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  • vor 2 Wochen
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📺
TV
Transkript
00:00:28Musik
00:00:56Musik
00:01:10Musik
00:01:40Musik
00:01:41Le ombre del jardino, in me quel gran silenzio,
00:01:54quell'amaro tuffo al cuore, in me.
00:02:15Mordfall Pierboni. Wende in den Ermittlungen. Martelli wird im Fall Bolzoni freigesprochen,
00:02:20steht aber weiterhin im Verdacht, Marco und Sandra ermordet zu haben.
00:02:35Paresi! Hier, bitte, Druckwisch.
00:02:39Gut, danke.
00:02:47Ja, bitte?
00:02:48Nicole.
00:02:50Andrea, ciao.
00:02:51Wie sieht's aus? Hat Martelli schon gestanden?
00:02:53Oh nein, er hat sich in Widersprüche verwickelt. Er hat auch plötzlich ein Alibi.
00:02:57Ein Alibi? Wenn er wirklich eins hat, können wir von vorne anfangen.
00:03:03Ja, genau. Du sagst es.
00:03:06Er behauptet, er hätte die ganze Nacht mit Daniela Pierboni verbracht.
00:03:10Stell dir das vor. Mit der Witwe?
00:03:12Ja, mit der Witwe von Marco Pierboni.
00:03:16Sollte sie das Alibi bestätigen, ist Martelli gerettet.
00:03:21Und wenn Sie es nicht bestätigen, glaubt die Polizei, den Mörder von Sandra und Marco gefunden zu haben?
00:03:26Überlegen Sie sich das gut.
00:03:28Selbstverständlich. Der Albtraum wäre dann vorbei. Und wir alle wären sehr erleichtert. Aber er hat nichts damit zu tun. Er
00:03:34hat die Nacht mit mir verbracht.
00:03:35Sie haben die Wahl. Entweder Sie machen eine falsche Aussage oder Sie werden in einen Skandal verwickelt.
00:03:40Wie sollte ich mich denn jetzt noch vor einem Skandal schützen können?
00:03:43Aber Sie könnten sich immerhin vor einer Beschuldigung wegen Mordes schützen.
00:03:48Sie müssen wissen, wenn es hart auf hart kommt und Martelli meinen Namen ins Spiel bringt, bitte verstehen Sie mich
00:03:54richtig, wäre ich gezwungen, mich zu verteidigen.
00:03:57Ich müsste aussagen, dass Ihr Mann von Ihrem Verhältnis mit Martelli erfahren hatte und so schnell wie möglich die Scheidung
00:04:03wollte.
00:04:05Woraufhin Sie natürlich von der Erbschaft, der Pierbonis ausgeschlossen wäre. Für einen Mord ein ungemein starkes Motiv.
00:04:23Lassen Sie uns durch. Lassen Sie uns durch.
00:04:25Lassen Sie uns durch.
00:04:42Gut, Kommissarin.
00:04:53Na, dann hoffen wir mal das Beste.
00:04:57Natürlich verstehe ich, dass das unangenehm für Sie ist.
00:05:00Aber Sie sind uns von einem der Verdächtigen genannt worden.
00:05:03Und Ihre Zeugenaussage ist unentbehrlich, was den weiteren Fortlauf der Ermittlungen betrifft.
00:05:08Das verstehe ich sehr gut.
00:05:10Möchten Sie Ihren Anwalt hinzuziehen?
00:05:13Nein, ich glaube nicht, dass es nötig ist.
00:05:15Also gut, ich werde Ihnen jetzt einige Fragen vorlesen.
00:05:19Sie antworten bitte nur mit Ja oder mit Nein.
00:05:23Sind Sie in der Nacht vom 10. März dieses Jahres in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr
00:05:28morgens mit Franco Martelli zusammen gewesen, und zwar in seiner Wohnung?
00:05:32So wie er es ausgesagt hat?
00:05:37Ja, ich bin bei ihm gewesen.
00:05:58So, du bringst das jetzt rein, Jan.
00:06:00Gut, mach ich.
00:06:09Michele, bist du fertig?
00:06:11Ja, aber lass alles erst trocknen, bevor du die Schubladen aufmachst, Mama.
00:06:14Gut, mein Junge. Möchtest du irgendwas essen?
00:06:16Nein, danke. Ich muss los. Tschau, Mama.
00:06:19Tschau.
00:06:21Entschuldigt bitte die Verspätung.
00:06:24Ciao, Philippo.
00:06:25Hallo, Mama.
00:06:26Soll ich Ihnen die Vorspeise bringen?
00:06:27Nein, danke. Ich habe keinen Appetit.
00:06:29Ich werde später etwas Salat essen, dann.
00:06:32Wie Sie wünschen.
00:06:35Was hast du, Mama? Geht es dir vielleicht nicht gut?
00:06:38Und doch, es geht mir bestens.
00:06:40Das ist nicht weiter verwunderlich.
00:06:42Sie hat ja einen Weg gefunden, wie sie unsere Familie in den Dreck ziehen kann.
00:06:46Massimo, ich bitte dich, ja?
00:06:48Das wär's, Rosa.
00:06:49Wir rufen dich, wenn wir dich brauchen.
00:06:53Sag mal, hast du den Verstand verloren?
00:06:56Was auch hier geschieht, so schlimm es auch ist, wir machen es stets unter uns aus.
00:07:00Und zwar mit Anstand.
00:07:01Was Anstand? War es anständig, was deine Schwiegertochter getan hat?
00:07:03War es anständig, dass sie vor Gericht gesagt hat,
00:07:06dass sie die Nacht, in der Jemana schossen wurde, in einem Bett mit ihm...
00:07:09Massimo, ich bitte dich.
00:07:10Ich habe nur die Wahrheit gesagt.
00:07:12Ich habe die Nacht mit ihm verbracht.
00:07:14Schon wieder ein gefundenes Fressen für die Presse.
00:07:16Die Pierbonis stehen wunderbar da.
00:07:18Meine Güte, die untadelige Familie Pierboni. Was soll das?
00:07:22Wieso kümmert dich das überhaupt, Massimo?
00:07:24Du bist doch gar kein Pierboni.
00:07:27Was redest du da?
00:07:32Massimo trägt den Zunamen Pierboni,
00:07:34aber eigentlich müsste er Braschi heißen.
00:07:37Vergewissere dich doch bei seiner Mutter, dieser Hure.
00:07:47Das ändert alles. Überleg doch mal.
00:07:51Was wirst du für Vorteile einbüßen müssen?
00:07:53Den angesehenen Namen, den Titel, die Erbschaft?
00:07:56Genügend Motive für einen Mord.
00:07:59Du bist ja wahnsinnig.
00:08:02Das ist eine ekelhafte Verleumdung.
00:08:08Tatsächlich?
00:08:16Großmutter!
00:08:17Großmutter, warte drauf!
00:08:22Wo hast du diesen Wisch gefunden?
00:08:24Zwischen Markus Papier.
00:08:27Ich habe sie vor einigen Tagen geordnet.
00:08:38Das wirst du mir büßen, Daniela.
00:08:41Glaub nicht, dass ich das so einfach hinnehme.
00:08:44Was heißt das denn?
00:08:46Soll mich einer von deinen Wettbrüdern zusammenschlagen?
00:08:49Oder soll mich ein Killer von deinen Wucherer-Freunden erledigen?
00:08:53Nein.
00:08:55Ich habe auch was in der Hand.
00:08:58Portelli hat mir von der Scheidung erzählt.
00:09:00Du hast das Alibi deines Liebhabers bestätigt.
00:09:03Das entlastet weder dich noch ihn.
00:09:06Vielleicht habt ihr den Mord an Marco zusammen begangen.
00:09:09Vielleicht taucht ja auch plötzlich ein Zeuge auf,
00:09:11der euch genau an dem Abend vor der Villa gesehen hat.
00:09:14Dann sitzt Martelli in der Klemme.
00:09:15Und du auch?
00:09:17Du willst Krieg, Daniela.
00:09:19Bitte sehr kannst du haben.
00:09:20Es wird mir...
00:09:22ein Vergnügen sein.
00:09:38Das ist ein Vergnügen.
00:09:59Mariano Broggi anrufen, 06.
00:10:01Das ist die Vorwahl von Rom.
00:10:0316 Uhr treffen mit Broggi, um Lösung zu finden.
00:10:09Broggi, M-Anzeigen.
00:10:12Was für ein M?
00:10:19Ja, bitte.
00:10:20Guten Tag, ich möchte mit Signor Mariano Broggi sprechen.
00:10:23Ich bin Mariano Broggi, Sie wünschen?
00:10:25Ich bin Daniela Pierboni.
00:10:26Ich muss Sie unbedingt treffen, Signor Broggi.
00:10:30Kennen Sie mein Geschäft?
00:10:31Ja, via Alba.
00:10:33Ja, richtig.
00:10:33Eine Querstraße der Via del Babuino.
00:10:36Gut, ich nehme den ersten Zug nach Rom
00:10:38und werde so gegen 4 Uhr am Nachmittag bei Ihnen sein können.
00:10:42Wenn Ihnen das recht ist.
00:10:44In Ordnung.
00:10:45Ich erwarte Sie heute Nachmittag.
00:10:48Bis später, Signora Pierboni.
00:10:49Ja, bis später.
00:10:54Wer ist da?
00:10:55Mama, ich bin's.
00:10:56Philippo.
00:11:02Mama, hast du einen Moment Zeit?
00:11:03Ich will mit dir reden.
00:11:06Jetzt?
00:11:07Entschuldige, ich hab's eilig.
00:11:08Macht es dir etwas aus, wenn wir uns ein anderes Mal unterhalten?
00:11:11Ich hab eine Verabredung.
00:11:13Von mir aus?
00:11:14Vielleicht war's ja auch nicht so wichtig.
00:11:17Warte.
00:11:18Bitte, hör zu, Philippo.
00:11:20Das, was eben bei Tisch geschehen ist, tut mir leid.
00:11:23Aber wir müssen uns verteidigen, verstehst du?
00:11:26Und es ist sehr wichtig, dass du auf meiner Seite bist.
00:11:29Was auch immer passiert.
00:11:30Was ich tue, tue ich auch für dich.
00:11:32Wenn ich ehrlich bin, nur für dich.
00:11:37Vertrau mir.
00:11:39Wie du meinst.
00:11:42Heute Abend komm ich erst spät zurück.
00:11:45Mach dir keine Sorgen.
00:11:51Aber Ihre Schwägerin hat mich eben angerufen.
00:11:53Sie kommt heute nach Rom.
00:11:54Ich möchte nicht in diese Sache verwickelt werden.
00:11:56Nein, Bräuch, da können Sie ganz ruhig sein.
00:11:58Das kann ich Ihnen versichern.
00:12:00Sie werden in nichts hineingezogen.
00:12:01Ganz bestimmt nicht.
00:12:02Ich verstehe das nicht.
00:12:03Was ist denn passiert?
00:12:04Es betrifft nur die Familie.
00:12:05Wissen Sie denn, was Ihre Schwägerin mich fragen will?
00:12:08Nur damit ich ungefähr Bescheid weiß.
00:12:09Das erkläre ich Ihnen alles, wenn wir uns sehen.
00:12:12Jedenfalls danke ich Ihnen, dass Sie mich angerufen haben.
00:12:15Also bis dann.
00:12:44Und ja, medizinisch gesehen.
00:12:46Dann ist sie wieder gesund, aber sie ist apathisch.
00:12:50Abwesend.
00:12:51Der Schock hat sie gelähmt.
00:12:54Sie hört nicht zu und will nicht sprechen.
00:12:58Die Geige hat sie nicht einmal angerührt, seit wir sie ihr gebracht haben.
00:13:04Ich glaube, dass die einzige, die einzige Therapie in solchen Fällen die, die Liebe ist.
00:13:14Die Zuneigung und Verständnis.
00:13:17Nur so geht es.
00:13:18Nur so kann sie wieder zu sich finden.
00:13:21Wenn ich daran denke, dass sie stattdessen in eine psychiatrische Anstalt kommt.
00:13:25Ich verstehe.
00:13:26Aber wieso sagen Sie das mir, Dottore?
00:13:28Wissen Sie, wo Chiara hingehört, Nicole?
00:13:31In eine Familie.
00:13:32Aber sie hat keine.
00:13:34Und das macht mir Kummer.
00:13:35Chiara ist allein.
00:13:37Sie war immerhin die beste Freundin ihrer Tochter.
00:13:41Und da habe ich gedacht, vielleicht...
00:13:42Dottore, können Sie sagen, wer hier Freund ist und wer Feind?
00:13:48Ich bin genau vor drei Jahren in diese Stadt gekommen.
00:13:51Meine Ehe war kurz zuvor in die Brüche gegangen.
00:13:54Ich musste mein Kind allein großziehen.
00:13:56Das war nicht leicht, aber ich musste es ja irgendwie schaffen.
00:14:00Ich habe hier keinen einzigen Freund gefunden.
00:14:04Heuchelei, falsche Freunde, viel Gerede und sehr viele Versprechungen.
00:14:08Ein Tag folgte auf den anderen.
00:14:11Und ich wurde immer einsamer.
00:14:15Von mir können Sie keine Großzügigkeit verlangen.
00:14:19Ich habe keine Kraft mehr.
00:14:21Im Augenblick kann ich niemandem irgendetwas geben.
00:14:25Ich will nur die Wahrheit erfahren.
00:14:27Was wollen Sie denn damit, Nicole?
00:14:30Mit der Wahrheit.
00:14:32Was ist, wenn Sie sie eines Tages erfahren?
00:14:34Wird das Ihren Schmerz stillen?
00:14:40Wird das Thema?
00:15:08Also Kiin.
00:15:38Untertitelung. BR 2018
00:15:52Chiara, komm, wir gehen nach Hause.
00:16:12Anna!
00:16:19Was willst du denn jetzt noch von mir? Brauchst du etwa wieder Geld? Oder soll ich schon wieder einem von
00:16:27deinen Bucherern einen Gefallen tun?
00:16:30Es war immer so, wenn du dich so benommen hast, hat es bedeutet, du brauchst etwas.
00:16:34Was redest du denn da? Jetzt fangst du doch nicht auch noch an. Du weißt, dass ich dich liebe.
00:16:38Ach ja? Seit wann denn?
00:16:42Wie ein dummes kleines Ding habe ich seit Jahren darauf gewartet, dass du das sagst. Dabei ist meine Ehe kaputt
00:16:48gegangen. Du hast mich doch nur ausgenutzt.
00:16:54Du hast mein Leben zerstört, Massimo. Was willst du jetzt noch von mir?
00:17:02Ich bitte dich, Anna. Lass mich nicht im Stich. Wenn du mir nicht hilfst, dann bin ich am Ende.
00:17:13Daniela, meine Schwägerin, wird irgendwann alles herausfinden.
00:17:16Alles? Was alles?
00:17:35Guten Tag.
00:17:36Guten Tag. Signora Pirboni?
00:17:39Ja, und Sie sind...
00:17:41Ja, mein Name ist Mariano Broggi. Darf ich?
00:17:45Sagen Sie mir, was ich für Sie tun kann.
00:17:47Ich habe während der ganzen Fahrt überlegt, wie ich dieses Gespräch mit Ihnen am besten anfange.
00:17:54Vor allem bin ich daran interessiert, zu wissen, warum mein Mann sich vor einiger Zeit mit Ihnen in Verbindung gesetzt
00:17:58hat.
00:18:00Kommen Sie bitte. Nehmen wir doch da drüben Platz.
00:18:08Bitte.
00:18:11Ihr Mann hatte mich angerufen, um mir ein Geschäft vorzuschlagen.
00:18:15Was für ein Geschäft?
00:18:16Den Verkauf von Gemälden.
00:18:19Gemälden?
00:18:20Ja.
00:18:23Sie müssen wissen, dass ich vor einigen Jahren für die Familie Pirboni ein Gutachten von allen Bildern erstellt habe.
00:18:31Die waren seinerzeit ein wirklich unglaubliches Vermögen wert.
00:18:35Im März dieses Jahres hat Ihr Mann mich dann gebeten, in die Villa zu kommen, um die Bilder erneut zu
00:18:39schätzen.
00:18:40Wollte er sie verkaufen?
00:18:41Ja. Das Geschäft kam jedoch nicht zustande. Und seitdem habe ich Ihren Mann auch nicht mehr gesehen.
00:18:46Und warum ist das Geschäft nicht zustande gekommen?
00:18:49Das hatte mehrere Gründe.
00:18:52Signora, sehen Sie, ich weiß nicht, ob ich...
00:18:54Ich muss es aber wissen.
00:18:56Im Kalender meines Mannes stand neben der Verabredung mit Ihnen der Satz, M anzeigen.
00:19:02Was soll das bedeuten? Wer ist dieser M?
00:19:04Ist es mein Schwager Massimo oder sein Partner Mattelli? Wer ist dieser M?
00:19:08Sind Sie es, Mariano Bragi?
00:19:10Irgendwann muss ich der Polizei davon erzählen.
00:19:14Sie haben ja recht.
00:19:16Das Geschäft mit Ihrem Mann kam nicht zustande, weil einige der Bilder, die Ihr Mann mir zeigte, mit Fälschungen vertauscht
00:19:21worden waren.
00:19:22Mit Kopien.
00:19:23Gut gemacht, zugegebenermaßen. Aber Kopien.
00:19:26Kommen Sie.
00:19:29Die Originale hatte ich, wie Sie gleich sehen werden, schon Monate vorher gekauft.
00:19:34Und zwar von seinem Bruder, von Massimo Pierboni.
00:19:37Als ich Ihrem Mann das sagte, war er sehr verärgert.
00:19:41Er machte gute Miene zum bösen Spiel, aber er hat kein Wort mehr über den Verkauf gesagt.
00:20:17Er machte gute Miene zum Bedenken.
00:20:19Er machte gut Besuch, aber er hat das vorgesehen.
00:20:26Er machte gut.
00:20:27Er machte gut.
00:20:29Er machte gut.
00:20:31Er machte gut.
00:20:32Er machte gut.
00:20:33Er machte gut.
00:20:44Mama, Papa, er muss alles verkauft haben.
00:21:09Bist du es?
00:21:11Du hängst auch mit drin in der Sache.
00:21:18Komm zur Villa, dann werde ich es dir beweisen.
00:21:21Okay, sagen wir in einer Stunde.
00:21:33Wer ist denn da?
00:21:38Wer ist da?
00:21:39Ist da jemand?
00:21:46Wer ist denn da?
00:21:48Also, Flock, was machst du?
00:21:50Was soll das? Komm schon.
00:21:52Komm, wir gehen schlafen, es ist schwer.
00:21:55Was bläst du doch hier?
00:21:56Du mal, Kerl, lass mich einfach auf.
00:21:58Bist du zu entschränken?
00:22:00Na, jetzt komm mal.
00:22:03Na, na, na, na, na, na.
00:22:33Ja, jetzt komm mal.
00:22:34Ja.
00:22:43Musik
00:23:11Musik
00:23:44Musik
00:24:18Nicole
00:24:20Kiyala
00:24:29Es ist jemand im Treppenhaus
00:24:32Hat er versucht, hier einzubrechen?
00:24:35Musik
00:24:39Da, jetzt geht er weg
00:24:43Musik
00:24:46Musik
00:24:47Musik
00:25:01Musik
00:25:03Musik
00:25:20Es gibt zehn Briefe
00:25:21Du bist erst auf halber Strecke angekommen
00:25:24Wenn du die anderen findest, gewinnst du einen Mörder
00:25:29Den von deiner Tochter
00:25:31Mist, Karl, nein
00:25:34So ein Schwein
00:25:46Chiara
00:25:48Wenn du irgendetwas weißt
00:25:52Musst du es mir sagen
00:25:53Du musst sprechen
00:25:55Du hattest Sandra doch lieb, nicht wahr?
00:25:59Dann musst du mir helfen
00:26:03Du darfst mir nichts verheimlichen
00:26:05Ich bitte dich
00:26:06Musik
00:26:19Musik
00:26:20Musik
00:26:20Musik
00:26:21Musik
00:26:21Musik
00:26:22Musik
00:26:32Musik
00:26:33Musik
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00:26:33Musik
00:26:35Musik
00:26:35Musik
00:26:41Musik
00:26:42Musik
00:26:42Musik
00:27:03Hey, best du da?
00:27:17Wer ist da?
00:27:21Ich bin es, Signora. Die Mutter von Paolo.
00:27:28Sie müssen mir helfen.
00:27:31Meinem Sohn ist etwas zugestoßen.
00:27:34Hat man ihn festgenommen?
00:27:36Nein, aber ich spüre, dass er in Lebensgefahr ist.
00:27:40Genauso wie ich wusste, dass Ihre Tochter tot ist.
00:27:42Es nützt nur nichts. Keiner glaubt mir.
00:27:45Es ist wie ein Fluch.
00:27:47Niemand glaubt mir. Nicht einmal mein Mann.
00:27:51Aber ich fühle es. Jemand will ihm etwas antun.
00:27:54Jetzt haben die Angst. Die wollen nicht, dass ich spreche.
00:27:56Die wollen, dass ich schweige.
00:27:58Wer will, dass Sie schweigen?
00:28:00Ich war noch ganz jung.
00:28:03Und da arbeitete ich für Dr. Braschi.
00:28:05Ich war Hebamme.
00:28:07Und ich half Mathilde Pierboni, ein Kind zur Welt zu bringen.
00:28:10Ihren zweiten Sohn, Massimo.
00:28:13Gott möge mir vergeben, weil ich...
00:28:16...weil ich geschworen habe, niemandem davon zu erzählen.
00:28:20Aber jetzt ist mein Sohn in großer Gefahr.
00:28:23Massimo ist kein echter Pierboni.
00:28:25Er ist der Sohn von Mathilde und Dr. Braschi.
00:28:29Ich habe es nie jemandem gesagt. Nur einmal...
00:28:34...einmal habe ich es gesagt.
00:28:36In einer spiritistischen Sitzung.
00:28:41Seitdem lassen Sie mich nicht in Ruhe.
00:28:42Aber das ist eine alte Geschichte.
00:28:45Und das hat nichts mit dem zu tun, was jetzt geschieht.
00:28:50Signora, ich pflege Sie an.
00:28:51Helfen Sie.
00:28:53Sie wissen, was es bedeutet, ein Kind zu verlieren.
00:28:57Die von der Polizei hören mir nicht zu.
00:29:01Wer weiß, vielleicht können Sie sie davon überzeugen.
00:29:04Sie kennen sie doch.
00:29:09Paolo ist in Gefahr.
00:29:14In der Ville.
00:30:01Es heißt, es sei immer noch jemand drin.
00:30:03Der Geist von einem der Vorfahren der Pierbonis.
00:30:05Eine Frau, die vor 400 Jahren von ihrem Mann ermordet wurde.
00:30:22Du?
00:30:57Triola, Sie übernehmen die Einteilung.
00:30:59Gut, Kommissarion.
00:31:00Ihr bleibt hier.
00:31:02Ihr beide geht mit dem Kommissarion nach oben.
00:31:04Und ihr geht da rüber.
00:31:05Auf die andere Seite.
00:31:10Jedenfalls ist nicht eingebrochen worden.
00:31:19Zwei nach da und eine nach da.
00:31:27Hier ist nichts, Kommissario.
00:31:35Kommissarion.
00:31:42Sehen Sie mal, die Gemälde sind aus den Rahmen genommen worden.
00:31:49Kommissario.
00:32:05Hätte der Junge sich doch gestellt, dann wäre das nicht passiert.
00:32:09Zwei Schüsse.
00:32:10Einen in die Brust und einen in die Schläfe.
00:32:12Es ist, als hätte ihm jemand einen Gnadenschuss gegeben.
00:32:16Der Knopf da gehört nicht ihm.
00:32:26Oh nein, der arme Junge.
00:32:27Hast du es Richterin Castelli gesagt?
00:32:29Wir sind zusammengekommen, sie ist da.
00:32:40Leider sind wir zu spät gekommen.
00:32:45Von wem wussten Sie, dass er hier war?
00:32:47Von seiner Mutter.
00:32:49Erinnern Sie sich, sie ist so eine Art Hellseherin.
00:32:51Sie hat gefühlt, dass er hier ist und in Gefahr schwebt.
00:32:54Vielleicht sollten wir ihr die Untersuchung überlassen.
00:32:57Am Ende hätte sie mehr Erfolg als wir.
00:33:00Bitte seien Sie so nett, Isidori, und informieren Sie den Gerichtsmediziner.
00:33:06Von den Gemälden wurden einige aus den Rahmen entfernt.
00:33:09Wir müssen überprüfen, ob der Mörder Sie gestohlen hat.
00:33:12Da muss uns jemand von der Familie helfen.
00:33:14Ich werde das veranlassen.
00:33:16Ach ja, den hier haben wir neben der Leiche des Jungen gefunden.
00:33:19Na bitte, ein Knopf.
00:33:21Wenigstens eine Spur.
00:33:23Judith
00:33:26Und Holofernes
00:33:29Von Lorenzo Lotto
00:33:30Sonst noch was?
00:33:32Nein, im Moment nicht.
00:33:33Weißt du, was die gestohlenen Bilder wert haben?
00:33:35Der Wert wird auf mindestens zwei Milliarden geschätzt.
00:33:39Das heißt also, der Mörder wurde von dem armen Paolo überrascht, als er die Bilder stehlen wollte?
00:33:44Hätte der Diebstahl früher stattgefunden, hätten die Pergonis es doch bemerkt.
00:33:47Ja, vielleicht.
00:33:50Was weiß ich, ich verstehe gar nichts mehr.
00:33:52Nein, Nicole, nicht doch.
00:33:55Paolo ist noch so jung gewesen.
00:33:59Und ich habe das Gefühl, die Wahrheit ist weiter entfernt als je zuvor.
00:34:04Und du hörst trotzdem nicht auf, nach ihr zu suchen, stimmt's?
00:34:07Aber bitte bleib im Hintergrund.
00:34:09Es gibt zu viele zwielichtige Gestalten in der Geschichte und es gab schon zu viele Tote.
00:34:13Ja, gut.
00:34:16Ja, ich verspreche es dir.
00:34:18Ich bin vorsichtig.
00:34:19Du kommst also morgen, ja?
00:34:20Aber ja, ciao.
00:34:23Ciao.
00:34:26Ciao.
00:34:54Hast du es schon erfahren?
00:35:10Er war so verzweifelt.
00:35:12Ich habe gedacht, er sei es gewesen.
00:35:15Und in Wahrheit war er unschuldig.
00:35:19Nicht wahr, Ihnen.
00:35:21Armer Paule.
00:35:26Er ist bei mir im Krankenhaus gewesen.
00:35:29Er wollte, dass ich ihm helfe.
00:35:34Nicole.
00:35:37Ich muss es dir jetzt einfach sagen.
00:35:45Sandra hatte einen anonymen Brief bekommen.
00:35:53Und Paolo glaubte, er wüsste, wer ihn geschickt hat.
00:35:56Weißt du, was drin stand?
00:35:58Nein.
00:36:00Nein.
00:36:00Sandra wollte wohl nicht, dass ich ihn lese.
00:36:04Aber sie war durcheinander.
00:36:07Und sie hat sich gefürchtet.
00:36:11Vielleicht ist der Brief ja hier.
00:36:23Dann haben Sie ich nicht.
00:36:26Das ist, was ich.
00:36:30Sehr gut.
00:36:41Jetzt war ich immer ein bisschen beden.
00:37:05Ich habe eine Idee.
00:37:06Chiara, komm.
00:37:36Ich habe eine Idee.
00:38:09Ich habe eine Idee.
00:38:13Zwischen ihren Schulsachen, zwischen ihren Büchern, bei ihren Kleidern.
00:38:18Nichts.
00:38:22Dabei muss er sehr, sehr wichtig gewesen sein.
00:38:26Weil Chiara mir erzählt hat, dass Sandra große Angst hatte.
00:38:30Und nun schreibt jemand weitere anonyme Briefe.
00:38:34Damit versucht er uns zu verwirren.
00:38:36Er will erreichen, dass jetzt jeder jeden verdächtigt.
00:38:39Und dir verspricht er sogar, dass du durch ihn den Mörder deiner Tochter findest.
00:38:44Ein widerwärtiges Spiel, das sich nur ein Kranker ausdenken kann.
00:38:47Ich halte das nicht aus, Stefano.
00:38:51Ich will nichts mehr wissen.
00:38:56Ich denke, ich sollte einfach wegfahren.
00:39:02Willst du jetzt aufgeben?
00:39:04Wie viele Menschen sollen denn noch sterben, bevor endlich die Wahrheit bekannt wird?
00:39:10Wenn das der Preis ist, will ich sie nicht erfahren.
00:39:15Niemand.
00:39:16Niemand kann und wird mir je mein Kind wiedergeben können.
00:39:24Sieh nach, ob die Fenster alle geschlossen sind.
00:39:27Ja gut.
00:39:31Haben die Blumen frisches Wasser?
00:39:32Nein, noch nicht.
00:39:34Noch nicht? Muss man euch denn alles dreimal sagen? Wieso nicht?
00:39:38Ich habe dir gesagt, du musst jeden Morgen den Blumen frisches Wasser geben, damit sie sich länger halten.
00:39:48Wo bist du gewesen?
00:39:53Wo warst du, Mama?
00:39:54Ja, ich weiß. Ich wollte gestern Abend schon wieder zurück sein.
00:39:57Ich werde es dir erklären.
00:39:58Du musst es mir erklären.
00:40:00Ich habe das Recht zu erfahren, was hier los ist.
00:40:02Natürlich hast du das, Philipp.
00:40:03Aber glaub mir, ich will dich nur beschützen, mein Junge.
00:40:06Und ich versuche, dir weiteren Kummer zu ersparen.
00:40:08Verstehe das nicht?
00:40:09Ich verstehe alles.
00:40:10Oder glaubst du, ich habe keine Ahnung von dem, was hier vor sich geht?
00:40:14Mein Vater ist ermordet worden.
00:40:16Meine besten Freunde sind ermordet worden.
00:40:18Meine Familie geht allmählich zugrunde.
00:40:23Aber dem armen Philipp darf man natürlich nichts sagen.
00:40:26Der arme Philipp, du darf die Wahrheit nicht erfahren.
00:40:30Aber jetzt musst du mir die Wahrheit sagen, Mama.
00:40:32Die ganze Wahrheit. Rede endlich.
00:40:36Ja, gut, wie du willst.
00:40:48Hallo?
00:40:48Hallo.
00:40:49Ach, Sie sind das Project?
00:40:50Ja, ich bin es. Haben Sie die Zeitung gelesen?
00:40:52Ja, natürlich.
00:40:54Aber Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.
00:40:56Der Verkauf war absolut legal.
00:40:58Die Gemälde gehörten der Familie.
00:40:59Ich war berechtigt, sie zu verkaufen.
00:41:01Die, die gestohlen wurden, waren natürlich Fälschung.
00:41:05Aber alle denken, es waren die Echten und ich kriege vielleicht eine Anzeige wegen Hehlerei.
00:41:09Nein, ich gehe zur Untersuchungsrichterin und kläre alles auf.
00:41:11Haben Sie Geduld.
00:41:13Geben Sie mir ein wenig Zeit und alles kommt in Ordnung.
00:41:29Wo warst du denn so lange?
00:41:31Was sind das nur für Geschichten?
00:41:34Nö, ich muss dich unbedingt sehen.
00:41:35Ich rufe dich wieder an und sage dir wann und wo.
00:41:38Nein, telefonisch geht das nicht.
00:41:39Nein.
00:42:01Ich rufe dich wieder an.
00:42:14Oh, Sack.
00:42:16Wie kommt das in meine Schubladen?
00:42:23Massimo.
00:42:24Mama, du willst mit mir reden, nicht wahr?
00:42:27Ich habe Angst, Massimo.
00:42:29Aber warum und wovor?
00:42:31Es ist wirklich wie ein Fluch.
00:42:33Am besten wäre es, wenn wir diese Villa loswürden.
00:42:40Ja.
00:42:42Vielleicht hast du recht.
00:42:44Nach all dem, was passiert ist.
00:42:46Es war wirklich keine so gute Idee, dass mir diese Beautyfarm ein Gruselkabinett wäre angemessen.
00:42:51Ich wollte mit dir über das, über das reden, was Daniela gestern bei Tisch gesagt hat.
00:42:56Mama, bitte sei so freundlich.
00:42:58Nicht jetzt.
00:43:00Hör zu.
00:43:02Was auch geschehen mag.
00:43:04Was soll denn noch geschehen?
00:43:05Was meinst du nur?
00:43:06Nichts natürlich.
00:43:09Also mach dir keine Sorgen.
00:43:11Ciao.
00:43:13Ciao.
00:43:35Senor Massimo.
00:43:38Was machen Sie da?
00:43:39Ich werfe nur ein paar Zeitungen in den Ofen.
00:43:41Lassen Sie das.
00:43:42Das mache ich.
00:43:42Ist das etwa Arbeit für Sie?
00:43:45Sehen Sie mal, was ich alles wegzuwerfen hätte.
00:43:49Und dabei ist nicht mal Holz drin.
00:43:51Wie finden Sie das?
00:43:51Wie soll das gehen?
00:43:53Ach, falls Sie noch irgendetwas brauchen, sagen Sie es mir bitte jetzt.
00:43:56Heute Nachmittag bin ich nicht da.
00:43:57Danke.
00:43:58Ich brauche nichts.
00:44:01Was ist?
00:44:02Trauen Sie mir etwa nicht?
00:44:30Gehörte dir Sandra?
00:44:35Wo hast du ihn gefunden?
00:44:36Bitte antworte mir zuerst.
00:44:38Das ist sehr, sehr wichtig.
00:44:39Das kannst du dir doch wohl denken.
00:44:43Sandra hat so einen Slip gehabt, ja.
00:44:48Er ist nicht mehr bei ihren Sachen.
00:44:58Vielleicht hatte sie ihn ja an dem Abend an.
00:45:02Ich habe gewusst, dass dich das sehr hart trifft.
00:45:05Aber ich musste es dir doch sagen, Nicole.
00:45:09Severa, du hast mir nicht geantwortet.
00:45:13Sag mir, wo du ihn her hast.
00:45:15Ich habe ihn von Massimo Piaboni.
00:45:18Er wollte ihn vorhin in den Ofen werfen.
00:45:20Wäre ich nicht dazugekommen, wäre er verbrannt.
00:45:23Dann gibt es ja wohl keinerlei Fragen mehr.
00:45:24Ich bitte dich, das heißt noch gar nichts.
00:45:26Wie meinst du, dass das heißt noch gar nichts?
00:45:27Wir müssen ihn untersuchen lassen.
00:45:30Es gibt Tausende von dieser Art.
00:45:32Es ist doch wohl nicht normal,
00:45:33dass jemand einen Slip in den Ofen werfen will.
00:45:36Einen Slip, der zufälligerweise der ist,
00:45:38den der Mörder meiner Tochter ausgezogen hat.
00:45:40Bist du ganz sicher, dass er Sandra gehört hat?
00:45:43Also warten wir die Ergebnisse der Untersuchung ab,
00:45:46bevor wir Massimo Piaboni festnehmen.
00:45:47So lange möchte ich Sie bitten,
00:45:50es niemandem gegenüber zu erwähnen.
00:45:54Selbstverständlich.
00:45:55Ich will sowieso jetzt ins Dorf zu meiner Tochter Nina.
00:45:58Vorher müssen Sie aber noch das Protokoll unterschreiben.
00:46:01Wichtig ist nur, dass ich meinen Bus nicht verpasse.
00:46:03Es dauert mal ein paar Minuten.
00:46:05Nimm bitte das Protokoll auf und lass sie unterschreiben.
00:46:11Ich habe gewusst, dass du nicht wegfahren würdest.
00:46:14Ich kann es einfach nicht.
00:46:18Jedenfalls kann ich es im Moment nicht.
00:46:29Signora, verzeihen Sie.
00:46:31Ich habe im Büro die persönlichen Sachen, lieber Tochter.
00:46:33Die Untersuchungsrichterin hat sie zur Rückgabe freigegeben
00:46:36und ich wollte sie Ihnen nach Hause schicken.
00:46:39Aber da Sie gerade hier sind,
00:46:41wenn Sie bitte nachsehen wollen,
00:46:43es ist auch eine Liste drin.
00:46:48Nein, das brauche ich nicht. Danke.
00:46:51Sie müssten dann freundlicherweise hier noch unterschreiben.
00:47:01Es ist nicht...
00:47:02Es ist nicht sehr viel übrig geblieben von meiner Tochter.
00:47:12Danke, Isidori.
00:47:14Signora.
00:47:19Guten Tag.
00:47:19Mein Name ist Daniela Pierboni.
00:47:21Ich möchte Kommissarier Wanzo sprechen.
00:47:23Es ist sehr wichtig.
00:47:24Ich erkundige mich, ob er zu sprechen ist.
00:47:45Sie können Sie hineingehen.
00:47:46Danke.
00:47:59Guten Tag.
00:48:01Guten Tag, Polizei.
00:48:03Ich habe einen Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft von Luca.
00:48:06Ich habe mit Ihrem Besuch gerechnet.
00:48:08Was mich betrifft, so war der Verkauf rechtmäßig,
00:48:10einschließlich der Zertifikate.
00:48:11Ich habe die Papiere gleich nebenan.
00:48:13Bitte gehen Sie voraus.
00:48:45Wie ist das?
00:48:46Die Polizei.
00:48:48Herr Kommissarier, reden Sie noch näher.
00:48:53Ciao, Willi, ich würde gerne mit...
00:48:55Bitte, Kommissarier, wie kann ich Ihnen behilflich sein?
00:48:59Es tut mir leid, Signora, aber wir haben einen Durchsuchungsbeschluss.
00:49:03Weswegen?
00:49:04Wessen werden wir angeklagt?
00:49:06Nein, nein, es geht nicht um eine Anklage.
00:49:08Es gibt nur ein paar Indizien, die gegen Ihren Sohn Massimo sprechen.
00:49:11Das ist absurd.
00:49:13Aber bitte tun Sie nur Ihre Pflicht, Kommissario.
00:49:16Wir haben vor niemandem etwas zu verbergen.
00:49:19Rosa, begleite die Herren.
00:49:31Hier oben ist das Büro und auf dieser Seite sind die Schlafzimmer.
00:50:00Das hier ist das Zimmer von Signor Massimo.
00:50:28Sie behaupten, Massimo stünde wegen irgendetwas Unterverdacht.
00:50:31Beruhige dich, es wird schon nichts sein, du wirst sehen.
00:50:34Kommissario Avanzo, können Sie mir erklären, was das alles zu bedeuten hat?
00:50:37Kommissario, können Sie mal nach oben kommen?
00:50:39Ich glaube, ich habe das gefunden, wonach wir suchen.
00:50:42Verzerrt, Dottor.
00:50:52Guten Tag, Herr Boni.
00:50:54Hat jemand nach mir gefragt?
00:50:55Nein, nicht, dass ich wüsste.
00:50:58Ich erwarte jemanden.
00:50:59Rufen Sie mich dann, es ist dringend.
00:51:00Ja, natürlich.
00:51:01Danke.
00:51:02Das ist dringend.
00:51:23Was ist denn los?
00:51:33Signor Pierborni, ich muss Sie bitten, mir zu folgen
00:51:35Wieso? Was ist geschehen?
00:51:37Sie stehen unter Verdacht, Paolo Roversia Morde zu haben
00:51:41Soll das ein Witz sein, Kommissario?
00:51:43Was haben Sie für eine Begründung?
00:51:46Das alles erkläre ich Ihnen auf dem Präsidium
00:51:48Kommen Sie bitte
00:52:05Ich habe den Knopf also in der Villa verloren
00:52:07Aber Verzeihung, was beweist das schon?
00:52:09Es ist ja mein Haus
00:52:10Hat etwa von Ihnen noch nie jemand seinen Knopf in der Wohnung verloren?
00:52:14Und Sie behaupten, ich hätte ihn verloren, als ich den Jungen umgebracht habe
00:52:17Den ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen habe
00:52:19Ich kenne ihn gar nicht
00:52:20Mein Mandant möchte ja mit dem Gericht zusammenarbeiten
00:52:22Er ist entschlossen, Ihre Fragen zu beantworten
00:52:24Aber, Kato, bitte verzeihen Sie
00:52:26Sie haben mich doch sicher nicht nur wegen eines Knopfes festgenommen, oder?
00:52:29Stimmt das, Kommissario?
00:52:30Also bitte, ich möchte die anderen Anschuldigungen auch hören
00:52:32Wir haben hier eine beeidigte Zeugenaussage einer gewissen Severa Scali
00:52:37Ich nehme an, Sie kennen sie
00:52:38Natürlich, sie ist seit 20 Jahren bei uns
00:52:40Gut, sie hat zu Protokoll gegeben, dass sie gesehen hat, wie sie einen Slip verbrennen wollten
00:52:44Die Untersuchung hat bestätigt, dass dieses Wäschteil Sandra Durrani gehörte
00:52:48Sie erinnern sich sicher, das ist das junge Mädchen, das in derselben Nacht ermordet wurde, wie ihr Bruder
00:52:53Der Slip lag in einer Schublade in meinem Zimmer
00:52:55Ich weiß nicht, wer ihn da reingelegt hat
00:52:57Und warum wollten Sie ihn verbrennen?
00:52:59Weil ich dachte, da stellt mir jemand eine Falle
00:53:02Ich habe ja gelesen, wie die Zeitungen das ausgeschlachtet haben
00:53:05Es liegt allerdings noch mehr gegen Sie vor
00:53:07Ihre Schwägerin Daniela beschuldigt Sie, sie hätten Familienbilder durch Kopien ersetzt
00:53:12und anschließend die Originale an einen gewissen Mariano Broggi, einen Antiquar in Rom verkauft
00:53:19Aus diesem Grunde sei Ihr Bruder fest entschlossen gewesen, sie anzuzahlen
00:53:22Oh, du meine Güte
00:53:24Also, ich muss Ihnen sagen, die Bilder gehörten meiner Mutter
00:53:27Und sie hat mir erlaubt, sie zu verkaufen
00:53:29Ich konnte also damit machen, was ich wollte
00:53:32Ich war in finanziellen Schwierigkeiten
00:53:35Also habe ich sie veräußert
00:53:36Sie können meine Mutter fragen
00:53:37Die Kopien hat der Maler für uns angefertigt
00:53:39Severa Son Michele
00:53:40Wir wollten keine Streitereien in der Familie
00:53:44Prüfen Sie es nach, wenn Sie mir nicht glauben
00:53:47Sind Sie etwa wirklich der Ansicht, dass so etwas für mich ein Beweggrund wäre, zwei Menschen zu erschießen?
00:53:51Und mein Bruder?
00:53:52Wenn Sie ein Alibi haben, das standhält, dann nicht
00:53:55Also abwarten
00:53:56Da ist sie, lass es anders, helf ich
00:53:58Herr Jora, seht Sie bitte hier rüber
00:54:00Herr Jora, bitte
00:54:01Was soll ich denn da?
00:54:01Lass mich in Ruhe
00:54:02Haut ab, ihr widerlich bespürt
00:54:04Ihr sollt mich in Ruhe lassen
00:54:06Könnt ihr denn nicht hören?
00:54:09Was hält Sie denn gegen uns?
00:54:10Ich wünsche Sie
00:54:30Ich höre
00:54:33Also, es tut mir furchtbar leid
00:54:37Signor Massimo Pierboni hat sich da wohl geirrt
00:54:42Ich habe diesen bewussten Abend nicht mit ihm verbracht
00:54:45Wo waren Sie?
00:54:47Ich war zu Hause
00:54:49Allein
00:54:58Ja, sobald ich was mit Sicherheit weiß, schreibe ich den Artikel und schicke ihn euch
00:55:09Okay
00:55:15Tut mir leid, ich muss jetzt aufhören
00:55:16Da ist die Selby
00:55:18Ich sehe zu, dass ich sie noch erwische
00:55:29Hallo
00:55:31Erinnern Sie sich nicht an mich?
00:55:32Andrea Baresi, Journalist
00:55:34Wissen Sie nicht mehr?
00:55:34Nein, tue ich nicht
00:55:35Und Sie lassen mich auch gefälligst in Ruhe
00:55:37Ich denke nicht daran, mit Journalisten zu reden
00:55:41Entschuldigen Sie, aber ich möchte Sie gar nichts fragen
00:55:44Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Sie sehr mutig gewesen sind
00:55:47Es gehört immerhin einiges dazu, ein Alibi zu zerstören, von dem das Schicksal eines Mannes abhängt
00:55:53Ich habe nur das getan, was ich schon vor langer Zeit hätte tun sollen
00:55:56Natürlich habe ich gewusst, was passieren würde
00:55:58Ich habe gewusst, dass alles über mir zusammenstürzt
00:56:02Und jetzt muss ich nochmal ganz von vorn anfangen
00:56:05Es ist alles verloren
00:56:08Meine Ehe, mein Zuhause, die Arbeit
00:56:11Ich will noch heute Abend weg, ich nehme das erste Flugzeug
00:56:14Wissen Sie, wie das ist, wenn man endlich aus einem Albtraum aufwacht?
00:56:21Jetzt habe ich wirklich gar nichts mehr zu verbergen
00:56:24Glauben Sie das tatsächlich?
00:56:28Sie werden Nicole sehen, nicht wahr?
00:56:31Ja
00:56:32Sagen Sie ihr
00:56:36Aber nein, es ist nicht mehr wichtig
00:56:40Sie wird es schon verstehen, wenn sie will
00:56:51Ciao, Chiara
00:56:53Ciao, Nicole
00:56:57Was hast du?
00:56:58Ich bin eben bei Paulos Mutter gewesen
00:57:02Komm erst mal rein
00:57:06Ich will auch in die nächsten Tagen zu ihr gehen
00:57:11Nicole
00:57:13Mein Bruder hat aus Afrika angerufen
00:57:16Er hat für mich einen Flug buchen lassen
00:57:18Weil er möchte, dass ich in den Ferien zu ihm komme
00:57:21Aber ich möchte dich nicht gern allein lassen
00:57:32Eine Nachricht für Sandra
00:57:35Bei der Post liegt ein Brief für sie
00:57:40Wenn ich mich beeile, kann ich es vielleicht noch schaffen?
00:57:52Die Gemeinde von San Vincenzo in Garfagnana
00:57:57Hiermit schicken wir, wie von Ihnen erbeten, die Kopie des Totenscheines
00:58:06Das ist doch nicht möglich
00:58:08Ich weiß nicht, wie von Ihnen erbeten, die Kopie des Totenscheines
00:58:38Ich weiß nicht, wie von Ihnen erbeten, die Kopie des Totenscheines
00:59:03Ich weiß nicht, wie von Ihnen erbeten, die Kopie des Totenscheines
00:59:16Ach, Sie sind es
00:59:17So ein Enthusiasmus, das passiert mir immer, wenn ich irgendwo erscheine
00:59:21Keiner kann seine Freude verbergen, wenn er mich sieht
00:59:24Ich, ähm, ich habe einmal mit Ihnen gesprochen, das hat mir gereicht
00:59:30Wie nett
00:59:31Wo ist Nicole?
00:59:34Nicht da, Nicole ist nicht da
00:59:36Sie ist eben weggegangen
00:59:38Sie ist weg, dann muss es sich aber um etwas Wichtiges handeln
00:59:41Wohin ist sie denn gegangen?
00:59:44Keine Ahnung
00:59:45Hast du keine Ahnung, weil du es nicht weißt oder weil du es mir nicht sagen willst?
00:59:49Ich weiß es nicht und damit basta
00:59:54So, dann hör mir jetzt mal genau zu
00:59:57Du sagst mir jetzt auf der Stelle, wo sie ist
00:59:59Denn wenn ihr deinetwegen irgendwas passiert, dann wirst du diesmal nicht nur unter Gewissensbissen leiden
01:00:03Das kann ich dir versprechen
01:00:04Hast du mich verstanden?
01:00:09Sie fährt nach San Vincenzo in Garfagnana
01:00:16Sie fährt nach San Vincenzo in Garfagnana
01:00:54Musik
01:01:21Musik
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01:02:23Ist niemand zu Hause?
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01:03:37Wir sind sie
01:03:38Was machen sie hier
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01:04:14Meine Nina war sehr schön, nicht wahr?
01:04:26Ja.
01:04:29Sie war wunderschön.
01:04:32Oh ja.
01:04:34Sie war wirklich sehr schön.
01:04:39Marco Piavoni hatte ein Auge auf sie geworfen.
01:04:44Und das dumme Ding hat sich in ihn verliebt.
01:04:51Mein dummes kleines Mädchen.
01:04:56Mein armes kleines Mädchen.
01:05:06Der Mistkerl hat Rauschgift genommen.
01:05:08Und sie hat dann auch damit angefangen.
01:05:11Sie hat aufgehört zu essen.
01:05:15Sie hat aufgehört zu sprechen.
01:05:17Sie hat nur noch auf ihn gewartet, bis er eines Tages nicht mehr kam.
01:05:25Sei froh, dass du sie nicht gesehen hast.
01:05:28Die Haare fielen ihr aus.
01:05:30Die Zähne verwolten.
01:05:37Erst ein Entzug.
01:05:39Dann noch eine und noch eine.
01:05:41Was sollte ich machen?
01:05:45Sei stark, Nina, sagte ich.
01:05:47Kämpfe, vielleicht können wir es schaffen.
01:05:52Aber sie liebte ihn.
01:05:56Und deswegen hat sie sich dann umgebracht.
01:06:00Hiermit.
01:06:01Und du hast ihn damit erschossen.
01:06:06Was hätte ich denn sonst machen sollen?
01:06:09Aber Sandra.
01:06:13Wieso denn Sandra?
01:06:15Was hat sie dir getan?
01:06:18Sie hat mir gar nichts getan.
01:06:20Absolut nichts.
01:06:22Aber sie hatte doch alles mit angesehen.
01:06:26Sandra ist dummerweise genau in dem Moment gekommen.
01:06:55Nein, nein, nein.
01:06:57Sandra, warte doch.
01:07:00Sandra, bleib stehen.
01:07:02Wo willst du hin?
01:07:03Ich bin dran.
01:07:34Das war's.
01:08:04Komm her, Sandra.
01:08:06Lass mich los.
01:08:07Du hast ihn umgemacht, du Mörderin.
01:08:10Lass mich los.
01:08:13Beruhige dich doch.
01:08:15Jetzt führ mir zu.
01:08:16Du Mörderin.
01:08:18Ich hasse dich.
01:08:19Ich hasse dich.
01:08:20Du bist wahnsinnig.
01:08:23Wahnsinnig.
01:08:24Nein!
01:08:29Sandrina!
01:08:31Sandrina, was hab ich getan?
01:08:33Sandrina!
01:08:36Mama!
01:08:41Ja, so war's.
01:08:42Ich wollte sie nicht umbringen.
01:08:45Wäre Sandra doch nur nicht genau in den Moment gekommen.
01:08:58Und jetzt willst du mich auch umbringen, Severa.
01:09:06Mama, hör auf!
01:09:08Bitte!
01:09:09Bitte!
01:09:10Bitte, Mama!
01:09:11Hör auf!
01:09:13Wir müssen sie töten.
01:09:15Sonst könnten sie dir auch etwas anhängen.
01:09:18Du weißt wegen der Bilder.
01:09:19Außerdem warst du dabei.
01:09:20Du hast mir geholfen.
01:09:21Das wissen Sie, Mama.
01:09:23Ich habe alles gesagt.
01:09:25Die Polizei ist schon unterwegs hierher.
01:09:32Es ist aus, Mama.
01:09:35Es ist alles aus.
01:09:41Und jetzt?
01:09:43Jetzt gehen wir.
01:09:46Ja, jetzt gehen wir beide zu Nina.
01:09:51Ja, Willi.
01:09:53Komm schon.
01:09:53Komm mit.
01:10:12Jetzt wissen wir endlich die Wahrheit.
01:10:15Das, was du doch immer gewollt hast.
01:10:18Ja.
01:10:20Aber diese Wahrheit hätte ich lieber nie erfahren.
01:10:24Das ist schlimmer als alles, was ich mir je vorstellen konnte.
01:10:49Ja, hallo.
01:10:50Ah, Kommissario, was gibt es?
01:10:52Was ist geschehen?
01:10:57Aber das ist doch wohl nicht möglich.
01:10:59Aber so etwas Verrücktes.
01:11:02Ich verstehe.
01:11:03Sicher, sicher.
01:11:05Ich danke Ihnen.
01:11:07Ganz unmöglich.
01:11:33Gruido, wer war das?
01:11:34Äh, Kommissario, Herr Wanzo.
01:11:37Massimo kommt nach Hause.
01:11:40Sie haben endlich die Wahrheit herausgefunden.
01:11:47Es war Severa.
01:11:49Sie hat Marco erschossen und die beiden anderen Arten.
01:11:51Sie hat gestanden.
01:11:53Oh Gott, wie ist denn das möglich?
01:11:55Oh Gott, wie ist denn das möglich?
01:12:39Hat sie alles gestanden?
01:12:41Sie hat einen Brief unten am Fluss in Sandras Jacke gefunden und vernichtet.
01:12:49Sie hat einen Brief unten am Fluss in Sandras Jacke gefunden und vernichtet.
01:12:58Und Paolo, hat er davon gewusst?
01:13:01Er hat auf jeden Fall die Sache mit den Bildern herausgefunden.
01:13:04Das war Grund genug für sie, ihn umzubringen.
01:13:06Es hat sozusagen etwas wie eine Logik der Verteidigung in Severas Wahn gelegen.
01:13:11Du hast sie erlebt.
01:13:12Sie glaubt nicht, dass sie etwas Böses getan hat.
01:13:16Der einzige Mensch, um den es ihr wirklich leid tut, ist Sandra.
01:13:20Aber die Tat war grausam und widerlich.
01:13:23Hör zu, Nicole.
01:13:24Es war Micheles Idee, Sandra den Slip auszuziehen, damit es wie ein Sexualverbrechen aussah.
01:13:29Es war auch seine Idee, Pierbonis Leiche wegzuschaffen.
01:13:32Das alles hat er getan, um seine Mutter zu retten.
01:13:46Das alles hat er getan, um seine Mutter zu retten.
01:14:32Hier ist keiner.
01:14:43Wasser war Bösen.
01:14:50Er hat dich nicht bezogen.
01:15:13Dein Schmerz.
01:15:27Nicole!
01:15:36Andrea!
01:15:37Ich wollte dir auf Wiedersehen sagen.
01:15:39Ich muss los.
01:15:41Ich hätte dich morgen früh angerufen.
01:15:44Weißt du, du warst eigentlich...
01:15:47Ich war riesig, ich weiß.
01:15:48Du wirst es erleben, morgen in den Schlagzeilen.
01:15:53Entschuldige bitte, ich trete immer nur ins Fettnäpfchen.
01:15:57Und dabei hat mich doch diese Geschichte nicht nur in beruflicher Hinsicht sehr beschäftigt.
01:16:01Ich weiß.
01:16:04Nur leider enden die Geschichten nie so, wie man es sich wünscht.
01:16:09Zu meinem Beruf gehört es, im Müll herumzuschnüffeln.
01:16:12Und nach einer Weile gewöhnt man sich daran.
01:16:14Aber manchmal ist es doch ganz furchtbar bedrückend.
01:16:17So wie in diesem Fall.
01:16:20Entschuldige.
01:16:23Kannst du mir sagen, warum ich so viel Blödsinn rede?
01:16:27Versuch zu vergessen.
01:16:29Das wird nicht so leicht sein.
01:16:33Immerhin hatte mein Leben früher einen Sinn.
01:16:35Du wirst dein Gleichgewicht wiederfinden.
01:16:37Ich weiß ganz genau, dass du es schaffst.
01:16:41Ich danke dir.
01:16:44Du bist eine außergewöhnliche Frau.
01:16:47Es wird wohl besser sein, wenn ich jetzt gehe, sonst mache ich mich noch lächerlich.
01:16:54Ciao, Nicole.
01:16:56Danke, Andrea.
01:17:22Ist dein Schmerz jetzt, da du es weißt, gestillt?
01:17:32Was ist, wenn Sie sie eines Tages erfahren?
01:17:34Wird das Ihren Schmerz stillen?
01:17:39Nicole?
01:17:42Tja, entschuldige, ich wollte dich nicht wecken.
01:17:45Das macht doch nichts.
01:17:48Suchst du irgendwas?
01:17:50Ich habe es schon in den Nachrichten gehört.
01:17:53Aber ich kann es immer noch nicht glauben.
01:17:55Ich auch nicht.
01:18:01Ich weiß, dass Sie da drin waren.
01:18:02Was suchst du denn, Nicole?
01:18:07Erinnerst du dich?
01:18:08Wir haben doch gestern Abend Sandras Sachen durchsucht.
01:18:10Es waren Seiten dabei, die mit Schreibmaschine geschrieben waren.
01:18:14Ja, ich glaube, es waren Notizen aus dem Kurs in Musikgeschichte.
01:18:17Weißt du noch?
01:18:18Ja, ja, die habe ich.
01:18:21Entschuldige bitte, aber ich wusste nicht, dass du sie brauchst.
01:18:25Zeig sie mir bitte auf der Stelle.
01:18:41Was ist denn eigentlich los, Nicole?
01:18:55Chiara?
01:18:56Chiara?
01:18:58Weißt du, wer das war?
01:18:59Wer hat diese Notizen geschrieben?
01:19:06Ähm, Filippo.
01:19:16Was ist denn geschehen, Nicole?
01:19:18Was suchen Sie hier um diese Zeit?
01:19:25Das wissen Sie doch am besten, Dr. Braski.
01:19:28Schließlich haben Sie mir eine Einladung geschickt.
01:19:31Im Grunde hätten Sie den Brief ebenso gut unterschreiben können.
01:19:39Ist dein Schmerz, steht hier, jetzt dadurch weistgestillt?
01:19:45Erinnern Sie sich?
01:19:47Diese Frage haben Sie mir doch erst vor einigen Tagen im Krankenhaus gestellt.
01:19:51Der zehnte Brief ist angekommen.
01:19:55Leider weiß ich nicht, was Sie meinen, Nicole.
01:19:58Sie denken doch nicht, dass ich das gewesen bin.
01:20:02Versuchen Sie nicht abzulenken.
01:20:04Die anderen neun anonymen Briefe sind nicht von Ihnen, aber der hier schon.
01:20:09Ich weiß auch wieso.
01:20:11Sie wollten Filippo in Schutz nehmen und Mathilde Piaboni weiteren Kummer ersparen.
01:20:17Richtig, was würdest du noch nützen, ihn anzuzeigen?
01:20:20Der arme Junge ist immer nach der Erfüllung und Umgebung aufgewachsen.
01:20:23Er hat einen Fehler gemacht, aber sicher nur aus Verzweiflung.
01:20:26Und Verzweiflung ist ein Grund für so etwas?
01:20:28Glauben Sie das wirklich?
01:20:30Sie wissen doch selbst, wie viel Schreckliches seine Briefe angerichtet haben.
01:20:35Es tut mir sehr leid.
01:20:37Ich würde ihm gern helfen, aber es geht nicht.
01:20:39Ich darf nicht länger schweigen.
01:20:48Ich darf nicht mehr, wie viel Schreckliches seine Briefe verletzen.
01:21:02Ich darf nicht mehr, wie viel Schreckliches seine Briefe verletzen.
01:21:10Ich darf nicht mehr, wie viel Schreckliches seine Briefe verletzen.
01:21:59Ich darf nicht mehr, wie viel Schreckliches seine Briefe verletzen.
01:22:00Filippo!
01:22:03Filippo!
01:22:05Er atmet!
01:22:07Holt einen Krankenwagen!
01:22:08Schnell!
01:22:09Großer Gott!
01:22:12Mein Junge!
01:22:14Mein Junge!
01:22:15Ich komme jetzt!
01:22:26Oh.
01:22:32Oh.
01:22:34Oh.
01:22:35Oh.
01:22:46Nicol!
01:22:49Entschuldige, dass ich jetzt deskomme. Ich war noch im Krankenhaus. Ich wollte nach Filippo sehen.
01:22:54Ich habe gewusst, dass du es noch rechtzeitig schaffen würdest.
01:22:59Danke.
01:23:01So wie es aussieht, haben die Ärzte alles getan, um ihn zu retten. Er hat gute Chancen.
01:23:04Wird er gesund?
01:23:07Von jetzt an hängt es nur von ihm ab.
01:23:10Von uns aber auch, hm?
01:23:14Ich glaube, du denkst immer noch nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen.
01:23:17Ich weiß. Ich werde mich wohl niemals ändern.
01:23:21Vielleicht gefalle ich meiner Zeitung ja gerade deshalb.
01:23:24Sie haben mir angeboten, in Rom für die Nachrichtenredaktion zu arbeiten.
01:23:29Ich weiß nicht, ob ich annehmen soll.
01:23:31Und wovon hängt das ab?
01:23:35Da kann ich einiges nennen.
01:23:38Kommst du zurück?
01:23:41Ja.
01:23:44Ich weiß nur nicht, wann.
01:23:48Ich werde in jedem Fall auf dich warten.
01:24:03Ich weiß nur nicht, wie er ransom machte.
01:24:04Aber in jedem fall im Fall walking slideshow.
01:24:08Ich weiß nur nicht, wann ich kannst.
01:24:20Ich weiß nicht, wann ich wäre ohne Szene.
01:24:28Musik
01:24:50Musik
01:25:23Musik
01:25:25Vieni qui vicino a me
01:25:29Io so già le cose che tu vuoi dirmi
01:25:41Bla bla bla
01:25:43Le so già
01:25:51Che ne dici se ti tengo un po' così
01:26:05Forte forte stretto in braccio a me
01:26:12Se ti va
01:26:14Se ti va
01:26:33Resta qui accanto a me
01:26:38Ma cos'altro ancora vuoi
01:26:46Tu mi hai in pugno ormai
01:26:52Resta qui
01:27:00Il mio corpo lui ti scalderà
01:27:05La vino
01:27:06Se ti va
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