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Transkript
00:00Frankreichs neue Regierung ist zum ersten Mal zusammengetreten.
00:06Sie hat sie vorrangig mit Haushalts- und Migrationsfragen befasst.
00:10Dabei hat das Thema Steuerreform bereits eine Kontroverse ausgelöst.
00:15In einem Interview betonte der neue Ministerpräsident Michel Barnier,
00:19dass die Reichsten der Staatskasse beitragen müssen
00:22und die Steuern für die ärmsten Menschen nicht erhöht werden.
00:25Nein, ich werde noch nicht die Steuern auf alle Franzosen erheben,
00:30die bereits die meisten Steuern von allen europäischen Partnerschaften bezahlen.
00:35Keine Steuern erhöhen.
00:36Keine Steuern auf die modesten Menschen,
00:38keine Steuern auf die arbeitenden Menschen,
00:39keine Steuern auf die mittleren Klassen.
00:40Aber ich werde nicht in den nationalen Anstrengungen,
00:43die notwendig sind, ausgewiesen werden, um die Situation zu eröffnen.
00:48Der neue konservative Innenminister Bruno Rettayah versprach,
00:52die Ordnung durch die Politik der Mehrheit wiederherzustellen.
00:56Er übernahm sein Amt von Gérald Darmanin.
00:59Die Politik der Mehrheit mit drei Prioritäten,
01:04die Sie leicht erinnern werden,
01:07die erste ist, die Ordnung wiederherzustellen,
01:10die zweite ist, die Ordnung wiederherzustellen,
01:13die dritte ist, die Ordnung wiederherzustellen.
01:20Die lange erwartete Liste der Regierungsmitglieder,
01:22die von Konservativen und Zentristen dominiert wird,
01:25wurde am Samstag enthüllt.
01:30Die sozialdemokratische Partei von Bundeskanzler Olaf Scholz
01:33hat bei den Wahlen in Brandenburg
01:36die rechtspopulistische Partei AfD knapp geschlagen.
01:39Alle Augen waren auf die Landtagswahlen in Brandenburg gerichtet.
01:42Trotz der Ergebnisse haben die etablierten Parteien
01:45noch einen langen Weg vor sich bis zur Bundestagswahl nächstes Jahr.
01:48Also erstmal kann man sagen, dass er jetzt durchatmen kann,
01:51denn Brandenburg hat er gewonnen.
01:54Und die SPD ist schlechtste Kraft geworden,
01:57anders als in Thüringen und Sachsen, da sah es ja sehr schlecht aus.
02:00Das heißt, dieser Trend hat sich jetzt nicht fortgesetzt,
02:03sondern die SPD hat gezeigt, dass sie auch noch Wahlen gewinnen kann.
02:10Also als nächstes kommen natürlich die Koalitionsgespräche.
02:13Brandenburg braucht eine Regierung und eigentlich gibt es nur eine Variante,
02:17nämlich dass SPD und BSW zusammenarbeiten.
02:20Das ist die Frage, ob sie das schaffen.
02:22Wenn sie das nicht schaffen, dann gibt es Neuwahlen
02:25und dann gibt es natürlich wieder einen Wahlkampf und ein ganz neues Ergebnis.
02:28Ich glaube aber, dass die AfD davon eigentlich nur profitieren würde.
02:31Von daher ist das auch nicht im Interesse der anderen Parteien.
02:34Obwohl die AfD bei allen drei Landtagswahlen kräftig an Stimmen gewonnen hat,
02:39wird sie voraussichtlich nicht regieren.
02:42Alle Parteien haben sich bereits gegen eine Zusammenarbeit mit ihr ausgesprochen.
02:46Ich finde es gut, dass die AfD nicht stärkste Kraft geworden ist,
02:51auch wenn sie viel zu viele Stimmen bekommen hat aus meiner Sicht.
02:54Ich hoffe, dass es die Möglichkeit gibt, die AfD inhaltlich zu stellen
03:00und zu zeigen, dass sie eigentlich keine Angebote hat,
03:04die wirklich das Land Brandenburg voranbringen.
03:08Also ja, ich habe gestern gewählt und ich fand die Wahlergebnisse
03:12deutlich besser als in manchen anderen Bundesländern.
03:15Die Koalitionsverhandlungen in den anderen Bundesländern Thüringen und Sachsen
03:18sind noch nicht abgeschlossen.
03:20Sowohl die Grünen als auch die FDP sind aus den Landtagsparlamenten geflogen.
03:24Für die Grünen war es knapp, aber die FDP muss nun um ihr Überleben kämpfen.
03:49Bis zum nächsten Jahr.
03:51Liv Stroud, in Potsdam, für euronews.
04:18Wir sind von der festen Meinung, dass Chinas Entscheidung,
04:21diese Dairy-Investigation zu initiieren, nicht in Linie mit WTO-Ruhen befindet.
04:25Wir nehmen also Aktion, um unsere Industrie zu schützen.
04:28Die Drohungen aus Peking gelten als Antwort auf EU-Pläne
04:31für Zusatzzölle auf Elektroauto-Importe aus China.
04:34Die chinesische Untersuchung europäischer Milchimporte wurde Ende August eingeleitet,
04:39wenige Stunden nachdem die EU-Kommission die Zölle
04:42auf chinesische Elektrofahrzeuge bestätigt hatte.
04:45Die Europäische Dairy-Association fühlt sich als Opfer.
05:15Peking hat bislang keine tatsächlichen Zölle auf europäische Milchprodukte angekündigt,
05:19sondern im Rahmen einer sogenannten Anti-Subventions-Untersuchung,
05:23die auf Produkte wie Milchsahne und bestimmte Käsesorten wie Mozzarella abzielt,
05:28lediglich mit einem solchen Schritt gedroht.
05:36Bei der Stadt Pax in der Mitte Ungarns erreichte die Donau einen Höchststand von 806 cm.
05:43Somit blieb das dortige Kernkraftwerk vom Hochwasser nicht verschont.
05:48Dennoch besteht keine Gefahr für das einzige Kernkraftwerk Ungarns,
05:52sagt dessen Kommunikationsdirektor.
06:14Obwohl die Lage nicht als gefährlich gilt, werden alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen.
06:21Der Damm wird von der Feuerwehr und von Wasserexperten stets überwacht.
06:26Unter anderem muss das Gitter des Kanals, der zum Kernkraftwerk führt,
06:30häufiger gereinigt werden, weil es dort derzeit mehr Treibholz gibt.
06:43Die Europäische Union hat einen Stress-Test durchgeführt,
06:50der darauf hingewiesen hat, wie die Atomkraftwerke in Europa
06:57gegen extreme, unerwartete Phänomene reagieren können.
07:02Bei uns ist es offensichtlich, dass das nicht passieren kann.
07:05Beispielsweise ist es möglich, dass es einen Bodenabdruck gibt.
07:09Diese Untersuchung hat gezeigt, dass der Paxi-Atomerium
07:13die beste der europäischen Blöcke ist.
07:16Er hat also eine sehr gute, flüssige Umgebung.
07:21Das Hochwasser, das nun langsam zurückgeht,
07:23hatte keine Auswirkungen auf die Energieproduktion im Kernkraftwerk Pax.
07:28Sie läuft weiterhin ohne Unterbrechung.
07:36Zypern und Griechenland wollen ihre Stromnetze verbinden.
07:40Nach monatelangen Verhandlungen unterzeichneten die Energieminister
07:44beider Länder ein Abkommen, mit dem Zypern spätestens bis 2030
07:48an das europäische Stromnetz angeschlossen werden soll.
07:53Die neue Stromleitung wird Zypern mit Greta verbinden
07:56und somit auch mit dem griechischen Festland und dem Rest Europas.
08:01Mit dem Projekt soll die Energieisolation Zyperns aufgehoben werden.
08:06Künftig soll Zypern Teil eines europäischen Systems sein
08:09und damit auch von günstigeren Energiepreisen profitieren.
08:14Experten zufolge könnten die Energiekosten für die zyprischen Verbraucher
08:18um bis zu 40 Prozent sinken.
08:21Dabei soll es zum strategischen Ziel Griechenlands beitragen,
08:25ein Knotenpunkt für saubere Energie zu werden.
08:28Die Vereinbarung zwischen Zypern und Griechenland
08:31war allerdings nicht leicht zu erreichen.
08:33Die beiden Länder waren sich anfangs nicht einig,
08:36wie die Kosten des Projekts aufgeteilt werden sollten.
08:39Außerdem warfen die Risikoprüfung und die Kosten-Nutzen-Erwägungen Fragen auf.
08:45In den vergangenen Wochen hat man diese Meinungsunterschiede jedoch überwunden.
08:50Das Abkommen zwischen Griechenland und Zypern bedeutet zugleich
08:53ein grünes Licht für das Projekt Great Center Connector.
08:56Das über 1200 Kilometer lange Hochspannungskabel wird 1,9 Milliarden Euro kosten
09:02und soll künftig bis nach Israel verlängert werden.
09:05Damit wird es das weltweit längste Untersee-Kabel für Strom sein.
09:10Die Europäische Union wird das Projekt mit 657 Millionen Euro unterstützen.
09:18Das Oktoberfest ist in vollem Gange,
09:20aber in manchem Maß oder Flasche könnte eines fehlen, der Alkohol.
09:24Bei Deutschlands Nachtschwärmern gibt es eine wachsende Tendenz,
09:27alkoholfreie Alternativen zu suchen.
09:29Mit ähnlichem Geschmack, aber eben ohne Karte am nächsten Morgen.
09:33Laut dem Statistischen Bundesamt hat sich die Menge an alkoholfreiem Bier,
09:37das für den Absatzmarkt produziert wurde,
09:39innerhalb eines Jahrzehnts von 2013 zu 2023 mehr als verdoppelt.
09:45Die Velvet Bar in Berlin hat seit ihrer Eröffnung vor sieben Jahren
09:49alkoholfreie Cocktails im Angebot.
09:51Barkeeper Ruben Neideck hat festgestellt,
09:53dass die Nachfrage in der Bar danach wächst
09:55und dass das Thema in der Branche immer mehr an Bedeutung gewinnt.
10:22Eine Berliner Brauerei teilte uns mit,
10:24dass ihr alkoholfreies Bier zu den am meisten nachgefragten Flaschenbieren gehöre.
10:29Und in München, der Heimat des Oktoberfestes,
10:31machte dieses Jahr der erste alkoholfreie Biergarten auf.
10:52In diesem Trend mischt sich auch lauter schrillender Alarm von anderer Seite.
10:56Im vergangenen Jahr warnte die Weltgesundheitsorganisation,
10:59dass es beim Alkoholkonsum keine gesundheitlich unbedenkliche Menge gäbe
11:03und dass dieser für mindestens sieben Arten von Krebs verantwortlich sei.
11:07Nach Ruben Neidecks Erfahrung scheint sich das Gesundheitsbewusstsein
11:10auch auf das Verbraucherverhalten auszuwirken.
11:21Ich bin sehr bewusst davon,
11:23wie groß der Gesundheitsbedarf sein wird.
11:26Und auch eine Bar wird mit ihren Patronen älter.
11:31Ich denke, dass wir, als Bar, älter werden.
11:35Im Allgemeinen sind unsere Patronen etwas älter.
11:39Also ist es ein bisschen mehr
11:41eine verantwortliche Konsumierung von Alkohol.
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