00:00Der Energieverbrauch geht zurück. Wie schafft es Europa also, mit weniger mehr zu erreichen?
00:082023 ist die verfügbare Bruttoenergie in der EU um 4,1 Prozent gesunken. Ein Rekordtief.
00:16Effizienzsteigerungen und die Umstellung auf erneuerbare Energien helfen der EU, die Nachfrage zu decken und dabei weniger Brennstoff zu verbrauchen.
00:23Schweden, Finnland und Dänemark sind führend bei der Umstellung auf umweltfreundliche Energien, die 40 bis 50 Prozent ihres Energiemixes ausmachen.
00:31Polen und die Tschechische Republik sind nach wie vor auf Kohle angewiesen. Dort decken feste Brennstoffe immer noch etwa ein Drittel der Nachfrage.
00:38In der gesamten EU dominieren die fossilen Energieträger 67 Prozent des Angebots, wobei die erneuerbaren Energieträger inzwischen weniger als einen Prozentpunkt hinter dem Erdgas liegen.
00:48Seit 2013 ist die Erzeugung aus erneuerbaren Energien um 31 Prozent gestiegen, während der Gasverbrauch von 2022 bis 2023 um 7 Prozent zurückging.
00:59Europa importiert nach wie vor den größten Teil seiner Brennstoffe, 95 Prozent des Erdöls und 90 Prozent des Erdgases kommen von außerhalb des Blocks, sodass die Abhängigkeit von Importen insgesamt 58 Prozent beträgt.
01:11Auf Kernenergie entfällt etwa ein Achtel des Angebots, angeführt von Frankreich und der Slowakei.
01:16Der Verkehr verbraucht mit 32 Prozent die meiste Energie, gefolgt von den Haushalten mit etwa 26 Prozent und der Industrie mit etwa 25 Prozent.
01:25Der durchschnittliche Europäer verbraucht heute 16 Prozent weniger Energie als 1990.
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