00:02Daniel Thun, fünf schnelle Fragen an Sie. Wir sind hier im Zillertal, Berge um uns herum,
00:07malerische Kulisse. Ist das auch so das Setting, was Sie im Urlaub suchen? Wie haben Sie die
00:11Sommerpause verbracht? Berge und Meer habe ich auch gesehen, aber es war auf der Insel Mallorca,
00:16sehr erholsam. Ein sehr ruhiger Ort, dieser Ort auch sehr ruhig, aber komplett in Grünwasserhand.
00:24Wie schalten Sie sonst ab? Gibt es einen Buch, gibt es eine Serie, die Sie gucken, wenn Sie mal
00:28nicht zeitlich von Werder eingebunden sind? Quality-Time mit der Familie, viele Abende,
00:33wenig Lautstärke, alles zurückgezogen, im Auto einfach mal das Radio ausmachen und einfach mal ein wenig
00:39Luft durch den Kopf blasen lassen. Sie sind jetzt Trainer eines Vereins, dem Sie schon als Kind
00:44zugewandt waren. Wie fühlt sich das eigentlich an? Ich glaube, Fan sein war es nicht, aber durchaus eine
00:50gewisse Sympathie, oder? Als Kind des Nordens, auch wenn Osnabrück sehr südlich liegt, aber dann hält man
00:56uns natürlich mit den Klubs im Norden. Und Werder Bremen ist natürlich immer dann ein sehr, sehr großer
01:01Name, die Schlachten oder die Flanke begegnen und gegen den FC Bayern München besonders und die Zeit
01:06natürlich auch besonders. Deswegen hegte ich schon große Sympathien für den SV Werder Bremen und
01:12natürlich eine tolle Aufgabe, die Freude zu sein. Gab es da gewisse Bremer Spieler, die Sie angehimmelt,
01:18verböttert vielleicht sogar haben? Gab es generell Spieler, die Sie als Fußballer wirklich unter Ihren
01:23absoluten Liebling verzeichnen würden? Ja, da hast du ja medial immer nur begrenzte
01:29Möglichkeiten gehabt, dann auch Spiele zu sehen. Da waren es ja dann immer die Mannschaften,
01:32der Hamburger SV, der SV Werder Bremen, Bayern München, die Kölner Pialit Barsky, Klaus
01:36Salas zu nennen, vielleicht Bremer, Erwin Kostel, solche Spieler wie Thomas Schaaf, allgegenwärtig,
01:43jetzt ja auch die Bremer Familie. Ich glaube, Thomas Wolter, der mir ja auch sehr, sehr häufig in Bremen begegnet,
01:48im Leistungszentrum begegnet. Das sind alles Menschen, an die ich mich erinnere, an die ich mich wohlwollend
01:53erinnere und vielleicht an dem einen oder anderen, der mal den Ball ins Tor geschossen hat, wie Horst
01:57Rubisch natürlich auch nachgeifert. Ich will Sie jetzt hier nicht nach einem Saisonziel fragen,
02:01aber wenn wir in einem Jahr hier wieder stehen sollten, dann wären Sie wann zufrieden? Ja,
02:08wenn wir hier stehen und alle sagen, dass die Saison wirklich eine gute Saison war, dass wir vielleicht nicht
02:14Ziele definiert haben, aber dass wir unsere ambitionierten dann doch Etappen erreicht haben,
02:21dass wir einen bodenständigen Fußball gespielt haben, dass die Menschen sich wieder identifizieren
02:26konnten, mit Freude ins Stadion ging und mit viel mehr Freude aus dem Stadion gegangen sind,
02:30dann würde ich sagen, dann haben wir eine sehr, sehr erfolgreiche Saison gespielt. Vielen Dank. Sehr gerne.
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