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  • vor 1 Jahr
"Tod der Demokratie durch tausend Schnitte": Maria Ressa über Trump, Duterte und Big Tech

Die Friedensnobelpreisträgerin und Journalistin Maria Ressa, Chefin der philippinischen Nachrichtenwebsite Rappler, spricht mit Euronews über die Parallelen zwischen der zweiten Amtszeit von Trump und der Herrschaft von Duterte in den Philippinen.

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Transkript
00:00Seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump herrscht ein neuer Ton im Weißen Haus.
00:06Ein drohender Handelskrieg, Eingriffe auf die Pressefreiheit,
00:09hunderte Entlastungen in Ministerien und Behörden und die Möglichkeit einer dritten Amtszeit.
00:14Journalistin Maria Ressa sieht Ähnlichkeiten zu der Präsidentschaft von Rodrigo Duterte in den Philippinen.
00:31Dutertes Präsidentschaft war geprägt von einem brutalen Drogenkrieg, der tausende Todesopfer forderte.
00:38Wegen Verdachts auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurde er im März dieses Jahres
00:43auf Grundlage eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs verhaftet.
00:47Die Chefin der Nachrichtenwebsite Rappler hingegen erhielt im Jahr 2021 für ihren Einsatz für die Pressefreiheit den Friedensnobelpreis.
01:01Als es so aussah, als wären wir die Einzigen, die aufstehen, haben wir einfach das Richtige getan.
01:08Und weißt du was? Ich habe das Gefühl, als das Nobelpreis kam, waren wir erschrocken.
01:13Schau mich an, ich werde emotional. Wir waren erschrocken, weil wir so viel getroffen wurden.
01:20Aber das Richtige ist das Richtige. Und die Leute wissen es.
01:26Es ist Technik, Leute. Doge von Elon.
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