Kulturbranche in der EU: Mehr Frauen, aber schlechter bezahlt
Das Jahr 2024 markiert in der EU den niedrigsten geschlechtsspezifischen Unterschied bei der Beschäftigung im Kulturbereich binnen zehn Jahren. Allerdings verdienen Männer in 26 Mitgliedstaaten in der Branche immer noch mehr als Frauen.
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00:00Arbeiten in der EU bald mehr Frauen als Männer im Kulturbereich?
00:08Binnen zehn Jahren ist der geschlechtsspezifische Unterschied bei der Beschäftigung im Kulturbereich in der EU von 6,4 Prozentpunkten 2015 auf 0,8 Prozentpunkte im Jahr 2024 gesunken.
00:22Dies ist der geringste geschlechtsspezifische Unterschied in den vergangenen zehn Jahren.
00:262024 war der Anteil der Frauen im Kulturbereich in 16 EU-Ländern sogar höher als der der Männer, insbesondere in Lettland und Estland.
00:35In elf EU-Staaten war hingegen der Anteil der Männer höher, vor allem in Spanien und Italien.
00:40In Griechenland, Rumänien und Österreich gab es fast keine geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Beschäftigung im Kulturbereich.
00:47Auch wenn das Geschlechterverhältnis bei der Beschäftigung heutzutage ausgewogener ist, spiegelt sich dieses Gleichgewicht noch immer nicht in den Verdiensten wider.
00:582022 lag der Bruttostundenverdienst der Männer im Schnitt 13,5 Prozent über dem der Frauen.
01:04Am größten war die Schere im Sektor Druck und Vervielfältigung von bespielten Tonträgern.
01:09Dort bezogen 25,9 Prozent der Frauen Niedriglohn im Vergleich zu 12,4 Prozent der Männer.
01:16Auch bei der Produktion von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen, Tonaufnahmen und im Musikverlag bezogen 23,0 Prozent der Frauen Niedriglohn, aber nur 15,1 Prozent der Männer.
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