- vor 10 Minuten
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:06Untertitelung des ZDF, 2020
01:40Untertitelung des ZDF, 2020
02:25Untertitelung des ZDF, 2020
02:40Untertitelung des ZDF, 2020
02:44Untertitelung des ZDF, 2020
03:06Untertitelung des ZDF, 2020
03:11Untertitelung des ZDF, 2020
03:15Untertitelung des ZDF, 2020
03:31Untertitelung des ZDF, 2020
03:31Untertitelung des ZDF, 2020
03:32Untertitelung des ZDF, 2020
03:33Untertitelung des ZDF, 2020
03:35Untertitelung des ZDF, 2020
03:44Untertitelung des ZDF, 2020
03:54Ja.
03:56Guten Morgen, Frau Stockl.
03:58Guten Morgen, Herr Seitz.
04:00Und, wie war es gestern beim Sekretärinnenwettbewerb?
04:03Ich habe die Daumen gedrückt.
04:05Herr Seitz, Sie werden es nicht glauben, aber ich bin ausgeschieden.
04:09Oh nein. Das tut mir aber wirklich sehr leid.
04:13Das muss Ihnen nicht leid tun. Sie können mir nichts dafür.
04:16Aber eine gewisse Antonia Bichler.
04:19Wer ist das?
04:20Die Antonia Bichler, die hat letztes Jahr den Sekretärinnenwettbewerb gewonnen und sitzt in der Jury.
04:26Und wissen Sie, was die zu mir gesagt hat?
04:28Nein.
04:29Ich hätte ein Kommunikationsproblem. Das ist doch eine Frechheit, oder?
04:32Ja, allerdings.
04:35Guten Morgen, Frau Stockl.
04:36Guten Morgen, Herr Achtziger.
04:38Guten Morgen, Herr Achtziger.
04:39Ah, Herr Seitz.
04:41Frau Stockl, die sind für Sie quasi das Toastplaster.
04:45Haben Sie es schon gehört, gell?
04:46Nein.
04:47Was soll es, wie heißt es so schön, dabei sein?
04:50Ist alles.
04:51Das ist lieb, danke.
04:53Sonst gibt es was Neues?
04:55Ja, die Quartalszahlen sind fertig.
04:57Ja, wunderbar, dann schauen wir uns die uns doch gleich an.
04:59Gerne.
05:00Tschüss, Frau Stockl.
05:01Wollt ihr gar nicht wissen, warum ich ausgeschieden bin?
05:04Frau Stockl, das ist doch gar nicht nötig.
05:06Schließlich wissen wir genau, was wir an Ihnen haben.
05:11Nicht wahr, Herr Seitz?
05:13Ja, absolut unersetzlich, würde ich sagen.
05:21Herr Mohr, wo bleiben Sie denn?
05:22Ja, Entschuldigung.
05:28Ist gut?
05:29Gott sei Dank.
05:30Das ist Hans, ja.
05:31Guten Tag.
05:31Hören Sie meinen Namen, Kripo Rosenheim, mein Kollege, Herr Mohr.
05:33Und Sie haben die Leiche gefunden?
05:35Frau...
05:35Tatjana Hauf.
05:37Im Vorzimmer vom Chef.
05:41Wer ist es denn?
05:42Antonia Bichler, unsere neue Chefsekretärin.
05:44Ach so.
05:50Frau Hauf, haben Sie hier irgendwas verändert?
05:52Nein.
05:54Das heißt, ich habe das Telefon auf mich umgestellt.
05:56Der Alexander, immerhin unser Chef, der Herr Reubens, der wollte so...
05:59Der Betrieb muss ja irgendwie weitergehen.
06:02Herr Louis, was genau macht denn die Reubens GmbH?
06:05Wir verkaufen Landmaschinen, schon in der dritten Generation.
06:08Das ist ein Familienbetrieb.
06:10Und Herr Reubens ist wo?
06:11Ist informiert, muss halt jeden Augenblick da sein.
06:13Hallo?
06:14Das werden die Kollegen sein.
06:16Ja.
06:16Danke.
06:18Na, ich würde sagen, die Frau Bichler ist der Schlang und das ist Ihre Tasche.
06:22Ja, dann werfen Sie mal einen Blick rein, Herr Mohr.
06:24Nein, Herr Hatz.
06:25Da geht's nicht auf.
06:35Hallo, Herr Kollege.
06:38Schönen guten Morgen, Frau Dr. Eckstein.
06:40Guten Morgen zusammen.
06:40Gut, Frau Dr.
06:41Ja.
06:43Was liegt denn an?
06:45Ja, die Tote heißt Antonia Bichler, ist Ihres Zeichens Chefsekretärin hier in der Reubens GmbH.
06:50Äh, Raubmatt vielleicht?
06:52Na, ist ja alles da.
06:54Autoschlüssel, Wohnungschlüssel, Handy, Entschuldigung.
06:56Auf und geh.
06:59Entschuldigung, ich habe da jemand für Frau Bichler im Apparat.
07:02Ja, wer ist es denn?
07:03Jemand vom Sekretärinnenwettbewerb.
07:05Die wollen wissen, warum Frau Bichler noch nicht da ist.
07:08Die Frau Bichler hat auch beim Sekretärinnenwettbewerb teilgenommen.
07:12Als Hüroren, ja.
07:13Ist Verstocker nicht auch dabei?
07:14So, freilich.
07:15Die werden sich gekannt haben.
07:17Was soll ich jetzt sagen?
07:18Warten Sie, ich komme mit.
07:21Hallo?
07:22Hier oben.
07:24Weißt du, was die Marine mir gesteckt hat?
07:26Dass die Stoppelfeie gestern ausgeschieden ist.
07:29Oh.
07:30Ausgeschieden?
07:30Die Arme.
07:31Die ist wegen was, ich stinkert heute in der Früh.
07:34Oh.
07:35Servus.
07:36Servus.
07:38Hallo?
07:40Ah, mein Herr Stockler, schreckens nicht, ich bin's bloß.
07:43Ui, schöne Blumen haben Sie da.
07:45Selber gekauft oder ein heimlicher Verehrer?
07:47Äh, nein, die habe ich vom Herrn Achtziger gekriegt, weil ich habe doch bei diesem Sekretärinnenwettbewerb mitgemacht.
07:53Ja, mei, Frau Stockl, da habe ich schon so was Leuten hören, das soll ja nicht ganz so optimal gelaufen
07:58sein.
07:59Sau blöd ist das gelaufen und das Ganze nur wegen dieser Antonia Bichler, diesem kreisligen Miststück.
08:04Ich hätte ja eigenhändig erwürgen können.
08:06Herr Borosenheim, Apparat Stockl, grüß Gott.
08:07Ja, grüß dich, Stockl, sag mal, sagt dir der Name Bichler was?
08:11Ja, Bichler.
08:12Bichler Antonia.
08:13Ja, freilich sagt mir der Name Antonia Bichler was, die sitzt in der Jury von dem Sekretärinnenwettbewerb.
08:18Nein, Stockl, sah es.
08:19Jetzt liegt sie tot in ihrem Büro in der Räubens GmbH.
08:22Ah, das ist die Tote von heute in der Früh?
08:24Ja, genau.
08:25Sag mal, fällt dir irgendwas dazu ein?
08:27Mir?
08:28Ja, ist dir irgendwas Verdächtiges aufgefallen?
08:30Beim Wettbewerb, die Frau Bichler betreffend.
08:33Streit vielleicht.
08:34Na?
08:35Also, aber wenn da was einfällt, dann gibst du bitte Bescheid.
08:37Ja, servus.
08:39So, Frau Bichler war gestern den ganzen Tag bei dem Sekretärinnenwettbewerb, bis 19 Uhr.
08:46Was ist denn los?
08:48Die Tote von heute in der Früh, das ist die Antonia Bichler.
08:52Ja, verrückt.
08:53Ist das nicht das kreislige Miststück, das Sie am liebsten eigenhändig erwürgen wollten?
08:56Frau Hofer, da haben Sie was falsch verstanden, das habe ich garantiert nicht so gemeint.
09:00Wie auch immer, ich muss jetzt eh weiter, wenn es so nett wären und das bitte schön dem Hattel gabeten.
09:04Was ist das?
09:05Sein Wohnungsschlüssel.
09:05Sein Wohnungsschlüssel?
09:07Wegen der Küche.
09:09Und ein Rezept für den Schweinsbraten.
09:11Rezept für den Schweinsbraten?
09:12Ja, bitte nach.
09:14Freilich, Engel.
09:16Servus.
09:17Ich habe die Personalien von der Antonia Bichler gecheckt.
09:20Alter, Antonia Bichler, 34 Jahre alt, ledig, keine Kinder, gewohnt hat sie in der Engadinstraße 3.
09:26Hey, soll man da nicht einmal hinfragen?
09:28Momentchen, Herr Mohr.
09:29Frau Doktor, wie sieht es aus?
09:32Todeszeitpunkt war gestern Abend zwischen 21 und 21.30 Uhr und die Todesursache ist ein Schlag mit einem stumpfen Gegenstand.
09:39Entschuldigung.
09:40Wurde wahrscheinlich rechtshändig ausgeführt.
09:43Mehr kann ich im Moment nicht sagen.
09:44Marion, ich kann jetzt nicht.
09:45Nein.
09:48Ermittlungen.
09:49Oh Mann.
09:50Ja.
09:50Herr Mohr, hören Sie sich doch bitte mal in der Nachbarschaft um, ob da in den anderen Filmen irgendjemand was
09:56Verdächtiges gesehen oder gehört hat.
09:57Ja.
09:58Wann fahr ich jetzt dann in die Engadinstraße?
10:00Sofort danach, sozusagen.
10:02Danke für das Gespräch, Frau Doktor.
10:03Servus.
10:03Wiederschauen.
10:04Mach ich.
10:05Mach ich.
10:05Aber ich muss jetzt Schluss machen.
10:07Ja.
10:07Ja.
10:08Servus.
10:13Entschuldigung, die Gattin.
10:15Ja.
10:15Und wie geht es der Frau Gemarin?
10:17Ganz gut.
10:17Die kommt heute auf Nacht zurück wieder nach Rosenheim.
10:19Die neue Küche, ein Wein.
10:20Die neue Küche?
10:22Ja, dann steht ja dem jungen Eheglück nichts mehr im Wege.
10:24Bis auf eine Hürde.
10:25Ich habe versprochen, dass ich zur Feier des Tages einen Schweinsbraun mache.
10:29Und was gibt es zum Desert?
10:32Ja, ging es, Frau Doktor.
10:33Ich bin ja froh, wenn ich den Schweinsbraun zusammenbringe.
10:35Oh Gott.
10:38Herr Räubens, nehme ich an?
10:40Ja.
10:40Hans, mein Name ist Kripo Rosener, mein Kollege Herr Hartl.
10:43Wir leiten die Ermittlungen.
10:47Ja, bitte schön.
10:49Gehen wir mal in den Büro.
10:51Gut.
10:55So, bitte.
10:57Ich habe mir was anbieten.
10:58Tee, Kaffee, Schnapps.
11:01Danke.
11:01Nein.
11:02Ja, dann passt schon.
11:03Ähm, vor allem das, Frau Bichler wurde gestern Abend zwischen 21 Uhr und 21.30 Uhr ermordet.
11:10Haben Sie irgendeine Idee, wer das getan haben könnte?
11:12Na?
11:14War irgendwas anderes als sonst?
11:17Der, der Antonia ist erst der, der war Wochen bei uns. In der Zeit war ich viel unterwegs.
11:23Wann haben Sie es zuletzt gesehen, die Frau Bichler?
11:27Ach, mei.
11:28Vor zwei Tagen.
11:29Danach hat sie sich freigenommen, um als Juror in einem Sekretärinnenwettbewerb teilzunehmen.
11:35Trotzdem ist sie am Abend noch mal ins Büro.
11:37Na?
11:39Ja, das war meine Schuld.
11:40Ich war auf Geschäftsreise und habe noch ein paar Zahlen gebraucht für ein Verkaufsgespräch heute Morgen.
11:45Und da habe ich sie angerufen und gebeten, mir die Unterlagen zuzumelden.
11:49Wann war das?
11:52Äh, gestern Abend.
11:54Kurz nach Simmel.
11:56Und die Unterlagen, die haben Sie gekriegt?
11:59Ja, eine Stunde später.
12:01Also gegen 20er?
12:02Ja.
12:03Passiert ist das Unglück, aber nur eine Stunde später.
12:06Was hat Frau Bichler so lange in der Firma gemacht?
12:08Das weiß ich nicht.
12:10Aber Arbeit gibt es genug.
12:12Wo waren Sie denn zur Tatzeit?
12:14Im Hotel.
12:16City Center in München.
12:17Gibt es dafür Zeugen?
12:20Ich war den ganzen Abend auf meinem Zimmer,
12:22habe ein Explosiv vorbereitet.
12:25Allein.
12:28Herr Mohr, was gibt es?
12:29Ja, Herr Hansen, ich habe jetzt gerade geredet mit einem Nachbarn von hier.
12:32Das ist der Herr Dietmar Bankhofer mit seinem Hund mit der Sandy.
12:35Und der hat erzählt, dass gestern Abend gegen 20 Uhr ein blaues Cabrio eingebogen ist
12:40aufs Gelände von der Räubens GmbH.
12:42Jetzt konnte mir der Herr Bankhofer leider nicht sagen, wie er drin gesessen ist.
12:46Aber kennt euch den Marusenheim?
12:47Marusenheim.
12:48Ja?
12:48Sehr gut, Herr Mohr. Danke für die Info.
12:50Immer wieder gerne. Danke.
12:52Passt.
12:55Kennen Sie zufällig jemanden mit einem blauen Cabrio?
12:58Ja.
12:59Frau Lange fährt eins.
13:02Und wer ist die Frau Lange?
13:04Dorothea Lange.
13:05Unsere alte Chefsekretärin.
13:07Die Vorgängerin von der...
13:09Frau Bichler.
13:24Was darf ich Ihnen bringen?
13:26Einen Latte Macchiato, bitte.
13:27Gerne.
13:33Hofer, grüß Gott.
13:35Wer ist da?
13:37Ach, Herr Kessler.
13:39Ja, freilich kann ich mich an Sie erinnern.
13:41Sie sind der Mann vom Küchenschnudio, dem ich heute Morgen die Wohnung vom Herrn Hatl aufgesperrt habe.
13:46Nein, nein, ich bin nicht die Frau Hatl, um Gott zu wollen.
13:48Ich bin die Frau Hofer.
13:50Ja, da haben Sie wohl was missverstanden.
13:54Sie, das müssen Sie den Herrn Hatl fragen.
13:56Mit der Planung von seiner Küche habe ich nichts zu tun.
14:02Frau Bichler ist ermordet worden?
14:05Ja, und zwar gestern Abend zwischen 21 Uhr und 21.30 Uhr.
14:10Wo warst du denn zu der Zeit, Frau Lange?
14:13Sie glauben doch nicht, dass ich...
14:15Wir glauben noch gar nichts.
14:17Wenn Sie bitte einfach nur die Frage beantworten würden.
14:20Ich war hier.
14:22Das heißt, vorher war ich in der Ragens GmbH.
14:25Ja, was haben Sie denn da gemacht?
14:26Weil meines Wissens nach sind Sie ja schon seit vier Wochen im Ruhestand.
14:31Frau Bichler wollte wissen, wo ich eine bestimmte Kundendatei abgelegt hatte.
14:35Da haben Sie extra in die Firma fahren müssen.
14:36Sie waren nicht am Telefon gegangen.
14:40Entschuldigung.
14:42Reden Sie einfach weiter.
14:43Wir sind ganz hoher.
14:43Ich wollte sowieso noch einmal in die Firma, weil Sie ein Foto vergessen haben.
14:48Was ist denn das für ein Foto?
14:50Lars, mein Verlobter.
14:55Wie ging es denn weiter?
14:56Sie sind zu Räubens GmbH gefahren und...
14:59Wie gesagt, ich habe Frau Bichler gezeigt, wo sie diese Datei in ihrem Computer findet.
15:03Und dann haben wir uns noch ein wenig unterhalten.
15:05Unterhalten? Worüber?
15:07Über dies und das, nichts Besonderes.
15:09Wann sind Sie denn da wieder weg?
15:11Kurz vor 21 Uhr.
15:13Gibt es dafür irgendwelche Zeugen?
15:15Lars, das heißt Herr Windrich.
15:17Er rief mich an, wenn er noch Lust auf frische Pasta mit Rüffeln hatte.
15:21Also bin ich zu seinem Lieblings-Italiener los, die Wale gefahren.
15:24Ja, das ist ein kleiner Umweg, aber da gibt es sie auch zum Mitnehmen.
15:28Da wird man sich ja bestimmt noch an Sie erinnern können.
15:30Oder vielleicht haben Sie ja sogar eine Quittung.
15:32Gestern Abend war wegen einer Betriebsfeier geschlossen.
15:36Ausgerechnet.
15:37Was haben Sie denn da gemacht?
15:38Dann bin ich nach Hause, wo Herr Windrich auf mich wartete.
15:44Wo? Sie stehen da bei uns in der Einfahrt?
15:47Das ist Lars. Er kommt vom Tennis.
15:49Oh, Entschuldigung.
15:51Liebling?
15:52Liebling?
15:53Frau Bichler ist gemordet worden.
15:56Wie bitte?
15:57Guten Tag.
15:58Hansen, mein Name ist Kripo Rosenheim, mein Kollege Herr Rottl.
16:01Was ist denn passiert?
16:03Herr Windrich, haben Sie die Frau Bichler auch gekannt?
16:06Nicht persönlich.
16:08Dorothea hat mir die ein oder andere Story erzählt.
16:10Was denn für Storhut zum Beispiel?
16:13Sie soll ja ein ziemlicher Überflieger gewesen sein.
16:16Frau Bichler hat letztes Jahr beim Sekretärinwettbewerb einen Preis gewonnen.
16:21Und deshalb wollte der Herr Räumms sie unbedingt als seine Chefsekretärin haben.
16:25Obwohl er den Job schon seinem Gespusi dieser Frau Hauf versprochen hatte.
16:29Frau Hauf?
16:30Also Herr Räumms und Frau Hauf sind noch privat liefert?
16:33Das hast du mir erzählt.
16:34Ob sie es immer noch sind, weiß ich nicht.
16:36Aber die Hauf war tödlich beleidigt, dass Herr Räumms ihr die Frau Bichler für die Nase gesetzt hat.
16:48Hallo, Herr Kessler.
16:49Haben Sie den Herrn Hartl erreicht?
16:51Dann wird er wahrscheinlich sein Handy abgestellt haben.
16:54Versuchen Sie es doch mal bei ihm im Büro.
16:56Die Nummer kann er einer gern geben.
16:58Es ist schlecht, wenn Sie nichts zum Schreiben haben.
17:01Ähm, äh, ja, gut, gut, dann machen wir das auch so.
17:08Wiederhören.
17:09Er schafft Zeiten, wie wenn ich sonst nichts zum Tor hätte.
17:15Grüß Sie, Frau Stockl.
17:17Frau Hofer, was gibt's?
17:18Sagen Sie mal, wo steckt denn der Hartl?
17:20Ja, das weiß doch eh nicht, warum.
17:22Der Herr Kessler vom Hartl seinem Küchenstudio hat schon zweimal bei mir angerufen.
17:26Das wundert mich nicht, so oberschlau, wie der seine Küche ausgefuchst hat.
17:29Aber warum ruft er bei Ihnen an und nicht bei ihm?
17:32Ja, weil der Hartl nicht erreichbar ist und, äh, wurscht.
17:35Herr, Frau Stockl, wenn Sie also bitteschön dem Hartl sagen, dass er den Herrn Kessler dringend...
17:39Äh, ja, Moment.
17:41Ja?
17:42Du, Stockl, mir seinen Vernehmungsraum. Gibt's was Neues?
17:44Ja, die Anrufliste von der Frau Bichler im Handy wäre da.
17:47Ja.
17:47Und?
17:48Na, und du fragst mich, ich bitte, ob ich schon in der Wohnung für eine Leiche war.
17:51Frau Hofer, wäre ein Appellant.
17:54Schöner Grüße, rufzuck.
17:57Haben Sie es jetzt mitgehebt?
17:58Allerdings, was soll ich jetzt der schon machen?
18:00Der Hartl soll doch nicht mich anrufen, sondern den Herrn Kessler.
18:03Wo sind denn Sie gerade?
18:04In der Stadt.
18:05Ich hab, ich war gerade bei einer Besprechung mit einem Kollegen vom Stadtrat.
18:09Ach, Frau Hofer, wenn Sie jetzt in der Stadt sind, dann könnten Sie doch beim Hartl seiner Wohnung vorbeischauen und
18:13mit dem Herrn Kessler reden.
18:14Äh, genau das wollte ich vermeiden, Frau Stockl.
18:17Ich hab nämlich rein zufällig einen an Hof.
18:19Ja, und der Bruder, der im Prüfungsausschuss von der Polizei in Neu-Ulm sitzt.
18:23Ganz genau.
18:24Außerdem weiß ich eh nicht, wo mir gerade der Kopf steht.
18:26Aber wir können doch den Hartl jetzt nicht hängen lassen, jetzt, wo heute Abend seine Frau kommt.
18:32Na gut, Frau Stockl.
18:34So ein Schmarrn.
18:35Nur weil die Frau Bichler mir den Job wegschnappt, bring ich es doch nicht um.
18:38Außerdem ist es ja schon vier Wochen her, dass zu uns in die Firma gekommen ist.
18:41Und vier Wochen kann eine Menge passieren.
18:44Wie meint es jetzt das?
18:45Herr Hauf, wir wissen, dass Sie mit dem Herrn Reuben sein Verhältnis haben.
18:50Was hat das mit dem Tod von der Frau Bichlers tun?
18:52Vielleicht hat sich da was angebahnt zwischen Frau Bichler und ihrem Chef.
18:55Sie waren eifersüchtig.
18:57Ich war aber nicht eifersüchtig.
18:59Frau Bichler hat nicht den Hauch einer Chance beim Alexander gehabt.
19:01Dann stimmt es, dass die Frau Bichler vom Alexander was wollen hat.
19:05Der Alexander aber nicht vor ihr.
19:08Ich weiß nicht, immerhin hat der Frau Bichler eingestellt und Sie dafür übergangen.
19:12Die Frau Bichler hat einen Preis beim Sekretärinnenwettbewerb, Kona.
19:16Und der Alexander von Zürich, eine echte Preisträgerin, in seinem Vorzimmer sitzen zu haben.
19:21Frau Hauf, wo waren Sie gestern Abend zur Tatzeit zwischen 21 Uhr und 21.30 Uhr?
19:28Im Ladies Inn.
19:30Das ist ein Pub.
19:32Das ist ein Fitnessstudio.
19:35So, ihr müsst halt jetzt auch wieder.
19:36Eine kleine Frage hätten wir allerdings noch.
19:38Frau Lange war gestern Abend kurz vor dem Tod von Frau Bichler in der Firma.
19:42Angeblich wegen einer Kundendatei, die sie nicht finden konnte.
19:44Wissen Sie da irgendwas drüber?
19:47Nein.
19:48Allerdings wundert mich das schon, weil die Frau Lange, der Frau Bichler bei der Übergabe vor vier Wochen,
19:51alles genauestens erklärt hat.
19:53Frau Lange ist schon im Ruhestand.
19:55Dabei ist sie noch gar nicht so alt.
19:57Die kann es sich leisten.
19:59Der Räubins Senior, also der Vater von Alexander, wurde ihr Haus vermacht, kurz bevor er gestorben ist, vor zwei Monaten.
20:05Und?
20:0550.000 Euro.
20:08Ein Haus und 50.000 Euro?
20:10Das Haus, in dem die Frau Lange lebt?
20:12Ja.
20:14Mit der Aussicht, dass das ein Vermögen wird.
20:16Wie kommt es denn da dazu?
20:18Sie war über 20 Jahre die Sekretärin von Herrn Räubins.
20:21Die zwei haben wohl einmal was miteinander gehabt.
20:24Das hat sich ja gelohnt.
20:29Übrigens, der Alexander hat sogar das Testament überprüfen lassen.
20:33Aber das hat äußere Richtigkeit gehabt.
20:37Wiederschauen, die Herren.
20:38Wiederschauen.
20:38Wiederschauen.
20:41Servus, Stockliff.
20:42Grüß dich, Michi.
20:44Ich lebe es gerade von der Pichler in der Wohnung.
20:46Ehrlich?
20:47Äh, Halbzinger.
20:49Vernehmungsraum.
20:49Wenn ich vernehmen muss ich schon wieder.
20:51Das weiß ich nicht.
20:52Mit mir spricht ja keiner.
20:53Können Sie aber gerne auf Sie warten.
20:55Ja.
20:56Frau Stockliff.
20:57Grüß Gott, Herr Moor.
20:58Grüß Gott, Herr Achtziger.
20:59Die Herren Kommissare haben es nicht zufällig mitgebracht.
21:01Sie sollen im Vernehmungsraum.
21:03Soll ich was ausrichten?
21:04Ja, Sie sollen sich bitte melden bei mir.
21:05Hier wird der Quartalsbericht eine Kopie, wie immer noch Menschen.
21:09Ah, da sind sie auch.
21:11Hartl, ganz kurz bitte.
21:12Herr Achtziger, wollen Sie zu uns?
21:14Ja, ich hätte kurz was zu besprechen mit Ihnen.
21:16Äh, gleich, ja.
21:17Bitte.
21:18Hartl, pass auf.
21:18Ja, genau, michi, pass auf.
21:19Du überprüftest jetzt das Alibi von der Hauf.
21:21Die war zur Tatzeit angeblich im Ladies Inn.
21:23Das ist jetzt kein Gast, das ist ein Fitnessstudio.
21:26Du, Hartl, jetzt muss ich mich besprechen.
21:28Hartl, wann können wir uns besprechen?
21:29Wenn's zockt bist.
21:30Nein.
21:31Entschuldigung.
21:34Habe ich was versammt?
21:36Ja, der Achtziger hat gerade erzählt, dass er mit dem Veranstalter vom Sekretärinwettbewerb
21:40gesprochen hat.
21:41Ja, er fürchtet, dass der Mord an der Frau Bichler in einem direkten Zusammenhang mit dem Wettbewerb
21:47steht.
21:48Ja, publicity-mäßig wäre das ja ganz schlecht.
21:50Naja, und der Verdacht ist nicht ganz unbegründet.
21:53Die Frau Bichler hatte eine heftige Auseinandersetzung mit einer der Teilnehmerinnen.
22:00Wie heißt die Dame?
22:11Die Bichler, die hat mich schon die ganze Zeit in der Reise gehabt.
22:14Nur weil ich vorgestern zum Wettbewerb ein bisschen spät gekommen bin.
22:18War das der Grund für Ihren Streit?
22:20Na, da ging's um ein Konzert von einem Geiger in München, das schon längst ausverkauft
22:25ist.
22:25Aber nicht der russische Star-Geiger?
22:28Doch.
22:29Und was hatte die Frau Bichler damit zu tun?
22:31Also Teil einer Aufgabe war, wir sollten uns überlegen, was wir schreiben, wenn unser
22:35Chef noch zwei Karten braucht.
22:37Das ist ja fast wie im richtigen Leben.
22:40Ganz genau.
22:40Und deswegen habe ich mir das Schreiben ja auch aufgehoben, weil falls einmal Bedarf
22:44ist, wo ist...
22:45Stockel, das Schreiben ist doch jetzt nicht wichtig.
22:47Jetzt geht's um einen Mord an der Bichlerin.
22:48Ja.
22:49Und um meine Ehre als Sekretärin.
22:51Darum war's mir wichtig, wenn ihr da mal einen Blick drauf werft, nicht, dass ihr
22:54denkt, ihr habt da umeinander geschlampert.
22:56Das würden wir doch nie, Frau Stockl.
22:58Eben.
22:59Also, um nochmal auf Frau Bichler zurückzukommen.
23:01Sie haben diese Übungsaufgabe bearbeitet.
23:03Dann habe ich es als erstes abgegeben, da haben die anderen Köpfe noch geraucht.
23:07Und wissen Sie, was die Bichlerin zu mir gesagt hat?
23:09Wer so viel abgibt, der kann nur einen Schmarren geschrieben haben.
23:12Dann bin ich besser laut worden.
23:18Störe ich?
23:19Ja.
23:19Was gibt's denn, Herr Salz?
23:21Ich wollte mal fragen, ist der Quartalsbericht schon raus?
23:24Nein, der ist nicht da.
23:25Gott sei Dank, mir ist nämlich noch was eingefallen.
23:28Ja, und?
23:29Könnt ihr bitte kurz, es wäre wichtig.
23:31Ja, nein, deswegen.
23:33Sie entschuldigen mich bitte.
23:34Ja, natürlich, gern.
23:36Ja.
23:37Und was war dann nach dem Streit?
23:40Dann bin ich heim und habe mit der Elfi telefoniert.
23:43Und was hast du zur Tatsache gemacht?
23:45Zwischen einein und halbe Zehne auf die Nacht?
23:49Das ist reine Routine, Frau Stockl.
23:51Miriam.
23:53Herzegar, das tut mir jetzt wirklich leid.
23:55Das ist mir unangenehm.
23:56Ach, du, nicht leid zu tun.
23:57Das ist ja wunderbar, dass Ihnen das auftun ist.
23:59Ach so, das ist gut, ja.
24:00Aber dass ich da reingeplatzt bin, ohne anzuklopfen?
24:02Herr Salz, Sie haben ja nicht wissen können, dass es gerade nicht passt.
24:05Das ist gut.
24:06Frau Hofer.
24:06Hallo, Frau Hofer.
24:08Ich sag's Ihnen, seit heute früh renne ich mir die Haxen ab.
24:11Warum?
24:11Ach, wegen der Küche vom Hartl.
24:13Was haben Sie sich jetzt bitte mit der Küche vom Herrn Hartl zu schaffen?
24:16Oh mal, bis ich Ihnen das erklärt habe.
24:17Äh, ist er denn da?
24:19Ja, aber im Moment ist gerade ganz schlecht.
24:21Und die Frau Stockl ist auch noch zu sprechen.
24:23Ach, wegen dem Mord von der Bichler.
24:27Frau Stockl steht unter Mordverdacht?
24:29Ja, nicht zum ersten Mal, oder?
24:30Bitte.
24:31Schau, Stockl.
24:32Du hättest uns einfach vor dem Streit verzeihen müssen.
24:35Ich hab mit dem Mord nichts zu tun.
24:37Ja.
24:37Natürlich nicht, Frau Stockl.
24:38Aber vielleicht gibt's ja noch jemanden, der sich von Frau Bichler ungerecht behandelt gefühlt hat.
24:42Das heißt doch jetzt, dass wir ab jetzt auch in Richtung Sekretärinnenwettbewerb ermitteln müssen, oder?
24:48Ja.
24:48Und dann bräuchte man eine Liste mit allen Teilnehmerinnen, die aus dem Wettbewerb rausgeflogen sind.
24:52Und mit den anderen Jurymitgliedern müssen wir auch noch reden.
24:55Ja.
24:57Servus miteinander.
24:58Hartl, hast du kurz Zeit?
25:00Ähm.
25:07Ich werd' alles dran setzen.
25:11Das kriegen wir schon hin, Frau Stockl.
25:16Was heißt, da war keiner?
25:17Das heißt, ich stand vor verschlossener Tür und kein Handwerker weiter breit.
25:21Und bist du nicht rein, dass du einen Schlüssel?
25:22Nein, nicht mehr. Den hab ich auch früher der Stockl gegeben, zusammen mit dem Rezept vom Schweinsbraten.
25:26Ich hab auch nicht gewusst, dass ich noch mal in deine Wohnung fahr, geschweige denn, dass da keiner mehr ist.
25:30Ah ja. Und der Kessler?
25:33Oh, ich hab nicht erreicht. Nur seine Mailbox.
25:35Ah, weißt du, der Kessler ist schon fertig. Die Küche steht und die hat schon Feierraum gemacht.
25:40Und wenn nicht?
25:44Schauen Sie, Herr Hansen, das ist die Teilnehmerliste von den Sekretärinnen vom Wettbewerb.
25:50Ah ja.
25:50Und das sind die Namen von den Juroren?
25:53Das wird uns helfen, Frau Stockl.
25:55Ah, Hartle, wie schaut's denn aus mit deiner Küche?
25:57Alles gut.
25:58Herr Hansen, ich muss leider jetzt schon fort, ich muss daheim noch das Abendessen mit meiner Frau in der neuen
26:03Küche vorbereiten.
26:04Und wer soll die Teilnehmerlisten abtelefonieren und mit den Juroren sprechen?
26:07Herr Hansen, jetzt seien's doch nicht so. Schließlich geht's um ein romantisches Wiedersehen mit seiner Frau.
26:12Ja.
26:12Also für die Liebe und einen sehr guten Schweinsbraun.
26:15Ah, apropos, die Frau Hofer war heute in der Früh da, die hat einen Schlüssel abgegeben und ein Rezept.
26:20Ah, sehr gut.
26:22Hallö.
26:23Wir haben jetzt das Alibi von der Frau Haufer überprüft, die war wirklich zur Daseit beim Fitnessen.
26:28In dem Ladies...
26:29Im Ladies Inn.
26:31Ja, und in der Wohnung von der Bichler?
26:32Hey, was soll ich sagen? Die wohnt da noch nicht lang.
26:35Lauter Umzugskartons sozusagen. Da hab ich noch etwas gefunden.
26:38Nämlich 15.000 Euro in Bar sind schon bei der Karte U.
26:4115.000 Euro. Und die lagen auch einfach so rum?
26:44Ja, freilich. Also schon im Umschlag drin, aber lauter große Scheinchen.
26:48Ja?
26:50Verzeihung, ähm, sind Sie mit der Vernehmung fertig?
26:52Jetzt hab ich schon wieder eine Vernehmung gehabt.
26:53Die Frau Stockel hat mit der verpflichtenden Frau Bichler einen Streit gehabt und da haben wir ein bisschen nachhaken lassen.
26:58Aber die Frau Stockel hat ein Alibi.
27:00Da bin ich aber froh, Frau Stockel. Also nicht, äh, dass Sie denken, ich hätte Ihnen einen Mord zugetraut.
27:07Viel hätte nicht gefällt. Ist der Quartalsbericht jetzt fertig?
27:09Ja, bitte.
27:10Danke. Ähm, Herr Achtziger hat Ihnen nur noch endgültig abgesegnet.
27:13Dann bin ich jetzt auch fertig, gell?
27:15Ja, heiler, bei mir schon Feierabend.
27:17Ja, Herr Hadl macht heute ausnahmsweise etwas früher Schluss.
27:20Aber wir beiden Hutschen müssen nur Listen abtelefonieren. Hier schauen Sie mal.
27:22Herr Hansen, Sie sind nicht zufällig gleich im Times Square. Ähm, wir könnten doch was zusammen essen.
27:28Ist wichtig, ne? Sehr. Ähm, Herr Mohr, äh, schönen Feierabend.
27:35Stockel? Du bist mit dem Seitz verabredet?
27:38Meinst du, der Kontrolletti will mir auf die Finger klopfen?
27:41Geh. Ich stelle nur fest, dass sich der Seitz langsam zum Stammgast entwickelt.
27:46Ja, so ein paar neue Stammgäste könntest du auch brauchen.
27:49Geh. Nur weil es ja denn früher mal ein bissl voll war.
27:52Dieser jährliche Sekretärin im Wettbewerb, der steigert meinen Umsatz enorm.
27:56Ja, und verkrault dir deine treuen Stammgäste.
27:59Apropos Stammgäste, wo bleibt jetzt die Verabredung?
28:01Ich weiß auch nicht, wo er bleibt. Das ist ja sonst immer so korrekt.
28:04Wir sind zusammen aus dem Büro, wollten uns eine Jacke holen.
28:08Polizisten.
28:18Herr Hartl, was machst denn du hier?
28:20Ich muss noch mal ins Zimmer.
28:21Hast du was vergessen?
28:23Äh, weißt du schon, die CD mit den Küchenplänen, da muss ich unbedingt noch mal reinschauen.
28:26Kümmer dich lieber um deinen Schweinsbraten, wie geht's denn dem überhaupt?
28:29Dem geht's super. Der liegt bei uns im Kühlschrank und wartet darauf, dass er in den Ofen geschoben wird.
28:33Aber der Ofen ist noch nicht angeschlossen, weil aus dem Kühlschrank funktioniert sogar wie gar nichts.
28:36Stühle ist nicht da, Anricht ist nicht da und die Schränke sind nicht einmal montiert.
28:40Dix ist fertig in der Küche.
28:41Ja, aber das ist eine Katastrophe.
28:43Ja, nein, eine Katastrophe war's, wenn jetzt die Mario noch kam.
28:46Aber das habe ich in letzter Sekunde verhindern können. Jetzt sperrst du mir bitte auf.
28:49Ja.
28:55Guten Abend.
28:57Guten Abend.
28:57Ja, was ist so?
28:58Ähm, sagen Sie, dieser Prosecco von neulich, haben Sie den noch?
29:02Ja, der soll's.
29:03Der war sehr gut. Ein Glas, bitte.
29:05Ja, gern.
29:06Steffi, ein Prosecco, bitte.
29:08Ja, bis recht.
29:09Ähm, wollen wir?
29:10Ähm, gerne, gern.
29:13Verzeihen Sie bitte die Verspätung, aber als ich meinen Beruf verlassen wollte, da kam gerade noch ein Anruf aus Männchen
29:19rein.
29:19Ich bin nicht der Rede wert.
29:20Gut.
29:22Äh, das mache ich schon, danke.
29:24Aha.
29:26Es geht um Herrn Hartl.
29:28So, Herr Prosecco, bitte.
29:30Ja, sehr schön.
29:31Kannst du ein bisschen was zum Essen sein?
29:32Ja, wir melden uns dann.
29:33Ach so.
29:34Ja, gut, dann nicht später.
29:36Danke.
29:37Ähm, also wenn es um Herrn Hartl geht, dann sprechen Sie lieber mit Herrn Hartl persönlich drüber.
29:42Das ist es ja gerade.
29:43Ich möchte nicht, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt.
29:45Und ich wollte auch erst mal Ihre Meinung hören, verstehen Sie?
29:47Nicht so ganz, ne?
29:48Nee.
29:49Nun ja, wie soll ich sagen, ähm, ich mache mir Sorgen, dass Herrn Hartls Küchenprojekt etwas zu viel Zeit in
29:55Anspruch nimmt, zulasten seiner Arbeit.
29:57Ja, also die Sorge kann ich Ihnen nehmen.
29:58Herr Hartls Küche ist heute fertig geworden.
30:01Wirklich?
30:02Ja.
30:03Da bin ich aber froh.
30:04Ja, bin ich erst.
30:05Wahrscheinlich sitzt da just damit mit seiner Frau beim Schweinebraten.
30:08Apropos, ähm, verzeihen Sie, die Karte bitte.
30:11Sehr gerne.
30:12Danke.
30:13Danke.
30:13Na dann, fähr auf, auf die Küche.
30:16Oh ja.
30:19Auf jeden Fall stehe ich da vor den Trümmern meines Werkes, klingelt das Handy.
30:23Deine Frau.
30:24Nein, Herr Kessler.
30:25Und ich back ihn mir gleich und frage, wieso ist die Küche nicht fertig, meint er, ich hätte mich verhauen.
30:31Geweide, der Meisterplaner, dein Maren wird begeistert sein.
30:34Nein, nein, nein, nein, ich habe ja gleich gesagt, die Handwerker sind nicht fertig geworden und das stimmt auch so.
30:38Bloß, dass du den Bock geschossen hast.
30:40Was heißt denn, der Bock, das kann ja maximal eine Kleinigkeit gewesen sein.
30:43Entweder hat er geschludert oder Materialungenauigkeit, weißt du ja, wie es ist, einen Millimeter zu viel oder zwei und dann
30:48passt sie fahren und hinten immer zusammen.
30:49Das heißt, du bleibst noch ein paar Tage.
30:51Ja, auf gar keinen Fall.
30:53Ich habe meiner Maren hoch und heilig versprochen, dass sie morgen ihren Schweinebraten kriegt und zwar in der neuen Küche.
30:59Und du glaubst, bis morgen hast du den Fehler gefunden?
31:05Selbstverständlich.
31:06Gut, dann habe ich noch ein Bier.
31:08Zwei, drei vielleicht.
31:21Ja.
31:23Morgen, Stöckl.
31:24Grüß dich, Michi.
31:26Du, Stöckl, sag mal, Hansen Hartl, wo?
31:28Der Hansen ist in der KTU und der Hartl wird wahrscheinlich noch frühstückend mit seiner Frau in der neuen Küche
31:34sitzen.
31:39Moin, Herr Hansen.
31:41Moin, Moin, Herr Mohr.
31:43Sagen Sie, Frau Stöckl, der Hartl ist so. Können Sie den vielleicht mal anrufen? Wir haben gleich eine Vernehmung.
31:48Ha, ha, der wird sich freuen.
31:49Ja.
31:50Herr Mohr, es gibt Neuigkeiten.
31:53Auf dem Bargeld, das Sie in der Wohnung von der toten Frau Bichler gefunden haben, waren Fingerabdrücke von Herrn Windrich.
31:59Ja.
32:00Und wer ist der Windrich?
32:02Ach so, ich erkläre es.
32:03Wo steckst du?
32:04Also, wenn ich so arbeiten würde.
32:06Herr Windrich ist der Lebensgefährte von Frau Lange.
32:08Die Frau Lange, das ist die ehemalige Schildsekretärin von der Räubens GmbH.
32:13Ganz genau.
32:13Und dieser Herr Windrich hat vor acht Jahren eine Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung bekommen.
32:18Deswegen haben wir seine Fingerabdrücke im System.
32:20Jetzt habe ich eine kleine Frage.
32:21Wie kommen die Fingerabdrücke von Herrn Windrich aufs Geld von der Frau Bichler?
32:25Ja.
32:25Sehen Sie genau, das ist die Frage des Tages im Ohr.
32:27Die werden wir Herrn Windrich stellen.
32:29Und bis der da ist, werfen wir einen Blick in seine Akte, damit wir genau wissen, was damals passiert ist.
32:35Toll.
32:36Also, der Hartl ist unterwegs und ich bin dann mal kurz beim 80er.
32:39Danke, Stöckl.
32:40Ei, ei, Frau Stöckl.
32:43Setzen Sie sich doch.
32:46Sagen Sie, haben Sie schon eine Liste mit den Juroren vom Sekretärinwettbewerb abtelefonieren?
32:50Weil ich keiner wusste, keiner wusste, keiner wusste, keiner wusste.
32:52Na wunderbar, dann ist Frau Stöckl die einzige Teilnehmerin vom Wettbewerb, die Stress mit der toten Frau Bichler gehabt hat.
32:58Ja, weil sie unsere Stöckl heute nichts gefallen lässt.
33:01Wie ist das jetzt da vorne?
33:02Herr Hansen?
33:04Hier, schauen Sie mal.
33:08Da rein.
33:11Morgen, Frau Stöckl.
33:13Guten Morgen.
33:14Ähm, das wäre die Unterschriftenmappe.
33:18Und das das Schreiben vom Sekretärinnenwettbewerb.
33:21Haben Sie den Brief also doch noch gefunden?
33:24Ja.
33:26Was sagen Sie?
33:27Ja.
33:29Übersichtlich.
33:30Ja, aber das ist doch genau meine Strategie.
33:32Ein Konzertveranstalter aus München liest doch keinen langen Brief.
33:35Gut möglich.
33:36Zwei, drei Sätze auf den Punkt, aber die Bichlerin wollte es ja nicht gelten lassen.
33:40Nicht aufregen, Frau Stöckl.
33:42Das Ganze ist doch Tempi Passati und reine Theorie.
33:44Also mit Theorie hat das überhaupt nichts zu tun, das funktioniert.
33:47Wie meinen Sie denn das jetzt?
33:51Ich schicke das nach München.
33:52Herein?
33:53Aber Frau Stöckl, Sie wissen schon, dass das Konzert seit Wochen ausverkauft ist.
33:57Stö, was für ein Konzert?
34:00Grüß Gott, Frau Hofer.
34:01Das Konzert in München mit dem russischen Stargeiger.
34:05Für das wir uns schon seit Wochen vergeblich um Karten bemühen.
34:08Genau dieses.
34:09Sehen Sie, Frau Stöckl.
34:10Ich meine, das mit dem Sekretärinnenwettbewerb.
34:13Das können Sie ja nächstes Jahr wieder probieren.
34:16Mit mir nicht.
34:18Das funktioniert.
34:19Äh, Frau Stöckl.
34:23Ich sag Ihnen.
34:33Ui, was hat's denn?
34:36Verletzte Sekretärinnen-Ehre.
34:45Herr Seitz.
34:46Frau Stöckl.
34:47Haben Sie diesmal Kleingeld gehabt, Herr?
34:49Ausnahmsweise, ja.
34:50Danke.
34:52Und, bei Ihnen alles gut?
34:53Naja, ich hab mich grad mit dem Herrn Achtziger über die Übung unterhalten,
34:57wegen der ich aus dem Sekretärinnenwettbewerb geflogen bin.
35:00Ich hoffe, Sie stehen nicht wieder unter Mordverdacht.
35:03Schlimmer noch, Herr Seitz.
35:04Ich stehe unter dem Verdacht, dass der Rauswurf legitim war.
35:08Gummank, Stöckl.
35:09Ah.
35:09Ist gut.
35:10Herr Hartl, wie sieht's denn aus mit Ihrer neuen Küche?
35:12Alles bestens.
35:13Da bin ich sehr froh.
35:14Ich muss sagen, ich bin erleichtert, wenn die Sache abgeschlossen ist.
35:17Ah, und ich erst.
35:18Bis zum Schluss sind wir uns nicht mehr richtig spannend geworden.
35:20Der eine Handwerker, der hat mir nicht...
35:22Hartl!
35:22Merkst du nicht, dass wir in einer Besprechung sind?
35:26Ah, ich muss ja eh.
35:27Bis später.
35:29Also, in dieser Übung ging es darum, ein Schreiben aufzusetzen
35:32und da zwei Karten für ein ausverkauftes Konzert zu bestellen.
35:44Ja, ist ja nicht sonderlich viel.
35:46Ja, Herrschaftszeiten.
35:47Um das geht's doch.
35:51Herrschaft.
35:53Ja, Stockler haben wir parat?
35:54Und am Windrich seine Fingerabdrücke sind jetzt auf dem Geld,
35:58das wir bei...
36:00Das ich bei...
36:01Er bei...
36:02Das du bei der Bichler gefunden hast.
36:05Und jetzt glaubt ihr, dass der Windrich was mit dem Mord zu tun hat?
36:08Glauben?
36:09Das Geld stimmt definitiv nicht von Frau Bichlers Konto.
36:12Hier, schauen Sie mal.
36:14Ah, die Pforte hat gerade angerufen, der Herr Windrich wäre da
36:16und ich habe ihn gleich nach oben schicken lassen.
36:18Danke schön.
36:19Wir haben nämlich noch eine Bankauskunft gestern erhalten.
36:22Da warst du nicht richtig fleißig.
36:24Na, du vielleicht nicht?
36:25Ja, was ist mit deinen Schweinsbraten?
36:27Ja, nix.
36:29Die Küche ist nicht fertig geworden.
36:30Die Handwerker haben das nicht geschneut,
36:32aber ich habe das Problem gestern Abend zum Glück noch gelöst.
36:35Diese Handwerker, gut, dass ihr wenigstens einer den Durchblick hat.
36:40Stockler!
36:45Das ist ein Platz.
36:46Du musst halt schauen.
36:48Stockler muss uns schon wieder los.
36:51Nix, was soll denn los sein?
36:53Sind wir ein bisschen gespannt, ob die Frau Stockler nicht doch recht hat.
36:57Ich verstehe nur Bahnhof.
36:58Ja, das ist die Übung, wegen derer ich rausgeflogen bin.
37:02Das wundert mich nicht.
37:03Dem sind die auch nicht irgendwie zusammengestoppelt.
37:06Also.
37:09Schreib mal raus.
37:16Das Geld ist von der Frau Lange.
37:18Der hat der Frau Bichler geliehen.
37:20Ich habe sie der Bichler gebracht.
37:20Deswegen sind meine Fingerabdrücke drauf.
37:23Geliehen wofür?
37:26Neue Möbel.
37:28Neues Auto.
37:29Frau Bichler wird schon gewusst haben, wofür.
37:31Da hat es ausgerechnet die Lange.
37:33Warum nicht?
37:34Die beiden haben sich gemocht
37:36und Frau Lange hatte Geld genug.
37:39Auf 15.000 Euro kann schon eine Weile verzichten.
37:43Wann haben Sie Frau Bichler zum letzten Mal gesehen?
37:46Vor drei, vier Tagen, als ich ihr das Geld gegeben habe.
37:52Okay.
37:53Wo waren Sie vorgestern Abend zur Tatzeit?
37:54So zwischen, sagen wir mal, 21 Uhr und 21.30 Uhr?
38:00Ich habe gewusst, dass es kommt.
38:07Einmal vorbestraft und schon hast du einen Mord an der Wacke.
38:12Na, also ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht.
38:14Aber vielleicht haben Sie ja sowieso ein Alibi.
38:15Sie waren ganzen Abend zu Hause.
38:18Bei Frau Lange.
38:19Frau Lange war nicht da?
38:21Natürlich nicht.
38:23Dorothea war bei der Bichler in der Reubens GmbH.
38:25Aber das hat sie Ihnen doch schon alles erzählt.
38:27Ja, sie hat uns auch erzählt, dass Sie sie da angerufen haben,
38:30weil Sie Pasta mitgebracht haben wollten.
38:32Vom Italiener.
38:33Ja.
38:35Ich dachte, Dorothea kann vielleicht auf dem Rückweg von der Reubens GmbH
38:38beim Los die Wale vorbeifahren.
38:41Dummerweise hatte der Laden zu.
38:43Wann war dieser Anruf?
38:46Kurz vor neun.
38:48Also kurz vor 21 Uhr.
38:49Und wann ist die Frau Lange, Oren?
38:51Also gegen 21.30 Uhr.
38:54Gut, dann warten Sie uns bitte hier.
38:56Wir sind gleich wieder da.
39:02Tja.
39:03Das ist genau der Zeitraum, in dem Frau Bichler ums Leben gekommen ist.
39:07Nehmen wir mal an, Frau Lange ist nach der Reubens GmbH
39:10gar nicht ins Lust die Wale gefahren,
39:11sondern direkt nach Hause.
39:13Und dann kannst du die Bichler vorher der Schlange haben.
39:15Das hat doch was mit den geliehenen 15.000 Euro zu tun.
39:17Das rieche ich doch.
39:18Gäh.
39:19Wer leitet denn jemand 15.000 Euro?
39:21Da muss man schon sehr gut befreundet sein.
39:23Oder man ist richtig verfeindet.
39:27Erpressung.
39:28Erpressung.
39:29Der hat nur ein Motiv.
39:30Und der hat nicht recht.
39:31Der hat entweder nichts gewusst,
39:32oder er lügt,
39:33weil er seine geldige Freundin nicht verlieren will.
39:35Sag mal, was?
39:37Geldig.
39:38Vermögend.
39:39Ah.
39:40Apropos gelbige Freundin,
39:41was ist, wenn Frau Lange das Testament gefälscht hat?
39:44Ich meine, immerhin hat Reubens Junior auch schon den Verdacht gehabt.
39:47Und es vom Notar checken lassen.
39:49Und die Bichler könnte ja draufkommen sein.
39:52Nehmen wir an,
39:53Reubens Senior hat seiner Sekretärin Frau Lange das Testament diktiert.
39:57Sie tippt, er unterschreibt und hinterher fügt sie ihre Seite ein.
40:01Ne, aber dann wäre alles nach hinten gerutscht.
40:03Die Seitenzahl hätte nicht mehr gestimmt.
40:04Nicht unbedingt.
40:06Eine routinierte Sekretärin, die ihren Chef gut kennt, weiß, diesen abzulenken.
40:11Also, nicht, dass ich das schon mal gemacht hätte.
40:18Frau Lange, unsere Kollegen von der KTU haben sich den Computer mal näher angesehen,
40:22den sie da vor vier Wochen an Frau Bichler übergeben haben.
40:25Und dabei ist ausgekommen, dass sie kurz vor der Übergabe ein paar Dateien gelöscht haben.
40:31Und die Frau Bichler hat, ich nehme mal an, aus Neugier diese Dateien wiederhergestellt.
40:36Unter anderem eine Datei mit dem Testament von Herrn Reubens Senior.
40:40Nur, merkwürdigerweise gibt es da zwei Versionen.
40:44Eine mit und eine ohne, Seite zwei.
40:47Was hat das mit dem Tod von Frau Bichler zu tun?
40:50Auf Seite zwei, Frau Lange, geht es um ihr Erbe.
40:56Sie haben das Testament zu ihren Gunsten geändert.
40:59Frau Bichler ist ihnen dahinter gekommen und deswegen musste sie sterben.
41:02So ein Unsinn. Ich habe Frau Bichler nicht umgebracht.
41:05Ja, Frau Lange, wenn Sie es nicht waren, vielleicht war es ja der Mann an Ihrer Seite.
41:10Herr Windrich, der Betreiber von Ihrem Handy war so freundlich, uns die Funkzelle mitzuteilen,
41:17in der Sie sich vorgestern Abend aufgehalten haben,
41:20als Sie die Frau Lange angerufen haben, um Sie zum Italiener zu schicken.
41:26Ja, und diese Funkzelle befindet sich nicht beim Haus von Frau Lange.
41:29Du warst bei Reubens?
41:32Ich bin ihr hinterhergefahren.
41:35Diese Erpressungen sollten endlich ein Ende haben.
41:38Als ich bei der Firma ankam, habe ich gesehen, wie Doro rauskam.
41:42Völlig aufgelöst, da, da.
41:49Die hätte uns doch nur weiter ausgequetscht, Doro.
41:54Ich habe das für dich getan.
42:01Das war es bei dir.
42:05Lars, du hast sie umgebracht.
42:14Herr Windrich, Sie sind vorläufig festgenommen,
42:16wegen des dringenden Tatverdachts Antonia Bichler ermordet zu haben.
42:19Michael, bitte.
42:23Jetzt bitte den Kollegen, jetzt bitte mitgehen, Herr Windrich.
42:24Gehen wir uns, bitte.
42:30Wir kriegen zwei Karten für das Konzert mit dem russischen Stargeiger.
42:36Das glaube ich jetzt nicht.
42:38Mit Hilfe Ihres Schreibens vom Sekretärinnenwettbewerb.
42:41Ganz genau, das hat funktioniert.
42:44Also, bei Interesse?
42:46Gern, wenn Sie mich mitnehmen.
42:48Ach so, ich dachte eher an Sie und die Frau Hofer.
42:51Nein, nein, auf gar keinen Fall.
42:53Frau Stockel, den Abend, den haben Sie sich verdient.