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  • vor 6 Wochen
Zu hohes Suchtpotenzial: EU-Kommission droht Meta mit Milliardenstrafe

Die EU-Kommission droht Meta mit einer empfindlichen Geldstrafe. Funktionen auf Instagram und Facebook seien darauf ausgelegt, Jugendliche abhängig zu machen, heißt es in der Anklageschrift. Nun ist es an Meta, auf die Vorwürfe zu reagieren und eine Strafe abzuwenden.

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Transkript
00:00Die Europäische Kommission hat vorläufig festgestellt, dass Meta gegen das Gesetz über digitale Dienste verstößt.
00:07Dem Tech-Riesen droht eine potenzielle Geldstrafe in Milliardenhöhe.
00:12Die Kommission wirft dem US-Unternehmen vor, seine Kernplattformen absichtlich so gestaltet zu haben, dass junge Nutzer abhängig werden.
00:20Mit starksüchtig machenden Funktionen wie endlosem Scrollen und automatischer Video-Wiedergabe.
00:26Der Anklageschrift zufolge liegen meta-interne Daten vor, die belegen, dass die Nutzung von Meta-Diensten zu später Stunde das
00:34psychische und physische Wohlbefinden von Jugendlichen beeinträchtigt.
00:38Diese Daten habe das Unternehmen bewusst ignoriert.
00:41Meta behauptet, dass die Plattform eigenen Kontrollmechanismen Jugendliche schützen.
00:46Die EU-Behörden schätzen die bestehenden Tools zur Zeitverwaltung und elterlichen Kontrolle als mangelhaft ein.
00:53Die EU-Kommission fordert strukturelle Änderungen an den Plattformen.
00:58Meta wurde eine formelle Frist eingeräumt, um die Beweise zu prüfen und eine rechtliche Verteidigung einzuleiten.
01:05Dem Unternehmen droht eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 6% des Jahresumsatzes.
01:10Auf Basis jüngster Zahlen könnte es sich dabei um über 11 Milliarden Euro handeln.
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