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  • vor 5 Tagen
Daniel Thioune kassiert mit Werder Bremen eine 1:2-Pleite bei St. Pauli und rutscht auf den direkten Abstiegsplatz. Der Trainer versucht die groteske Entscheidungsfindung seiner Spieler zu erklären, blickt aber voller Energie auf das nächste Spiel.

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Transkript
00:00Mein drittes Spiel, aber letztendlich geht es nicht um mich.
00:02Ich bin gekommen, um dem Verein, der Mannschaft auch zu helfen.
00:06Und das ist mein Wille, meine Energie ist immer noch ungebrochen.
00:08Ich habe immer noch die Fantasie, dass wir gemeinsam den richtigen Weg einschlagen.
00:12Und ich glaube, ein Stück weit immer wieder zu erkennen, aber auch das nochmal.
00:16Mein Vorgänger hat nicht alles falsch gemacht.
00:17Das, was zwischen den Boxen passiert, ist ein Stück weit sehr gefällig, aber es ist nicht final.
00:22Ich glaube, was unheimlich wichtig sein wird, dass wir beieinander bleiben, dass wir zusammenbleiben.
00:26Ich habe schon ein paar Mal gesagt, die Jungs müssen mir vertrauen.
00:28Im besten Fall fragen Sie die Jungs, ob sie diesen Weg mitgehen, ob sie mir das Vertrauen schenken.
00:32Wir haben gesehen, dass es gehen kann, gerade in der ersten Halbzeit.
00:36Nochmal, wir haben das Spiel verloren, aber Momente gehabt, wo wir auch gezeigt haben,
00:39dass wir dem Gegner Probleme bereiten können und nicht nur die letzten Wochen,
00:42als uns der Gegner selber Probleme bereitet hat.
00:45Wir müssen den Raum verlassen.
00:46FC St. Pauli ist ein Stück weit Geschichte jetzt für uns.
00:49Wir haben nur sechs Tage, deswegen geht jetzt alles oder der komplette Fokus wird ausgerichtet auf Heidenheim.
00:54Sie haben selber die Reaktion der Fans gesehen.
00:57Wir haben, glaube ich, nichts mehr wirklich, was gerade bei uns ist.
01:01Deswegen müssen wir versuchen, das auch ein Stück weit wieder uns zu holen.
01:05Und dann haben wir in sechs Tagen die nächste Chance.
01:07Wir müssen beharrlich an den Themen weiterarbeiten.
01:09Sie haben gesehen, die Entscheidungsfindung ist einfach, ich weiß nicht, das ist grotesk,
01:12dass man so viele falsche Entscheidungen von so vielen guten Fußballern einfach aussieht.
01:16Ob es der letzte Pass ist, ich sage, Romano Schmid ist einer unserer besten Fußballer,
01:19aber diesen Pass dann nicht zu, temperiert zu spielen, das ist ja, böse gesagt, grob fahrlässig.
01:24Und trotzdem müssen wir diese Fehler dann aufzeigen, aber auch besser machen.
01:28Wir haben die Situation auf den Außenbahnen gehabt, wo man in einer besseren Position,
01:31wenn man viel Tempo hat, auch dem Gegner wehtun kann.
01:34Und Sie hören, ich habe genug Fantasie, um halt auch diese Mannschaft wieder in die Spur zu bringen.
01:38Und auf der mentalen Ebene haben wir alle gesehen, das 0-1, das hat was mit uns gemacht.
01:42Wir sind ein bisschen lost durch die Gegend gerannt, haben uns wenig am Matchplan orientiert.
01:46Das 1-1 hat uns geholfen, es hätte uns ein Stück weit mehr geholfen,
01:49vielleicht sogar den Punkt dann mitzunehmen, damit am Ende des Tages dann vielleicht kein junger Torhüter
01:52in der Kabine sitzt und denkt, er hat es falsch gemacht.
01:54Nein, falsch gemacht haben wir drumherum, was um dieses Tor.
01:57Und nochmal, die Mannschaft ist cool, ich mag diese Mannschaft, weil sie bereit ist und Bock hat.
02:01Ja, und hat sie einen Trainer, der sie unterstützt, weil ein Stück weit kenne ich mich
02:05mit anspruchsvollen Situationen aus, auch wenn sie mir in der 1. Liga noch nicht widerfahren sind.
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