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Sturm der Liebe 4626
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Transkript
00:00Das hätte ich gleich machen sollen.
00:02Ja.
00:03Und der eine, den ich gelesen habe, der ändert nichts.
00:09Der Gedanke, sein Mann zu sein, macht mich irgendwie glücklich.
00:11Das ist jetzt ein Scherz, oder?
00:13Nein, wirklich. Ich meine...
00:17Ja, ich glaube, ich will ihn heiraten.
00:21Ich will mit dir zusammen sein.
00:30Ich will mit dir.
01:00Ich will mit dir.
01:37Das ist wunderschön.
01:41Finde ich auch.
01:44Das war eine gute Idee von dir mit dem Sonnenaufgang.
01:50Das fühlt sich alles irgendwie noch so ein bisschen unwirklich an mit dir.
02:07Hast du noch Zweifel?
02:08Nein, auf keinen Fall.
02:14Ich glaube, ich habe mir wegen meiner Vergangenheit ganz lange keine Beziehung erlaubt.
02:23Und ich weiß gerade gar nicht mehr, wie dieses Beziehungsding funktioniert.
02:28Also, ich finde, du machst das sehr gut.
02:32Das fühlt sich aber auch richtig an mit dir.
02:37Gebt mir genauso.
02:39Mit dir habe ich das Gefühl, dass ich alles schaffen kann.
02:42Sogar meinen Prozess.
02:46Ich werde dich auch mal bei allem unterstützen.
02:49Versprochen.
03:00Du wirst dich noch ärgern, dass du nicht auch in den Solarpark investiert hast.
03:03Wenn du oder Fia glaubt, dass es das Geld wert war, schön für euch.
03:06Ich bereue meine Entscheidung nicht.
03:08Ja, noch nicht.
03:09Die Investition ist sinnvoll und in die Zukunft ausgerichtet.
03:12Freut mich, dass ihr beide euch endlich mal einig seid.
03:16Morgen.
03:17Morgen.
03:17Morgen.
03:18Warum wurde so früh eine Sitzung einberufen?
03:20Keine Ahnung.
03:21Bisher hat mir Werner nur von eurem tollen Solarpark vorgeschwärmt.
03:24Ach so, wenn es nur das ist.
03:25Ich habe Termine.
03:26Ich habe noch einiges.
03:29Herr Saarfeld.
03:32Worum geht's?
03:33Sie haben, Frau Arnke, während unserer Abwesenheit zur Food- und Beverage-Management gemacht.
03:37Ja, ist richtig.
03:38Und Sie haben Ihren neuen Enkel zum Sommelier gemacht.
03:41Was diese Frau sich geleistet hat, was soll das?
03:44Frau Arnke ist für diese Position mehr als geeignet.
03:47Wäre mir neu, dass diese Frau jemals in der Gastronomie gearbeitet hätte.
03:50Sie hat ihre eigene Firma geleitet.
03:52Sie hat sehr viel Erfahrung, sowohl in Planung als auch Personalführung.
03:56Ihr fehlt aber etwas Entscheidendes.
03:58Empathie und Menschlichkeit.
03:59Herr Saarfeld, das ist eine böswillige Unterstellung.
04:02Sie wird unsere Gastronomieabteilung bereichern.
04:05Sie ist als Teamchefe nicht geeignet.
04:07Soweit ich das mitbekommen habe, macht Frau Arnke einen guten Job.
04:10Und was das Getratsche angeht, sollten wir Privates und Berufliches trennen.
04:14Was soll doch einmal diese Kehrtwende, Christoph?
04:16Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, wenn wir Frau Arnke auf dieser Position erstmal behalten.
04:27Und?
04:27Du wirst heute noch entlassen.
04:29Wirklich?
04:30Ja, aber das Knie muss weiterhin geschont werden.
04:33Okay, das heißt ruhig halten, ja?
04:34Nein, du sollst es sogar bewegen, nur nicht übertreiben.
04:36Bedeutet leichte Mobilisationsübungen, Physiotherapie.
04:40Okay, ja, dann frage ich direkt Frau Wolters und Lale, welche Übungen Sie empfehlen und mache neue Termine.
04:43Gut, ich sehe schon, du hast alles im Griff.
04:45Vielen Dank, wirklich.
04:46Da nicht für.
04:47Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du schnell wieder richtig trainieren kannst.
04:51Hey.
04:51Hey.
04:52Hey.
04:52Störig?
04:53Im Gegenteil.
04:54Du kannst mir direkt beim Packen helfen.
04:55Wie, du wirst entlassen?
04:57Ja, ähm, meine Kollegin kommt dann mit den Entlassungspapieren und deiner Orthese.
05:01Falls noch irgendwas ist, du kannst mich jederzeit anrufen.
05:03Danke nochmal.
05:04Gerne.
05:06Danke.
05:11Na?
05:12Da wird sich aber auch Elias freuen, wenn du nach Hause kommst.
05:14Mama, das Thema hatten wir doch schon.
05:15Uns hat sich nichts geändert, okay?
05:16Ich will ihn heiraten.
05:18Gut.
05:19Ich verstehe einfach nicht, warum du es so eilig hast.
05:21Ihr seid jung, ihr habt alle Zeit der Welt.
05:23Ja, aber Elias ist der Richtige, das weiß ich.
05:25Das verstehe ich.
05:25Ich liebe ihn, okay?
05:28Und zwar jetzt und nicht erst in 20 Jahren.
05:30Ja, das habe ich verstanden, nur...
05:31Mama, ich verstehe dein Problem nicht.
05:32Warum bist du so dagegen?
05:33Ich bin überhaupt nicht prinzipiell dagegen.
05:35Ich will nur einfach nicht, dass du jetzt überstürzt eine Entscheidung triffst, die du irgendwann bereust.
05:39Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.
05:41Eine Scheidung ist viel aufwendiger als eine Trennung.
05:43Ja.
05:44Ich weiß, du meinst es nur gut, aber das ist eine Entscheidung, die ich treffe muss, okay?
05:47Egal, ob es dir gefällt oder nicht.
05:50Ja, das muss in meinem Rucksack.
05:52Das auch.
05:54Okay.
05:55Okay.
05:57Okay.
05:59Okay.
06:00Okay.
06:00Okay.
06:01Okay.
06:14Also, einen Erdbeerkuchen zum Frühstück könnte ich mich ja gewöhnen.
06:17Ja, wenn das so ist, dann mache ich dir jetzt jeden Morgen ein.
06:20Na, ob du den so gut hinbekommst wie ein Kaffee-Liebling?
06:23Hey, jetzt sei mal nicht so frech.
06:25Sonst muss ich die hier wohl ganz alleine essen.
06:27Ich unterstehe dich.
06:30Weißt du eigentlich schon, was du mit deinem feinen Tag heute so anfängst?
06:33Ich hätte schon eine Idee.
06:35Hm.
06:45Ich muss leider schon wieder zurück in die Küche.
06:48Schade.
06:53Hier.
06:55Danke.
06:57Bis später.
06:58Bis dann.
06:59Bis dann.
07:18Kilian, lässt sich auch nichts Neues mehr einfallen.
07:21Mir hat es auch immer Schokokussos mitgebracht.
07:25Hör auf, Larissa.
07:27Du wirst uns beide nie mehr auseinanderbringen.
07:50Entschuldigung.
07:51Alles gut.
08:06Du musst schon loslassen.
08:09Ich weiß.
08:31So, bitteschön, Herr Ständer.
08:33Danke, das ist lieb.
08:40Sie machen gerade eine schwere Zeit durch.
08:44Wissen Sie, auch wenn das nicht so aussieht, ich habe damals auch sehr lange um meinen Mann kämpfen müssen.
08:49Und ich weiß, wie es Ihnen jetzt geht.
08:52Aber Sie haben den Kampf gewonnen.
08:56Ja, also, wenn die Fanny ungewohnt wäre, dann würde ich Ihnen jetzt raten, kämpfen Sie um sie.
09:02Aber sie ist ja nun mal mit Kilian Mutloff zusammen.
09:06Ja, ich weiß.
09:07Das ist ein Unfall von mir, da rein zu grätschen.
09:09Aber ich liebe sie einfach zu sehr, um loszulassen.
09:14Haben Sie das schon mal richtig versucht?
09:16Also, ich bin nach Amerika, ich habe die Beziehung beendet.
09:20Aber Sie haben es nicht lange durchgehalten.
09:25Wissen Sie, Herr Ständer?
09:25Frau Sonnbechner, ich habe gehört, Sie waren in London.
09:29Ich war noch nie in London.
09:31Ja, London.
09:32Also, das ist eine wunderbare Stadt.
09:35Die Architektur fantastisch und grün und Garten und international und riesengroß und aufregend und einfach toll.
09:45Äh, wollen Sie mal ein paar Fotos sehen?
09:47Ja, sehr gern.
09:50Fünfmal hast du die goldene Portiersnadel gewonnen.
09:52Ja.
09:53Mir ist das als einzigen Portier in Bayern bisher überhaupt gelungen.
09:57Bei aller Bescheidenheit.
09:58Gibt es überhaupt jemanden, der ähnlich viele Nadeln gewonnen hat?
10:00Naja, ich habe so einen Dauerkonkurrenten, der Justus Klein.
10:03Der hat die Nadeln viermal gewonnen.
10:05Dann musst du dieses Jahr auf jeden Fall nochmal gewinnen.
10:06Ja, zumindest werde ich es versuchen.
10:08Und ich muss gestehen, als vorhin diese Ankündigungs-Mail für den Portiers-Wettbewerb kam,
10:13da hat es richtig gejuckt in den Fingern.
10:15Ja, kann ich verstehen.
10:16Also, oft hast du ja nicht die Möglichkeit, vor allem wenn der Wettbewerb nur alle drei Jahre stattfindet.
10:19Ja, und die Konkurrenz ist nicht schwächer geworden in den letzten Jahren.
10:22Dann kannst du dieses Jahr allen nochmal beweisen, dass du nach wie vor der Beste der Besten bist.
10:26Du wirst die Portiersnadel auf jeden Fall das sechste Mal gewinnen.
10:29Ja, ich werde zumindest alles geben.
10:31Jetzt muss ich zurück an die Rezeption, meine Pause ist vorbei.
10:34Äh, sei denn.
10:36Dann hole ich dich auch.
10:38Ja?
10:38Super.
10:40Ich freue mich auf dich.
10:41Bis später.
10:51Boah, dir wird dein Lachen schon noch vergehen.
10:56Da, schauen Sie mal.
10:57Da waren wir vor den Toren von London.
11:00Und, also, das ist eine Natur, das glauben Sie nicht.
11:02Sowas Schönes, diese berühmten englischen Gärten.
11:05Und hier, da, da sind sie.
11:07Diese Lupinen, die haben mich so begeistert.
11:09Die sind wirklich schön.
11:11Die würden Fanny sicher auch gefallen.
11:14Ja.
11:16Ah, hallo.
11:17Hallo.
11:22Also, diese Hortenzen, wie die haben.
11:25Zwei Meter hoch.
11:26Sie würden staunen.
11:27Und wir sind froh, wenn wir mal so einen kleinen Strauch pflanzen.
11:30Ja, ich hab mal gelesen, die, also, diese Gärten haben so inszenierte Blickachsen,
11:33dass der Garten quasi mit der Landschaft verschmilzt.
11:36Ja, stimmt.
11:36Und dann sieht alles natürlich aus, aber eigentlich ist alles durchgeplant.
11:39Sie kennen sich ja gut aus.
11:41Ja, ich hab mich mal sehr für solche Gärten interessiert.
11:43Also, wenn's drauf ankommt, könnte ich wahrscheinlich sogar einen anlegen.
11:45Tatsächlich?
11:46Ja, also, wenn ich einen Garten hätte, dann würde er irgendwie so aussehen.
11:49Oh, das wär toll.
11:52Ja, das wär toll.
12:10Ah, Herr Christoph, hast du einen Moment?
12:13Geht's einfach hin?
12:15Komm, setz dich doch erst mal.
12:22Ich würde gerne wissen, was das sollte.
12:24Erklär's mir.
12:25Was soll ich denn erklären?
12:27Denn Frau Mahnke ist als Food- und Beverage-Managerin mehr als geeignet.
12:30Da warst du doch schon mal mit mir einer ganz anderen Meinung.
12:33Wieso stellst du dich auf einmal gegen mich?
12:35Das ist keine Entscheidung gegen dich, sondern eine für Frau Mahnke.
12:38Und eher eine für Frau Wagner.
12:41Wirst du wieder schwach?
12:42Nein.
12:43Ich finde lediglich, dass Sophia in dieser Angelegenheit die besseren Argumente hat.
12:46Wir wissen beide, dass Larissa Mahnke diesen Job nur aufgrund ihrer Freundschaft zu Sophia Wagner bekommen hat.
12:51Und du bist in Spanien keineswegs zur Vernunft gekommen.
12:54Du wirst schon wieder schwach.
12:55Das tue ich nicht.
12:58Sicher?
13:00Ich bin durch mit Sophia.
13:02Ein für allemal.
13:03Das hast du schon so oft behauptet und bist immer wieder schwach geworden.
13:06Als ob du sowas nicht kennst.
13:07Deswegen warne ich dich, ja.
13:09Diese Frau reißt dich in den Abgrund.
13:11Ich erkenne den Teufel, wenn ich ihn sehe.
13:13Nun lass mal die Melodramatik und vertrau mir.
13:16Ich kann nur hoffen, dass du es dieses Mal ernst meinst.
13:19Sophia ist für mich Geschichte.
13:22Na gut, lass mir das.
13:23Hier habe ich etwas Erfreuliches.
13:25Das ist die Einladung zum Portiers Wettbewerb.
13:27Schau es dir an.
13:33Was hältst du davon, im Fürstenhofwald einen Garten der Düfte anzulegen?
13:38Garten der Düfte?
13:39Ich will dem Hotel zu einem neuen Highlight verhelfen.
13:41Hm.
13:42Das hat nicht zufällig was mit Frau Schätzl und Herrn Stendler zu tun?
13:46Unabhängig davon, dass die beiden zusammenarbeiten müssten.
13:48Das wäre doch super attraktiv für unsere Gäste.
13:51Hm.
13:52Findest du?
13:53Ja, das würde ziehen, klar.
13:55Ich finde sowas eher langweilig.
13:56Aber wenn du meinst.
13:57Ich habe mir das folgendermaßen vorgestellt.
14:00Fanny ist für die Auswahl der Pflanzen zuständig.
14:02Welche dürfte gut zusammenpassen?
14:04Herr Stendler sucht den perfekten Platz im Wald.
14:06Zäunt den ein.
14:08Und für die architektonische Gestaltung müssten die beiden zusammenarbeiten.
14:13Hörst du mir zu?
14:17Hm?
14:20Was hast du gesagt, Entschuldige?
14:22Denkst du gerade an Christoph Seyfeld?
14:27Und wen denn sonst?
14:28Dieser Mann macht mich wahnsinnig.
14:31Man sieht er endlich ein, dass das mit uns noch nicht vorbei ist.
14:34Aber was ist, wenn er das nie einsehen wird?
14:36Du solltest ihn vergessen.
14:37Er tut ja nicht gut, das sehe ich ja.
14:38Als Kilian sich von mir getrennt hat.
14:40Da hast du mir geraten, dass ich nach vorne schauen soll.
14:42Und keinem Mann hinterher traue.
14:44Ja, das würde ich doch gern.
14:47Aber du siehst doch selbst, wie schwer das ist.
14:52Also?
14:54Also was?
14:55Na, was ist mit dem Garten?
14:58Larissa, für sowas habe ich im Moment keinen Kopf, bitte.
15:01Besprich doch deine Idee mit Herrn Klee.
15:04Hm, reint sich super.
15:09Oh, danke, Herrn.
15:10Gerne.
15:22Okay, ich war nicht vor.
15:24Ich gehe jetzt einfach einen Schritt nach links.
15:26Okay.
15:29Ist doch ganz einfach.
15:30Ja.
15:31Mach's gut.
15:33Marlon?
15:34Ja?
15:35Ist das deiner?
15:37Nö, nie gesehen.
15:42Danke.
15:44Auch wenn Marlon es überspielt hat,
15:46weiß ich, wie verletzt er ist.
15:49Das Beste wird sein,
15:51wir gehen uns erstmal aus dem Weg.
15:52Und mit der Zeit schaffen wir es vielleicht ja,
15:55wieder normal und unbefangen miteinander umzugehen.
15:57Irgendwann.
16:19Danke.
16:20Gerne.
16:24Christoph.
16:26Ich möchte mit dir reden.
16:28Bevor du etwas sagst,
16:30lass mich bitte zuerst.
16:32Darf ich?
16:33Ja, bitte.
16:39Ich weiß,
16:41dass es für dich sehr schwer ist,
16:42dich wieder auf mich einzulassen,
16:44nach allem, was geschehen ist.
16:45Du stößt mich von dir fort
16:47und behauptest das Gegenteil,
16:48aber
16:49ich spüre,
16:50dass du immer noch Gefühle für mich hast.
16:54Christoph,
16:56warum machen wir es uns gegenseitig so schwer?
16:59Ich möchte mit dir zusammen sein.
17:01Du weißt,
17:01dass es gute Gründe dafür gibt,
17:03warum ich mich nicht wieder auf dich einlassen kann.
17:05Ja, ich weiß.
17:06Und ich weiß,
17:08dass wir nur auf Augenhöhe zusammen sein können.
17:09Worauf willst du hinaus?
17:12Ich will dir einen Teil meiner Anteile
17:14zu einem sehr fairen Preis verkaufen.
17:16Was?
17:18Ich will,
17:18dass wir zu gleichen Teilen
17:19anteilseigen am Fürstenhof sind.
17:28Du meinst das wirklich ernst?
17:30Ja.
17:33Dein Vertrauen ist mir wichtig.
17:35Das ist mir diese Anteile wert.
17:40Du musst dich nicht sofort entscheiden.
17:46Aber denk bitte darüber nach.
17:59Der Garten der Düfte
18:00wäre doch ein tolles Plus für unser Hotel.
18:03Er hilft uns sogar,
18:04einen botanischen Markenkern zu entwickeln.
18:05Wir brauchen ganz dringend
18:06einen botanischen Markenkern.
18:08Den Menschen wird doch
18:09Naturschutz und Umweltschutz
18:09immer wichtiger.
18:10Wirklich?
18:11Ja, das müssen wir angehen.
18:12Die Gäste spazieren
18:13vom Hotel in den Garten,
18:15genießen die Stille,
18:16riechen die einzelnen Düfte der Pflanzen.
18:18Sie können auch was
18:19über die einzelnen Pflanzenarten erfahren,
18:20wie zum Beispiel über...
18:21Ja, ja.
18:22Lass deiner Fantasie freien Lauf.
18:24Wir legen einen Pfad an,
18:26der ringt Besuchern
18:26eine Geschichte erzählt.
18:28Oder wir bauen
18:28ein Schmetterlingshaus.
18:29Oder wir machen etwas
18:30für die Eichhörnchen,
18:31wo sie ihre Nüsse verstecken können.
18:32Oder wir gucken einfach
18:32für die Maulwiffen...
18:33Oder wir bewahren jetzt
18:34erst mal die Ruhe.
18:35Wie bitte?
18:37Deine neu gewohrene Liebe
18:38für die Natur
18:38wirklich in allen Ehren.
18:40Aber mit Krawatte
18:41überschreitest du hier gerade
18:42ein bisschen deine Kompetenzen.
18:44Mein Konzept ist nachhaltig
18:46und durchdacht.
18:46Und hast du für deinen neuen Job
18:47als Gärtnerin
18:48auch Vitamin B gebraucht?
18:50Jetzt überschreitest du
18:51aber ohne Krawatte
18:51deine Kompetenz.
18:53Larissa, den Job als Food
18:54im Beverage Manager,
18:55den hast du nur
18:56dank Frau Wagner bekommen.
18:58Der Job der Gärtnerin,
18:59der gehört Fanny.
19:00Und dabei bleibt's.
19:01Mann, Erik, jetzt bist du unfair.
19:02Ja, deswegen verstehen wir
19:03beide uns auch so gut.
19:04Weil du was von unfairen Mitteln
19:06verstehst.
19:07Und jetzt habe ich noch
19:08einen wahnsinnig wichtigen Termin.
19:10Dein Vorschlag ist abgelehnt.
19:16Herr Nebenbrink,
19:18Entschuldigung,
19:18Sie haben Ihr Handy
19:19bei mir an der Rezeption
19:20gebraucht.
19:20Ja, danke, Herr Sandbühler.
19:22Danke, merci.
19:23Gerne.
19:26Adam.
19:28Alfons.
19:29Servus.
19:31Wir sollten vielleicht
19:32noch einmal reden.
19:33Also, dass du bei uns
19:35ausgezogen bist.
19:36War doch das Beste
19:37von uns alle.
19:38Ja, aber
19:38diese kleine Schwindelei,
19:40dass du hier im Fürstenhof
19:41unterkommst,
19:42die hätte es nicht gebraucht.
19:47Du, ich fühle mich
19:47sehr wohl in der Hütte.
19:49Dann ist es ja gut.
19:50Aber du sollst
19:51nicht das Gefühl haben,
19:52dass du plötzlich
19:52nicht mehr willkommen bist.
19:54Habe ich nicht.
19:55Ich wollte dich
19:56und deine Frau
19:56nicht in eine unangenehme
19:57Situation bringen.
19:58Jetzt wo Massimo
19:58bei euch ein- und ausgeht.
20:00Er ist mein Enkel.
20:01Ja, im Gegensatz zu mir.
20:03Und du willst
20:03Zeit mit ihm verbringen.
20:04Das ist doch
20:04dein gutes Recht.
20:07Ich...
20:08Ich kann gar nicht
20:09oft genug sagen,
20:09wie leid es mir tut,
20:10dass ich euch was vorgemacht habe.
20:11Und ich kann mich
20:12gar nicht oft genug
20:12dafür entschuldigen.
20:14Ich werde meine gerechte Strafe
20:16akzeptieren,
20:16egal wie das Gericht entscheidet.
20:17Hm.
20:18Auch wenn ich naturgemäß
20:19auf Massimos Seite stehe,
20:21aber du hast ja
20:22in den letzten Wochen
20:23schon bewiesen,
20:23dass du bereust,
20:24was du getan hast.
20:27Also...
20:34Das ist also deine Vorstellung
20:35von über die Schwelle tragen, ja?
20:36Ja, ich bin halt
20:37ein richtiger Romantiker.
20:38Ja, ich könnte mich
20:38daran gewöhnen.
20:39Auf gar keinen Fall.
20:40Aber wir schauen,
20:41dass du möglichst bald
20:41wieder auf beide Beine kommst.
20:42Ja, versprochen.
20:44So.
20:44Aber natürlich werde ich
20:45mich in der Zwischenzeit
20:46ein bisschen um dich kümmern.
20:48Achtung.
20:49Danke.
20:51Du willst dich
20:51bei Mama gut stellen, was?
20:53Ja.
20:55Ich fand's aber schon
20:56ein bisschen komisch, was
20:58Katja zu unseren Plänen
20:59gesagt hat.
21:00Naja, es ging ja nicht
21:01gegen dich, Mama.
21:02Vergiss manchmal einfach nur,
21:04dass ich kein kleines Kind
21:05mehr bin.
21:06Aber als sie dann
21:07noch mit dem Scheidungsthema
21:08gekommen ist,
21:08das nehme ich ihr
21:09wirklich ein bisschen übel.
21:10Ohne wasser dich
21:11den Ehevertrag
21:11läuft bei mir
21:12sowieso nichts.
21:13Ich will ja schließlich nicht,
21:14dass du mich
21:15bei der Scheidung
21:15über den Tisch ziehst.
21:17Bitte?
21:18Also, wenn hier
21:19irgendjemand auf
21:19einen Ehevertrag bestehen müsste,
21:20dann ja wohl ich
21:21als Comeback-Fußballstar.
21:22Herr Neubach,
21:23das wird später
21:24nochmal ausdiskutiert.
21:25Für eine Scheidung
21:26brauchst du ja sowieso
21:27erstmal eine Ehe.
21:28Naja, laut Mama geht das
21:29Hand in Hand,
21:30aber ich meine jetzt
21:31ohne Trauschein
21:32oder nicht.
21:33An meinen Gefühlen
21:34für dich würde sich ja
21:35nichts ändern.
21:40Dieses ganze Thema
21:41beschäftigt dich schon
21:41ein bisschen mehr
21:42als du zugeben willst,
21:43oder?
21:46Wie meinst du das?
21:47Naja, du hast
21:48vorhin wieder damit
21:49angefangen.
21:51Willst du etwa
21:52doch heiraten?
21:53Ich dachte,
21:54du findest die ganze
21:54Idee ein bisschen blöd.
21:57Was willst du denn?
21:59Das ist unfair.
22:00Du hast mir doch
22:01den Antrag gemacht.
22:07Sie will dir
22:08ihre Anteile verkaufen?
22:0917,5 Prozent,
22:10damit wir gleich viel haben.
22:11Das ist doch gewiss
22:12wieder einer ihrer Tricks.
22:13Nein.
22:15Sophia meint das ernst.
22:17Wenn du dir sicher bist,
22:19dass es keine
22:19Fallstriche gibt
22:20und sie es wirklich
22:21ehrlich meint.
22:22Komm, greifst du.
22:24Ich habe immer noch
22:25Gefühle für sie.
22:26Wenn ich ihr Angebot
22:28annehme, würde ich
22:28mich unweigerlich
22:29wieder in eine
22:30toxische Beziehung
22:31mit ihr manövrieren.
22:32Das sehe ich leider auch so.
22:33Trotzdem, das Risiko
22:34ist es wert.
22:35Wir hätten wieder
22:36die Mehrheit am
22:37Fürstenhof.
22:38Wenn es um Sophia geht,
22:40traue ich mir selbst
22:41nicht über den Weg.
22:42Mein Gott, Christoph.
22:43Kauf die Anteile
22:44und bleib aufs Distanz.
22:45Du hast doch selbst gesagt,
22:46diese Frau ist für dich
22:47tabu.
22:47Du sagst das so,
22:48als wäre das das
22:49einfachste von der Welt.
22:50Wie oft genau
22:50hast du es hinbekommen,
22:52bei einer aufregenden
22:53Frau deine Gefühle
22:53im Griff zu behalten?
22:55Haha, touché.
22:57Trotzdem,
22:58ich kann dir da
22:59nicht reinreden.
22:59Alles, was ich über
23:00Frau Wagner zu sagen hatte,
23:01weißt du.
23:02Letztlich ist es
23:03deine Entscheidung.
23:06Aber vergiss nicht,
23:08der Fürstenhof
23:09ist auch dein
23:10Familiensitz.
23:22Das Picknickfeld ist
23:23das Ehepaar Moser
23:23kam richtig gut an,
23:24Herr Sonnbichler.
23:25Es freut mich,
23:26dass die beiden
23:27trocken geblieben sind.
23:28Ja.
23:28Die Heligardt und ich,
23:29wir sind ja auf dem
23:29Heimweg noch nass geworden.
23:31Das tut mir sehr leid.
23:32Ja, wer es glaubt?
23:34Es tut mir wirklich sehr leid,
23:35Herr Sonnbichler,
23:35das ist ein Scherz.
23:37Die Heligardt war ganz begeistert
23:38von diesem Kaffeetisch
23:39mitten auf der Wiese.
23:40Ja, so soll es doch sein.
23:41Herr Sonnbichler.
23:43Haben Sie eigentlich schon
23:44die Mail mit der Einladung
23:44für den Portierswettbewerb
23:45gesehen?
23:45Ja, natürlich.
23:47Und verteidigen Sie
23:47dieses Jahr wieder den Titel
23:48gegen Justus Klein?
23:50Der war mir schon
23:51immer unsympathisch.
23:52Aber ich habe ganz fest vor,
23:53ihn auch dieses Jahr zu schlagen.
23:55Dann drücke ich Ihnen die Daumen.
23:56Aber ich mache mir auch
23:57keine Sorgen.
23:58Alfonks, ich muss mit Ihnen sprechen.
23:59Es geht um den Portierswettbewerb.
24:01Sie müssen sich keine Sorgen
24:02machen, Herr Direktor.
24:03Ich werde in jeder Pause
24:05mein Mandarin verbessern.
24:06Ja, das ist schön,
24:07Alfonks, Anna.
24:08Keine Angst,
24:09ich nehme das nicht
24:09auf die leichte Schulter
24:10und ich ruhe mich auch nicht
24:11auf meinen Lorbeeren aus.
24:13Ich nehme das wirklich ernst.
24:14Das weiß ich, Alfonks,
24:15aber es wird Ihnen
24:16leider nichts nützen.
24:17Ach so, Sie meinen,
24:18ich brauche noch was Neues.
24:19Ich meine damit,
24:20dass das Wettbewerbskomitee
24:21entschieden hat,
24:22Sie wegen Ihrer Altersteilzeit
24:23nicht mehr am Wettbewerb
24:24teilnehmen zu lassen.
24:27Wie?
24:27Ich darf nicht mehr teilnehmen.
24:29Ich weiß, was Ihnen
24:29dieser Titel bedeutet.
24:30Ich bedauere es auch sehr.
24:31Das führt mich zu Ihnen,
24:32Herr Drexler.
24:33Würden Sie sich zutrauen,
24:35den Fürstenhof
24:36bei diesem Wettbewerb
24:36würdig zu vertreten?
25:01Also, ein weiterer Punkt
25:02für Pro ist,
25:04dass Adoptieren
25:05einfacher ist,
25:06wenn man verheiratet ist.
25:08Außerdem könnte ich dann
25:09auch jedem sagen,
25:09dass du mein Mann bist.
25:11Und was spricht dagegen?
25:13Dass wir jung sind
25:14und auch Zeit haben.
25:20Ich, ähm,
25:21ich glaube,
25:22wir müssen nichts
25:23überstürzen.
25:24Wir wissen ja schließlich,
25:25dass wir zusammengehören.
25:27Also nicht heiraten, ja?
25:29Ja, ich glaube,
25:30wir sollten warten.
25:33Okay.
25:35Außerdem finde ich nicht,
25:36dass wir heiraten sollten,
25:37nur weil du mir
25:37einen Antrag gemacht hast
25:38unter Narkosemitteln,
25:40an denen du dich
25:40noch nicht mal erinnern kannst.
25:44Hm.
25:46Als nächstes konzentrieren wir uns
25:47erstmal auf deine Physio,
25:48dein Comeback
25:50und sehen wir weiter.
25:53Ja, verstanden.
25:57Was zur Hölle ist
25:58in dich gefahren?
25:59Du willst sie mit den Anteilen
26:00seiner Liebe erkaufen?
26:02Du sollst nicht von dir
26:03auf andere schließen, Larissa.
26:05Im Gegensatz zu Kilian Ruttloff
26:07hat und hatte
26:08Christoph echte Gefühle
26:09für mich.
26:10Er muss sie nur wieder zulassen.
26:12Du verhältst dich irrational.
26:14Wieso?
26:15Weil ich einen schwerwiegenden
26:16Fehler wiedergutmachen will?
26:18Indem du einen neuen begehst?
26:24Ich hätte Christoph
26:24mit dem falschen Gutachten
26:25nie in das Licht führen dürfen.
26:28Selbst wenn er
26:28auf dein Angebot eingeht.
26:30Du hast keine Garantie,
26:31dass er sich auch wieder
26:31auf dich einlässt.
26:32Ich weiß.
26:33Aber ich muss das Risiko eingehen.
26:35Ich muss Christoph
26:36und seiner Liebe vertrauen.
26:38Meiner Erfahrung nach
26:39solltest du ihm einem vertrauen.
26:41Das sehe ich ganz anders.
26:43Meine Beziehung
26:43funktioniert nur auf Augenhöhe.
26:45Da hatte Christoph
26:46von Anfang an recht.
26:47Und diese Augenhöhe
26:48werde ich durch den
26:49Verkauf wiederherstellen.
26:50Ja, Masu verlierst du doch
26:51auch an Macht.
26:53Wie kannst du dir sicher sein,
26:54dass er das nicht ausnutzt?
26:55Ich weiß, wann ich ins Risiko gehe.
26:56Und das ist jetzt.
26:58Sag aber nicht,
26:59ich hätte dich nicht gewarnt.
27:02Ah.
27:04Übrigens.
27:06Was hat der Klee
27:07zu deiner Idee gesagt?
27:10Er hat sie abgelehnt.
27:13Komisch.
27:15Warum überrascht mich das nicht?
27:24Erich.
27:25Werner.
27:27Ich hoffe,
27:28du hast dir Gedanken gemacht.
27:29Ähm, ja,
27:30ich mache mir den ganzen Tag
27:31so viele Gedanken.
27:31Gut, dann schieß los.
27:34Was machst du jetzt genau?
27:35Um das,
27:35worum ich dich vor ein paar Tagen
27:36gebieten habe.
27:38Du bittest mich immer
27:39um so wahnsinnig vieles.
27:40Mein Lieber,
27:41heute stieß du aber
27:41auf dem Schlauch.
27:43Du solltest dir doch
27:44ein paar Überlegungen machen,
27:45um das Hotel attraktiver
27:46zu gestalten.
27:49Sag bloß,
27:49das hast du vergessen.
27:50Nein, Werner.
27:51So etwas Wichtiges
27:52würde ich nie vergessen.
27:53Nur,
27:54für die ganz genaue
27:55Ausarbeitung dieses Konzepts
27:56bräuchte ich noch
27:57ein ganz bisschen mehr Zeit.
27:58Ich brauche kein neues Konzept.
28:00Ich will nur kurz
28:00deine Überlegungen hören.
28:03Äh,
28:04Wellnessbereich erweitern.
28:05Das ist alles?
28:06Nein,
28:06das ist nur ein ganz kleiner
28:08Tropfen auf den heißen
28:09Zaunerstein, Werner.
28:10Und ich habe auch länger
28:11darauf rumgedacht
28:11und bin dann mit mir
28:12selbst übereingekommen.
28:13Äh,
28:13Erik,
28:14nein,
28:14das verwerfen wir.
28:16Ja,
28:16aber,
28:17äh,
28:17was sonst noch?
28:19Krimi-Dinner.
28:20Wir sind ein seriöses
28:22Fünf-Sterne-Hotel.
28:24Genau,
28:25deshalb,
28:25deshalb machen wir es nicht.
28:26Ja,
28:27sondern?
28:28Mein Gott,
28:28an deinen Ideen
28:29musst du aber noch
28:30verdammt viel arbeiten.
28:33So,
28:34Werner,
28:35und jetzt hörst du
28:36mir mal zu.
28:37Und ich bitte dich,
28:38dir das Ganze
28:38bildlich vorzustellen.
28:40Ein Garten
28:42der Düfte.
28:43Oh,
28:45was soll das sein?
28:45Wir legen einen
28:46wunderschönen Pfad
28:47durch den Wald,
28:48pflanzen verschiedene
28:48Pflanzenarten,
28:49wie zum Beispiel
28:52und auf diesen
28:53verschlungenen Pfaden
28:54können unsere Gäste
28:55dann Lust,
28:56Vanille.
28:56Du hast es verstanden.
28:58ja,
28:58klingt attraktiv.
29:00Wir bieten unseren Gästen
29:01eine Mischung aus
29:02Wissen,
29:03Entspannung
29:04und Achtung
29:04trotzdem
29:07Fantasie.
29:14Mittagessen.
29:15Oh,
29:16perfekt.
29:16Ich sterbe fast vor Hunger.
29:18Was gibt's denn?
29:19Hildegards Schweinsbraten.
29:21Echt?
29:21Ja.
29:22Ich weiß doch,
29:23was dir schmeckt.
29:26Ich soll dir auch
29:27ganz liebe Grüße
29:27von dir sagen.
29:28Danke.
29:30Das soll jetzt aber
29:31kein Bestechungsversuch werden,
29:32oder?
29:32Nein,
29:33sonst nicht.
29:37Es tut mir leid,
29:38dass ich so reagiert.
29:39Ich hab auch noch mal
29:40nachgedacht.
29:42Über Elias und mich?
29:44Ja.
29:48Also,
29:50wenn du Elias
29:51heiraten willst,
29:52dann solltest du das auch tun.
29:53Ich werde jede Entscheidung
29:55von dir
29:55akzeptieren,
29:56weil,
29:58naja,
29:59das Wichtigste ist,
30:00dass du glücklich bist.
30:03Schön,
30:03dass du zu der Erkenntnis
30:04gekommen bist.
30:05Außerdem bin ich erwachsen genug
30:06und weiß selbst,
30:07was richtig für mich ist.
30:09Bin ich so schlimm?
30:10Ich weiß ja,
30:10dass du es nur gut meinst.
30:11Außerdem kann ich dich beruhigen.
30:14Nach dem Flo,
30:14den du mir ins Ohr gesetzt hast,
30:15habe ich direkt mit Elias
30:16über unsere Scheidung gesprochen.
30:18Über eure Scheidung?
30:20Und was genau
30:21soll mich daran jetzt beruhigen?
30:24Naja,
30:24dass das Thema warten kann.
30:27Genauso wie die Ehe.
30:28also,
30:29wer weiß,
30:29vielleicht heiraten wir auch gar nicht.
30:30Das wird die Zukunft zeigen.
30:32Okay.
30:36Wie auch immer ihr euch entscheidet,
30:38ich stehe hinter dir.
30:39Danke.
30:46Hey, Mami.
30:47Hey.
30:47Hey.
30:48Habt ihr Pause?
30:49Ja,
30:50wir wollten was zu essen machen.
30:51Magst du mitessen?
30:52Ja.
30:53Rate mal,
30:54was passiert ist.
30:54Keine Ahnung.
30:57Jetzt nimmt am diesjährigen
30:58Portiersweckbewerb teil.
30:59Echt?
30:59Cool.
31:00Abwarten.
31:00Schauen wir mal.
31:01Ja,
31:01kannst du mich endlich
31:02bitte darüber erfreuen?
31:04Wie soll ich mich darüber freuen,
31:05wenn ich das Gefühl habe,
31:06damit Herrn Sonnbichler
31:07in den Rücken zu fallen?
31:07Wieso?
31:09Wegen seiner Altersteilzeit
31:10kann er nicht mehr teilnehmen.
31:11Das ist nicht deine Schuld.
31:12Du machst die Regeln.
31:13Ich denke,
31:13du vertrittst ihn würdig.
31:15Ja,
31:15das denke ich auch.
31:15und der Sonnbichler hat die goldene
31:16Portiersnale doch gefühlt
31:17100,5 bekommen.
31:18Ihr wisst aber schon,
31:19unter was für einem Druck
31:19man da steht.
31:21Du bist ein Bobby Schotter.
31:22Ja.
31:23Du musst teilnehmen, Fritz.
31:24Das ist eine Riesenchance.
31:25Ist schön,
31:26dass ihr so an mich glaubt,
31:27aber da nehmen wirklich
31:28die Besten dran teil.
31:29Zu denen du ja auch gehörst.
31:30Das, was Lale sagt.
31:39Schlechte Nachrichten?
31:41Erik sagt,
31:41ich soll direkt ins Büro kommen,
31:43obwohl er weiß,
31:43dass ich meinen freien Tag habe.
31:45Oh.
31:51Der hat uns richtig gut getan,
31:52Hildegard.
31:53Jetzt hast du dich so
31:54auf diesen Wettbewerb gefreut
31:55und dann das.
31:57Ja, dafür weiß ich jetzt
31:58wenigstens,
31:58wie man sich als ausrangiertes,
32:00altes Eisen fühlt.
32:01Ach,
32:01als sonst bist du doch gar nicht.
32:02Als ob ich meine Arbeit
32:04weniger gut machen würde,
32:05nur weil ich jetzt nicht mehr
32:06in Vollzeit hier bin.
32:07Ja,
32:07das ist ärgerlich,
32:08aber dass du dich darüber
32:09so aufregst,
32:10das bringt dich auch nicht weiter.
32:11Hildegard,
32:11ich habe den Fürstenhof
32:12immer würdig vertreten
32:13und jetzt stellt man mich
32:15als Rentner hin,
32:16der zu alt ist,
32:16um es mit irgendwelchen
32:18Konkurrenten aufzunehmen.
32:19Ich glaube gar nicht,
32:20dass die das so gemeint haben.
32:22Aber wir sind nun mal
32:23in Altersteilzeit.
32:25Ja,
32:25und das heißt,
32:26es ist jetzt an der Zeit,
32:27das Zepter an die jüngere Generation
32:29zu übergeben,
32:29oder wie?
32:30Na,
32:30irgendwann ist es halt so weit.
32:31Aha.
32:32Und die Jugend braucht ja eine Chance.
32:33Ja,
32:34und für uns ist,
32:35was Herausforderungen angeht,
32:36das Ende der Fahnenstange erreicht,
32:38oder wie?
32:38Also,
32:39ich glaube,
32:39du willst mich nicht verstehen.
32:40Ach,
32:41Hildegard,
32:41nein,
32:41du,
32:42du hast ja recht.
32:44Irgendwie hast du recht
32:45und ich freue mich ja auch
32:46für den Fritz,
32:47aber ich ärgere mich trotzdem.
32:51Auch über den Senior.
32:53Ja,
32:53was sollte denn der tun?
32:55Ich meine,
32:55die Entscheidung hat das Premium getroffen
32:57und doch nicht er.
32:57Ja,
32:58aber der hätte wenigstens versuchen können,
32:59sich für mich einzusetzen.
33:21Schade,
33:22dass wir nicht im selben Team spielen.
33:24Das könnte vergnüglich sein
33:25und ausgesprochen erfolgreich.
33:28Ganz meine Meinung.
33:30Na dann,
33:31bis zum nächsten Match.
33:33Das Spiel ist noch nicht zu Ende.
33:35Hoffentlich.
33:46Ich hätte dich gerne
33:48etwas länger
33:49für mich gehabt.
34:09Das ist das echte Gutachten.
34:12Was soll das heißen?
34:15Das riesengroße Gasvorkommen
34:16gibt es gar nicht.
34:17Hat es nie gegeben.
34:20Du bist ruiniert.
34:26Dach ist kein Trost.
34:28Das habe ich jetzt gelernt.
34:32Sie hilft nichts.
34:37Wenn man immer noch lebt.
34:41Das war's.
35:12Untertitelung des ZDF, 2020
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