00:01Elf EU-Länder haben zugesagt, bis Ende Januar 2027 20,5 Millionen Barrel Diesel aus ihren
00:09strategischen Reserven freizugeben, da die anhaltende Instabilität im Nahen Osten Sorgen
00:14um die Treibstoffversorgung vor dem Winter schürt. Das geht aus einem Euronews vorliegenden Dokument
00:19hervor. Während Brüssel betonte, dass keine physischen Engpässe zu erwarten seien, argumentierte
00:25Energiekommissar Dan Jörgensen, dass die explodierenden Preise letztlich die schwächsten
00:30treffen werden. Die EU ist anfällig für Störungen auf den Märkten für raffinierten Diesel, die den
00:36Straßenverkehr, den Güterverkehr, die Landwirtschaft und die Industrie betreffen. Die Freigabe strategischer
00:42Reserven auf Druck der US-Regierung könnte das kurzfristige Angebot erhöhen und den Marktdruck
00:48verringern. Analysten sehen darin jedoch nur eine vorübergehende Maßnahme, keine Lösung für die
00:54strukturellen Schwächen im Energiesystem der Union. Die elf Regierungen forderten die Kommission auf,
01:00eine koordinierte Überwachung einzurichten, um monatlich Daten zu den freigegebenen Mengen,
01:05den Produktarten und dem Zeitpunkt der Lieferungen zu erheben.