- 1 year ago
Eine Leiche liegt in einem Wäschewagen in einem Hotel. Der Geschäftspartner des Opfers erzählt Derrick, dass sein Freund auf einen alten Bekannten gewartet habe.
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00:00Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
00:15Hier bei Lammers, ein Augenblick bitte.
00:20Herr Lammers, bitte Telefon.
00:24Ich komm.
00:30Ja bitte.
00:43Hallo, wer ist da?
00:48Er ist noch zu Hause. Er ist noch in der Maison.
00:52Er ist noch in der Maison.
00:56Es war jemand am Operator, aber er hat aufgelegt.
00:59Eine falsche Verbindung.
01:01Ja, seit Tagen falsche Verbindungen.
01:03Gestern Abend, heute Nacht und jetzt schon wieder.
01:06Der Anrufer vergisst sich zu entschuldigen.
01:08Ja, das tut er allerdings.
01:28Herr Rotte, rufen Sie mal mein Büro an.
01:41Hier bei Lammers, einen Moment bitte.
01:54Wer ist das?
01:56Er soll mir Herrn Huber geben.
01:58Herrn Huber, bitte.
01:59Achim?
02:01Achim?
02:03Ja, was gibt's denn?
02:05Achim, ich hatte wieder einen Anruf.
02:08Es wurde nach mir gefragt, aber wenn ich an den Apparat ging und mich meldete, wurde nicht geantwortet.
02:13Etwas ähnliches bei euch?
02:15Moment, da muss ich fragen.
02:16Herr Busse!
02:17Ja?
02:18Hatten wir Anrufe für einen Lammers, die etwas merkwürdig waren?
02:23Herr Busse sagt, es wurde zweimal nach dir gefragt, aber kein Name genannt.
02:27Ja, eine männliche Stimme.
02:30Akzent, Moment.
02:32Hatte der Mann einen Akzent?
02:33Das kann ich nicht sagen.
02:35Er sagt, ihm sei nichts aufgefallen.
02:37Gut, ich komme jetzt.
02:41Herr Rote?
02:43Ja, bitte.
02:44Kein Essen heute, Herr Rote.
02:45Ich esse auswärts.
02:46Und sollten wieder Anrufe erfolgen dieser Art, notieren Sie den Wortlaut, die Uhrzeit und
02:51alles, was Ihnen sonst noch auffällt.
02:53Auch, Herr Rote.
03:12Herr Rote.
03:13Herr Rote.
03:14Ja, ich sage, es ist schlau.
03:15Ich denke, ich weiß nicht, war dasher Das ist, was mir erfolgt.
03:16Ich habe kein Leben, was mir erfolgt.
03:17Ich nehme meine Erregelung.
03:18Ich nehme meine Erregelung.
03:19Ich nehme meine Erregelung.
03:20Sie smeagen etwas nicht mehr, aber es ist wie eine Lauf-Warte.
03:25Sie müssen noch eine Lauf-Warte, die Uhrzeit werden.
03:26UNTERTITELUNG
03:57Die Telefonanrufe beunruhigen dich?
04:00Mich beunruhigt alles, was ich mir nicht erklären kann.
04:09Was vermutest du?
04:12Meine Anwesenheit wird überprüft.
04:19Du hast einen Termin um 10. Sollen wir den absagen?
04:23Ja, das habe ich mir auch schon überlegt.
04:27Wie sollst du ins Hotel kommen?
04:29Vielleicht ist das nicht richtig.
04:31Wir rufen an, verabreden anderen Ort.
04:36Sie würden nach dem Boot fragen.
04:38Kann ich sagen, ich habe ein paar Telefonanrufe gehabt, die ich mir nicht erklären kann.
04:43Das kann ich nicht machen.
04:45Die würden sofort Manschetten kriegen und das ganze Geschäft wäre im Eimer.
04:50Herr Busse?
04:51Ja?
04:54Kann ich mal Ihren Wagen kriegen?
04:56Gerne, Herr Lamasse.
05:14Kannst du die überfahren?
05:15Einen Vorteil hat er. Er ist unauffällig.
05:18Das ist eine Unaufhälle.
05:30Was ist denn hier?
05:31Was ist denn hier?
05:42Steigen Sie nicht in den falschen Wagen ein?
05:44Erzähl Ihnen vor dem Telefonanrufen.
05:45Was ist denn los?
05:46Was ist denn los?
06:00Untertitelung des ZDF, 2020
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23:29Das wird Helga sein.
23:31Ich habe Ihnen noch nicht gesagt, wer Helga ist.
23:33Helga Lupin ist eine Freundin ihres Onkels, ihres Bruders gewesen.
23:38Eine sehr gute Freundin, die fast schon zum Hause gehört, um es mal so zu sagen.
23:42Einen Moment, bitte.
23:51Was sind das für Leute?
23:52Ein Dorfschullehrer und sein Sohn.
23:54Sie sind ganz in Ordnung.
23:59Das ist Herr Lammers, der Bruder von Arthur, sein Sohn, Frau Lupin.
24:03Guten Tag.
24:04Guten Tag.
24:06Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich kann es selbst nicht glauben.
24:10Was ich mir denken kann, wenn Sie meinen Bruder gekannt haben.
24:14Ich bin nur mal schnell vorbeigekommen, weil ich von Herrn Huber gehört habe,
24:17dass Sie dabei sind, die Wohnung zu beziehen. Ich will Sie nicht stören.
24:20Aber bitte nehmen Sie doch Platz.
24:22Nein, danke. Ich bin leider sehr in Eile.
24:24Ja, wir haben ja auch alles besprochen. Ich gehe gleich mit.
24:27Vielleicht sehen wir uns heute Abend?
24:30Könnten wir nicht miteinander essen?
24:31Das ist eine gute Idee. Soll ich Sie abholen? So gegen acht?
24:34Ja.
24:36In Ordnung. Vielen Dank.
24:38Also gut, bis dann.
24:47Siehst du Schwierigkeiten?
24:48Ich weiß nicht.
24:49Jedenfalls hat er zugesagt, dass er das Testament mit mir bespricht.
24:53Allerdings weiß ich auch nicht, was drinsteht.
24:55Sind Sie draußen?
24:56Ja, wie gesagt, wie.
24:56Siehst du sie?
25:03Ja.
25:04Können wir den noch tun?
25:08Sehr gut.
25:08Was sagst du denn dort?
25:32Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
25:37Schau dir mal die Bilder an.
25:42Was hältst du davon?
25:44Soll ich mal fragen, ob sie echt sind?
25:47Und was sie wert sind?
25:49Wen willst du fragen?
25:50Den Diener?
25:51Oh, Butler.
25:52Das können wir nicht machen.
25:53Menschenskind.
25:58Das ist eine Wende.
25:59Was?
25:59Eine Lebenswende.
26:03Haben Sie noch einen Wunsch?
26:04Ja, ich, äh, was haben Sie denn zu trinken?
26:13Sagen Sie mir, was Sie möchten.
26:16Ähm, ne, Sekt.
26:19Bevorzugen Sie trocken oder halbtrocken?
26:22Sie können auch Champagner haben.
26:24Hm, Champagner.
26:28Sehr gut.
26:28Du, Hans.
26:32Also, der schafft mich.
26:53Die Firma Lammers ist eine Verkaufsorganisation.
26:56Sie hat ein Vertriebsnetz.
26:57Ja, aber was?
26:58Was wird vertrieben?
26:59Ja, alle möglichen Industriegüter.
27:01Das hört sich alles so allgemein an.
27:02Das ist so unklar.
27:05Ich warte noch auf Unterlagen.
27:07Die müssen jeden Moment kommen.
27:09Der Akte Lammers.
27:14Aha.
27:15Jetzt wird's schon interessanter.
27:17Da lag mir was vor gegen die Firma Lammers.
27:20Verdacht auf illegalen Waffenhandel.
27:22Na also.
27:23Der aber nicht bewiesen werden konnte.
27:25Lammers hat sich damals damit rausgeredet,
27:26dass er selber getäuscht worden ist.
27:29Er hat den Transport von Containern übernommen,
27:31ohne zu wissen, was drin war.
27:32Und was war drin?
27:34Handfeuerwaffen, automatische Waffen,
27:36Panzerabwehrraketen und so weiter.
27:37Aber Lammers kam aus der Sache damals heil heraus.
27:40Waffenhandel ist kein gutes Wort im Zusammenhang mit einem Mord.
27:44Übernachrichten, natürlich, das BKA, geben alle Ermittlungen bekannt und dann arbeiten wir weiter,
27:49als hätten wir es mit einem ganz gewöhnlichen Mord zu tun.
27:51Der Mörder, welche Motive auch immer gehabt hat, war ein Modell.
27:55Und da recherchieren wir.
27:57Ich muss gestehen, dass ich selten so gut gegessen habe.
28:04Was für eine Küche.
28:05Was sagst du, Hans?
28:06Ganz deiner Meinung.
28:07Aber ausgesucht haben Sie.
28:08Das heißt, dass Sie vom Essen was verstehen.
28:12Vom Wein natürlich auch.
28:16Entschuldigen Sie, wenn ich eine gewisse gute Laune so offen zeige.
28:21Aber ich habe meinen Bruder jahrelang nicht gesehen,
28:24was es mir leichter macht, mich jetzt so gut gelaunt zu zeigen.
28:30Was Sie mir nicht übel nehmen.
28:32Aber nein, durchaus nicht.
28:38Was ist in Afrika?
28:53Was ist in Afrika?
29:08Das ist in Afrika.
29:38Du siehst unseren Reiseschriftstern?
29:46Ja, ich sehe ihn.
29:48Warum sitzt du nicht am Tisch von Rudolf Lammers?
29:51Hans, was sagst du, Hans?
29:54Doll.
29:55Einfach doll.
29:56Alles.
29:57Alles.
29:58Alles.
29:59Alles.
29:59Untertitelung. BR 2018
30:29Ha, Polizei privat?
30:35Privat, also ehrlich gesagt, wenn ich privat und wenn ich im Dienst bin, das kann nicht kaum noch auseinanderhalten.
30:41Haben Sie sich die Band angesehen?
30:43Ja, ja, ich kenne diese Band, ich habe sie schon oft gesehen. Sie sind ganz großartig, finden Sie sich auch?
30:49Ja, richtig.
30:50Also das ist so ein Oberbegriff, der nicht viel aussagt. Außer, dass Ihnen das alles gefallen hat.
30:55Aber gefallen hat Ihnen wahrscheinlich nur die Exotik, das Ungewöhnliche.
30:59Aber ist Ihnen sonst was aufgefallen?
31:01Da haben Sie ja ein Gefühl für die Melancholie, die sich da ausdrückt, die Tanz und Musik.
31:06Für die, für die Trauer, diese Schwarzen da weinen.
31:11Das weinen. Auch dort, wo der Weiße nur Musik hört.
31:15Das wissen Sie, ist mir ein bisschen zu viel.
31:19Hat man Sie mit dem Bruder von Lammers bekannt gemacht?
31:21Lammers, erinnern Sie sich noch, das ist der Mann, der sich im Hotel aufsuchen wollte und der leider dabei rumkam.
31:28Wo ist er?
31:29Da, jener Tischdorf.
31:31Sagen Sie, Herr Huber, der Partner von Herrn Lammers, der hat sich nicht bei Ihnen gemeldet?
31:35Nein, das hat er nicht getan.
31:36Soll ich Sie miteinander bekannt machen? Kommen Sie.
31:37Das ist Herr Lammers, das ist Herr Lammers, das ist Herr Lammers, das ist Herr Lammers, der Bruder und sein Sohn.
32:00Sehr erfreut, wenn die einzigen Verwandten ist. Das ist tot, ne?
32:06Wollen Sie nicht platzen?
32:15Herr Huber.
32:16Ah ja. Kommen Sie nur weiter, Herr Huber. Guten Tag.
32:21Hübscher Abend gewesen gestern, ne?
32:23Ja.
32:24Bitte.
32:30Sagen Sie, Herr Huber, Sie haben Herrn Lammers gleich am ersten Abend in das Hotel geführt, in dem sein Bruder ermordet wurde?
32:43Ja.
32:45Ja, das mag ungewöhnlich sein, ist aber andererseits auch verständlich.
32:54Ich wollte ihn informieren.
32:56Ah ja.
32:58Worauf er ja schließlich ein Recht hat.
33:00Außerdem haben die beiden Brüder kaum Verbindung miteinander gehabt, sodass von Trauer nicht die Rede sein konnte.
33:10Herr Lammers war ja, wie Sie sicherlich bemerkt haben, ganz, ganz munter.
33:16Dem ist ja auch so etwas wie ein Glückslos in den Schoß gefallen.
33:20Glückslos?
33:22Er ist doch der Herbe.
33:23Ah, ah ja. Ja, was erbt er denn eigentlich?
33:25Alles, alles, also alles, was dann aktiver da ist. Die Firma...
33:30Will er Sie denn übernehmen?
33:32Meine Versteht er denn überhaupt irgendetwas von, äh, von Waffenhandel?
33:39Was sagen Sie da?
33:41Was verkauft Ihre Firma, Herr Huber?
33:44Lammers ist tot, Sie haben jetzt die Gelegenheit, die Wahrheit zu sagen.
33:47Also, hat der Mord an Lammers irgendetwas mit Waffenhandel zu tun?
33:51Aber nein, nein.
33:54Wie kommen Sie darauf?
33:57Ach so, Sie meinen die Sache...
33:58Ja gut, also, damals, das stimmt.
34:02Wir hatten mal ein Verfahren wegen illegalen Waffenhandels,
34:05aber man konnte uns, also der Firma, Herrn Lammers,
34:08nichts nachweisen und die Angelegenheit ist niedergeschlagen worden.
34:10Wir sind doch nur ein Vertriebsnetz.
34:13Aha.
34:14Übernehmen den Transport von Gütern jeder Art im Auftrag.
34:20Müssen uns also verlassen auf die Richtigkeit der Frachtbriefe,
34:22was internationaler Brauch ist.
34:25Und wohin liefern Sie Ihre, Ihre Güter?
34:30Bevorzugt in, in afrikanische Länder.
34:33Via Genua.
34:36Via Genua, ja.
34:38Herr Huber Lammers wollte Lusenke im Hotel treffen.
34:47Und jetzt frage ich Sie noch einmal, wer ist dieser Lusenke?
34:53Das wissen Sie doch, er ist Reiseschriftsteller.
34:56Ja, ja, wir haben ein paar seiner Bücher hier.
34:58Aber vielleicht ist dieses Bücherschreiben auch nur eine Nebenbeschäftigung von ihm?
35:05Das ist mir unbekannt.
35:08Ich bitte zu berücksichtigen, dass ich einen kleineren Anteil an der Firma habe.
35:17Auch nicht immer vollständig informiert bin.
35:19Den Umfang aller Geschäfte nicht kenne.
35:22Den Überblick auch jetzt, da mir alle Unterlagen zur Verfügung stehen, noch nicht habe.
35:27Und Herrn Lusenke, den habe ich erst gestern Abend kennengelernt.
35:33Also ich bitte Sie, mir das zu glauben.
35:37Freut mich, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.
35:39Fast aus beruflichen Gründen.
35:41Aber nicht nur deshalb.
35:43In unserer Stadtbücherei haben wir Ihre Bücher.
35:45Ich habe sie selbst gelesen.
35:47Ich interessiere mich sehr für Reisebeschreibungen.
35:49Wie jeden jungen Menschen, der in der Ferne das Abenteuer sieht.
35:53Ja, ich beneide Sie um Ihre Erlebnisse.
35:56Als ich noch jung war, wurde meine Fantasie, meine Erlebnisfähigkeit in Anspruch genommen
36:03durch ganz vordergründige Bilder, von denen ich mich faszinieren ließ.
36:08Aber im Laufe der Jahre stellte sich eine andere Empfindung ein.
36:11Ich, äh, der Reisende, wusste, dass er sich getäuscht hatte.
36:17Und, äh, ich bekam nun ganz langsam so etwas wie einen Gesamtüberblick über das menschliche Schicksal,
36:27den man ja in Industrieländern kaum noch bekommt.
36:30Ganz intensiv wird auch in den ganz armen Ländern, in denen besondere Verhältnisse herrschen.
36:34Ich sage nur ein paar Worte.
36:37Korruption, Ausübung von Macht im eigenen Interesse,
36:43persönliche Bereicherung, völlige Unempfindlichkeit gegenüber dem Elend anderer,
36:48Fehlen an Verantwortung, Zustände, die man ändern sollte, ändern müsste.
36:57So, hier habe ich alles, was an Kritiken und Biografien über den Dusenke zu finden war.
37:02Schon durchgelesen?
37:03Ja, sehr guter Mann, guter Schreiber.
37:05Es gibt auch Kritiker, die ihn für etwas überspannt halten.
37:08Naja, vielleicht ist das überhaupt die Voraussetzung, um es schreiben zu können.
37:12Wir hätten da zwei Leute im Hotel zu überprüfen, eine Frau und einen Mann.
37:16Beide haben als Wohnortange angegeben.
37:19Ja, mein Name ist Lucien, Jean Lucien.
37:23Und das ist meine Schwester, meine Schwester Aimée.
37:27Guten Tag.
37:27Bonjour.
37:28Sie wollten mich sprechen?
37:31Ja, es wird gar nicht lange dauern, wir haben nur ein paar Fragen.
37:33Sie beide sind französische Staatsbürger.
37:36Ja, das sind wir.
37:39Entschuldigen Sie bitte unser schlechtes Deutsch.
37:42Nein, nein, Sie sprechen sehr gut, wo haben Sie es gelernt?
37:44Wir haben uns immer interessiert für fremde Sprachen.
37:47Eine fremde Sprache öffnet Türen und Augen.
37:52Sprechen Sie noch andere Sprachen?
37:54Spanisch und Arabisch.
37:56Auch afrikanische?
37:57Davon gibt es hunderte.
37:59Jeder Stamm hat seine eigene Sprache.
38:01Das wäre ein bisschen zu viel verlangt.
38:03Aber ich beherrsche ein oder zwei Idiome.
38:06Sie leben in Tanger?
38:08Wir haben eine Adresse in Tanger, aber leben, leben, wir leben überall, wo wir sind.
38:14Ja, natürlich.
38:15Was machen Sie jetzt in München?
38:17Ich begleite meine Schwester, sie ist Malerin.
38:18Ich versuche zu organisieren eine Exposition, eine Ausstellung.
38:25Kann man mal sehen, was Ihre Schwester so gearbeitet hat?
38:28Aber gern.
38:30Du willst mir ein paar Tafeln zeigen, Herr?
38:32Warum nicht.
38:33Merci, mademoiselle.
38:42Es sind keine sehr angenehmen Bilder.
38:44Meine Schwester hat das gemalt, was Sie beeindruckt hat.
38:48Glauben Sie, dass man sich hier für solche Sujets interessieren könnte?
38:56Ja, also diese Frage kann ich leider nicht beantworten.
39:00Aber vielleicht haben Sie Einfluss oder könnten Einfluss nehmen.
39:06Uns lege sehr viel daran, Interesse zu erwecken und Mitinteresse, Mitgefühl.
39:12Obwohl das eines der Dinge ist, die sich nur sehr schwer erzeugen lassen.
39:16Die Bilder sind sehr eindrucksvoll.
39:18Ja, sie sind eindrucksvoll.
39:20Aber im Innern dieser Bilder liegt auch so etwas wie eine Drohung.
39:23Ich empfinde das so.
39:29Vielleicht sollten wir ihn fragen, ob er die Malerin kennt.
39:32Ob er die Bilder kennt.
39:33Dann nehmen Sie ein wenig Zeit.
39:35Musik
40:03Darf man gratulieren?
40:05Ja, in Ordnung. Alles in Ordnung.
40:07Er hat sich erinnert, dass er einen Bruder hat und einen Neffen.
40:10Wir sind die alleinigen Erbten.
40:12Haben Sie die Dokumente gleich mitbekommen?
40:14Ja, wir haben sie mitbekommen.
40:15Sie wissen ja, ich stehe Ihnen jederzeit zu Vertriebe.
40:17Also, wenn ich Ihnen helfen kann, sofort.
40:29Also, jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr.
40:33Um was geht es da?
40:37Ja, ich...
40:39Ich glaube, ich muss Sie da bekannt machen mit etwas...
40:47Also, mit etwas, das unbedingt geheim bleiben muss.
40:53Wir würden die allergrößten Schwierigkeiten bekommen,
40:55wenn auch nur das Geringste davon nach draußen dringt.
40:57Ja, ich verstehe nicht.
40:59Es geht da um...
41:01Um Waffen?
41:04Mein Bruder hat mit Waffen gehandelt.
41:07Naja, es war keineswegs eine Hauptbeschäftigung.
41:12Allerdings eine...
41:13eine sehr attraktive Nebentätigkeit.
41:17Diese Papiere dürfen nicht in fremde Hände geraten.
41:19Sie sind absolut geheim. Verstehen Sie mich?
41:21Es geht um Maschinengewehre, Munition, Sprengstoff.
41:28Es geht um Waffen.
41:31Ja, ja.
41:33Das ist eine Ware, die...
41:35gewünscht wird, die gebraucht wird,
41:37mit der gehandelt wird, wie mit jeder anderen Ware auch.
41:39Das ist ganz normal.
41:41Normal.
41:42Aber Sie sagen doch, dass nichts bekannt werden darf.
41:46Natürlich nicht.
41:48Schauen Sie sich doch mal die Rückseite an.
41:52Kontonummern in der Schweiz.
41:54Fahren Sie doch mal nach Zürich
41:55und lassen sich dort sagen, was Sie eigentlich haben.
41:59Entschuldigen Sie, würden Sie mir erlauben,
42:01die Papiere mal durchzusehen?
42:02Also, ich wäre sehr interessiert daran,
42:05ein Dokument zu finden,
42:06das besonders geheime Informationen enthält.
42:10mit denen Sie sich nicht belasten sollten.
42:13Und um was geht's da?
42:14Ich bitte Sie doch, mich nicht danach zu fragen.
42:16Also, tun Sie es nicht.
42:19Hören Sie.
42:20Für diese Papiere hier
42:21tragen wir jetzt die Verantwortung.
42:24Sie wissen ja gar nicht,
42:25wofür Sie die Verantwortung übernehmen.
42:28Wollen Sie es wirklich wissen, ja?
42:31Dann kommen Sie mal ins Fenster und schauen Sie hinaus.
42:40Was ist mit dem Wagen?
42:42Wer glauben Sie hat Ihren Onkel umgebracht?
42:45Waffenhandel ist ein brutales Geschäft.
42:46Da stoßen die verschiedensten Interessen aufeinander.
42:49Wer sind diese Leute da?
42:50Doch nun bitte fragen Sie doch nicht.
42:51Die Mörder?
42:52Ja, es sind die Mörder.
42:54Es werden auch meine sein,
42:55wenn ich nicht tue,
42:56was diese Leute von mir verlangen.
42:57Die Mörder
43:27Ach, entschuldigen Sie bitte.
43:34Ich würde Sie sehr gerne zu einem Trink einladen.
43:37Darf ich das?
43:40Sprechen Sie Deutsch?
43:41Er spricht nur Französisch.
43:43Ach, Sie kennen sich?
43:45Ich bin fast jeden Abend hier.
43:47Ich habe mich schon mit ihm unterhalten.
43:49Sie wollten ihn was fragen.
43:50Nein, ich wollte ihm nur sagen,
43:51wie gut er ist.
43:53Ja, natürlich wollte ich ihn fragen,
43:54woher er kommt.
43:55Und, äh, schauen Sie, ich wüsste gern mehr.
43:58Über seine Person.
44:00Über seine Person, ja.
44:02Ich glaube, da kann ich Ihnen helfen.
44:04Ich habe mich auch dafür interessiert.
44:07Er kommt aus einem kleinen Dorf in Westafrika.
44:10Aus einem Land, das seine Bewohner nicht ernähren kann.
44:13Er hat eine Möglichkeit gefunden, zu überleben,
44:15was viele von ihm nicht können.
44:17Weil sie nicht nur ein Opfer sind der Natur,
44:19sondern auch der politischen Verhältnisse.
44:21Was man dann nicht so leicht ändern kann.
44:27Wie man so leicht nicht ändern kann.
44:30Es sei denn mit Waffengewalt.
44:31Das wäre mal was Neues.
44:33Ja, wirklich.
44:35Schau dir das gleich an.
44:36Willst du ihn da rauskommen?
44:37Na, das geht's.
44:37Dann komm ich hin.
44:38Ich helfe dir.
44:47Stopp.
44:48Stopp!
44:48Stopp!
44:48Stopp!
44:49Stopp!
44:51Warum lässt du ihn nicht die Papiere durchsehen?
45:22Er sucht irgendetwas.
45:24Warum geben wir ihm nicht, was er sucht?
45:26Alles, was wir haben, müssen wir der Polizei übergeben.
45:28Ach, Polizei, Polizei.
45:30Vater, da ist jemand ermordet worden.
45:33Es besteht die Möglichkeit, die Mörder zu fassen.
45:35Vor Gericht zu stellen.
45:37Ja, ja.
45:38Ist schon klar, dass wir da in irgendetwas hereingeraten sind.
45:43Aber die Sache hat noch einen anderen Aspekt.
45:46Welchen?
45:46Es sieht so aus, als wäre es günstiger, für uns günstiger, wenn wir Augen und Ohren zumachen.
45:55Er sagt ja, die Leute da sind zufrieden, wenn sie das bekommen, was sie unbedingt haben wollen.
46:01Du willst dein Verbrechen decken?
46:03Ich will dir sagen, was ich will.
46:06Nichts verlieren.
46:07Von alledem nichts verlieren.
46:09Ich denke nicht daran.
46:11Ich will das alles behalten.
46:13Das Haus, den Wagen und die Konten in Zürich.
46:17Hallo?
46:20Wer ist da?
46:22Melden Sie sich doch!
46:25Hören Sie.
46:27Bitte hören Sie, es gibt die Liste.
46:28Ich habe sie gesehen, aber man will sie mir nicht geben.
46:31Hallo?
46:33Hallo?
46:37Stumm.
46:38Sagen einfach nichts.
46:46Was mache ich?
46:47Geh du doch noch mal zu diesem Bruder auf Lammers, der, der muss mir helfen.
46:54Warum gehst du nicht selbst?
46:56Warum?
46:58Weil ich mir nicht mehr aus dem Haus traue.
47:02Das ist alles, was wir vom Lothar bekommen haben.
47:05Und was wollte nun Huber unbedingt haben?
47:09Dies hier.
47:11Es enthält Namen und Adressen von Leuten.
47:14Ja, wieso ist das so wichtig für ihn?
47:16Er sagte, davon hängt sein Leben ab.
47:25Sie sagten, es stand ein kleiner Lieferwagen vorm Haus.
47:30Haben Sie das Kennzeichen?
47:32Nein, leider nicht.
47:33Können Sie beschreiben?
47:33Ja, Fahrbeweis.
47:37An der Fahrertür ein paar Buchstaben.
47:42Orangefarbener Streifen an der Stoßstange.
47:43Nichts zu finden?
47:55Nein.
47:55Er ist nicht mehr da.
48:03Da unten steht der Wagen.
48:05Ich gehe runter.
48:16Ich erkläre Ihnen alles.
48:20Liegt ja nicht an mir, dass ich Ihnen die Unterlagen nicht geben kann.
48:23Müssen Sie eben warten.
48:26Ich kann ja sagen, warum.
48:28Haben Sie vielen Dank.
48:29Danke.
48:31Ach, da sind Sie ja.
48:32Wir haben gerade nachgefragt, ob Sie im Hotel sind.
48:35Wie Sie sehen, ich bin im Hotel.
48:36Gut, womit Sie die Sache auch schon wieder erledigt haben.
48:38Gezellen Sie, die Herren haben auch mir gefragt.
48:50Ja, nach Ihnen und nach Herrn Lucien.
48:52Was haben Sie genau gefragt?
48:54Ob einer der Herren einen kleinen Bus fährt.
48:56Ich sagte, ja, dass Herr Lucien einen solchen Wagen gemietet habe.
49:00Danke.
49:01Taxi stehen draußen?
49:03Ja.
49:08Es handelt sich um einen weißen Kleinbus.
49:23Münchner Kennzeichen, Nordpol, 53,69.
49:27Ende.
49:35Ich stehe immer noch da.
49:36Soll ich runtergehen?
49:39Das hat doch keinen Sinn.
49:40Die kenne ich doch gar nicht.
49:45Allerdings kann ich Ihnen ein paar Zahlen schreiben.
49:49Du könntest Ihnen das dann bringen.
49:52Nein, nein.
49:53Das...
49:54Ich gehe.
49:55Ich gehe.
49:56Ich kann Ihnen ja erklären, dass es nicht mal ein Fehler ist.
49:58Ja, danke.
50:15So, Sie haben den Wagen gefunden.
50:16Er steht vor Lammers Büro.
50:17Tritt auf.
50:18Ich gehe.
50:48Wer hat den Wagen gefahren? Sie waren es nicht.
51:14Als wir Sie im Hotel trafen, war der Wagen bereits unterwegs.
51:18Halten Sie sich an das, was Sie vorgefunden haben.
51:21Ich habe am Steuer gesessen, mich haben Sie festgenommen.
51:24Und den armen Amadou.
51:26Den Drummer. Der hüllt sich bis jetzt in Schweigen.
51:30Er weiß schon, dass ich für ihn rede.
51:33Nun, da die Zeit gekommen ist zu reden.
51:38Ich habe einige der ärmsten Länder in westlichen Afrika bereist.
51:42Mich nicht mit Ihren malerischen Kulissen begnügt,
51:45sondern mich tief beeindrucken lassen von der Not,
51:50von dem unglaublichen Elend vieler Ihrer Bewohner.
51:54Und mich entrüstet über die Korruption, über den Missbrauch von Macht
51:59derjenigen, die es in der Hand hatten, dem Elend zu begegnen.
52:04Aber Sie hatten nur Ihren eigenen Vorteil im Auge.
52:10Sodass sich einige der Ärmsten entschlossen,
52:12die Verhältnisse mit Gewalt zu ändern.
52:14Mit Waffengewalt?
52:16Ja, mit Waffengewalt.
52:18Sie verstehen schon richtig.
52:20Und unter diesen Leuten waren Jean Lucien und Aimée Lucien.
52:25Dazu sage ich nichts.
52:29Sie stehen hier auf einer Liste.
52:33Sie stehen hier auf einer Liste?
52:35Darf ich Sie mal sehen?
52:41Woher haben Sie sie?
52:44Der Bruder von Lammers oder sein Sohn hat sie Ihnen gegeben?
52:47Sein Onkel ist ermordet worden.
52:51Die Leute, deren Namen hier auf dieser Liste stehen,
52:54haben Geld gesammelt, um Waffen zu kaufen.
52:57Bei Lammers haben sie gekauft.
52:59Hier und bar bezahlt.
53:02Aber Lammers hat sie betrogen.
53:04Er wollte das Geschäft zweimal machen.
53:07Die Waffen wurden am Bestimmungsort beschlagnahmt,
53:10weil der Empfänger verraten worden war von Lammers, von ihm selbst,
53:14der auch noch an diesem Verrat verdient hat.
53:18Es starben einige Leute dabei.
53:23Unter anderem zwei seiner Brüder und sein Vater.
53:40Wir fuhren nach München.
53:42Sie und die Luciens?
53:44Sie werden von mir keinen Namen hören.
53:48Wir fuhren nach München, um Lammers zur Rechenschaft zu ziehen.
53:52Er wusste, was ihm bevorstand.
53:54Er versuchte, sich zu schützen, indem er uns sagte,
53:58er habe ein Dossier angefertigt mit all unseren Namen.
54:01Dieser Mann bedrohte uns.
54:04Das war sein Todesurteil.
54:06Er war ins Hotel bestellt worden.
54:07Ich selbst fuhr mit ihm hinauf.
54:08Sie sagten, sie kannten ihn.
54:09Ich hatte ihn niemals vorher gesehen.
54:10Wir stiegen beide im selben Stockwerk aus.
54:13Ich sah, wie er in ein Zimmer ging.
54:14Ich sah, wie er in ein Zimmer ging.
54:15In welches zu gehen?
54:16In welches zu gehen?
54:17In welches Zimmer?
54:18In mein Zimmer.
54:19In welches Zimmer?
54:20In mein Zimmer.
54:21Ich sagte ihnen schon, dass sie niemals einen anderen Namen gab.
54:22Ich hatte ihn niemals vorher gesehen.
54:23Ich hatte ihn niemals vorher gesehen.
54:29Wir stiegen beide im selben Stockwerk aus.
54:31Ich sah, wie er in ein Zimmer ging.
54:42In welches Zimmer?
54:44In mein Zimmer.
54:46Ich sagte ihnen schon, dass sie niemals einen anderen Namen von mir hören werden.
54:52Wer war im Zimmer?
55:09Vergessen Sie nicht.
55:10Zwei Brüder.
55:12Und sein Vater.
55:15Ich suchte mir einen Wäschewagen.
55:24Legte den Toten hinein.
55:26Was nicht schwer war.
55:37Wartete auf einen leeren Fahrstuhl.
55:41Und schob ihn hinein.
55:45Aber irgendetwas stimmt doch hier nicht.
55:55Huber hat ausgesagt, dass Lammers sich mit Ihnen im Hotel verabredet habe.
56:00Ja, nun höre ich, Sie haben ihn gar nicht gekannt.
56:04Das kann ich Ihnen erklären.
56:06Als der Tote im Wäschewagen entdeckt wurde, war ich längst unterwegs zur Wohnung von Lammers.
56:11Sie?
56:12Ja, ich.
56:14Ich suchte...
56:15Wir suchten die Namensliste, mit der uns Lammers erpressen wollte.
56:20Wir glaubten nicht an den Notar.
56:23Weil genau danach suchte auch der Teilhaber von Lammers.
56:26Er zeigte sich in seiner Todesangst kooperativ.
56:41Versprach uns in seiner Not dafür zu sorgen, dass wir die Namensliste bekommen.
56:47Er nahm einen Vorschlag an, auszusagen, dass Lammers mich besuchen wollte.
56:52Und warum wurde er dann doch noch erschossen?
56:55Er gab uns die Namensliste nicht.
56:57Er konnte sie Ihnen nicht geben.
56:59Zwei Brüder und sein Vater.
57:05Amadou hatte keine Geduld mehr.
57:07Und bei allem waren die Lizienzen nicht dabei.
57:15Sie stehen hier.
57:16An erster Stelle.
57:17Fragen Sie sich selbst.
57:18Sie haben das Hotel verlassen.
57:20Aber Sie werden nicht über die Grenze kommen.
57:2922 Endes Ele reduceiert.
57:32abundanzial richtig, entspannt
57:34es.
57:35XD
57:39SINGEN
57:45D στο
57:46Berg
57:47Wenn roof
57:48Entstehen
57:501
57:5240
57:56Bar
57:59Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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