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  • 6/17/2025
Derrick und Klein besuchen ein neues italienisches Restaurant. Die Angestellten scheinen etwas besorgt zu sein, und Derrick ahnt, dass Probleme auftauchen.

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Transcript
00:00ARD Text im Auftrag von Funk
00:30Und die wiederum hat eine Schwester und die ist noch besser als dabei
00:34Feuriger, ja?
00:34Der hat das richtige Wort, feuriger Harry steht in Flammen
00:37Doch, komm, jetzt übertreibt doch nicht, die ist hübsch anzusehen, na und?
00:40Vielen Dank für die Einladung, aber ich gehe heute Abend ins Theater, eine Komödie
00:44Ich möchte mal wieder lachen, hier gibt es ja nicht so viel zu lachen
00:47Ja, es wird wirklich manchmal schwer, also viel Spaß noch
00:50Euch ebenfalls, tschüss
00:51Ist nur wegen der Spaghetti
00:54Du, keine Türquälerei
00:55Danke
00:55Bitte
01:00Ah, nein, jetzt gehst du vor, du kennst dich ja hier aus
01:27Ja
01:34Na, hast du sie gesehen?
01:54Wen?
01:57Na, schau mal, die ist doch nicht zu übersehen
01:59Na, die ist nicht zu übersehen
02:04Gefällt sie dir nicht?
02:09Wieso mir?
02:11Ja, dir muss sie auch nicht gefallen
02:12Das ist mein vorgesetzter Kollege und Freund
02:26Mein Name ist Derek und bitte nehmen Sie ernst, was er sagte
02:30Ich freue mich sehr, Sie kennenzulernen, nachdem ich so viel schon von Ihnen gehört habe
02:34Was hat er denn erzählt?
02:36Och, äh...
02:36Ja, es waren fast Gedichte
02:39Einverstanden
02:40Äh, sagen Sie, was, was gibt's denn heute?
02:45Ja, gut
02:45Er ist da
02:55Er ist da
02:56Du weißt genau, wen ich meine
02:57Was soll ich mit diesem Mann?
02:59Soll ich zu diesem Mann gehen und sagen, bitte helfen Sie mir, ja?
03:02Ja, genau das meine ich
03:03Er ist Kriminalbeamter, ein Polizist
03:05Du kommst nicht aus ohne Polizei
03:06Sie, ja, Polizier
03:07Ist sie allmächtig?
03:09Kannst du mir sagen, sie ist allmächtig, ja?
03:10Ich frage mich, ob Gott ist noch allmächtig
03:12Aber wir haben uns doch vorgegeben...
03:13Sie ist nett
03:22Nett
03:24Dann ist es nett ein bisschen wenig
03:27Er ist da
03:29Und er hat noch jemanden bei sich
03:31Seinen Vorgesetzten
03:32Beide sind von der Mordkommission
03:33Was ist das für ein Wort?
03:38Mordekommissione, mamma mia
03:39Nun, das ist gut, dass ich spreche mit Leuten, die sind von der Mordekommissione
03:42Das denkst du, ja?
03:44Er will nicht mit ihm reden
03:45Aber wir haben doch ausgemacht
03:47Ich weiß, sag ich ihm ja auch
03:49Wir waren doch fest entschlossen, die Polizei einzuschalten
03:52Ja, will er das nicht mehr?
03:54Mario!
03:54Ich will
03:55Ich will nicht
03:57Was weiß ich, was ich will oder was ich nicht will
04:00Ich weiß nur, das Polizier macht alles verschlimmert
04:02Die lieben Polizier nicht
04:03Wenn die hören, ich gehe zu Polizier, dann...
04:06Dann, was dann?
04:08Dann drehen die durch
04:09Dann machen die
04:12Dann müssen sie was machen
04:16Una reazione
04:17Das ist die Grundlage von ihrem Geschäft, verstehst du?
04:21Ja, willst du denn zahlen?
04:22Nein, ich will nicht
04:25Natürlich will ich nicht
04:25Na, wovon denn?
04:26Womit denn?
04:28Ich habe Schulden
04:29Wir haben doch gerade erst angefangen
04:30Das werde ich Ihnen sagen
04:32Ich möchte gerne, Prego
04:33Nichts gegen zu sagen, aber
04:35Leider keine Geld
04:36Vielleicht später
04:36Na, später vielleicht
04:38Wenn ich nicht mehr so bin
04:40Später, später, ja und gerne
04:42Das darf doch nicht wahr sein
04:44Keine Pizza
04:45Pizza kommt gleich
04:47Wann willst du mit ihnen sprechen?
04:53Ich muss gleich weg
04:54Was musst du?
04:55Ich muss gleich weg, um 20 Minuten
04:56Was muss er?
04:58Du hörst es doch, er muss gleich weg
04:59Er trifft sich mit ihnen
05:00Wann?
05:02Jetzt?
05:03Ich habe davon
05:03Weiß ich doch gar nichts
05:04Ich höre sie auch zum ersten Mal
05:06Wen triffst du?
05:08Und wo?
05:08Sie haben angerufen
05:09Sie haben gesagt
05:10Um Albezen
05:10Und wo?
05:11Ich darf nicht sagen
05:11Zu niemandem
05:12Mario
05:13Wir haben die Polizei im Lokal
05:16Und wenn sie uns nur einen Rat geben
05:18Wir brauchen doch einen Rat
05:19Jetzt in dieser Situation
05:21Wenn ich gehe zur Polizia
05:23Mi fang no la pelle
05:25Ich weiß Situation genau
05:29In was ich bin
05:30Situationen di Merda
05:33Sie ist Sekretärin
05:41Und ihre Schwester und ihr Schwager
05:44Die haben das Lokal vor kurzem übernommen
05:45Haben die ganzen Ersparnisse reingesteckt
05:47Und sie hilft halt ein bisschen aus
05:49Damit die Kosten niedrig gehalten werden
05:51Sie ist prachtvoll
05:53Sie ist krachtvoll
05:54Das ist ein Wort
05:55Na Gott sei Dank
06:00Ich komme jetzt hier
06:14Mario
06:26Mario
06:40Anna
06:46Fiel mich nicht
06:50Wenn du sagst
06:53Du hast Angst
06:54Ich habe auch Angst
06:56Ich habe nie im Leben gemacht
07:04Nicht normale Sachen
07:06Nur alles was ist normal
07:09Was ist vernünftig
07:10Was ist logica
07:11Was willst du denn mit den Bankauszügen
07:14Die sollen sie sich ansehen
07:15Sollen sehen was da steht
07:16Das da steht
07:17Soll und nicht haben
07:18Spiacente aber
07:19Nona Sorge
07:20Das müssen sie einsehen
07:21Wenn sie sind vernünftig
07:22Das sind sie ja
07:25Irgendwie
07:28Irgendwie sind sie ja auch
07:33Kauflatte
07:33Wenn auch eine
07:35Besondere Form
07:37Und Bockkriminal
07:38Du zahlst also nicht
07:41Nein
07:42Ich zahle nicht
07:43Weil ich nicht zahlen kann
07:44Und ich werde ihnen die Grunde sagen
07:45Was willst du denn
07:55Die Kinder schlafen schon
07:56Ich will sie ja nicht wecken
07:57Nur sie
08:15Ist er weg
08:19Ja
08:19Und du weißt nicht wohin
08:21Man hat ihm eine Straße gesagt
08:23Die soll er entlang gehen
08:24Man würde ihn dann
08:25Aus einem Auto heraus ansprechen
08:27Und da sitzt die Polizei
08:29Er sagt
08:30Wenn man die Polizei verständigt
08:31Seid er so gut wie ein Todesurteil
08:33Sind wir hier in Sizilien
08:35Er sagt
08:36Es dauert nicht lange
08:36Und überall ist Sizilien
08:45Wo ist der Chef denn in
09:12Mal kurz weg
09:14Ist irgendwas los
09:16Was soll denn los sein
09:18Warum fragst du
09:18Was ist dem rumgehe
09:20Ist er noch nicht da
09:27Nein
09:28Eine dreiviertel Stunde
09:30Zu lange um nur Nein zu sagen
09:42Und dann
09:44Entkam
09:48Geil
09:50Wenn ich
09:55Ver caption
09:56los
09:58Ab ruhig
09:59und
10:01Alexandre
10:03Span
10:05Mit
10:06T starch
10:06Schell
10:07Schell
10:08Was
10:08mit
10:09Law
10:09Mit
10:10Dow
10:11Das war's.
10:41Das Mädchen scheint heute besonders beschäftigt zu sein.
11:04Ja, hast eigentlich recht. Ansonsten kommt sie nämlich ab und zu an den Tisch oder setzt sich sogar dazu.
11:11Ursula, können wir zahlen, bitte?
11:23Können Sie nicht noch ein bisschen bleiben?
11:26Ein bisschen bleiben?
11:27Ja.
11:30Ja, bitte bleiben Sie noch. Ich kann Ihnen jetzt nicht sagen, warum. Aber es hat einen Grund. Einen wichtigen Grund. Darf ich Sie noch auf ein Wein einladen?
11:39Tja, danke. Das ist sehr freundlich.
11:45Darin, der Mäckchen hat zu orden.
11:47Das scheint so.
11:50Ursula, komm schnell.
11:51Irgendwie ist die heute ganz anders.
12:00Irgendwas ist hier los.
12:01Frau Verlani?
12:15Wir sind in der Wohnung.
12:16Mario, was haben Sie denn mit dir gemacht?
12:21Wie siehst du aus?
12:22Du bist so schrecklich.
12:23Wir müssen sofort an den Arzt rufen.
12:25Kein Arzt.
12:26Kein Arzt.
12:28Komm, halt ihn fest.
12:30Komm, wir ziehen diese Jacke aus.
12:32Diese Bande.
12:33Sie haben akzeptiert nichts.
12:38Sie haben meine Banko-Auszüge getreten.
12:43In die Ehre.
12:44Komm, kannst du aufstehen.
12:45Halt ihn fest.
12:45Wir bringen dich.
12:46Wir bringen dich ins Badezimmer.
13:02Da geht's in die Wohnung.
13:03Mein Gott, was soll mir nur tuken?
13:11Das kann man nicht hinnehmen.
13:13Einen Menschen so zuzurichten.
13:16Er braucht einen Arzt, Anna.
13:19Kein Arzt.
13:22Kein Arzt.
13:29Notarzt, Harry.
13:33Notarzt, Harry.
13:50Irgendwelche Leute verlangen etwas von mir.
14:01Sie nennen das Schutzgebühr.
14:04Damit nichts passiert, dem Laden nichts passiert.
14:07Sie garantieren Ruhe und Frieden, wenn er nur zahlt, jede Woche oder jeden Monat.
14:14Ja, es fängt auch gerne an.
14:15Düsseldorf, Frankfurt, die ersten Anzeichen sind da zerstörte Geschäfte.
14:20Meist sind es italienische Restaurants.
14:24Sie fangen offenbar dort an, wo Sie glauben, mit dieser Art von Geschäft am schnellsten verstanden zu werden.
14:31Ihr Schwager wollte nicht zahlen.
14:35Weil er nicht konnte.
14:43Notlaufende.
14:45Er hatte innere Blutungen.
15:03Ehe wir was tun konnten, war er schon tot.
15:06Der Mann ist in eine Schlägerei geraten?
15:08Nein.
15:10Er ist verschlagen worden.
15:11Das ist ein Unterschied.
15:12Das ist ein Unterschied.
15:12Frau Follani, können Sie mir ein paar Fragen beantworten?
15:23Ich kann nicht.
15:25Ich kann nicht.
15:27Bleiben Sie bei ihr heute.
15:29Ja, natürlich.
15:30Ich lasse Sie nicht allein.
15:31Tja, Harry, was wolltest du heute Abend?
15:40Bei mir ein nettes Mädchen vorstellen.
15:44Tja, kann ihm nur leid tun.
15:47Ich meine, als wir da waren, war er ja noch in der Küche.
15:50Er hätte uns ja bloß zu fragen brauchen, was man in so einem Fall tun soll, nicht?
15:53Warum hat er das nicht getan?
15:55Angst, Harry.
15:58Angst.
15:59Das ist ein schlechter Ratgeber.
16:19Nimm noch eine Tablette, Anna.
16:20Er hat mir noch etwas gesagt.
16:36Er hat einen von den Männern erkannt.
16:40Ein Gast, der immer mittwochs kommt.
16:45Nur mittwochs.
16:46Niemals an einem anderen Tag.
16:53Sie saßen alle in einem Auto.
16:57Er hat sich die Nummer gemerkt.
17:00Und er hat sie mir genannt.
17:03Anna, warum hast du das nicht der Polizei gesagt?
17:06Weil ich Angst habe.
17:08Aber Anna, wenn du die Nummer weißt, dann...
17:12Dann ist das doch so gut, als hätten wir seine Mörder.
17:14Ich weiß, ich weiß.
17:18Morgen.
17:20Ursula, morgen vielleicht.
17:23Ich konnte nichts sagen.
17:25Ich dachte mir, warte.
17:27Warte bis morgen.
17:30Ich wollte einfach nichts entscheiden.
17:33Ich wollte es wieder denken können.
17:37Du wirst die Nummer vergessen, Anna.
17:38Anna.
17:38Gib mir Papier und Bleistift.
18:01Soll ich Sie nicht wissen?
18:02Nein.
18:03Weil es meine Sache ist.
18:07Weil ich erst über alles nachdenken muss.
18:12Du machst einen Fehler.
18:17Ich habe Kinder.
18:20Frau Weichler.
18:22Ursula, ich wollte Sie eben anrufen.
18:25Wie geht es Ihnen?
18:25Nicht gut.
18:27Meine Schwester hat die ganze Nacht nicht geschlafen.
18:28Ich natürlich auch nicht.
18:30Wissen Sie, es ist alles nur noch schlimmer geworden.
18:33Das tut mir leid.
18:35Ich bin in einer ganz schlimmen Lage.
18:37Ich brauche Ihren Rat.
18:40Meine Schwester weiß einiges.
18:42Mario konnte mit ihr noch sprechen.
18:45Guten Morgen, Frau Herrn Weichler.
18:47Guten Morgen.
18:49Grüß Gott.
18:50Frau Ursula hat mir gerade erzählt,
18:51dass der Mario mit seiner Frau noch ein paar Worte hat wechseln können.
18:54Er hat einen der Männer erkannt.
18:55Wie viele waren es?
18:58Drei.
19:00Einer von Ihnen ist ein Gast,
19:01der nur mittwochs kommt, nie an einem anderen Tag.
19:04Hat er diesen Gast beschrieben?
19:06Nein.
19:08Aber da ist noch etwas.
19:10Wissen Sie,
19:11ich sage das ohne das Wissen meiner Schwester.
19:15Er hat sich die Nummer des Wagens gemerkt,
19:16in dem die Männer saßen,
19:18die ihn getötet haben.
19:19Ja, das würde uns natürlich weiterhelfen.
19:24Wie ist die Nummer?
19:26Sie hat sie mir nicht gesagt.
19:28Sie hat sie auf einen Zettel geschrieben
19:30und den hat sie eingeschlossen.
19:31Ja, warum denn eingeschlossen?
19:35Sie sagt, sie will überlegen, nachdenken.
19:37Ob sie den Zettel rausrücken soll, oder was?
19:40Nun hat sie auch Angst, ne?
19:42Ja, sicher.
19:43Ja, wir müssen sie dazu bringen,
19:44dass sie uns die Nummer nennt.
19:45Heute Morgen,
19:48nachdem wir die Kinder in die Schule geschickt haben,
19:51da kam ein Anruf.
19:53Ein Mann rief an, er sagte seinen Namen nicht.
19:55Er sagte aber ganz klar
19:56keine Mitteilungen an die Polizei.
19:58Meine Schwester war zu Tode erschrocken.
20:01Weiß sie, dass Sie hier sind?
20:03Nein.
20:05Was kann man tun?
20:05Guten Morgen, Frau Verlani.
20:22Guten Morgen.
20:23Ich habe das Lokal aufgemacht.
20:25Ich wollte es nicht,
20:26aber dann dachte ich mir,
20:28was würde er wollen.
20:30Und ich war mir ganz sicher,
20:31dass er sagen würde,
20:32mach auf, es muss weitergehen.
20:34Ja, Frau Verlani,
20:36wir haben ein paar Fragen an Sie.
20:38Ja, ja, natürlich.
20:40Ihre Schwester war bei uns.
20:43War sie?
20:44Ja.
20:45Sie hat uns gesagt,
20:46dass Sie gestern mit Ihrem Mann
20:47noch sprechen konnten.
20:49Hat sie das gesagt?
20:51Was hat sie gesagt?
20:54Dass Ihr Mann einen dieser Männer erkannt hat,
20:56einen Gast, der immer nur mittwochs kommt.
20:59Und dass Sie die Autonummer haben.
21:01Nein, nicht.
21:02Na, die Nummer.
21:05Ja, er hat mir eine Nummer gesagt,
21:07aber ich habe sie nicht richtig verstanden.
21:11Er konnte kaum sprechen.
21:13Ich habe irgendeine Nummer verstanden.
21:17Um ihn, um ihn nicht weiter aufzuregen,
21:20habe ich gesagt, ja, ja.
21:22Na, ich verstehe.
21:24Könnte ich die Nummer trotzdem haben?
21:26Nein.
21:27Verstehen Sie bitte,
21:28ich will keinen Fehler machen.
21:29Aber wir brauchen die Nummer.
21:32Und ich sage nein.
21:34Frau Falani.
21:36Wie konntest du zur Polizei gehen,
21:38ohne mich zu fragen?
21:39Aber ich konnte doch nicht anders.
21:42Ein Mord, Anna.
21:43Er ist ermordet worden.
21:45Aber ich war am Telefon heute Morgen
21:47und ich weiß, was ich gehört habe.
21:49Ich sage nichts.
21:50Die Autonummer.
21:52Anna.
21:53Ja.
21:53Da kommt niemand.
21:54Frau Falani,
22:03wer hat Sie angerufen heute Morgen?
22:06Haben Sie vielleicht die Stimme erkannt?
22:08War es die Stimme eines Deutschen
22:09oder eines Ausländers?
22:10Was wurde gesprochen?
22:11Wir müssen es wissen.
22:14Es war ein Mann.
22:16Er sprach Deutsch.
22:18Gut Deutsch.
22:19Er sagte,
22:23Ihr Mann ist tot.
22:27Dass er tot ist,
22:28das ist sein Fehler.
22:31Der Mann wiederholte,
22:32das ist sein Fehler.
22:35Begehen Sie jetzt nicht auch einen
22:37und nichts an die Polizei.
22:41Dann legte der Mann auf.
22:43Und ich wusste,
22:45dass ich mit einem Mörder gesprochen hatte.
22:48Es war schrecklich.
22:50Bitte verstehen Sie,
22:52dass ich nichts weiter sagen kann.
23:13Ich habe mit meinem Vater telefoniert.
23:21Er kommt aus Augsburg rüber.
23:23Er wird heute Nachmittag hier sein.
23:26Lassen Sie mich erst mit meinem Vater sprechen.
23:29Bitte.
23:43Bitte quälen Sie mich nicht weiter.
24:03Ich werde überlegen,
24:04was ich tun kann.
24:05Aber dafür brauche ich Zeit.
24:07Schon gut, Frau Folani.
24:08Wir werden jetzt mit den Kellnern reden.
24:13Wir haben gestern Abend noch alles gehört.
24:37Ich frage mich,
24:44warum er hat nicht gezahlt.
24:48Redet doch kein Unsinn.
24:50Niemals darf man das machen.
24:52Habe ich nicht recht.
24:53Man darf doch nicht zurückweichen vor Gewalt.
24:55Das wäre doch wohl lächerlich.
24:57Habe ich recht?
24:58Ja, Sie haben recht.
25:00Den ganzen Morgen streiten wir uns.
25:02Ein junger Kerl,
25:02da treiben Sie Sport und alles Mögliche.
25:05Aber wenn es darauf ankommt,
25:06da sind Sie nichts.
25:07Einen Haufen Luft.
25:08Ich habe ihm gesagt,
25:09willst du zu Kreuze kriechen vor Verbrechern?
25:11Vor Leuten, die nicht arbeiten wollen.
25:12Nicht so arbeiten,
25:13wie normale Leute arbeiten.
25:15Die wollen leben, ohne zu arbeiten.
25:17Von der Arbeit anderer Leute wollen die leben.
25:19Herr Grabbe heißen Sie?
25:21Ja, Grabbe.
25:23Gustav Grabbe.
25:25Ich bin mein Leben lang Kellner gewesen.
25:27Damit mit den Füßen habe ich gearbeitet.
25:29Abgelaufen sind Sie.
25:30Sie sind Italiener.
25:31Ja, aber ich bin schon mehr als zehn Jahre hier in Deutschland.
25:36Ja, Ihr Deutsch ist sehr gut.
25:40Ich habe eine Frage.
25:42Da soll es einen Gast geben,
25:44der immer nur mittwochs kommt.
25:45Wer ist das?
25:47Kennen Sie so einen Gast?
25:49Der nur mittwochs kommt?
25:53Ja.
25:54Da gibt es jemanden.
25:56Da kommt jemand nur einmal in der Woche.
25:59Luigi.
25:59Nicht, dass ich wusste.
26:02So ein Blasser.
26:04Hat, glaube ich, einen Schnurrbart.
26:05Sehr elegant.
26:06Ich glaube, da musst du dich täuschen.
26:09Kommt einmal in der Woche.
26:11Aber ob das Mittwoch ist?
26:13Also mir ist ja nicht so aufgefallen.
26:17Herr Grabbe, könnten Sie diesen Mann,
26:18der nur einmal in der Woche kommt,
26:20können Sie den beschreiben?
26:21Ich meine so gut,
26:22dass wir danach ein Phantombild machen können.
26:24Ja, natürlich.
26:25Da helfe ich Ihnen gern.
26:26Sie meinen so eine Polizeizeichnung?
26:27Eine Zeitzeichnung?
26:28Mhm.
26:29Wissen Sie,
26:30beim älteren Menschen lässt so langsam alles nach,
26:32aber mein Gedächtnis,
26:34das funktioniert noch.
26:36Was ist denn mit dem Mann?
26:46Ich habe das Kennzeichen.
26:48Bist du denn verdrückt?
27:17Denen helfen wollen?
27:19Sag mir, was du meinst.
27:21Da soll eine Zeignung angefertigt werden.
27:25Nach deiner Angaben.
27:27Ja und?
27:28Wenn der Kerl viel wichtig ist?
27:29Dann weißt du denn nicht,
27:30worauf du dich einlässt.
27:33Oder mit wem.
27:34Wieso kommt ihr denn heute so früh?
27:50Es hat uns jemand mit dem Auto mitgenommen.
27:53Aber ich habe euch doch gesagt,
27:55ihr sollt euch niemals von jemandem mit dem Auto mitnehmen lassen.
27:57Aber der Mann kennt dich doch.
28:00Er hat heute Morgen mit dir telefoniert.
28:02Was hat der Mann mit mir telefoniert?
28:05Dass er uns abholen soll.
28:07Dass er euch abholen soll.
28:11Er hat vor der Schule auf uns gewartet.
28:13Kommt, geht in euer Zimmer.
28:15Komm, ich komme gleich nach.
28:17Ursula, heute Morgen hat nur einer mit mir telefoniert.
28:27Die Kinder.
28:30Es ist eine Warnung.
28:31Sie wollen mir etwas zu verstehen geben über die Kinder.
28:36Sie haben die Kinder von der Schule abgeholt.
28:37Wieso ist die Lade offen?
28:45Ich hatte abgeschlossen.
28:48Ursula, ich hatte abgeschlossen.
28:50Entschuldige, Anna.
28:51Ich habe die Lade aufgemacht.
28:54Wie denn aufgemacht?
28:55Du hast doch gar keinen Schlüssel.
28:57Ich habe das Schloss...
28:58Aufgebrochen.
28:59Herrgott, Anna.
29:01Die Polizei braucht die Nummer des Wagens.
29:03Es ist der einzige Anhaltspunkt,
29:05die einzige Möglichkeit, die Mörder zu finden.
29:07Du hast ihnen die Nummer gegeben?
29:11Ja.
29:13Sie hatten die Kinder!
29:35Herr Reif?
29:37Wir haben die Sache weitergegeben.
29:39Der Erkennungsdienst ist unterwegs.
29:41Wir müssen jetzt erst abwarten.
29:43Ja, wir melden uns dann.
29:45Guten Tag, Frau Weichler.
29:46Was kann ich für Sie tun?
29:47Ich suche die beiden Herren,
29:48die den Mordfall Mario Forlani bearbeiten.
29:51Herr Derrick und Herr Klein.
29:53Wir sind in dieser Sache unterwegs.
29:55Kann ich Ihnen irgendwie helfen?
29:56Was machen Sie denn da?
30:16Ich habe mich abgemeldet.
30:21Und wer ist das?
30:22Es wurde nach einem Mann gefragt,
30:25der nur einmal in der Woche zu uns kommt.
30:27Ich glaube, ich weiß, wer da gemeint ist.
30:29Und versuche, ihn zu beschreiben.
30:32Die machen das ganz fantastisch hier.
30:34Herr Grape.
30:36Die Chefin weiß nichts davon, nicht wahr?
30:38Nein.
30:40Ich...
30:40Ich sollte davon nichts sagen.
30:43Der Mann da soll was mit dem Mord zu tun haben.
30:45Aber Sie hätten meiner Schwester Bescheid sagen müssen.
30:50Das kann jedoch noch recht sein.
30:52Ja, und wer soll das sein?
30:54Ein Gast von uns?
30:56Ich habe so einen Mann noch nie gesehen.
30:58Der existiert doch nur in Ihrer Fantasie.
31:01Na, das möchte ich aber nicht sagen.
31:03Der...
31:04Der Mann ist genau getroffen.
31:07Und wir sind ja noch nicht fertig.
31:11Ist das Ihr Wagen?
31:13Ja.
31:13Das ist mein Wagen.
31:15Mein Kennzeichen.
31:16Was ist denn damit?
31:17Können wir uns den mal ansehen?
31:18Ja, aber gerne.
31:26Sagen Sie,
31:28das Kennzeichen gehört eigentlich zu einem Mercedes.
31:31So.
31:31Ist aber mein Kennzeichen.
31:33Ich fahre den Wagen mit dem Kennzeichen schon jahrelang.
31:36Dann kann es sein, dass das ausgewechselt worden ist.
31:39Wieso soll das ausgewechselt sein?
31:40Das ist ziemlich locker und hier sind ganz frische Kratzspuren von einem Schraubenzieher.
31:48Sagen Sie, die übrigen Wagen hier, die haben keine Nummernschilder, was?
31:51Natürlich nicht.
31:52Sind ja alle abgemeldet.
31:53Und Ihr Wagen, wo steht der nachts?
31:55Immer hier auf dem Hof.
31:56Ich wohne gleich da drüben.
31:58Ich gehe abends zu Fuß rüber.
31:59Warum fragen Sie?
32:00Ja, hier ist genau das Gleiche.
32:02Ebenfalls Kratzspuren.
32:03Ja, Herr Bülzner, haben Sie auch einen Mercedes hier auf dem Hof?
32:08Ja, der steht da drüben.
32:10Moment.
32:11Hugo!
32:13Wieso steht der Mercedes jetzt da in der zweiten Reihe?
32:16Der steht drüber da hinten.
32:19Der steht noch immer davon.
32:21Ach was.
32:22Der steht immer da hinten.
32:24Können Sie mir sagen, wo Sie gestern Nacht waren?
32:26Klar.
32:26Ja, ich habe den ganzen Abend zu Hause meinen Geburtstag gefeiert.
32:43Was machen Sie denn hier?
32:44Ich warte schon seit einer Stunde.
32:46Haben Sie die Nummer?
32:47Die Autonummer, die ich Ihnen gegeben habe, schon benutzt?
32:49Ja, wir sind gerade dabei, eine Abforschung anzustellen.
32:51Mein Gott, und ich wollte Sie bitten, es nicht zu tun.
32:54Warum nicht?
32:55Die Kinder.
32:56Ja, Sie gehen auf die Kinder los.
33:00Das ist mein Vater.
33:02Guten Tag, Herr Weichler.
33:03Mein Name ist Derrick.
33:05Wir sind entsetzt, erschüttert, organisiertes Verbrechen nun auch in Deutschland.
33:12Herr Weichler, wir haben kein organisiertes Verbrechen in Deutschland.
33:16Oder besser gesagt, noch haben wir es nicht.
33:19Man wird überfallen, auf der Straße totgeschlagen.
33:24Wie soll man sich dagegen wehren?
33:26Hören Sie mir bitte zu.
33:29Das Geschäft, sagen wir mal so, das Geschäft, das sich hier zu etablieren versucht, basiert auf der Angst der Bedrohten.
33:37Verstehen Sie?
33:38Die Geschäftsgrundlage ist die Angst.
33:40Also bitte lassen Sie mich mit den Kindern reden.
33:44Sie sollen mir nur den Mann beschreiben, der vor der Schule auf Sie gewartet hat.
33:48Nein, das erlaube ich nicht.
33:50Sie können die Kinder nicht gegen meinen Willen vernehmen.
33:53Vater.
33:53Ich glaube auch, dass das, dass das nicht zulässig ist.
33:59Meine Tochter hat recht, wenn sie sich dagegen wehrt.
34:02Ich bin auch der Meinung, dass das Wohl der Kinder vorgeht.
34:06Die Sie ja nicht schützen können.
34:07Oder wollen Sie ihnen Polizeischutz geben, wenn sie in die Schule gehen?
34:11Ich werde Ihnen was sagen.
34:12Ich werde die Kinder in den nächsten Tagen nicht in die Schule schicken, weil ich nämlich Angst um sie habe.
34:17Wir vernehmen Ihre Kinder nicht gegen Ihren Willen, Frau Follani.
34:24Wir werden unten noch etwas trinken.
34:33Entschuldigen Sie bitte.
34:36Sie müssen das verstehen, diese Ablehnung.
34:40Die Kinder wissen ja jetzt, dass Ihr Vater tot ist.
34:44Das ist natürlich ein furchtbarer Schock für Sie.
34:49Aus denen hätten Sie sowieso kein vernünftiges Wort herausgebracht.
34:53Was soll man denn machen gegen Gewalt?
34:57Sie haben natürlich eine andere Einstellung.
34:59Sie haben sicher Ihren Revolver in der Tasche.
35:03Und seiner nicht.
35:05Bei mir rennt die Angst offene Türen ein.
35:09Wenn Sie sich erlauben, das mal so auszudrücken.
35:12Mir geht da etwas nicht aus dem Kopf, Harry.
35:16Heute Morgen rief jemand an, sprach mit Frau Follani und wusste, dass jemand tot war.
35:23Wieso?
35:24Woher wusste er das?
35:26Richtig, ja.
35:27Ich meine, die haben den Follani zusammengeschlagen und ihn liegen gelassen?
35:31Ja, sie haben möglicherweise gesehen, wie er zu Hause angekommen ist.
35:34Na gut.
35:35Ja, vielleicht haben Sie den Notarzt waren gelegt.
35:36Na gut, aber woher wissen Sie über Nacht, dass er gestorben ist?
35:40Sie haben noch keine Wünsche?
35:50Ja, das Kunstwerk ist fertig.
35:51Sehen Sie es sich mal an.
35:55Na, haben Sie den Mann, den Ihr Kollege da beschrieben hat?
35:57Nie gesehen?
35:57Nein.
36:00Also, an so einen Gast kann ich mich nicht erinnern.
36:05Wissen Sie, da ist sicher die Fantasia mit ihm durchgegangen.
36:09Manchmal, der kann doch nicht bis drei zählen.
36:11Frau Boles?
36:28Ja?
36:29Können wir Ihnen einmal sprechen?
36:32Hugo!
36:33Kommst du mal?
36:34Was will denn die Polizei von dir?
36:37Polizei, Polizei!
36:38Wer ist denn nicht die Polizei?
36:39Ja, wir sind von der Kriminalpolizei.
36:41Die waren auf dem Platz heute bei mir.
36:42Ich weiß doch auch nicht, was die wollen.
36:44Komm mal rein.
36:56Ach, geh raus zu den Kindern.
36:57Wenn ich einmal nicht rausgehe?
36:59Wenn ich einmal wissen will, was die Polizei von dir will?
37:02Schon wieder von dir will?
37:04Marie, tue mir den Gefolge raus zu den Kindern.
37:07Die werden mich was fragen.
37:07Ich muss mich konzentrieren.
37:08Die bringen mich doch immer raus.
37:10Bittchen.
37:13Es ist tatsächlich so.
37:14Die Kinder machen mich fertig.
37:16Ah ja, klar.
37:17Ihr Chef hat gestern seinen Geburtstag gefeiert, nicht wahr?
37:19Ja, ja, ich weiß.
37:21Waren Sie dabei?
37:21Nein, so gut steh ich nicht mit ihm.
37:25Sie haben die Nummernschilder gebraucht.
37:27Für den Mercedes da auf dem Gelände.
37:32Ich kann das mir nicht sagen, warum Sie mich dann auch fragen.
37:35Was ist denn mit dem Mercedes?
37:37Der spielt eine ziemlich wichtige Rolle in einem Mordfall.
37:45Gute Nacht, Frau von Arni.
37:47Gute Nacht.
37:47Gute Nacht.
37:48Gute Nacht, Herr Kram.
37:51Der Teufel soll die Spitzbuben holen.
37:54Möglichst alle Spitzbuben der Welt.
37:55Schon gut, Herr Kram.
38:07Es geht mir da rundherum rum, was Sie wohl als nächstes machen.
38:10Das ist zum Verrücktwerden.
38:13Tja, vielleicht melden Sie sich nie mehr.
38:21Was?
38:23Du hast es gelten.
38:24Oh, oh, oh, oh.
38:54Oh, oh, oh, oh.
39:25Aber dass dem Wagen ja nichts passiert.
39:27Und keine krummen Sachen.
39:29Ich hab mir da halt ein paar Nebeneinnahmen gemacht.
39:33Muss man ja haben, braucht man doch halt Nebeneinnahmen.
39:36Sie haben doch gesehen, ich hab Kinder.
39:38Und eine Frau.
39:39Und alle stellen Ansprüche.
39:41Wer hat den Mercedes in der vergangenen Nacht von Ihnen gemietet?
39:45Da fragen Sie mich aber jetzt was.
39:47Ja.
39:48Und der Frage können Sie auch nicht ausweichen.
39:50Weil wir sonst annehmen müssen, dass Sie selbst in dem Wagen saßen.
39:54Ich selbst?
39:55Ich hab doch selber einen Wagen.
39:57Der steht bei mir jetzt vor der Tür.
39:59Den kann ich Ihnen zeigen.
40:00Also, wer hat denn Mercedes gefahren?
40:08Eine alte Speze von mir.
40:10Den hab ich im Knast kennengelernt.
40:13Aber der bringt doch niemanden um.
40:14Das kann ich Ihnen gleich sagen.
40:15Da vorne wohnt er.
40:31Wohlen kann man das ja nicht schreden.
40:33Eher im Zimmer.
40:34Da war früher ein Lagerraum.
40:36Jetzt vermieden.
40:39Also, wenn der was gemacht hat,
40:40dann auch nur wegen dem Bisschen Geld.
40:45Da ist es.
41:03Die Tür ist offen.
41:06Herr Langner?
41:13Der ist weg.
41:14Der ist abgehört.
41:15Harry löst die Fahndung aus.
41:43Ich habe hier auf Sie gewartet.
41:44und hat unseren Kellner Krabbe zusammengeschlagen.
41:47Was sagen Sie da?
41:48Ja.
41:49Können Sie bitte mit rein.
42:04Zwei Männer haben ihn zusammengeschlagen.
42:07In seinem Hausflur.
42:08Und schrecklich zugerichtet.
42:09Bitte.
42:12Und woher wissen Sie das?
42:14Er hat sich in seine Wohnung geschleppt
42:15und uns angerufen.
42:17Haben Sie inzwischen irgendwas veranlasst?
42:19Ja, ich habe einen Arzt zu ihm geschickt.
42:21Und, ist der gekommen?
42:22Ja, und die Polizei habe ich auch verständigt.
42:25Einer Ihrer Kollegen ist in der Wohnung von Krabbe.
42:29Soll ich rangehen?
42:30Ich gehe schon ran.
42:31Ja, ich bin's selbst.
42:45Und ich sage Ihnen etwas.
42:47Diese Leute kriegen mich nicht klein.
42:50Ja, ja.
42:51Wie?
42:52Ja, Moment.
42:54Herr Berger.
42:54Ja.
42:55Hör Sie.
42:59Hallo?
43:01Ach, Harry.
43:02Weiß Derek Bescheid?
43:04Was ist veranlasst?
43:07Kann er die Täter beschreiben?
43:10Du bleibst heute Nacht da.
43:11Ist gut.
43:12Servus.
43:17Kann ich Ihnen irgendwas anbieten?
43:19Kaffee oder Cognac vielleicht?
43:20Nein, danke.
43:21Wenn ich was brauche, dann
43:25irgendeine Art von Hilfe.
43:29Ich bin ganz hilflos.
43:31Ratlos.
43:34Wissen Sie,
43:36ich bin noch nie in meinem Leben
43:37mit einem Verbrechen in Berührung gekommen.
43:41Ich bin ganz erschüttert.
43:43Tja,
43:44das geht den meisten so.
43:47Man merkt plötzlich am eigenen Leib,
43:49wie die Welt wirklich ist.
43:49Das ist richtig.
43:52Bis man dann dahinter kommt,
43:55was es bedeutet,
43:56trotz alledem glücklich zu sein.
44:02Und warum hat man Krabbe überfallen?
44:05Ja, weil er uns geholfen hat,
44:06diese Phantomzeichnung anzufertigen.
44:08Von dem Mann,
44:09der einmal in der Woche ins Lokal kommt.
44:11Und die Leute, die wir suchen,
44:12die haben Angst gekriegt.
44:13Das ist alles.
44:14Ja, aber...
44:14Sie wollen fragen,
44:15woher die wissen,
44:16dass wir die Zeichnung haben.
44:18Ja.
44:18Da gibt es eine Möglichkeit.
44:23Aber ich bringe Sie jetzt erst mal nach Hause.
44:25Ich habe doch meinen Wagen da.
44:26Ich fahre hinterhin her.
44:31Gustav!
44:32Hilfst du mal?
44:33Den Mantel?
44:34Ich habe einen verletzten Arm.
44:36Nicht so schlimm,
44:37sonst wäre ich nicht gekommen.
44:38Ich muss ja servieren können.
44:39Hast du gehört,
44:40was mir passiert ist?
44:41Ich habe gehört.
44:43Alten Schuh kriegt man nicht so schnell kaputt.
44:44Ja, Herr Grabe,
44:48warum sind Sie denn nicht zu Hause geblieben?
44:50Oh, da...
44:51Entschuldigung.
44:53Na, ich habe gedacht,
44:53so erneute zwei...
44:55Zweifel.
44:57Kommt nicht in Frage,
44:58habe ich gedacht.
45:04Guten Tag.
45:05Ja, Herr Grabe,
45:06bin ich im Bett.
45:07Ich erkläre es gerade,
45:08dass ich ganz in Ordnung bin.
45:09Na, fein.
45:13Wie hätten Sie gerne mitgenommen?
45:14Mich?
45:15Ja.
45:16Wohin mitgenommen?
45:19Wollen Sie sich nicht umziehen?
45:22Na, bitte kommen Sie.
45:23Was ist denn los?
45:27Bitte.
45:32Wie ist der voller Name?
45:34Luigi Cesare Mentone.
45:36Von wo kommen Sie?
45:38Ich wohne seit zehn Jahren hier.
45:40Na, nein,
45:40ich meine nicht München,
45:41Italien.
45:42Ich habe noch eine Mutter
45:44in Italien
45:45und eine Schwester
45:46mit sieben Kindern.
45:49Sie wollen in Cosenza.
45:50Wo liegt der Süditalien?
45:52Ja, in Calabria.
46:08Was wollen Sie eigentlich
46:09in meiner Wohnung?
46:22Also?
46:27Ich will ganz offen zu Ihnen sein.
46:29Ach, Mentone,
46:30es gibt da zwei Punkte,
46:31in denen Sie unser Interesse
46:32hervorgerufen haben.
46:33Punkt eins.
46:34Harry?
46:34Tja, Punkt eins.
46:37Mario Forlani
46:38starb im Krankenhaus.
46:40Am nächsten Morgen
46:40gegen neun Uhr
46:41meldete sich ein Mann
46:42am Telefon bei Frau Forlani
46:44und der wusste,
46:45dass Mario gestorben war.
46:46Was bis dahin eigentlich
46:47nur die Familie wusste
46:48und eben die beiden Kellner.
46:51Und wir haben uns überlegt,
46:52wer von den beiden
46:53eben in Frage käme
46:54und sind dabei
46:54auf Sie gestoßen.
46:56Der zweite Punkt
46:56ist der Überfall
46:57auf Herrn Grabe.
46:58Warum er?
46:59Warum geht man auf ihn los?
47:00Warum auf diesen
47:01harmlosen alten Mann?
47:02Nun, wahrscheinlich
47:04ist er für die Täter
47:04gar nicht so harmlos.
47:06Nach seinen Angaben
47:06haben wir eine Zeichnung
47:07anfertigen können,
47:08die so gut sein muss,
47:10dass die Leute
47:11Angst bekommen haben.
47:12Nur,
47:13woher wissen Sie das,
47:15dass die Zeichnung
47:15so gut ist?
47:17Von wem wissen Sie es?
47:18Ja,
47:19dann sind wir wiederum
47:20auf Sie gekommen.
47:22Falsch.
47:24Falsch.
47:24Das alles ist ganz falsch.
47:27Ich habe doch damit
47:27nichts zu tun.
47:29Nicht,
47:29nicht das Geringste.
47:30Erlauben Sie,
47:31dass wir uns hier
47:31ein bisschen umsehen, ja?
47:32Ah, tun Sie nur,
47:34tun Sie nur.
47:35Ich habe nichts zu verbergen.
47:36Naja,
47:37ich frage ja auch nur,
47:38weil ich noch keine
47:38Durchsuchungserlaubnis
47:39vom Staatsanwalt habe.
47:40Und ich habe nichts dagegen.
47:43Warten Sie mal,
47:44Cosenza,
47:46sagten Sie.
47:47Cosenza.
47:47War da nicht
47:48das große Erdbeer?
47:49Nein,
47:49das war mehr im Norden.
47:50Ihre Familie wurde
47:51nicht betroffen?
47:52Nein,
47:53Gott sei Dank nicht.
47:55Arme Leute
47:55sind wir sowieso.
47:57Meine Mutter,
47:59meine Schwester,
48:00die Kinder,
48:01alle dort unten
48:03sind arm.
48:05Sie leben von dem,
48:06was ich Ihnen schicke.
48:08So was weiß man
48:08ihr nicht.
48:10Dass wir
48:10ankämpfen,
48:13ankämpfen müssen
48:14gegen alles
48:16Mögliche,
48:17gegen alle möglichen
48:18Schwierigkeiten,
48:19von denen man
48:19ihr nichts weiß.
48:23Sind das
48:25Bilder von
48:26Ihrer Familie?
48:27Ja.
48:30Ah,
48:31das ist
48:31Mama.
48:33Das ist
48:33ein
48:34altes Foto.
48:37So gut
48:38sieht sie
48:39nicht mehr aus.
48:40Sie ist
48:41älter geworden,
48:43schwächer.
48:45Sie
48:45braucht Hilfe.
48:48Hat sie die?
48:49Meine Schwester
48:50sorgt für sie,
48:51so gut sie kann,
48:52mit sieben Kindern.
48:54Meine Schwester
48:55hat ihren Mann verloren.
48:57Alle dort unten
48:59sind in großer Not.
49:00Und Sie
49:02schicken
49:02Geld runter,
49:03nicht wahrscheinlich?
49:04Ja.
49:06Ja,
49:06natürlich,
49:07ich schicke Geld.
49:08Ja,
49:08nun hat man Ihnen
49:09noch mehr Geld
49:09versprochen,
49:10nicht wahr?
49:11Für ein paar
49:11Informationen.
49:12Man hat sie
49:13da mit hineingezogen,
49:14ist doch richtig.
49:15Wovon sprechen
49:16Sie?
49:17Na,
49:17von den Leuten,
49:18die Geschäftsinhaber
49:19erpressen,
49:20die sogenannte
49:21Schutzgebühren
49:21kassieren wollen.
49:23Schauen Sie,
49:23diese Leute brauchen
49:24doch Informanten,
49:24die brauchen
49:25Mittelsmänner.
49:26Und jetzt
49:26frage ich Sie,
49:27wie hat man
49:27sie dazu gebracht?
49:30Geld?
49:40Was war es dann?
49:52Drohungen
49:53gegen Ihre Familie
49:54in Korsenzen?
49:55Sie können
49:59sich doch
49:59nicht wehren.
50:01Wie denn?
50:03Vomiten?
50:06Sie sind
50:08hilflos.
50:13Und ich
50:14bin es auch.
50:17Von mir
50:18erfahren
50:21Sie nichts.
50:22ich
50:24kann nicht.
50:35Entschuldige Sie.
50:38Die Polizei
50:39hat mir
50:40ein paar Fragen
50:41gestellt,
50:42die ich nicht
50:43verstanden habe,
50:45nicht
50:45beantworten
50:47konnte.
50:48Ich kann doch
50:49hier
50:49weitere machen?
50:51Natürlich,
50:51Lucie.
50:51Was ist denn los?
50:53Die ganze Arbeit
50:54muss ich allein machen
50:55mit einem Arm,
50:56den ich nicht
50:56gut bewegen kann.
50:57Ich bin ja da,
50:58Gustav.
50:59Was wollte
50:59denn die Polizei
51:00von dir?
51:00Ah,
51:01nichts Besonderes.
51:02Die machen
51:02sich wichtig,
51:03wie?
51:03Das können sie.
51:05Fragt sie,
51:05was sie sonst
51:06noch können.
51:09Das haben wir
51:09vor dem
51:09hast du denn
51:10nicht festgenommen.
51:12Ich meine,
51:12er gibt ja zu,
51:13um Informant zu sein.
51:14Er gehört ja dazu.
51:15Als Täter
51:15oder als Opfer?
51:16Er ist ja auch
51:17ein Opfer.
51:18Ja,
51:18aber
51:18ein Kind
51:18ein,
51:19der Mörder.
51:19Harry,
51:20was haben wir
51:21davon,
51:21wenn wir
51:21ihn in eine
51:21Zelle sperren?
51:23Wenn der an seine
51:24Familie in Italien
51:25denkt,
51:25dann stirbt er
51:26vor Angst.
51:27Ja,
51:27hast auch wieder
51:27recht.
51:29Also,
51:30was machen wir?
51:30Warum wollen Sie
51:32denn wissen,
51:33was für Freunde
51:33Luigi hat?
51:34Wo er verkehrt?
51:35Wer glauben
51:36Sie denn,
51:36dass er etwas
51:37mit den Mördern
51:37zu tun hat?
51:39Ganz ausgeschlossen.
51:41Ursula,
51:42das glaube ich
51:43auch nicht.
51:44Würden Sie mir
51:45bitte meine Frage
51:46trotzdem beantworten?
51:47Wo er verkehrt?
51:49Ja.
51:49Er geht öfter
51:50in ein Lokal
51:51in der Briener Straße.
51:52Danke.
51:53Danke.
51:53Danke.
51:53Danke.
51:53Danke.
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51:53Danke.
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51:54Danke.
51:55Danke.
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51:58Danke.
51:59Danke.
52:00Danke.
52:01Danke.
52:02Danke.
52:04Das ist eine Sache.
52:09Hallo.
52:14Letzte.
52:34Ja, ja. Hör zu, Berger, nicht aus den Augen lassen. Wenn er geht, dann folge ihm. Ich komme sofort.
52:50Wir haben ihn. Berger ist sicher, dass er es ist. Er sagt, ich brauche mir nicht mal die Zeichnung anzuschauen.
53:09Wo ist er denn? Direkt irgendwo. Das könnte doch sein, oder? Ich bin sicher.
53:29Festnehmen? Nicht hier.
53:39Kriminalpolizei. Legen Sie die Hände aufs Wagenblatt.
53:44Was ist denn los? Was wollen Sie von mir?
53:47Zeigen Sie Ihr Papier.
53:48Ich will nicht. Können Sie gern sehen, aber klären Sie mir doch endlich, was Sie eigentlich von mir wollen.
53:53Rondorf-Wilhelm. Sie wohnen?
53:55Überrecht, Platz 12. Sagen Sie mir endlich, was das Ganze soll, was Sie von mir wollen. Kann nur ein Irrtum sein.
54:01Das wird sich sehr schnell herausstellen. Wir brauchen Sie für eine Gegenüberstellung.
54:09So, nehmen Sie Platz.
54:16Nein, nicht dort.
54:19Da ist doch Ihr Standplatz.
54:20Frau Folani.
54:21Frau Folani.
54:22Frau Folani.
54:23Ist das der Mann, der immer mittwochs, nur mittwochs gekommen ist?
54:27Ist das der Mann, der immer mittwochs, nur mittwochs gekommen ist?
54:48Nein.
54:49Sie sagen, er ist es nicht?
54:50Nein.
54:51Sie sagen, er ist es nicht?
54:55Nein.
54:56Ist das der Mann, der immer mittwochs kam?
54:57Das kann ich nicht sagen.
54:58Nicht mit Sicherheit.
54:59Gehen Sie.
55:00Sie sagen, er ist es nicht.
55:01Sie sagen, er ist es nicht.
55:02Nein.
55:13Ist das der Mann, der immer mittwochs kam?
55:15Das kann ich nicht sagen.
55:19Nicht mit Sicherheit.
55:21Gehen Sie.
55:22Den Mann kenne ich nicht.
55:35Tut mir leid.
55:36Ganz unbekannt.
55:38Herr Gabel, ist das der Mann, der jeden Mittwoch hergekommen ist?
55:50Erkennen Sie ihn wieder?
55:51Ja.
55:53Das ist er.
55:56Das ist er.
55:58Und zwar ohne jeden Zweifel.
56:01Haben Sie ihn endlich.
56:08Mich kriegen Sie nicht zum Schweigen.
56:33Raus hier!
56:37Raus hier!
56:42Nein.
56:44Raus hier!
56:45Raus hier!
56:47Schrauschen.
56:48Zini.
56:49Schrauschen!
56:50Schrauschen!
56:51Schrauschen!
56:52Schrauschen!
56:54GNR
56:56Wir werden sie rausholen. Der Arzt kommt.
57:16Wer hat Frau Lani umgebracht?
57:20Er sollte nicht sterben.
57:22Wir glauben, der hält es aus.
57:29Das ist schwierig.
57:32Die Namen der anderen, wer ist die Auftraggeber?
57:37Wer ist es?
57:47Den Mörder haben wir.
57:48Wer sind die Auftraggeber?
57:52Die Gefahr für alle ist geblieben.
57:59Die Gefahr für alle ist geblieben.
58:06Die Gefahr für alle ist geblieben.
58:08Die Gefahr für alle ist geblieben.
58:10Die Gefahr für alle ist geblieben.
58:12Die Gefahr für alle ist geblieben.
58:19Die Gefahr für alle ist geblieben.
58:20Untertitelung des ZDF, 2020
58:50Untertitelung des ZDF, 2020
59:20Untertitelung des ZDF, 2020

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