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Putins Kriegswirtschaft wankt: Russische Banken brauchen Milliardenhilfen, doch die Staatsreserven schrumpfen. Droht Russland mitten im Ukraine-Krieg eine gefährliche Finanzkrise?

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Transkript
00:00Russlands Wirtschaft steht am Abgrund. Was lange wie eine stabile Kriegswirtschaft wirkte,
00:11zeigt jetzt deutliche Risse. Russische Großbanken schlagen Alarm. Sie fordern staatliche Milliardenhilfen,
00:17um drohende Kreditausfälle abzufedern. In internen Papieren ist von einer akuten Belastung durch
00:23nicht mehr bedienbare Darlehen die Rede. Offiziell wird darüber kaum gesprochen,
00:27doch die Gefahr einer neuen Bankenrettung wächst. Der Ukrainekrieg hat tiefe Spuren im russischen
00:32Haushalt hinterlassen. Um trotz westlicher Sanktionen Stabilität zu demonstrieren,
00:36pumpte der Kreml Milliarden in die Rüstungsindustrie, hob die Löhne für Soldaten an und zahlte
00:42großzügige Sozialleistungen. Diese Strategie sorgte zunächst für Wachstum, allerdings auf Pump. Die
00:48Inflationsrate stieg, ebenso die Zinsen. Der Staat griff immer stärker auf seine Rücklagen zurück. Die
00:54russische Zentralbank stemmt sich mit aller Macht gegen die Inflation. Der Leitzins liegt inzwischen bei
00:5920 Prozent. Ein Niveau, das Investitionen nahezu unmöglich macht. Firmen können sich kaum noch
01:05finanzieren. Die Wirtschaft verliert an Tempo. Der Internationale Währungsfonds sieht Russlands
01:11Wachstum bereits deutlich schrumpfen. Für 2026 wird nur noch ein Plus von 0,9 Prozent erwartet.
01:18Besorgniserregend ist auch der Blick auf die Staatsreserven. Seit Kriegsbeginn sind die
01:24flüssigen Mittel des Nationalen Wohlstandsfonds um rund ein Drittel geschrumpft. Experten rechnen
01:29damit, dass sie schon 2025 nahezu aufgebraucht sein könnten. Gleichzeitig sinken die Einnahmen aus dem
01:35Öl- und Gasgeschäft. Einer der wichtigsten Stützpfeiler des russischen Haushalts. Die russische
01:40Bevölkerung könnte die Auswirkungen bald zu spüren bekommen. Löhne steigen nur noch langsam. Rentner
01:46profitieren kaum. Sollte der Staat bei Sozialausgaben sparen müssen, dürfte der
01:50innenpolitische Druck steigen. Experten halten Kürzungen für unvermeidlich, wenn keine neuen
01:56Finanzquellen erschlossen werden. Damit droht nicht nur ein Finanzkollaps, sondern auch ein
02:00politischer Wendepunkt für Wladimir Putin.
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