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  • vor 7 Minuten
Frau Stockl will sich ein neues Bett kaufen und kann sich natürlich nur schwer entscheiden. Kollege Michi Mohr bietet ihr nicht ganz uneigennützig seine Hilfe an und besorgt den Schlüssel für die Möbelgroßhandlung. Zu schade, dass dann merkwürdige Geräusche und das Losheulen der Alarmanlage Michis Bettgeflüster vorzeitig beendet.
Aber der Schreck hat für Michi Mohr und Frau Stockl noch Folgen, denn am nächsten Morgen liegt der Wachmann erschlagen vor dem Möbelhaus. Auch die Schaufensterscheibe wurde zertrümmert, und das Geld aus dem Safe ist ver-schwunden. Hauptverdächtiger ist der Glaser Ludwig Ramböck, der mit einer Steinschleuder in Rosenheim Fensterscheiben zerschießt, um so sein Geschäft anzukurbeln. Sogar Korbinians eigene Fenster fallen dieser ungewöhnlichen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zum Opfer. Aber nicht nur das, sondern auch sein Problem mit dem Handy-Vertreter Marek halten Korbinian in Atem, denn im Handy-Vertrag stand einiges im Kleingedruckten, dass Korbinian doch besser gelesen hätte.
Die Cops vermuten, dass Glaser Ramböck vom Wachmann erwischt wurde und es zu einem Handgemenge mit tödlichem Ausgang kam. Doch die Beute bleibt unauffindbar. Die Frage, wer von dem Geld im Safe gewusst haben könnte, führt die Cops zu dem Geschäftsführer der Möbelhandlung, Ingo Krenz, und zu seinem Buchhalter Robert Haslinger. Doch die Alibis der beiden scheinen glaubhaft. Als die Cops erfahren, dass Frau Stockl und Michi Mohr in der Tatnacht ebenfalls in der Möbelhandlung waren, steht ihnen Ärger ins Haus. (Text: ZDF)

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Transkript
00:16UNTERTITELUNG
00:36Das ist auf der Seite, das dürfte nicht gerade sein.
00:38Letzte Woche beim Angermeyer, vorletzte Woche beim Grabelsberger.
00:42Da ist in Sabian gar nichts mehr heilig.
00:44An Ihrer Stelle würde ich bei Interpol anrufen.
00:46Das habe ich nicht nötig, den frage ich mir selber.
00:48Und wenn ich es bis zum Ende der Welt verfolgen muss.
00:50Aber bevor Sie das Land verlassen,
00:51lassen Sie bitte meine Fenster reparieren.
00:54Selbstverständlich.
00:56Oh mein Gott.
00:57Mei.
00:58Und ich habe die Fenster erst gestern noch geputzt.
01:01Das hätte nicht passieren können.
01:02Wo warst du denn?
01:04Ich habe den ganzen Tag eine Stadtratssitzung gehabt.
01:07Ja, super.
01:09Super.
01:11Du hast gesagt, das ist zeitmäßig kein Problem.
01:14Das haben wir jetzt davon.
01:15Jetzt flipp bitte nicht völlig aus.
01:17Du hast recht.
01:19Das ist nicht wert.
01:21Dafür geht die Welt auch nicht unter.
01:23Jetzt mache ich Weißbier.
01:25Weißbier ist aus.
01:26Jetzt geht es unter.
01:30So was passt unter Kühltaschen?
01:33Eine Überraschung.
01:34Aha.
01:36Das wird es wahrscheinlich werden.
01:37Fichte Natur mit einer Biomatratze.
01:40Was meinst du?
01:41Ja, ich meine, für zwei könnte es ruhig ein bisschen breiter sein.
01:45Tuh.
01:45Also, michi.
01:47Wollen Sie nicht, dass du ein bisschen übertreibst?
01:50Ich meine, wir müssen halt das Ganze mal ausprobieren, ob das gut ist für den Rücken oder so.
01:55Absolut.
01:57Und deswegen werden wir das jetzt sorgfältig prüfen.
01:59Und das ist der Schlüssel zum Bettenparadies.
02:04So ein Wasserbett, das ist es eigentlich.
02:09Diese Schwingungen.
02:18Und die Kaschmedecke, die nehmen wir auch.
02:26So wie so.
02:30Was war denn das?
02:35Da ist jemand.
02:36Hast du das gehört?
02:37Nein.
02:38Da sind nur wir zwei.
02:40Da.
02:40Da.
02:40Schon wieder.
02:41Bitte.
02:41Schau nach, michi.
02:42Ich freh dich an.
02:44Ach, nee.
02:53Wenn uns jetzt hier jemand sieht...
02:55Keine Sorge!
02:56Das ist ja sowas schon peinlich!
02:58Ich habe an alles gedacht, es gibt eine geheime Flucht.
03:00Ja!
03:01Komm!
03:01Ja, bitte!
03:07Wenn ich diesen Fluchtweg da überlebe,
03:10kriegst du einen Stolmer mit aus dem Katalog!
03:12Jetzt reg dich nicht so auf!
03:14Ich koch dann bald.
03:15Und die ist alles wieder gut!
03:16Ich bin am Ende!
03:17Mir hilft kein Tee mehr!
03:18Du kriegst einen Schnaps!
03:19Grüß Gott!
03:20Grüß Gott!
03:21Aber einen Doppidoppigen!
03:23Ja, was war jetzt?
03:24Was?
03:52Von meinem Hof ist der nicht!
03:56Ach, die Kopien, das ist doch gar keine Lösung mit den Folien!
03:59Wieso lassen die es nicht gleich gescheit machen?
04:00Weil die erste Angebote von verschiedenen Glasereien einholen muss,
04:02welche die günstigste ist.
04:03Wir haben kein Geldscheißer!
04:04Ja, war zufällig bei der Post die Reklame von einer Glaserei.
04:09Übrigens, Abendessen fällt heute leider aus.
04:11Was?
04:11Ja, weil ich nochmal eine Stadtratssitzung habe.
04:14Jetzt nervt aber dein Stadtratssitzung!
04:15Was ist denn da schon wieder so wichtig?
04:18Es muss schleunigst ein Verbot von neuen Mobilfunkantennen durchgesetzt werden,
04:21damit die Strahlenbelastung nicht weiter zunimmt.
04:23Meinst du echt?
04:24Na, freilich!
04:26Wird das nicht überbewertet mit der Strahlenbelastung?
04:28Nein, wird's nicht!
04:30Außerdem verschandeln's die ganze Landschaft.
04:32Gerade jetzt sind Vertreter von einem neuen Netzanbieter
04:34bei uns auf der Suche nach geeigneten Standorten für ihre Antennen.
04:38Stellt euch vor, die ködern die Leute mit einer Riesenprämie,
04:40teilweise 1000 Euro.
04:41Das Handy werfen sie ja sowieso noch.
04:43Ach so?
04:44Ja, ich mein, das ist doch prinzipiell da nichts dagegen zu sagen, oder?
04:47Rein prinzipiell bin ich aber gegen diese Antennen und du auch.
04:51Mhm.
04:52Der Handy klingelt, wo ist denn die geht?
04:54Ich hoffe, ich habe keine Lust zum Telefonieren.
04:56Fertig!
04:58Fertig!
05:03Ufer?
05:06Ach, schon wieder.
05:08Ja, ich bin gleich, Tom.
05:09Servus!
05:21Waffelstattur!
05:22Hi, haben Sie mich jetzt erschreckt.
05:24Was machen Sie eigentlich da?
05:26Sie werden schon längst am Tatort erwartet.
05:27Ich bin ja gleich wieder weg.
05:29Ja, da wäre ich Ihnen sehr dankbar.
05:30Was ist denn mit Ihnen?
05:31Ist Ihnen nicht gut?
05:33So kann man das auch ausdrücken.
05:34Ich bin halt exorbitant schlecht drauf.
05:36Ja, haben Sie vielleicht schlecht geschlafen?
05:38Sie, eine neue Matratze wirkt da oft wahre Wunder.
05:42Könnte man vielleicht über was anderes reden?
05:44Gern.
05:45Da wird jemand vorbeischauen oder anrufen.
05:48Der hinterlässt seine Nummer und die rufen dann sofort zurück, gell?
05:51Hat dieser jemand vielleicht auch einen Namen?
05:53Bestimmt.
05:54Aber den weiß ich leider nicht.
05:55Ja, aber woher soll ich dann wissen, dass derjenige das ist, den Sie meinen?
05:59Das geht um einen Pachtvertrag.
06:00Und um ein Handy.
06:01Was hat denn ein Pachtvertrag mit einem Handy zum Tor?
06:04Das ist ja völlig wurscht.
06:05Der weiß nicht, was gemeint ist.
06:06Also bitte, sind Sie nett, ja?
06:09Was riecht eigentlich da so komisch?
06:12Das ist ein Duftöl.
06:15Das hat meine Seele jetzt bitter nötig.
06:17Das glaube ich.
06:18Ich meine, ich verstehe.
06:19Wenn Sie mich jetzt bitte alleine lassen würden, damit ich mich sortieren kann und Sie sich um den Fall kümmern
06:24könnten.
06:24Jawohl, Frau Stockl.
06:27Herr Schatz, Herr Sattori, was ist denn?
06:29Ich bin ja gleich unten.
06:31Ja, ich komme.
06:31Ich bin schon auf der Weg.
06:32Servus.
06:40Was bist du denn durch hier vorne?
06:42Das ist so ein Wachtlei.
06:45Sack.
06:52Morgen, Morgen.
06:54Morgen, Frau Dr. Kern.
06:55Na, was sagt die Expertin?
06:58Lang ist er noch nicht tot.
06:59Was heißt lang?
07:00Sieben, acht Stunden vielleicht.
07:02Da seid ihr.
07:03Kabinien, schau mal her.
07:05Das habe ich gefunden.
07:05Das war bei den kaputten Scheiden.
07:07Das war wahrscheinlich die Munition.
07:09Welche Munition?
07:10Der Mann hat keine Schussverletzungen.
07:11Ja, ja.
07:12Die sind haufenweise bei mir im Hof rumgelegen.
07:15Das ist wahrscheinlich mit einer Steinschreiter geschossen worden.
07:18Bitte?
07:19Geschossen worden.
07:20Hm.
07:20Nochmal ganz deutlich.
07:21Zum Mitschreiben.
07:22Der Mann ist erschlagen worden.
07:24Mit dieser Stablampe wahrscheinlich.
07:27Danke, Herr Doktor.
07:29Steht der Herr Hofer heute ein wenig neben sich?
07:32Naja, ich glaube, der denkt gerade über ein anderes Kapitalverbrechen nach.
07:35Und mehr gibt es dann nach der Obduktion.
07:38Hm?
07:39Hm.
07:41Ich rufe Sie an.
07:43Das ist nett von Dr. Tanke.
07:45Wiederschauen.
07:51Nehmt sie mit.
07:55So.
07:57Herr.
07:58Herr.
08:00Schaut ganz nach Einbruch aus.
08:02Wie Sie sich das so schnell merken?
08:04Na ja, das sieht am Blender mit Krückstack, oder?
08:13Möbelparadies.
08:13Irgendwo Grenz.
08:14Geschäftsführer.
08:14Sollte mal anrufen.
08:16Machen Sie das?
08:18Laserei Ramburg.
08:19Da könnt ihr gleich mal wegen meinen Fenstern anrufen.
08:25Das mal von zu Hause aus.
08:28Ja, du, also Zeugen habe ich keine ausfindig machen können.
08:31Und hier drin gibt es eigentlich gar nichts Besonderes zum Erdenken.
08:35Und was ist das?
08:36Das?
08:37Das Bett.
08:39Das ist ja eine Möbelhandlung.
08:40Gut beobachtet, Michi.
08:42Das ist keine Bäckerei.
08:43Okay.
08:43Den Grenz habe ich nicht erreicht.
08:45Aber ich habe mir auf die Mailbox gesprochen, dass er uns anrufen soll.
08:47Mhm.
08:48Herr Kollege, Ihre Theorie?
08:50Nein.
08:50Ein Angestellter vom Haus hat eine Geliebte und hat nicht gewusst, wo er hingehen soll.
08:54Herr Sattori, das ist eine großartige Theorie.
08:57Da schließe ich mich voll und ganz an.
08:58Danke.
08:59Michi, sagt der Spurensicherung, Sie sollen sich das ja anschauen, ja?
09:03Glaubst du jetzt wirklich, dass das was bringt?
09:05Das werden wir dann schon sehen.
09:07Ja.
09:19Das gibt es doch nicht.
09:22Hey, weg, weg!
09:26Sehen Sie doch nicht, dass die Apfel holen?
09:27Die sind doch bloß Sie da!
09:29Ist doch bloß Sie da!
09:30Das spielt keine Rolle!
09:31Ein rotes Signal ist ein rotes Signal!
09:34Das muss man nicht alles so eng sehen, Spezi.
09:36Und getrunken haben Sie auch noch.
09:38Kümmer du dich doch um deine eigenen Sachen!
09:40Sei so gut!
09:40Los, absteigen!
09:42Ah, nix du eh!
09:43Ihre Personalien bitte!
09:45Was möchtest du?
09:45Meine Personalien?
09:46Bist du von der Polizei oder was?
09:48Allerdings bin ich von der Polizei.
09:50Balthasar, mein Name.
09:52Polizeidirektor Balthasar.
09:54Was bist du?
09:55Ha?
09:57Polizeidirektor?
09:57Du, Mandl, willst du Polizeidirektor sein?
09:59Ja, wir legen Sie den Marsch!
10:00Sie kommen jetzt mit aufs Revier!
10:02Ich zieh Sie aus dem Verkehr!
10:14Was sagen wir mal, das stinkt ja!
10:17Also, Frau Strockli, ich finde das Zeug so richtig furchtbar.
10:20Was ist das überhaupt genau?
10:22Das ist eine Orangenblütenduftessenz, Marke Harmonie.
10:25Das stinkt nicht, sondern entspannt.
10:27Sollten Sie vielleicht auch mal ausprobieren.
10:28Danke.
10:29Für meine Harmonie brauche ich gar Essenz.
10:31Ich bin entspannt genug.
10:33Hat jemand nach mir gefragt?
10:34Jetzt nerven Sie halt nicht.
10:36Es war gerade so eine herrliche Ruhe hier.
10:38Das Telefon ist ja ausgekämt.
10:40Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich mich in Ruhe sortieren muss.
10:43Ja, und jetzt hat sie aussortiert.
10:46Wir wissen ja nicht, was Schluss ist.
10:47Und im Übrigen muss das hier riechen wie auf eine Orangenplantage.
11:15Ich muss den Herrn sprechen, mit dem ich den Vertrag gemacht habe.
11:17neben der Mobilfunkantenne.
11:20Ich weiß nicht, wie der heißt.
11:22Ich suche halt den Vertrag, wo der Name draufsteht.
11:25Ich werde doch nicht so viele Männer da rumlaufen haben.
11:28Die Verkläge machen.
11:29Ähm, ich rufe später.
11:30Dann machen wir den Vertrag nicht noch mit ein.
11:33Ui.
11:34Was sind das?
11:35Haben Sie ein neues Handy?
11:36Richtig.
11:37Sauber.
11:37Wo haben Sie nichts her?
11:39Ein Sonderangebot.
11:40Gut.
11:41Herein.
11:44Guten Tag.
11:45Ingo Krenz ist mein Name.
11:46Ich bin der Geschäftsführer vom Möbelparadies.
11:49Herr Thor ist mein Kollege Hofer.
11:51Äh, Sie entschuldigen mich kurz.
11:52Wo wollen Sie denn hin?
11:53Ich muss was machen.
11:54Gut.
11:54Nehmen Sie bitte Platz.
11:55Ja, danke.
11:57So, Herr Krenz.
11:58Wir haben ein paar Mal versucht, Sie zu erreichen.
11:59Ja, ich weiß, tut mir auch sehr leid, aber ich war im Romantikhotel und hatte die gesamte Kommunikation abgeschaltet.
12:05Ich wollte einfach mal ein wenig ausspannen.
12:08Ich bin auch erst seit heute Vormittag wieder zurück.
12:11Schreckliche Sache.
12:12Wissen Sie schon, ob es gestohlen wurde?
12:14Ja.
12:1550.000 Euro sind weg.
12:17Die waren in einem Schrank in meinem Büro und der ist aufgebrochen worden.
12:20Bewahren Sie immer so viel Geld in so einem Blechschrank auf?
12:23Nein.
12:25Selbstverständlich nicht.
12:27Normalerweise kommen alle Einnahmen zur Bank,
12:28aber vorgestern ist es ein wenig später geworden und da bin ich nicht mehr dazu gekommen.
12:33Leider.
12:34Wer wusste alles von dem Geld?
12:35Also ich, natürlich.
12:37Und dann mein Buchhalter.
12:39Der hat ganz sicher davon gewusst.
12:40Wie heißt denn dieser Buchhalter?
12:42Hasslinger.
12:44Robert Hasslinger.
12:45Ja, genau.
12:47Marek heißt der Mann.
12:49Und wann ist der wieder zu erreichen?
12:53Du später wieder an.
12:56Was machen Sie denn hier?
12:57Ich denke, es stinkt so.
12:59Jetzt haben Sie die Duftklampe ja nicht an.
13:02Ui.
13:04Ein Jägerschnitzel.
13:05Das ist nett, wie du an mich denkst.
13:06Nein, nein.
13:07Das ist für uns ein Untersuchungshäftling.
13:09Was für ein Untersuchungshäftling?
13:10Ein betrunkener Verkehrsschinder.
13:12Hast du den verhaftet?
13:13Nein, der Herr Rektor Baltersau.
13:14Das ist ja her.
13:15Und das Ausgleich dafür kriegt ihr jetzt nicht je geschnitzelt auf Kosten die Steuerzahler.
13:19Ja, genau.
13:21Falls Sie noch Fragen haben sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
13:24Danke, Herr Kranz.
13:25Wiederschauen.
13:26Gerne.
13:26Wiedersehen.
13:32In der Möbelhandlung fehlen 50.000 Euro.
13:34Wahrscheinlich hat der Wachmann den Einbrecher überrascht, als er ihn stellen wollte.
13:37Und dann hat der Einbrecher den Wachmann erschlagen.
13:40Haben wir die Angehörigen schon benachrichtigt?
13:42Denn man hatte keine Witwe.
13:44Und wer hat das Fenster von dem Möbelhaus eingeschmissen?
13:48Da bin ich hellseher.
13:50Apropos, sind meine Fenster schon repariert?
13:52Ich bin nicht sauberer.
13:55Unser Untersuchungshäftling ist übrigens Glaser.
13:58Das trifft sich doch.
13:59Ich glaube, ich werde mich persönlich um den Mann kümmern.
14:02Und das Jägerschnitzel natürlich auch.
14:06Gut.
14:07So ganz plötzlich hätte es mit meiner Einglassung jetzt auch nicht sein müssen.
14:11Ich hätte nämlich nur ein Mittagessen kriegen sollen.
14:13Tja, das ist jetzt dumm gelaufen.
14:15Ich habe nämlich, Entschuldigung, einen Sauhunger.
14:20Ach, Sie kriegen dann eine Wurstbrot von mir.
14:22Ich habe aber Jägerschnitzel bestellt.
14:24Jägerschnitzel ist leider aus.
14:26Schade.
14:27Was sollen das kosten?
14:29Was die Arbeitskosten betrifft, nehme ich 40 die Stunde.
14:32Wie viel?
14:33Das ist ein ganz normaler Stundensatz.
14:35Aha.
14:37Also Herr Ramberg, diese Delikte, die Sie da am Hals haben,
14:40sind gelinde gesagt ein bisschen heikel.
14:43Also das kann man so sehen oder auch anders.
14:46Also bei einem Auftrag dieser Größenordnung
14:49kann ich mir durchaus einen Spezialpreis vorstellen.
14:51Ich bin mir sicher, dass wir uns einigen werden.
14:53Das hört sich doch viel besser an.
14:55Ich mache Ihnen gleich mal Einer Wurstbrot.
14:58Oh.
15:05Also Zufälle gibt's, die gibt's gar nicht.
15:07Was denn?
15:09Genauso am Stein sind die Scheiben von meinem Hof
15:12und von der Möbelhandlung zerstört worden.
15:14Und zufälligerweise fliegen zur Zeit überall
15:17diese Reklamizettel von Ihrer Glaserei umeinander.
15:20Bei mir war das sogar ein Prüfkasten.
15:22Das sind aber merkwürdige Zufälle.
15:24Also die Steine, die habe ich neulich beim Spazierengehen gefunden.
15:28Die haben mir gut gefallen.
15:30Beim Spazierengehen?
15:31Und jetzt tragen Sie die Steine spazieren.
15:34Hm.
15:35Sie haben Hobbys.
15:38Das ist ja hier.
15:40Das gehört zum Handwerkzeug eines Frauermeisters.
15:44Selten blöd, das im Werkzeug draußen und spazieren zu tragen.
15:59Ja, das ist der Herr Haslinger.
16:01Der Herr ist von der Polizei.
16:02Herr Haslinger, das ist gut.
16:05Sagen Sie, Herr Haslinger, Sie haben doch gewusst,
16:07dass in der Mord noch besonders viel Geld in diesem Schrank war.
16:09Ja, da gibt's noch mehrere, die davon wussten.
16:13Wer denn noch?
16:14Da war zum Beispiel am Nachmittag ein Glaser da
16:17und brachte Reklamezettel vorbei, genau in dem Moment,
16:20als ich Geld in den Schrank räumte.
16:22Ja, das stimmt. Das ist richtig.
16:25Gut, danke.
16:26Ja, gerne.
16:26Fertigung.
16:36Ja, Herr Ramböck.
16:39Also gut, ich geb's zu.
16:42Meine Geschäfte sind sauschlecht gelaufen.
16:45Und da bin ich losgezogen und hab mehrere Scheiben zerschossen
16:49und Reklamezettel von meiner Glaserei in die Briefkästen geworfen.
16:54Ich muss sagen, das hat meine Auftragslage ganz erheblich verbessert.
16:56Kreative Unternehmer braucht das Land.
16:59Der Ministerpräsident sagt immer,
17:00dass verkrustete Strukturen radikal aufgebrochen werden müssen.
17:04Und in der Möbelhandlung sind Ihnen Ihre Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
17:07dann ein bisschen aus dem Ruder gelaufen, ja?
17:10Nachdem die Scheibe kaputt war, haben Sie sich gedacht,
17:13da ist vielleicht noch mehr zu holen.
17:14Dann sind Sie rauf ins Büro und haben mit dem hier den Schrank aufgebrochen
17:17und das Geld rausgeholt.
17:18Der Wachmann hat Sie überrascht, Sie sind abgehauen, er verfolgt Sie.
17:21Dann haben Sie ihm mit seiner Stablampe eins über die Rübe gegeben.
17:24Bumm!
17:26An solches Reformkonzept hat unser Ministerpräsident sicherlich nicht gedacht.
17:31Hm, das kann man bei dem nie so genau wissen.
17:33Sie verkennen offensichtlich den Ernst Ihrer Lage.
17:36Sie stehen unter Mordverdacht.
17:38Ich war das nicht.
17:39Ich bin, nachdem ich die Scheibe zerschossen hab, sofort abgekaut,
17:42weil die Alarmanlage losgegangen ist.
17:44Aber da war noch jemand.
17:45Ich hab gesehen, wie der Wachmann aus dem Gebäude gelaufen ist
17:48und einen Mann verfolgt hat.
17:50Ja, der große Unbekannte.
17:52Wenn Sie in der Zelle ein bisschen nachdenken,
17:53dann wird es Ihnen sicherlich wieder einfallen.
17:55Abführen.
17:56Jawohl.
17:58Aber wenn Sie dann bitte...
17:59Lachen Sie mich bloß nicht an!
18:00Das vertrage ich überhaupt nicht!
18:05Jetzt hab ich doch gleich gewusst, dass dieses Subjekt nicht koscher ist.
18:09Schönen Tag noch, die Herren.
18:15Na ja, wer Mörder ist, ist doch keiner, oder?
18:17So sicher wär ich mir denn nicht.
18:20Hier.
18:21Der Ramböck war vor zwei Jahren in eine Wirtshausschlägerei verwickelt,
18:24aber er hat einen Gast schwer verletzt.
18:27Na, aber dass er eine Wirtshausschlägerei ausartet, ist nichts Ungewöhnliches.
18:30Ach so.
18:31Entscheidend ist sowieso, er hat Geld gebraucht
18:33und er hat gewusst, wo das Geld ist.
18:36Unsere Kommissare glauben, dass der Fall schon gelöst ist
18:39und dass wir den Täter im Sack haben.
18:41Aber da sind Sie auf dem Holzweg.
18:42Da war noch jemand in der Möbelhandlung.
18:45Erinnere dich doch nur an die Stimmen, die wir gehört haben.
18:47Erinnere mich bloß nicht daran.
18:49Meine Nerven, die liegen jetzt noch blank.
18:52Der Glaser sagt auch, dass er wen gesehen hat.
18:54Und Sie glauben es ihm nicht.
18:55Sag mal, was stinkt denn hier eigentlich so?
18:58Jetzt fang du nicht auch noch damit an.
18:59Das stinkt nicht, das riecht.
19:00Das ist mein neues Duftöl.
19:02Marke Harmonie aus Orangenblütenessenz.
19:04Für was ist das gut?
19:06Mein Michi, nach so einer Aufregung,
19:07da muss man sich erst mal wieder neu sortieren.
19:09Und diese Orangenblüten, die wirken völlig positiv
19:12auf das ganze vegetative Nervensystem.
19:14Ach so.
19:16Ja, du, ich sage jetzt an unseren Chefitäten Bescheid,
19:18dass die Sachlage wesentlich komplizierter ist.
19:20Nein, das machst du nicht.
19:22Wieso?
19:23Ist da peinlich, wenn Sie erfahren,
19:25dass wir gemeinsam beim Bettentesten waren.
19:27Aber du brauchst keine Angst haben.
19:28Ich sag dir schon so, dass es ganz unverfänglich klingt.
19:30Das ist die Chance für dich.
19:32Ach so.
19:34Du meinst, ich soll den Fall alleine lösen?
19:37Das ist der Grundstein zu einer glänzenden Karriere, Michel.
19:40Ach, Schmarrn.
19:41Aber, weißt du was?
19:43Ich glaube, wir zwei sind ein unschlagbares Team.
19:47Und ich glaube, ich weiß auch schon, zu wem eine von den Stimmen gehört.
19:51Ja, Herr Maurek, es tut mir leid, aber wir müssen den Vertrag wieder rückgängig machen.
19:55Wie stellen Sie sich das vor?
19:56Ja, ich weiß, es ist blöd, aber es geht nicht anders.
19:58Schauen Sie, da habe ich auch schon mal das Werbegeschenk.
20:01Gutschein.
20:02Ja, aber sagen Sie mal, warum wollen Sie denn jetzt auf einmal nicht mehr?
20:04Das ist ein gelungtes Handy.
20:06Immer wenn ich eine Nummer speichern will, dann lande ich beim Spielen oder mache ein Foto.
20:09Das ist die absolute Zukunftstechnologie, Herr Hofer. Eigentlich idiotensicher.
20:15Ich habe mir das überlegt. Auf unseren Hügel passt keine Antenne.
20:20Und meiner Schwester ist das auch nicht recht.
20:22So einfach geht das nicht, Herr Hofer. Vertrag ist Vertrag.
20:26Ja, aber mit 14-tägiger Rücktrittsfrist.
20:28Genau. Ja, und die ist gestern abgelaufen.
20:31Da kommen Sie nicht mehr raus, Herr Hofer.
20:35Das ist ein Spitzengerät.
20:36Wo kommen Sie nicht mehr raus?
20:38Nix, das ist ein alter Freund von mir.
20:40Der hat gemeint, so eine Freundschaft dauert ewig.
20:42Da kommt man nicht mehr raus.
20:43Wir sehen uns.
20:45Ja, ja.
20:47Und gibt es was Neues?
20:49Frau Dr. Kern hat unter den Fingernägeln des toten Faserspuren gefunden.
20:52Vielleicht helfen die uns ja weiter.
20:54Aha.
20:55Na also, ein bisschen was ist doch besser wie gar nichts.
20:57Ach ja, und dann eine Zeugin angerufen, die in der Mordnacht angeblich was beobachtet hat.
21:00Dann ist das doch schon mehr wie ein bisschen was.
21:02Geht mal.
21:02Nein, fahren wir.
21:06Da sind sie rausgestiegen, während drinnen schon der Alarm gegangen ist.
21:11Wäre jetzt interessant, wo es dahin geht, Herr Kollege.
21:13Dann schauen Sie halt nach, Herr Hofer.
21:15Dich?
21:15Ja, ich etwa.
21:16Soll ich gehen?
21:18Danke.
21:18Das geht nicht.
21:20Meinen Anzug kann ich hinterher wegschmeißen.
21:21Ist doch normal, dass Arbeitskleidung schmutzig wird.
21:23Dann steigen Sie halt runter.
21:24Ich würde da runtersteigen, aber ich glaube, das ist einfach zu eng für mich.
21:27Das ist aber Schluss da unten.
21:33Was hat er denn gegen meinen Leopold, ihr Kollege?
21:36Das ist doch ein ganzer...
21:38Ja, ich weiß es auch nicht.
21:39Vielleicht hat er eine Dackleile gegeben.
21:41Sagen Sie mal, können Sie die zwei Personen beschreiben?
21:44Ja.
21:44Der Mann war so mittelgroß und die Frau war ein bisschen kleiner, glaube ich.
21:50Und...
21:50Aber...
21:51Ich glaube, eine sehr hübsche Person, geil, Leo.
21:55Ja.
21:56Entschuldigung.
21:57Herr Kollege.
21:59Da habe ich mir gleich gedacht, dass das in die Möbelhandlung führt.
22:03Bleiben Sie da nicht stecken, geh.
22:04Servus.
22:06Konzentrier dich ganz genau auf seine Stimme.
22:09Ob er es war, den du gehört hast.
22:11Ah, Sie interessieren sich für unser Prachtstück.
22:14Wie schön.
22:15Absolut.
22:16Und wir ziehen auch einen Kauf in Betracht.
22:18Eine sehr gute Wahl.
22:19Ich kann Ihnen dieses Modell auch wirklich nur wärmstens empfehlen.
22:23Robuste Verarbeitung, schwingungsarme Doppelkammeraufteilung und Heizung mit Thermostat.
22:27Super.
22:28Ganz schlecht für die Nieren.
22:30Wer sagt denn sowas?
22:31Das habe ich gelesen in einem Internetforum.
22:33Wasserbetten sind quasi Gift für die Nieren.
22:36Ja.
22:37Ich sehe das ein bisschen anders, aber der Kunde ist ja bekanntlich König.
22:42Natürlich führen wir auch eine große Auswahl an konventionellen Betten.
22:45Wenn Sie mir folgen mögen.
22:47Michi, schau mal, das Elefanterl, ist das nicht süß?
22:50Ja, schon.
22:51Magst du das haben?
22:52Oh ja.
22:53Ähm, das Elefanterl ist nicht verkäuflich.
22:57Mei, und wie knudelig der ist.
22:59Ach so, wird das einen guten Preis dafür zahlen?
23:02Mag sein, aber wie ich bereits sagte, der ist unverkäuflich.
23:06Siege.
23:07Wenn Sie so unfreundlich sind, dann kaufen wir ein Bett woanders.
23:10Das steht Ihnen selbstverständlich frei.
23:12Guten Tag.
23:14Und?
23:14War es?
23:15Herr Krenz, Telefon?
23:17Na da an!
23:18Nein, das weiß ich nicht.
23:21Das war doch alles so aufregend und so prickelnd, der Champagner und die Schwingungen vom Wasserbett.
23:28Haben die die Haare von dem Mann vielleicht so ausgesehen, Frau Brunner?
23:33Ja.
23:33Geil sei für mich gut.
23:35Ich möchte das Dreck noch steigen Sie, das sag ich.
23:36Will ich reinpannen?
23:38Also so.
23:40Ja, oder?
23:44Vielleicht doch so.
23:47Ja?
23:48Frau Brunner, wie jetzt?
23:50Ja, ist ja gut, ist ja gut.
23:52Gleich sind wir fertig, Leopold, und dann gibt es ein feines Fresschen.
23:56Frau Brunner, können wir uns noch einen kleinen Moment konzentrieren?
23:59Wir haben es gleich.
24:01Seid ihr nicht so ungeduldig?
24:02Es gibt halt verschiedene Wahrheiten, die sich manchmal auch widersprechen können.
24:07Mei, haben Sie das jetzt schön gesagt, Herr Kommissar.
24:10Genau so ist es.
24:12Frau Brunner, soll der Herr Kollege weitermachen?
24:15Ja.
24:16Hallo, ich wollte nur sagen, wir sind jetzt gerade wieder aus der Mittagspause zurück.
24:19Ist gut.
24:20Machen wir doch mal mit der Frau weiter, Frau Brunner.
24:23Das ist ganz einfach.
24:24Weil die Frau hat ausgeschaut wie die da, und der Mann war auch dabei.
24:28Nein.
24:29Die waren's.
24:30Frau Brunner, wir sprechen jetzt aber schon über das Pärchen, das Sie in der Mordnacht beobachtet haben, oder?
24:34Ja, freilich.
24:37Sie sind doch wieder draußen.
24:39Kaffee ist halt, Selbstbedienung, weil ich bin nämlich im Stress.
24:42Nicht nur, dass Sie mich weiterhin mit Ihrer Duftnahme bequälen.
24:46Ihr habt es uns auch noch verheimlicht, dass ihr in der Mordnacht am Tatort wart.
24:50Das haben wir eben erfahren müssen.
24:52Auf Wiedersehen.
24:54Wiederschauen.
24:57Das ist ein Dicker.
24:59Das sind Zeugen des Geschehenwarts und das ihr uns nicht gesagt habt.
25:03Schau, wir haben ja nicht viel mitgekriegt.
25:06Und wir haben gedacht, dass wir unsere Beobachtungen zuerst überprüfen, bevor wir euch zwei quasi
25:11damit so belästigen.
25:12Na, das ist ja sehr rücksichtsvoll.
25:14Na, so durch ist, ich kenne mich doch.
25:15Ja, eben.
25:17Habt ihr wenigstens was gesehen oder gehört?
25:19Ja, allerdings.
25:21Folgendes.
25:22Da waren Stimmen in dem Büro.
25:24Und zwar bevor die zerbrochene Fensterscheibe die Alarmanlage ausgelöst hat.
25:28Aber eine Identifizierung der Stimmen ist im Moment noch nicht völlig restlos zweifelsfrei möglich.
25:33Das war furchtbar.
25:35Das war so furchtbar.
25:36Ihr könnt euch das gar nicht vorstellen.
25:37Meine Nerven, die liegen jetzt noch blank.
25:39Und wenn ich dieses Duftöl nicht hätte, dann...
25:41Frau Stockl, hier passiert in sich ja nichts.
25:43Ja, hier nicht.
25:44Das heißt, dass der Wachmann den Einbrecher im Büro überrascht hat.
25:49Und der Glaser der Ramböck, der hat ja ausgesagt, dass er eine dritte Person vor dem Wachmann flüchten hat.
25:53Es gibt nur drei Leute, die von dem Geld in dem Schrank wussten.
25:56Ingo Krenz, sein Buchhalter dieser Haarslinger, und der Glaser der Ramböck.
26:00Ja, aber der fällt ja dann als Einbrecher aus.
26:03Da wäre ich mir nicht so sicher.
26:04Was ist eigentlich mit diesen Faserspuren unter den Fingernägeln des Toten?
26:07Das Labor arbeitet noch dran.
26:08Jetzt sollten wir erstmal die Alibis und die finanzielle Situation vom Krenz und seinem Buchhalter überprüfen.
26:13Das Alibi vom Krenz übernehme ich.
26:15Eins noch mal.
26:16Ja?
26:17Ja.
26:17Dass du die nächsten zwei Wochen fürs Brotzeitholen zuständig bist, ist klar, oder?
26:22Wenn damit die Sau einfach am Tisch ist.
26:23Kommt, erfahren wir, wie die Brotzeit ausfällt.
26:29Ja, der Herr Bankdirektor, grüß dich.
26:32Der wollte eh...
26:33Grüß die Korbinian.
26:34Du, ich wollte dich zu meinem Grillfest einladen.
26:36Hast du Lust?
26:37So, so.
26:38Also nur, wenn du das Besseres vorher hast, natürlich.
26:39Dass dir das nicht langsam selber ein bisschen peinlich wird.
26:42Was denn?
26:43Dass die Sommerfeste und Grillabende, zu denen du mich einlässt, nie stattfinden.
26:46Okay, jetzt übertreibst du aber.
26:49Warst du nicht mehr das Grillfest bei mir, wo deine Schwester das schon gemacht hat?
26:52Wann war das?
26:52Das ist sechs Jahre her.
26:53Echt?
26:54Nein, mein Beruf kommt halt öfters was dazwischen.
26:56Du weißt doch, wie es ist.
26:57Aber diesmal schaut's total gut aus.
26:59Die halbe Sau ist schon abgestellten praktisch.
27:01Von wem seine Finanzen brauchst du diesmal eine Auskunft?
27:03Kommst du drauf, dass ich eine Auskunft brauche.
27:08Obwohl, wenn ich genau darüber nachdenke, fällt mir, glaube ich, schon was ein.
27:11Gehen wir?
27:13Gehen wir.
27:18Ah, der Radlfahrer.
27:19Servus.
27:20Gibt's was Neues?
27:20Ja, der Geschäftsführer von der Möbelhandlung scheint auch ein Faible für teure Autos zu haben.
27:26Aber der scheint sich's leisten zu können.
27:27Seine Finanzen sind schwer in Ordnung.
27:29Meine Finanzen sind auch in Ordnung, Herr Hofer.
27:30Servus.
27:31Aber der Haarschlinger, der hat Schulden.
27:33Woher wüsst du das?
27:33Es gibt ja für Leute, die von den Banken kein Geld mehr bekommen, spezielle Adressen.
27:37Da hab ich nicht mal umgehört.
27:39Jetzt weiß ich auch, wie Sie sich das Cabrio leisten können.
27:42Ich kann Ihnen ja mal die Adresse aufschreiben.
27:44Können Sie auch einen kaufen?
27:46Das ist nett.
27:51Herr Haarslinger.
27:54Marianne, das ist der Herr von der Kriminalpolizei, Herr...
27:57Herr Thuring.
27:58Alles gut.
27:58Alles gut.
28:00Darf ich?
28:01Oh, das ist aber aufmerksam.
28:04Dankeschön.
28:05Herr Haarslinger, wir haben uns erkundigt.
28:06Ihre finanzielle Situation ist nicht gerade rosig.
28:11Damit bin ich ja kein Einzelfall.
28:13Damit muss man eben klarkommen.
28:14Wir sind rechtschaffende Leute.
28:16Mein Mann ist doch kein Krimineller, nicht?
28:17Das hab ich auch nicht gesagt, Frau Haarslinger.
28:19Aber Ihr Mann wusste, wo das Geld ist.
28:23Wo waren Sie danach, dass in der Möbelhandlung eingebrochen wurde, Herr Haarslinger?
28:28Ja...
28:28Ich höre.
28:29Ja, in München war er.
28:30Und wo in München?
28:31Er hat noch eine zweite Arbeit in der Großmarkthalle.
28:34Wer ist die Firma?
28:36Äh, Euro...
28:37Eurofrucht, ja.
28:38Ja, genau.
28:39Das kannst du für alles nachprüfen.
28:41Ja, das werden wir tun, Frau Haarslinger.
28:42Das werden wir tun.
28:54Ja, hier, Kriminalpolizei. Mein Name ist Satori. Ich spreche mit der Firma Eurofrucht.
28:59Sagen Sie, arbeitet bei Ihnen ein gewisser Robert Haarslinger in der Buchhaltung?
29:03Ja, und wer weiß das?
29:05Gut, dann rufe ich später noch einen.
29:06Danke, wiederhören.
29:09Also, wenn sich in New York einer mit Ja, was ist am Telefon melden würde, dann würde er sofort rausfliegen.
29:15Wir sind gepflegter bayerischer Garant immer noch lieber als dieses scheinheilige Getue.
29:19Einen wunderschönen guten Tag, Firma bla bla bla.
29:21Mein Name ist Maximilian Huber. Was kann ich bitte für Sie tun?
29:24Bis ich dann mal zu Wort komme, dabei bin ich doch in Rente.
29:27Außerdem, was ich will, sag ich eh. Wohl, anderen weiß ich auch. Und wie der Mensch heißt, ist mir doch
29:31wurscht.
29:32Mhm.
29:34Ach ja, dass meine Fenster immer noch bloß mit Plastikfolie repariert sind, ist Ihnen wohl auch wurscht.
29:38Geht doch dabei.
29:41Wenn ich krank werde, Herr Hofer, dann sitzen Sie hier allein.
29:44Nur kein Stress. Ich mach das schon.
29:46Ja, die Frage ist bloß, wann?
29:48Früh genug.
29:51Wissen Sie was?
29:53Ich glaube, ich suche mir selber einen Glaser. Und die Rechnung, Herr Hofer, die schicke ich Ihnen.
29:58Herrschaft, sind Sie ungemütlich. Ich regle das schon selber. Ich lasse mich doch von Ihnen nicht ruinieren.
30:07Wohin geht's?
30:08Zu mir im Talerbesichtigung. Hast du was zu melden?
30:10Ja, also ich hab das Alibi von dem Geschäftsführer mich sorgfältig überprüft. Der Krenz war genau zu der Tatzeit mit
30:17einer gewissen Rusi im Romantik-Hotell.
30:19Sagt die Rusi.
30:20Muss doch nichts heißen.
30:21Wieso?
30:22Das wäre nicht die erste Frau, die für Ihren Liebhaber lügt.
30:24Oh, ist auch wieder weiter.
30:25Weitermachen.
30:25Jawohl.
30:26Das ist echt nett von Ihnen, dass Sie mir die Gelegenheit geben, den Schaden wieder gut zu machen.
30:30Kein Problem. Es gibt ja bestimmt aber auch Lustpunkte vor Gericht.
30:34Hä?
30:34Ja, ja.
30:35Du, Kabinian, mein Antrag auf Verbot von weiterer Mobilfunkantennen wird von der Presse schwer unterstützt, hm?
30:41Das ist ja schön. Also ich sag einmal, das ist doch eigentlich noch gar nicht wirklich erwiesen, dass das wirklich
30:47schädlich ist.
30:48Wirklich, wirklich, wirklich? Was redest du denn da? Hast du mir was zu beichten?
30:52Nein, mein bloß so. Wird sicher gehen.
30:56Wieso bist du eigentlich nicht im Büro?
30:57Das hat das Autore voll im Griff. Da draußen kann ich einfach besser nachdenken.
31:02Das heißt, Frischluft aktiviert die Gehirnzellen.
31:05Jetzt hören Sie mal zu. Ich werde bei Ihnen von Hinz zu Kunst verbunden.
31:08Niemand kann mir sagen, ob in Ihrer Firma dieser Robert Haslinger in der Buchhaltung arbeitet.
31:12Richten Sie bitte der Geschäftsleitung aus, als er mich zurückruft, ja? Und zwar schnell. Danke.
31:18Oh, Frau Doktor, hallo.
31:21Ich habe Neuigkeiten für Sie.
31:22Dann schieß es mal los, bitte.
31:26Die Faserspuren unter den Fingernägeln des Toten stammen von der Jacke, die der Glaser am Tartag getragen hat.
31:31Ach, schau her. Der Ramböck behauptet, dass er mit seiner Steinschleuder nur aus der Entfernung geschossen hat und abgehauen ist,
31:36als die Alarmanlage losging.
31:38Dass also zwischen den beiden überhaupt kein direkter Kontakt stattfand.
31:40Das kann so nicht gewesen sein. Die müssen miteinander gerauft haben.
31:43Schaut ganz so aus. Danke.
31:47Vielleicht können wir ja bei einem Abendessen die Lösung herausfinden.
31:52Gute Idee. Und danach einen Kaffee.
31:55Mhm.
31:56Und wo?
32:01Ihren bei Ihnen und meinen bei mir. Mhm.
32:15Vielleicht kamen Sie in der besagten Nacht ja zu einem Kampf zwischen Ihnen und diesem Wachmann.
32:19Dann haben Sie ein bisschen zu fest zugeschlagen, Herr Ramböck.
32:21Nein, das war nicht so. Herrschaftszeiten, das habe ich doch schon hundertmal gesagt.
32:26Wir haben unter den Fingernägeln des Toten Faserspuren von Ihrer Jacke gefunden.
32:29Das kann nicht sein.
32:29Das ist aber so.
32:31Irrtum ausgeschlossen.
32:32Irrtum ausgeschlossen.
32:33Halt, das kann doch sein. Ich habe den ja gekannt.
32:37Wir haben gelegentlich im Rosenbräu Schafkopf miteinander gespielt.
32:40Und das letzte Mal habe ich gemeint, dass ich vollspiele.
32:42Und da hat er mich bei der Joppen angelangt und hat mich umeinander geschüttelt.
32:46Da muss das mit den Spuren passiert sein.
32:48Ja, jetzt habe ich es verstanden, Herr Ramböck. Wir werden das nachprüfen.
32:51Herr Hofer, auf ein Wort.
32:53Haltermachen.
32:55Sie spinnen doch.
32:56Wenn das rauskommt, dass Sie einen Untersuchungshäftling bei sich auf dem Hof beschäftigen,
33:00dann gibt es Schwierigkeiten. Und am Ende für mich auch noch.
33:02Das muss ja nicht rauskommen.
33:04In der heutigen Zeit, wo ich das sparen muss, das ist geradezu meine staatsbürgerliche Pflicht.
33:09Ich meine, ich glaube eh nicht, dass er das war.
33:11Jetzt kostet er nur dem Steuerzahler Geld.
33:12Und so macht er es ihn nützlich und repariert den Schaden, den er angerichtet hat.
33:16Der Steuerzahler hat davon gar nichts, Herr Hofer.
33:18Der Einzige, der davon profitiert, sind Sie.
33:20Bin ich vielleicht kein Steuerzahler?
33:25Ja, Sartori.
33:27Mach's ruhig weiter.
33:29Also, gut, danke. Das Alibi von diesem Buchhalter, Haslinger, ist getürgt. Ich fahre mich hin.
33:36Fühle, ich passe.
33:44So, Herr Haslinger.
33:47Ich hab Sie schon erwartet.
33:49Bei der Firma Eurofrucht in München, wo Sie angeblich in Normatt die Buchführung gemacht haben, da kennt Sie niemand.
33:54Deswegen habe ich Sie ja erwartet.
33:56Waren Sie also?
33:58Ja, ich war in München, aber nicht bei dieser Firma.
34:01Ich habe für diese Firma noch nie gearbeitet.
34:03Es gibt da eine...
34:08Ach, eine Geliebte.
34:14Ist sie nicht hinreißend?
34:16Ja, und ziemlich ruinös, würde ich sagen.
34:20Jeder ruiniert sich auf seine Weise.
34:22Der eine mit teuren Autos, der andere mit Frauen.
34:26Den Autos meinen Sie wahrscheinlich Ihren Chef, oder?
34:28Den Herrn Krenz?
34:30An den habe ich eben gar nicht gedacht.
34:32Aber Sie haben recht.
34:34Er hat ein ziemliches Faible für schnelle und teure Autos.
34:38Den Weg ins Romantik-Hotel hat er gestern in einer halben Stunde geschafft.
34:41Eine halbe Stunde im Feierabendverkehr?
34:43Das glaube ich nicht.
34:44Hat er mir gesagt, voller Stolz.
34:48So ein Mist!
34:50Du, heute bist du aber schon sehr nervös.
34:53Magst du das nicht noch mal probieren mit deinen Orangen-Lampen-Duft-Öl?
34:58Bloß nicht!
34:59Wieso? Das hat dir das so gut getan.
35:00Das hat schreckliche Nebenwirkungen.
35:02Ich habe total Kopfschmerzen.
35:03Siehst du das?
35:06Wieso ist denn der beschuldigte Rambeck nicht in seiner Zelle, Herr Mohr?
35:09Wollen Sie vielleicht einen Tee, Herr Polizeidirektor?
35:12Nein, das ist mir zu gesund.
35:14Ich mache es mir lieber einen Kaffee und scheide.
35:16Das ist aber ganz schlecht für die Nerven am Nachmittag, Herr Balthasar.
35:18Bitte sorgen Sie sich nicht um meine Nerven, Frau Stockel.
35:22Da ist alles in bester Ordnung.
35:25Also, wo ist der Beschuldigte?
35:27Bei dem Herrn Hofer.
35:28Nein, nicht im Büro, mehr bei ihm zu Hause, glaube ich.
35:32Aber der Hofer kann doch kein Untersuchungshäftling freilassen.
35:35Sie holen mir den Mann sofort zurück auf der Stelle.
35:42So, jetzt brauche ich doch einen Tee.
35:44Am besten mit dem Schusse.
35:47Baldrian.
35:47Sehr wohl, Herr Polizeidirektor.
35:57Ja, die Tatortbesichtigung ist erfolgreich abgeschlossen.
36:00Ab jetzt bist du für ihn zuständig, gell?
36:01Ja, ist recht.
36:03So, Herr Rambeck, wenn Sie bitte mitkommen wollen.
36:05Hinten?
36:06Ja, wohin denn?
36:07Aufs Revier.
36:07Hat das der Kommissar angeordnet?
36:10Nein, das sag ich.
36:12Lass mich nicht wieder einsperren.
36:13Ich bin von einem Hilfspolizisten schon gar nicht.
36:15Was heißt, können wir jetzt mit?
36:16Lachen wir nicht an.
36:17Mitkommen, habe ich gesagt.
36:21Ich habe doch gesagt, du sollst mir nicht anlagen.
36:32Geht's noch?
36:34Geht's jetzt, Zeug.
36:37Ja, das stimmt.
36:39Der Rambeck hat letzten Freitag da drüben Karten gespült.
36:41Und dann hat es den Streit gegeben mit dem.
36:43Den Namen weiß ich jetzt nicht.
36:44Der arbeitet bei der Wach- und Schließgesellschaft.
36:46Ah, mei.
36:47Ihr sagst ja, ich habe einer mit Lokalverbot drohen müssen,
36:50damit sie zum Raufen aufhören.
36:52Ich danke dir.
36:54Das ist doch die Wahrheit.
36:56Ich habe mich durchgesetzt.
36:58Der Stadtrat hat entschieden,
36:59dass bei uns keine neuen Mobilfunkantennen mehr aufgestellt werden dürfen.
37:02Das ist ja super.
37:04Schönst du, herzlich.
37:04Gantelier dir.
37:05Du bist einfach die Beste.
37:06Geil.
37:07Gantelier dir.
37:08Danke.
37:09So.
37:10Ach, Herr Ofer.
37:11Der Herr Marek, ich grüße Sie.
37:13Schön, dass ich Sie sehe.
37:14Wir müssen unbedingt einen Termin machen,
37:15damit ich unser Bautyper Ihnen vorbeischicken kann.
37:17Tja, das wird leider nichts,
37:20weil das Aufstellen von neuen Mobilfunkantennen
37:23ist bei uns ab jetzt leider verboten.
37:25Wer sagt das denn?
37:27Unser Stadtrat.
37:28Ich habe es Ihnen schon mal gesagt.
37:29Vertrag ist Vertrag.
37:30Unsere Juristen werden das anfechten.
37:33Ihre Juristen werden unserem Stadtrat überhaupt nichts können.
37:36Weil es unserem Geschäft für nichts ist.
37:37Es tut mir leid, Herr Marek.
37:38Für gut.
37:38Machen Sie es gut.
37:43Ich weiß gar nicht, ob ich denn doppelt ist.
37:45Sag einmal, hast du vielleicht auch so einen Vertrag unterschrieben?
37:49Ja, du?
37:51Ja, mein, das Geld hätte man brauchen können.
37:53Und auf dem Hügel bei den Bachleuten war es eh nichts gescheit.
37:56Ich fasse es nicht.
37:58Wie stehe ich denn da, wenn das rauskommt?
38:01Ich mache mich stark, damit keine neuen Mobilfunkantennen aufgestellt werden können.
38:05Und mein lieber Herr Bruder unterschreibt diesbezüglich am Vertrag.
38:08Hey.
38:09Hast du das irgendjemandem erzählt?
38:11Bin ich blöd.
38:13Was du mich so direkt fragst?
38:15Wie bitte?
38:16Dein Handy klingelt.
38:18Stimmt.
38:20Hallo, Hofer.
38:22Was ist mit dem Kolibri?
38:25Lauter, ich habe ein schlechtes Netz.
38:29Das ist das Alibi von Krenz.
38:32Jawohl, Herr Sertori, natürlich hole ich sie ab.
38:35Bis gleich, für Gott.
38:37Ich muss weg, Marie, für dich.
38:38Herr Hofer, wir haben das beste Netz.
38:41Ja, ist schon recht.
38:43Wiedersehen.
38:43Na, Prost.
38:48Ja, der Herr Bankdirektor.
38:50Schade, dass du nicht hergekommen bist.
38:52Sonst hätte ich die Arbeit hier eingetragen.
38:53Du schuldest mir sowieso mindestens drei Mass.
38:55Aber da hast du Glück, ich habe überhaupt keine Zeit.
38:57Meine Frau wartet auf mich.
38:58Erhöhte Dringlichkeitsstufe.
39:00Hängt bei dir der Haussägel schief.
39:02Letzten Mittwoch wollten wir uns einen schönen Abend im Romantik-Hotel machen.
39:05Sie macht ja immer Wellness und die wollte es abholen.
39:07Im Romantik-Hotel?
39:07Hast du da den Geschäftsführer vom Möbelparadies gesehen?
39:10Ich bin doch überhaupt nicht hingekommen.
39:12Die haben doch die Straße gesperrt.
39:13Die ganze Nacht bis um zwei in der Früh.
39:15Wegen einem Erdrutsch.
39:16Und wie Frauen so sind, schiebt sie den jetzt mir in die Schuhe.
39:18Wann war das, sagst du?
39:19Mittwoch?
39:19Mein siebter Hochzeitstag.
39:21Jetzt kriegst du ein ganzes Fassbier von mir.
39:23Wer es glaubt.
39:33Wie Bock jetzt, wie Sauhund.
39:35Die Haare jetzt durch.
39:37Das ist nur Fett.
39:54Du sagst mal jetzt, wie es war.
39:56Ich muss...
39:56Weil ich mich wegen dir nicht nochmal einsperren lasse.
39:58Was sagst du?
39:59Herr Ramberg!
40:00Lass uns den Mann los.
40:01Sagt jetzt ganz blöd worden.
40:02Setz uns immer hier und gehen mal ruh.
40:04Ausduscht's.
40:05Auslassen.
40:09So, lösen wir doch keine Probleme.
40:12Glaubst du es?
40:13Na?
40:14Die Alibi ist geplatzt.
40:17Sie können zur Tatzeit überhaupt nicht im Romantikhotel gewesen sein, weil nämlich
40:21die Straße da rauf, Herr Grenz, ab Nachmittag gesperrt war.
40:24Ich habe halt den Wagen stehen lassen.
40:25Ich bin zu Fuß raufgegangen.
40:27Genau.
40:29Sagen Sie mal, Herr Grenz, Sie müssen sehr an Ihrem Elefantl hängen.
40:34So, wie es drauf aufpasst.
40:38Ich würde sagen, eine leckere Füllung.
40:40Ach so, Herr.
40:42Aha.
40:43Herr Grenz, ich nehme an, das sind die 50.000 Euro, die Ihnen angeblich gestohlen worden sind.
40:48Die Beute im Laden zu verstecken.
40:51Da hätte man ihr Haus langdurch suchen können.
40:53Äußerst schlau.
40:54Aber nicht schlau genug.
40:55Ich sag Ihnen was.
40:57Das hätte alles nicht sein müssen, wenn dieser Trottel nicht seine Tour geändert hätte.
41:00Du kennst, der Wachmann hat auch nur seinen Job gemacht.
41:02Der hat doch einfach nicht mit sich reden lassen.
41:04Der war völlig uneinsichtig, der Depp.
41:07Ich habe ihm doch sogar die Hälfte der Kohle angeboten, damit er sein blödes Maul hält.
41:11Na ja, und als dann...
41:12Der Herr Ramböck die Scheiben eingeschmissen hat und die Alarmanlage losging.
41:16Da habe ich Panik gekriegt und bin weggegangen.
41:18Der mir natürlich nach, wollte mich ja auch unbedingt stellen.
41:22Und dann...
41:23Dann kam der ultimative Befreiungsschlag.
41:30Die Grenze sind vorläufig festgenommen.
41:32Auf geht's.
41:34Gehen wir.
41:37Herr Ramböck!
41:39Nicht!
41:39Nein!
41:44Herr Ramböck, und Sie halten sich zu unserer Verfügung, gell?
41:47Lange nicht auf!
41:47Ja, ist schon recht.
41:48Bitte!
41:50Also ich glaube, mit Brotzeit holen Sie jetzt hier die nächsten Wochen dran, gell?
41:54Der Elefantenjäger.
41:55Aber Sie haben recht, Herr Moor.
41:57Ein bisschen Bewegung kann nicht schaden.
41:59Geht her, Hufer.
42:00Genau.
42:01Aber zahlt das jeder selber, gell?

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