00:00Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Migration als eine wichtige Ursache für den Anstieg des
00:10Antisemitismus in Deutschland. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News erklärte Merz,
00:16man tue alles in den Kräften Stehende, um antisemitische Vorfälle zu reduzieren. Er
00:22betonte jedoch auch, dass Deutschland eine Art importierten Antisemitismus durch die
00:27große Zahl von Migranten seit 2015 habe. Der Begriff importierter Antisemitismus wurde von
00:34einer Jury zum Unwort des Jahres 2024 gekürt. Die Jury kritisierte, dass der Ausdruck suggeriere,
00:41Judenhass sei vor allem durch Migration entstanden. Er werde oft in rechten Kreisen genutzt, um Muslime
00:47und Migranten auszugrenzen und von eigenem Antisemitismus abzulenken. Die Zahlen bestätigen
00:53die Sorge. Im Jahr 2024 stieg die Anzahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland um 77 Prozent auf 8.627
01:03Fälle. Davon entfielen 5.857 auf israelbezogenen Antisemitismus, bei dem Juden für die Politik der
01:14israelischen Regierung verantwortlich gemacht werden. 544 Vorfälle hatten rechtsextreme Hintergründe. Die höchste
01:22Zahl seit 2020.
01:24Zahl seit 2020.
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01:35Zahl seit 2020.
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