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Wolfgang Horn wird des Mordes an seiner Ex-Frau verdächtigt. Seine Unschuld kann nur seine taubstumme Schwester Lena beweisen.
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00:00Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:30Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
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01:29Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
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02:43Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:45endgültig los. Du wirst immer der Vater bleiben. Einen Sonntag im Monat. Ja, bitte. Anita, soll ich
03:01dir Peter geben? Bitte, bitte bestell ihm was von mir. Sag ihm, ich muss ihn sehen, heute noch. Er soll
03:08um drei Uhr bei mir sein. Willst du es ihm nicht selbst sagen, Anita? Er steht neben mir. Es genügt,
03:15wenn du es ihm sagst. Um drei Uhr, bitte. Und sag ihm, es sei wichtig.
03:37Wann musst du zum Sport? Um halb drei. Du, ich kann dich heute nicht bringen. Ich werde dir dann ein Taxi
03:44bestellen. Ja, danke. Und sie hat nicht gesagt, was sie will? Was will sie von mir? Ich weiß es
03:51nicht. Wenn ich dir einen Rat geben darf, benutze die Gelegenheit und bitte sie um Entschuldigung.
04:00Ich denke nicht daran. Was willst du vom Vati? Wann soll er herkommen? Du hast Angst,
04:08dass das wieder was passieren könnte? Keine Angst, mein Schatz. Mama wird nicht allein sein. Tante
04:18Lena? Nein, nein. Tante Lena war es von nichts. Weißt du, ich habe meinen Anwalt dazu gebeten. Du gehst
04:28jetzt auf dein Zimmer und ich rufe dich dann.
04:58Agnes? Ja? Beeil dich. Dein Taxi wird gleich kommen. Ich bin fertig.
05:19Du, nach dem Turnen nimmst du dir ein Taxi und kommst sofort nach Hause. Mach ich. Hier
05:29hast du Geld. Agnes, komm doch schon. Ja, ich bin ja da.
05:41Du bist ja beeindruckend. Null Auto. Wo bleibt denn der Wagen? Mein Gott, ist schon halb drei
05:50vorbei. So schlimm ist es doch auch. Ich habe ihm gesagt, er muss pünktlich sein. Komm, ich
05:56bring dich zum Taxistand. Ja.
06:26...
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06:48...
06:53Musik
07:23Musik
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08:22Anita?
08:31Anita?
08:43Anita?
08:47Anita?
08:49Was ist denn?
08:50Stell dich doch nicht an!
08:52Was ist denn?
08:59Lena!
09:06Lena!
09:08Lena!
09:10Anita ist tot!
09:12Tot!
09:14Jemand hat sie umgebracht!
09:16Umgebracht!
09:18Komm!
09:19Ich bin gerade erst gekommen!
09:28Lena!
09:29Lena!
09:30Ich bin gerade erst gekommen!
09:33Diesen Moment bin ich gekommen!
09:35Ich habe sie so gefunden!
09:39So gefunden, wie sie da liegt!
09:41Ach, komm!
09:51So gefunden, wie sie da liegt!
09:59Ja!
10:00Verstehst du?
10:02Weißt du, wie es passiert ist?
10:05Lena!
10:06Wie es passiert ist!
10:07Hier!
10:08Weißt du das?
10:09Nein!
10:11Wo ist Agnes?
10:14Lena, ich verstehe dich nicht!
10:15Wo ist Agnes?
10:16Was?
10:17Hier, schreib auf!
10:21Sport!
10:22Sportplatz!
10:23Ja!
10:24Seit wann?
10:25Seit wann?
10:26Drei Uhr!
10:28Halb drei!
10:29Ja!
10:31Es klingelt!
10:32Ich mach auf!
10:39Was wollen Sie denn hier?
10:40Wir erfahren nicht, die Mädchen bei der Unterredung mit jener dabei zu sein!
10:43Komme ich zu spät?
10:44Zu spät?
10:45Sie ist tot!
10:49Jemand hat sie umgebracht!
10:53Kommen Sie!
10:56Kommen Sie!
10:58Ich hab mich schon gewundert, wissen Sie?
11:01Die Haustür stand auf!
11:03Sperrangel weit auf!
11:05Dann kam ich rein und...
11:09Ja!
11:11Da lag sie da!
11:12Und Frau Rehl?
11:28Lena?
11:30Lena war nebenan bei Ihren Töpfen!
11:32Ich hab ihr schon gesagt, ich...
11:36Ich hab sie so gefunden, wie sie da liegt!
11:39Ob sie weiß, wie das passiert ist!
11:42Wie das passiert ist!
11:46Nein!
11:49Ob sie weiß, wo Agnes ist!
11:50Auf dem...
11:51Auf dem Sportplatz!
11:53Seit wann?
11:54Seit...
11:55Seit...
11:56Halb drei!
11:57Halb drei!
11:59Ja!
12:02Ich muss sofort los!
12:04Ich muss doch wissen, wo meine Tochter ist!
12:06Ich würde Ihnen empfehlen, hier zu bleiben!
12:10Bis die Polizei kommt!
12:13Was wollen Sie damit sagen?
12:15Ihre Frau hat angerufen und hat mir erzählt, was heute vor der Schule passiert ist!
12:24Sie fürchten um Ihr Leben!
12:26Das waren Ihre Worte!
12:28Sie glauben doch...
12:29Mordkommission, bitte!
12:30Sie glauben doch nicht, dass ich meine Frau umgebracht habe!
12:32Wie kommen Sie da rauf?
12:33Ich hab sie so gefunden, wie sie da liegt!
12:34Rechtsanwalt Dr. Voss!
12:37Ich habe Ihnen einen Mord zu melden!
12:40Wie war die Nummer?
12:43Gut!
12:44Wir kommen sofort!
12:49Sie werden mich nicht daran hindern, meine Tochter zu suchen!
12:52Schließlich weiß ich nicht, was hier passiert ist!
12:53Möglicherweise betrifft es meine Tochter mit!
12:55Das müssen Sie einsehen!
12:58Lena!
13:01Lena!
13:02Welcher Sportplatz?
13:03Welcher Sportplatz?
13:05Welcher Sportplatz?
13:06Wo?
13:13Schule!
13:14Ja!
13:15Danke, Lena!
13:16Danke!
13:19Kommen Sie, Lena!
13:22Kommen Sie!
13:32Warten Sie hier, bis die Polizei kommt!
13:40Warten, Lena!
13:43Hier!
14:02Vielen Dank.
14:32Vielen Dank.
15:02Zu sich, nach Hause, verweigerte die Herausgabe des Kindes.
15:07Seine Frau hat zweimal deswegen die Funkstreife bemühen müssen.
15:10Heute Mittag machte Horn erneut einen Versuch, seine Tochter mitzunehmen.
15:14Seine Frau kam rechtzeitig hinzu.
15:16Horn wurde tätlich, griff seine Frau an, schlug sie.
15:21Lehrer, die hinzukamen, verhüteten das Schlimmste.
15:24Frau Horn kam mit einem Nervenzusammenbruch nach Hause,
15:26rief mich in der Kanzlei an, bat mich um meine Hilfe.
15:30Sie sagte, er wird mich noch umbringen.
15:34Sie werden es erleben.
15:37Ich gab ihr den Rat, ihren Mann anzurufen und ihn hierher zu bestellen für drei Uhr.
15:41Ich selbst wollte natürlich ebenfalls um drei Uhr hier sein, um dem Mann ins Gewissen zu reden.
15:49Ich kam zu spät.
15:50Und Lena Rehl ist...
15:55Ist die ältere Schwester von Frau Horn.
15:57Nein.
15:58Sie ist taubstumm.
15:59Wo war sie während der Mordzeit?
16:01Nebenan, in ihrem Studio.
16:02Sie hat lange Zeit in einem Heim gelebt, das Töpferhandwerk erlernt.
16:06Kann man sich mit ihr verständigen?
16:07Sie beherrscht die taubstummelsprache, aber...
16:09Sie hat ganz mühsam lesen und schreiben gelernt.
16:13Man kann ihr Fragen aufschreiben und sie antwortet dann schriftlich.
16:18Aber...
16:18Ist alles sehr mühsam.
16:20Aha.
16:20Sie jetzt nehmen an.
16:22Ja.
16:23Gut.
16:23Harry.
16:32Sie hört gar nichts.
16:34Nicht das Geringste.
16:35Lena.
16:42Guten Tag.
16:46Sie kann von den Lippen ablesen, nicht?
16:48Ja, aber ich nehme an, es kommt Ihnen darauf an, Missverständnisse zu vermeiden.
16:52Ja, natürlich.
16:54Schreiben Sie doch Ihre Fragen auf.
16:56Mhm.
16:58Tati, ich kann nicht mit dir fahren.
16:59Ich soll mal ein Taxi nehmen.
17:01Du kannst jetzt nicht nach Hause.
17:03Es ist was passiert.
17:04Ich nehme dich erst mal mit zu mir.
17:06Das geht doch nicht, Fatih.
17:07Doch.
17:09Natürlich geht das.
17:09Du kommst jetzt mit mir.
17:11Fatih.
17:11Du hörst doch, was ich sage.
17:12Du kannst jetzt nicht nach Hause.
17:14Wie ist denn eigentlich das Verhältnis zwischen Horn und seiner Schwäger?
17:18Sehr schlecht.
17:20Was kann man sagen, dass sie der Grund ist, warum die Eheleute sich schließlich getrennt haben?
17:24Das ist jedenfalls meine Meinung.
17:27Lena war lange Zeit bei einer Tante untergebracht irgendwo auf dem Lande.
17:30Mehr schlecht als recht, wenn man es realistisch sieht.
17:34Die Tante ist gestorben und man wusste nicht zu Recht, was man mit Lena machen sollte.
17:40Da sagte Frau Horn, wir nehmen Sie.
17:43Sie stieß damit auf erbitterten Widerstand ihres Mannes.
17:45Ach, er wollte sie nicht hier haben, oder?
17:46Unter keinen Umständen.
17:48Lena wusste nichts davon.
17:50Aber Horn sträubte sich jedenfalls, sie aufzunehmen.
17:53Sie sei nicht nur krank, sie sei auch verrückt.
17:59Er bezog sich auf die, nun ja, auf die fast manische Art, mit der sie ihre Töpfereien betreibt.
18:08Ja, aber was sie macht, ist doch sehr gut, oder?
18:10Ja, aber nichts davon wird gebrannt.
18:14Es wird alles wieder zerschlagen.
18:15Sie dürfen das Kind heute mitbringen, Herr Horn.
18:24Ja, das sehen Sie ja.
18:27Komm rein, Nacken.
18:30Hast du Hunger?
18:32Bitte machen Sie dem Kind was zu essen.
18:33Irgendwas, was es gerne.
18:34Komm, geh mit in die Küche.
18:35Ich habe einen Schokoladen vor dem Tisch.
18:37Danke.
18:37Bitte lassen Sie mich jetzt allein, ich muss telefonieren.
18:39Ja, ist ja gut.
18:40Hier bei Frau Horn.
19:04Herr Horn.
19:06Danke, Herr Siebzig.
19:07Mein Name ist Derrick, Mordkommission.
19:09Wo sind Sie, Herr Horn?
19:11Ich bin in meiner Wohnung.
19:14Ich habe meine Tochter von der Schule abgeholt, vom Turm.
19:18Ich kann sie jetzt doch nicht nach Hause lassen.
19:23Ja, sie ist bei mir.
19:25Meine Haushälterin ist da.
19:26Kommen Sie bitte hierher, Herr Horn.
19:33Er wollte nicht, dass seine Tochter die Tote sieht, sagt er.
19:37Was ist denn das für ein Bereich?
19:41Die Töpferschame.
19:57Stefan, das ist Herr Horn.
20:04Gott sei Dank, sie liegt nicht mehr da.
20:05Das war meine größte Sorge.
20:09Das Kind kommt nach Hause und sieht seine Mutter da liegen.
20:10Das muss sich unter allen Umständen verhindern.
20:15Außerdem wollte ich ja wissen, was mit meiner Tochter ist.
20:17Deshalb habe ich das Haus verlassen.
20:19Herr Horn, ich muss Sie festnehmen.
20:20Sie stehen unter dem Verdacht, Ihre Frau ermordet zu haben.
20:25Festnehmen?
20:26Ich kann Ihnen nichts anderes sagen.
20:28Ich war es nicht.
20:29Ich habe meine Frau nicht umgebracht.
20:31Na, dann fangen wir nochmal von vorne an.
20:34Seit Monaten streiten Sie sich mit Ihrer geschiedenen Frau um das gemeinsame Kind.
20:38Sie bedrohen Sie, Sie schlagen Sie wie heute vor der Schule.
20:41Ihre Frau verabredet sich mit Ihnen um drei Uhr.
20:44Ja, ich war da.
20:45Punkt drei Uhr.
20:46Die Tür stand auf, weit auf.
20:50Wie oft soll ich das mal wiederholen?
20:53Dann bin ich reingegangen.
20:56Da lag meine Frau auf dem Boden.
20:58Sie war tot.
20:59Sie müssen doch zugeben, dass das nicht glaubhaft ist.
21:02Es ist viel glaubhafter, dass Sie wieder Streit bekamen.
21:05Dass Sie wieder, ich, ich wiederhole wieder die Fassung verloren.
21:10Und diesmal gab es keine Zuschauer, die das Schlimmste verhindert hätten.
21:14Sie töteten Ihre Frau?
21:16Und dachten sich die Geschichte aus.
21:18Mit der offenen Tür.
21:20Begreifen Sie, dass Sie damit nicht durchkommen.
21:25Herr Horn, legen Sie ein Geständnis an.
21:29Geständnis, Geständnis, was soll ich denn gestehen?
21:32Ich kann doch nicht gestehen, was ich nicht getan habe.
21:40Ja, ich bin je zaunig.
21:58Ich weiß, dass das mein Fehler ist.
22:01Aber ich habe Sie nicht umgebracht.
22:03Auch wenn alles gegen mich spricht.
22:06Ich war es nicht.
22:07Wir müssen Sie hier behalten.
22:11Bis der Ermittlungsrichter sich morgen entscheidet.
22:14Berger?
22:15Ja.
22:28Ja, was willst du machen?
22:30Der wird den Mord nie zugeben.
22:32Wegen seiner Tochter?
22:33Ja, auch natürlich.
22:34Es wäre der sicherste Weg, Sie zu verlieren.
22:37Steven SiemSN.
22:38Wir betren uns leicht zu werden.
22:38Was ist es.
22:39Ich bin dever erfolgreich.
22:39Ich will, wenn Sie in der Ermittlungsrichter sind.
22:44Untertitelung des ZDF, 2020
23:14Untertitelung des ZDF, 2020
23:44Wer? Frau Stern? Was ist denn?
23:57Ich bin ganz verzweifelt, Herr van der Witte. Ich weiß nicht, wo Herr Horn geblieben ist.
24:02Und auch mit Frau Horn bekomme ich keine Verbindung.
24:04Ja, um Himmels Willen, Frau Stern, wissen Sie nicht, was passiert ist.
24:08Horn ist... Ist das Kind bei Ihnen? Kann es zuhören?
24:16Reagieren Sie richtig.
24:19Gestern um drei ist Frau Horn ermordet worden.
24:21Man hat Horn festgenommen.
24:24Musik
24:29BIRDS CHIRP
24:59Musik
25:29Musik
25:59Lena!
26:06Sie haben gestern einen Mann gesehen, vom Fenster aus, der ins Haus ging, kurz vor drei?
26:22Ja, entspricht das denn der Wahrheit?
26:25Ist das wahr?
26:26Ja, ich weiß, dass ich nicht von der feinsten Sorte bin. Nie gewesen.
26:31Sie werden Leute genug finden, die Ihnen das bestätigen können. Aber Mord!
26:33Herr Horn!
26:35Herr Dr. Fros, möchte Sie sprechen?
26:37Ja, bitte.
26:39Entschuldigen Sie mein Eindringen. Unser Eindringen, es ist sehr wichtig.
26:43Lena?
26:44Eine wichtige Aussage.
26:46Bring Herrn Horn nach nebenan, ja?
26:47Was soll denn Lena hier?
26:48Schauen Sie, Herr Horn, kommen Sie.
26:50Was soll das?
26:53Bitte.
26:56Ich habe Lena, Frau Lena, heute Morgen aufgesucht, weil es kam mir ganz plötzlich in den Sinn, wie hilflos sie ist, allein im Haus, unfähig, ein Telefon zu hören, die Haustür klingelt.
27:10Reiner Zufall, dass sie mich am Fenster gesehen hat.
27:13Das drückte sie mir in die Hand.
27:34Tja, warum hat sie das gestern nicht gesagt? Ich meine, das hätte sie ja auch gestern niederschreiben können.
27:39Ja, das ist richtig. Ich weiß nicht, warum sie es nicht getan hat. Vielleicht ist dir die Bedeutung erst heute klar geworden.
27:51Sie nehmen das ernst.
27:53Ja, ich nehme es ernst. Warum? Zweifeln Sie?
28:01Doktor, Sie haben doch selbst gesagt, dass Sie in das Schicksal von Frau Reh keine Ruhe gelassen hat.
28:05Allein im Haus, hilflos. Sie ist angewiesen auf Hilfe, auf Beistand, angewiesen auf Gesellschaft.
28:11Sie fürchten, Sie sieht in dieser Behauptung, in dieser Entlastung Ihres Schwagers eine Möglichkeit, nicht allein bleiben zu müssen.
28:26Wäre das nicht möglich? Also, wenn ich diese Aussage akzeptiere, dann kann ich, dann muss ich, ich muss Horn freilassen, und zwar sofort.
28:37Vielleicht ist es genau das, was sie will, aus ganz persönlichen, aus ganz verständlichen Gründen.
28:43Nichts ist wohl unmöglich. Aber sie hat ein Recht auf ihre Aussage.
28:48Sie ist so wichtig wie jede andere Aussage. Sie muss genauso widerlegt werden.
28:53Nichts dagegen, Doktor. Wir werden Sie vernehmen, ja.
29:12Kann Sie den Mann beschreiben?
29:19Gut, dann sollen Sie es tun, ja.
29:23Sie antwortet sehr sicher, ne?
29:49Ja, sehr schnell und sehr sicher. Der Mann war ungefähr 40 Jahre alt, etwa 1,80 groß und hat dunkle Haare gehabt.
29:58Na gut. Ich werde einen Zeichner kommen lassen. Wir werden versuchen, eine Phantomzeichnung anzufertigen.
30:02Wollen Sie uns helfen?
30:03Ja, natürlich.
30:03Jetzt warte ich schon eine Stunde.
30:15Tut mir leid.
30:17Was ist denn bloß los da drüben?
30:25Da soll der Typ sein.
30:26Haben Sie den Mann schon mal gesehen?
30:35Nein.
30:50Kennen Sie diesen Mann?
30:51Wie ist das?
30:57Na, das möchte ich ja eigentlich von Ihnen wissen.
30:58Moment, wollen Sie mir nicht endlich sagen, worum es hier geht?
31:00Ihre Schwägerin hat eine Aussage gemacht.
31:02Helena?
31:03Ja. Sie habe kurz vor drei Uhr vom Fenster ihres Studios aus einen Mann auf das Haus zugehen sehen.
31:08Kurz vor drei?
31:08So soll er ausgesehen haben.
31:12Verstehe ich das richtig dann?
31:13Wer hat sich ja den Mörder gesehen?
31:17Sagen wir mal so, sie hat eine Aussage zu ihren Gunsten gemacht.
31:21Das ist ja großartig.
31:23Na also.
31:24Und?
31:26Ja, was passiert jetzt?
31:27Dann kann ich ja wohl gehen, oder?
31:29Ja, wahrscheinlich.
31:31Ich muss noch mit dem Ermittlungsrichter sprechen.
31:34Wozu? Das ist eine Aussage, die Sie gelten lassen müssen.
31:36Oder glauben Sie, sie gilt nicht nur, weil sie voneinander taubstummen ist?
31:39Wenn Lena etwas sagt, dann stimmt das auch.
31:41Ja.
31:43Ja, danke, dass du mich abholst.
31:58Los, weg hier!
32:03Ich habe gedacht, ich komme noch nicht mehr raus.
32:04Ob ich es war oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.
32:07Aber zum Wahnsinn nicht wert.
32:09Sie hätten mich verurteilt, glatt.
32:11Da kommt Lena und macht so eine Aussage.
32:13Sie hat einen Mann gesehen.
32:15Dann meinst du, sie hat nicht die Wahrheit gesagt.
32:17Glaube ich nicht.
32:19Aber sie hat den einzig richtigen Einfall gehabt.
32:21Sie hat den Mann sogar genau geschrieben.
32:23Hast du eine Ahnung, warum sie das tut?
32:26Was sollten aus ihr werden?
32:28Ich hatte Angst, dass sie in ein Heim kommt.
32:30Pass mal auf, fahr mal nicht zu mir nach Hause.
32:31Fahr mal zu Lena.
32:33Ich muss jetzt bei ihrer Aussage bleiben.
32:34Da muss ich ganz sicher sein.
32:36Warst du es denn?
32:37Was, du verdächtigst mich auch?
32:49Ah, Dr. Voss ist da.
32:51Aber das ist doch der Restanwalt von Anika.
32:53Ja.
32:55Ich wollte ihn sowieso sprechen.
32:56Jedenfalls höre nur die Klinge.
33:16Guten Tag, Doktor.
33:17Guten Tag.
33:18Das ist mein Kompagnon, Herr von der Ritte.
33:20Guten Tag.
33:21Guten Tag.
33:21Es trifft sich gut, dass Sie da sind.
33:23Kommen Sie ran.
33:24Danke.
33:29Wo ist Lena?
33:30Wollen Sie Herrn Dank abstatten?
33:32Ja, natürlich.
33:33Das bin ich ihr schuldig.
33:34Sie arbeitet im Studio.
33:36Ach, Sie töpfert schon wieder?
33:39Na ja, es wird ihr hoffentlich gut tun.
33:43Aber erst mal zu uns, Doktor.
33:46Dass wir die veränderte Lage besprechen.
33:49Das hier ist das Haus meiner Frau.
33:51Ja?
33:54Das jetzt ja wohl meiner Tochter gehört.
33:57Ist das richtig?
33:59Ja, das ist richtig.
34:02Ist ja wohl selbstverständlich,
34:03dass meine Tochter hier wohnen bleiben kann.
34:06Sprechen Sie ruhig weiter.
34:08Das Sorgerecht fährt ja nun wieder an mich.
34:12An Zuleinung.
34:13Ich werde hier einziehen.
34:16Stehen da irgendwelche Einwände von Ihrer Seite?
34:18Wenn ich welche habe,
34:19die muss ich wohl zurückstellen.
34:23Ein anderes Problem würde sich damit gleichzeitig erledigen.
34:27Lena.
34:28Sie könnte hier wohnen bleiben.
34:31Daraus muss ich wohl keine Bedingung machen.
34:33Nein, das müssen Sie nicht.
34:38Lena.
34:48Na?
34:49Ich danke dir, Lena.
34:55Ich danke dir.
35:00Verstanden?
35:01Ja.
35:02Du.
35:03Du bist nicht zufrieden?
35:06Nein.
35:07Natürlich nicht.
35:09Du meinst, wir hatten den Mörder und mussten ihn laufen lassen.
35:12Ist er der Mörder, ist das nicht.
35:13Ich weiß es nicht.
35:15Gibt es diesen Mann?
35:16Gibt es ihn nicht?
35:17Weiß es nicht.
35:18Tja, dann können wir nichts anderes tun als warten.
35:22Warten?
35:23Abwarten.
35:24Worauf?
35:25Dass irgendwas passiert.
35:26Was warten, dass was passiert?
35:29Nee.
35:29Nee, Harry.
35:31Verstehst du, das will ich nicht.
35:34Das kann ich nicht.
35:35Ich kann den Aktendeckel da nicht einfach zuklappen.
35:38Ja, was kann man denn sonst?
35:39Horn glaubt doch selber nicht an diesen Mann.
35:41Er hält ihn für eine Erfindung.
35:42Warum?
35:42Weil er der Mörder ist oder weil er ein Kind?
35:47Aber es gibt die Aussage dieser Lena und die können wir nicht einfach ignorieren.
35:51Nee, das können wir nicht.
35:53Also, ich wiederhole.
35:56Was können wir tun?
35:57Harry.
35:59Horn war erschrocken, ängstlich und unsicher.
36:01Und dann kam Lena und machte ihre Aussage und sein Benehmen änderte sich schlagartig.
36:06Plötzlich fühlte er sich sicher.
36:08Und das Gefühl werde ich ihm nehmen.
36:10Ich werde ihn nicht in Ruhe lassen.
36:11Ihn nicht und Lena nicht.
36:13Nicht eine Sekunde.
36:16Das wird hier alles geändert.
36:18Sieh mal.
36:21Das ist doch alles roh.
36:25Ungebrannt.
36:26Verstehst du, ich schenke dir einen Ofen.
36:30Einen Ofen.
36:32Einen Brennofen.
36:34Ja, da tun wir die Sachen rein.
36:37Vielleicht können wir auch etwas verkaufen.
36:40Ja.
36:42Du siehst hübsch aus, wenn du lächelst.
36:44Das steht dir.
36:47Du siehst hübsch aus, wenn du lächelst.
36:53Danke.
36:58Guten Tag, Doktor.
36:59Ich hoffe, ich störe Sie nicht.
37:02Guten Tag, Herr Derrick.
37:05Der Fall Horn.
37:06Ja, geht mir nicht aus dem Kopf.
37:07Geht ihm nicht aus dem Kopf.
37:09Sie haben ihn nicht ad acta gelegt.
37:11Nein, dazu ist er mir zu unerledigt.
37:13Kann man das sagen, unerledigt?
37:15Ja, was kann man sagen?
37:16Unerledigt.
37:17Und das ist er ja auch wohl.
37:21Bitte.
37:21Danke.
37:22Sie bezweifelt die Aussage Lenas.
37:39Wie geht's, Horn?
37:40Wie geht's, Lena?
37:41Horn lebt, wohnt mit Lena, mit seiner Tochter, mit seiner Haushälterin im Hause seiner Frau.
37:50Ist das korrekt?
37:52Absolut korrekt.
37:54Er hat das Sorgerecht wieder zugesprochen bekommen.
37:58Es geht ihm glänzend.
38:01Und Lena?
38:04Er kümmert sich um Sie.
38:08Rührend.
38:11Doktor.
38:12Ich ziehe keine Schlüsse.
38:14Das ist nicht meine Aufgabe.
38:17Ich bin froh, dass ich es nicht tun muss.
38:20Er hat Ihnen einen Brennofen geschenkt, im Keller aufgestellt.
38:24Ja.
38:27Sie würden Lena nicht wiedererkennen.
38:33Sie haben Ihren Verdacht gegen Horn nicht aufgegeben.
38:39Sagen wir so, ich habe nicht aufgehört, mich um den Fall zu kümmern.
38:42Sagen Sie, Lena?
38:47Kann ich dir helfen?
38:49Ich.
38:50Helfen.
38:53Ach, Fahrrad, die lassen mich halt mitfahren.
38:56Ach, Agnes, nein, diesmal nicht.
38:57Lass mich mal mit Lena fahren.
38:58Außerdem hast du deine Schularbeiten schon gemacht.
39:00Na, siehst du.
39:02Steig ein.
39:03Beobacht.
39:08Macht's gut.
39:09Wiedersehen.
39:09Tschüss.
39:22Wollen Sie zu mir?
39:23Ja, ja.
39:25Aber Sie haben wohl im Moment keine Zeit.
39:28Na, ich wollte die Sachen da wegbringen.
39:30Tonwaren von Lena.
39:31Wir sind verabredet.
39:32Ja, lassen Sie sich nicht aufhalten.
39:35Aber Sie wollten doch was.
39:37Ja, ja, natürlich.
39:41Fahren Sie nur.
39:50Schade, dass Sie nicht versteht.
39:53Ich würde ihr so gern persönlich sagen, dass das, was sie herstellt, Kunstwerke sind.
39:58Sie hat es in ihren Fingern.
40:00Das, was ich das große, das einfache Gefühl nenne.
40:05Für Form, für Linien.
40:08Perfekt, aber ungewöhnlich lebendig.
40:14Was meint sie?
40:15Lena merkt, dass Sie über sie sprechen.
40:17Sie will wissen, was.
40:18Ach, dann kann ich vielleicht helfen.
40:20Lesen kann sie?
40:22Ja, natürlich.
40:22Entschuldigen Sie.
40:23Entschuldigen Sie.
40:23Das ist meine Meinung.
40:48Ich bin ganz ehrlich.
40:53Dein Geld.
41:21Ja, komm.
41:32Polizei.
41:43Polizei, Lena, verstehst du?
41:47Keine anderen Aussagen machen.
41:52Nichts anderes sagen.
41:58Ja, verstehst du.
42:04Guten Tag.
42:07Warum haben Sie nicht gesagt, dass Sie noch ins Haus wollen?
42:09Wir haben noch mal mit Verstern gesprochen.
42:12Worüber denn?
42:13Nach wie vor über den Mordfall.
42:15Sie hatten doch schon alles gefragt.
42:17Es tauchen da immer neue Gesichtspunkte auf.
42:20Und welche?
42:22Sie verkaufen jetzt die Sachen, die Ihre Schwägerin herstellt?
42:26Ja, es gibt einen Interessenten dafür.
42:29Ihm gefallen die Sachen.
42:30Sehr gut.
42:31Ja, also wir finden den Mann nicht, den wir suchen.
42:35Diesen hier.
42:36Wissen Sie, wir finden ihn einfach nicht.
42:40Und in diesem Zusammenhang habe ich noch eine Frage an Ihre Schwägerin.
42:43Wieso?
42:44Was wollen Sie da noch fragen?
42:46Sie hat ihn mal beschrieben, das ist er.
42:47Soll ich ihn auch noch für Sie suchen?
42:50Das nicht.
42:51Aber hat sie ihn genau genug beschrieben?
42:54Woher soll ich das wissen?
42:55Ich habe ihn noch nicht gesehen.
42:56Also wir müssen Ihre Schwägerin noch mal mitnehmen.
42:58Mitnehmen?
42:59Ins Präsidium.
43:00Dazu besteht nicht die geringste Veranlassung.
43:03Was wollen Sie von ihr?
43:04Sagen Sie ihr bitte, wir finden den Mann nicht, den sie uns da beschrieben hat.
43:08Und es liegt der Verdacht nahe, dass sie diesen Mann nur erfunden hat, um sich ihren Schwager zu verpflichten.
43:17Ist das wirklich Ihre Meinung?
43:18Ja.
43:19Ja, das ist eine der Möglichkeiten, die wir ebenfalls überlegen müssen.
43:24Was sagt sie?
43:26Sie möchte eine Zigarette haben.
43:35Bitte.
43:38Bitte.
43:56Sie haben ja gar nichts gegessen.
44:00Ich habe keinen Hunger.
44:08Wo ist Agnes?
44:09Die ist schon in Ihrem Zimmer.
44:14Sie machen sich Sorgen um Lena?
44:17Ach was.
44:19Überhaupt nicht.
44:22Ich verstehe gar nicht, was die Polizei noch will.
44:25Sie können sich anstrengen, wie Sie wollen.
44:27Sie kriegen Lena nicht weich.
44:38Sie wissen, was Sie sollen wollen.
44:39Move und ich denkzen.
44:40Ich find mich.
44:42Wir sind froh, Sie werden verm HQRing gebunden.
44:44Hier sì!
44:46Sie müssen noch Freise fragen nach Hause kommen.
44:48Werger?
44:50Ich danke Estáb по-conственности.
44:51Gute Nacht.
45:04Du siehst, wie es ihr geht.
45:06Ja, es geht ihr glänzend. Völlig verändert. Gleichsam. Aufgeblüht.
45:11Können wir sagen, aufgeblüht?
45:12Ja, das kann man sagen.
45:14Selbstsicher glücklich.
45:16Es gibt auch keinen Grund, Ihre Situation auch das Geringste zu ändern.
45:19Sie hat ihren Schwager fest in der Hand.
45:22Und der weiß das.
45:24Alles in Ordnung, Lena.
45:27Alles gut?
45:28Gut. Ich habe es ja gewusst, du lässt sie nicht durcheinander bringen.
45:32Du hast nichts anderes gesagt.
45:39Nein.
45:40Gut.
45:41Hast du schon gegessen?
45:43Hast du schon gegessen?
45:46Nein.
45:48Wollen wir zusammen essen gehen?
45:52Ja.
45:53Zieh mal drum.
45:55Umziehen.
45:56Ja.
45:56Ja.
45:56Ich habe es ja, ich habe es.
46:02Ja.
46:05Ich habe es ja, ich habe es.
46:10Ich habe es.
46:12Ich habe es.
46:13Guten Abend.
46:24Guten Abend.
46:26Bitte lassen Sie sich nicht stören.
46:27Sie wollen sicher etwas feiern.
46:30Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend.
46:36Tag, Herr Meyrich.
46:38Papa Horn.
46:40Wollten Wagen zur Inspektion bringen.
46:42Ja, ja, ich weiß.
46:44Der war ja angemeldet.
46:46Herr Horn, bei der Ine.
46:49Mein Herz geht bei Leid.
46:51Wir haben natürlich alle gehört, was da passiert ist.
46:54Na ja, schlimme Sache.
46:55Na ja, Mord, Mann.
46:57Hört man mal.
46:58Wir waren alle wie vom Kopf geschlagen.
47:02Und Ihre Frau, die war ja noch einen Tag vorher hier gewesen.
47:05Was?
47:06Meine Frau war hier bei Ihnen?
47:07Na ja, die wollte ja einen Wagen verkaufen.
47:10Was, die wollte einen Wagen verkaufen?
47:11Ja, und ich hätte mich auch dafür interessiert.
47:14Und Ihnen natürlich gerne einen neuen verkauft.
47:18Ja, ja, über den Verkauf von dem alten Wagen können wir natürlich reden.
47:22Bei Gelegenheit.
47:22Tja, Herr Horn, gehen wir mal rüber.
47:28Ja.
47:28Ja, ist das eine normale Inspektion oder hat Sie einen besonderen Wunsch heraus?
47:38Ja, die Bremsen ziehen nach links.
47:40Na ja, das wird er denn schon merken.
47:42Messmer, kommen Sie mal her.
47:43Ja, Herr Horn, und wie gesagt, für den Wagen von Ihrer Frau, da interessiere ich mich.
47:49Gut, ja, in Ordnung.
47:51Wissen Sie, ich habe über all diese Dinge noch gar nicht nachgedacht.
47:54Na ja, das verstehe ich.
47:54Das verstehe ich sehr gut, Herr Horn.
47:56Das hat doch keine Eile.
47:57So, das ist Herr Messmer.
47:58Tag.
47:59Werden Sie mit dem Coupé fertig?
48:00Vielleicht noch eine halbe Stunde.
48:02Ja, ist in Ordnung.
48:02Und dann übernehmen Sie den Wagen von Herrn Horn.
48:04Ja, wird gemacht.
48:06Äh, Inspektion und die Bremsen nachstellen.
48:08Ja, ist gut.
48:09Soll er Messmer Sie nach Hause bringen?
48:10Nein, nein, danke.
48:10Ist nicht nötig.
48:11Mein Kompagnon holt mich ab.
48:12Mal ist in Ordnung.
48:20Lena!
48:24Roland!
48:29Na?
48:31Geht's gut?
48:33Gut?
48:34Hm?
48:34Oh, da.
48:37Komm, rauf mal.
48:44Bessmer!
48:45Ja?
48:46Kommen Sie mal her.
48:48Ist der Wagen von Herrn Horn fertig?
48:49Ja, ist fertig.
48:51Ja, dann fahren Sie mal rüber.
48:52Der wartet schon drauf.
48:53Der bringt Sie dann gleich wieder zurück.
48:54Kann das nicht ein anderer machen?
48:55Ich habe gerade den Wagen von Herrn Horn.
48:57Ja, das dauert doch bloß zehn Minuten.
48:59Ja, ist ja gut.
48:59Regen Sie sich mal nicht auf.
49:01Ja, warum sagen Sie denn jetzt nein?
49:03Nicht wahr.
49:03Ja.
49:04Ja.
49:04Ja.
49:04Ja.
49:04Nein.
49:07Ah.
49:08Ja.
49:09Untertitelung. BR 2018
49:39Ist gut, ich fahre Sie gleich zurück.
50:00Ich will eben was überziehen.
50:01In Ordnung.
50:09Wollen Sie schon wieder zu mir?
50:20Ja, ich hätte Sie gerne noch mal gesprochen.
50:23Hat das nicht ein paar Minuten Zeit?
50:26Ich wollte nur eben einen Mechaniker zurückfahren zur Werkstatt.
50:29Guten Tag.
50:30Guten Tag.
50:32Ja, ist schon in Ordnung.
50:32Wo fährt er denn hin?
50:51Komm, wir fahren ins Präsidium.
50:55Was ist denn, Lena?
51:15Ach, wer der Mann war?
51:17Ja, ein Mechaniker war das.
51:24Autowerkstatt.
51:25Chef, ich habe das mit dem Wagen von Herrn Horn erledigt.
51:44Ja, der Horn.
51:46So ein armer Kerl, was?
51:47Seine Frau zu verlieren und dann auf diese Weise.
51:49Wissen Sie, dass der mal selber im Verdacht gewesen ist?
51:53Na ja, aber seine Schwierigerin, die hat den entlastet.
51:55Die hat den Mörder nämlich vom Fenster aus gesehen.
51:58Chef, Telefon.
51:59Was?
52:00Ja, Moment.
52:06Der Mechaniker?
52:11Der Mechaniker, Harry.
52:13Das war in der Zwischenzeit Polizei da.
52:40Polizei?
52:41Aber hier war niemand.
52:48Kennen Sie den Mann?
52:50Ja, warum ist denn das her?
52:51Ja, das ist ein Mechaniker von mir.
52:53Der Messmer heißt der.
52:54Ist er hier?
52:55Kann man nicht sprechen?
52:56Nee, kennen Sie nicht.
52:57Ist ja schon Schluss.
52:57Der ist jetzt weg.
52:59Ja, dann bräuchten wir seine Adresse.
53:00Ja, die können Sie haben.
53:02Wann ist da los mit dem?
53:03Sagen Sie mal, dieser Messmer hat ja vielleicht mal irgendwann
53:05etwas mit Frau Horn zu tun gehabt.
53:08Mit Frau Horn?
53:09Ja.
53:09Ja, der kennt ihn natürlich.
53:12Die war ja öfter hier.
53:13Meinen Sie, dass die beiden sich näher kennen?
53:14Was heißt näher?
53:16Er sollte ihren Wagen abholen.
53:18Aber da ist was zwischengekommen.
53:19Weil sie ist doch gerade an dem Tag, da ist sie ermordet worden.
53:22An dem Tag gerade?
53:23Ja, gerade an dem Tag.
53:24Also er war hin, dann kam er zurück und dann hat er gesagt, da ist was passiert, überall
53:28ist Polizei.
53:29Gerade an dem Tag.
53:30Geben Sie mal die Adresse.
53:31Ja.
53:32Und wenn Lena sagt, ich erkenne ihn nicht?
53:37Das wäre schlecht.
53:39Es hat sich eigentlich alles zu ihren Gunsten geändert.
53:42Weil Horn ihr dankbar sein muss.
53:45Aber wenn der Mörder gefasst ist...
53:47Dann entfällt die Dankbarkeit, Meister.
53:49Ja, er ist dem Druck bloß für den Mörder gehalten zu werden.
53:52Lena kann ihm dann egal sein.
53:54Vielleicht sagt sie deshalb, ich erkenne den Mann nicht wieder.
53:56Ja, Messmer?
54:10Nein.
54:13Sie sind festgenommen.
54:15Kommen Sie.
54:22Messmer, Sie haben keine Chance.
54:24Außer der einen, dass Sie die Wahrheit sagen.
54:26Sie haben Frau Horn umgebracht.
54:30Und jetzt frage ich Sie, um Himmels Willen, warum.
54:40Ich...
54:40Ich stand vor der Tür.
54:44Die war offen.
54:46Ich habe geklingelt und geklopft.
54:49Niemand meldete sich.
54:51Da bin ich reingegangen.
54:54Es war niemand im Haus.
54:57Da habe ich gedacht,
54:59sieh dich mal um.
55:01Man kann doch nicht einfach
55:01ein Haus so offen stehen lassen.
55:05Ich hätte einfach
55:06reagiert, ohne nachzudenken.
55:09Plötzlich war sie hinter mir.
55:26Und schrie wie am Spieß.
55:27Hilfe!
55:28Seien Sie ruhig!
55:28Hilfe!
55:29Ich dachte,
55:30wie kriege ich die bloß zum Schweigen?
55:32Ich dachte,
55:33Herr Gott, nochmal,
55:34ich verliere meine Stellung.
55:35Jetzt halte mich doch an.
55:39Ich habe einfach die Nerven verloren.
55:42Wenn sie...
55:43Wenn sie nicht so geschrien hätte.
55:50Ich konnte nichts anders.
55:51Das war wie ein Reflex.
55:58Du musst die Frau zum Schweigen bringen.
56:00Schau mal nach,
56:11wer da ist.
56:11Herr Möge,
56:12was?
56:12Ich muss ihn sofort sprechen.
56:26Messmer?
56:30Sie haben ihn auch erkannt?
56:31Ja.
56:34Jetzt muss ich Ihnen etwas gestehen.
56:35Ich weiß, was Sie sagen.
56:36Nein, das können Sie nicht wissen.
56:38Ich habe nämlich die ganze Zeit gedacht,
56:40ich habe gedacht,
56:42dass Lena...
56:42Ihre Aussage gemacht hat,
56:44um Ihnen zu helfen.
56:45Ja, das habe ich gedacht.
56:48Jetzt habe ich eine Frage.
56:50Hat Lena Messmer gekannt?
56:53Gekannt?
56:54Wie meinen Sie das?
56:55Nein, das glaube ich nicht.
56:57Warum sollte sie das verschwiegen haben?
57:01Sie meinen,
57:02sie hat dabei an mich gedacht?
57:05Weil es ihr Vorteil ist.
57:07Den sie jetzt vielleicht verliert?
57:10Wir fahren mit Ihnen nach Hause,
57:11Harry.
57:12Kommen Sie.
57:13Kommen Sie.
57:40Kommen Sie.
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