringst meinen Bruder unschuldig ins Gefängnis
44:30und verkaufst es mir als Liebesbeweis?
44:33Ich bereue das so sehr.
44:36Auf diese Liebe kann ich verzichten.
44:42Morgen früh gehe ich zur Polizei und zeige mich selbst an.
44:44Es tut mir so leid.
44:50Glaub mir das doch.
44:52Lass mich allein.
44:53Guck.
45:04Komm.
45:05Komm.
45:05Can I talk to you about it?
45:25Yes, of course.
45:26But if you don't want, then I'll go back.
45:28No, Vera, please.
45:30It's not always complicated.
45:32That life is complicated.
45:34Auch wenn du das nicht sehen willst.
45:36Ja, ich danke dir, dass du mir in meinem hohen Alter
45:41noch so eine nette Nachhilfestunde gibst.
45:45Spar dir deinen Sarkasmus.
45:47Die Welt dreht sich nicht nur um dich.
45:50Was ist das jetzt?
45:52Wieder mal die alte Platte, dass ich als Vater nur ein Versager bin?
45:56Hast du dich schon mal gefragt, wie Robin sich im Heim gefühlt hat?
45:59Oder im Gefängnis?
46:01Seit wann interessierst du dich denn für den Jungen?
46:03Du hast mir doch erklärt, dass du ihn gar nicht magst.
46:05Es geht nicht um ihn.
46:07Es geht um dich.
46:08Ich werde dem Jungen jedenfalls keine Gesprächstherapie aufs Auge drücken.
46:12Wenn er mit mir reden will, dann wird er schon kommen.
46:14Ich hatte gehofft, du hast etwas mehr Verantwortungsgefühl.
46:21Verantwortungsgefühl?
46:23Ich habe Verantwortungsgefühl.
46:25Nur rede ich nicht die ganze Zeit darüber.
46:27Ach was?
46:28Die Bedürfnisse anderer Menschen sind dir doch völlig egal.
46:33Am besten du kümmerst dich nur noch um dich selbst.
46:36Ja, vielleicht sollte ich das machen.
46:39Wenn du überhaupt nichts an mir gefällt, warum bist du dann mit mir zusammen?
46:43Wenn ich für dich nur noch bequem, verantwortungslos und ohne Einfühlungsvermögen bin,
46:47dann sollten wir uns vielleicht besser treten.
46:56Das sind Neuigkeiten vom Rosenhaus.
46:57Kannst du das Haus zurückkaufen?
46:58Es war etwas ganz Merkwürdiges.
47:01Er sagte, er wäre für diese Entscheidung nicht verantwortlich.
47:06Das klingt ja mysteriös.
47:07Da kommt gerade ein fürchterlicher Gedanke.
47:09Was ist, wenn dieser Perl ein Strohmann von Seefeld ist?
47:12Das ist selber eine Geständnis.
47:13Das hast du nicht für mich gemacht,
47:15sondern mit Sündke dir verzeiht.
47:17Ich bin doch für dich gestorben.
47:21Das glaubst du ihm doch hoffentlich nicht.
47:25Ich habe einen Termin, ich muss los.
47:27Wir reden später.
47:28Danke.
47:30Ja, ich habe langsam das Gefühl,
47:32dass du jede Gelegenheit nutzt, um Gunther wieder nah zu sein.
47:35Bitte?
47:37Ja, du solltest begreifen, dass du hier nicht mehr die Hausherrin bist.
Comments