00:01Verwirrung nach Trumps Ankündigung zur Energiewaffenruhe.
00:05Kiew meldet russische Angriffe auf Kraftwerke.
00:11Parz Leo XIV. muss sich wegen eines Lungenbefunds eine Operation unterziehen.
00:15Er soll eine Woche lang im Gemelli-Krankenhaus in Rom behandelt werden.
00:20Am Samstag versammelten sich tausende Menschen in den großen Städten Portugals.
00:25Sie demonstrierten gegensteigende Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise.
00:30US-Präsident Donald Trump hat eine von ihm so bezeichnete sofortige Energiewaffenruhe zwischen Russland und der Ukraine angekündigt
00:37und erklärt, beide Seiten hätten dem zugestimmt.
00:39Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky zeigte sich jedoch überrascht und sagte, dass Kiew noch auf Einzelheiten warte.
00:46Er erklärte, die Ukraine unterstütze die Waffenruhe, sofern sich auch Russland daran halte.
00:50Stunden später erklärte Zelensky, dass russische Angriffe mehrere ukrainische Kraftwerke getroffen hätten,
00:56darunter Anlagen in Kiew und Kharkiv, was zu Stromausfällen führte.
01:01Russland hat Trumps Ankündigung nicht bestätigt.
01:04Der Aufruf zur Waffenruhe erfolgte zwei Tage, nachdem Trump die US-Sanktionen gegen russischen Diesel vorübergehend gelockert hatte.
01:10Ein Schritt, der von Kiew und mehreren europäischen Verbündeten kritisiert wurde.
01:14Zelensky bezeichnete diese Entscheidung als schwach.
01:20Der Streit hat sich zudem persönlich zugespitzt, nachdem Trump gesagt hatte, die Ukraine solle einen neuen Präsidenten bekommen.
01:27Zelensky entgegnete, dass die Ukrainer ihr Staatsoberhaupt selbst wählen sollten,
01:31fügte jedoch hinzu, dass Wahlen organisiert werden könnten, wenn Russland einer vollständigen 60-tägigen Waffenruhe zustimme.
01:38Westliche Verbündete, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Europäische Kommission,
01:44unterstützten den Aufruf zu einer Energiewaffenruhe.
01:55Zehntausende Menschen sind am Sonntag durch Brüssel marschiert,
01:59um die EU-Spitzen zu entschlosseneren Maßnahmen gegen den Klimawandel aufzufordern.
02:28Die Demonstration fand im Vorfeld des großen UN-Klimagipfels statt,
02:32der im November in der Türkei stattfindet.
02:35Die Erwartungen an einen großen Durchbruch sind gering,
02:38auch weil sich die USA unter Donald Trump aus den Klimaschutzbemühungen zurückziehen.
03:13Die EU dürfte in Antalya die Energiesicherheit als Hauptargument ins Feld führen und argumentieren,
03:21dass saubere Energie eine sichere und erschwinglichere Versorgung gewährleisten
03:26und gleichzeitig die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten verringern kann.
03:30Brüssel hatte zuletzt allerdings die eigenen Maßnahmen abgeschwächt.
04:11Tausende Menschen haben sich am Wochenende in den portugiesischen Städten Lissabon und Porto versammelt,
04:17um gegen steigende Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise zu protestieren.
04:23Auch in anderen Städten gingen Demonstranten auf die Straße.
04:26Sie marschieren unter dem Motto, so können wir nicht mehr leben.
04:42Einige Demonstranten sagen, sie hätten sich von ähnlichen Protesten gegen die Wohnungskrise in Spanien inspirieren lassen,
04:49wo die Situation der 87-jährigen Marie Carmen Abascal landesweite Proteste auslöste.
04:54Sie wurde nach 70 Jahren in ihrer Wohnung zwangsgeräumt und starb kurz darauf im Krankenhaus.
05:00Das brachte in Spanien Hunderttausende auf die Straße und führte schließlich zu vorgezogenen Parlamentswahlen.
05:06In Portugal sind in den vergangenen zehn Jahren die Immobilienpreise um fast 240 Prozent gestiegen.
05:15Eine Interpol-Operation hat die Folgen von bewaffneten Konflikten auf den Waffenhandel deutlich gemacht.
05:22Sicherheitskräfte haben mehr als 2.800 illegale Schusswaffen, fast 400 Handgranaten und Sprengstoffe sowie 40.000 Stück Munition beschlagnahmt.
05:32Die Operation mit dem Namen Trigger X wurde im Juni und Juli in 17 Ländern durchgeführt.
05:40Viele der beschlagnahmten Waffen stammen aus bewaffneten Konflikten auf dem Balkan, in Osteuropa und in Bergkarabach.
05:47In Armenien, Kirgizistan und Tadjikistan wurden auch zahlreiche Schusswaffen aus der Sowjetzeit beschlagnahmt.
05:56152 Personen wurden festgenommen, 15 davon standen auf der Interpol-Fahndungsliste.
06:03Bei der Operation Trigger X wurden in Bulgarien auch 20 Schlauchboote beschlagnahmt.
06:10Mit diesen wollten Schleuser laut Geheimdiensten Migranten über den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien bringen.
06:20Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Juristin Navi Pillai aus Südafrika für ihren Einsatz für Frieden und Völkerrecht.
06:29Das norwegische Nobelkomitee erklärt, ihre Arbeit habe dazu beigetragen,
06:34die globale Rechtsordnung sowie die strafrechtliche Verfolgung von Kriegsverbrechen,
06:39Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord zu stärken.
06:43Pillai wurde 1941 in Südafrika geboren und verteidigte Nelson Mandela sowie andere, die gegen die Apartheid kämpften.
06:55Später war sie Richterin am Internationalen Strafgerichtshof sowie Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte.
07:04Pillai leitete auch eine UN-Kommission zu den Palästinensergebieten.
07:08Das Nobelkomitee betonte ihre Rolle bei den Ruanda-Prozessen, die feststellten,
07:14dass Vergewaltigung und sexuelle Gewalt Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen können.
07:22EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gratulierte Navi Pillai.
07:26Sie würdigte ihren lebenslangen Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Menschenwürde.
07:32Ihr Mut und ihr Eintreten für die Rechtsstaatlichkeit seien weiterhin wegweisend in einer Welt, die mehr denn je Gerechtigkeit brauche.
07:41Die Juristin ist Präsidentin der Internationalen Kommission gegen die Todesstrafe.
07:47Zudem war Pillai die erste nicht-weiße Richterin am obersten Gerichtshof Südafrikas
07:52und die erste Südafrikanerin, die an der Harvard University einen Doktortitel in Rechtswissenschaften erwarb.
08:03Der Hurricane Isaias ist bei Destin im Florida Panhandle auf Land getroffen.
08:07Er hat Windgeschwindigkeiten von bis zu 183 Kilometern pro Stunde mit sich gebracht.
08:13Videos in den sozialen Medien zeigen, wie starke Winde und heftiger Regen die Region heimsuchen.
08:19Der Hurricane riss ganze Dächer von den Häusern.
08:21Mindestens vier Menschen sind nach Angaben der Behörden ums Leben gekommen.
08:26Der Nationale Wetterdienst warnt vor einer lebensbedrohlichen Sturmflut von Alabama bis Florida.
08:32Meteorologen warnen zudem, dass sich über den östlichen Teil von Georgia und den Carolinas Tornados bilden könnten.
08:39Governor Ron DeSantis sagte am Samstag, dass allein in Florida mehr als 430.000 Haushalte ohne Strom waren.
08:45DeSantis zufolge bereiten vor allem die starken Windeprobleme.
08:49Isaias ist eines von drei Sturmsystemen, die Nordamerika an diesem Wochenende heimsuchen.
08:54Die beiden anderen treffen Mexiko und Südkalifornien.
09:02Papst Leo XIV. soll sich eine Operation an der Lunge unterziehen.
09:06Das kündigte er am Sonntag zum Abschluss des Angelus-Gebets auf dem Petersplatz an.
09:10Herr G problème,
09:11Carissimi,
09:12Di recente, durante alcuni controlli,
09:16i medici mi hanno trovato un nodulo circoscritto al polmone.
09:21Es wurde individuiert in einer Phase sehr iniziale und gut lokalisiert.
09:27Die Medici finden es möglich, zu intervenieren.
09:31Und dann, folgendes von ihren Begründen, habe ich mich entschieden, um es zu verabschiedern.
09:37Das Intervento wird bereits in den nächsten Tagen programmiert.
09:42Ich danke euch für eure Spiritual-Vicinanz und verabschiede ich an eure Wurzeln.
09:49Vatikanische Quellen haben bestätigt, dass der Papst sich im Gemelli-Krankenhaus in Rom eine Operation unterziehen und eine Woche lang
09:56in der Klinik bleiben wird.
09:58Bei einem Lungenknoten handelt es sich um eine Verdichtung des Gewebes, die durch Röntgenaufnahmen oder eine Computertomographie festgestellt werden kann.
10:05Am 6. November soll der Papst seine apostolische Reise nach Lateinamerika beginnen.
10:12Ein schweres Erdbeben, der starke 7,7, hat Panama erschüttert.
10:16Dabei wurden Gebäude beschädigt und Menschen verletzt.
10:19Nach Angaben des US-Geological Survey lag das Epizentrum nahe der Südspitze des Landes, etwa 12 Kilometer von der abgelegenen
10:26Gemeinde Pita-Zula-Ariba entfernt.
10:28Die Rettungsbehörden melden bisher keine Todesopfer.
10:32Nach Angaben von Experten könnte das auf die strengen Bauvorschriften des Landes zurückzuführen sein.
10:37Auch in Panama-Stadt waren die Erschütterungen zu spüren.
10:40Gebäude beibten, Menschen liefen auf die Straßen.
10:42Nach Angaben der Behörden konzentrierten sich die Schäden vor allem auf die zentralen Provinzen.
10:48Der internationale Flughafen in Panama-Stadt wurde vorübergehend geschlossen.
10:52Zugleich wurden vorsorglich Flüge umgeleitet, wie die zivile Luftfahrtbehörde mitteilte.
10:58Seismologen registrierten mehr als 45 Nachbeben, von denen viele jedoch zu schwach waren, um gespürt zu werden.
11:04Panama liegt am pazifischen Feuerring, einem Gebiet, in dem sich die meisten Erdbeben der Welt ereignen.
11:09Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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