- vor 16 Stunden
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SpaßTranskript
00:06Kippo Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
00:09Ja?
00:11Auf dem Tierfriedhof Engelswiese.
00:14Achso, eine tote Frau.
00:16Ja, und wo ist der?
00:21Ja, Freisinger Straße Nummer 13, das ist aber nicht bei uns in Rosenheim.
00:25Achso, Bad Alpling.
00:26Ja, bitte fassen Sie nichts an, wir kommen.
00:30So, dann gibt's.
00:38Aha.
00:40Schönen guten Morgen, liebe Frau Stockel, das gibt's.
00:42Guten Morgen, Herr Hansen, es gab wieder Laich und Sie werden jetzt nicht erraten, wo.
00:46Und zwar auf dem Tierfriedhof Engelswiese.
00:49Das ist bei Bad Alpling.
00:51Tierfriedhof Engelswiese, das hätte ich wirklich nicht erraten.
00:53Müssen wir jetzt schon Hundemorde aufklären?
00:56Freisinger Straße Nummer 13.
00:59Freisinger 13, gut, mach mich gleich auf den Weg, danke.
01:03Ein bisschen, du fährst über die Straubinger Landstraße hinten rein, da kommst gleich zum
01:06Parkplatz und da ist ja der Eingang.
01:08Wieso weißt du das so genau?
01:10Weil da der Balthasar liegt.
01:12Der Balthasar liegt da?
01:13Der Mops von meiner Tante Luise hat die schwere Diabetes, der Arme.
01:17Das tut mir leid.
01:31Mei, das ist so lieb, Herr Stadler.
01:33Ja, passt schon.
01:34Die haben nämlich für später Ring angesagt.
01:37Was?
01:39Schau dir überhaupt nicht danach aus?
01:41Ich hätte es selber gebracht, wissen Sie, aber ich habe heute so viel auf dem Zettel.
01:44Wie gesagt, passt schon.
01:47Ach so, ja, und wenn Sie hier fertig sind, den Rest haben die gestern blöderweise hinterm Haus abgeladen, die Trottel.
01:54Was?
01:55Noch mehr.
01:57Ah, Entschuldigung.
02:02Frau Stöckl, was gibt's?
02:04Eine Leiche.
02:06Aha.
02:09Gut, ich bin quasi schon unterwegs.
02:11Stadler, Ende.
02:13Ja, jetzt müssen Sie es selber aufrichten.
02:30Herr Stadler, moin moin.
02:33Ich staune, so schnell, wenn Sie noch nie fährt.
02:35Mei, wenn die Pflicht ruft.
02:38Ansonsten hätte ich fünf Stör Holz aufschlichten müssen.
02:41Oder was ist Stör?
02:42Das ist ein Holzholmaß.
02:44Meter auf ein Meter auf ein Meter.
02:47Guten Morgen, die Herren.
02:49Wenn Sie bitte mitkommen möchten.
02:51Es ist so.
02:52Oha.
02:55Hallo.
02:56Hallo.
02:57Es ist so.
02:59Gefunden haben die Leiche der Friedhofspächter, das ist der Herr Dellinger, und der Friedhofgärtner, das ist der Herr Grat.
03:06Der war gerade noch da.
03:07Die haben eine Beerdigung vorbereitet.
03:10Das schaut so aus.
03:11Also, die haben das Grab ausgehoben und dann sind sie weg, die Chrysanthemen holen.
03:16Chrysanthemen.
03:17Welche Farbe?
03:18Das ist doch nicht wichtig, Herr Hansen.
03:20Oder haben wir es dann da gelegen, die Leiche quer über den Weg, da hinten.
03:24Weiß man schon, wer die Tote war?
03:26Ja, das wissen wir vom Herrn Dellinger.
03:28Ah, der hat sie nämlich gekannt.
03:30Das ist eine Dame mit Namen Irmtraut Mayer.
03:3379 Jahre alt, eine Witwe und ein Leben lang kinderlos.
03:3879.
03:39Wissen wir schon die Todesursache?
03:40Ja, ja, da wirkt haben sie es.
03:42Mit einem eigenen Häusdischel.
03:45Ja, sagen Sie mal, Herr Mohr, woher wissen Sie das alles schon?
03:47Das war das Wort von Frau Dr. Eckstein.
03:49Liebe Grüße von der Frau Dr. Eckstein.
03:51Die hat schon weggemüßen, die hat es recht pressiert.
03:53Hallo Dietmar.
03:55Ich wollte nur sagen, dass ich die Theaterkarten schon abgeholt habe.
03:58Der zerbrochene Krog.
04:00Du bist echt verrückt.
04:02Erste Reihe Mitte.
04:04Ja, das Hotelzimmer ist auch reserviert, inklusive Champagner.
04:08Ja, ich freue mich auch auf dich.
04:19Todeszeitpunkt zwischen 21 und 22 Uhr.
04:22Ja, Moin, Raubwort?
04:24Nein, glaube ich nicht.
04:25Also Handtasche war da, Geldbörse war da, Wohnungsschlüssel war da, Handy war nicht da.
04:30Aber bei so älteren Damen, da weißt du ja nicht, ob dir ein paar Handy das nicht sind.
04:34Ja, ist gut, Herr Mohr, danke.
04:35Ja, gerne.
04:39Ich kann das schon verstehen, dass man an seinem Haustier hängt, aber das ist doch...
04:44Also Sie haben scheinbar ein Haustier noch nie richtig gern gehabt.
04:47Doch, ich hatte in Hamburg mal eine Schildkröte.
04:50Schaut Sie mal her, da drin, da liegt der Bello.
04:52Der Bello, das war der Hund von der Frau Mayer.
04:56Sie hat ja noch einen anderen Hund gehabt, das war der Herbert.
04:58Herr Herbert, der liegt da oben, aber das sieht schon lange aus.
05:00Das ist schon so zwölf Jahre her.
05:03Sehr schön.
05:04Dann hat es wieder umgebracht.
05:05Nicht so schön.
05:07Ist die Frau Mayer wohl frisch gehaarigt?
05:08Ja.
05:10Herr Mohr, frage ich von Spuren.
05:12Ja, jede Menge.
05:13Aber halt nichts Gescheites.
05:15Fingerabdrücke auch nicht.
05:16Wer hat die Tote nochmal gefunden?
05:18Na ja, das war der Friedhofspächter, der Herr Dellinger.
05:21Und der Friedhofskärtner, der Herr Grat.
05:24Grüß Gott.
05:25Tag, Herr Grat.
05:26Ja, Personalien haben wir schon alles.
05:28Der Seppi ist gleich fertig.
05:30Ja, Mann, wo ist denn der Herr Dellinger jetzt?
05:32Der ist im Kaffeehaus von.
05:33Was?
05:34Einen Kaffee gibt es ja auch.
05:35Ja, feierlich.
05:36Mann, der Dellinger, der ist jetzt fertig mit der Welt.
05:38Ja, Mann, werden Sie uns doch den gefallen?
05:39Schauen Sie einem ein bisschen am Friedhof um oder in der Umgebung.
05:42Vielleicht treffen Sie ja, wenn der was gehört hat, gesehen hat, etc.
05:45Das mache ich.
05:46Da gefällt es mir.
05:53Tag, Herr Dellinger.
05:55Hansen, mein Name, Krippe Rosenheim, mein Kollege Herr Stadler.
05:58Scott.
05:59Ja, Herr Dellinger, Sie haben die Tote also gefunden, ja?
06:04Ja.
06:05Auf dem Weg hat sie gelegen, die arme Frau Meier.
06:08Ich meine, ich bin früh um acht gekommen, habe den Friedhof aufgesperrt und dann musste
06:12ich eine Beerdigung vorbereiten, dort im Häuschen, sonst hätte ich doch irgendwas mitbekommen.
06:16Mhm.
06:17Äh, sagens, die Frau Meier ist ja gestern auf die Nacht schon umgebracht worden.
06:22Was?
06:22Wo waren Sie da?
06:24Gestern Abend schon, ja natürlich, ich war hier, wie immer, bis 20 Uhr.
06:28Dann habe ich meine Runde hier am Gelände gemacht, es war keiner da, da bin ich zum Tor und
06:32hat es abgesperrt und bin gegangen.
06:34Also muss Frau Meier später gekommen sein, hatte sie einen Schlüssel.
06:37Ja, hast du denn nichts Besseres zu tun, als hier schon wieder Maulaffenfeil zu halten?
06:42Geh zum Eingang und kümmere dich um das Laub.
06:44Ist schon recht.
06:45Ja, ist schon recht, schon recht.
06:47Entschuldigung, das ist die Sprache, die er versteht.
06:49Wo waren wir stehen geblieben?
06:50Schlüssel.
06:51Schlüssel, ja, ähm, nein, die Frau Meier hat natürlich keinen Schlüssel.
06:55Ich habe einen Schlüssel und er hat einen, aber es gibt ja so eine geheime Pforte für gute
07:01Kundschaft und die stand immer offen, das habe ich der Frau Meier gezeigt und so konnte sie
07:06ihren Bello besuchen, das gibt ja eine innere Ruhe, hat sie gesagt.
07:10Ja, und wo die Frau Meier gewohnt hat, das wissen Sie nicht zufällig.
07:13Ja, doch schon, in der Flederstraße 36, das ist auch gar nicht weit von hier.
07:17Ich meine, die alte Dame, die kam ja fast jeden Tag zu Fuß.
07:20Schön, vielen Dank.
07:22Danke, Wiedersehen.
07:26Ja, gut, dann machen wir einen kleinen Spaziergang da hinten.
07:28Was?
07:29Ja, und der Wind?
07:30Das ist ein bisschen steifel Brise, das ist ja.
07:32Hubert!
07:35Achim.
07:36Achim.
07:37Wir bräuchten zwei Kollegen in die Fliererstraße 36.
07:40Wird erledigt.
07:41Danke dir.
07:42Sehen Sie, so weit war das jetzt ja gar nicht und die steifel Brise ist auch abgeflaut.
07:46Naja, aber es hätte auch regnen können.
07:49Na kommen Sie, von Ihrer Kreuzfahrt müssen Sie doch wettergewohnt sein.
07:52Geh, ich hab da das Schiff nicht einmal verlassen.
07:55Ja.
07:55Auch schon da?
07:56Da, was sag ich?
07:57Achim, hast du einen Schlüssel?
07:59Äh, logisch.
08:01Da.
08:02Danke.
08:03Bitteschön.
08:04Also das, wenn ich gewusst hätte, wäre ich bei euch mitgefahren.
08:06Ja, mei.
08:08Nobel, Nobel.
08:11Ja, was her, das ist doch ein Hund.
08:14Hier, wenn Sie Dobermänner mögen.
08:16Ach, geh, das höre ich doch an der Stimmte, als das kein Dobermann ist.
08:22Ja, wer bist denn du?
08:24Wer bist denn du?
08:26Ein Hund, würde ich sagen.
08:29Hallo.
08:30Hallo.
08:31Ja, da ist er.
08:32Dürfen wir reinkommen?
08:33Oliver?
08:34Dürfen wir reinkommen?
08:35Ja, dann geht's rein.
08:37Danke.
08:38Ja.
08:38Morgen.
08:39Gut, gut.
08:56Das geht so weit.
08:58Hier.
09:01Ja, wo is er denn?
09:03Ja, wo is er denn?
09:05Ja, du is er ja.
09:06Da ist ein feines Briss.
09:09Das schmeckt uns.
09:11Sagen Sie mal, was machen Sie denn hier?
09:13Tag.
09:14Hansen, mein Name, Krippe Rosenheim, mein Kollege Herr Stadler.
09:17Ist gut.
09:18Wer sind Sie?
09:19Ludwig Prasche.
09:21Wo ist meine Tante?
09:22Die hat gleich einen Termin beim Augenarzt.
09:24Ja, also Herr Praschel, es tut uns leid, Ihre Tante wurde gestern ermordet.
09:28Auf dem Tierfriedhof.
09:31Ich kann das überhaupt nicht fassen.
09:35Ich meine, wer macht denn sowas?
09:36Ja, das werden wir hoffentlich bald rausfinden.
09:39Ihre Tante war verwitwet.
09:41Ja.
09:41Mein Onkel ist vor zehn Jahren gestorben.
09:44Seitdem hat sie allein gelebt.
09:45Sie hat sich dann wieder einen Hund angeschafft.
09:48Den Bello.
09:48Aber, na ja, das war dann sowas wie ihr Ersatzpartner.
09:52Der Hund?
09:52Ja.
09:53Vor zwei Wochen ist er gestorben.
09:55Sie wollte dann eigentlich auch nicht schon wieder einen Hund.
09:58Aber, na ja, dann hat sie sich doch den Bobby geholt.
10:01Hm.
10:01Bobby.
10:02Das klingt, als hätten Sie engeren Kontakt zu Ihrer Tante gehabt.
10:06Ja.
10:09Ich war Ihr einziger lebender Verwandter.
10:12Ich hab...
10:13Ich hab den Papierkram für Sie gemacht und...
10:15Sie zu Arztterminen gefahren, Einkäufe und so weiter.
10:18Ich bin Handelsvertreter, kann ich mir meine Zeit ganz gut einteilen.
10:23Sagen Sie, Herr Braschel, ähm...
10:25Wann haben Sie Ihre Tante das letzte Mal gesehen?
10:28Vorgestern.
10:29Hab ich hier Wasserkästen gebracht.
10:31Dann müssten wir noch von Ihnen wissen, was Sie gestern Abend zwischen, sagen wir mal, 21 und 22 Uhr gemacht
10:35haben.
10:37Pff.
10:38Ähm, kurz nach 20 Uhr bin ich nach Hause gekommen.
10:40Ich hab...
10:41Fernsehen gesehen, was gegessen und dann bin ich ins Bett.
10:44Gegen 23 Uhr.
10:46Mhm.
10:47Könnte es irgendjemand bezeugen?
10:49Nein.
10:51Ich leb allein.
10:53Aber ich hab meinen Nachbarn getroffen am Briefkasten.
10:55Gegen 20 Uhr, den Herrn Grönecke.
10:58Aha.
10:59Ähm, wie ist Ihre Adresse?
11:01Halbin Weg 3.
11:02Aha.
11:04Herr Mohr, Sie müssten Folgendes überprüfen.
11:06Es geht um Herrn Grönecke, wohnt in der Fiederstraße...
11:09Unterlagen.
11:10Sie wissen doch bestimmt, wo die Tante ihre Unterlagen aufbewahrt hat.
11:13Ja.
11:14In der Bibliothek.
11:15Wollen wir?
11:20Christian, das brauchen wir bei uns im Büro, auf dem Tisch.
11:23Gerne.
11:23Danke.
11:24Für meine Tante war der Bello ja ein und alles.
11:27Es gab nur das beste Essen.
11:29Sogar Massagen.
11:30Hund müsste man so ein.
11:33Sagen Sie mal, können Sie sich vorstellen, wie Ihre Tante am Arbeit hat?
11:37Nein.
11:39Seit dem Tod meines...
11:40Süß dich hin.
11:40Bleibst du da?
11:41Gehst du da her?
11:42Bobby.
11:43Psst.
11:44Ab.
11:45Ja.
11:48Sie hatte seit dem Tod meines Onkels auch kaum Kontakt zu jemandem.
11:52Hast du vielleicht trotzdem mit jemandem Ärger gehabt?
11:54So gut.
11:55Bekannten, Nachbarn.
11:57Ja, so Nachbarn gibt's hier so gut wie nicht.
11:58Und Bekannte, nicht, dass ich wüsste.
12:02Wobei, letzte Woche scheint sie ziemlich einen Streit mit ihrer Putzfrau gehabt zu haben.
12:07Weswegen?
12:08Hast du nicht gesagt?
12:11Ja, Namen und Adresse bräuchten wir dann noch.
12:14Marlies heißt die.
12:15Mehr weiß ich nicht.
12:16Aber eigentlich müsst ihr heute Nachmittag kommen.
12:21Bleiben Sie dann da.
12:23Also ich meine schon allein wegen Bobby.
12:24Ja, sicher.
12:26Einer muss sich um ihn kümmern.
12:30Bobby, setz dich hin.
12:32Sitz.
12:33Brav.
12:34Das ist gut, weil dann können Sie uns sofort Bescheid geben,
12:36wenn die Dame, also die Putzfrau, die wieder aufzauft.
12:40Hier ist meine Karte.
12:41Ja.
12:42Eins noch.
12:43Als einziger Verwandter werden Sie hier alles erben?
12:47Ja.
12:48Davon gehe ich aus.
12:50Gut.
12:51Danke, das war's erstmal.
12:53Herr Stadler.
12:54Bitte?
12:54Wollen wir?
12:56Ja.
12:58Ferti.
12:59Ja, du, du, da bleib bitte.
13:01Ferti.
13:02Ferti.
13:05So wie's aussieht, ist der Praschler also Alleinerbe und sein Alibi,
13:08naja, auch nicht gerade wasserdicht.
13:10Das macht ihn doch schon einigermaßen verdächtig, ne?
13:12Ja.
13:13Aber er war ja auch richtig geschockt, wie wir es ihm gesagt haben.
13:17Vielleicht ist er ein guter Schauspieler.
13:19Außerdem war ja die Frau Mayer nicht mehr die Jüngste.
13:22War da bloß eine Frage der Zeit, bis er sowieso alles erbt.
13:24Warum einen Mordrisskern?
13:26Der hätte aber auch noch zehn Jahre leben können.
13:28Und er hat das Geld schnell gebraucht.
13:31Ja, gut, das auch wieder.
13:33Schauen wir nach, wo es in den Unterlagen steht.
13:36Gut, servus, bis bald.
13:40Das war jetzt gerade meine Freundin Anni,
13:42die arbeitet auf der Wache in Bad Aibling.
13:44Aha.
13:44Und raten Sie mal, wer da gerade eine Anzeige wegen Diebstahl aufgeben hat.
13:49Wer?
13:50Die Frau Dr. Eckstein.
13:52Der haben Sie Ihr Handtaschen aus dem Auto klaut.
13:55Mein Gott, wer ist auch so deppert und lässt alles in einem offenen Cabrio liegen.
14:00Das ist gut benannt.
14:02Das ist gut benannt.
14:02Hallo, die Damen.
14:04Die Herren Kommissare.
14:08Das wäre die Post, die könnten Sie ja gleich mit hochnehmen und der Frau Stockel geben.
14:12Ausnahmsweise, ne?
14:13Ja.
14:19Das nächste Mal laufen Sie aber schon wieder selber, oder?
14:26Grüß Sie.
14:27Servus.
14:28Halt, stehen bleiben.
14:29Schlechte Nachrichten.
14:30Keiner was gesehen, keiner was gehört.
14:33Und was ist mit dem Alibi vom Barschel?
14:35Der soll kurz nach 8 Uhr daheim gewesen sein.
14:38Na gut, er hätte nochmal weggehen können.
14:39Mord, frühestens 21 Uhr, hallo.
14:41Was ist mit der KTU?
14:44Eine Baumwollfaser auf dem Häuschen von der Meier ist aber nicht von ihr.
14:48Das könnte vom Mörder sein, also eine wirkliche Spur.
14:52Herr Maier, Klinken putzen.
14:54Nachbarn, Frau Meier.
14:57Für Sie.
14:58Oh, Post.
15:00Und Frau Artmann.
15:01Aber die Mutter.
15:03Aha.
15:14Guten Tag zusammen.
15:15Grüß Gott.
15:16Hallo.
15:17Sagen Sie.
15:17Mir tut das wirklich leid mit Ihrer Handtasche.
15:21Das hat sich aber schnell herumgesprochen.
15:23Sie, mir haben Sie mal bei meinem Auto die Scheibe eingeschlagen und das Navi geklaut.
15:27Ich habe Wochen später noch Scherben gefunden.
15:30Sie glauben nicht, wo die über eine gerutscht sind.
15:32Das kann wirklich sehr unangenehm sein.
15:34Ja.
15:35Sagen Sie, Frau Grasegger, ist der Herr Lorenz in seinem Büro?
15:37Ich denke schon.
15:38Oder, Frau Lange?
15:40Mhm.
15:41Ja.
15:41Gut.
15:42Vielen Dank.
15:42Schönen Tag noch.
15:43Ihnen auch.
15:43Schönen Tag, Frau Dr. Eckstein.
15:48Hi.
15:50Hallo, Herr Lorenz.
15:51Kann ich Sie kurz sprechen?
15:53Ja, klar.
15:54Dann hat mir heute meine Handtasche aus dem Auto gestohlen.
15:57Oh.
15:57Und da wollte ich Sie fragen, wie ist das eigentlich mit der Versicherung?
16:01Es war ja sozusagen eine Dienstfahrt hierher.
16:05Ja, aber es war ein privates Auto.
16:08Und da zahlt normalerweise Ihre Hausreizversicherung bei einem Autoeinbruch den Schaden.
16:13Es wurde nicht direkt eingebrochen.
16:16Ich fahre dann Cabrio.
16:17Ähm, das ist dann grob fahrlässig und leider zahlt dann keine Versicherung.
16:22Also die Bankauszüge von der Frau Mayer sind absolut unauffällig.
16:26Außer, dass Sie sich um Geld wirklich keine Sorgen hätten machen müssen.
16:31Ah, Volltreffer.
16:32Ich habe hier eine Kopie von Ihrem Testament.
16:34Also Ihr Neffe Ludwig Praschel wird, wie erwartet, die Villa erben.
16:40Samt Mobiliar.
16:41So eine Tante braucht man was.
16:44Moment mal, was ist das denn?
16:46Das ist noch nicht immer großzügig.
16:48Was?
16:49500.000 Euro aus Ihrem Barvermögen erbt jemand anders.
16:54Wer?
16:57Was sagen Sie?
16:59Eine halbe Million?
17:01Ja.
17:02Ja, Grundgütiger.
17:04Sie wussten also nichts von der Erbschaft?
17:06Nein.
17:08Das heißt, na ja, also, ja wissen Sie, Frau Mayer und ich, wir kennen uns seit über zehn Jahren.
17:14Und irgendwann hat sie mal erwähnt, dass sie nach ihrem Ableben dem Friedhof etwas hinterlassen möchte.
17:20Ja, aber eine halbe Million.
17:22Wir hätten damit gerechnet.
17:25Gestern, nachdem Sie den Friedhof verlassen haben, wo waren Sie denn da?
17:28Ja, da bin ich ins Kino gegangen, die 20.30 Uhr-Vorstellung.
17:33Welches Kino? Welcher Film?
17:35In der Innenstadt, im Filmpalast.
17:37Ja, ich habe mir den Kampf um Jupiter angesehen.
17:40Der war toll.
17:42Aha.
17:43Alleine?
17:45Ja.
17:47Was haben Sie nach dem Kino gemacht?
17:49Ja, da bin ich nach Hause gegangen, so, ging 23.00 Uhr.
17:54Könnte es jemand bezeugen?
17:55Nein.
17:57Das heißt, ich habe meine Kinokarte reservieren lassen und sie persönlich an der Kasse abgeholt.
18:03Na gut, werden wir überprüfen.
18:05Halten Sie sich bitte zur Verfügung, ja?
18:07Ja, aber Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich der armen Frau Mayer etwas angetan haben könnte.
18:13Also, wir glauben jetzt erst einmal gar nichts. Wir machen jetzt einfach nur unsere Arbeit.
18:17Eine kleine Routine, ne? Wiedersehen.
18:19Süderschauen.
18:23Ja, Herr Hansen.
18:25Jawohl, Herr Hansen.
18:27Verstanden, ja.
18:28Alive Dellinger, wird erledigt.
18:30Ende.
18:31Danke.
18:32Stöckl, hast du einen Kaffee?
18:34Freilich, was stöntest du denn so?
18:36Ach, weil es war es. Jetzt habe ich sämtliche Nachbarn von dem Tierfriedhof und von der Villa befragt.
18:40Und wofür? Für nix. Keiner was gesehen, keiner was gehört. Und warum? Weil jeder nur an sich denkt.
18:46Wo ist mein Kaffee?
18:48Ja, da. Ja.
18:49Ah, Frau Stöckl, bei mir wurde gerade was abgegeben. Das lag auf einer Parkbank im Stadtgarten von Bad Aibling.
18:57Und was habe ich damit zu tun?
18:59Da steht Dr. Losa König drauf. Da dachte ich, Sie können da vielleicht weiterhelfen.
19:03Dr. Losa König? Aber warum gibt es jemand hier, ab wenn es in Bad Aibling gefunden worden ist?
19:09Ja, weil die Theaterkarten darin für Rosenheim sind.
19:12Theaterkarten? Der zerbrochene Krug heute Abend, 3.1. Da, schau her.
19:17Da wird er sich vorhin, der Herr Losa König, wenn er sich weggefunden hat.
19:20Aber was machen seine Theaterkarten auf einer Parkbank im Bad Aibling?
19:24Das weißt du, ist ja nicht.
19:26Ja, ich habe auch keine Ahnung.
19:29Ja, genau. Der zerbrochene Krug.
19:34Ach, das ist ja nett.
19:36Dann sagen Sie, Alter, am Eingang Bescheid, dass man uns heute Abend ohne Karten reinlässt.
19:45Ja, da, schau her. Sie sind ja schon am Ausräumen.
19:49Ja, Ihre Leute sind fertig. Da habe ich gedacht, je schneller, desto besser. Nicht wahr?
19:53Aber das Testament von Ihrer Tante ist ja noch nicht eröffnet.
19:56Ja, aber sie wollte immer, dass ich das Bild bekomme. Also...
20:00Das ist uns wurscht. Die sehen uns bitte schön wieder rein.
20:03Nein.
20:04Wussten Sie, dass Ihre Tante dem Tierfriedhof eine Kleinigkeit vererben wird?
20:08Ja, das hat sie mir erwähnt.
20:10Auch wie viel?
20:11Nein, keine Ahnung.
20:12500.000?
20:16Bitte.
20:17Ja, aber Sie haben uns ja angerufen, weil die Putzfrau da ist.
20:21Hallo?
20:22Ja, eben.
20:24Marlies Siemsen, die wartet in der Küche.
20:27Vielen Dank. Und wie gesagt...
20:31Danke.
20:36Ja, guten Tag, Krippu. Rosenheim, Stockl, mein Name. Könnte ich bitte mit dem Herrn Dr. Lauser-König sprechen und würden
20:42Sie mich durchstellen?
20:44Äh, nein, es geht nicht um einen Termin für nächste Woche. Es geht um was Privates. Das wäre auch ganz
20:50wichtig.
20:50Ich... Was?
20:52Äh, hallo? Hallo?
20:56Das gibt's ja nicht. So eine blöde Kuh.
20:58Aber echt?
21:03Frau Siemsen, wie war denn Ihr Verhältnis zu Frau Meier?
21:07Mei, wie soll das groß gewesen sein? Normal halt. Ich hab meine Arbeit gemacht, sie erzeugt.
21:12Normal? Soll aber schon Streit gegeben haben zwischen Ihnen beiden.
21:16Ja, vor fünf Tagen. Sie hat glaubt, dass ich eine wertvolle Vasen gestohlen hab. Dabei war es das blöde neue
21:23Viech, das zerdeppert hat.
21:25Und warum hat sie denkt, dass sie die Vasen gestohlen hat?
21:28Ja, weil ich die Scherben weggeschmissen hab. Und kurz darauf ist Müllabfuhr gekommen und hat's mitgenommen. Aber das hat Frau
21:35Meier mir nicht glaubt.
21:37Ja, zumindest hat sie ihn nicht gekündigt.
21:39Nein. Wir haben uns wieder vertragen. Ja, auf Ohrwasen mehr oder weniger kommt's auch nicht an, hat's gesagt.
21:45Haben Sie die Frau Meier seitdem noch mal gesehen?
21:49Nein, ich komm ja nur dreimal in der Woche.
21:52Ja, Herr Hall?
21:54Herr Achtziger.
21:57Frau Stocken, was gibt's?
21:58Diese Karten sind vorhin abgegeben worden.
22:01Dr. Lauser König.
22:03Da sind zwei Theaterkarten drinnen für heute Abend.
22:05Na ja, der war vor ein paar Tagen zu einer Besprechung hier, da wird das wohl verloren haben.
22:09Nein, die sind in Bad Aibling gefunden worden, die Karten.
22:11Bad Aibling? Na ja, wie auch immer. Ruf uns den Halt an.
22:14Was glauben Sie, was ich die ganze Zeit probiere, aber seine Assistentin wimmelt mir ja ständig ab?
22:19Na ja, ich kann's ja auch mal probieren.
22:21Bitteschön.
22:25Geht nicht dran.
22:26Es wird aber Zeit, das ist heute Abend.
22:29Schau, na ja.
22:30Dann probier ich's halt einmal bei so einer Frau.
22:33Gute Idee.
22:41Der Braschel, also der Neffe, der war oft da.
22:44Aha.
22:45Dann haben der Braschel, der Neffe und die Tante Frau Meier sich gut verstanden?
22:50Mei, will ja niemand anschwärzen, aber da gab's in letzter Zeit schon richtig voll Krach.
22:56Warum?
22:57Weil er sein Geld geliehen hat und er es nicht zurückzahlen konnte.
23:02Ja, weil er doch alles beim Poker verspult.
23:04Er hat immer alles mitgekriegt, wenn ich da war, ob ich wollte oder nicht.
23:07Und um wie viel Geld das da gegangen ist?
23:10Das eine Mal hat es ihm 5.000 geliehen.
23:12Und letztens ging's sogar um 10.000.
23:15Bei welchen Frau Meiersteller war auch sauer geworden.
23:18Sie wollte ihn sogar enterben, wenn er keine Therapie macht.
23:21Dass er durchdreht und hat sie abbrüllt.
23:24Das war gerade erst vor zwei Wochen.
23:27Ja, wer ist denn da?
23:29Ja, da ist er ja.
23:31Und da ist er ja.
23:33Ja, fein.
23:35Ja, gut, jetzt müssen wir nur noch von Ihnen wissen, wo Sie gestern Abend zwischen, sagen wir mal, 21 und
23:4122 Uhr waren.
23:42Arbeit hab ich.
23:44Abends putze für Reinigungsfirma bei der Rosenheimer Versicherung.
23:48Das geht immer von 7.00 Uhr bis um 11.00 Uhr auf die Nacht.
23:50Das kann doch sicher jemand bezeugen.
23:53Freilich.
23:54Mein Chef, der Herr Peters von der Office Clean.
23:57Meine Kollegen natürlich auch.
23:59Peters, Office Clean.
24:01Gut, werden wir überprüfen.
24:02Aber halten Sie sich bitte zur Verfügung, ja?
24:07Wiedersehen.
24:08Wiederschauen.
24:11Ah, Herr Praschl.
24:12Frau Kiff.
24:13Was passiert jetzt in Zukunft mit dem Bubi?
24:17Na ja, der kommt natürlich zu mir.
24:19Meine Tante würde sich im Grab umdrehen, wenn ich den ins Tierheim bringe.
24:22Das bin ich auch schuldig.
24:24Hm.
24:25War was anderes.
24:27Wir haben von der Frau Siebensen, von der Putzfrau, gehört, dass das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Tante doch nicht
24:32ganz so ungetrübt war, wie Sie uns erzählt haben.
24:36Gut.
24:38Ich habe mir von meiner Tante Geld geliehen, ab und zu.
24:41Ja, weil Sie spielsüchtig sind, mein Lieber.
24:44Ist doch lächerlich.
24:47Spielsüchtig.
24:50Ich, ich habe ein paar Mal Pech gehabt beim Pokern, das ist alles.
24:53Aha.
24:54Und wie viel Geld haben Sie sich da immer geliehen?
24:56Ja, Gott, nein, nein, nicht viel.
24:57Ein paar hundert Euro vielleicht.
24:59Ach, komisch.
25:00Da haben wir aber von anderen Beträgen geklärt.
25:02Mal 5.000, mal 10.000.
25:06Ja, kann schon sein.
25:08Kann schon sein.
25:09Jetzt hören Sie mal zu, Ihre Tante hat gedroht, Sie zu enterben.
25:12Haben Sie vergessen, uns das alles zu erzählen?
25:14So, jetzt passen Sie mal auf.
25:15Ich habe meine Tante geliebt.
25:17Sie war wie eine Mutter für mich, und das Geld habe ich ihr immer zurückgezahlt.
25:21Können Sie das beweisen?
25:23Nein.
25:24Dann passen Sie jetzt noch mal auf.
25:25Sie haben kein Alibi, Sie haben uns angelogen, und Sie haben ein erstklassiges Motiv.
25:30Ihr Prasch war das schlecht.
25:31Da müssen wir sie vorläufig festnehmen.
25:33Oh.
25:34Hä?
25:40Grüße, Frau Stockel.
25:41Ich wollte noch kurz Hallo sagen und Herrn Achtziger schnell was vorbeibringen.
25:44Mögen Sie da weiter einen Kaffee?
25:45Mögen schon, aber ich bin heute total im Stress.
25:48Ja?
25:49Frau Rofer, haben wir einen Termin?
25:51Nein, nein, ich wollte Ihnen noch schnell ein paar Flyer für die Musikakademie.
25:55Frau Stockel, das sind die Reisekostenabbringungen, die Herr Lorenz noch mal durchschauen soll.
25:59Ich bringe ihn gleich runter.
26:01Moment, die Flyer, bitte schön.
26:02Natürlich, vielen Dank, Frau Rofer.
26:04Ah, Herr Achtziger, haben Sie die Frau Dr.
26:05Lauser König erreicht?
26:06Ja, und die Karten habe ich per Kurier an die Abendkasse schicken lassen.
26:10Da werden Sie sich bestimmt gefreut haben.
26:12Ja, Sie schienen eher ein bisschen überrascht.
26:14Offensichtlich hat sie von dem Theaterabend gar nichts gewusst.
26:16Das ist ja merkwürdig.
26:18Was denn für ein Theater?
26:21Frau Rofer ist an Karten abgegeben worden für den Dr. Lauser König, die er verloren hat fürs Theater.
26:26Aha, aber seine Frau war es da von nichts.
26:29Ja, das ist komisch, gell?
26:31Das kann schon sein.
26:32Sollten Sie vielleicht eine Überraschung sein.
26:34Na ja, aber das hätte er ihr ja auch ein bisschen eher sagen können.
26:38Also ich meine, ich würde schon ganz gern wissen, wann, wo und mit wem ich ins Theater gehe.
26:42Stimmt auch wieder.
26:43Da will man sich ja schließlich ein bisschen aufbrezeln.
26:46Ganz genau.
26:53Müsste Bobby wohl erst mal ins Tierheim.
26:55Hat jetzt das sein müssen, war die Festnahme nicht ein bisschen verfrüht.
26:58Na ja, bevor die Tante ihn enterbt, bringt er sie eben um.
27:01Er hat aber schon angefangen, das Haus auszuräumen.
27:03Der Mann ist nur total unter Druck.
27:04Ja, schon, aber...
27:06Gib dir zu.
27:07Ja, mach.
27:09Aber hätte er die Mauer besser planen können.
27:11Der, wenn er ein bisschen nachdenkt, hätte er die Frau nicht so offensichtlich umbringen müssen.
27:15Das Geld, Herr Kollege.
27:16Da setzt der Verstand oft aus.
27:18Das wissen wir doch.
27:19Alte Polizeiregeln.
27:20Ich hatte mal einen Fall in Wanderländer.
27:22Herr Mauer, was gibt's?
27:24Herr Stadler, großartige Neuigkeiten.
27:26Ich habe mit der Kartenverkäuferin von der Kinokasse geredet.
27:29Mit der Anni Weitspuler.
27:31Das ist ganz eine Liebe.
27:33Mit der war ich im Firmenunterricht.
27:34Die hat damals...
27:36Ja, ja, ja, Herr Mauer.
27:38Die Anni hat gesagt, der Dellinger hat sich seine Karte abgeholt.
27:42Und der Film war zu Ende um 23 Uhr.
27:44Ja.
27:44Sonst noch was Neues?
27:45Ja, ja, freilich.
27:47Aber halt nichts Gutes.
27:48Also die Faser von der Frau Meier, die stammt von ihr.
27:51Nein, nein, nicht von ihr.
27:52Ich meine von ihrem Mantel.
27:53Ja, vielen Dank, Herr Mauer.
27:55Ende.
27:58Die Faser, die wir gefunden haben.
28:00Stammt von den Klamotten der Mordeten.
28:01Richtig.
28:02Und die Kassiererin vom Kino?
28:04Hat die etwa Dellingers Alibi bestätigt?
28:06Richtig.
28:07Gut, er kann zwischendurch rausgegangen sein.
28:09Ja, was wir aber nicht beweisen können.
28:11Aber wir haben ja Praschl.
28:12Ich bin sicher, dass der gestehen wird.
28:14Aber nicht vor morgen, weil heute haben wir Feierabend.
28:17Wartet bei Frau Hofer nicht noch das Holz auf Sie?
28:19Nein, das hat sie nämlich schon selber aufgerichtet.
28:24Wie geil, die Karten vom Dr. Lauser König, die hat der Herr Achtziger an der Theaterkasse hinterlegen lassen.
28:31Ja, das ist doch prima.
28:32Schönen Feierabend, die Damen.
28:34Gleichfalls.
28:34Schönen Feierabend.
28:36Ja, Frau Dr. Eckstein, Sie sind ja vielleicht heute schick.
28:40Tja, vielen Dank.
28:41Machst du dir was Schönes vor?
28:42Ich gehe heute Abend ins Theater, der zerbrochene Krug.
28:46So ein Zufall.
28:47Da treffen Sie einen Dr. Lauser König.
28:50Dr. Lauser König?
28:51Ja, Dr. Lauser König geht auch ins Theater.
28:53Und der hat ja so ein Glück gehabt.
28:55Der hat nämlich seine Karten verloren.
28:56Dann sind die hier bei uns abgegeben worden.
28:59Und der Herr Achtziger hat dann gleich ihm seine Frau informiert.
29:02Ach, das ist ja mal wirklich nett.
29:06Tja, dann treffe ich die Lauser Königse heute Abend.
29:11Meine Damen, bis morgen früh.
29:15Bis morgen früh.
29:17Viel Spaß im Theater.
29:22Hallo Dietmar.
29:24Du, deine Frau wurde vom Kommissariat aus angerufen, dass du heute Abend mit ihr ins Theater gehst.
29:30Ja, weil mir die Karten gestohlen wurden.
29:33Aber das ist jetzt egal.
29:37Na ja, das war eh eine Schnapsidee, dass wir in Rosenheim ins Theater gehen.
29:45Ja, das war oh.
30:09Ich glaube, wir sind wipe den Tiefen.
30:10Wie richten das Holz auf, wegen dem Regen?
30:12Nein, nein, der Regen ist glücklicherweise vorbeizogen.
30:14Habe ich mir im Internet angeschaut.
30:16Aha.
30:17Aber heute in der Nacht sei ordentlich was runtergekommen.
30:21In der Nacht?
30:23Und ich bin gleich schon verabredet.
30:25Aha.
30:27Geschäftlich.
30:30Aha.
30:34Wunderbar.
30:38Wer gibt denn schon tausend Euro dafür aus, seine Katze oder seinen Hund unter die Erde zu bringen?
30:42Tante Luise zum Beispiel.
30:44Wer ist Tante Luise?
30:45Meine Tante.
30:46Balthasar liegt da begraben.
30:48Balthasar.
30:49Er ist der Mops von Tante Luise.
30:52Mops.
30:53So, bitteschön.
30:55Danke.
30:56Meine Tante hat sich das sauber was kosten lassen.
30:58Nur gab es dann richtig Ärger, weil sie versucht haben, sie über den Tisch zu ziehen.
31:02Was wer jetzt?
31:03Der Betreiber.
31:04Dieser Dellinger.
31:06Meine Tante hat extra einen ganz speziellen Marmor für den Grabstein bestellt.
31:10Geliefert hat der Typ aber irgendeinen billigen 0815 Stein.
31:13Aber Marmor abkassiert.
31:16Auch eine gute Einnahmequelle.
31:37Ich habe gerade einen Anruf aus Bad Aibling für Sie angenommen.
31:42Stellen Sie sich vor, Ihre Handtasche liegt auf der Wache.
31:45Oh, wirklich?
31:47Oh, das ist ja toll.
31:48Im Stadtpark haben Sie es gefunden.
31:50Ja, dann fahre ich am besten gleich rüber.
31:53Bis später dann.
31:54Ja.
31:57Frau Doktor Eckstein, wie war es im Theater?
31:59Sehr schön.
32:00Danke für die Nachfrage, Frau Stockl.
32:05Guten Morgen, die Damen.
32:07Sagt Sie mal, warum hat es denn die Frau Doktor Eckstein so eilig gehabt?
32:09Die hat ja so ein Glück, die hat ja Taschen wieder gekriegt.
32:12Die war weg?
32:13Ja.
32:14Die haben Sie ja gestern aus dem Auto gestohlen.
32:16Jetzt hat es ein Jogger im Stadtpark von Bad Aibling wiedergefunden.
32:20Im Stadtpark von Bad Aibling, sagen Sie mal, Frau Lange.
32:24Sind die Theaterkarten vom Dr.
32:26Lazar König nicht auch im Stadtpark von Bad Aibling gefunden worden?
32:30Äh, ja, doch.
32:32So ein Zufall.
32:34Zufälle gibt's.
32:36Äh, ja.
32:37Und zufälligerweise wären die Herren Kommissare auch schon oben.
32:43Also, ich hab da grad die Unterlagen durchgeschaut, von wegen Hundemassage, Hundefriseur, Hundezubehör.
32:49Mein lieber Herr Gesangsverein, das sind Beträge.
32:51Also, man kann sich wirklich übertreiben mit der Tierliebe.
32:53Ja.
32:54Apropos Tierliebe.
32:55Der Joe, der hat mir gestern erzählt, dass der Herr Dellinger jede Menge Geld für teure Grabsteine
33:00und edle Pflanzen und so kassiert, aber nur billige Ware liefert.
33:03Ah, das hab ich doch gleich gesagt erst an dem, was faul ist.
33:05Sehen Sie, da hab ich noch glatt einbestellt.
33:07Exklusiv für Sie, Herr Kollege.
33:09Ah.
33:11Au.
33:12Was ist denn los?
33:14Hat gestern das Holz von Frau Hofer doch auf Sie gewartet?
33:16Mhm.
33:18Wie viel war das doch gleich nochmal, äh, fünf, äh, Sterr?
33:21Äh, könnten wir bitte das Thema wechseln?
33:24Natürlich.
33:25Guten Morgen, meine Herren.
33:26Was hat euch denn so früh aus dem Bett gescheucht?
33:29Unser Pflichtbewusstsein, hallo. Morgen, Frau Stockel.
33:32Äh, Frau Stockel, Frage, haben Sie das Alibi von der Putzfrau, also von der Frau Simson, schon überprüft?
33:37Das wollte ich grad sagen. Ich hab gestern den Chef von der Putzkolonne noch erreicht
33:40und der hat gesagt, dass sie den ganzen Abend gearbeitet hat.
33:43Oh.
33:44Was hat er denn?
33:45Holz gestapelt.
33:51Schauen Sie mal, das hier könnte interessant sein. Da hat er sich die Frau Meier was gekauft.
33:5519.900 Euro. Bezahlt in bar. Eine Goldschmiede in Bad Tölz.
34:01Da sollten Sie einmal nachfragen.
34:03Ich.
34:04Exklusive.
34:05Mach ich.
34:0619.900 Euro, wie man so schön sagt, das ist eine Menge Holz.
34:09Ha, ha.
34:10Geht's?
34:11Ja, in den Vernehmungsraum.
34:13Herr Dillinger.
34:14Ja.
34:15Wir haben gehört, dass es zwischen Ihnen und Ihrer Kundschaft zu Unstimmigkeiten kam.
34:20Konnte es sein, dass Sie es bei den Abrechnungen für beispielsweise Grabsteine, Pflanzen, etc. nicht sonderlich genau nehmen?
34:30Meinen Sie, ich hätte meinen Basti, meinen guten Gärtner, freiwillig gehen lassen?
34:35Ich bin finanziell am Anschlag.
34:38Und deswegen kam sie auch zum Streit mit der Frau Meier, hm?
34:41Nein.
34:42Die Frau Meier war die Einzige, die meine Situation verstanden hat.
34:46Was für eine Situation?
34:48Die Preisen.
34:50Die Einkaufspreise sind in der letzten Zeit exorbitant durch die Decke gegangen.
34:53Und das kann man nicht eins zu eins in den Verkauf geben.
34:56Ja, aber irgendwie muss ich ja auch sehen, dass ich auf meine Kosten komme.
34:59Ach so.
35:00Und deswegen werden reihenweise Leute über den Tisch gezogen.
35:03Leute über den Tisch ziehen?
35:05Was das für eine Assoziationskette los tritt.
35:08Nein.
35:08Das sind ganz normale Geschäftsgebaren.
35:12Solange es keiner merkt.
35:14Naja, jetzt können Sie ja mit der Erbschaft Ihren Friedhof weiter betreiben.
35:19Ja.
35:20Das ist doch auch ein gut so.
35:22Danke, Frau Leuser.
35:23Wiederhören.
35:25Ah.
35:26Schöne Stimme.
35:28Ah.
35:28Sie kommen genau richtig.
35:29Herr Kollege, Sie werden nicht glauben, wofür die Frau Meier die knapp 20.000 ausgegeben
35:34hat.
35:34Ich höre.
35:35Ein mit Diamanten besetztes Hundehalsband.
35:38Also ich glaube jetzt wirklich nicht.
35:40Ist aber so.
35:40Hättest du damals für ihren Bello in Auftrag gegeben.
35:43Ja, lüge ich.
35:45Was?
35:46Ja, es geht aber noch weiter.
35:47Vor zwei Wochen hat sich das gleiche Halsband nochmal bestellt.
35:50Diesmal für Ihren neuen Hund.
35:52Den Bobby, den kennen wir ja.
35:54Na.
35:55Doch.
35:55Allerdings in einer anderen Farbe.
35:58Da müssen wir jetzt rausfinden, wer davon gewusst hat.
36:00Ja.
36:02Ich war jetzt im Tierheim und hab das Halsbandl von Bobby geholt.
36:06Auch so ein liebes Verhältnis.
36:07Wie geht's ja?
36:08In Umständen entsprechend.
36:10Gut, danke Herr Mohr.
36:11Und weiter?
36:13Dann war ich beim Jubiläer Winkler und da soll ich sagen, das Backel ist echt.
36:16Ah.
36:17Sehen Sie mal.
36:18Bleibt noch die Frage, wo das Halsband von Bello geblieben ist.
36:23Da sollte man die Putzfrau fragen.
36:25Soll ich es einmal anrufen?
36:26Ach, das wäre nett, Herr Mohr.
36:28Hallo Dietmar.
36:29Na, wie war's gestern Abend im Theater?
36:31Wie bitte?
36:33Ein Wasserrohrbruch?
36:36Achso, das gibt's doch nicht.
36:37Das musst du mir genau erzählen.
36:38Äh, danke.
36:41Bei uns im Stadtrat ist der Teifellus.
36:43Ah, um Gottes Willen, was ist denn passiert?
36:45Weil gestern Abend, stellen Sie es Ihnen vor, mitten in der Vorstellung vom zerbrochenen
36:49Krug im Stadttheater ein Wasserrohr geplatzt ist.
36:52Ja, jetzt müssen die das so schnell wie möglich reparieren lassen.
36:54Aha.
36:54Ja.
36:55Ja, die Zuschauer, die mussten alle sofort raus.
36:57Der ganze Saal stand unter Wasser.
36:59Die armen Lauser Königs, die haben sich ihren Amt bestimmt auch anders vorgestellt.
37:03Äh, die Frau Doktor Eckstein war übrigens auch da, aber davon hat's gar nichts gesagt.
37:10Die war auch im Theater?
37:11Ja.
37:14Und wissen Sie, was merkwürdig ist?
37:16Die Karten, die der Doktor Lauser König verloren hat und die Tasche, die der Frau Doktor Eckstein
37:21geklaut worden ist, das ist beides im Stadtpark von Bad Aibling gefunden worden.
37:25Geh.
37:27Nein, ich hab keinen Halsband vom Bello gefunden.
37:30Was ist denn damit?
37:32Ja, das ist verschwunden und der Herr Braschel hätt's gern wieder.
37:34Ich hab damit nix zum tun.
37:37Ja, was soll ich denn damit?
37:39Ich hab doch gar keinen Hund.
37:40Können Sie sich denn erinnern, wann Sie das Halsband zuletzt gesehen haben?
37:44Keine Ahnung.
37:46Ich war froh, wenn ich meine Arbeit geschafft hab, da achte ich doch nicht auf so ein deppertes
37:50Halsband.
37:52Ach so.
37:53Das Halsband war nämlich mit echten Diamanten besetzt.
37:56Wussten Sie das?
37:57Ja, du lieber Gott, nein.
37:59Aber wundern tat's mich eigentlich nicht so narrisch, wie die mit ihrem Viech war.
38:05Ja, gut, Frau Simson, wir wollen Sie nicht länger aufhalten.
38:10Danke fürs Kommen.
38:11Ja, danke.
38:12Wiederschauen.
38:13Und Wiedersehen.
38:14Grüß Gott.
38:16Bitteschön.
38:17Super.
38:18Sie sind genauso schlau wie vorher.
38:20Mann, Mann, Mann, Mann.
38:21Schönen Gruß von Funzi.
38:23Das lieb von mir.
38:25Haben Sie außer Funzis Gruß vielleicht noch ein paar heiße Informationen für uns?
38:28Ja, nein.
38:31Die Spusi hat das ganze Haus von der Frau Meier auf den Kopf gestellt und die Wohnung von
38:34Braschl.
38:35Da ist kein Halsband.
38:37Das gibt's doch nicht.
38:38Das kann doch kein Zufall sein, dass so ein Teil ans Halsband verschwindet.
38:41Ja, dann hat's halt die Frau Meier vorher verkauft oder der Hund hat's verloren.
38:45Das ist ein Geheimnis, das wird die Frau Meier mit in ihr Grab genommen haben.
38:50Ja.
38:52Und vielleicht nicht nur das.
38:55Herr Mohr.
38:58Ja?
38:59Ja.
39:02Oh, guten Tag, die da.
39:05Frau Dr. Eckstein.
39:06Hallo.
39:06Frau Stockel, wären Sie so freundlich und würden diese Unterlagen in den 80er hinlegen.
39:10Selbstverständlich.
39:11Vielen Dank.
39:11Ach, ähm, Sie haben mich ja vorhin wegen des Theaters angesprochen, aber ich musste sehr
39:16schnell weg.
39:17Also, das Stück fing toll an, aber es endete desaströs, weil die Vorstellung nämlich abgebrochen
39:25werden musste.
39:25Wege dem Wasserabbruch.
39:27Genau.
39:28Die haben dann sofort die Feuerwehr zum Abpumpen gerufen und wir mussten alle raus.
39:34Ah, Frau Stockel, und die Lauser Königs, die hab ich da noch vorne an der Bühne stehen
39:39sehen.
39:40Aber das Ganze war so ein Durcheinander.
39:43Und dann bin ich mit einer Freundin noch was trinken gegangen.
39:46Ja, das ist auch mal schön, gell?
39:53Drei Mal darfst du raten.
39:54Das Halsband war nicht im Grab.
39:56Ganz genau.
39:57Da hat einer ganz schön hingewirkelt.
39:59Die Erde war frisch ausgehoben und die Blumen nur so notdürftig hineingesteckt.
40:03Ah, deswegen sah das Grab so frisch gehakt aus.
40:06Haben die Kollegen irgendwelche Spuren sichern können?
40:08Wollte ich gerade erzählen.
40:10Ich glaube, der Täter hat sich die Handschuhe ausgezogen, damit er den Verschluss vom Sargleichter
40:15aufkriegt.
40:16Und bei der Gelegenheit ist ihm ein Fingernagel abgebrochen.
40:19Und diesen Fingernagel, den hab ich gefunden.
40:22Nagel-KTU.
40:23Ja, hab ich da schon längst gemacht.
40:24Super, Herr Mohr.
40:27Danke.
40:27Dann hat die Frau Meier wahrscheinlich ihren Mörder dabei erwischt, wie der sich am Grab
40:31zu schaffen gemacht hat.
40:34Frau Simson, wir haben Ihre DNA mit einem abgebrochenen Fingernagel abgeglichen, den wir am Sarg
40:39gefunden haben.
40:42Stimmt überein.
40:44Und daraufhin...
40:46Geht schon.
40:48Daraufhin haben wir uns das Überwachungsvideo angeschaut von der Versicherungsgesellschaft,
40:54wo Sie am Tatabend geputzt haben.
40:57Und seht da, Sie haben um 19.32 Uhr den Hintereingang verlassen und sind erst gegen 22.28 Uhr
41:08wieder zurückgekehrt.
41:13Ich hab einmal mitgekriegt, wie wertvoll das Halsband war.
41:17Und dann hab ich gehört, wie Frau Meier dem Bestatter erzählt hat, dass der Bello mit Halsband
41:22beerdigt werden sollte.
41:25Und da haben Sie sich gedacht, das merkt sowieso kein Mensch, wenn Sie nachts da hingehen
41:29und Bello ausbuddeln.
41:31War grad fertig, wie plötzlich Frau Meier am Grab auftaucht.
41:35Die hat direkt runtergerochen.
41:39Ich hab ihr das Halsband sofort zurückgegeben und mich entschuldigt, aber sie hat noch
41:43Gift und Galle gespuckt und wollte sofort zur Polizei.
41:46Und dann sind Sie nachgerannt, haben sie am Halsduch gepackt und zu erzogen.
41:53Ja.
41:56Frau Siemsen, dann sind Sie jetzt vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachtsbind
42:01Trautmeier ermordet zu haben.
42:03Nicole?
42:05Kommen Sie bitte mit.
42:15Herr Strahler, ich glaub, in meinem nächsten Leben werd ich Hund.
42:19Sie wollen doch bestimmt bloß so ein Halsbandl.
42:21Hm.