Die Wüste haben wir mittlerweile gefahrlos passiert und sind nun direkt in der trockenen Marsch gelandet, die unserer letzten Etappe auf dem Weg zu unserem Koloss bedeutet. Denn nach einem Ritt über wenige hundert Meter, stehen wir urplötzlich auf einer Brücke über einen riesigen See, wo der Koloss tatsächlich schon durch diverse Lichtpunkte auf dem Grund des Sees zu erblicken ist. Allerdings taucht er nicht so einfach auf, damit wir einen besseren Blick erhaschen können, sondern müssen ihn erst einmal aus seinem Schlaf holen. Dies ist zum Glück einfacher als gedacht, denn als Herrscher dieses Sees reagiert er offenbar auf jede kleinste Veränderung an der Wasseroberfläche. Nachdem wir einer Säule entlang zum Wasserstand gelaufen sind und dort nur einen Schritt ins Wasser getan haben, reagiert der Fischkoloss auf unseren Einbruch und bewegt sich zur Wasseroberfläche. Vielleicht nur um uns zu beobachten oder vielleicht doch nur mit uns zu spielen, möglicherweise hat dieser aber auch ganz andere Gedanken, wenn ES denn überhaupt denkt. Auf jedenfall ist sein natürlicher Abwehrmechanismus in Form von Stromquellen tatsächlich auch für uns gefährlich. Können wir uns dieser Gefahr stellen und diesen Koloss tatsächlich auch in seinem Element erledigen oder ist dieser vielleicht doch schlauer als gedacht und wir hätten von Dormin zumindest eine Taucherausrüstung erbitten sollen?
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