- vor 16 Stunden
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SpaßTranskript
00:01Musik
00:33Mei, ausschauen tut's da wieder.
00:35Schön langsam gelangt's mir aber.
00:38Und das auch noch.
00:40Ja, sagen's einmal, so geht das aber wirklich nicht.
00:43Am helllichten Tag da rumflatten.
00:46Jetzt aber.
00:48Jesus, Maria und Josef.
00:52Grüß dich, Stockl.
00:53Komm mal, Michi.
00:55Sag mal, wie schaust denn du aus?
00:57Ja, wie schau ich das?
00:58Wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
01:01Das fragst du mich auch schon, wenn ich sich spiel ausstelle.
01:03Was hast du denn gestern drin?
01:05Wir hatten eine Feuerwehrübung.
01:07Und die war so anstrengend?
01:09Nein, die war nicht so anstrengend.
01:10Aber das Nachlöschen im Rosenwald, das war anstrengend.
01:13Ach Michi, du wärst auch nicht gescheit.
01:16Treppe Rosenheim, Apparat Stockl, grüß Gott.
01:19Ja, wo?
01:21Ja, kenn ich.
01:23Bitte bleiben Sie ganz ruhig.
01:25Fassen Sie nichts an, wir kommen.
01:26Ja, wieder hören.
01:28Es gab wieder Laich.
01:30Und zwar Manuela Lautner in der Ackerstase Nummer 7.
01:32Husch, husch.
01:36Das Telefon klingelt.
01:38Das sehe ich selber.
01:39Wann gehst du denn da nicht hin?
01:41Weil ich weiß, wer droh ist.
01:43Aber es nervt.
01:47Morgen, Marion.
01:51Nein, das mache ich nicht.
01:52Nein, weil ich in einer halben Stunde auf die Arbeit muss.
01:55Ja, dann muss halt die liebe Frau Schwägerin halt einmal ihren Arsch enthebrennen und was
01:58tun.
01:59Nein, ich mache das nicht.
02:00Servus.
02:01Bussi.
02:29Bussi.
02:36Bussi.
02:37Bussi.
02:52Bussi.
02:53Bussi.
03:04Bussi.
03:19Bussi.
03:21Bussi.
03:50Bussi.
03:50Bussi.
03:51Bussi.
03:52Bussi.
04:02Bussi.
04:05Bussi.
04:06Bussi.
04:08Bussi.
04:09Bussi.
04:10Bussi.
04:11Bussi.
04:19Bussi.
04:19Bussi.
04:20Bussi.
04:20Bussi.
04:21Bussi.
04:22Bussi.
04:22Bussi.
04:23Bussi.
04:23Bussi.
04:23Bussi.
04:24Bussi.
04:24Bussi.
04:24Bussi.
04:24Bussi.
04:25Bussi.
04:27Bussi.
04:28Bussi.
04:34Bussi.
04:37Bussi.
04:37Nichts, aber von nächtlichen Herren besuchen.
04:40Einer oder mehrere?
04:41Was?
04:42Herren!
04:43Das weiß ich nicht, die waren nicht dabei.
04:44Nichts.
04:45Nein.
04:47Und sonst?
04:48Das ist schon das Nix. Ich habe gerade das Tag gefahren mit meinen Ermittlungen.
04:50Ja gut, dann fahren Sie mal fort mit Ihren Ermittlungen und hören Sie sich an, was die Hausbewohner zu sagen
04:54haben.
04:54Und wir zwei Hübschen hören uns mal an, was die Frau Dr. Eckstein zu sagen hat. Genehmigt.
04:58Ja, voll.
04:59Na schön.
05:00Hallo.
05:01Grüß dich.
05:02Grüß dich.
05:03Herr Mege.
05:04Mach mal.
05:05Ja.
05:07Ach, guten Morgen, meine Herren. Können wir es kurz machen? Ich bin sehr in Eile.
05:12Ja, dann schießen Sie mal los.
05:14Also, die Frau wurde erstickt und zwar mit einem Kissen. Das habe ich schon ins Labor bringen lassen.
05:19Außerdem hat sie eine tiefe Wunde am Hinterkopf und es gab Blutspuren am Couchtisch.
05:23Ich gehe davon aus, dass die Frau stürzte und gegen den Tisch stieß.
05:26Anschließend schleppte sie sich zum Sofa, wo sie dann erstickt wurde.
05:29Eieiei. Wann ist das passiert?
05:31So, gegen Mitternacht.
05:33Ach ja, wir können davon ausgehen, dass sie alkoholisiert war.
05:35Wie sehr, kann ich allerdings erst nach der Abduktion sagen.
05:37Und, sie hat nicht alleine getrunken.
05:39Die beiden Gläser sind ebenfalls schon zur DNA-Analyse im Labor.
05:43Wenn Sie jetzt keine weiteren Fragen mehr haben, in knapp einer Stunde beginnt meine Vorlesung in München.
05:47Ja, also, Sie sind erlöst.
05:49Viel Erfolg.
05:50Vielen Dank. Auf Wiederschauen.
06:04Günter, Servus.
06:05Grüßt euch.
06:06Habt ihr schon was für uns?
06:08Eigentlich nur, dass wir keine Einbruchsspuren haben.
06:10Viel ist das nicht, ne?
06:12Danke.
06:13Ja, da muss ich den Täter wahrscheinlich gekannt haben.
06:15Ja, das schaut ja ganz aus.
06:17Nach armen Leiden schaut es aber nicht aus.
06:19Und eine Putzfrau hat es auch gehabt.
06:21Das Studentenleben habe ich mir ehrlich gesagt ein bisschen anders vorgestellt.
06:23Kein Leid, Herr Kollege.
06:24Wahrscheinlich hat es einen reichen Papa gehabt.
06:26Das kommt mir jetzt wieder bekannt vor, Herr Kollege.
06:30Also, ungewöhnlich für eine Studentin dürfte auch sein, dass gar keine Fachliteratur da ist.
06:33Keine Papiere, nix.
06:36Ja, wenn ich mit 29 noch nicht fertig wäre, da kannst du ja nicht besonders fleißig studiert haben.
06:41Ähm, Günter, nehmt ihr bitte das Laptop mit und checkt mal, ob was Interessantes drauf ist.
06:46Machen wir.
06:46Danke.
06:47Ähm, hat ihr ein Handy eigentlich auch gehabt?
06:49Das liegt auf dem Tisch.
06:51Ist aber passwortgeschützt.
06:53Dann seht euch das bitte auch mal genauer an.
06:55Dann kann man da schon mal ran.
06:57Da ist aber schon los.
06:58Gut.
07:03Das dürfte auch nicht uninteressant sein, Herr Kollege.
07:05Schauen Sie mal an einem Arbeitsvertrag.
07:06Ich bin mit dem Wiesner.
07:08Sagt Ihnen das was?
07:09Ja, logisch sagt mir das was.
07:11Ja, was?
07:12Wiesner Holding, größter Bauträger des Landkreises, stinkreich und alteingesessen.
07:18Aha.
07:18Wusstest du das?
07:19Ja, logisch.
07:26Na, Herr Polizialhauptmeister Mohr, schon irgendwelche neuen Erkenntnisse?
07:30Herr Frelch, ich war gerade bei der Frau Guttebrecht.
07:32Die Frau Guttebrecht war hier gegenüber.
07:33Und die hat gesagt, dass sie heute in der Nacht einen Rumpler gehört hat.
07:37Einen Rumpler?
07:38Ja.
07:38Ja, was hat sie gemacht, als sie einen Rumpler gehört hat?
07:40Da hat sie aufgebracht.
07:40Ja?
07:42Ja, und dann?
07:43Dann hat sie sich umgetreut und hat weitergeschlafen.
07:46Wann war er, der Rumpler?
07:47Der Rumpler?
07:48Der war genau um Mitternacht.
07:49Das weiß ich deswegen so genau, wie Frau Guttebrecht.
07:52Weil sie auf den Wecker geschaut hat, wie sie gerumpelt hat.
07:54Also, nachdem sie gerumpelt hat.
07:55Das haben wir verstanden, Michi.
07:56Ja gut, das legt sich dann mit den Erkenntnissen von Frau Dr. Echstein.
07:59Danke für die schnelle Erklärung, Herr Mohr.
08:01Ja, gern.
08:02Pass auf, Michi.
08:02Jetzt bewargst noch die anderen Hausbewohner, ob sie einen Rumpler oder was anderes gehört haben
08:05oder vielleicht was gesehen haben.
08:07Und jetzt spuse ich fertig, ist für Sie gestern.
08:08Ja, selbst. Und dann?
08:10Kommst du aufs Kommissariat, da findet man dann schon was für dich.
08:13Ja, aber was hat er denn?
08:17Alles gut, mein Name ist Mo, ich bin von der Krippe Rosenheim.
08:20Darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen, bitte?
08:22Ja, freilich. Kommen Sie mit.
08:24Wir nehmen.
08:24Wird uns einen Kaffee?
08:25Ja, Kaffee, super.
08:30Und, hat's geschmackt, Herr Wiesner?
08:31Erwohren, was, merci. Und ein Espresso würde ich noch gerne bitten.
08:34Bringe ich Ihnen.
08:37Mit Sie, grüßtlich.
08:38Mit Sie.
08:38Ah, hallo.
08:39Wir sollten einen Herrn Wiesner, der soweit geschehen.
08:42Jetzt nebendran.
08:43Oh, danke.
08:45Herr Wiesner?
08:47Ja?
08:48Grüß Sie, Hartl. Mein Name ist mein Kollege, der Herr Hansen.
08:50Wir sind von der Krippe Rosenheim.
08:51Grüß Gott.
08:52Ihre Sekretärin hat uns gesagt, wo wir Sie finden.
08:55Das Kriminalpolizei.
08:57Jetzt kann ich mir nicht vorstellen, was ich mit der Kriminalpolizei zu tun habe.
09:00Ja, wenn wir uns kurz setzen dürften.
09:02Bitte.
09:05Grüß Sie, es geht um Manuela Lautner.
09:08Sie waren in Ihrer Firma beschäftigt?
09:10Ah ja, die hat vor ungefähr einem halben Jahr bei uns in der Verwaltung ein kurzes Praktikum gemacht.
09:16Wieso fragen Sie?
09:17Weil wir die Frau Lautner heute früh tot in ihrer Wohnung empfunden haben.
09:20Das ist ja furchtbar.
09:23Sagen Sie, was hat das jetzt mit mir zu tun?
09:25Wir befragen routinemäßig alle Personen, die in einer Beziehung zu den Toten standen.
09:29So, Ihr Espresso, bitteschön.
09:32Was wollt ihr?
09:33Dann nehme ich doch glatt ein kleines, aber prickelndes Wasser, bitte.
09:37Dann nehme ich glatt ein großes, aber leichtes Weißbier.
09:40Und für mich die Rechnung, bitte.
09:42Lass kurz sein, Misi. Das übernehmen wir mir.
09:44Gut.
09:44Herzlichen Dank.
09:46Wenn Sie uns vielleicht ein bisschen was über die Tote erzählen könnten.
09:49Das tut mir leid.
09:50Die waren nur für ungefähr drei Monate bei uns.
09:51Ich habe die kaum gekannt, die Frau Lautner.
09:55Außerdem, wisstens in meiner Position, da hat man eigentlich keinen Kontakt zu den Praktikantinnen.
10:02Und jetzt müsste ich auch, ich habe einen wichtigen Termin.
10:05Im Prinzip haben wir es schon, aber wenn Sie uns das Protokoll noch sagen, wo Sie um Mitternacht
10:09heute gewesen sind.
10:10War ich zu Hause?
10:13Das kann ich meine Frau bestätigen.
10:16Mitterschauen.
10:18Und nochmal, Dankeschön für die Einladung.
10:20Danke, gern geschehen.
10:22Wiedersehen.
10:22Sehr gut.
10:25War jetzt nicht gerade erschöpfend, hätte wir uns auch sparen können.
10:28Aber wann ist man schon mal auf Staatskost im Rosenbrei?
10:32So.
10:34Ein leichtes.
10:35Und ein Wasser.
10:36Zum Wohl.
10:37Danke.
10:38Wann?
10:39Zum Wohl, Herr Kollege.
10:40Ja.
10:40Zum Wohl.
10:41Schwämmen wir es runter.
10:43Mach ich.
10:50Ja.
10:52Ach, grüß Sie, Frau Stockl.
10:54Grüß Sie, Frau Hofer.
10:55Falls ich den Herrn 80er suche.
10:57Nein, nein, nein, den suche ich nicht. Aber den Hartl, den da die suche, der hat nämlich
11:00sein Handy daheim vergessen.
11:01Das ist wieder mal typisch. Und da ist er auch nicht. Wissen Sie was? Ich gebe es ihm.
11:04Das ist nett.
11:05Äh, wollen Sie eine Tasse Kaffee?
11:07Danke, eigentlich.
11:08Und wenn es einen frischen Zwetschgenkuchen dazu gibt?
11:11Da kann ich natürlich nicht Nein sagen.
11:15Seien wir es.
11:19So, und wer von Euch übernimmt jetzt den Wiesens eine Rechnung?
11:21Du, Herr.
11:24Das stimmt nicht. Der hat doch nur sein Espresso gehabt.
11:26Ja, das auch. Aber vorher hat er Suppen gehabt, ein Schweinshaxen, einen Kaiserschmarrn
11:29und drei Weinen. Steht alles drauf.
11:3143 Euro?
11:33Ich bin mal gespannt, wie Sie das Frau Ortmann, ich meine, Herrn Seitz, erklären wollen.
11:37Ja.
11:47Herr Seitz, grüß Sie, ich habe da was für Sie.
11:51Das ist ganz feines.
11:53Ja, wir haben nämlich eine Vernehmung gehabt im Rosenbrei.
11:57Ein komplettes Essen für eine Person und dann noch extra Getränke?
12:00Ja, das ist ein bisschen bleibgelaufen.
12:02So sehe ich das auch.
12:03Ja, was heißt das?
12:04Und dass ich keine Chance habe, diese beiden Belege in München durchzubringen.
12:08Herr Seitz, Sie haben doch bis jetzt immer...
12:10Bis jetzt.
12:11Aber seit ich Frau Gebhardt aus München näher kennengelernt habe, halte ich mich streng an die Vorschriften.
12:15Tut mir leid, die Herren.
12:17Ja, die hat doch...
12:19Ach, Ratl, grüß Sie, du schau, die Frau Hofer hat...
12:23Du besorgst uns jetzt alles, was du über eine lauten Manuela rausbringst.
12:27Sag einmal, geht's noch unfreundlicher?
12:30Ich arbeite dran.
12:31Was ist denn denn für eine Lause über die Leberklaffer?
12:33Na gut, er hat ein wenig Pech mit deiner, ja, Spesenabrechnung.
12:37Und worum lasst du das immer mir aus?
12:40Ja, schön, Sie mal wieder zu sehen, Frau Hofer.
12:43Grüß Sie, Herr Hansen. Danke, ich freue mich auch.
12:46Und sagen Sie, Sie kennen sich doch ganz gut aus in der Rosenheimer High Society, hm?
12:51Auskennen?
12:52Hm.
12:52Warum kaufen?
12:53Hm, danke.
12:54Wiesner, eine Bauträgergesellschaft. Fällt Ihnen dazu was ein?
12:58Ja, sie, die kennt in Rosenheim wirklich ja jeder. Um welchen Wiesner geht's denn? Den Jungen oder den Alten?
13:04Um den so um die 40.
13:05Der Junge.
13:06Wenn Sie wissen wollen, ob der in der Firma was zum Sagen hat, nein, außer Grüß Gott sagen, darf der
13:11nix. Dafür sagt schon der alte Wiesner.
13:12Ja, und wie ist es so privat?
13:15Hm, da hat er noch weniger zum Sagen, da steht er nämlich unter dem Pantoffel von seiner Frau.
13:19Das ist ja ein bemitleidenswerter Zeitgenosse, so wie Sie beschreiben.
13:22Tja, das ist halt der Preis, wenn man in so eine Familie einheiratet.
13:25Einheiratet? Wieso? Heißt doch Wiesner.
13:27Ja, weil er den Namen annehmen hat müssen. So, jetzt muss ich aber...
13:31Ja, ja, gehen Sie noch, Sie haben mir sehr geholfen, Frau Hofer.
13:33Gerne, wieder schauen.
13:35Bitte sehr.
13:35Viertan, Frau Stockl, und danke für den Zwetschenkuchen.
13:38Gern, schön, wieder schauen.
13:40Zack, wo ist denn das wieder?
13:43Problemchen, Herr Kollege?
13:44Jetzt ist mein Handy auch noch fort.
13:46Scheint ja nicht so ganz ihr Tag zu sein heute, weiss?
13:48Ja, das können Sie laut sagen.
13:50Michi, wo bist du jetzt?
13:51Ich bin gerade vom Haus von der Toten und ich bin mit sämtlichen Vernehmungen fertig.
13:55Hast du was Interessantes erfahren?
13:56Pass auf, die Tote hatte eine beste Freundin, und zwar Elke Georg.
14:00Weißt du, wo die wohnt?
14:02Weitlich weiß ich, wo die wohnt, pass auf.
14:03Dann fahrst du jetzt da hin.
14:05Warum soll ich da hinfahren?
14:06Harko, zack, Michi, du sollst das herbringen, weil es eine wichtige Zeugin ist.
14:09Warum sollst du nicht das gleich hin?
14:10Ah, Servus.
14:13Sagen Sie mal, wie lange gedenken Sie uns noch mit Ihrer guten Laune zu beglücken?
14:17Da waren doch Sie auch sauer, wenn der Salz seine Arbeit macht.
14:21Nein, nein, nein.
14:21Fehler haben schon Sie gemacht.
14:24Es fallen Sie mir auch noch in den Rücken, wo ich eh schon auf den Rechnungen sitze.
14:27Mein Gott.
14:28Danke.
14:34So, Frau Gerd, kommen Sie her, nehmen Sie hier Platz.
14:37Die Herren Hauptkommissare werden sich gleich um Sie kümmern.
14:39Okay?
14:39Schönen Tag.
14:40Danke.
14:45Ja?
14:47Servus.
14:48Grüß dich.
14:49Hallo, Herr Mohr.
14:50Sagen Sie, haben Sie schon den Nachbarn des Hauses Lautner befragt?
14:52Ja, sicher haben Sie die befragt.
14:53Also alle, die, die da waren, weil die, die nicht da waren, nö.
14:55Die wirst du wohl schlecht befragt haben können.
14:57Genau.
14:58Ja, sag mal, was bist denn du gar so grantig?
14:59Ja, lange Geschichte.
15:01Sagen Sie, was haben Sie von denen erfahren, die wo da waren?
15:04Dass sie sehr unbeliebt waren.
15:05Hat im Treppenhaus nicht gegrüßt.
15:07Ja, wenn das kein Mordmotiv ist, ja.
15:09Aber Sie haben doch bestimmt auch mehr erfahren.
15:11Ja, Herr Besuch hat's gehabt.
15:12Der hat auch im Treppenhaus nicht gegrüßt.
15:15Hast du wenigstens einen Namen oder eine Adresse?
15:17Na, die Nachbarn haben den Namen nicht gewusst und deswegen die Adresse auch nicht.
15:20Das ist ja logisch.
15:20Wenn du einen Namen in den Tastkasten hast, der hat die Adresse nicht.
15:22Ja, logisch, ne.
15:24Konnten die Nachbarn den Mann wenigstens beschreiben.
15:26Ja, freilich.
15:26Also, so um die 40, Hut tief ins Gesicht gezogen und eine Sonnenbrille.
15:31Das heißt, wir suchen jetzt einen sonnenbebrillten, behuteten Mann um die 40,
15:34der im Treppenhaus nicht grüßt.
15:36Super, Michi. Ganz toll gemacht. Wunderbar.
15:38Hast du wenigstens die Freundin von der Taten mitgebracht?
15:40Die Frau Georg, die ist bereits im Gang. Soll ich sie hereinholen?
15:43Nein, lassen Sie mal, das mach ich schon.
15:44Da braucht es mir jetzt eh nicht mehr, gell?
15:49Nein, nein.
15:51Magst du jetzt einen Kaffee?
15:52Doch, ich hab schon ein bisschen getrunken heute, aber...
15:55Weißt du was?
15:56Schwab's ab.
15:58Genau, okay.
16:04Ist die Manuela wirklich ermordet worden?
16:06Ja, es tut uns sehr leid.
16:08Sie sind die Frau Georg, Elke Georg, ja?
16:10Ja.
16:11Sie sind befreundet gewesen mit der Frau Lautner, richtig?
16:13Na ja, sagen wir so, wir kennen uns schon sehr lange.
16:15Nehmen Sie doch bitte Platz.
16:16Danke.
16:17Dann können Sie uns ja bestimmt sagen, wo wir Manuelas Eltern finden können.
16:21Die sind vor ein paar Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
16:24Oh.
16:25Irgendwelche anderen Verwandten?
16:27Nicht, dass ich wüsste, nee.
16:29Wusstest du, mit wem sie liiert war?
16:31Die Manuela hatte keinen Freund, glaube ich.
16:33Na ja, also wir haben gehört, dass sie regelmäßig Besuch von einem Herrn mittleren Alters gehabt hat.
16:39Ja, da war was, aber immer wenn die Rede auf ihr Liebesleben gekommen ist, dann hat sie dicht gemacht.
16:43Da war nichts aus ihr rauszuholen.
16:45Wie hat sich denn die Frau Lautner ihre recht teure Wohnung leisten können?
16:48Das habe ich mich auch immer gefragt, aber diese beiden Themen waren für die Manuela absolut tabu.
16:53Vielleicht war das ja ein und dasselbe Thema.
16:57Ach so, Sie meinen, der Herr mittleren Alters hat ihr die Wohnung finanziert.
17:01Das war doch möglich, oder?
17:03Ja, ehrlich gesagt, so was habe ich mir auch schon gedacht.
17:07Die Frau Lautner war 29 Jahre alt und hat immer noch studiert.
17:10Ja.
17:11Immer noch.
17:12Ja, ich hatte auch das Gefühl, dass es mehr so pro forma war.
17:15Ich habe mich immer gefragt, wie sie ihr Examen bestehen möchte.
17:18Ist Ihnen in letzter Zeit irgendetwas an Ihrer Freundin aufgefallen, dass ein Zusammenhang mit dem Tod stehen könnte?
17:22Also, ist sie bedroht worden? Hat sie Ärger mit jemandem gehabt?
17:27Nein, der ganz normale Wahnsinn halt.
17:30Willst du es vielleicht noch erklären, was wir uns unter dem ganz normalen Wahnsinn vorzustellen haben?
17:35Der Oliver. Der hat sie ganz schön genervt.
17:37Oliver wer?
17:37Oliver Sorbeck, ein Kommilitone.
17:40Der hat sie ständig abgepasst.
17:41Blumen, Anrufe, überall ist er auf die Pelle gerückt.
17:45Das war eher lästig?
17:46Ja, natürlich.
17:47Aber der war so hartnäckig.
17:49Unglaublich.
17:50Ah ja.
17:50Sagen Sie, wo waren Sie gestern gegen, sagen wir mal, Mitternacht?
17:54Äh, Mitternacht.
17:55Da war ich im Times Square.
17:57Bis der Joe zugemacht hat, so gegen zwei.
18:00Bis es war dieser Herr Sorbeck wohnt?
18:01Ja, bei seiner Mutter in der Geranienstraße.
18:05Geranienstraße.
18:06Ja gut, das war es denn eigentlich schon.
18:08Okay.
18:09Wiederschauen.
18:10Tschüss.
18:12Wiedersehen.
18:16Dann, auch in Geranienstraße, oder?
18:18Aber hallo.
18:35Ja, bitte.
18:36Kripo Rosenheim, will Sie bitte aufmachen?
18:40Danke.
18:42Frau Sorbeck, guten Tag.
18:45Hansen mein Name.
18:46Das ist mein Kollege Herr Hartl.
18:48Wir würden gerne mit Oliver Sorbeck sprechen.
18:51Das ist mein Sohn, er ist an der Uni.
18:53Aber mich würde brennend interessieren, was Sie von ihm wollen.
18:56Wollen wir das vielleicht drin, weil so zwischen Tür und Angel.
19:00Bitte.
19:01Danke.
19:01Darf ich fragen, was Sie von meinem Sohn wollen?
19:04Es geht um die Manuela Lautner.
19:06Manuela, was ist mit ihr?
19:08Sie kennen sie?
19:09Natürlich, ich betreue Ihre Masterarbeit.
19:11Frau Schaue hier.
19:14Folgendes.
19:15Manuela Lautner ist tot.
19:17Sie ist heute Morgen gemordet in ihrer Wohnung aufgefunden worden.
19:20Das ist ja schrecklich.
19:22Ich meine, wer hat sie denn?
19:23Wieso würde sie...
19:24Schatz, deswegen wollen wir mit ihrem Sohn sprechen.
19:27Wieso mit meinem Sohn?
19:29Oliver und Manuela, kannten Sie das?
19:32Sie sind sich höchstens mal in der einen oder anderen Vorlesung über den Weg gelaufen.
19:36Aber Sie als Ihre Dozentin kannten Sie doch gut.
19:39Ja, wie sich Lehrende und Studierende ebenso kennen.
19:43Manuela war, muss ich mich am besten aus, nicht gerade von Ehrgeiz zerfressen.
19:49Also, aufgehört Deutsch, stinkt nicht aus.
19:52So weit fragte ich mich schon, wie sie ihren Master schaffen wollte.
19:56Was ist der Grund dafür, dass wir in Ihrer Wohnung kaum Bücher und Fachliteratur gefunden haben?
20:01Das weiß ich doch nicht.
20:03Und Ihr Privatleben, wie sah es mit Ihrem Privatleben aus?
20:08Privat hat mir nichts miteinander zu tun.
20:10Es ist nicht üblich, dass Professoren und Studierende privaten Kontakt pflegen.
20:14Es soll da einen Mann mittleren Alters geben haben.
20:17Fallt ihr nicht auch aus der Zeit?
20:19Tut mir leid, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.
20:22Sagen Sie uns doch bitte, wo Sie um Mitternacht heute gewesen sind.
20:25Im Bett, ich habe gelesen.
20:28Gibt es da für Zeugen?
20:29Mein Sohn müsste das bezeugen können.
20:31Er war in seinem Zimmer.
20:34Apropos Ihr Sohn, würden Sie ihn bitten, morgen früh zu uns aufs Kommissariat zu kommen?
20:38Wäre, sagen wir mal, neun Uhr zu früh für einen Studenten?
20:41Natürlich nicht.
20:43Gut, dann wäre es das dann schon.
20:46Ach, eine Frage noch.
20:48Haben Sie verheiratet?
20:50Nein, geschieden.
20:51Seit über zehn Jahren.
20:53Mein Mann lebt in Südafrika.
20:56Ach, der Herr mittleren Alters.
20:58Tut mir leid, damit kann ich nicht dienen.
21:00Ja, wäre zumindest eine Möglichkeit gewesen.
21:15Hallo, Frau Stockl, gibt es denn was Neues?
21:18Ja, die Kollegen von der Spurensicherung, die haben angerufen, die haben in der Wohnung von der Toten einen Schließfachschlüssel gefunden.
21:25Aha, wo ist der Schließfachschlüssel jetzt?
21:27Den bringen die Kollegen vorbei.
21:28Gut, dann soll sich doch der Herr Mohr um den Schließfachschlüssel kümmern, wenn der Schließfachschlüssel angekommen ist.
21:33Ja, das riecht dich aus.
21:34Und das, Hartl, das ist dein Handy.
21:36Das hat die Frau Hofer vorhin vorbeigebracht, weil du sie wieder mal vergessen hast.
21:40Und wieso kriege ich das jetzt erst?
21:41Weil du vorhin so schlechte Laune gehabt hast.
21:43Ihh.
21:44Ah, das tut mir leid, aber wenn der Seiz wirklich schlimmer ist, wäre die Ortmann.
21:48Dem steckt wahrscheinlich noch die Frau Gebhardt in den Knochen, ne?
21:50Also wenn sonst nichts mehr ist, wünsche ich einen schönen Feierabend.
21:52Das wünsche ich Ihnen auch, Herr Hansen.
21:54Und du, Hartl, du reißt ja mal zusammen, gell?
21:59So, bitteschön.
22:01Grüß dich, Joe.
22:02Servus, mein Freund.
22:04Wiedersehen.
22:04Füß euch beieinander.
22:07Gleiser Jocha?
22:08Äh, gerne, gerne, gerne.
22:09Sag mal, Elke Geo, gerade gestern.
22:12Warum musst du das wissen?
22:14Ja, wir fragen jetzt, ja.
22:15Quasi hier, wiedersehen.
22:17Ja, wir sind zu spät, da.
22:19So um zwei Uhr, sowas.
22:21Ungefähr?
22:23Kanntest du eine Manuela Lautner, sag mal?
22:25Warum kanntest du?
22:26Weil die Arme heute früh tot aufgefunden wurde, deswegen.
22:30Ach, so stand ich.
22:32Ja, die war schon ab und zu da, aber mehr so sporadisch.
22:34Stammgeist war das keine.
22:36Verstehe.
22:38Deswegen fragst du nach der Elke.
22:40Gut kombiniert.
22:41Wie war das?
22:42Wer nix wird, wird...
22:44Wird, wird, wird, das ist jetzt ein Verhör.
22:46Mit wem war die Lautner denn da, sag mal.
22:48Zu einem blassen Studenten, mehr so Schicke-Micke, wenn du verstehst.
22:52Verstehe.
22:53Und mit dem Herrn, so Mitte 40 auch?
22:55Na, ganz bestimmt.
22:56Das wär mir aufgefallen.
22:58Können wir jetzt zum gemütlichen Teil des Abends übergehen?
23:01Wenn dieser Teil ein gutes Glas Rotwein beinhaltet, gerne.
23:04Tut er.
23:04Na, dann überrasch mich mal.
23:15Guten Morgen, Frau Stockel.
23:17Guten Morgen, Herr Hansen.
23:18Neues Kleid.
23:21Sagen Sie, hat ein gewisser Oliver Sorbeck schon angerufen?
23:25Nein, bis jetzt noch nicht, aber gerade hat die Dame von der Telefongesellschaft angerufen
23:29und die schickt uns die Verbindungsnachweise vom Opfer.
23:31Sehr gut.
23:32Ach ja, genau.
23:33Und das ist der Bericht von der Spurensicherung.
23:37Was steht denn da drin?
23:39Na ja, auf dem Computer haben sie nichts Interessantes gefunden und das Passwort vom Handy haben sie auch nicht geknackt.
23:45Aha, finde ich gerade viel, was die Kollegen da in immerhin 24 Stunden zusammengetragen haben.
23:49Ja.
23:50Moin.
23:51Morgen, Herr Hansen.
23:52Moin, moin.
23:53Haben wir schon was Neues?
23:54Ja, die Kollegen von der Spusi haben Fingerabdrücke Tatort gefunden.
24:00Ja.
24:01Und an den Gläsern konnten sie DNA-Material sicherstellen.
24:04Vielleicht von unserem geheimnisvollen Mann mittleren Alters.
24:07Wäre zumindest eine Möglichkeit, ne?
24:09Danke.
24:09Und ich?
24:11Ich habe das Kontur von unserem Opfer gecheckt.
24:13Und welchen Mal geht es?
24:14Na ja, keine regelmäßigen Einnahmen und keine regelmäßigen Ausgaben.
24:19Mieten auch nicht?
24:20Haha, ich habe mit der Vermieterin gesprochen.
24:22Die hat gesagt, dass die Lautnerin pünktlich am Ende des Monats ihre Miete bezahlt hat.
24:27Und zwar in Bar.
24:28In Bar?
24:29Das ist aber eher ungewöhnlich.
24:30Stockel.
24:33Ja, und vom Konto hat sie auch kein Geld abgehoben.
24:35Das heißt, sie muss eine Bareinnahmequelle gehabt haben.
24:39Sehr gut, Hartl.
24:41Sehr gut.
24:42Und da fällt mir wieder unser mysteriöser Herr mittleren Alters ein.
24:45Ach, und mir fällt ein, dass die Frau Dr. Eckstein sich heute schon gemeldet hat.
24:49Und ihr sollst zu ihr kommen.
24:50Sie hätte nämlich was sehr Interessantes.
24:52Bis später.
24:56Stockel, Entschuldigung.
24:57Wie gestern.
24:58Weil ich so batzig war.
25:01Vergessen und verziehen.
25:02Damit habe ich so viel Gültig mehr verdient.
25:04Ja, das frage ich mich auch.
25:06Können wir jetzt gehen?
25:07Ja.
25:09Wiedersehen.
25:09Widerschauen.
25:15Schönen guten Morgen, Frau Doktor.
25:16Guten Morgen.
25:17Ja, Frau Stockel meinte, Sie haben was Interessantes für uns.
25:20Ja, kann man so sagen.
25:22Bei der Todesursache und beim Todeszeitpunkt lag ich mit meiner ersten Diagnose richtig.
25:26Die Frau wurde mit einem Kissen erstickt und das Ganze fand gegen Mitternacht statt.
25:31Zum Todeszeitpunkt hatte sie 1,5 Promille Alkohol im Blut.
25:34Das heißt, ihre Möglichkeit, sich zur Wehr zu setzen, war stark eingeschränkt.
25:38Ja gut.
25:39Das wirft uns zwar nicht unbedingt eine Meile nach vorne, aber danke.
25:42Aber etwas anderes.
25:44Das Opfer hatte kurz vor seinem Tod ungeschützten Geschlechtsverkehr.
25:48Wenn Sie mir entsprechendes DNA-Vergleichsmaterial bringen, sage ich Ihnen mit wem.
25:52Okay.
25:53Unser mysteriöser Herr Mittler und Alter.
25:55Ja.
25:55Und ich habe auf dem Bademantel der Toten ein Haar gefunden, das nicht von ihr stammt.
26:00Sondern vielleicht auch von dem, mit dem Sie da...
26:03Das lasse ich gerade im Labor abklären.
26:06Interessant dürfte für Sie sein, dass das Haar am Tag der Tat auf dem Bademantel kam.
26:10Woher wissen Sie das?
26:11Weil im Kragen des Mantels die Abholnummer der Reinigung eingetackert war.
26:15Sie hat ihn kurz vor der Tat abgeholt.
26:17Sauber.
26:18Jetzt machen Sie unsere Arbeit alleine mit.
26:19Sie können mir auch helfen.
26:21Ich glaube, das können Sie auch besser als wir.
26:23Dankeschön.
26:24Wiederschön.
26:25Dankeschön.
26:27Dankeschön.
26:31Ja?
26:32Grüß dich, Stockl.
26:34Ha!
26:34Guten Morgen, Michi.
26:35Sind wir gestern ein bisschen abgestürzt?
26:37Nein, gestern bin ich nicht abgestürzt.
26:39Was kommst du denn so haudig daher?
26:41Ich habe gestern so viel Kaffee getrunken, jetzt habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen können.
26:44Dann trinkst heute mal keinen Kaffee.
26:47Das ist sowieso los.
26:48Du sollst nämlich herausfinden, zu welchem Schließfach dieser Schlüssel gehört.
26:53Was soll ich?
26:54Du soll...
26:56Die Spusi hat in der Wohnung vom Opfer diesen Schlüssel gefunden.
26:59Gott sei Dank.
26:59Dann muss man doch herausfinden, zu welchem Schließfach dieser Schlüssel gehört.
27:03Morgen Michi, bist du auch schon da?
27:04Ja, wenn ich mir lange.
27:05Ich muss nämlich gleich herausfinden, zu welchem Schließfach dieser Schlüssel gehört.
27:08Ja, was warst du denn noch bitte?
27:10Ja, nix.
27:11Ja, also.
27:12Ja, soll ich gehen?
27:13Ich kann noch gehen.
27:14Wiedersehen.
27:16Was will ich denn?
27:19Entschuldigung, ich soll mich bei einem Hauptkommissar Hansen wählen.
27:21Nehmen wir uns den dabei?
27:23Danke, Herr Mohr.
27:24Das bin ich.
27:24Sie werden es Oliver Sorbeck, nehme ich an.
27:26Ja.
27:26Gut, dann gehen wir rüber in unser Büro.
27:28Jetzt mein Kollege Herr Hartl.
27:33Ich gehörte am Hartl.
27:34Schön.
27:36Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.
27:38Bitte.
27:39Sie wissen, warum wir Sie hergebeten haben?
27:42Nein.
27:44Aber, dass die Manuel in der Lautner ermordet worden ist, das wisst ihr schon.
27:49Ja, was habe ich damit zu tun?
27:51Na ja, wir haben gehört, dass Sie hinter ihr her waren.
27:53Besser gesagt, belästigt haben Sie es.
27:57Wer behauptet es?
27:58Ich habe die Manuel nicht belästigt.
28:00Sondern was?
28:01Ich habe ihr Blumen geschickt.
28:03Geschenke gemacht.
28:04Und Sie hat sie abblitzen lassen?
28:06Nein.
28:07Nein, sie hat es etwas langsamer angehen lassen.
28:10Aber ich habe ihr gesagt, dass ich Zeit habe, dass wir nicht zu bestürzen müssen.
28:15Na kommen Sie, das glauben Sie selbst nicht.
28:17Sie haben Manuela Lautner nachgestellt.
28:20Stalking nennt man das.
28:21Und als es ihr zu viel wurde, sind Sie ausgerastet.
28:24Ich habe ihr nichts angetan.
28:25Ich habe Sie geliebt.
28:28Herr Schaubeck, wo waren Sie denn um Mitternacht?
28:31Zu Hause.
28:32Meine Mutter kann Ihnen das bestätigen.
28:34Nein, das kann Sie nicht.
28:36Ihre Mutter hat ausgesagt, dass sie in Ihrem Zimmer gewesen ist.
28:39Und Sie waren in Ihrem Zimmer.
28:41Ein hundertprozentiges Alibi schaut anders aus.
28:43Schauen Sie, vielleicht war es ja so, Sie waren bei Manuela Lautner, sind aufdringlich geworden.
28:48Sie hat sich gewehrt und da haben Sie sie...
28:51Habe ich nicht.
28:53Ich war überhaupt nicht bei ihr.
28:55Ich war nie in Ihrer Wohnung.
28:57Haben Sie nichts dagegen, wenn Sie unsere Speichelprobe da lassen?
29:00Das dürfen Sie gar nicht.
29:01Also Sie können die Probe freiwillig abgeben oder wir wirken einen richterlichen Beschluss.
29:05Abgeben müssen Sie die Probe auf jeden Fall.
29:07Wenn Sie nie bei ihr gewesen sind, haben Sie nichts zu befürchten.
29:12Ja, meinetwegen.
29:13Danke.
29:15Warten Sie zu draußen.
29:16Ein Kollege vom Labor wird Sie da abholen.
29:20Wiedersehen.
29:21Hartl hier ja.
29:22Wir hätten eine Speichelprobe.
29:24Der sitzt vorm Zimmer 1.5.
29:27Genau, merci, servus.
29:31Ah, meine Herren, der Gesprächsnachweis von der Lautnerin ist jetzt auch eingetroffen.
29:36Aha, von Ihrem strahlenden Lächeln entnehme ich, dass Sie was Interessantes gefunden haben?
29:39Ja, sie hat mindestens einmal am Tag mit der gleichen Nummer telefoniert, wenn nicht sogar öfters.
29:45Ah, und wenn Sie es jetzt noch sagt, von wem die Nummer ist, dann kriegst du mir auch ein strahlendes
29:49Lächeln.
29:49Vom Wiesner.
29:55Das ist eine Unverschämtheit, wie man da als ungescholtener Bürger behandelt wird, wie ein gemeiner Krimineller.
29:59Aber das würde ein Nachspiel haben, darauf können Sie einen verlassen.
30:02Ja, jetzt beruhigen Sie sich bitte erstmal, Herr Wiesner, und lassen Sie es mal vernünftig miteinander reden.
30:05Was heißt hier bitte vernünftig?
30:06Sie holen mich vor aller Augen aus dem wichtigen Meeting, schleppen mich hierher und sagen mir doch nicht mal, worum
30:10es geht.
30:11Sie wissen genau, worum es geht.
30:12Es geht um die Manuela Lautner.
30:14Aber das habe ich Ihnen doch im Rosenbräu erzählt.
30:15Die hat bei uns in der Firma ein Praktikum gemacht, ja?
30:17Vor langer Zeit, na und?
30:18Ja, deswegen sind Sie nicht da, sondern weil Sie täglich mit der Frau Lautner telefoniert haben.
30:22Ach so.
30:24Ja, das müssen Sie mir jetzt erstmal beweisen.
30:27Herr Wiesner, wir haben die Telefonverbindungen von der Frau Lautner der letzten drei Monate.
30:32Und jetzt wissen wir ganz gern von Ihnen, warum Sie so oft mit ihr telefoniert haben, wo Sie es doch
30:36gar nicht kennt haben.
30:37Wir haben in der Wohnung der Toten nämlich jede Menge Fingerabdrücke und DNA-Material gefunden.
30:42Wird sich also bald herausstellen, dass wir ein Verhältnis mit ihr hatten.
30:50Ja, wir sind uns da in der Zeit Ihres Praktikums, da sind wir uns halt so ein bisschen näher gekommen.
30:57Die war so jung, so unbeschwert.
31:01Und damit Sie so unbeschwert dort bleiben können, haben Sie die Wohnung finanziert?
31:05Ja, mein Gott, was ist denn da dabei?
31:08Ja, sagt ja keiner was.
31:09Aber reden wir doch mal über gestern Nacht. Sie waren bei ihr?
31:12Ja.
31:12Ja, bis wann?
31:13Es ging um 22.30 Uhr und dann bin ich heim.
31:16Hat Sie da jemand gesehen, wie Sie die Wohnung oder das Haus verlassen haben?
31:19Nein, ich habe natürlich immer sehr darauf geachtet, nicht gesehen zu werden.
31:22Und wer Sie vor allem sind? Ihre Frau? War die da eine Woche?
31:25Bitte sagen Sie meiner Frau nichts.
31:27Weil sonst erfährt es doch auch der Schwiegervater, der Josef Wiesner.
31:32Der Name sagt Ihnen was, oder?
31:34Ihr könnt uns Ihnen vorstellen, da geht es nicht nur um meine Ehe, da geht es um meine Existenz.
31:37Es tut uns leid, Herr Wiesner. Wir müssen natürlich Ihr Alibi überprüfen.
31:42Ist ja auch in Ihrem Interesse.
31:44Also bis das geklärt ist, können Sie nach Hause, aber halten Sie sich bitte weiterhin zu unserer Verfügung.
31:49Ja?
31:50Ja.
31:51Wiederschauen.
31:52Ja.
31:54Wiederschauen, aber bitte...
31:57Bitte sagen Sie meiner Frau nichts.
31:59Wiedersehen.
32:04Das ist in dem Sinne einer Haut, möchte ich jetzt nicht stecken.
32:10Das ist der...
32:11Ah, Michi, was hast du denn da?
32:12Das war im Schließfach vom Schlüssel von der Toten.
32:14Ah, und was ist da drinnen?
32:16Ich weiß eigentlich, was da drin ist. Sollst du ihn herbringen?
32:18Ja, aber bitte dann gleich rüber, gell, weil ich nicht auf meinen Schreibtisch stehe.
32:21Gleich?
32:23Jetzt gleich.
32:28Das war im Schließfach vom Schlüssel vom Ortdukter.
32:30Oh, das ging aber flott.
32:31Ja, was ist da drin?
32:32Schau gut drauf.
32:33Danke, machen wir.
32:34Und Sie fahren bitte zu Frau Wiesner, weil nämlich der Herr Wiesner behauptet, zur Tatzeit zu Hause gewesen zu sein.
32:39Und Frau Wiesner kann das angeblich bestätigen.
32:41Gleich?
32:42Bitte, ja.
32:43Also ich fahre zu Frau Wiesner und frage, was ich so bestätigen kann.
32:45Ja.
32:46Ich frage ihn nicht.
32:47Ich sage ja nur.
32:48Ja.
32:49Wiedersehen.
32:49Ja, gut.
32:50Und wir zwei schauen mal nach, was denn da so wichtig ist, dass man es nachher...
32:53in einem Schließfach verstaut.
32:56Mhm, das ist für Sie.
33:00Die Doktorarbeit von Lydia Sorbeck.
33:04Ja?
33:05Frau Stoffel, den Herrn Hauptkommissar.
33:08Danke, ich sehe Sie.
33:10Meine Herren, gut, dass Sie da sind.
33:12Wir haben dringend was zu besprechen.
33:13Äh, jetzt ist bloß schlecht bei mir gerade...
33:15Bitte?
33:16Was ist das?
33:17Das hat unser Mordopfer in einem Schließfach auch bewahrt.
33:21Sücher.
33:21Ja.
33:21Also so wie ich das sehe, ist das Fachliteratur und hier ist die Doktorarbeit von Frau Sorbeck,
33:26von ihrer Masterbetreuerin.
33:29Wissenschaftliche Texte.
33:30Warum tut man so bloß in das Schließfach?
33:32Ja, das soll sich der Herr Salz anschauen.
33:34Aber wir gehen jetzt bitte erst mal in mein Büro.
33:36Oh.
33:39So, bitte meine Herren, nehmen Sie Platz.
33:42Okay.
33:43Der Herr Wiesner war gerade bei mir.
33:45Ja, bei uns auch.
33:46Ja, das weiß ich.
33:47War es denn wirklich nötig, ihn vor allen Leuten aus einer Besprechung zu holen?
33:52Na ja, er ist einer unserer Tatverdächtigen.
33:54Ja, aber das kann man doch auch ein bisschen dezenter machen.
33:56Sollen wir nur nicht gegen ihn ermitteln, weil sein Schwiegervater ein schwerreicher Baulöwe ist?
34:00Er fürchtet halt um seine Existenz, falls seine Frau und damit sein Schwiegervater von dieser Affäre erfahren.
34:06Wen er dann lieber wegen Mord angeklagt werden will.
34:28Tag, Frau Sotting.
34:30Tag, wenn Sie zu meinem Sohn wollen, der ist dann an der Uni.
34:33Zu dem wollen wir halt nicht.
34:35Das passt im Moment gar nicht.
34:36Ich muss eine Vorlesung vorbereiten.
34:38Ja, das dauert nur ein paar Minuten.
34:40Bitte, kommen Sie.
34:41Okay.
34:44Was kann ich für Sie tun?
34:46Haben Sie eine Erklärung dafür, warum Manuela Lautner Ihre Doktorarbeit in einem Schließfach aufbewahrt hat?
34:52Als meine Studentin musste sie sich natürlich intensiv mit meinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen auseinandersetzen,
34:57aber warum Sie die Arbeit in einem Schließfach aufbewahrte?
35:01Keine Ahnung.
35:02Chance, wir auch nicht.
35:04Sie und Ihr Sohn haben behauptet, zur Tatzeit hier im Haus gewesen zu sein.
35:08Sie in Ihrem Zimmer und ich wohne in seinem Zimmer.
35:11Ich habe im Bett gelesen und er hat auf dem Computer gearbeitet.
35:14Ja.
35:15Sehen Sie, wenn Sie aber im Bett gelesen haben und er auf seinem Zimmer war, dann konnten Sie ihn doch
35:19gar nicht sehen.
35:20Sehen nicht.
35:21Aber ich hätte es gemerkt, wenn er das Haus verlassen hätte.
35:23Er war hier den ganzen Abend definitiv.
35:32Hallo Frau Stockl.
35:33Hallo.
35:33Haben sich die Kollegen aus dem Labor schon wegen der DNA-Analyse gemeldet?
35:37Na, bis jetzt so nicht.
35:38Nichts.
35:39Herr Bohr, schon zurück von der Frau Wiesner.
35:40Ja.
35:41Ähm, ja.
35:42Und hat es bestätigt, dass sie morgen um halb elf Uhr heimgekommen ist?
35:45Nein, das hat sie noch nicht, weil sie ist nämlich schon um 21 Uhr im Bett geliehen und hat tief
35:49und fest geschlafen, wenn er morgen heimgekommen ist.
35:51Und ob das jetzt um 22.30 Uhr war oder später, das hat es nicht mehr recht mitgekriegt.
35:57Darf ich sagen, hat der Herr Wiesner jetzt ein massives Problem?
36:04Sie kommen mir gerade recht.
36:06Wissen Sie eigentlich, was Sie angerichtet haben?
36:08Tja, so wie es aussieht, Herr Wiesner.
36:10Was heißt, wie es aussieht?
36:11Wissen Sie, was passiert ist?
36:12Ja, vor die Tür gesetzt haben die mich.
36:14Rausgeschmissen haben die mich, meine Frau und der Schwiegervater.
36:15Ja, wie einen bräutigen Hund haben die mich vor die Tür gejagt.
36:18Ja, das ist alles nur, weil Sie nicht aufhören können, in meinem Leben rumzustochen und rumzufingern.
36:22Herr Wiesner, das Stochern hat ja was gebracht.
36:24Ihre Ehefrau hat uns nämlich nicht bestätigen können, dass sie in der Tat auch um halb elf wieder heim waren.
36:28Was hat die?
36:29Ihr Alibi nicht bestätigt.
36:31Das gibt's doch nicht.
36:32Das gibt's.
36:33Das ist doch unmöglich.
36:35Die will mir doch nur eins reinwürden.
36:37Das muss doch sogar Ihnen klar sein.
36:38Na, na, na. Also im Moment ist uns nur klar, dass Sie für die Tatzeit kein Alibi haben.
36:41Das gibt's nicht. Die hat doch noch einen Aufstand gemacht, dass ich so spät nach Hause gekommen bin.
36:45Ich bitte Sie, Sie müssen noch mal mit ihr sprechen, bitte.
36:48Sieht nicht so gut aus für Sie, Herr Wiesner.
36:50Sie hatten die Gelegenheit. Sie haben kein Alibi.
36:53Und ich hab kein Motiv.
36:55Warum hätt ich die Manuela umbringen sollen?
36:56Vielleicht galt Manuelas Liebe mehr ihrem Geld als ihn.
37:00Was heißt, wollte sie mehr haben?
37:01Oder hast du damit gedroht, Ihrer Ehefrau von Ihrem Verhältnis zu erzählen?
37:04Nein, das hat sie nicht.
37:05Nein, das ganze Leben zerstört jetzt. Da kann man schon mal ausrasten.
37:09Das Leben an der Seite einer reichen Ehefrau?
37:11Also ich sag jetzt gar nichts mehr, ja?
37:13Bevor ich nicht mit meinem Anwalt gesprochen hab, kriegt sie keine Silbe mehr aus mir raus, ja?
37:16So schaut's aus.
37:17Ein gutes Recht, ne?
37:18Ja.
37:18Aber halten Sie sich bitte weiterhin zu unserer Verfügung, ja?
37:22Wiedersehen.
37:23Auf Wiederschauen.
37:25Wiederschauen.
37:30Hallo Frau Stockel, gibt's was Neues?
37:32Christine.
37:33Servus.
37:33Ja, der DNA-Aufgleich ist heute gekommen.
37:36Aha.
37:37Bitte.
37:38Dankeschön.
37:39Krieg's.
37:40Gerne.
37:46Die Spermaspuren stammen tatsächlich von Wiesner.
37:49Keine Überraschung weiter.
37:51Ui, aber das hier vielleicht.
37:52Das Haar, das wir am Bademantel des Opfers gefunden haben, stammt nicht von ihm, sondern?
37:57Oliver Sorbeck.
37:58Von wegen, der war nie bei der Lautner.
38:01Mhm.
38:04Auf dem Platz, Herr Sorbeck.
38:06Was wollen Sie denn noch von mir?
38:09Ich hab Ihnen doch schon alles gesagt.
38:10Alles außer der Wahrheit.
38:13Herr Sorbeck, Sie waren in der Tat noch bei der Frau Lautner.
38:15War ich nicht.
38:17Und wieso haben wir dann Ihr Haar auf dem Bademantel des Opfers gefunden?
38:21Das kann nicht sein.
38:23Die DNA-Analyse ist eindeutig.
38:25Da können wir es nicht mehr aussehen.
38:30Das Haar ist halt irgendwann mal auf den Bademantel gekommen.
38:32Nein, nicht irgendwann, sondern kurz vor dem Mord.
38:35Der Bademantel ist nämlich am Tag des Mordes erst aus der Reinigung zurückgekommen.
38:41Dann war ich halt dort.
38:42Na und, das heißt noch lange nicht, dass ich sie umgebracht habe.
38:45Warum haben Sie dann abgestritten, dass Sie bei ihr waren?
38:47Ich war bei der Manuela, das gebe ich ja zu.
38:51Aber ich war nicht in ihrer Wohnung.
38:54Das müsstest du uns jetzt genauer erklären.
38:57Ich hab vor dem Haus gewartet, bis der Wiesner gegangen ist.
39:02Dann bin ich zu ihr.
39:06Aber sie hat mich gar nicht reingelassen in die Wohnung.
39:08Sie hat mir einfach die Tür vor der Nase zugehauen.
39:11Und dann?
39:13Dann bin ich wieder gegangen.
39:15Ehrlich, ich...
39:16Ich hab der Manuela nichts getan.
39:18Gut.
39:19Also Sie bleiben jetzt auf jeden Fall erstmal hier, gehen ein bisschen in sich, ne?
39:22Und denken mal drüber nach, was wirklich in der Mordnacht in Frau Lautners Wohnung passiert ist.
39:25Matthias, bitte.
39:26Geh hol.
39:26Geh mal.
39:27Geh mal.
39:29Geh mal.
39:35Tja, mit Sorbecks Aussage ist der Wiesner aus dem Schnurder.
39:38Ja.
39:40Ah, Herr Hansen.
39:41Herr Seitz.
39:42Ich sollte mir doch das Material aus dem Schließfach ansehen.
39:44Ja, und haben Sie was gefunden, Herr Seitz?
39:46Mhm.
39:47Besonders aufschlussreich ist Frau Sorbecks Doktorarbeit.
39:49Aha.
39:50Wenn Sie mal schauen, Ihr Mordopfer hat da mehrere Stellen markiert.
39:54Und was ist damit?
39:55Die markierten Passagen stammen alle aus älteren Publikationen, die auch im Schließfach waren.
39:59Und da Frau Professor die markierten Passagen nicht als Zitate kenntlich gemacht hat...
40:04Können wir davon ausgehen, dass sie betrogen hat?
40:07Was unterstellen Sie mir da?
40:10Ich glaube nicht, dass Sie in der Lage sind zu beurteilen, ob meine Doktorarbeit ein Plagiat ist.
40:14Es gibt aber Fachleute, die kennen das.
40:16Und die werden Sie mit der Prüfung auftragen.
40:19Und selbst wenn?
40:20Was hat das mit dem Mord an Frau Lautner zu tun?
40:23Die kann Sie erpresst haben.
40:25Es geht um Ihre Karriere.
40:26Um Ihre Reputation als Wissenschaftlerin.
40:29Sie stochern doch nur im Nebel.
40:32Sie haben keinen einzigen Beweis dafür.
40:34Ich habe keine Mörder im Wind.
40:36Sie haben kein Alibi.
40:37Und alles spricht dafür, dass die Manuela Lautner Sie erpresst hat.
40:41Alles, was Ihnen wichtig war,
40:42alles, wofür Sie gelebt haben,
40:43alles, was Sie mit dem Mord retten wollten,
40:46ist zerstört.
40:48Wollen Sie nicht reinen Tisch machen?
41:00Manuela hat durch einen dummen Zufall herausbekommen,
41:05dass ich meine Doktorarbeit nicht ganz selbstständig verfasst habe.
41:11Sie hat mich erpresst.
41:14Nicht mit Geld.
41:18Sie wollte, dass ich ihr bei ihrer
41:21universitären Karriere behilflich bin.
41:25Mein ganzes Leben lang hätte sie mich in der Hand gehabt.
41:31Das wollte ich nicht.
41:34Das konnte ich nie.
41:39Mein Leben wäre die Hölle gewesen.
41:44Frau Sorbeck, Sie sind vorläufig festgenommen,
41:46wegen des dringenden Tatverdachts
41:47Manuela Lautner ermordet zu haben.
41:49Michi.
41:50Frau Professor,
41:51wenn Sie bitte mit der Kollegin Mitz gehen möchten.
42:02Ich gehe da nach, gell?
42:03Für dich.
42:06Schau,
42:08Das sieht man mal wieder,
42:09was Ehrgeiz anrichten kann.
42:13Das kann Ihnen, Herr Kollege,
42:15bei allem Respekt ganz bestimmt nicht passieren.
42:17Und das ist Herr Gotts.
42:19Mhm.