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  • 10 months ago
Ein attraktiver Mann überredet ältere alleinstehende Damen, mit ihm nach Madeira auszuwandern. Nachdem sie ihre Konten gekündigt und ihm ihr Geld gebracht haben, tötet er sie.

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00:00Stimm-Power!
00:27Hallo, ja bitte?
00:30Sind Sie fertig, meine Liebe?
00:32Ja, ja, ich bin fertig.
00:34Nur, da ist noch eine Schwierigkeit.
00:38Ja? Möchte er den Hund bellen?
00:41Ja, ja, das will ich ja gerade sagen.
00:44Meine Nachbarin kann den Hund nun doch nicht nehmen.
00:47Ihr Mann ist dagegen, sagt sie.
00:52Hallo?
00:54Ja?
00:56Es tut mir so leid, aber ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll.
01:00Kann man den Hund nicht doch, nicht wirklich mitnehmen?
01:05Aber meine Liebe, ich sagte Ihnen doch, dass das nicht geht.
01:10Ja, ja, ich weiß, aber...
01:13Sind Sie sonst fertig? Können Sie herunterkommen?
01:16Ja, doch, doch, sonst ist alles fertig. Nur...
01:20Wenn Sie einen Augenblick warten wollen, die Koffer sind so schwer.
01:25Der Sohn meiner Nachbarin will mir behilflich sein, Sie herunterzubringen.
01:28Einen Augenblick, bitte.
01:30Frau Doberg?
01:32Ja?
01:33Lassen Sie die Koffer, die können wir ja später holen.
01:37Ja, soll ich dann jetzt ohne Koffer, meinen Sie?
01:42Naja, wir müssen doch erst das Problem mit dem Hund lösen.
01:45Klingelt es bei Ihnen?
01:48Ja, das wird meine Nachbarin sein.
01:50Sie denken doch an unsere Abmachung.
01:53Ja, ja, ich komme dann gleich runter.
01:58Na, ist es soweit, Frau Doberg?
02:01Ja, ja, es ist alles gepackt.
02:03Gut, dann gehe ich und hole jetzt den Gerd rüber.
02:05Nein, nein, ich...
02:07Die Koffer hole ich dann später, weil ich muss ja erst den Hund...
02:11Ach Gott, ja, ich verstehe.
02:15Und es tut mir wirklich leid, dass mein Mann so dagegen ist,
02:18aber er will nun mal keinen Hund in der Wohnung haben.
02:21Wo bringen Sie den Bärle denn nun hin?
02:24Ja, ich weiß noch nicht genau.
02:26Kommen Sie doch einmal her.
02:28Ja, natürlich, die Koffer holen.
02:30Ja, und wann fliegen Sie?
02:32Ja, es wird ziemlich knapp.
02:34Noch etwas, Frau Doberg, mein Mann sagt,
02:37wir haben aber gar keine Adresse von Ihnen.
02:41Adresse?
02:42Naja, wenn noch irgendetwas ist.
02:43Ich meine, wenn jetzt noch irgendetwas kommt für Sie.
02:48Es kann ja gar nichts kommen, es ist alles erledigt.
02:50Wohnung ist gekündigt, die Miete gezahlt,
02:53die Möbel verkauft, es kann eigentlich gar nichts kommen.
02:57Ich schreibe Ihnen meine Adresse.
02:59Oh, ich hoffe, Sie wissen, was Sie tun, Frau Doberg.
03:05Wie meinen Sie das?
03:09So Madeira, das ist bestimmt ein wunderschöner Ort,
03:12um sein Leben zu verbringen.
03:14Aber haben Sie sich das alles ganz reiflich überlegt?
03:19Ja, das habe ich.
03:20Was soll ich denn hier noch in dieser Stadt?
03:23Also, Sie fahren nicht allein,
03:24aber mit wem fahren Sie denn nun eigentlich?
03:27Also, mein Mann meint, das sollte man vielleicht doch wissen.
03:32Warum?
03:34Ein Bekannter von mir, ein sehr guter Bekannter.
03:38Ach, und er wartet unten auf Sie.
03:40Ja, ja, entschuldigen Sie bitte, Frau Doberg,
03:42ich muss jetzt wirklich gehen.
03:44Wir sehen uns ja nachher noch einmal.
03:49Komm, Baby, komm, komm.
03:57Ist es soweit?
03:58Nein, nein, sie bringt den Hund erst weg.
04:00Ja, und die Koffer?
04:01Die stehen noch da, die holt sie später.
04:04Aber ich weiß nicht, warum sie so ein Geheimnis daraus macht.
04:09Ein Bekannter holt sie ab.
04:13Warum kommt der Mann nicht rauf?
04:17Ich schreibe mir die Wagennummer auf.
04:20Nein, es geht nicht, leider nicht, wegen der Bestimmungen.
04:24Wir haben dort auf der Insel sehr strenge Quarantänebestimmungen.
04:27Ja?
04:29Wir werden den Hund leider in ein Tierheim bringen müssen.
04:33In ein Tierheim?
04:35Ja, es bleibt uns ja gar nichts anderes übrig, meine Lieben.
04:38Wir müssen dringend zum Flugplatz.
04:40Wir können ja deswegen nicht den Flug verpassen.
04:43Nein, nein, aber wir werden ihn in ein Heim bringen und sehen,
04:46dass wir ihn dann später doch irgendwann wieder zu uns nehmen können.
04:50Ja, das wäre wunderbar, Herr Brubach.
04:53Ich habe mir schon solche Gewissensbisse gemacht wegen...
04:55Aber das begreife ich, ja, das begreife ich ja so gut.
04:58Nein, wenn wir erst einmal in Madeira sind,
05:00dann werden wir uns nach den Bestimmungen erkundigen
05:03und alle Antragsformulare ausfüllen.
05:05Aber in der Zwischenzeit muss er eben leider in einem Tierheim bleiben.
05:09Ja, wenn es nur für kurze Zeit ist.
05:20Ich glaube doch, es ist besser, wenn ich den Hund wegbringe.
05:24Ich möchte Ihnen den Abschied ersparen.
05:26Sehr lieb von Ihnen, Herr Brubach.
05:28Die ganze Zeit fürchte ich mich schon vor diesem Augenblick.
05:31Komm, Bärli, geh schon mit, Herrchen.
05:34Es wird nicht lang dauern, dann bist du wieder von mir.
05:37So, so bitte, komm, Bärli.
05:39Da nehmen Sie die Leine. Und schnell, bitte.
05:42Gehen Sie sofort wieder zurück.
06:01Bärli!
06:32So, meine Liebe, alles in Ordnung.
06:35Die Leute haben mir versichert, dass es dem Hund an nichts fehlen wird.
06:39Haben Sie den Leuten die Sachlage erklärt,
06:41dass Bärli nur kurze Zeit dort sein wird?
06:44Ja, ja, die wissen genau Bescheid.
06:45Ich glaube aber, wir müssen uns jetzt beeilen.
06:47Ich schlage vor, wir holen jetzt zuerst einmal meine Koffer
06:50und dann auf dem Rückweg die Ihren.
07:02Bärli!
07:16Bitteschön.
07:18Danke.
07:22Ich habe immer geglaubt, Sie wohnen in der Stadt.
07:25Nein, die Stadtwohnung habe ich auch aufgegeben.
07:27Das ist mein Wochenendhaus.
07:30Das will ich auch behalten. Das möchte ich meiner Nichte vererben.
07:33Ihrer Nichte?
07:34Ja, habe ich Ihnen nie von meiner Nichte erzählt?
07:37Nein.
07:38Ja, die lebt in München und ist Studentin.
07:41Medizin.
07:43So, da sind Sie.
07:51So, treten Sie ein, bitte.
07:54Danke.
07:57Darf ich?
07:58Bitte.
07:59Bärli, meine kleine Nichte liebt diesen Besitz,
08:02obwohl er doch wirklich sehr bescheiden ist.
08:05Wie schön, dass Sie noch jemanden haben.
08:08Ich habe niemanden mehr.
08:10Was Sie doch nun nicht mehr sagen dürfen, meine Liebe.
08:14Ich finde, wir müssen etwas trinken.
08:17Ja, auf unsere Reise und auf unser gemeinsames Leben.
08:22Ich fürchte, ich kriege gar nichts runter.
08:24Doch, ein Glas Champagner, bestimmt.
08:30Vielleicht sind Sie so lieb und holen die Gläser und stellen sie auf den Tisch.
08:36Ja, gerne.
08:49Wirklich sehr gemütlich.
08:52Hübsch.
08:56So nah am Wald.
08:58Ja, und so einsam.
09:01Nicht einmal am Sonntag kommen die Spaziergänger bis hierher.
09:04So, wer sich bitten dürfte.
09:11Danke.
09:13Ich bin es echt gar nicht mehr gewöhnt, ab und zu ein Glas Rotwein.
09:18Augenblick.
09:21Musik.
09:23Ist ja ganz romantisch.
09:29Frau Agnes, auf Ihr Wohl.
09:50Musik.
10:20Musik.
10:50Musik.
10:52Musik.
10:54Musik.
10:56Musik.
10:58Musik.
11:00Musik.
11:02Musik.
11:04Musik.
11:06Musik.
11:08Musik.
11:10Musik.
11:12Musik.
11:14Musik.
11:16Musik.
11:19Musik.
11:21Musik.
11:23Musik.
12:18Das war's für heute.
12:19Bis zum nächsten Mal.
12:20Tschüss.
12:48Tschüss.
13:18Was ist denn hier los?
13:33Ja, Bärle.
13:34Du bist doch der Bärle.
13:36Wie kommst denn du hier her?
13:39Frau Dornberg.
13:40Bärle.
13:41Frau Dornberg.
13:43Bärle.
13:44Frau Dornberg.
13:49Was ist denn los?
13:50Wo kommt der Hund her?
13:51Keine Ahnung.
13:52Aber da muss jemand in Ordnung sein.
13:54Denn eben war Licht.
13:59Jetzt ist es aus.
14:01Haben wir keinen Schlüssel?
14:02Nein, wir nicht.
14:03Aber der Hausmeister hat einen.
14:05Gehst du mal runter?
14:06Ja, nehmen.
14:07Du den Hund weg.
14:08Ja, komm weg.
14:09Komm.
14:10Komm wieder zu mir.
14:11Komm weg.
14:12Komm, komm, Komm.
14:13Komm hier mit.
14:14Komm.
14:15So ist schön.
14:37Einen Schlüssel hat sie noch.
14:39Den wollte sie mir noch kriegen.
14:41Aber sie ist nicht gekommen.
14:42Sie ist zwischen zwei und drei Uhr nachmittags weggefahren.
14:44Guten Abend, Herr Saalbach.
14:45Guten Abend.
14:46Denken Sie nur, der Hund ist plötzlich wieder da.
14:48Außerdem war Licht in der Wohnung, sagt meine Mutter.
14:50Ja, das habe ich gesehen.
14:51Ganz deutlich.
14:58Ich gehe mit rein.
14:59Ja.
15:10Gerd?
15:12Hier ist niemand.
15:15Gerd!
15:17Ja?
15:18Diese Koffer, die standen nicht hier.
15:20Ich war doch hier, als sie ging, als sie den Hund wegbrachte.
15:23Da standen diese Koffer in dem Zimmer.
15:25Nicht da.
15:28Also diese Koffer, die hat jemand holen wollen.
15:31Und das war nicht Frau Dommel.
15:34Oah!
15:52Das ist der gleiche Wagen.
15:53Der von heute Nachmittag!
16:00Aha, grüß dich Herr Saalbach.
16:02Ja.
17:02Wer ist da?
17:03Claire!
17:06Ach, Claire!
17:08Komm rein.
17:12So.
17:13Guten Abend, Abitur!
17:15Guten Abend.
17:16Ich war heute Abend schon mal da. Wo bist du denn gewesen?
17:19Ich war heute Abend schon mal da. Wo bist du denn gewesen?
17:21Was soll das?
17:22Wo ist Claire?
17:23Ich habe sie nicht gesehen.
17:25Ich habe sie nicht gesehen.
17:27Ich gehe jetzt mal raus.
17:29thought I should stay here.
17:30Ja, wo bist du denn gewesen?
17:32Ich war unterwegs.
17:34So kommt sie in den Mantelhaus, kommt rein, hast du gegessen, getrunken.
17:37Kann ich dir was machen?
17:38Nein, nein, danke.
17:39Ich komm eigentlich nur, weil ich wissen wollte, wo du warst.
17:42Sonst bist du doch abends um acht immer zu Hause.
17:44Nein, ich war draußen.
17:46Im Haus?
17:47Ja.
17:48Was hast du denn gemacht?
17:50Im Garten gearbeitet.
17:56Wodka? Kok?
17:57Wie immer.
17:58Du siehst schlecht aus.
18:00Ist das so?
18:01Ja.
18:03Ja, ich bin vielleicht ein bisschen müde.
18:19Schon auf?
18:20Schon gut, komm rein.
18:21Ich hab mir gedacht, dass sie dich schicken werden.
18:24Machen sie sich Sorgen im Büro, wo ich bleibe?
18:26Die können eben keine leeren Schuhe sehen.
18:28Willst du Kaffee?
18:30Immer noch Frau Domberg?
18:32Immer noch Frau Domberg, ja.
18:34Die dritte Frau in einem halben Jahr, die spurlos verschwindet,
18:37nachdem sie alles aufgelöst, alles aufgegeben hat,
18:40um auf Madeira, in einem angenehmen Klima,
18:43einen angenehmen Lebensabend zu verbringen.
18:45Das sind alles Frauen, die allein stehen,
18:47die niemanden haben, der danach fragt, wo sie letzten Endes bleiben.
18:50Bringt es denn was, wenn du dir das Foto andauernd ansiehst?
18:53Ich ziehe mir das Foto an, weil...
18:56sie sieht hilflos aus.
18:58Aber die Hilflosigkeit ist es eigentlich gar nicht.
19:01Es ist für mich die Tatsache,
19:02dass hilflose Leute gleich so viel Vertrauen haben.
19:04Vertrauen ist die Waffe der Hilflosen
19:06und zugleich die Schlinge, an der sie aufgehängt werden.
19:09Zunächst ist sie doch nur vermisst.
19:11Nein, sie ist tot.
19:12Ich bin überzeugt davon.
19:13Sie ist beraubt und ermordet worden.
19:15Ach, deswegen kommst du nicht mehr ins Büro?
19:17Ich will den Mann, der das getan hat.
19:19Und dazu muss ich nicht im Büro sein.
19:22Alles klar.
19:23Was ist denn hier klar?
19:25Ich soll dir sagen, tu was du willst, aber tu was.
19:27Na ja.
19:29Ich habe mir überlegt,
19:30wie hat die Frau so ihre Stunden und Tage verbracht.
19:32Bei älteren Menschen spielt ja die Gewohnheit eine große Rolle.
19:35Sie stehen fast immer um die gleiche Zeit auf,
19:37sie haben feste Programme.
19:40Vormittags geht es mit dem Hund spazieren,
19:42ebenso nachmittags.
19:43Die Frage ist, wo hat sie ihren Mörder kennengelernt?
19:45An welchem Ort, bei welcher Gelegenheit?
19:47Das hast du alles schon untersucht.
19:48Seit Tagen tue ich nichts anderes.
19:51Frau Dornberg besuchte immer bestimmte Anlagen.
19:54Ihre Nachbarin erzählte mir,
19:55sie war geradezu narrisch auf Kaffee und Kuchen.
19:58Ich habe das Café gefunden,
19:59in dem sie jeden Nachmittag gesessen hat.
20:01Man erinnerte sich an den Hund.
20:04So, und jetzt sitze ich da jeden Nachmittag,
20:07trinke Kaffee und esse Kuchen.
20:09Weil du annimmst, dass sie dort ihrem Mörder begegnet ist?
20:11Ja.
20:12Du glaubst, der verkehrt noch da?
20:14Ja.
20:15Woran willst du ihn denn erkennen?
20:18Ich?
20:21Komm.
20:22Ach, das ist der Hund von der Frau?
20:24Ja.
20:27So, komm her.
20:29Der hat eine feinere Nase als ich.
20:51Bitte.
20:56Sag mal, hier verbringst du deine Nachmittage?
20:58Ja, ja, ja.
20:59Komm, setz dich, Kleiner.
21:01Guten Tag.
21:02Hallo.
21:04Wie immer, ja?
21:05Ja, für mich das Gleiche.
21:06Komm.
21:08Hier sind ja Jahrhunderte versammelt.
21:13Man kann es auch anders sehen.
21:14Hier sind nette kleine Vermögen versammelt,
21:16ausreichende Pensionen, eine Menge Erspartes.
21:21Also, hier hat nun Frau Domberg jeden Nachmittag gesessen.
21:24Stell sie dir mal vor.
21:25Hier, dort?
21:26An dem Tisch oder dem.
21:28Eine nette ältere Dame mit 30.000 Mark auf der Bank
21:31und eine Menge ungebrauchter Fantasie.
21:36Kunststorte.
21:39Und niemand erinnert sich,
21:40mit wem Frau Domberg zusammen an einem Tisch gesessen hat?
21:42Jeder hat mal hier mit jedem zusammen an einem Tisch gesessen.
21:44Es ist weiß zu voll hier,
21:45dass man sich keinen freien Tisch aussuchen kann.
21:51Halt!
21:53Halt!
21:59Halt!
22:03Halt!
22:08Was erwartest du denn?
22:09Hä? Wieso?
22:10Dass er bellt oder dass er mit dem Schwanz wedelt?
22:12Dass er beißt.
22:13Zeig ihn bitte.
22:16Hallo, komm her, Kleine.
22:18Entschuldigen Sie bitte, wenn der Hund Sie belästigt hat.
22:20Er hat mich nicht belästigt.
22:23Er scheint Sie sehr gut zu kennen.
22:26Ja, das mag sein.
22:28Ich füttere ihn zuweilen mit einem Restkuchen.
22:33Nein, nein.
22:34Er gehört deiner älteren Dame.
22:35Nicht wahr, das wollte ich doch sagen.
22:36Ich habe ihn immer in Gesellschaft deiner älteren Dame gesehen.
22:40Darf ich mich einen Augenblick zu Ihnen setzen?
22:43Bitte.
22:44Danke.
22:46Mein Name ist Derrick.
22:49Bubach.
22:50Pardon, wie war der Name?
22:51Bubach.
22:53Kennen Sie Frau Domberg, Herr Bubach?
22:55Frau wem?
22:56So heißt die Dame, der der Hund zählt.
22:59Haben Sie nie miteinander gesprochen?
23:01Doch, doch, doch.
23:02Hin und wieder über den Hund, ja.
23:04Aber nicht, dass ich den Namen kenne.
23:07Sind Sie öfter hier?
23:09Zuweilen.
23:10Und Sie erinnern sich an Frau Domberg?
23:12Ja, wenn es die Dame ist, der der Hund gehört.
23:17Sagen Sie, war Sie allein hier?
23:21Ich suche einen Mann, der Frau Domberg gut gekannt haben muss.
23:25Ja, da kann ich Ihnen leider nicht helfen.
23:29Ach bitte, nehmen Sie doch den Hund jetzt weg.
23:31Oh, entschuldigen Sie.
23:33Aber er scheint Sie wirklich gut zu kennen.
23:35Ja, ich sagte Ihnen ja, ich habe ihn ab und zu gefüttert.
23:38Sie haben ihm Kuchen gegeben.
23:40Ja, ich habe ihm Kuchen gegeben.
23:43Herr Bubach, ich glaube, ich bin Ihnen eine Erklärung schuldig.
23:47Frau Domberg ist seit Wochen verschwunden.
23:53Verschwunden? Spurlos?
23:57Wie kann man denn spurlos verschwinden?
24:00Sie hat ihre Wohnung gekündigt, sie hat ihre Möbel verkauft,
24:02sie hat ihre Gelder abgehoben, sie hat alles aufgegeben.
24:06Sie wollte nach Madeira.
24:08Madeira?
24:09Die Insel Madeira.
24:11Die Insel Madeira.
24:13Aber sie ist niemals dort angekommen.
24:16Wahrscheinlich, weil sie niemals abgeflogen ist.
24:19Woher wissen Sie denn, dass sie nach Madeira wollte?
24:22Ihre Nachbarin.
24:23Sie hat es ihrer Nachbarin erzählt.
24:27Sagen Sie,
24:31Sie fragen nach Frau Domberg.
24:35Sie haben hier einen Hund, wer sind denn Sie?
24:37Ihr Neffe.
24:39Ach, Ihr Neffe.
24:41Ja.
24:43Hoffentlich habe ich Sie mit meinen Fragen nicht allzu sehr belästigt.
24:46Aber ganz und gar nicht.
24:48Ich danke Ihnen.
24:54Na?
24:57Was macht er?
24:59Er zahlt.
25:03Das ist gut, Dankeschön.
25:04Dankeschön.
25:10Herr Bubach.
25:12Oh, meine Frau.
25:13Ich freue mich sehr, dass Sie am Dienstag zum Britsch zu mir kommen.
25:16Die Gräfin Freiberg ist auch da, also lassen Sie mich nicht im Stich.
25:20Warum ist denn der Hund auf Ihnen zugelaufen?
25:22Na ja,
25:24er sagt,
25:26er hat ihn ab und zu mit Kuchen gefüttert.
25:29Das ist doch eine Erklärung.
25:31Keine gute.
25:32Der, ähm,
25:34der hat den Hund ab und zu mit Kuchen gefüttert.
25:36Erklärung?
25:37Keine gute.
25:38Der, ähm,
25:39der frisst keinen Kuchen.
25:44Herr Bubach,
25:45wollten Sie weggehen?
25:47Ja, liebe Frau Peters,
25:48es tut mir schrecklich leid,
25:49aber ich habe leider eine dringende Verabredung.
25:52Wir beide waren doch verabredet.
25:54Ja, ich weiß, ich weiß,
25:55aber es geht leider wirklich nicht.
25:57Lieber Herr Bubach, Sie können jetzt nicht weggehen.
25:59Sie haben mir so viel über Madeira erzählt,
26:01ich kriege es überhaupt nicht mehr aus dem Kopf.
26:03Das freut mich ungeheuer.
26:04Aber leider im Augenblick ist es wirklich unmöglich.
26:06Herr Bubach, ich weiß ganz genau, was Sie denken.
26:08Sie denken, ich kann das nicht finanzieren, nicht?
26:10Aber nein.
26:11Aber ja, ich kann sofort 200.000 Mark flüssig machen.
26:25Na?
26:27War er mit eigenem Wagen da?
26:28Ja.
26:29Ist mit einer älteren Dame weggefahren.
26:32Das Schönste ist das Klima.
26:34Eine Luft, weich, sanftig.
26:37Ich möchte fast sagen, zärtlich wie Champagner.
26:39Den ganzen Winter über kann man draußen sitzen.
26:42In unserem Alter, ich möchte sagen, in meinem Alter,
26:46gibt es überhaupt nur eine Art, das Leben zu verlängern,
26:50und das ist, indem man den Winter überspringt.
26:54Und die Blüten im Frühling.
26:57Ein Meer, ein wahres Meer.
27:00Und das Meer, das blaue Meer.
27:04Und Sie ziehen wirklich dorthin?
27:07Ja, ich habe mich ganz ernsthaft entschlossen.
27:09Ja?
27:10Eine Wohnung oder ein kleines Haus.
27:13Nicht weit vom Meer.
27:16Eigentlich gibt es nur ein Problem.
27:18Welches?
27:20Das ist die Einsamkeit.
27:23Ich kenne dort niemanden.
27:25Das Alleinsein ist gar nicht so einfach.
27:28Ich weiß das auch.
27:29Ich meine, ich habe natürlich ein paar Bekannte,
27:31ich habe auch ein paar Verwandte,
27:33aber mit denen verbindet mich gar nichts.
27:35Ja, das kenne ich.
27:37Wissen Sie, was ich an Ihnen so nett finde?
27:39Sie sind so zauberhaft zurückhaltend.
27:42Also, lieber Herr Bubach, ich möchte nicht aufdringlich sein,
27:46aber haben Sie schon mal...
27:50Ich meine, haben Sie schon mal daran gedacht...
27:53Ja, was denn, meine Liebe?
27:55Das ist eine so tolle Situation.
27:57Also bitte, haben Sie schon mal daran gedacht,
27:59wenn wir gemeinsam...
28:01Gemeinsam?
28:02Ja, ich meine, wenn wir beide zusammen nach...
28:06Bitte, aber wir wollen nicht vom Geld reden, ja?
28:08Die 200.000 Mark sind ja da.
28:11Wenn Sie interessiert sind,
28:14dann bringe ich Ihnen beim nächsten Mal ein paar Prospekte mit,
28:17wenn Sie wirklich interessiert sind.
28:20Ja?
28:22Ich bin interessiert.
28:24Wirklich.
28:33Guten Tag, Onkel Paul.
28:35Wo kommt denn der Hund hierher?
28:37Du, da warten zwei Herren auf dich.
28:38Er wollte gerade klingeln, als Sie kamen.
28:40Ihnen gehört der Hund.
28:42Die Herren sind von der Polizei.
28:43Die wollen nicht irgendwas fragen.
28:45Hast du einen neuen Wagen?
28:48Ja, der alte gefiel mir nicht mehr.
28:50Lässt du uns rein?
28:52Ich mache von innen auf.
28:53Ist gut.
28:55Ja?
28:56Ja.
28:57Ja.
28:58Ja.
28:59Ja.
29:00Ich mache von innen auf.
29:01Ist gut.
29:07Verdammte Tüle.
29:30Ja, warum macht er denn nicht auf?
29:33Entschuldigung, aber ich musste erst ein wenig Ordnung machen.
29:36Wieso? Du hast doch immer Ordnung.
29:39Mein Onkel lebt allein, aber seine Ordnung ist nicht zu betreffen.
29:42Dürfen wir hereinkommen, Herr Bubach?
29:44Ja, bitte.
29:48Danke.
29:52So, wenn Sie gestatten, dann gehe ich vor.
29:54Bitte, ja.
29:56Bitte nehmen Sie doch den Hund.
29:58Komm her, Dicker.
29:59Komm.
30:02So.
30:04Gehen wir mal vor.
30:07Sie sind von der Polizei?
30:08Ja.
30:09Das ist Inspektor Klang.
30:10Guten Tag.
30:11Guten Tag.
30:12Aber Sie sagten doch, Sie wären der Neffe von der Frau, wie heißt sie doch?
30:15Domberg.
30:16Domberg, ja, richtig.
30:17Weißt du, Claire, es hat uns...
30:18Ja, ich habe schon gehört.
30:20Eine Frau, die du gekannt hast, ist schwul, ist verschwunden.
30:22Man nimmt andere Frauen.
30:23Ach, das weißt du alles schon?
30:24Ja.
30:25Ja, ich gehe mal vor.
30:29Nehmen Sie Platz.
30:31Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?
30:33Nein, nein, nein, danke.
30:34Danke sehr.
30:36Ruhig.
30:37Dicker, ganz ruhig.
30:39Ich glaube, der Hund muss hinaus.
30:41Kann ich ihn vielleicht in den Garten führen?
30:43Nein, nein, nein, der wird sich schon beruhigen.
30:45Ja?
30:46Es tut mir sehr leid, dass wir Sie noch einmal belästigen müssen.
30:49Ja, ich kann Ihnen ja leider nichts anderes sagen.
30:52Die Frau Domberg...
30:55Domberg, ja.
30:56...fiel mir auf, weil sie diesen Hund bei sich hatte.
30:59Das ist ja ganz besonders.
31:00Liebes, der, nicht?
31:02Ja.
31:03Und wir wollten ganz gern erfahren, mit wem diese Frau näher bekannt war.
31:06Wir wollten Sie bitten, noch einmal in aller Ruhe nachzudenken.
31:09Mit wem sie im Café zusammengesessen hat,
31:11mit wem sie gekommen ist oder wieder weggegangen ist.
31:14Darüber brauche ich gar nicht nachzudenken.
31:16Das weiß ich nicht.
31:17Ich habe mich immer nur mit dem Hund beschäftigt.
31:19Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine bessere Auskunft geben kann.
31:22Ruhig, ruhig.
31:24Dass die Frau umgebracht worden ist, das ist nur eine Annahme, nicht?
31:27Ja, ja, ja.
31:29Sie hat die Wohnung aufgegeben, ihre Möbel verkauft
31:31und ihr Konto gelöscht, nicht?
31:33Mit dieser Frau sind...
31:36...bare 30.000 Mark verschwunden.
31:38Ja, wenn sie alles aufgegeben hat,
31:40wohin wollte sie dann?
31:42Nach Madeira.
31:44Warum nach Madeira?
31:47Ich nehme an, der Mann, den wir suchen,
31:49der hat dir da ein angenehmes Leben versprochen.
31:52In einem angenehmen Klima.
31:55Ich kann Ihnen leider nicht helfen.
31:58Ja, das wollten wir nur noch einmal wissen.
32:02Leben Sie hier mit Ihrem Onkel zusammen?
32:04Nein, ich habe eine eigene Wohnung ganz in der Nähe.
32:06Danke.
32:08Bevor wir gehen, Herr Bubach, was ist in diesem Zimmer? Katzen?
32:12Ich habe keine Katzen.
32:13Würden Sie mir erlauben, dass ich dem Hund die Tür doch noch öffne?
32:15Das ist mein Schlafzimmer.
32:16Lassen Sie sich nicht beruhigen, Sie sehen ja selbst.
32:18Darf ich?
32:20Das ist allerdings ungewöhnlich, Herr Bubach.
32:22Bitte.
32:27Ich habe keine Katzen.
32:28Ich habe keine Katzen.
32:29Ich habe keine Katzen.
32:30Ich habe keine Katzen.
32:31Ich habe keine Katzen.
32:32Ich habe keine Katzen.
32:33Ich habe keine Katzen.
32:34Ich habe keine Katzen.
32:35Ich habe keine Katzen.
32:36Ich habe keine Katzen.
32:46Ist der Hund schon mal hier gewesen?
32:47Niemals.
32:48Warum benimmt er sich dann so?
32:50Das weiß ich doch nicht.
32:52Na, hat das seine Neugier befriedigt?
32:54Ja, er ist leider nicht auf seine Kosten gekommen.
32:58Wäre es doch schon.
33:00Wenn wir noch Fragen haben sollten, wir wissen ja nun, wo sie wohnen.
33:03Wiederscheuen.
33:04Ich begleite Sie hinaus.
33:13Na, komm, komm.
33:16Sie sagten, Sie wohnen nicht weit von hier?
33:18Ja, gleich da drüben, Nummer 25.
33:20Ah, ja. Wie heißen Sie denn eigentlich?
33:22Henke, Claire Henke. Meine Mutter ist die Schwester von Herrn Bober.
33:25Was machen Sie denn?
33:27Ich studiere Medizin.
33:28Hier an der Uni?
33:29Ja, ja.
33:30Ja, das wäre es dann auch schon.
33:32Wiedersehen.
33:34Hopp.
33:35Das war's.
33:36Hast die Adressen?
33:49Das ist doch unglaublich. Das war doch wie ein Überfall.
33:53Und was haben Sie letzten Endes gefragt?
33:55Nichts, was ich nicht schon gesagt hätte.
33:57Och, Sie haben sich sehr erschreckt, was?
33:59Nein, nein. Ich überlege noch.
34:00Was überlegst du denn?
34:01Dass tatsächlich jemand eine Frau veranlassen kann, alles aufzugeben.
34:04Und dass eine solche Frau möglicherweise ihrem Mörder folgt.
34:07Man hat keine Spur von ihr?
34:09Nein, offenbar nicht.
34:11Du hast doch die Frau gekannt. Was für ein Mensch war sie?
34:13So gut habe ich sie doch nicht gekannt.
34:15War sie so gut, glaube ich?
34:16Das weiß ich doch nicht.
34:18Ja, und dann Madeira.
34:20Madeira war doch ein Traum von dir.
34:23Madeira?
34:25Naja, ich habe doch die Prospekte dort liegen sehen.
34:27Hier habe ich sie gesehen.
34:29Geh weg da!
34:36Entschuldige.
34:38Aber diese Leute haben mich so furchtbar nervös gemacht.
34:40Und dieser schreckliche Hund.
34:42Komm, bleib doch ein bisschen hier.
34:44Soll ich dir Kaffee machen?
34:46Oder was zu trinken?
34:48Komm, setz dich.
34:50Nein, nein. Ich komme nur, weil du hast mir Geld überwiesen.
34:53Ich sehe da plötzlich auf meinem Kontoauszug...
34:56Kann ich dir nicht auch ab und zu mal das Geld überweisen?
34:59Du tust so viel für mich.
35:01Du bezahlst das Studium, die Wohnung, mein ganzes Leben.
35:04Ich habe gute Geschäfte gemacht.
35:06An der Börse?
35:07Ja, an der Börse.
35:09Man kann da immer noch eine ganze Menge Geld verdienen.
35:11Das ist gar keine Geheimwissenschaft, wie die Leute mal sagen.
35:14Man muss nur Zeit haben, sich mit den Aktien zu beschäftigen.
35:17Und die Zeit, die habe ich ja.
35:21Was lachst du?
35:22Das ist doch merkwürdig.
35:23Da verschwindet eine alte Dame mit 30.000 Mark
35:25und sie will nach Madeira.
35:27Na und?
35:28Überleg doch mal. Du kennst die Frau.
35:30Es sieht sogar aus, als ob der Hund dich kennt.
35:32Als ob er schon mal hier gewesen ist.
35:34Außerdem erzählst du auch andauernd von Madeira,
35:36von dem angenehmen Klima und so weiter.
35:38Außerdem hast du plötzlich Geld.
35:43Was willst du damit sagen?
35:47Entschuldige, Onkel Paul.
35:48Es war kein guter Witz, ich weiß.
35:51Entschuldige.
35:53Du bist wirklich nicht der Mann, der jemanden umbringt.
35:56Das vermute ich aber.
35:58Du bist mir böse, ich seh's dir an.
36:01Nein, ich bin jetzt ein bisschen müde plötzlich.
36:04Ich glaube, ich werde mich besser hinlegen.
36:09So.
36:12Na ja, also dann mach's gut.
36:13Ja.
36:14Du findest ja den Weg, nicht?
36:15Ja, ich besuch dich morgen wieder.
36:16Ja.
36:17Tschüss.
36:22Tschüss.
36:53Ich hab's dir gesagt.
37:20Wo ist der Henkel?
37:21Grüß Gott.
37:22Ist was passiert?
37:23Nein, nein.
37:24Haben Sie im Moment Zeit?
37:25Ich muss mit Ihnen reden.
37:26Bitte.
37:32Das ist die Frau.
37:36Welchen Beruf hat denn Ihr Onkel?
37:39Er war Redakteur in der botanischen Zeitschrift.
37:43Aber er schrieb Bücher.
37:45Fachbücher über Farne.
37:46Ach, über Farne.
37:48Ja, so eine Art Standardwerk über Farne.
37:52Wie sind denn seine finanziellen Verhältnisse?
37:56Sehr gut.
37:58Sehr gut.
37:59Er hat sein Geld angelegt.
38:01In Papieren.
38:03Er versteht eine Menge von Börsengeschäften.
38:05Von Aktien.
38:08Er kauft und verkauft.
38:11Hat Ihr Onkel vor zwei oder drei Wochen größeres Geschäft gemacht?
38:16Was bezwecken Sie mit solch einer Frage?
38:19Wann ist die Frau verschwunden?
38:21Vor drei Wochen.
38:24Das heißt also, Sie verdächtigen meinen Onkel.
38:28Die Frau ist verschwunden.
38:29Mit ihr 30.000 Mark.
38:31Sie fragen, ob zu diesem Zeitpunkt mein Onkel ein gutes Geschäft gemacht hat.
38:35Der Zusammenhang ist ja wohl kaum zu übersehen.
38:38Ich verberge ihn ja nicht.
38:41Mein Onkel ist kein Mörder.
38:42Ich kenne ihn.
38:44Es gibt keinen Menschen, den ich so gut kenne wie ihn.
38:48Meine Eltern sind gestorben.
38:51Mein Onkel ist für mich wie Vater und Mutter in eins.
38:55Wie ich lebe.
38:56Dass ich studiere.
38:57Das alles verdanke ich ihm.
38:59Seiner Großzügigkeit.
39:00Seiner Liebe.
39:02Seiner Fürsorge.
39:04Er ist der gütigste Mensch, den ich kenne.
39:09Sie haben nicht das Recht zu bezweifeln, was ich sage.
39:13Ich habe nur gefragt, ob er vor drei Wochen ein großes Geschäft gemacht hat.
39:17Hatte er denn irgendwie größere Ausgaben?
39:20Ich weiß es nicht.
39:22Den Wagen, den er fährt, der ist neu.
39:24Ja, das stimmt.
39:25Wie lange hat er ihn?
39:27Etwa zwei Wochen.
39:30Aber einen neuen Wagen kann er sich immer leisten.
39:32Zu jeder Zeit.
39:34Da muss er nicht auf besondere Geschäfte warten.
39:37Hat ihr Onkel jemals von Madeira gesprochen?
39:42Ist jeder, der von Madeira spricht, ein Mörder?
39:45Das sieht ja wunderbar aus.
39:47Das Swimmingpool ist da.
39:49Und alle die Dinge, die für die Gesundheit immer wichtiger werden.
39:53Bäder, Massagen.
39:56Und hier.
39:57Hier sind die Spazierwege eingezeichnet.
40:00An Zypressen, Orangen, Olivenhainen vorbei.
40:05Und immer der Blick aufs Meer.
40:07Meine Lust, dort hinzuziehen, wird immer größer.
40:10Kein Nebel, keine Nässe, keine Kälte wie bei uns.
40:13Wunderbar.
40:14Ja.
40:16Wir müssen uns nur entscheiden.
40:19Und zwar schnell.
40:21Vor Saisonbeginn.
40:23Ah ja?
40:29Ja, Claire.
40:31Hast du keine Vorlesung heute?
40:32Nein.
40:33Wieder ausgefallen? Streik vielleicht gerade?
40:35Nein, niemand streikt.
40:36Ach so.
40:43So, komm mal rein.
40:45Ich freue mich wirklich, wenn du mich besuchen kommst.
40:50Warst du auf der Bank?
40:51Auf der Börse?
40:53Du wirst es nicht glauben,
40:55aber ich war den ganzen Nachmittag im Englischen Garten.
40:58Ich bin gerade dabei,
41:00diesen herrlichen Park für mich wieder zu entdecken.
41:03Der hat ja so schöne Plätze und Parkwege.
41:06Ach, aber ich muss mir die Schuhe ausziehen.
41:09Ich werde von den Füßen weh.
41:12Ulla.
41:14Siehst du?
41:15Daran zeigt sich, dass mir eine Haushälterin fehlt.
41:19Hast du eigentlich Angst vor dem Alter?
41:24Ja.
41:26Aber das brauchst du doch nicht.
41:28Meinst du?
41:30Ist doch selbstverständlich, dass ich später für dich da bin,
41:32genauso wie du jetzt für mich sorgst.
41:35Aber wenn ich für dich jetzt etwas sorge,
41:38dann tue ich das nicht aus egoistischen Gründen,
41:40sondern,
41:44weil ich dich liebe.
41:47Entschuldige, Onkel.
41:49Was soll ich denn entschuldigen?
41:51Einer der Polizisten war heute noch mal da.
41:55Was wollte er denn?
41:57Er hat gefragt,
41:58ob du in den letzten zwei oder drei Wochen
42:00gute Geschäfte gemacht hast.
42:02Ach so.
42:04Wahrscheinlich wegen der
42:0630.000 Mark
42:08der Frau Domburg.
42:10Ja, ich glaube, daran haben Sie gedacht.
42:13Ja, aber
42:14weißt du, Claire,
42:15ich habe auch gute Geschäfte gemacht,
42:17nämlich so gute,
42:18dass ich dich eigentlich fragen wollte,
42:20ob du nicht mit mir eine Reise machen willst.
42:30Danke.
42:33Sie wussten, dass du einen neuen Wagen hast.
42:35Ich habe gesagt, dass du
42:37dir immer einen neuen Wagen leisten kannst.
42:40Dann musst du nicht auf besondere Geschäfte warten.
42:43Das ist gut, das ist eine gute Antwort.
42:46Und hast du auch gesagt,
42:48dass ich an der Börse gespielt habe?
42:50Ja.
42:52Das ist gut.
42:54Und mehr hatten die nicht zu bieten?
42:56Polizisten
42:58denken sich immer gleich Romane aus,
42:59nur wenn man sich ein neues Auto kauft.
43:01Du hast mir einmal gesagt,
43:02es sei schade,
43:03dass ich so wenig Respekt vor Geld habe.
43:06Ja, das habe ich auch mal gesagt.
43:08Warum sprichst du gerade jetzt davon?
43:10Weil ich mir nicht vorstellen kann,
43:12dass man jemanden umbringt,
43:14nur um mehr Geld zu besitzen.
43:16Na, vielleicht hat der Mörder
43:18Schulden,
43:20oder...
43:21Oder?
43:24Vielleicht will er seine Träume realisieren.
43:30Ja, ich denke,
43:32ich setze jetzt das Kaffeewasser auf.
43:51Weißt du, ich überlege immer noch ganz ernsthaft,
43:54ob ich mich... Wo bist du denn?
43:56Ach so,
43:57ob ich mich nicht beschweren
43:59und Rechtfertigung verlangen sollte.
44:01Schließlich hat er mich doch für einen Mörder gehalten
44:04und hält mich immer noch dafür...
44:06dafür...
44:08Ich habe eine Frage, Onkel.
44:11Ja?
44:13Ich habe dich wegfahren sehen gestern.
44:16Ich war noch auf der Straße.
44:17Du kamst aus dem Haus mit einem Päckchen.
44:19Du hattest irgendwas in Zeitungspapier eingewickelt.
44:22Was war das?
44:24In Zeitungspapier?
44:25Ja.
44:26Und du bist so eilig weggefahren,
44:28dass du nicht einmal die Garage zugemacht hast.
44:30Wann war denn das?
44:32Gestern Nachmittag.
44:34Gestern Nachmittag?
44:36Ein so großes Päckchen
44:38in Zeitungspapier.
44:40Das waren Zeitungen.
44:42Die Zugehfrau wirft sie nie weg,
44:44weil sie immer glaubt, ich möchte sie noch lesen.
44:51Machst du mal auf?
44:53Ja.
45:00Guten Tag.
45:02Ich bin Frau Peters.
45:04Ich hätte sehr gerne mit Buba ansprochen.
45:06Ja, bitte kommen Sie rein.
45:08Bitte.
45:09Danke.
45:11Verzeihen Sie.
45:13Herr Bubach, bitte entschuldigen Sie.
45:15Ich hoffe, ich störe Sie nicht.
45:17Ach, Sie sind das?
45:19Ja.
45:20Das ist meine Nichte, Frau Peters.
45:22Ah, ja?
45:24Herr Bubach, ich bin nur gekommen,
45:26um Ihnen etwas zu sagen.
45:27Herr Bubach, ich bin nur gekommen,
45:29ich wollte es einfach nicht aufschieben.
45:31Ich wollte Ihnen sagen, ich habe mich entschlossen.
45:33Ich gehe mit nach Madeira.
45:37Wissen Sie,
45:39Ihr Onkel hat mir so fabelhafte Prospekte gezeigt von Madeira.
45:42Und wir haben seit Tagen darüber gesprochen,
45:45wie wunderbar es sein müsste, doch zu leben.
45:48Die Landschaft und das Klima und das Meer.
45:52Ich muss gehen.
45:53Ich habe noch zu arbeiten.
45:55Ich melde mich wieder auf.
45:57Wiedersehen, Onkel Paul.
46:00Aber Claire!
46:06Habe ich einen Fehler gemacht?
46:08Naja, der Zeitpunkt war vielleicht nicht ganz richtig gewählt.
46:12Wegen Ihrer Nichte?
46:14Ja, die möchte natürlich nicht,
46:16dass ich nach Madeira ziehe.
46:18Ich habe Ihnen ja von ihr erzählt,
46:20sie ist mein einziger Anverwandter.
46:21Nein!
46:23Nein, Sie haben nie von ihr erzählt.
46:25Was, ich habe nie von ihr erzählt?
46:27Nein!
46:29Aber doch, natürlich, das ist doch meine Nichte.
46:31Und die studiert Medizin, ich finanziere das Studium.
46:33Und da schaut sie halt jeden Tag einmal hier vorbei,
46:35wenn auch nur ein paar Minuten.
46:37Und sie würde sich sehr allein fühlen, wenn Sie...
46:39Ja, natürlich, wenn ich nach Madeira ziehe.
46:41Ja, das habe ich gesehen, sie war ja ganz verstört.
46:43Nicht wahr, nicht wahr?
46:45Ja.
46:47Ja, so ein liebes Mädchen.
46:48Und Sie sind nicht mehr fort von hier?
46:50Doch, das lässt sich ja nun nicht mehr rückgängig machen.
46:54Na, Gott sei Dank.
46:56Wissen Sie, ich habe nämlich etwas ganz Blödsinniges gemacht.
46:59Was denn?
47:01Ich habe schon mal 100.000 Mark von der Bank abgehoben,
47:03nur um Ihnen zu zeigen, dass ich es habe.
47:05Wissen Sie, ich habe immer das Gefühl gehabt,
47:07Sie trauen mich nicht ganz.
47:09Doch, natürlich.
47:11Nein, nein, Sie haben immer nur gedacht,
47:13die redet so viel, aber Sie meinen es nicht.
47:15Nein, nein, nein, nein, das habe ich nie gedacht.
47:16Wirklich?
47:18Wirklich, wie sind Sie denn eigentlich hergekommen?
47:20Wieso mit dem Taxi?
47:22Na, wissen Sie was, dann fahre ich Sie jetzt nach Hause.
47:24Nein, Herr Wobach, nein, das ist nicht notwendig.
47:26Natürlich, das lasse ich mir nicht nehmen.
47:28Und auf dem Weg zeige ich Ihnen mein Wochenendhaus.
47:30Wunderbar.
47:38Sie wieder?
47:40Was gibt es Neues?
47:42Was wollen Sie von mir?
47:44Wenn Sie einen Augenblick Zeit hätten.
47:47Guten Tag, es ist nett, dass Sie gekommen sind.
47:49Bitte setzen Sie sich.
47:51Kaffee?
47:53Ja, bitte.
47:55Harry.
48:00Es geht Ihnen nicht gut, was?
48:05Wir haben das Bankkonto Ihres Onkels überprüft.
48:08Dürfen Sie das?
48:10Ja.
48:11Bei Verdacht auf Verbrechen dürfen wir das.
48:13Ihr Onkel hat vor drei Wochen eine Einzahlung gemacht, bar.
48:16In Höhe von 15.000 Mark.
48:18Und den Wagen, den er sich gekauft hat,
48:20den hat er ebenfalls bar bezahlt.
48:23Und?
48:25Und ja.
48:27Wenn Ihr Onkel Geschäfte an der Börse macht,
48:29dann macht er sie nicht über seine Bank.
48:31Was den Schluss nahe legt,
48:33der macht gar keine Geschäfte an der Börse.
48:35Und was ist mit Ihrem Onkel?
48:37Er hat sich nicht über seine Bank bezahlt.
48:38Wenn der Schluss nahe legt,
48:40der macht gar keine Geschäfte an der Börse.
48:42Können Sie das so genau sagen?
48:44Nein, nein, nein, nicht hundertprozentig natürlich.
48:55Was wissen Sie von meinem Onkel?
48:59Wie kommen Sie darauf, dass ich was weiß?
49:01Sie sind unruhig und besorgt.
49:04Ich bin nicht unruhig.
49:09Wissen Sie, Ihr Onkel ist öfter hier in diesem Café.
49:12Wir haben ihn hier gesehen und mit ihm gesprochen.
49:15Als er gestern rausging, da bin ich ihm nachgegangen
49:17und da ist er in einen Wagen eingestiegen.
49:19Warum erzählen Sie mir das?
49:21Ja, er ist nicht allein in seinen Wagen eingestiegen.
49:23Er traf vor dem Café eine Dame.
49:25Ältere Dame natürlich.
49:27Und diese Dame suchen wir.
49:31Sie halten ihn also für einen Mörder,
49:34der in dieser Frau sein nächstes Opfer sucht.
49:37Haben Sie mir noch etwas zu sagen?
49:41Nein.
49:44Ich möchte jetzt gehen.
49:46Wenn Sie erlauben.
49:48Es tut mir leid, dass wir Ihre Unruhe
49:50jetzt noch vergrößert haben, Fräulein Henkel.
49:52Harry?
50:06Harry?
50:37Ach Claire, du bist es.
50:39Onkel Paul, ich muss...
50:41Komm rein.
50:43Ich freue mich, dass du da bist.
50:45Wir haben ja nämlich wirklich schon zu hungrig gemacht,
50:47ob die Erzählungen der Polizei
50:49deine Fantasien nicht noch ein wenig
50:51zu sehr in Anspruch genommen haben.
50:53Magst du mit mir essen?
50:55Ich habe eine Ente anzubieten.
50:57Du magst doch Ente so gern.
50:59Nein, danke Onkel Paul, aber ich habe keinen Hunger.
51:01Ach, du hast keinen Hunger?
51:03Ich habe keinen Hunger.
51:04Ach, du hast keinen Hunger?
51:06Nein, nicht den geringsten.
51:10Erlaubst du mir, ganz offen zu sein?
51:12Ja, aber selbstverständlich.
51:16Ich kann kaum noch schlafen.
51:18Mir geht alles im Kopf herum.
51:21Und da fiel mir plötzlich etwas auf.
51:23Ja, was denn?
51:26Du hast dir Frau Peters Prospekte von Madeira gezeigt.
51:30Hast du dieser Frau das Angebot gemacht,
51:32mit ihr nach Madeira zu gehen?
51:35Soll sie alles verkaufen?
51:37Auflösen?
51:39Ihre Gelder abheben?
51:42Ja, das habe ich getan.
51:47Weißt du, mir ist ja die Geschichte
51:49mit dieser Frau Domberg
51:51auch nicht aus dem Kopf gegangen.
51:53Und ich habe mich gefragt,
51:55kann eine Frau
51:57so vertrauensvoll,
51:59so leichtgläubig sein?
52:01Ist es denn überhaupt möglich,
52:02dass man eine solche Frau
52:04aus ihrem Leben,
52:06aus ihrem wohlbehüteten Leben,
52:08herausreißt?
52:10Ich wollte das herausfinden,
52:12verstehst du, ausprobieren.
52:14Ich habe doch diese Prospekte von Madeira.
52:18Nun, die habe ich in die Tasche gesteckt
52:20und bin in den englischen Garten gegangen,
52:22auf der Suche nach einer alleinstehenden Frau.
52:26Und plötzlich sah ich sie.
52:29Sie saß auf einer Bank.
52:30Ich sprach sie an.
52:32Ein Experiment?
52:34Ja, genau.
52:36Siehst du, das ist das richtige Wort.
52:38Es war ein Experiment.
52:41Wann hast du dieses Experiment gemacht?
52:45Wann?
52:47Du konntest es doch erst machen,
52:49nachdem du von der Sache überhaupt gehört hattest.
52:51Also frühestens vorgestern.
52:55Ja, das ist richtig.
52:57Aber Frau Peters sagte doch gestern
52:58Seit Tagen erzählt mir ihr Onkel von Madeira.
53:02Seit Tagen, sagte sie.
53:04Das würde doch heißen,
53:06du hast mit ihr schon über Madeira gesprochen,
53:08bevor du überhaupt von der Polizei erfahren hast,
53:10dass Frau Domberg
53:12genau auf dieselbe Weise
53:14überredet worden ist,
53:16ihre Wohnung aufzugeben,
53:18ihre Möbel zu verkaufen
53:21und ihr Geld abzuheben.
53:25Onkel Paul,
53:27Onkel Paul.
53:29Ja?
53:31Wo ist diese Frau?
53:33Ich muss mit ihr sprechen.
53:35Ach, du möchtest mit ihr sprechen?
53:37Ja.
53:39Oder ich muss der Kriminalpolizei sagen, was ich weiß.
53:41Entschuldige, aber...
53:43Aber?
53:45Du brauchst dich doch nicht zu entschuldigen.
53:47Sogar keine Ursache.
53:49Also gut.
53:52Hast du Zeit?
53:54Ja, natürlich habe ich Zeit.
53:56Wohin wollen wir hin?
53:58Wohin?
54:00Sie ist in meinem Wochenendehaus.
54:02Im Wochenendehaus?
54:04Ja, ich habe sie gestern gezeigt.
54:06Gestern?
54:08Ja, gestern Nachmittag.
54:10Es hat ihr so gut gefallen, was sie mich gebeten hat,
54:12ob sie nicht ein paar Tage dort bleiben könnte.
54:14Und ich habe ihr gesagt,
54:16natürlich bitte, der Kühlschrank ist voll,
54:18verhungern kann man nicht.
54:20Ja.
54:22Also fahren wir.
54:27Kein Licht.
54:30Vielleicht schläft sie.
54:40Abgeschlossen.
54:57Wo ist sie?
55:00Ich weiß es nicht.
55:02Du weißt es nicht?
55:04Nein.
55:06Vielleicht hat sie Angst bekommen und ist weggegangen.
55:08Weißt du, es gibt ja viele Leute,
55:10die lieben die Einsamkeit, die Ruhe, den Wald.
55:12Und dann kriegen sie plötzlich Angst.
55:14Vor der Stille.
55:19Schade.
55:21Ja.
55:23Ja.
55:24Schade.
55:26Jetzt kannst du nicht mit ihr sprechen.
55:30Was siehst du mich so an?
55:32Wo ist sie, Onkel Paul?
55:34Ich habe dir doch gesagt, das weiß ich nicht.
55:38Ich,
55:40ich sehe nochmal draußen nach.
55:42Nein, wozu?
55:44Onkel Paul.
55:46Ja, klar.
55:48Du,
55:50du hast...
55:52Deine Fantasie geht ja mit dir durch, komm, setz dich.
55:54Und trink.
55:56Und hol uns was zu trinken.
56:04Magst du ein Glas Champagner?
56:06Nein, ich will kein Champagner.
56:08So.
56:10Aber ich.
56:17Ich brauche eins.
56:25Weißt du,
56:27alles, was in den letzten Tagen auf mich eingestürmt ist,
56:32ist nicht spurlos an mir vorübergegangen.
56:36Ich bin müde.
56:39Sehr müde.
56:42Aber
56:44nach einem Schluck Sekt wird alles wieder normal sein.
56:47Und komm,
56:49komm,
56:51trinkst du ein Glas mit mir?
56:54Mit deinem alten Onkel.
57:24Wo kommst du denn her?
57:26Wir waren in meiner Nähe.
57:28Was ist passiert?
57:30Ich glaube, Sie hätten recht.
57:54Ich glaube, Sie hätten recht.
58:24Ich glaube, Sie hätten recht.
58:55Ich glaube, Sie hätten recht.
58:57Ich glaube, Sie hätten recht.
58:59Ich glaube, Sie hätten recht.
59:01Ich glaube, Sie hätten recht.
59:03Ich glaube, Sie hätten recht.
59:05Ich glaube, Sie hätten recht.
59:07Ich glaube, Sie hätten recht.
59:09Ich glaube, Sie hätten recht.
59:11Ich glaube, Sie hätten recht.
59:13Ich glaube, Sie hätten recht.
59:15Ich glaube, Sie hätten recht.
59:17Ich glaube, Sie hätten recht.
59:19Ich glaube, Sie hätten recht.
59:21Ich glaube, Sie hätten recht.
59:22Ich glaube, Sie hätten recht.

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