00:00Willkommen zu einem neuen Testvideo hier auf meinem Kanal.
00:02Um den Mobilfunkempfang im Auto etwas zu verbessern, habe ich mir einen Router zugelegt, welcher mit 12 Volt läuft.
00:09Denn ich wohne am Arsch der Welt, da ist der Mobilfunkempfang nach der Dorfgrenze nicht vorhanden.
00:15Was der GLiNet GLX750 so kann und ob er was fürs Auto taugt, gibt es hier im Video.
00:22Ich habe vor ein paar Monaten bereits ein Video über den GLiNet AR300M aka Shadow erstellt.
00:33Damals erfreute ich mich an dem Fakt, dass auf dem Gerät OpenVRT werkelt und man recht einfach ein reines OpenVRT drauf bekommen kann.
00:41Größter Nachteil war allerdings die mangelnde Leistung für den Preis.
00:45Deswegen habe ich ihn auch nicht für dieses Vorhaben hier genutzt.
00:49Ziel für mich war es, den Mobilfunkempfang im Auto zu verbessern, um unterwegs auch mal ein Telefonat ohne Abbrüche führen zu können.
00:56Hierbei sei gesagt, dass ich sehr ländlich wohne, wo die Ausleuchtung von Mobilfunk durchaus kompliziert ist.
01:03Also ein bisschen Nachsehen habe ich das schon mit den Mobilfunkprovidern.
01:06Nach einer längeren Suche im Netz für einen passenden, vorzugsweise LTE Router, bin ich bei GLiNet wieder hängen geblieben.
01:13Der GLiNet GL-X750 in Version 2 ist ein LTE Router, welcher neben dem 2,4 GHz und 5 GHz Band auch noch eine Warnbuchse und eine Ladenbuchse plus USB-Port bereithält.
01:28Dabei ist er recht klein und handlich, läuft mit einem 12 Volt Anschluss und im Inneren werkelt auch OpenVRT.
01:34Also perfekt für mich, oder?
01:37Es gibt mittlerweile auch den GLiNet GL-X3000 Spitz, welcher aber für 580 Euro einfach absurd überteuert ist.
01:46Immerhin unterstützt der aber 5G, während der X750 nur LTE kann.
01:52Der kostet mit rund 150 Euro deutlich weniger, ist aber immer noch sau teuer.
01:57Im Lieferumfang selbst ist eine kurze Startanleitung und das Märchen einer Garantie in Papierform vorhanden.
02:03Der Router selbst, zwei LTE Antennen für den Router und ein Netzteil für 230 Volt.
02:09Das Netzteil kommt mit zwei Aufsätzen für diverse Regionen der Felder her.
02:13Das Netzteil liefert hierbei maximal 18 Watt, also 12 Volt bei 1,8 Ampere, was recht üppig ist, wie wir gleich sehen werden.
02:21Zum guten Schluss haben wir noch ein billiges 1 Meter Cat5 Netzwerkkabel, mehr gibt es nicht.
02:26Auf der Oberseite befinden sich die Status-LEDs.
02:29Hierbei haben wir die Stromversorgung, Warnbuchse, jeweils LED für 2,5 GHz WLAN und eine für LTE.
02:36Keine der LEDs gibt allerdings den vorhandenen Duisat an, sondern nur ob ein Link vorhanden ist und sie blinkt, wenn Daten drüber gehen.
02:44Die Vorderseite hat optisch nichts, dahinter sitzt aber die WLAN Antenne.
02:49Die linke Seite hat nichts, die rechte Seite hat aber den USB 2.0 Port.
02:54Auf der Rückseite haben wir zwei Antennenbuchsen im SMA-Format, ein 100 Mbit LAN-Port und ein 100 Megabit WAN-Port.
03:03Links davon ist der Reset-Button und rechts davon der Stromanschluss.
03:07Mehr gibt es nicht.
03:08Auf der Unterseite haben wir die Schimmer-Zugangsharten für den Router und den Schacht für die Micro-SIM-Karte sowie SD-Karte.
03:15Die LTE-Antennen können ganz einfach an den Router eingeschraubt werden.
03:18Dies ist gut, da ich sie ohnehin im Auto schlecht sinnvoll nutzen kann, weshalb ich mir andere gekauft habe.
03:23Im Inneren weckelt im Übrigen folgendes.
03:26Eine Qualcomm Atheos QCA9533 CPU mit einem Kern und maximal 650 MHz Takt.
03:36Ja, Megahertz, nix Gigahertz.
03:39128 MB Arbeitsspeicher und 16 MB internen Speicher, welcher durch die SD-Karte erweitert werden kann.
03:45WLAN AC mit einer publiken Mini-Antenne im Inneren, welche an der Vorderseite des Geräts befestigt ist.
03:51Mehr gibt es soweit erstmal nicht.
03:53Das System kommt OpenWrt zum Einsatz, inklusive einiger Zusatzpakete von GL-iNet.
03:58Ausgeliefert wird hier die GL-iNet-Version 3.104-3.217.
04:04Die erste Einrichtung des Routers ist recht fix erledigt.
04:07Der Router braucht zwar zwei Minuten, bis er startklar ist, aber dann kann es losgehen.
04:11Sprache einrichten, Passwort für den Admin-Login definieren und schon sind wir startklar.
04:15Zu sehen bekommen wir hier auch das Web-Interface von GL-iNet, was eine stark modifizierte Version von Lucy ist.
04:22Die Einrichtung der LTE-Verbindung hat sich direkt am Anfang allerdings etwas schwerer als gedacht entwuppt.
04:27Der Router in Version 2.0 für den europäischen Markt hat nämlich keinerlei Profile für zum Beispiel deutsche Mobilfunkanbieter im Gepäck.
04:35Die Einwahl in den Mobilfunk muss daher von Hand erfolgen.
04:38Hierbei müssen wir wissen, wie wir das LTE-Modem korrekt ansprechen können
04:43und welche Login-Daten unser Provider, in meinem Fall Telekom, benötigt, damit eine Verbindung aufgebaut werden kann.
04:50Ist das alles korrekt eingetragen, geht der Router auch über LTE-Online.
04:53Immerhin sieht man hier in der Version des Web-Interfaces schön aktuelle Werte zum Mobilfunkempfang.
05:00Zusätzlich ist auch der Empfang von SMS möglich, falls darüber zum Beispiel ein Code für den Login geschenkt wird.
05:07Wirklich toll finde ich die Möglichkeit, die verschiedenen Internetzugänge, alias Failover, also auswahlsicheres Internet, zu verwenden.
05:14Fällt eine Internetverbindung aus, wird die andere genutzt.
05:17Die WLAN-Einstellungen sind recht übersichtlich gehalten.
05:20Neben genutztem Kanal kann auch die Sendestärke und Sichtbarkeit eingestellt werden.
05:24Schön zu sehen ist immerhin, dass WPA3 unterstützt wird.
05:27Das 2,4 GHz Band ist auch vom 5 GHz Band von den Konfigurationen her gedreht.
05:33Das 2,4 GHz Band stellt hierbei einen Bruttodatendurchsatz von 300 Mbit zur Verfügung.
05:38Das 5 GHz Band mit 80 MHz Kanalbandbreite, ganze 433 Mbit.
05:44Über Verbundene Geräte sehen wir alle aktuell verbundenen Geräte.
05:48Ist ja logisch.
05:49Von hier aus können wir auch direkt den Internetzugriff für Geräte blockieren lassen.
05:53Über Aktualisierung können wir die Firmware des Routers updaten, sofern etwas zur Verfügung steht.
05:59Mehr dazu aber gleich.
06:00Eine Firewall ist ebenfalls mit dabei, welche frei konfiguriert werden kann.
06:04Das finde ich klasse.
06:05Eine vordefinierte Gästezone ist auch schon vorhanden, plus das Erstellen einer DMZ.
06:11Bei VPN sind klassische Protokolle wie OpenVPN oder WireGuard vorhanden.
06:16Auch ein Kill-Switch lässt sich konfigurieren, auch wenn wir gar kein Schalter am Gerät selbst haben.
06:21Auf der kleinen Kiste lässt sich auch ein VPN-Server konfigurieren, wenn man das möchte.
06:26Bei den Anwendungen finden wir die Plug-In-Abteilung von OpenWrt bzw. GLiNet.
06:31Es lässt sich ein Tool für den einfachen Datenaustausch, Fernzugriff auf den Router oder Captive Portal installieren,
06:37soweit wir hier etwas brauchen.
06:39Nett, aber wie wir gleich sehen, unbrauchbar.
06:42Bei mehr Einstellungen finden wir Punkte wie die Zeitzone, MAC-Adresse klonen, IPv6 aktivieren, DNS-Servern passen und vieles mehr.
06:51IPv6 hat aber bei mir nur mangelhaft funktioniert.
06:55Hier finden sich auch die Einstellungsmöglichkeiten, um DNS über HTTPS verwenden zu können oder Lucy zu installieren.
07:02DNS über HTTPS ist allerdings nur mit zwei Anbietern nutzbar, da kein Feld für die freie Konfiguration eines anderen Anbieters vorhanden ist.
07:11Das ist wieder schlecht.
07:13Das Webinterface an sich ist oft recht flott zu bedienen.
07:16An der einen oder anderen Ecke ist es aber doch dann wirklich extrem zäh, warum auch immer.
07:22Sofern man den Router nur einmal einstellen will und dann vergisst, ist das aber noch okay.
07:27Wenn wir Lucy installieren, haben wir volle Kontrolle über den Router selbst und können genauer ansehen, was GL-Inet zu allen Einstellungen am Router selber tätigt.
07:34Das GL-Inet-Webinterface ist manchmal etwas intransparent.
07:38An der einen oder anderen Stelle können wir hier auch von Hand eingreifen.
07:41Wer also sich mit OpenWRT auskennt, wird schnell Freude finden, bis man die Version 19 von OpenWRT vorfindet.
07:50Aktuell ist hier wohl erstmal nichts.
07:52Was gibt also die Kiste so im Durchsatz her?
07:55Ich habe den Router bei mir am Fenster platziert, wo er direkte Sicht auf den Mobilfunkmasten bei mir hat.
07:59Besser geht's also nicht.
08:01Meine Zelle hier packt in der Regel zwischen 60 Mbit und 100 Mbit im Upload als auch im Download.
08:07Gemessen mit dem Google Pixel 8 Pro, Samsung Galaxy Note 8 und Samsung Galaxy S21 Plus Ultra.
08:13Der Router selbst ist auch nur per LAN mit meinem PC verbunden.
08:17Und? Oh, das ist ja gar nicht mal so geil.
08:20Der Durchsatz im Download schwankt zwischen 20 und 60 Mbit.
08:24Der Upload ist etwas konstanter mit 20 bis 40 Mbit.
08:28Wie, mehr geht nicht?
08:30Ja, Mobilfunk ist ein geteiltes Medium, aber der Router selber ist absolut keine Rakete.
08:35Nutzen wir das WLAN als Internetbezugsquelle, wir haben den Router als Client an einem Hotspot angemeldet,
08:41kommen auch nur zwischen 60 und 65 Mbit durch die Luft in unser kleines Netzwerk.
08:47Egal ob wir WLAN per 2,4 GHz oder 5 GHz angebunden haben.
08:52Auch wenn hier mit Protoraten von 300 Mbit und 433 Mbit geworben wird,
08:57so kommt nicht mal ein Drittel davon netto am Endgerät an.
09:00Die nutzbare Sendestärke ist auch etwas mager.
09:03Nach 6 bis 7 Metern fällt die Leistung schon merkbar.
09:06Nach 15 Metern ist WLAN in Gebieten, wo andere schon fleißig senden, schon fast unbrauchbar.
09:13Als Repeater oder Accesspoint für größere Bereiche sollte man den kleinen Kollegen hier eher nicht einsetzen.
09:19Stecken wir den Internetzugang an die Warnbuchse an und führen die Tests erneut aus,
09:25schaffen wir auf einmal 80 bis 90 Mbit, also recht knapp an der 100 Mbit-Grenze mal dran.
09:31Aber dafür ist ja der Router eigentlich nicht gemacht, oder?
09:34Bei den Tests konnte ich feststellen, dass die CPU hierbei immer nahezu 100% Auslastung hatte.
09:40Das Problem wurde also in den Defizit. Die CPU bremst uns aus.
09:44Ich habe dann mal mich ins Internet begeben und nach einer Anleitung zum Installieren von OpenWrt in Reinform gesucht.
09:51Hierbei bin ich auf die Firmware des Routers selber gestoßen.
09:54Ich musste aber dabei feststellen, dass der Router bereits eine neuere Firmware zur Verfügung hatte,
09:59diese über das Webinterface aber nicht erkannt wurde.
10:02Also das Update auf Version 4 heruntergeladen und installiert.
10:05Vielleicht fixt das ja meine Probleme. Und?
10:08Äh, nö. Es fixt nix.
10:11OpenWrt wurde auf Version 22.03.4 angehoben.
10:15Aktuell ist aber schon Version 23.
10:18Das Webinterface hat einen neuen Anstrich bekommen und ein paar Funktionen wurden einfacher gestaltet.
10:23So kann das Failover jetzt angepasst werden, um Leitungen zu priorisieren.
10:27IPv6 scheint etwas besser zu laufen.
10:30Der Verbindungsaufbau via LTE war jetzt ein Krampf, weil der Router sich zum Verrecken nicht verbinden wollte.
10:36Nach 30 Versuchen hat es dann auch mal wieder geklappt.
10:39Grund? Äh, keine Ahnung.
10:41Auch hat die WLAN-Konfiguration beim Updaten zerschossen.
10:45Das Gäste-WLAN war nur noch auf 2,4 GHz zu konfigurieren.
10:48Der Durchsatz an sich ist auch nicht besser geworden.
10:51Wir bleiben bei den 30-60 Mbits bei LTE und WLAN.
10:56Das reißt mich jetzt nicht vom Hocker, auch wenn das Webinterface jetzt mittlerweile nette Statistiken aufweist.
11:01Diese werden aber beim nächsten Router-Neustart gelöscht.
11:04Das WLAN-Problem wurde immerhin durch einen kompletten Werksreset gelöst.
11:08Doch einige Einstellungsboxen sind weiterhin etwas kaputt oder nur schwer zu erreichen.
11:13Ich bin an einigen Stellen auch direkt über Lucy gegangen, weil es einfach besser funktionierte.
11:17Ich hatte dann nach mehreren Stunden Testen leicht die Schnauze voll.
11:20Also habe ich mir OpenWRT direkt auf den Router installiert.
11:23Die Installationsweise ist kein bisschen anders als zu meinem GL-iNet Shadow Mini-Router.
11:28Eine Anleitung dazu von mir gibt es bereits online.
11:30Also vielmehr runterladen, flashen und loslegen.
11:33Damit OpenWRT allerdings sauber funktioniert, müssen wir ein paar Pakete für das LTE-Modem noch nachinstallieren.
11:40Ohne die funktioniert nur LAN, WAN und WLAN.
11:43Ich habe noch ein paar Minuten Zeit geopfert, um die Internetverbindung wieder herzustellen und das einfache Failover mit Routing-Priorisierung definiert.
11:51Nun war ich wieder im Netz.
11:52Der Durchsatz ist aber keineswegs besser geworden.
11:55Hier limitiert ganz klar die CPU.
11:58Da kann die noch so geilste Firmware halt auch nichts besser ausrichten.
12:03Aber es gibt ja auch andere Vorteile jetzt.
12:06Der Router ist in 1 Minute 15 statt 1 Minute 50 jetzt gestartet und Internet habe ich 10 Sekunden später auch.
12:13Ich habe also die Startzeit direkt fast um die Hälfte gesenkt.
12:16Auch Lucy als Webinterface ist deutlich flotter zu bedienen.
12:19Die Sache einzustellen macht also damit viel mehr Spaß jetzt.
12:22Ich muss keine 30 Sekunden auf den Inhalt einer Seite warten, sondern habe meine Informationen in der Regel sofort vor der Nase.
12:28Auch habe ich jetzt auf dem Router das ein oder andere Megabyte an Speicherplatz für andere Pakete wieder frei, da alle GLE-Net-Pakete fehlen.
12:35Wie ist der USB-Port denn an der Seite so?
12:37Ich bin ganz ehrlich zu euch.
12:39Den kann man eigentlich glatt vergessen.
12:41Wer darüber sein Handy anstecken möchte, um das als Internetquelle verwenden zu können, für den ist er zu gebrauchen.
12:48Die NAS-Funktionalitäten kann man aber direkt ad acta legen, weil die CPU schon für den Internetzugang sichtlich überfordert ist.
12:56Kommt jetzt noch eine Samba-Freigabe hinzu, wird der Router echt langsam und unbrauchbar.
13:01Da steckst du den USB-Stick lieber direkt an dein Endgerät an.
13:05Als Notlösung okay, wirklich brauchbar ist er aber nicht.
13:08Auch die Verwendung von einer SD-Karte habe ich abgesehen, da wegen der Ressourcenknappheit auch das recht uninteressant ist.
13:16Du hast ja gesagt, das Ding kommt ins Auto und du hast andere Antennen gekauft.
13:20Bringt das was?
13:21Hier kann ich meinen Lieblingssatz in der IT loswerden.
13:24Es kommt ganz darauf an.
13:26Ich habe mir zwei Antennen gekauft, die man irgendwo hinkleben kann.
13:29Da wir zwei SMA-Buchsen haben, kann ich ja daran anschließen, was ich will.
13:33Besteht freie Sicht auf den Sendemast, sind die mitgelieferten Antennen gut genug.
13:37Hier brauchst du also nichts Neues kaufen.
13:39Wird der Router aber an einem anderen Ort platziert, an dem der Mobilfunkempfang nicht ganz so gut vorhanden ist, kann eine Antenne mit längerem Antennenkabel durchaus helfen.
13:48Bei mir im Auto liegt der Router nun dort, wo das Reserverad eigentlich ist, also kein guter Platz für Mobilfunk.
13:55Die Antennen habe ich an der Heckscheibe angebracht, damit sie die Mobilfunkwellen besser aufnehmen und zum Router transportieren können.
14:02Damit habe ich die Empfangsqualität durchaus etwas verbessert.
14:06Wie gesagt, es kommt halt ganz darauf an, wo das Ding steht.
14:09Eventuell kann eine größere Antenne etwas bringen.
14:12Der Stromverbrauch liegt mit dem mitgelieferten Netzteil zwischen 3 und 5 Watt.
14:17Im Leerlauf zeigt das Messgerät öfter 3 Watt an.
14:20Plus-Minus 10% Messtoleranz sind mit inbegriffen.
14:23Steckt man ein USB-Gerät an, ist der Energiebedarf logischerweise höher.
14:283 bis 5 Watt ist für den Einsatz im Auto für mich aber gut genug.
14:31Das gibt die 12-Volt-Buchse im Kofferraum allemal her.
14:35Mein Fazit.
14:36Für aktuell rund 150 Euro bekommt man einen kleinen und handlichen Router, welcher OpenWrt als Firmware nutzt.
14:42Also Open Source und wirklich richtig gut anpassbar auf deine Bedürfnisse.
14:47Die Hardware im Inneren ist aber für den Stand 2024 komplett veraltet.
14:52Einfach viel zu langsam und für das Geld schon unverschämt teuer.
14:56Landt man eine Weltreise, muss man zwei Router davon kaufen, da nicht alle Frequenzen des Mobilfunkmodems unterstützt werden.
15:03Augen auf beim Kauf also.
15:04Einfache USB-Surfsticks fürs Notebook inklusive Mini-WLAN-Hotspot gibt es bereits schon für 60 bis 70 Euro.
15:12Die GL-Indent-Software ist zwar ganz nett, der Softwarestand aber ebenfalls sichtbar veraltet und es fehlt an diversen Einstellungen, wie Lucy einem eben anbieten kann.
15:22Wer was Kleines für unterwegs sucht, der kann mit dem Gerät glücklich werden, sofern es nur für etwas Internet-Surfen herhalten muss und genügend Gold-Duploden gerade übrig sind.
15:32Wer mehr Dampf braucht und oder zum Beispiel den Router zu Hause aufstellen will, greift lieber direkt zu einer Fritzbox.
15:38Die ist zwar nicht Open Source und nicht so anpassbar, hat aber deutlich mehr Dampf für fast den gleichen Preis.
15:45Bei mir schlummert das Ding jetzt im Auto.
15:475G gibt es bei mir auf dem Land ohnehin nicht, weil ich im Funklochland wohne und die Telekom keinen Bock auf Ausbau hat.
15:54Daher reicht der Router mir vollkommen aus.
15:56Somit kann ich im Auto in den allermeisten Fällen ohne Probleme zum Beispiel ein Internet-Radio streamen lassen.
16:02Mit anderen Antennen habe ich da immerhin noch etwas Empfang vorhanden, wo ein Handy schon aufgeben würde.
16:08Kann ich den Router empfehlen.
16:10Nicht für 150 Euro und auch nicht für 100 Euro.
16:1370 Euro kann man darüber nachdenken.
16:15Mehr ist die Kiste absolut nicht wert.
16:17Damit will ich auch zum Ende dieses Videos kommen.
16:19Ich hoffe es hat dir gefallen und bei der eventuellen Kaufentscheidung geholfen.
16:23Wenn es dir irgendwie geholfen hat, dann lass den Daumen nach oben da.
16:26Ein Abo schadet nie und empfehle das Video gerne an deine Freunde weiter, so werden die auch einen LTE-Router brauchen.
16:32Bis dahin, hau rein!