Ein Blick in den Verkaufsraum eines Nürnberger Fleischhackers zeigt, wie Fleisch im frühen 16. Jahrhundert verarbeitet, abgewogen und verkauft wurde.
Die Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen sind einzigartige Memorialbücher zweier sozialer Einrichtungen, die im späten Mittelalter gegründet wurden, um jeweils zwölf bedürftigen, alten Handwerkern Unterkunft und Versorgung zu sichern. Die erste Stiftung entstand 1388 durch Konrad Mendel, die zweite im frühen 16. Jahrhundert durch Matthäus Landauer. Seit dem 15. Jahrhundert wurde zu jedem aufgenommenen Bruder ein ganzseitiges Bild mit Inschrift angefertigt, meist mit Darstellung seines Handwerks.
Kommentare