00:01Am Freitag kam es in dutzenden italienischen Städten erneut zu einem Generalstreik und
00:06Straßendemonstrationen. Zu den Protesten aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB gegen
00:13steigende Lebenshaltungskosten und die Aufrüstung in Europa.
00:33Menschen jeden Alters versammelten sich zum Protest, darunter sowohl Arbeiter als auch
00:37Studierende. Auch Hafenarbeiter aus 20 Ländern schlossen sich der Aktion an, um gegen Waffentransporte
00:43zu protestieren. Die italienischen Behörden verstärkten die Sicherheitsmaßnahmen, um
00:48eine Wiederholung der Unruhen von Mailand am vorangegangenen Wochenende zu verhindern, bei
00:52denen Randalierer Geschäfte geplündert und Gebäude in Brand gesteckt hatten.
01:01Ein befristeter Waffenstillstand für die besetzte südukrainische Stadt Oleschki? Mehr
01:06nicht. Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Arsenje Yatschenyuk hat in unserer Morgensendung
01:12Europe Today ausgeschlossen, dass dieser Waffenstillstand den Weg für eine umfassendere Waffenruhe mit
01:17Russland ebnen könnte. Der lokale Waffenstillstand war vergangene Woche von US-First Lady Melania
01:23Trump vermittelt worden und am Dienstag in Kraft getreten. Aber, so warnt Yatschenyuk,
01:30ist bereit, um die Krieg zu enden. Er ist bereit, um den Peace Deal zu bekommen.
01:38Das ist ähnlich wie Kapitulation. Alles, was er jetzt macht, ist eine reale Weise, wie
01:51die Zeit, wie die Amerikaner mit der US-Position zu verbinden, wie sie die Krieg zu kümmern wollen,
02:07wie sie die Sanktionen verhindern, wie sie die Sanktionen verhindern, wie sie die
02:13verhindern. Unter der örtlich und zeitlich begrenzten Waffenruhe soll humanitäre Hilfe
02:21in das besetzte Oleschki geliefert werden und die dortige Zivilbevölkerung die Möglichkeit
02:26zur Evakuierung haben. Wie sicher diese ist, bleibt fraglich. Yatschenyuk warf Moskau vor,
02:32die verbliebenen Einwohner als Geiseln zu behandeln und die Operationen als Propaganda
02:36zu nutzen.
02:40Elf EU-Länder haben zugesagt, bis Ende Januar 2027 20,5 Millionen Barrel Diesel aus ihren
02:48strategischen Reserven freizugeben, da die anhaltende Instabilität im Nahen Osten Sorgen
02:53um die Treibstoffversorgung vor dem Winter schürt. Das geht aus einem Euronews vorliegenden Dokument
02:58hervor. Während Brüssel betonte, dass keine physischen Engpässe zu erwarten seien, argumentierte
03:04Energiekommissar Dan Jörgensen, dass die explodierenden Preise letztlich die schwächsten
03:09treffen werden. Die EU ist anfällig für Störungen auf den Märkten für raffinierten Diesel, die
03:15den Straßenverkehr, den Güterverkehr, die Landwirtschaft und die Industrie betreffen.
03:20Die Freigabe strategischer Reserven auf Druck der US-Regierung könnte das kurzfristige
03:25Angebot erhöhen und den Marktdruck verringern. Analysten sehen darin jedoch nur eine vorübergehende
03:31Maßnahme, keine Lösung für die strukturellen Schwächen im Energiesystem der Union. Die
03:36elf Regierungen forderten die Kommission auf, eine koordinierte Überwachung einzurichten,
03:41um monatlich Daten zu den freigegebenen Mengen, den Produktarten und dem Zeitpunkt der Lieferungen
03:46zu erheben.
03:51Ein Hubschrauber der EU-Friedenstruppe ist am Donnerstag im Norden Bosniens abgestürzt.
03:56Dabei kamen vier italienische Soldaten ums Leben, elf weitere Menschen wurden verletzt,
04:00teilte die Truppe mit.
04:02Die CH-47 Chinook sei während einer Routineübung abgestürzt, hieß es in der Erklärung aus Rom.
04:08Die Verletzten befänden sich in stabilem Zustand.
04:10Laut Italiens Verteidigungsministerium handelte es sich bei den Toten um zwei Soldaten sowie
04:16zwei Mitarbeiter des Roten Kreuzes.
04:19Die Ursache des Absturzes wird weiter untersucht.
04:23Am Boden in der Nähe der Stadt Byrčko wurden Berichten zufolge keine Gebäude beschädigt.
04:28OIFOR ist seit 2004 in Bosnien und Herzegowina im Einsatz, als sie die Aufgaben einer NATO-Friedenstruppe
04:34übernahm, die seit dem Krieg von 1992 bis 1995 dort stationiert war.
04:40Rund 1000 bis 1500 Soldaten sind dort im Einsatz, um den Frieden in dem Balkanland zu sichern.
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