00:00Das ist aus ihrer Sicht einer der am ungeschütztesten Weihnachtsmärkte.
00:04Es ist eine subjektive Meinung, die ich so, sehen Sie es mir nach, nicht teilen kann und
00:09nicht teilen will an dieser Stelle. Dieses Konzept ist über lange Jahre
00:13entsprechend bewährt und die Orte, die der Täter jetzt ausgenutzt hat, das ist
00:18von der Polizei deutlich gesagt worden, sind die Rettungsgasten und die
00:23Fluchtwege. Denken Sie mal ein paar Jahre zurück an die Love Parade in Duisburg.
00:29Da existierte genau ein Weg, auf dem sich Fluchtkorridore, flüchtende
00:36Menschen bewegen konnten und genau das führte am Ende zu einem riesengroßen
00:41Unglück. Das heißt, in einem Sicherheitskonzept müssen Sie einerseits
00:45so gut es eben geht, die Besucher einer Veranstaltung schützen, aber auf der
00:52anderen Seite auch sicherstellen, dass Sie, wenn etwas passiert, das Gelände gut,
00:57schnell und sicher verlassen können. Dazu bedarf es entsprechender Korridore.
01:02Dieses Sicherheitskonzept ist auch nichts, was im luftleeren Raum steht und was
01:07sich die Landeshauptstadt Magdeburg, Entschuldigen Sie, in Ausdruckkraft ihrer
01:11Wassersuppe selbst gegeben hat, sondern es gibt ein Einvernehmen über das
01:15Sicherheitskonzept mit der Veranstaltungsbehörde, mit der Polizei,
01:19mit dem Sicherheits- und Ordnungsamt, mit dem Amt für Brand- und
01:21Katastrophenschutz, mit sämtlichen dieser beteiligten Ämter ist dieses
01:26Konzept abgestimmt und die haben das Konzept entsprechend auch bestätigt, so
01:33dass ich davon ausgehe, dass der Fall, über den wir jetzt hier sprechen, ein
01:39Fall ist, mit dem wir nicht rechnen konnten in seiner Dimension an dieser
01:45Stelle und der vielleicht auch nicht zu verhindern war.
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