00:00US-Milliardär Elon Musk mischt gerade nicht nur in seiner Heimat und in Deutschland die Politik auf,
00:06sondern sorgt auch in Großbritannien für hitzige Debatten. Das britische Pendant zur AfD,
00:11die rechtspopulistische Partei Reform UK, könne als einzige Großbritannien retten,
00:16schrieb Musk auf seiner Plattform X. Kurz darauf lud er deren Vorsitzenden Nigel Farage nach
00:22Florida ein, um mit ihm über Parteispenden zu verhandeln. Medienberichten zufolge ging
00:27es dabei um 95 Millionen Euro. Das Zerwürfnis ließ aber nicht lange auf sich warten. Bei
00:33Farage Musks Forderung zur Freilassung eines britischen Rechtsradikalen nicht gefiel,
00:37sagte sich der Unternehmer lauthals von ihm los. Größter Dorn im Auge ist Musk jedoch der
00:43sozialdemokratische Premierminister Keir Starmer. Er sei zu wenig gegen kriminelle Banden vorgegangen
00:48und sei damit mitschuldig an Massenvergewaltigungen, schrieb Musk. Seine Regierung sei tyrannisch,
00:54der König solle das Parlament auflösen, forderte er. Schließlich platzte dem Premierminister der
01:00Kragen. Denjenigen, die Lügen und Desinformation verbreiten, geht es nicht um die Opfer,
01:11es geht ihnen um sich selbst. Diese Diskussion, die auf Lügen basiert, werde ich nicht tolerieren,
01:17sondern die Dinge beim Namen nennen. Und ich werde nicht tolerieren, dass Politiker auf
01:21den Zug aufspringen, einfach nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Musk unterstützt in mehreren
01:33europäischen Ländern rechtspopulistische Parteien und Politiker. Er unterhält zum Beispiel enge
01:39Verbindungen zur italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Kürzlich veröffentlichte Musk in
01:44der Welt am Sonntag einen Wahlaufruf für die AfD. Am Donnerstag plant der Multimilliardär ein
01:49Live-Gespräch mit AfD-Chefin Alice Weidel.
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