- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Musik
00:35Musik
01:09Willst du nicht hingehen?
01:10Du, ich hab Mittag
01:11Nein, das kannst du nicht machen
01:16Das Wetter hebt
01:20Frau Stockel?
01:22Elena, bitte
01:27Stockel?
01:28Wenn die Frau Hofer kommt, sagen sie
01:29Ich bin auf dem Weg zum Jagdschloss
01:31Ist wegen dem Geiger, gell?
01:33Was ist denn wieder passiert?
01:34Die Frau Hofer soll sich beeilen
01:36Ich brauch sie hier, danke
01:39Musik
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02:08Gehst du da hin?
02:09Wer weiß, wer weiß
02:10Den Klangweißen
02:11Nein, aber nicht, wenn der Kunde da spielt
02:13Das ist der Chef von dem Streichquartett
02:15Der war gestern beim Chef
02:16Also bei unserem Chef
02:17Und ich sag's dir, Michi
02:18Du kannst dir nicht vorstellen
02:20Wie sich der aufgeführt hat
02:22Bloß, weil die Bläser auf der Südseite
02:25Die Aufenthaltsräume haben
02:26Und die Geiger eben nicht
02:27Was für ein Bläser?
02:28Ja, von dem Weihrauch-Bläserquartett
02:30Die spielen morgen auch
02:32Für Trompeten?
02:33Ja, Michi
02:34Und ich glaub, das kann morgen
02:36Ein großes Spektakel werden
02:40Was ist das?
02:50Hallo, Papa!
02:52Ich gehe jetzt aus dir
02:52Ich gehe jetzt aus dir
02:52Und ich sage es
02:53Ich gehe jetzt aus dir
02:53Wie ist das?
02:55still noch
03:07Die hier in den ganzen
03:36Ja, komm da.
03:37Komm da.
03:40Komm.
03:46Komm da.
03:48Komm da.
03:58Ist gut?
04:00Komm da.
04:06Ich bin auf dem Weg zum Schloss.
04:09Hast du schon eine Probe festgelegt?
04:11Mit wem spreche ich?
04:14Bertram?
04:17Hallo.
04:19Hallo, Herr Harry.
04:22Verdammt.
04:34Können wir das unter uns regeln?
04:35Ja.
04:37Natürlich.
04:38Gern.
04:39Ich bin schuld.
04:40Das ist sonnenklar.
04:53Wo ist denn der Kollege Hofer?
04:55Der ist beim Zahnarzt.
04:57Ah, Moment.
04:58Hebt.
04:58Herr Lins?
04:59Ja.
05:00Ja.
05:02Wenn der Hofer kommt, sagen Sie ihm das auch bitte.
05:06Das ist beim Zahnarzt da.
05:07Ja.
05:08Sollten wir doch schnell was einfallen lassen.
05:11So, und jetzt schauen wir jetzt mit dem Schloss um.
05:17Herr Hebt.
05:18Kennen Sie den Toten?
05:20Ja.
05:21Da ist Bertram Kunda.
05:22Sollte morgen Abend hier auftreten mit seinem Streichquartett.
05:25Das Geige am Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
05:29Die Geige dazu fehlt.
05:31War sie was Besonderes?
05:33Das kann man wohl sagen.
05:34Eine echte Ballistrieri 1781.
05:38Wert um die 200.000 Euro.
05:41200.000?
05:43Was machen Sie eigentlich hier?
05:45Es wurde auch noch das Weihrauchquartett verpflichtet.
05:48Vier Trompeten ausgerechnet.
05:51Demut Weihrauch spielt ebenfalls im Symphonieorchester.
05:53Erste Trompete.
05:54Da hat sich Kunda beschwert.
05:56Jetzt?
05:56Worüber denn?
05:58Streicher und Bläser schätzen sich nicht besonders.
06:01Und ich hatte Herrn Beihrauch zuerst für den Akustiktest hier im Saal einbestellt.
06:05Da war Herr Kunda gekränkt, weil ich einer Trompete den Vortritt lasse.
06:08Noch dazu, wo ich selber Geige spiele.
06:11Herr Kunda hat sich allen Ernstes beschwert, dass Herr Beihrauch vor ihm den Akustiktest machen durfte.
06:16Geige sind eben empfindliche Wesen.
06:38Lieber Carlo, ich glaube, es ist das Beste für alle Beteiligten, wenn wir nach dem Konzert getrennte Wege gehen.
06:42Gunda.
07:00Gunda.
07:01Gunda.
07:02Gunda.
07:17Gunda.
07:30Gunda.
07:32Gunda.
07:34Gunda.
07:43Gunda.
07:47Gunda.
07:54Gunda.
07:59Gunda.
08:00Gunda.
08:01Gunda.
08:02Gunda.
08:03Gunda.
08:04Gunda.
08:04Hat er Gunda?
08:05Gunda.
08:07Gunda.
08:09Gunda.
08:10Er leitet nur das Quartett.
08:13Das ist jetzt ein Trio.
08:31Alles gut?
08:41Hallo, Sie!
08:44Aufstehen!
08:46Der Sachsen-Diebbel ist dein.
08:50Ist schon so weit?
08:52Ja.
08:55Ah, der Herr Kollege.
08:57Servus.
08:57Sie waren beim Zahnarzt?
08:58Wie kommen Sie denn da drauf?
09:00Weil der Mohr Sie da hingeschickt hat.
09:01Was Blöderes ist Ihnen nicht eingefallen?
09:03Der Herr Kunda ist tot.
09:05Ja.
09:05Das muss man doch sein.
09:07Hallo.
09:09Haben Sie nicht vorhin mit mir telefoniert?
09:12Als ich Herrn Kunda fand, klingelte sein Handy.
09:16Ich habe den Anruf entgegengenommen.
09:18Ach, Sie waren das.
09:20Ja, ich wollte wissen, ob Bertram, also Herr Kunda, schon im Schloss ist.
09:25Ich war gerade auf dem Weg dorthin.
09:28Dann wurden wir unterbrochen.
09:31Sie entschuldigen mich.
09:34Ja, mich auch.
09:36Ähm.
09:38Hat er gebohrt?
09:39Das hat er sich nicht getraut.
09:43Ich wäre jetzt soweit fertig.
09:46Und, wie schaut's aus?
09:49Er wurde mit einem stumpfen Gegenstand von hinten erschlagen.
09:53Fiel in den Flügel, riss dabei den Deckelhalter um und der Deckel sauste auf seinen Kopf.
09:59Was von beiden die Todesursache ist, das werde ich noch rausfinden.
10:04Super.
10:05Gibt's irgendwelche Kampffspuren?
10:06Ich konnte keine Abwehrspuren finden.
10:09Nur, die eine Kopfwunde, die kann ich mir nicht erklären.
10:15Ja, dann warten wir bis nach der Obduktion.
10:19So.
10:21Gute Idee.
10:24Todeszeitpunkt circa 13 Uhr, 13.30 Uhr.
10:30Danke.
10:31Tschüss.
10:33Tja, der Täter hat's offenbar für eine wertvolle Geige abgesehen.
10:37Es kann sein, dass der Kunde da nur bewusstlos schlagen wollte.
10:39Und der ist dann in den Flügel gefallen und der Deckel hat ihm den Rest gegeben.
10:44Hepp.
10:46Ja.
10:47So, bleiben Sie bitte hier.
10:50Und?
10:51Hat er gebohrt?
10:52Tja.
10:53Also, pass auf.
10:54Das ist der Herr Carlo Bishoi.
10:56Er spielt mit in dem Quartett von der Leiche.
10:58Er sagt, er hat geschlafen, weil er die ganze Nacht durchgefahren ist.
11:01Er ist erst heute in der Früh von Stockholm gekommen.
11:03Na schau.
11:04Und das, das ist die Liste.
11:06Danke.
11:07Ach, Herr Mohr, nach Aussage von Herrn Hepp,
11:09muss noch ein Trompeter im Haus sein, gewisser Herr Bayrauch.
11:12Habe ich keinen gesehen, aber neben dem Zimmer von Herrn Bishoi ist noch ein anderes Zimmer.
11:16Das war zugespielt.
11:17Vielleicht schläft der Herr Bayrauch hier da.
11:19Zeigen Sie mir, wo das ist.
11:20Ja, kommen wir mit.
11:26Ah, gut, dass ich Sie sehe.
11:28Sie, so geht das nicht.
11:30Was bildet sich der Kunde eigentlich ein, so aufzuspielen?
11:33Herr Bayrauch.
11:34Weiß sich mir nix, dir nix, den Aufenthaltsraum und den Nagel,
11:37den Sie uns zuteilt haben.
11:39Das ist doch keine Arme.
11:41Und dann.
11:42Und das haut dem Fass den Boden aus.
11:43Herr Kunder ist von uns gegangen.
11:45Ja, gut.
11:46Dann schmeißen halt wir den Abend.
11:48Wobei, die Konditionen müssen wir dann aber schon einmal durchgehen.
11:52Herr Bayrauch, Herr Kunder ist nicht abgereist.
11:56Er ist tot.
12:00Wir spielen aber schon einmal.
12:01Dazu muss ich erst mit den Herren vom Kulturausschuss reden.
12:03Ja, machen Sie das.
12:05Aber bitte schnell.
12:07Sonst machen sich meine Kollegen aber sonst auf den Weg.
12:12Ach, Herr Bayrauch.
12:15Wo waren Sie eigentlich zur Tatzeit?
12:18Es hat sich um 13 Uhr und 13.30 Uhr.
12:21In meinem Zimmer.
12:22Ist das das neben dem Zimmer vom Herrn Bishol, das Uhrzeug gespielt war?
12:25Ja.
12:27Und, ähm, wo kommen Sie jetzt gerade her?
12:29Ja, ich hab mir Pfirs vertreten.
12:31Mir geht's nicht gut.
12:32Ich hab eine Erkältung.
12:33Sie sind der Letzte, der Herrn Kunder lebend gesehen hat.
12:36Nein.
12:37Der Mörder war der Letzte.
12:40Ja, sicher.
12:42Und Sie haben vor ihm diesen Akustiktest durchgeführt?
12:45Ja.
12:46Eine Viertelstunde.
12:47Dann hat er mich rausgeschmissen.
12:48Der Kunde, auch er sei jetzt dran.
12:50Wahrscheinlich drängelt er sich oben auch schon vor.
12:53Oh, Entschuldigung.
12:56Und Sie haben ihm völlig kampflos das Feld überlassen?
12:59Nein.
13:00Nein, ich hab ihn gleich mit meiner Trompetten erschlagen.
13:03Wissen Sie denn, dass er erschlagen wurde?
13:04Ja, das hab ich jetzt bloß da hingesagt, verdammt nochmal.
13:09Aber da fällt mir noch was ein.
13:12Da hat einer das Haus verlassen.
13:14So haben die Tatzeit rum.
13:15Der hat's ziemlich eilig gehabt.
13:18Einen Rucksack hat der auch dabei gehabt.
13:20Wo er gut einen Geigen drin Platz gehabt hätte.
13:47Ja, wie ist er denn?
13:49Was haben Sie denn gemacht in Stockholm?
13:51Ein Konzert gegeben.
13:53Allein?
13:54Nein, mit dem Larson-Quartett.
13:56Sagen Sie mal, in wieviel Quartetten spielen Sie denn?
13:58Ich bin nur eingesprungen.
14:00Also.
14:01Ja, und danach sind Sie die ganze Nacht durchgefahren?
14:04Ja.
14:04Wann waren Sie hier?
14:05So um acht.
14:06Und haben Sie sich gleich aufs Loch gelegt?
14:07Ja.
14:08Um für die Probe fit zu sein.
14:09Und dann durchgeschlafen?
14:10Ja.
14:11Und haben Sie nichts gehört?
14:12Nein.
14:13Und nichts gesehen?
14:14Nein.
14:14Und warum hab ich dann Sie gesehen?
14:17Wo?
14:19Am Fenster.
14:20Oder schlafen Sie immer im Stehen?
14:26Spielen Sie jetzt morgen?
14:27Ich weiß nicht, ob wir so schnell Ersatz finden.
14:31Können Sie mir ein gutes Gasthaus empfehlen?
14:34Wenn Sie mir folgen?
14:35Wohin Sie wollen.
14:42Okay, ich war schon wach.
14:45Als Ihr Polizist da an die Türe klopfte, hab ich mich schlafend gestellt.
14:48Ich wollte mich nicht verdächtig machen.
14:49Na, das ist Ihnen ja prima gelungen.
15:03Ja, wiedersehen.
15:05Berti!
15:06Hey!
15:09Was macht Ihr hier?
15:11Ich hab keine Lust mehr zum Arbeiten.
15:13Du brauchst schon wieder.
15:15Du geh mal was essen?
15:17Gott, was ist denn da passiert?
15:19Was?
15:21Ach so.
15:23Es ist bloß die Stuhlstange.
15:34So.
15:36Alles gut, Frau Dr. Kern.
15:38Oh, Herr Hofer.
15:39Ja.
15:40Hallo.
15:41Und wie schaut's aus?
15:42Ist das jetzt der Deckel gewesen?
15:44Nein.
15:45Der Deckel hat zwar die Quetschung verursacht, aber die waren nicht lebensgefährlich.
15:50Findet denn das Konzert jetzt statt?
15:53Ohne Kunda?
15:54Ich denke nicht.
15:55Na ja.
15:58Vielleicht sollten Sie ja einspringen.
16:00Ist das Ihr Ernst?
16:02Na, da würden einige Rosenheimer Augen machen.
16:04Ich meine, geübt habe ich Sie, die Stücke.
16:07So zum Spaß.
16:08Dann machen Sie jetzt ernst.
16:10Sieht das nicht allzu ehrgeizig aus?
16:12Ach gut.
16:12Keine Sorge, es wird Sie deshalb niemand verdächtigen Kunda erschlagen zu haben.
16:15Ach, ich bitte Sie!
16:16Was ist eigentlich mit der Verletzung, die Sie sich nicht erklären konnten?
16:19Jetzt drängen Sie sie doch nicht so!
16:23Ich bin mir da immer noch nicht sicher.
16:25Es sieht so aus...
16:26Ich mach's.
16:27Was?
16:28Das Konzert.
16:28Spiel mit.
16:29Warum nicht?
16:30Das ist aber mutig.
16:31Ja, was wollten Sie sagen?
16:33Was?
16:33Wegen der Verletzung.
16:35Ach, die Verletzung.
16:36Ja.
16:36Sie scheint mir postmortal, so als ob der Täter nochmal zugelangt hätte.
16:40Keine voreiligen Schlüsse, Frau Doktor.
16:43Alles der Reihe nach.
16:44Ich denke, ermittlungstechnisch ist das sowieso ohne Relevanz.
16:50Vielen Dank, Frau Doktor.
16:51Gerne.
16:51Wiederschauen.
16:53Doktor Hett?
16:56Ja?
16:57Wollen Sie mir nicht noch was sagen?
16:59Ja.
17:01Ich wollte erste Hilfe leisten.
17:03Und dann ist er mir...
17:05ist der Hand gerutscht.
17:07Gott sei Dank war er ja schon tot.
17:09Ja, natürlich nicht, Gott sei Dank.
17:11Aber gut, dass ich's nicht war.
17:13Ja.
17:13Keine Sorge.
17:15Und von mir erfährt auch niemand was.
17:20Wiederschauen.
17:21Wiederschauen, Frau Doktor.
17:23Also, wie denken wir, dass der Moos auf der Hintersteck?
17:25Wie gesagt, laut Akte ist Weihrauch ziemlich reizbar und unbeherrscht.
17:29Vielleicht hat sich ja seine angestaute Wut bei de la Palia entladen.
17:32Ich hab jetzt jedenfalls den Moor erstmal zum Schloss geschickt, damit er sich Weihrauchs Trompete besorgt.
17:36Super.
17:37Geh mit dem Rosenbräu.
17:39Ach, wie wär's mit Times Square?
17:42Seit wann hat er wieder auf?
17:43Seit letzter Woche.
17:44Wer macht das jetzt?
17:45Ach, der Typ heißt Joe, ist so ein Schönling. Sieht ein bisschen aus wie Rohkatzen.
17:48Na ja, ein kleiner Wirt wäre mir lieber gewesen.
17:58Ach, ihr.
18:00Der.
18:02Gibt's dich auch noch?
18:03Ah, der Herr Schulsprecher.
18:05Das Modepüppchen von der Mittelstufe.
18:07Was konnte ich nie dafür, dass meine Eltern mehr Geld gehabt haben als deine?
18:10Dafür waren sie nie daheim.
18:12Könnte ich vielleicht ein Cappuccino haben?
18:14Und du willst auch was trinken oder willst zuerst zu deiner Schwester?
18:16Letzteres.
18:20Herr Sraperant.
18:21Na wie.
18:22Ich find es überhaupt nicht gut, dass du während den Ermittlungen mit einem Verdächtigen ausgehst.
18:26Oh.
18:27Ich wusste gar nicht, dass ich zu den Verdächtigen gehöre.
18:29Jetzt wissen sie's.
18:30Bevor es weiter rumpolterst, solltest du lieber mal anhören, was der Herr Mosshaupt weiß.
18:34So, was weiß er denn?
18:35Nein, das möchte ich jetzt lieber nicht sagen.
18:39Sagen Sie's ruhig, der kriegt's sowieso raus.
18:41Also was ist...
18:42Nein, das ist mir jetzt wirklich peinlich.
18:46Er hat mir von seinem Kollegen erzählt.
18:48Dem Bishoi.
18:49Dem anderen Geiger.
18:50Violon Cello.
18:51Auch richtig.
18:52Und?
18:54Ja.
18:55Also...
18:56Der Herr Kunder wollte den Bishoi aus dem Quartett werfen.
18:59Warum?
19:00Weil er immer unzuverlässiger wurde.
19:02Spielt in allen möglichen Quartetten, weil er Geld braucht.
19:06Viel Geld.
19:07Er baut sich gerade ein Haus.
19:10Naja.
19:11Und warum haben Sie uns das nicht gleich erzählt?
19:13Weil er ihm keinen Kollegen hinhängen will.
19:15Na, das ist ihm ja prima gelungen.
19:18Schönen Tag noch.
19:20Sette.
19:26So.
19:29Bitteschön.
19:29Was ist das?
19:32Das ist ein Korbinian-Spezial.
19:34Hab ich gerade davon.
19:35Da ist der Alkohol drin.
19:36Freilich.
19:37Depp, ich bin im Dienst.
19:43Danke.
19:46Ihnen hat der Bishoi nichts von seinem Streit mit Kunder erzählt.
19:49Süß?
19:50Na.
19:52Zwei gute Motive hätte er ja.
19:54Zum einen Rache für den anstehenden Rausschmiss
19:56und zum anderen hätte er gut seinen Hausbau finanzieren können
20:00durch die gestohlene Geige.
20:01Naja.
20:02Sind Sie mir überhaupt zu?
20:04Doch, doch, natürlich.
20:05Beside, dass jemand Frau Putzen befreit.
20:08Herr Hofer, Ihre Schwester ist erwachsen.
20:11Allerdings.
20:12Sie können kapieren, dass ich mir Sorgen mache,
20:14wenn es sich mit Verdächtigen ausgeht.
20:18Was haben Sie eigentlich mit Joe?
20:20Von wem Joe?
20:21Der heißt Ignaz.
20:23Und Sie waren in derselben Klasse?
20:24Nur in derselben Schule.
20:25Der war drei Klassen unter mir.
20:27Der ist immer aufgefallen,
20:28weil er andauernd die neuesten Klamotten gehabt hat.
20:30Das teuerste Motorrad,
20:32den besten Tennisschläger,
20:33der hat er jetzt wahnsinnig wichtig gehabt.
20:57Sie sind ja eh draußen.
21:05Ich bin quasi schon weg.
21:07Was heißt hier weg?
21:08Sie wollten doch nicht abreisen.
21:09Das geht nicht.
21:10Sie sind ein Tatverdächtiger.
21:11Was soll denn das heißen?
21:12Sie verbieten mir das?
21:13Nicht ich, aber das Gesetz.
21:15Jetzt überhasten Sie mal nichts.
21:17Ich wüsste jemand,
21:18der für Herrn Kunda einsprengen könnte.
21:21Aha. Und wen?
21:22Mich.
21:23Sie.
21:25Gibt es da Bedenken?
21:27Nein, nein.
21:28Soviel ich weiß,
21:28haben Sie ja ohnehin schon mit Kunda gespielt.
21:30Eben.
21:31Und ich kann die Stücke.
21:33Also ich würde für morgen Vormittag
21:34eine Probe ansetzen.
21:36Wenn, was habt Sie denn?
21:37Dann fragen Sie ihn.
21:38Ich habe ihn nämlich nicht erreicht.
21:41Ach, Ihn haben Sie schon angerufen, ja?
21:43Ja, äh,
21:45habe ich mich dann der Reihenfolge vertan?
21:47Nein, nein, schon gut.
21:49Also, wann kommt das Klavier?
21:51Frau Marina Nüßler-Henke
21:52wird morgen früh eintreffen.
21:53Ja, dann passt ja alles.
21:55Ja, wenn Mossab mitspielt.
21:56Ich baue da ganz auf Sie, Herr Bissar.
21:58Also dann bis morgen.
22:06Ihr Bruder scheint mich nicht sonderlich zu mögen.
22:09Ach, der mag doch jeden nicht, den ich mag.
22:12Und?
22:15Was machen wir jetzt?
22:17Uns ins Rosenheimer Nachtlebensstütze?
22:21Gibt's denn sowas?
22:22Das hängt ganz vom Begleiter ab.
22:30Tanzen Sie gern?
22:32Wenn Sie ein Lokal mit dieser Musik auftreiben?
22:34Swing.
22:37Was anderes passt doch gar nicht zu uns.
22:42Ja.
22:46Ja.
22:48Meine Schwester verschossen ist,
22:50kann's gar halten mehr.
22:51Jetzt lassen Sie ja doch die Freunde.
22:53Also wenn's dich beruhigt,
22:54der ist mit Sicherheit nicht verliebt in deine Schwester.
22:57Dann bist du Fachmann.
22:58Nur kochen kann ich besser.
23:00Der Typ hat öfter seinen Blick schweifen lassen,
23:02als sie geredet hat.
23:03Wenn ich verliebt bin,
23:04dann häng ich an ihren Lippen.
23:05Was will er dann von ihr?
23:07Sicher bloß Sex.
23:09Beruhigend.
23:11Jetzt vielleicht was mit Alkohol?
23:12Ja.
23:24Da würde ich jetzt nicht stören.
23:26Warum?
23:27Weil er Geigen spielt.
23:28Ach, das macht er öfters.
23:29Er übt für das Konzert morgen.
23:31Was?
23:32Ach, der Doktor Hebt spielt morgen im Jagdschlössl.
23:36Ich denke schon.
23:36Mei, der muss ja mich auch eine Karte besorgen.
23:39Ach.
23:40Und was war jetzt die Tatwaffe?
23:42Ein metallischer Gegenstand.
23:44Wahrscheinlich ein Werkzeug,
23:45das noch schmierfett in der Wunde war.
23:46Aber jetzt ist Feierabend.
23:49Feierabend.
24:11Und jetzt?
24:13Zu dir?
24:15Na, lass es schnell, sei mal nicht unterwegs, ja.
24:18Ich habe eine andere Idee.
24:20Hm?
24:25So?
24:27Was sagt eigentlich dein Bruder, wenn du nicht nach Hause kommst?
24:31Ach, der macht sich keine Sorgen.
24:33Der schnauert schon längst vor sich hin.
24:43Herrschaftszeiten.
24:44Halbe drei.
24:46Ich glaube, die spinnt.
24:48Das macht's.
24:57Ich glaube, die spinnt.
25:04Ich glaube, die spinnt.
25:20So was habe ich das letzte Mal mit 16 gemacht.
25:23Dann wird's wieder höchste Zeit.
25:33Marie, kannst du, wenn du nach Hause kommst, deinem Bruder mal fragen, wie weit er schon ist?
25:38Wieso?
25:42Weil es nicht angenehm ist, in einem Quartett zu spielen, wo sich womöglich ein Mörder befindet.
25:52Aber jetzt geht's.
25:53Ja, aber jetzt schauen wir da hin.
26:09Herr Lindh?
26:10Ja?
26:12Ah, der Bissau über Trast.
26:14Ja, das ist gut.
26:15Haben Sie schon was über seine Vermögensverhältnisse herausbekommen?
26:18Ja, und ich bin noch auf etwas gestoßen.
26:20Der Handwerker, also den der Michi gestern verhört hat,
26:23der Berthold Deuringer,
26:24der hat nämlich gestern fluchtartig das Schloss verlassen,
26:27da ist er aber zurückgekommen und dann habe ich ihn überprüft.
26:30Wissen Sie, was der früher gemacht hat?
26:32Der war Geigenbauer in Mittenwald.
26:34Ja, und außerdem?
26:35Und außerdem ist er vorbestraft.
26:37Der hat nämlich Bretter geklaut.
26:38Und die Frau Dr. Kern...
26:40Bretter?
26:41Ja, der wollte sich damit seine eigene Geige bauen.
26:44Mit Bretter?
26:45Ja.
26:47Das sind halt besondere Bretter.
26:49Die nennt man Klanghölzer.
26:51Die sind bis zu 20.000 Euro wert.
26:53Aber kann ich jetzt bitte weitermachen?
26:55Okay.
26:55Das ist doch eine brettelbreite Spur, oder?
26:58Also ich habe jetzt einmal den Deuringer prophylaktisch herbestellt
27:01und den Weihrauch auch, damit der den identifiziert.
27:05Sehr gut.
27:07Herr Lind, Herr Mohr,
27:10die Tatwaffe
27:12ist eine Eisenstange.
27:15Danke.
27:17Danke.
27:18Was du bist?
27:19Danke.
27:20Danke.
27:30Danke.
27:41Musik
27:43Musik
27:45Musik
27:46Musik
27:57Musik
27:59Musik
27:59Musik
28:01Bist du meine Schwester?
28:17Sag mal Marie, bist du doch ganz sauber? Hast du was getrunken?
28:20Nein.
28:21Dir geht's aber schon gut.
28:23Freilich. Ich war nur ein wenig ausgelassen.
28:26Ausgelassen nennst du das? Auf der Straße Schlangenlinien fand ich hart wohl.
28:29Mein Gott, darf man nicht einmal glücklich sein?
28:32Du warst so schön mit Mooshaupt.
28:34Wo haben wir Marie?
28:35Der gehört zum Kreis der Verdächtigen.
28:37Jetzt mach keinen Aufstand. Dann komm doch einer.
28:42Was ist denn da los? Fahr zur!
28:44Hat er wenigstens etwas Verwehrbares von sich gegeben?
28:46Für mich schon. Und tschüss.
28:49Sehr witzig.
28:50Fahr endlich zur!
28:51Ja, halt weiter hinten!
28:58Warum haben Sie uns verschwiegen, dass Herr Kunder Sie aus deinem Quartett werfen wollte?
29:02Wer hat Ihnen das gesagt? Herr Mooshaupt?
29:04Na ja.
29:06Das hier.
29:07Tinte reagiert etwas anders auf Hitze als Papier.
29:11Und so könnten auch wir von Ihrer Kündigung erfahren.
29:18Hatten Sie deshalb Streit mit Herrn Kunder?
29:22Streit ist das falsche Wort.
29:23Dann sagen Sie mir das Richtige.
29:25Spannungen. Es gab Spannungen zwischen uns.
29:27Weil Sie unzuverlässig waren.
29:29Unzuverlässig?
29:30Das ist auch wieder so ein Wort, das einen völlig falschen Eindruck vermittelt.
29:33Dann sagen Sie mir das Richtige.
29:35Ich habe im Augenblick viel um die Ohren.
29:38Meine Frau erwartet ein Kind.
29:40Ich bin beruflich sehr eingespannt.
29:41Sie spielen in verschiedenen Quartetten.
29:43Sehen Sie?
29:44Und das ist der wahre Grund für die Spannungen.
29:46Weil Sie durch die viele Arbeit unzuverlässig wurden?
29:47Nein.
29:49Wegen seiner Eitelkeit.
29:50Sie sprechen von Kunder?
29:51Ja.
29:52Er konnte es nicht ertragen, dass ich auch noch in anderen Quartetten spiele.
29:54Er minderte den Wert seines eigenen Quartetts.
29:56Mag ja sein. Fakt ist, dass er sie rauswerfen wollte.
29:59Hm.
30:00Das würde ich so nicht sagen.
30:02Das mit dem Rausschmissen war noch lange nicht amtlich.
30:03Auch wenn Herr Moshaupt es gerne gesehen hätte.
30:07Herr Bishoy, Sie haben eine ganze Menge Schulden.
30:10Über 100.000 Euro.
30:12Tolles Auto, den Hausbau.
30:14Und, was sagt das?
30:16Dass jeder, der ein Haus baut, hat Schulden.
30:19Ja.
30:19Aber nicht die Gelegenheit, sie mit einer Balistrieri zu begleichen.
30:27Kabinian!
30:29Bist du beim Zahnders gewesen?
30:31Ja.
30:31Du, der Dörringer wäre jetzt schon ein Verhörer.
30:33Welcher Dörringer?
30:34Der Schreiner, der auch Geigen baut.
30:35Ich versteck ein Wort.
30:36Und jetzt kommt doch der, der ihn identifizieren sollte.
30:38Wir Wien.
30:39Der Weihrauch und Dörringer.
30:40Welcher Weihrauch?
30:40Ja, er.
30:41Ich wär jetzt da.
30:42Moment.
30:43Riecht nicht so glücklich der Herr, sondern klär mir auf.
30:45Pass einmal ab.
31:02Ja.
31:04Das war der Mann.
31:06Sicher.
31:06So sicher wie mein HSC.
31:08Und der hat's eigentlich gehabt.
31:09Ja.
31:10Und den Diagnologen sagt, der ihn dabei gehabt hat, der hätte geigeblut.
31:13Leicht.
31:15Gut.
31:15Danke.
31:16Warten Sie dabei draußen.
31:24Und?
31:25Hat er ihn erkannt?
31:25Warum haben Sie mir das nicht gesagt mit dem Schreiner?
31:27Ja, weil ich's auch eben erst erfahren hab.
31:29Und warum waren dann er und der Weihrauch so schnell da?
31:31Hat Frau Stockel veranlasst.
31:33Na ja.
31:36Ärger mit Ihrer Schwester?
31:39Der Weihrauch hat ihn erkannt.
31:40Und er hat's eigentlich gehabt.
31:42Was ist denn ein bisschen?
31:43Immer noch unser Hauptverdächtiger.
31:44Hab ihn erst mal hier behalten.
31:46Na gut.
31:55Das ist mein Kollege Lindh, Hauptkommissar Hofer.
31:58Nehmen Sie Platz.
32:01Herr Moser, Herr Teuringer, wo waren Sie zur Tatzeit?
32:06Was für eine Tat überhaupt?
32:08Der war im Schloss.
32:09Also, wo waren Sie gestern am Varmittag?
32:12Am Ort?
32:14Also, gestern bin ich ja morgen erst mal in meine Werkstatt.
32:17Was?
32:18Ich möchte wissen, wo Sie waren.
32:20Ja, aber das hab ich ja grad gesagt.
32:21Ach so.
32:22Und wo waren Sie?
32:24Moment, kann ich Sie mal kurz sprechen, bitte?
32:26Komm.
32:34Wären Sie mir böse, wenn ich die Vernehmung weiterführe?
32:36Na, gar nicht.
32:37Ich kann mich einfach nicht sehr konzentrieren.
32:38Ich mach mir Sorgen um meine Schwester.
32:40Die ist die ganze Nacht wegblieben.
32:42Also, verstehen Sie mich nicht falsch.
32:43Sie ist alt nur, aber ausgerechnet mit einem Mordverdächtigen.
32:46Und dann fährt es noch Schlangenlinien auf der Straße,
32:47als ob es keinen Verkehr gibt auf der Welt.
32:49Die damische Nudel.
32:50Mein Gott, sie ist halt verliebt.
32:51Ja, verliebt, verliebt.
32:52Ja, mal ehrlich, Moser, ob das wirklich der Letzte, der in Frage kommt?
32:55Na, das sagen Sie.
32:56Also gut, ich.
32:58Machen Sie die Vernehmung.
32:59Ich höre dazu.
33:00Gut.
33:10Gut, Herr Dollringer.
33:13Noch mal von vorne.
33:16Sie sind Schreiner und im Moment mit Restaurierungsarbeiten im Schloss beschäftigt, richtig?
33:21Ja.
33:22Die Türen.
33:24Von wann bis wann waren Sie denn gestern dort?
33:27Äh, jetzt lassen Sie es mir mal überlegen.
33:29Um sieben habe ich angefangen und gefahren bin ich, äh, jetzt lassen Sie es mir nicht lügen, so um zwölf.
33:37Um den Dreh rum.
33:39Waren Sie damit Ihre Arbeit fertig?
33:41Na, ich muss kurz einmal weg.
33:44Wieso?
33:48Ach, eher so privat.
33:50Bloß meine Freundin.
33:51Wir sind noch nicht so lang zusammen, wissen Sie, ich wollte Sie überraschen.
33:54Mit einer wertvollen Geige im Rucksack?
33:56Na, so ein Schmarrn.
33:57Mit mir.
33:59Im Rucksack habe ich immer eine Brotzeit drin gehabt.
34:02Sie können ihn ja untersuchen.
34:04Ich sage Ihnen jetzt mal was, Herr Dollringer.
34:07So wie Ihre Gesichtszüge ständig entgleisen und Sie nicht wissen, wie und wohin Sie schauen sollen, lügen Sie.
34:12Und es war ganz gewaltig.
34:15Lüge Nummer eins.
34:15Sie haben nicht um zwölf das Schloss verlassen, sondern erst kurz nach eins.
34:19Lüge Nummer zwei.
34:20Sie wollten nicht zu Ihrer Freundin, aber Sie mussten schnell weg.
34:22Und ich sage Ihnen auch warum.
34:23Ich habe den Kunden damit umbracht.
34:28Woher wissen Sie denn, dass der tote Kunde heißt, wenn Sie vorhin nicht mal wussten, dass es einen Mord gab?
34:32Aber Sie haben doch vorhin...
34:33Ich habe nicht und mein Kollege hat bestimmt auch nicht.
34:42Jetzt hat er so kommen müssen.
34:44Es ist immer dasselbe.
34:46Am Ende bin immer ich das Arschloch.
34:58Ja, bist du ja, was machen Sie denn hier?
35:00Herr Lindt hat mich verhört.
35:01So.
35:02Und haben Sie Ihren Haushaupt schon erreicht?
35:04Nein, noch nicht.
35:05Eine Probe sollten wir schon noch ansetzen.
35:06Ja, klar, wenn ich hier fertig bin. Ich versuche es nachher noch in meinem Hotel bei ihm.
35:09Ist doch schön.
35:18Spielt der bei euch mit?
35:20Ja, nur heute Abend.
35:23Ja, wollt Sie euch jetzt total blamieren?
35:26Es ist mir schnurzegal, der ist der Chef hier.
35:28Und solange der gut auf mich zu sprechen muss, nehme ich jeden schrägen Ton im Kauf.
35:32Okay, Herr Kommissar.
35:35Ich sage Ihnen jetzt, wie es war.
35:37Ich habe einen Kollegen vertreten und ein paar Ausbesserungen an der Tür zum Bürgersaal machen müssen.
35:42Als ich reinkam, hing der Kunde halt im Klavier.
35:45Warum haben Sie nicht die Polizei gerufen?
35:47Die Geige hat gefehlt.
35:48Da wäre alles auf mich gefallen.
35:50Weil ich doch vorgestraft bin.
35:51Wegen des Diebstahls vom Geigenholzamt.
35:53Ja.
35:54Die sind kostbar wie alter Wein.
35:57Da braucht man bloß eins und eins zusammenzählen, um auf mich zu kommen.
36:00Mein Geschäft läuft mau, ich habe schon mal geklaut.
36:03Tja, da habe ich mir halt die Sporen gegeben.
36:06Habe aber gleich gewusst, dass das eine dumme Idee war.
36:08Spätestens da, wo ich den Autounfall von lauter Aufregung gehabt habe.
36:11Wo hast du den Unfall?
36:13Mit dem Herrn Mooshaupt.
36:14Mit dem Mooshaupt?
36:15Ja, ich bin ihm hinten drauf gefahren.
36:19Moment, Moment.
36:21Sie sind ihm hinten drauf gefahren?
36:23Ja, während er am Handy hing, was ja sowieso verboten ist.
36:27Sie waren aber Richtung Stadt unterwegs.
36:29Ja, sicher.
36:33Ja, er bleibt noch hier.
36:42Also hier ist Deuringer dem Mooshaupt hinten drauf gefahren.
36:46Deuringer war stadteinwärts unterwegs.
36:49Ergo, Mooshaupt ebenfalls.
36:51Obwohl er behauptet, zum Jagdschloss gestahren zu sein.
36:54Was Hebt ja bestätigt.
36:55Aber es gibt zwei Straßen, die vom Jagdschloss nach Hosenheim führen.
37:00Und zwar einmal die Hauptstraße da drüben, auf der Hebt unterwegs war.
37:03Und die hier durch den Wald.
37:04Tja, weswegen Hebt ihm auch nicht begegnet ist.
37:07Also das heißt, der Mooshaupt bringt den Herrn Kunder um.
37:11Und ruft ihn dann auf dem Weg nach Rosenheim mit dem Handy auf dem Handy an,
37:15um sich auf diese Art und Weise über die Mobilbox ein Alibi zu verschaffen.
37:18Könnte doch sein.
37:19Könnte sein.
37:20Dann hat er noch das Glück, dass der Hebt den Anruf annimmt und so unfreiwillig sein Zeug ist.
37:25Ja, tja, wo ist dein Motiv?
37:28Die Geige, die sein Vermögen wird.
37:32Schulden hat er zumindest keiner.
37:34Aber ich habe den Moor mal nach München geschickt,
37:36damit er sich ein bisschen beim Orchester umhört.
37:37Super.
37:38Wissen Sie was?
37:39Wir stellen dem Herrn Mooshaupt eine Falle.
37:41Und ich weiß auch schon wie.
37:43Moment, Moment.
37:44Deswegen ist der Deuringer noch lange nicht entlastet.
37:46Der läuft uns aber nicht davon.
37:48Okay, gut.
37:49Wenn Sie Mooshaupt wären, wo würden Sie die Geige verstecken?
37:52Im Auto?
37:52Alles schon durchsucht.
37:53Auch das Hotel.
37:55Respekt.
37:55Bayerische Gründlichkeit.
37:57Hat nicht zufällig was mit Ihrer Schwester zu tun?
37:59So ein Schmarrn.
38:07So, Achtung.
38:09Ein Zwiebelrostraten, ein Nitzensalat.
38:12Lasst es euch schmecken, gell?
38:13Danke, Rosi.
38:14Danke.
38:15Ja.
38:16Gut.
38:17Dir auch.
38:19Ist dein Bruder schon weiter in dem Fall?
38:21Vorhin hat er mich angerufen und angedeutet, dass es eine Wendung gibt.
38:26Und?
38:26Was für eine?
38:27Hat er nicht gesagt.
38:30Soll ich ihn anrufen?
38:31Ja.
38:33Das wäre schön.
38:37Nicht nur, weil ich neugierig bin. Auch für uns wäre das gut, wenn er den mördert. Vielleicht ist er dann
38:41besser auf mich zu sprechen.
38:45Ja, da ist er ja.
38:48Hallo Schwester, herz.
38:49Grüß Gott beinand.
38:50Grüß euch.
38:51Guten Appetit.
38:51Schmeckt's euch?
38:52Ja.
38:52Vorzüglich?
38:53Dann ist recht.
38:54Das wird euch gleich noch besser schmecken.
38:56Wir haben nämlich die Täter.
38:58Na.
38:59Das ist ja super.
39:03Ja, es war ein Schreiner, der da gearbeitet hat.
39:05Die Geige hat ihn offenbar in Versuchung geführt.
39:08Ja.
39:09Haben Sie die Geige?
39:10Das nicht, aber die Indizien sprechen gegen ihn.
39:14Dann kann ich jetzt wieder nach München zurück.
39:16Herr Freilich, Sie sind frei wie ein Vogel.
39:20Ich glaube, er wollte unter euch bleiben, ungestört.
39:24Gehen wir da rüber?
39:25Ja.
39:25Servus.
39:35Meinen Sie, er hat angebissen?
39:36Ich schätze schon.
39:38Hoffentlich lässt er uns noch Zeit vor der Kleinigkeit.
39:43Wind?
39:44Ah, Herr Mohr.
39:46Ist was rausgefunden über Mosford?
40:22Ja.
40:23Tja, jetzt haben Sie ganz umsonst gebetet.
40:24Sie wollten nicht zum Schloss, sondern hier die Geige verstecken.
40:28Wie sind Sie auf mich gekommen?
40:29Der Wagen.
40:30Stand bei Ihrem Unfall in der falschen Richtung.
40:36Wo willst du denn hin?
40:38Sag zu mir, ob ich Sie da hingefunden habe.
40:42Sonst glaube ich das nicht.
40:43Geben Sie gut Acht.
40:45Sie hat schon eine Nacht in der Kapelle liegen müssen.
40:47Das tut ihr nicht gut.
40:48Es ist was Besonderes.
40:50Ja.
40:51Sie haben es aber nicht wegen der Geige getan.
40:57Hallo, Herr Dr. Heft.
40:59Was haben wir da gehört?
41:01Sie wollen spielen.
41:02Sie wollen spielen.
41:03Ja.
41:04Herr Kunda hätte sicher nichts dagegen.
41:06Das geschieht dann zu seinem Andeck.
41:09Herr Moshoff, da sind Sie ja.
41:11Ich suche Sie schon wie eine Stecknadel.
41:12Die Stecknadel kommt jetzt ins Nagelkissen.
41:15Herr Moshoff ist Kundas Mörder.
41:18Na.
41:20Möchten Sie sich vielleicht um das Beweisstück kümmern?
41:30Na, es tut mir leid.
41:32Aber ich hab das gesagt.
41:33Ich hab ihm gar nicht getraut.
41:36Kopf hoch.
41:52Da sitzen wir noch.
41:55Du begossene Pudel.
41:57Ich dachte schon, endlich hast du einmal Glück.
42:00Du fädelst nicht nur allein vor dich.
42:03Hast jemand, der dir zuhört?
42:06Dich würdigt.
42:08Ich hatte so ein gutes Gefühl.
42:11Ich auch.
42:12Ich hab die ganze Nacht geübt.
42:14Ich auch.
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