00:00Der neue US-Außenminister Marco Rubio ist zu Besuch in Panama.
00:05Es ist seine erste Auslandsreise seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump.
00:10In Panama-Stadt trifft Rubio Präsident José Raúl Molino.
00:14Thema der Gespräche – der Panama-Kanal.
00:17Trump hat wiederholt damit gedroht, die Wasserstraße wieder unter US-Kontrolle zu bringen,
00:22wenn nötig auch mit einer Militärintervention.
00:25Nun erneuert Trump diese Drohungen.
00:28Sie haben den Vertrag verletzt, das war gegen die Regeln.
00:33Eigentlich betreibt China den Kanal.
00:35Dabei haben wir ihnen nicht China gegeben, sondern Panama, dummerweise.
00:38Panama hat gegen die Vereinbarung verstoßen.
00:41Wir werden ihn uns zurückholen, da wird etwas Großes passieren.
00:46Trump behauptet seit langem, China kontrolliere den Kanal.
00:49Panama habe damit einen Vertrag verletzt,
00:52der die Übergabe der Wasserstraße im Jahr 1999 von den USA an Panama regelt.
00:57Rubio macht bei seinem Besuch nach US-Angaben deutlich,
01:01dass der derzeitige Zustand unannehmbar sei.
01:04Demnach droht er mit nicht näher erläuterten Maßnahmen.
01:08Molino schlägt seinerseits technische Gespräche vor, um Bedenken auszuräumen.
01:13Ich habe nicht das Gefühl, dass es derzeit eine reale Bedrohung für den Vertrag,
01:18seine Gültigkeit oder gar die Anwendung militärischer Gewalt gibt,
01:22um den Kanal zu beschlagnahmen.
01:24Nach dem Treffen mit Molino besucht Rubio die Schleuse an der Pazifikmündung des Panama-Kanals.
01:30Die Wasserstraße wurde von den USA gebaut und wurde 1914 eröffnet.
01:351977 unterzeichneten die USA und Panama ein Abkommen zur Übergabe an das mittelamerikanische Land.
01:431999 übernahm Panama die Kontrolle über die Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik.
01:49Rubios Besuch wird von Protesten begleitet.
01:52Von Demonstranten in Panama-Stadt heißt es unter anderem, Panama sei nicht zu verkaufen.
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