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00:00Gelobt sei Jesus Christus, willkommen.
00:02Ihr Lieben, heute mal zu einer Frage.
00:06Und zwar stellen sich ja viele Leute die Frage, kann ein Christ verloren gehen?
00:11Ich habe ja schon gesagt, dass ich der Meinung bin, dass das geht.
00:15Da gehe ich auch d'accord mit vielen anderen, zum Beispiel mit dem Dr. Lothar Gassmann.
00:22Ich habe was von ihm, Gedanken von ihm zu diesem Thema.
00:25Ja, ich habe im Internet jemanden getroffen, ich weiß nicht, ob das was Ernstes ist oder nicht.
00:33Auf dem Profil ist nichts zu finden, keine Videos, keine Einträge, nur ein Kommentar auf mein Video,
00:37wo ich das eben bejahe, dass das geht.
00:44Und das ist aber eine Frage, die viele, denke ich mal, angeht, betrifft, die viele bewegt, umtreibt.
00:50Und da hoffe ich mal, dass der Dr. Lothar Gassmann aufgrund seines Doktortitels mehr Reputation hat als ich.
01:01Und wollen wir mal schauen, was er schreibt als Theologe, als studierter Theologe.
01:08Zu dem Thema, kann ein Christ wieder vom Glauben abfallen?
01:11Das sind zehn Seiten, ich weiß nicht, ob wir das alles machen.
01:16Ich werde ein bisschen was rauslassen, weil das ist ganz schön viel.
01:20Wir werden das ein bisschen raffen, das Ganze, sollte aber der Erkenntnisgewinnung trotzdem dienen.
01:26Und ja, lasst uns mal dieses Problem betrachten.
01:29Kann ein Christ wieder vom Glauben abfallen?
01:31Eine komplementäre, also ergänzende Sicht als Schlüssel zur Lösung des Problems?
01:38Kaum ist man, Gassmann schreibt jetzt, zehn Minuten im Gespräch mit anderen Christen,
01:44dann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit über zwei Fragen diskutiert.
01:47Wann ist die Entrückung?
01:49Und kann ein Christ wieder vom Glauben an Jesus Christus abfallen und verloren gehen oder nicht?
01:57Warum sind sich nicht alle Christen bezüglich dieser Antwort einig?
02:00Woran liegt das?
02:04Nun, bezüglich der Entrückung kann man mit einem Satz des Herrn Jesus antworten.
02:09Den Tag und die Stunde weiß niemand.
02:11Matthäus 24, 36
02:15Wollen wir klüger sein als Gott und den Zeitpunkt der Wiederkunft von Jesus wissen?
02:20Also Vorsicht bei Leuten, die sagen, ja, dann und dann kommt er wieder.
02:24Unfug geht nicht.
02:26Wir wissen es einfach nicht.
02:27Punkt, Ende, aus.
02:28Alles andere geht über die Schrift hinaus.
02:32Schwieriger ist es beim zweiten Thema, der Frage nach der Verlierbarkeit oder Unverlierbarkeit des Heils.
02:39Warum widersprechen Christen diesbezüglich einander und dies nicht erst seit heute, sondern seit Jahrhunderten?
02:45Seid es Lehrsysteme wie den Augustinismus, den Calvinismus und den Darbyismus gibt,
02:52aber auch den Arminianismus?
02:56Sie tun dies deshalb, weil Gottes Weisheit größer ist als unsere menschliche Weisheit?
03:04Lasst es mich an einem Beispiel erklären.
03:06Was ist Licht?
03:08Es gibt verschiedene Theorien darüber.
03:11Vereinfacht gesagt geht es um die Frage, ob das Licht aus Teilchen oder Wellen besteht.
03:16Geht man vom naturwissenschaftlichen Prinzip der Komplementarität, also der Ergänzung, aus,
03:22dann kann man antworten, dass sowohl die Wellen- als auch die Teilchendefinition auf das Licht zutrifft.
03:28Es besteht aus Teilchen, also aus Photonen, die sich wellenförmig als Strahlung ausbreiten.
03:35Ist also sowohl als auch das Licht.
03:39Heisenberg war es, glaube ich, der hat gesagt Montag, Mittwoch, Freitag ist es Welle und Dienstag, Donnerstag Teilchen.
03:47Warum habe ich dieses Beispiel gewählt?
03:50Um die überragende Weisheit Gottes wenigstens ein wenig zu verstehen.
03:56Betrachten wir jetzt der Frage, steht hier.
04:01Betrachten wir also jetzt die Frage, muss das heißen, der Verlieberkeit oder Unverlierbarkeit des Heils,
04:07dann können wir es so beschreiben.
04:11Von der Seite Gottes her gesehen ist das Heil unverlierbar, denn es ist allein Gottes Werk.
04:17Es ist vollkommen durch Jesus Christus am Kreuz von Golgatha errungen.
04:22Gott schenkt das am Kreuz vollbrachte Heil demjenigen, der es im kindlichen Glauben annimmt.
04:29Also Pustekuchen mit Allversöhnung, wir müssen das Heil ergreifen, wir müssen es annehmen.
04:33Es ist ein Geschenk, das kann man auch liegen lassen, habe ich schon mal erwähnt.
04:38Von der Seite des Menschen her gesehen, muss man mit der Schwachheit des Menschen rechnen,
04:42der in seinem Wesen schwankend ist und das Heil, das ihm angeboten und geschenkt wird,
04:47leider auch wieder ablehnen und verlieren kann.
04:51Er braucht deshalb Gottes Unterstützung, Ermutigung und Ermahnung.
04:58Die leider oft heftigen Diskussionen zwischen Christen über diese Frage kommt daher,
05:07dass man nicht komplementär, also ergänzend, sondern einseitig denkt.
05:12Entweder nur von der Seite Gottes oder nur von der Seite des Menschen her.
05:17Die sicherste Sicht oder die erste Sicht nähert sich dem sogenannten Kalbinismus,
05:22die zweite dem sogenannten Arminianismus.
05:28Von der komplementären Sicht her jedoch erklären sich die Bibelstellen,
05:33die zum Teil gegensätzlich scheinen, mit einem Schlag.
05:36Wir finden eben beide Aussagelinien in der Heiligen Schrift.
05:40Die Souveränität, die Allmacht Gottes, der sein Heil anbietet und schenkt
05:45und die Schwäche des Menschen, der deshalb immer wieder aufgerufen und ermahnt werden muss,
05:51in Christus zu bleiben, nicht schwankend zu werden und nicht abzufallen.
05:58Die Bibel sagt es ganz klar und ich werde es ausführlich durch Bibelzitate belegen.
06:05Es gibt keine unwiderstehliche Gnade Gottes,
06:08sondern ein Mensch muss sich für Christus entscheiden und ihm konsequent nachfolgen.
06:12Auch meine Ansicht, das ist genau das, was ich auch sagen würde,
06:17aber ich lasse lieber den Gasmann sprechen, weil der hat eine Reputation als Doktor.
06:25In diesem Vortrag möchte ich zunächst die wichtigsten Bibelstellen für die erste Linie
06:29und dann die wichtigsten Bibelstellen für die zweite Linie zitieren,
06:33kurz erklären und dann zu einem biblisch fundierten Ereignis kommen
06:37oder Ergebnis, besser gesagt, kommen.
06:40Ich muss mal ein bisschen heilermachen, ich habe das schon wieder manuell eingestellt.
06:43Irgendwie haut das hier nicht so richtig hin, das ist zu hell vielleicht.
06:47Irgendwie haut das nicht so richtig hin mit der Kamera.
06:50Gut, ist egal.
06:511. Wichtige Bibelstellen für die Allmacht und Gnadenwahl Gottes
06:58Johannes 10, 27-29
07:26Es ging mir ja um das Thema,
07:28ob der Christ seine Heil verlieren kann,
07:30nicht dadurch, dass er aus der Hand Gottes gerissen werden kann.
07:33Das haben wir ja gerade gelesen, es geht nicht.
07:35Es geht darum, ob der Christ jetzt, sagen wir mal,
07:37so weit vom Glauben abfallen kann,
07:40dass er den Glauben dann aufgibt
07:43und wieder zurückfällt in die Ungläubigkeit
07:46und dadurch verloren geht.
07:48Darum geht es.
07:49Das ist das Thema.
07:51Irgendwie haben wir beide im Internet,
07:53diejenige und ich vorbeigeredet aneinander.
07:56Gibt es irgendwie Verständnisschwierigkeiten?
07:57Es geht um die Frage,
07:58kann der Christ sich selber wieder von Gott distanzieren
08:01und das alles hinschmeißen?
08:04Es geht nicht darum,
08:05dass er das Heil,
08:07oder dass irgendjemand ihm das heilstreitig macht.
08:09Das geht ja nicht.
08:10Haben wir ja gerade gesehen.
08:11Gott hält es die Seinen fest,
08:12aber er lässt uns gehen,
08:14wenn wir nicht mehr wollen.
08:15Darum geht es.
08:19Jetzt kommt hier ein Auto.
08:23Also zu dem Johannes 10, 27 bis 29,
08:26was wir gerade gelesen haben.
08:27Jetzt der Kommentar von Gassmann.
08:29Der Herr Jesus sagt hier den wirklich gläubigen
08:32und wiedergeborenen Christen,
08:34seinen Schafen also zu,
08:36dass niemand sie aus seiner Hand reißen kann.
08:39Wir brauchen also keine Angst zu haben,
08:42wenn Feinde von außen uns bedrohen.
08:45Der Herr wird uns bewahren.
08:46Es wird hier allerdings nichts über die Anfechtung
08:51und Sünden im Inneren des Christen selber gesagt.
08:57Der Förster mit Mänger fährt gerade vorbei.
09:00Moment, nochmal.
09:01Es wird hier allerdings nichts über die Anfechtung
09:04und Sünden im Inneren des Christen selber gesagt,
09:06ob er schwach, schwankend oder ungläubig werden kann.
09:131. Petrus 1, 3 bis 7
09:16Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,
09:19der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit
09:22wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung
09:24durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten,
09:27zu einem unvergänglichen und unbefleckten
09:30und unverwelklichen Erbe,
09:32das im Himmel aufbewahrt wird für uns,
09:34die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden,
09:37durch den Glauben zu dem Heil,
09:39das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit.
09:43Hier ist wieder Gott der Handelnde, der uns bewahrt.
09:50Vor dem Abfall, zu dem uns jemand bringen könnte von außen.
09:57Dann werdet ihr auch euch jubelnd freuen,
09:59die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muss,
10:02traurig seid in mancherlei Anfechtungen,
10:04damit die Bewährung eures Glaubens,
10:07der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold,
10:09das doch durchs Feuer erprobt wird,
10:12Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe
10:15bei der Offenbarung Jesu Christi.
10:20Hier, Gassmann, wird von dem Erbe der Wiedergeborenen
10:23im Himmel gesprochen und von der Bewahrung zum Heil,
10:26die Gott schenkt.
10:28Zugleich werden aber die Anfechtungen der Geretteten
10:31nicht verschwiegen und die notwendige Bewährung des Glaubens erwähnt.
10:36Wir finden hier also beides,
10:39Bewahrung von Seiten Gottes und Bewährung von Seiten des Menschen.
10:44Dies ist das Prinzip der Komplementarität.
10:48Kein Widerspruch, sondern Ergänzung.
10:52Vertreter der Unverlierbarkeit zitieren gern die erste Hälfte
10:55und lassen die zweite weg.
10:58Sie betonen nur den göttlichen Aspekt,
11:00ohne die Entscheidung und Verantwortung des Menschen ernst zu nehmen.
11:04So darf man aber mit dem Wort Gottes nicht umgehen.
11:07Man muss beide Aspekte ernst nehmen.
11:12Römer 8, 28-30
11:17Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben,
11:20alle Dinge zum Besten dienen,
11:21denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
11:24Denn die er zuvor ersehen hat,
11:27die hat er auch vorherbestimmt,
11:28dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden,
11:31damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
11:35Die er aber vorherbestimmt hat,
11:37die hat er auch berufen,
11:38die er aber berufen hat,
11:40die hat er auch gerechtfertigt,
11:42die er aber gerechtfertigt hat,
11:44die hat er auch verherrlicht.
11:48Hier scheint von einer Vorherbestimmung
11:51der Erwählten zum ewigen Heil die Rede zu sein.
11:54Man muss aber beachten,
11:55dass an erster Stelle das Vorauswissen Gottes steht,
11:59die er zuvor ersehen hat.
12:04Da Gott ewig ist, weiß er die Zukunft.
12:06Er weiß im Voraus, wer sich bekehren wird und wer nicht.
12:11Nur aufgrund des Vorauswissens Gottes erfolgt die Errettung,
12:18die Bekehrung aber muss der Mensch selbst in eigener Verantwortung vollziehen.
12:27Ja, wir müssen uns zu ihm bekehren.
12:29Wir kriegen das nicht einfach so hinterhergeschmissen,
12:31wir müssen es annehmen nochmal.
12:34Wäre der Mensch nur eine Marionette,
12:36dann wäre Gott schuld, wenn Menschen in die Hölle kommen.
12:39Und das ist unmöglich.
12:41Gott will ja, dass alle Menschen gerettet werden.
12:441. Timotheus 2, Vers 4
12:46Und hat die Welt in Christus versöhnt mit sich selbst.
12:502. Korinther 5, 19
12:54Zugleich lässt er aber ausrufen,
12:56lasst euch versöhnen mit Gott.
12:582. Korinther 5, Vers 20
13:01Das heißt, keiner wird zur Rettung gezwungen
13:04und keiner ist automatisch erwählt oder verworfen.
13:08Soviel zum Kalvinismus,
13:10die ja die Vorherbestimmung präferieren und das ist Käse.
13:14Also keiner ist automatisch erwählt oder verworfen.
13:17Jeder muss eine Entscheidung treffen.
13:23Prof. Erich Mauerhofer erklärt in seinem Aufsatz
13:27Kann ein Christ das Heil verlieren?
13:29Das Prinzip des Vorauswissens Gottes in Form einer Schautafel.
13:36Das ist nochmal zu finden in der Schmale Weg,
13:38die Zeitschrift Nummer 3 aus 23,
13:42Seite 11 bis 30 oder Seiten 11 bis 30.
13:47Ich weiß nicht, wie ich die Schautafel bringen soll.
13:49Ich halte sie mal rein.
13:50Vielleicht kennt ihr da.
13:53Das ist die Schautafel.
13:55Vielleicht kann man es erkennen.
13:59Vom Mauerhofer könnt ihr ja mal kurz anhalten
14:01und das nachschlagen.
14:06Ja, lassen wir es dabei.
14:09Was ist nun aber mit den Stellen im Römerbrief,
14:12die für die souveräne Gnadenwahl durch Gott angeführt werden?
14:16Hören wir genau hin.
14:19Was wollen wir nun hierzu sagen?
14:21Römer 8, Vers 31 bis 39.
14:25Ist Gott für uns?
14:26Wer kann gegen uns sein?
14:28Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
14:31sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat,
14:34wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
14:37Wer will gegen die Auserwählten Gottes Klage erheben?
14:40Gott ist es doch, der rechtfertigt.
14:43Wer will verurteilen?
14:45Christus ist es doch, der gestorben ist.
14:47Ja, mehr noch, der auch auferweckt ist,
14:50der auch zur Rechten Gottes ist,
14:52der auch für uns eintritt.
14:56Es ist wieder das Eintreten für uns,
14:58das Wachen über uns gegen Angriffe von außen.
15:01Darum geht es mir aber nicht.
15:05Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus?
15:08Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
15:14Wie geschrieben steht,
15:16Um deinet Willen werden wir getötet den ganzen Tag.
15:19Wie Schlachtschafe sind wir geachtet.
15:22Aber in allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
15:27Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben,
15:29weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten,
15:33weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
15:35weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf
15:39uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes,
15:41die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
15:46Das war Römer 8, 31 bis 39.
15:50Das bedeutet, wir müssen vor bösen Mächten in dieser Welt keine Angst haben.
15:55Wir dürfen Heilsgewissheit besitzen.
15:58Christus tritt für uns ein.
16:00Unter den Mächten, die uns von Christus trennen könnten,
16:03wird allerdings die Sünde im eigenen menschlichen Herzen nicht genannt.
16:07Die Möglichkeit, vom Glauben abzufallen, bleibt bestehen.
16:24Ich lasse mal ein paar Passi aus, dass das nicht so lang wird.
16:30Also die Möglichkeit ist noch da, die ist noch in der Welt.
16:34Schauen wir weiter.
16:35Johannes 6, 44, Jesus spricht,
16:38Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat.
16:45Also wenn wir uns bekehren, wenn wir zum Glauben finden,
16:48war das Gottesaktion, Gottesinitiative, nicht unsere eigene.
16:57Aber zugleich, gemäß dem Prinzip der Komplementarität von der Seite des Menschen her,
17:02Joshua 24, 15,
17:05Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu dienen,
17:08so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt,
17:11den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben,
17:15oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt.
17:20Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.
17:25Gott lässt uns die Entscheidung, er hält uns nicht fest, er zwingt uns zu nichts.
17:36Wenn es euch aber nicht gefällt, nochmal,
17:38Joshua 24, 15, dem Herrn zu dienen,
17:42so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt.
17:50Also wir haben immer noch die Wahl, auch als Christen,
17:52haben wir immer noch die Wahl, uns zu entscheiden, bleiben wir oder gehen wir.
17:56Meine feste Überzeugung.
18:00Matthäus 23, 37
18:02Jerusalem, Jerusalem,
18:04die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind,
18:09wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen,
18:11wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt,
18:14aber ihr habt nicht gewollt.
18:222. Timotheus 4, Vers 7
18:24Der Apostel Paulus schreibt,
18:27Ich habe den guten Kampf gekämpft,
18:29den Lauf vollendet,
18:31den Glauben bewahrt.
18:35Auch eine Initiative des Menschen,
18:37den Glauben zu bewahren,
18:39anzubleiben.
18:42Damit gelangen wir also zum zweiten Teil.
18:48Jetzt kommt das, worum es mir geht.
18:50Wichtige Bibelstellen für die Schwachheit und Notwendigkeit und Wirksamkeit des...
18:56Jetzt kommt hier eine Wespe, hau ab.
18:58Immer Wespen.
18:58Wir haben immer Wespen, wenn wir das machen.
19:02Der Apostel Paulus schreibt also in 2. Timotheus 4, 7...
19:06Nee, Moment.
19:08Das haben wir ja gerade gelesen.
19:10Die Wespe, die macht mich...
19:11Hau ab.
19:13Ich habe hier einen Fruchtsaft.
19:15Das ist der Saft, da will die hin.
19:21Also wichtige Bibelstellen für die Schwachheit und Notwendigkeit
19:25der Wachsamkeit des Menschen.
19:35Das ist der Feind.
19:43Der will nicht, dass wir seine Pläne aufdecken.
19:472. Timotheus 1, 10...
19:50Darum, liebe Brüder, befleißigt euch, eure Berufung und Erwählung festzumachen.
19:56Denn wenn ihr dies tut, werdet ihr nicht straucheln.
20:01Gott beruft und erwählt zwar, aber der Mensch muss diese Berufung festmachen.
20:11Johannes 15, 1-11
20:16Ich bin der wache Weinstock, sagt der Herr Jesus, und mein Vater ist der Weingärtner.
20:21Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg.
20:25Jede aber die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
20:30Jetzt kommt hier ein Drecker.
20:32Was ist denn heute?
20:35Also jede Rebe an mir, die an mir, also wir sind an Jesus Christus dran.
20:42Wir sind nicht neben ihm, sondern wir sind an ihm dran.
20:45Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg.
20:52Jede aber die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
20:57Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
21:01Bleibt in mir und ich bleibe in euch, gleich wie die Rebe nicht von sich aus Selbstfrucht bringen kann.
21:11Wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht.
21:14Wenn ihr nicht in mir bleibt, wenn ihr nicht in mir bleibt.
21:50Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
21:54Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
22:01Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt.
22:06Und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer und sie brennen.
22:13Ich bekehre mich, bringe einfach keine Frucht.
22:17Ja, dann wird Gott sagen, die Bekehrung, die war...
22:21Ja, ist wieder die Frage, war die Bekehrung dann echt?
22:28Ich kann mich ja bekehren, ich kann ja wirklich das alles ernst meinen und echt und alles echt sein
22:32und dann falle ich aus irgendeinem Grund wieder ab.
22:37Menschen machen so seltsame Dinge.
22:39Ich weiß, dass ich niemanden umbringen darf, ich mache es aber trotzdem.
22:42Ich weiß, dass ich dann lebenslang in einem Knast verschwinde, mache es aber trotzdem.
22:46Das sind solche irrationalen Dinge, die der Mensch manchmal macht in seiner Unvollkommenheit.
22:56Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben,
22:59so werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch zuteil werden.
23:05Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.
23:11Gleich wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch.
23:15Bleibt in meiner Liebe.
23:19Unsere Sache, in seiner Liebe zu bleiben.
23:21Unser Auftrag.
23:24Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe.
23:28Wer mich liebt, hält meine Gebote, sagt der Herr Jesus.
23:31Das ist die Liebe, die Tat auch.
23:33Nicht nur das Gefühl, sondern auch die Tat.
23:38Also, wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe.
23:41Gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.
23:47Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.
23:56Wer am Weinstock Jesu war, war fest mit ihm verbunden.
24:02Logisch.
24:03Er war also sein Kind.
24:05Jesus ruft dazu auf, an ihm zu bleiben und weist auf die schreckliche Möglichkeit hin,
24:11dass man nicht in ihm bleibt, also abfällt.
24:18Im Griechischen stehen zwei Begriffe für Abfallen.
24:22Apostasia bedeutet Abfalltrennung, also Abkehr vom rettenden Glauben.
24:29Parapitein bedeutet Abfallen, vom richtigen Weg abkommen, also den schmalen Weg Jesu verlassen.
24:38Die Bibel war und an vielen Stellen sehr deutlich davor, vom rettenden Glauben wieder abzufallen.
24:505. Mose 11, 16
24:52Hütet euch aber, dass sich euer Herz nicht betören lasse, dass ihr abfällt und dient anderen Göttern und betet sie
25:00an.
25:02Joshua 22, 16
25:04So lässt euch sagen die ganze Gemeinde des Herrn,
25:11wie versündigt ihr euch an dem Gott Israels, dass ihr euch heute abkehrt von dem Herrn
25:17und dass ihr auch einen Altar baut und von dem Herrn abfällt.
25:24Immer wieder ist Gottes Bundesvolk Israel vom wahren Gott abgefallen und hat Götzendienst betrieben.
25:30Gut, da kann man sagen, es war Altes Testament, die haben noch nicht den Heiligen Geist gehabt.
25:34Wäre ein Argument.
25:39Deswegen lassen wir das Alte Testament weg und gucken wir weiter im Neuen Testament.
25:43In der Zeit der Gemeinde, wo der Geist ausgegossen worden ist.
25:46Weil viele sagen, wenn du wirklich den Geist hast, dann machst du das nicht.
25:50Der Geist Gottes hält dich.
25:54Ja, aber nicht, wenn du nicht mehr willst.
25:55Und darum geht es.
25:57Es ist die Frage, warum jemand nicht mehr wollen sollte.
26:00Es ist wie mit dem Mord vor uns.
26:01Warum macht jemand sowas und landet im Knast, wenn man das weiß?
26:04Das sind manchmal so Aussetzer.
26:06Also, ich habe ja gesagt, wir kürzen das ein bisschen und jetzt gucken wir im Neuen Testament nach.
26:12Weil das ja für uns heute in Frage kommt, weil wir ja den Geist Gottes bekommen haben.
26:16Kolosser 1, 21 bis 23
26:20Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt in dem
26:28Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht.
26:35Wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das
26:44ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist und dessen Diener ich,
26:51Paulus, geworden bin.
26:56Hier handelt es sich eindeutig um mit Gott versöhnte Heilige.
27:00Sie müssen fest im Glauben bleiben, damit sie nicht von der Hoffnung des Evangeliums abgebracht werden.
27:07Ebenso hier in Hebräer 3, 12 bis 14
27:12Habt acht, ihr Brüder, dass nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei.
27:19Habt acht, ihr Brüder.
27:20Es sind also Christen, dass nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von
27:28dem lebendigen Gott abzufallen.
27:31Er mahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es heute heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug
27:39der Sünde.
27:41Denn wir haben Anteil an Christus bekommen, wenn wir die anfängliche Zuversicht bis ans Ende standhaft festhalten.
27:50Unser Auftrag standhaft festzuhalten.
27:53Und wir können uns in eine Sünde verstrecken, bei der wir immer weiter abstumpfen.
27:58Und die Sünde, die wird dann zur Gewohnheit.
28:00Und wir leben dann praktisch beharrlich in der Sünde.
28:04Und das ist ein Problem.
28:05Und da mache ich mir mit der Qualmerei, mit dem Rauchen auch so ein bisschen Gedanken, ob das nicht ein
28:09Beharrn in der Sünde ist.
28:10Viele sagen, ja, das sei kein Grund, das heil zu verlieren.
28:15Aber ich will das irgendwie gar nicht.
28:17Aber ich weiß, dass ich da in irgendeiner Sünde, aber ich weiß nicht, ob es Sünde ist, aber in irgendeiner
28:23Unart lebe, die Gott nicht gefällt.
28:25Und das ist das Problem, was ich da auch ein bisschen habe.
28:32Aber das wäre zum Beispiel so, was du lässt was einschleifen, du gehst zum Beispiel, was weiß ich, keine Ahnung,
28:37du gehst fremd.
28:38Auch, das ging gut, das ging gut.
28:40Gott hat mich nicht gezüchtet und machst es wieder und wieder und wieder.
28:43Und irgendwann lebst du in dieser Sünde der Hurerei.
28:49Und das ist dann kreuzgefährlich.
28:54Irgendwann hört Gott auf zu reden.
28:58Und dann gibt er dich da hin.
29:00Ich bin immer fester der Überzeugung, dass es geht abzufallen.
29:04Deswegen warne ich.
29:05Deswegen mache ich das hier als Warnung.
29:12Römer 11, 22
29:13So sieh nun die Güte und die Strenge Gottes, die Strenge gegen die, welche gefallen sind.
29:21Ja gut, gefallen ist nicht abgefallen.
29:25Gefallen, da bin ich halt gestrauchelt, da bin ich hingestürzt, aber gefallen ist noch nicht abgefallen.
29:32Nee, ist es noch nicht.
29:34Die Güte aber gegen dich, sofern du bei der Güte bleibst, sonst wirst auch du abgehauen werden.
29:43Wieder eine Warnung.
29:47Und Gott haut uns ja nicht ab, weil er bösartig ist oder uns nicht mehr mag oder so.
29:52Er haut uns ja ab, weil wir immer wieder was machen, was irgendwann die Echtheit des Glaubens in Frage stellt.
30:03Und es war vielleicht am Anfang mal echt, wie gesagt, wir haben uns verstrickt in irgendwas und jetzt verliht der
30:10Glaube immer mehr seine Echtheit.
30:12Er versteht, was ich meine.
30:16Vor den schrecklichen Folgen des Abfalls warnt auch der Apostel Petrus, in 2. Petrus 2, 20 bis 22 steht.
30:25Denn wenn sie durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entflohen sind,
30:32aber wieder darin verstrickt und überwunden werden, so ist der letzte Zustand für sie schlimmer als der erste.
30:39Denn es wäre für sie besser, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nie erkannt hätten,
30:43als dass sie, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder umkehren, hinweg von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.
30:55Doch es ist ihnen ergangen nach dem wahren Sprichwort, der Hund kehrt wieder um zu dem, was er erbrochen hat
31:01und die gewaschene Sau zum Wälzen im Schlamm.
31:06Auch hier wird von einem Gotteskind ausgegangen, welches nach seiner Erkenntnis Gottes wieder auf den Weg der Sünde umgekehrt ist.
31:19Weitere Warnungen vor dem Abfall vom rettenden Glauben.
31:23Matthäus 18, 6
31:25Wer aber einen dieser Kleinsten, die an mich glauben, zum Abfall verführt,
31:30Für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt
31:34und er erseuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.
31:43Ja gut, hier wird aber nicht gesagt, ob das ein Gläubiger ist,
31:47der einen anderen Gläubigen, der noch nicht so sicher ist im Glauben, verführt zum Abfall.
31:51Glaube ich weniger.
31:53Es geht vielleicht auch an die, die ungläubig sind und die Leute wieder vom Glauben abbringen wollen.
31:58Ich kenne da selber Beispiele aus der Familie.
32:02Wo jemand ist, der einfach den Glauben madig machen will
32:07und der froh wäre, wenn ich abfiele.
32:09Solche sind da bestimmt gemeint.
32:13Vorsicht, Leute, auch wenn ihr ungläubig seid und macht sowas.
32:16Das wird sich ganz besonders rächen.
32:18Ihr raubt Gott seine Gläubigen weg oder versucht es zumindest.
32:24Mit den Kleinen sind echt die Jünger gemeint, die an Jesus glauben.
32:28Hier wird davor gewarnt, sie zu verführen und zum Abfall zu bewegen.
32:33Es gibt also die Möglichkeit des Abfallens.
32:39Matthäus 24, 10
32:40Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
32:491. Timotheus 4, 1
32:51Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden
32:57und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen.
33:02Charismatik, Vorsicht, das ist zum Beispiel so ein Bereich, so ein Feld, wo das mit Sicherheit passiert.
33:12Hier ist von der einzeitlichen Situation die Rede, dass viele vom Glauben abfallen, indem sie einst gewandelt sind.
33:20Das erleben wir heute in vielen christlichen Kreisen vor unseren Augen.
33:29Hebräer 3, 12, 14
33:54Wieder wir sollen festhalten.
33:59Das Abfallen können vom rettenden Glauben ist eine sehr ernste Tatsache.
34:04Gegen die Gefahr des Abfallens steht der Ruf, am Herrn festzuhalten.
34:10Natürlich kann man im Nachhinein sagen, ein Mensch, der in Sünde lebt und abfällt, der war nie im biblischen Sinne
34:16wiedergeboren.
34:17Aber wer kann ins Herz schauen und dies beurteilen?
34:21Letztendlich dreht sich diese Argumentation im Kreis.
34:33Diese Meinung, nicht mehr abfallen zu können, die macht faul und träge.
34:36Die macht sicher, die macht selbst sicher.
34:39Und das ist gefährlich.
34:42Meine Warnung.
34:46Fest steht also grundsätzlich, es gibt eine Heilsgewissheit und wir brauchen nicht ununterbrochen, um unser Heil zu bangen.
34:54Jedoch vermögen wir im Sinne einer billigen Gnade aus der Bibel nicht zu zeigen, dass uns nichts mehr passieren kann.
35:00Ganz unerheblich, wie der Lebenswandel sich gestaltet.
35:04Es ist ein Beruhigungsmittel, wenn man sich auf seiner Bekehrung ausruht.
35:09Davo warnt uns die Heilige Schrift ausdrücklich.
35:15So lesen wir auch in Hebräer 10, 26 und 27.
35:19Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben,
35:24haben wir fernerhin kein anderes Opfer mehr für die Sünden,
35:28sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widerversacher verzehren wird.
35:36Dieses Wort Gottes beschreibt es ja anfangs.
35:38Wir haben die Erkenntnis der Wahrheit empfangen.
35:42Also bezieht sich diese Aussage, so sehe ich es, Gassmann, auf ein Kind Gottes.
35:52Ebenso Hebräer 6, 4 bis 6.
35:55Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind
35:59und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind
36:04und das ganze gute Wort Gottes geschmeckt haben,
36:09dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit und die dann abgefallen sind,
36:14wieder zur Buße zu erneuern,
36:16da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen.
36:49Hier handelt es sich eindeutig um Kinder Gottes,
36:51erlebt hat.
36:53Ja, ich verstehe das auch so.
36:57Ich verstehe das, was gibt es da, Mist zu verstehen.
36:59Ich habe das geschmeckt, also ich bin dessen teilhaftig.
37:01Ich habe das, ich habe es bekommen.
37:05Ich kann ein Stück Schokolade nur schmecken, wenn ich das von jemandem bekomme.
37:10Oder wenn ich es nehme.
37:13Ich kann das nicht schmecken, wenn ich da drum herum tanze oder das nur angucke.
37:22Es ist eindeutig, hier bezeugt die Bibel, dass die Abgefallenen sogar des Heiligen Geistes teilhaftig waren
37:30und als solche das Wort Gottes geschmeckt haben und dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit.
37:36Solche sind dann doch abgefallen und abfallen kann allein jemand, der faktisch dabei war.
37:43Jemand, der nicht in Christus lebt, kann unmöglich abfallen.
37:47Da spricht allein der Begriff Abfall für sich selbst.
37:52Zum Vergleich, kann ein Apfel vom Apfelbaum fallen, wenn er nicht am Apfelbaum war?
37:57Das ist ausgeschlossen.
38:00Wenn es hier so deutlich steht, dass sie sogar des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind,
38:06dann bedeutet dies die geistliche Wiedergeburt nach Johannes 3.
38:10Entweder habe ich also den Heiligen Geist empfangen oder nicht.
38:14Entweder bin ich geboren aus Wasser und Geist oder nicht.
38:18Es gibt dazwischen nichts.
38:22Es ist unmöglich, solche Abgefallenen zur Buße zu erneuern,
38:26da sie den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.
38:30Es geht hier um das beharrliche Sündigen, das mutwillige Sünden.
38:33Ach, das ist mir doch egal.
38:34Ja, es ist zwar Sünde, aber es passt schon.
38:39Bin ich mir sicher, dass das auch ein Christ kann?
38:41Wird gesagt, das geht nicht, wenn du den Heiligen Geist hast.
38:44Vorsicht.
38:48Ne, steht ja hier, wenn sie mutwillig sündigen, also wenn sie in der Sünde leben beharren,
38:53nicht wenn wir mal straucheln oder fallen, dann lassen wir uns die Schuld vergeben, dann ist sie weg.
38:57Aber das wird jemand, der mutwillig sündigt, in der Sünde beharrt und da drinnen lebt, nicht machen.
39:01Er wird da keine Buße tun drüber, weil er das ja gar nicht mehr als Sünde sieht oder weil es
39:05ihm egal ist.
39:06Heißes Ding.
39:101. Korinther 10, Vers 12.
39:12Wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle.
39:16Und ähnlich, bleibt treu, lasst uns festhalten und aufeinander Acht haben.
39:21Lasst uns nicht wanken.
39:23All jene häufigen Aufrufe in der Bibel wären überflüssig, wenn die Möglichkeit,
39:28dass ein Christ vom Glauben abfallen kann, ausgeschlossen wäre.
39:35In Offenbarung 3, 5 lesen wir,
39:37Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des
39:45Lebens und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
39:52In dieser Schriftstelle ist die Rede vom Buch des Lebens und dass es die Möglichkeit gibt, dass ein Mensch wieder
39:58dort herausgelöscht werden kann,
40:00was ebenfalls der Unverlierbarkeit des Heils widerspricht.
40:04Ja, das wird Gott machen, wenn wir eben in der Sünde beharren und nicht Buße tun und uns das egal
40:09ist oder wir uns einfach, wenn wir sagen,
40:13das ist, dann streicht Gott uns aber wegen unserer Sünde raus und nicht wegen seiner, oder nicht, weil uns jemand
40:19weggerissen hat,
40:20sondern wir haben uns durch die Sünde selbst von ihm so weit entfernt, dass wir wie Heiden gelten.
40:31Ich finde da nichts in der Bibel, was irgendwie sagt, das Heid ist nicht verlierbar.
40:34Ich sehe das genauso wie der Gassmann.
40:38Habe ich schon vor Jahren, habe ich mich mit Leuten unterhalten darüber,
40:41das ist ja in der Christenheit allgemein so akzeptiert, dass man nicht verloren gehen kann.
40:48Auf keinen Fall.
40:58Jetzt geht es wieder hier um das Alte Testament, aber bleiben wir mal beim Neuen,
41:01weil das wirklich, wie gesagt, auf uns zutrifft durch die Ausgießung des Geistes.
41:11Moment, jetzt habe ich hier, müssen wir mal, Moment.
41:18Manche konstruieren nun verschiedene Bücher daraus,
41:21aber ich denke, dass das Buch, in welchem Mose drinsteht, schon das Buch des Lebens ist,
41:25das auch im Neuen Testament wieder begegnet.
41:28Wir dürfen nämlich keine übertriebene Einteilung der Zeitalter vornehmen,
41:32wie es in manchen Kreisen durch sogenannten Ultradispensationalismus geschieht.
41:38Es gibt den Alten Bund und den Neuen Bund, Verheißung und Erfüllung,
41:43aber extreme Schriftteilung zielt über das biblische Wort hinaus.
41:47Die Heilige Schrift ist eine Einheit, zwar mit heilsgeschichtlichen Fortschreiten,
41:52aber es handelt derselbe Gott.
41:55Um nicht missverstanden zu werden, ein echtes Kind Gottes wird nicht das Bedürfnis haben,
42:01sich von Gott loszusagen, nachdem es Gottes Größe und Güte erfahren hat.
42:06Es wird seinen echten Glauben durch eine ernste Nachfolge Jesu
42:10und das Hervorbringen der Frucht des Geistes erweisen.
42:14Es wird aber zugleich auch um die Anfechtungen und Gefahren wissen,
42:18die einem Gotteskind noch drohen können und dementsprechend wachsam und nüchtern bleiben.
42:24Es wird die Nachfolge nicht auf die leichte Schulter nehmen,
42:28sondern den Herrn täglich um Buße, Reinigung und Kraft bitten.
42:31Genau das machst du.
42:35Und das verhindert ja, dass wir so sinnlichen können, dass wir auf die Nase fallen.
42:41Aber es gibt halt, wie gesagt, Situationen, in denen wir die Buße nicht mehr tun.
42:46Bin ich mehr ganz sicher.
42:47Ich weiß jetzt kein Beispiel, aber wir Menschen haben alles drauf.
42:53Und dann wird es gefährlich und dann sind wir drauf und dran abzufallen.
42:59Ein weiteres Missverständnis mit weitreichender seelsorgerlicher Dimension.
43:04Abgefallen vom rennenden Glauben ist ein Christ nicht dann schon,
43:07wenn er eine gewöhnliche Sünde begangen hat.
43:10Dies geschieht leider immer wieder.
43:12Das stimmt.
43:13Kann ich ein Lied singen?
43:15Darüber kann er Buße tun und zu Jesus umkehren.
43:18Abfallen im Sinne von Hebräer 6 und 10 ist es erst dann,
43:23wenn er das stellvertretende Sühneopfer Jesu Christi für sich völlig und dauerhaft verwirft.
43:29Dann kreut sich der Jesus Christus erneut und kann nicht zur Umkehr erneuert werden.
43:34Vor einem solchen Abfall möge Gott uns bewahren.
43:4041, gut.
43:44Zum Abschluss folgen Antworten auf einige Einwände.
43:50Glaube und Wiedergeburt sind nicht dasselbe.
43:52Gläubige können abfallen, Wiedergeborene nicht.
43:55Habe ich auch schon öfter gehört.
43:57Es ist wunderbar hier die Ausarbeitung.
43:59Das ist genau das, was man immer so hört.
44:02Antwort.
44:04Hier muss man zwischen einem bloßen Kopf glauben, den auch die Dämonen haben.
44:08Die Dämonen glauben auch und zittern.
44:11Jakobus 2,19 und dem echten rettenden Glauben unterscheiden.
44:16Der echte rettende Herzensglaube ist identisch mit der geistlichen Neugeburt oder Wiedergeburt
44:21und der Empfang des Heiligen Geistes.
44:24Ja, die Dämonen glauben auch und zittern.
44:26Die glauben ja an die Existenz Gottes.
44:28Die wissen ja, dass er existiert.
44:29Aber die halten sich nicht an seine Gebote, sondern die schießen gegen ihn.
44:34Und der rettende Glaube ist halt der Glaube, der sich Gott unterwirft und gehorsam ist.
44:38Und das sind die nicht.
44:41So einfach mal erklärt aus meiner Sicht.
44:48Epheser 1,13 und 14
44:51In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium, eurer Errettung gehört habt.
44:57In ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.
45:05Liebe Charismatiker, mit eurer Geistestaufe und Handauflegung, Vorsicht!
45:09Ich lese es nochmal extra für euch.
45:13In ihm, Jesus Christus, seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung,
45:22der das Unterpfand unseres Erbes ist, bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner, Jesus Christi, in Klammern, meine Anmerkung,
45:30Herrlichkeit.
45:33Wir sind versiegelt worden, als wir gläubig wurden.
45:36Es braucht keine Geistestaufe.
45:38Ihr fangt euch dort einen anderen Geist ein und denkt noch, das ist der Geist Gottes.
45:44Wie kann das sein, dass jemand zittert und nach hinten fällt und sagt, ich habe den Geist, das ist der
45:48Unflug.
45:48Leute, Vorsicht!
45:53Die oben genannten Bibelstellen haben gezeigt, dass es sich um echte, wiedergeborene Christen handelt,
45:58die wachsam bleiben müssen, damit sie nicht abfallen.
46:07Nächstes Argument.
46:08Ein Kind bleibt immer ein Kind, wie im Irdischen, so im Geistlichen.
46:12Das sieht man etwa im Gleichnis vom verlorenen Sohn.
46:17Der verlorene Sohn ist auch abgefallen, ist aber wieder umgekehrt.
46:21Oder hat sich vom Vater entfernt.
46:27Antwort.
46:28Gerade das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus Lukas 15, 11 bis 32 zeigt,
46:34dass das Sohn zwar im irdischen Leben weiterhin das Sohn des Vaters geblieben wäre,
46:38aber im geistlichen Sinne trotzdem verloren gegangen wäre,
46:42wenn er nicht von seinen verderblichen Wegen umgekehrt wäre.
46:45Er war zwar biologisch immer das Kind, aber nicht geistlich.
46:50Erst nach seiner Umkehr wurde er geistlich zum Kind Gottes.
46:54Wäre er nicht zum Vater umgekehrt, dann wäre er trotz seiner Sohnschaft verloren gewesen.
46:59Ja.
47:01Er ist ja umgekehrt.
47:03Aber er kann jetzt nicht nochmal wegrennen und dann wieder umkehren.
47:06Das geht nicht.
47:07Dann gibt es keinen Raum für Buße mehr, weil wir ja Christus nochmal kreuzigen müssten.
47:11Wir bräuchten ja das Opfer nochmal.
47:12Und das ist damit gemeint.
47:15Es war also, der verlorene Sohn war also ein ungläubiger, ist in die Welt gegangen
47:18und ist dann, hat sich von Gott, ja, ist von Gott getrennt gewesen und ist dann zurück zu ihm.
47:23Der Vater stellt ja in dem Gleichnis Gott dar.
47:27Der dann freut und dem Sohn, der sich freut und dem Sohn entgegenläuft,
47:32weil er zu ihm umgekehrt ist.
47:37Nächstes Argument.
47:39Beim Gleichnis von den zehn Jungfrauen aus Matthäus 25, 1 bis 13
47:44sind nur die fünf Klugen gerettet gewesen, die fünf Törichten nicht.
47:49Antwort.
47:52Das kann so nicht stimmen, denn es heißt von allen, dass sie Jungfrauen waren und Lampen
47:58bei sich hatten, dass die Lampen der Törichten erlöschen.
48:03Matthäus 25, Vers 8 beweist, dass sie zuerst Öl gehabt haben, das irgendwann ausgegangen ist.
48:12Öl ist ein Symbol für den Heiligen Geist.
48:16Bei den Törichten war der Ölvorrat ausgegangen, sodass sie die Klugen um Öl anbetteln mussten.
48:22Das heißt, die fünf Törichten waren im Laufe ihres Glaubenslebens erkaltet und schließlich abgefallen.
48:31Die haben ja dann zu denen gesagt, naja, das reicht nicht für uns beide, geht hin und kauft selber Öl.
48:36Dann sind die los, wollten Öl kaufen, also Heiligen Geist bekommen.
48:39Und inzwischen kam der Messias oder kam der Bräutigam und hat sie abgeholt.
48:48Also, die fünf mit dem Öl hat er abgeholt und als die fünf ohne Öl wieder kamen, war das vorbei
48:54mit dem Abholen.
48:55Da haben sie es verpasst.
48:59Nächstes Argument.
49:01Letztes Argument.
49:02Beim Gleichnis vom Sämann und vierfachen Ackerfeld in Matthäus 13 sind die ersten drei Böden Bilder für Namenschristen, die abfallen
49:10können.
49:12Der vierte Acker dagegen, der gute Fruchtbruch bringt, steht für echte Gläubige, die nicht mehr abfallen.
49:20Antwort.
49:22In diesem Gleichnis steht nichts über die Frage, ob ein echter Christ wieder verloren gehen kann oder nicht,
49:28sondern nur, dass er Frucht bringen wird.
49:31Die ersten drei Böden stehen für ein verschlossenes Herz oder für oberflächliche Bekehrungen.
49:37Der vierte Boten für eine tiefgründige Bekehrung.
49:40Aber auch tiefgründig Bekehrte können schwach werden und abfallen,
49:44wenn sie die Ermutigungen und Ermahnungen Gottes nicht ernst nehmen.
49:49Ja.
49:51Ja.
49:54Mit diesen Argumenten möchte ich zum Ende meiner Ausführung kommen.
49:57Verschiedene christliche Autoren haben in ihren Vorträgen und Büchern diese nicht einfachen Fragen ebenfalls beleuchtet,
50:05leider bekanntlich mit unterschiedlichen Ergebnissen.
50:09Autoren, die es von der Bibel her ähnlich wie ich sehen,
50:15sind zum Beispiel die Neu-Testamentler Prof. Erich Mauerhofer und Prof. Herbert Janssen bei Davy Goliath.
50:23Prof. Herbert Janssen empfehlenswert, guter Theologe.
50:27Die Bibellehrer Karl Hermann Kaufmann und Thomas Jettl sowie der Jurist Thomas Zimmermanns.
50:34Darauf weise ich gerne hin.
50:40Schon wieder die Wespe.
50:45Jetzt ist er weg.
50:47Wir haben den Plan Gottes offengelegt.
50:49Ja, wir haben es offengelegt.
50:51Jetzt gibt er Ruhe, der Feind.
50:52Weispe weg.
50:57Drittens.
50:57Fazit oder Ergebnis.
50:59Gott hat ein vollkommenes Heil in seinem Sohn Jesus Christus für uns erwirkt.
51:04Er möchte, dass alle Menschen gerettet werden und das Heil in Christus dauerhaft bewahren.
51:11Zugleich stellt Gott jeden Menschen vor, die Entscheidung, das Heil in Christus Jesus anzunehmen oder es abzulehnen.
51:19Er zwingt niemanden zur Bekehrung, sondern lädt dazu ein.
51:23Der Glaube ist eine freie Entscheidung des Menschen als Antwort auf das gnädige Ziehen Gottes.
51:31Gott erinnert immer wieder an seine Liebe und ermahnt den Menschen, das Heil festzuhalten
51:36und vom rettenden Glauben nicht abzufallen.
51:42So gelten für uns die Verheißungen und Ermahnungen zugleich.
51:511. Petrus 5, 6 bis 11 zum Abschluss noch.
51:55Demütigt euch unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
52:01Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
52:06Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe
52:11und sucht, wen er verschlingen kann.
52:14Dem widersteht fest im Glauben, in dem Wissen,
52:17dass sich die gleichen Leiden erfüllt haben an eurer Bruderschaft, die in der Welt ist.
52:22Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus,
52:29er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt,
52:35völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen.
52:41Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
52:45Amen.
52:47So, das waren, ja, was rausgelassen.
52:51Neun Seiten. Mal gucken.
52:54Ja, das ist ungefähr so neun Seiten, 50 Minuten.
52:58Das sind Doppelseiten.
52:59Ich habe hier immer zwei Seiten auf eine gedruckt,
53:02dass ich nicht so viel Papier hier umschleppe.
53:08Ja, na gut.
53:10Okay, Richtwert 50 Minuten, zehn Seiten, neun Seiten.
53:14Ja, ihr habt es gesehen, der Abfall vom Glauben ist drin.
53:21Bin ich ganz fest der Überzeugung.
53:23Machen wir uns nichts vor.
53:26Es ist gefährlich.
53:28Wir fühlen uns dann sicher in unserer Rettung.
53:31Wir werden dann nachlässig.
53:33Wir sind immer wachsam und wir sollen ja wachen.
53:35Wacht, sagt der Herr Jesus.
53:37Und das machen wir dann nicht mehr, weil wir unseres Heils sicher sind.
53:40Wir reflektieren dann auch nicht mehr.
53:43Wir nehmen das als gegeben hin und lassen dann vielleicht sogar fünf Grade sein.
53:48Also ich bin da ganz vorsichtig.
53:50Ich bin da nach wie vor der Meinung, dass das geht.
53:59Und ich kann mich bloß warnen und bitten, dass ihr wirklich da immer an eurer Bibel bleibt,
54:07dass ihr...
54:08Du hast die Bibel gelesen nach zehn Jahren.
54:11Da weißt du nicht mehr, was du gelesen hast, was da drin stand, nach so vielen Jahren.
54:15Wie willst du aber den Willen Gottes tun, wenn du sein Willen nicht kennst?
54:18Zum Beispiel.
54:19Das ist bestimmt auch ein Grund, warum viele abfallen.
54:21Trägheit, die Bibel zu lesen, die dann immer mehr in irgendwelche Sünden fallen,
54:27weil sie gar nicht mehr wissen, was das Sünde ist, weil die gar nicht mehr wissen, was in der Bibel
54:30steht.
54:30Also ihr kennt meine Meinung jetzt dazu.
54:33Ihr kennt die Meinung vom Mauerhofer, vom Janssen und vom Gassmann.
54:37Renommierte Leute im Gegensatz zu mir, die haben alle eine Professur oder eine Habilitation,
54:41einen Lehrstuhl an der Uni.
54:45Hört auf die, wenn er nicht auf mich hört.
54:49Gut, wollen wir das jetzt noch mit dem Gebet abschließen?
54:53Herr Jesus Christus, ab du, herzlich Dank, dass du uns das wichtige Thema vorgestellt hast heute über den Abfall.
55:00Und sei du mit den Leuten, die der Meinung sind, sie könnten nicht abfallen,
55:04bewahr sie vor dem Abfallen, rühr sie nochmal an und zeig ihnen,
55:07und dass es nötig ist, an dir zu bleiben, wie wir so oft gelesen haben,
55:12bei dir zu bleiben, festzustehen und Frucht zu bringen.
55:18Und darum wollen wir dich bitten, wollen dir alles in deine Hand geben
55:21und dir herzlich Dank sagen für den schönen Tag heute, für das schöne Wetter,
55:24für die schöne Stelle hier und für deine Opfer natürlich am Kreuz ganz zuvorderst.
55:28Hab du Dank und Lob, dass du alles bezahlt hast. Amen.
55:35Gut, ein wunderschöner Tag heute, eine Wärme.
55:38Die Sonne geht gerade unter, vier Minuten haben wir noch.
55:42Ja, wunderbare Gegend, irgendwie ein Naturschutzzentrum,
55:47ich habe keine Ahnung, wo wir hier sind, so richtig.
55:52Hier oben ist noch irgendwo so ein kleiner Teich mit auf dem Fröschen.
56:00Ja, was soll ich noch sagen?
56:03Ich wünsche euch Gottes Segen.
56:05Standhaftigkeit, lest eure Bibel, ihr müsst da dranbleiben.
56:08Gott spricht durch die Bibel zu uns.
56:10Das ist bestimmt auch ein Grund, warum Leute abfallen,
56:13weil sie die Bibel nicht mehr hören, weil sie einfach,
56:16ja, weil sie auf Gott nicht mehr hören,
56:17der ja in dem Wort, in seinem Wort zu uns spricht.
56:21Damit zeigst du ja gewisses Desinteresse an dem Wort Gottes.
56:26So würde ich das empfinden, wenn ich die Bibel in Auftrag gegeben hätte
56:29als Autor und Initiator der Bibel und die Leute würden sie nicht lesen,
56:33würde ich sagen, naja gut, wenn ihr nicht wollt.
56:35Also Leute, seid vorsichtig mit der Behauptung, es ginge nicht.
56:40Seid ganz wachsam.
56:43Gut, ich hoffe, dass das jetzt fruchtet bei derjenigen,
56:46die mich angeschrieben hat, dass sie es jetzt versteht.
56:52Sie hat zu mir gesagt, ich sei irgendwie,
56:57ich würde behaupten, eine Christ könne vom Heil abfallen.
57:00Ja, kann ich.
57:01Da habe ich ihr erklärt, dass das nur passieren kann,
57:03wenn das aus uns heraus passiert.
57:07Dass Gott seine Leute, die er sich erwählt hat, festhält,
57:11das ist mir ganz klar.
57:13Das liegt an uns, wenn wir abfallen.
57:15Das habe ich versucht, ihr zu begriffen,
57:17er hat es aber irgendwie nicht begriffen, keine Ahnung.
57:19Und weil das Thema halt so viele Leute so drückt,
57:22weil sich viele die Frage stellen,
57:23das ist ein kontrovers diskutiertes Thema,
57:26genau wie die Entrückung, wann ist die nun?
57:28Keine Ahnung, weiß es nicht.
57:30Weiß niemand.
57:32Deswegen habe ich das Video gemacht,
57:33dass ihr euch nicht zu sicher seid,
57:36dass ihr das Heil nicht verlieren könnt.
57:38Bleibt einfach wachsam.
57:41Das ist auf jeden Fall richtig.
57:43Aber sich auf der Errettung ausruhen,
57:45das kann sowas von falsch sein.
57:47Ihr wisst, was ich meine.
57:49Guten Leute, 57, machen wir Schluss, eine Stunde.
57:54Bleibt behütet, Servus, bis zum nächsten Mal in unserem Buch.
57:58Weiter, es sei denn, ich finde noch was,
57:59vielleicht zu dem Thema noch was von dem Mauerhofer
58:01und von dem Janssen.
58:03Schauen wir mal.
58:04Das ist eine wichtige Sache.
58:05Also, bis dahin.
58:07Gelobt sei Jesus Christus und macht's gut.
58:11Schauen wir mal.
58:11Vielen Dank.
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