00:00Deine Mutter und ich sind jetzt ein Paar.
00:20Und bitte akzeptiere das deiner Mutter zuliebe, dass sie jetzt einen neuen Mann an ihrer Seite hat.
00:25Er hat mir einfach über die schwere Zeit, die ich jetzt durchgemacht habe, ihn weggeholfen.
00:31Ich muss dir was sagen. Es geht um Mama.
00:36Wo ist sie denn? Sie wollte mich doch eigentlich abholen.
00:39Was immer jetzt auch kommt, wir zwei halten zusammen.
00:55Nachdem ich damals mit der Arbeit aus dem Tagebuch eines Vaters fertig war, dachte ich mir,
01:00naja, für mein nächstes Projekt gehen wir mal wieder in eine andere Richtung,
01:04da ich, was meine Projekte angeht, eigentlich versuchen möchte, so vielseitig zu bleiben wie nur möglich
01:10und mich an allen Kategorien, sofern sie mir selber überhaupt nicht gefallen, gern mal ausprobieren möchte.
01:18Nun war die Idee zur Familiengeschichte eigentlich schon geboren und bevor wir allerdings anfingen,
01:23im Februar 2012 zu filmen, dachte ich mir damals, naja, jetzt habe ich mir auch ein bisschen was zusammengespart,
01:31da wird's vielleicht auch mal Zeit für eine größere, bessere Kamera.
01:35Nun gut, habe ich mir also eine bestellt, aber da zählt ja nicht nur die Kamera an sich dazu.
01:41Kommt auch Stative, Akkus, Scheinwerfer, Reflektoren, alles was man, naja, für ein ordentliches Filmprojekt ebenso braucht, mit zustande.
01:51Gut, alles kam an, nur die Kamera kam nicht an und ich dachte mir, das darf doch wohl nicht wahr sein, das teuerste von allem.
01:57Er kommt einfach nicht, bis ich dann irgendwann mal informiert worden bin, dass das eigentlich schon seit Tagen
02:02zwei Straßen weiter in der Postfiliale zur Abholung liegt und ich dachte, na toll.
02:08Da wurde die Post vergessen, mir eine Benachrichtigung zu geben und wenn ich einen Tag länger mit der Abholung gewartet hätte,
02:13wäre es zum Absender zurückgegangen. Gott sei Dank war das dann nicht der Fall.
02:17Stefan und ich, wir kennen uns schon ziemlich lange und er hat mich halt einfach gefragt,
02:22ob ich gerne bei Patricia mitspielen würde als Patricia Lindner.
02:27Ich bin bei einem Gaststättenbesuch auf Stefan Tabor getroffen, dann kam er ins Gespräch,
02:33weil ich mich für Videoarbeiten interessiere und habe ihn nur gefragt, ob ich ihn mal über die Schulter schalten darf beim Videoschweigen.
02:41Und einen Monat später hat er mir dann gesagt, ob ich mir zutreiben würde, mich vor die Kamera zu stellen.
02:48Nachdem ich so eine kleine Nebenrolle in einem vorherigen Film hatte von Stefan,
02:54fragte er mich, ob ich eine etwas größere Rolle mir zumuten würde und gab mir dann die Rolle Emily,
03:02mit der ich sehr zufrieden war, weil Emily eine kleine verrückte, schon quirlige Person ist,
03:11so wie ich sie selber auch teilweise bin und somit hat die Rolle mir wirklich sehr viel Spaß auch gemacht.
03:17Also die Dreharbeiten waren wirklich toll, es waren sehr lustig und wir haben uns alle super verstanden
03:24und es gab viele witzige Szenen und aber auch viele dramatische, wo man halt wirklich ernst bleiben musste und seine Gefühle zeigen musste.
03:35Aber eine sehr witzige Szene war zum Beispiel die Seh-Szene.
03:40Das war aber auch sehr anstrengend, weil die ganze Zeit rumzuschreien hat meiner Stimme doch nicht so gut getan.
03:48Und immer ins Wasser geworfen zu werden von Stefan hatte auch was.
03:55Aber an sich hat mir das wirklich sehr gut gefallen.
03:58Also die Dreharbeiten haben mir sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich vor dem ersten Mal ein bisschen Wammel hatte,
04:03aber ich glaube da war ich nicht der Einzigste.
04:06Am anstrengendsten fand ich die Szene im Allee-Center, die aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat mit den ganzen Schaulustigen.
04:15Amin.
04:18Danach gefolgt war der Fockeberg, meine punktigste Rolle in meinem Leben.
04:23Ja und ansonsten haben wir sehr viel Spaß gehabt bei den Dreharbeiten und ich würde es gerne mal wieder tun.
04:30Was die Dreharbeiten angeht gab es viel Neues.
04:33Wie gesagt, abgesehen von der neuen Technik waren wieder viele neue Kulissen dabei, wie ich sie vorher noch nicht hatte.
04:40Und ich bemühe mich ja auch wenn es geht in jedem Film eine möglichst beeindruckende schöne neue Kulisse zu haben.
04:45Da waren wir dieses Mal beispielsweise unter anderem in der Schalterwelle im Bayerischen Bahnhof.
04:49Wir waren im Allee-Center in der Öffentlichkeit, wo die finale Action stattfand.
04:54Und Uwe und ich dort am Tisch saßen und uns dann gegenseitig ein paar verpassen mussten und ringsrum eigentlich alle neugierigen Zuschauer ihre Blicke draufwarfen.
05:07Naja, viele neue Gesichter waren wie gesagt dabei.
05:12Und was ich auch sehr schön fand war, nicht nur dafür, dass ich mal mit vielen neuen Menschen zusammenarbeiten durfte, neue Menschen kennengelernt habe,
05:20aber auch mit Marie mal gemeinsam vor der Kamera zu stehen, die schon bei 7 Nächte am See und Isabels Traum mitgemacht hat.
05:27Aber da hatte ich nie eine gemeinsame Szene mit ihr vor der Kamera.
05:32Und das hat echt eine Menge Spaß gemacht, dass wir als Geschwister dann zusammen vor der Kamera standen.
05:39War echt toll.
05:41Was die Produktion anging, ist es so, dass sich die neue Technik natürlich auch ein bisschen was mehr ermöglichte.
05:48Vor allem was Special Effects angeht und ganz besonders Autofahrsszenen.
05:54In Filmen wie Tagebuch oder 7 Nächte gab es natürlich auch Szenen, die in einem fahrenden Auto spielten.
05:59Aber da da noch mit einer kleineren Kamera gedreht wurde, wurde dann alles in einem fahrenden Auto gedreht.
06:07Und da dachte ich mir, naja, jetzt ist die Technik auch ein bisschen größer.
06:11Reifers ist mehr möglich, dann ist das in diesem Sinne, eine Autofahrsszene so zu drehen, nicht mehr so ganz möglich.
06:19Deswegen haben wir es so gemacht, dass wir alles immer in einem stehenden Auto gedreht haben,
06:26aber dafür das Ganze vor Greenscreen oder Bluescreen, je nachdem was als vonnöten war.
06:33So dass man, wenn man es so sieht, also erstmal nur ein Originalbild hat, was im stehenden Auto gefilmt wird.
06:38Hinter dieses Bild wird dann ein Hintergrund, ein bewegter Hintergrund gesetzt,
06:42so dass es so aussieht, als ob sich das Auto halt bewegt.
06:45Und die Idee, die ich dann noch hatte, war über das fertige Bild generell noch ein reflektiertes, transparentes Bild zu legen,
06:54dass es durchsichtig wie durch eine Fensterscheibe durchgefilmt halt aussieht.
07:00Ja, die Dreharbeiten waren recht lustig, gerade glaube ich auch mit mir sind viele verzweifelt,
07:07egal ob die Kamera, Frau oder der Regisseur selber.
07:10Daher habe ich doch ein paar Takes mehr gebraucht bei einigen Szenen, aber so bin ich halt.
07:17Was mir besonders viel Spaß gemacht hat, war wirklich, weil es daher meine erste größere Rolle
07:25in einem Stefan-Taubert-Film ist, den ganzen Einblick, wie wirklich so ein Film entsteht
07:33und mit den ganzen Leuten halt auch zusammenzuarbeiten, mit den ganzen Darstellern.
07:40Besonders viel Spaß hat mir gemacht, ja, die Dreharbeiten im Freien.
07:45Die waren wirklich sehr interessant, gerade wenn dann die ganzen anderen Leute, die nicht beteiligt waren,
07:51schön am Klotzen waren, ja, und dann fragten wir ihn so, ja, was macht denn hier und so.
07:58Das war halt wirklich interessant, die Dreharbeiten außerhalb.
08:01Also, Patricia Lindner ist halt ein Mädchen, das sehr viele Schicksalsschläge hinnehmen muss.
08:08Sie hat einen großen Bruder, der sich bis zuletzt halt um sie kümmert und liebt ihn auch über alles,
08:17genauso wie ihre Mutter und ihren Vater natürlich auch, ihre ganze Familie.
08:21Und sie hat in dem Film auch einen Freund, Andy, und ja, also an sich ist sie halt eine sehr liebenswürdige Rolle.
08:35Am Anfang ist er eigentlich jemand, der, naja, irgendwie vom rechten Lebensweg doch ein wenig abgekommen ist
08:43und nicht mehr so richtig weiß, wohin eigentlich mit sich selbst.
08:48Und erst als dann einige tragische Ereignisse im Laufe der Geschichte stattfinden,
08:54muss er versuchen, sich selbst in den Griff zu kriegen, weil er dann auch Verantwortung übernehmen muss,
09:01Verantwortung für seine Schwester.
09:03Und da es ja auch einen unerwünschten Stiefvater gibt, muss er auch versuchen, für seine Schwester und sich stark genug zu sein,
09:15um sich gegen ihn zu behaupten.
09:18Die tragische Rolle von Emily begann ja, als sie damals Daniel im Krankenhaus besucht hat,
09:23als Daniel ihr halt über seine Krankheit halt etwas erzählt hat und Emily Daniel in einem Versprechen abgeben musste.
09:39Und so begann das halt, dass die Emily doch mehr Bezug zur Patricia hatte und daraufhin doch mehr auf sie aufpassen musste,
09:52als es je vorher getan hat.
09:54Auch wenn sie sich alle schon sehr gut kannten, aber in dieser Beziehung mussten sie sich doch ein bisschen mehr ergänzen.
10:01Ja, also ich bin Stefan Taubert auf jeden Fall sehr dankbar, dass er mich in dieses Projekt mit einbezogen hat.
10:07Und jetzt bin ich wieder eine Erfahrung reicher.
10:12Und ja, ich würde es auf jeden Fall wieder machen.
10:15Ich wünsche Stefan natürlich ganz viel Erfolg für seinen Film.
10:19Auch für die weiteren Filme, die mit Sicherheit noch folgen werden.
10:23Und freue mich jetzt auf die Premiere, dass ich den Film auch mal nun endlich komplett sehen kann.
10:29Ja, und würde mich halt freuen, dass wir uns vielleicht bald wiedersehen würden vor der Kamera.
10:35Es hat im Großen und Ganzen wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch sehr stolz auf unser fertiges Produkt.
10:41Und kann mich an dieser Stelle wirklich nur nochmal bei allen meinen Mitstreitern, Mithelfern bedanken,
10:47meinen Darstellern, allen Leuten, die mir auch hinter der Kulisse geholfen haben, an der Kamera, beim Organisieren.
10:53Einfach alle, denn ohne euch wäre es mir nie gelungen.
10:59Und ich hoffe, dass der Film auch gut ankommt und dann auch eine Menge auf heute begeisterter Zuschauer findet.