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00:00Gelobt sei Jesus Christus! Willkommen ihr Lieben! Ich habe wieder was Interessantes gefunden und zwar geht ja oft die Frage,
00:07was ist die Lästerung des Heiligen Geistes?
00:10Ob man das heute noch begehen kann? Dieses Verbrechen von Arnold Fruchtenbaum. Das war ein Halbjude oder ist ein Halbjude,
00:24ich weiß gar nicht, ob der noch lebt.
00:27Er kennt also die Kultur vom Besten, sagen wir mal, das ist also ein guter Bibelausleger und der Beste, den
00:36man überhaupt, denke ich mal, finden kann.
00:38Was das Alte Testament betrifft, ist ein messianischer Jude und er kennt die Kultur der Juden ganz ausgezeichnet.
00:52Arnold Fruchtenbaum, das Leben Jesu, was war die Lästerung des Heiligen Geistes?
00:58Da ist noch ein Anhang von einem Pfarrer, Jürgen Neidhardt, was war die Lästerung des Heiligen Geistes?
01:06Aber da müssen wir zuerst mal den ersten Teil lesen. Das sind elf Seiten. Wir werden wieder so eine Stunde,
01:12denke ich mal, machen.
01:14Und es wird aber nicht alles von mir gelesen werden können in der Zeit. Schauen wir mal, wie weit wir
01:22kommen.
01:25Ja, wollen wir mal, weil das hier eine Frage ist, die viele betrifft, kann ich die Lästerung des Heiligen Geistes
01:30heute überhaupt noch begehen?
01:31Und wie sieht das aus? Was muss ich da machen, um das zu machen?
01:37Also, was war die Lästerung des Heiligen Geistes?
01:40Arnold Fruchtenbaum, das Leben Jesu.
01:44Das folgende stellt einen Auszug einer 20-stündigen Vortragsreihe des amerikanischen Judenchristen Arnold Fruchtenbaum vor.
01:53Der Schwerpunkt dieser tiefen Auslegung, die durch eine genaue Kenntnis des Judentums der Zeit Jesu möglich wurden, liegt auf messianischen
02:01Zeichen und Wundern.
02:03Dem Leser dieser Zeilen wünsche ich großen Gewinn.
02:06Er möge gleich dem Hausbesitzer sein, der aus seinem Schatz Altes und Neues hervorholt.
02:12Jürgen Neidhardt, Pfarrer
02:23Es regnet wieder.
02:25Mal regnet es mal, ist es ein blödes Wetter.
02:28Müssen wir im Auto bleiben.
02:30Gut, geht auch.
02:32Ist bequem.
02:35Also, Johannes der Täufer begann laut Matthäus 3, Verse 1-3, seinen Dienst damit, dass er das Kommen eines Königs,
02:43nämlich des Messias, verkündigte.
02:46Und mit dem er von dem kommenden Messias predigte, begann eine messianische Bewegung.
02:52Laut den Gesetzen der Mischna, also das sind die, dass die Mischna, das ist das jüdische Gesetz, was die immer
02:58weiter ausgebaut haben, immer mehr, immer mehr dazugepackt und so immer weiter eigentlich von dem Gesetz Gottes weggekommen sind.
03:06Und deswegen sagt der Herr Jesus auch in dem Passus in Johannes 7, Johannes 8, sagt er auch, ihr habt
03:12doch in eurem Gesetz gelesen.
03:14Also, das ist meine Interpretation.
03:17Er spricht da von eurem Gesetz, weil es halt durch das ständige Erweitern nicht mehr das Gesetz gewesen ist oder
03:22nicht mehr das Gesetz ist, was er gegeben hat.
03:25Das ist die Mischna.
03:29Also, laut den Gesetzen der Mischna musste der Hohe Rat beim Aufkommen einer messianischen Bewegung zwei Dinge unternehmen.
03:37Die erste Phase war die Phase der Beobachtung.
03:41Eine Delegation wurde von Jerusalem ausgesandt, um zu beobachten, was gesagt und getan wird.
03:48Sie sollten keine Fragen stellen und auch keine Kommentare abgeben, nur beobachten.
03:54Nach einer gewissen Zeit des Beobachtens sollten sie zum Hohen Rat zurückkehren und dort einen Rapport erstatten und auch Fragen
04:02wie die folgenden beantworten.
04:04Ist die Bewegung von Bedeutung oder nicht?
04:08War sie unbedeutend, so hat man die ganze Sache fallen gelassen.
04:14Also, die wollten praktisch gucken, ob dort eine Konkurrenz erwächst.
04:18Die Schriftgelehrte und die Pharisäer.
04:23War sie bedeutend, dann formierte man in einer zweiten Phase eine neuerliche Delegation und die wurde nun ausgesandt, um konkrete
04:31Fragen zu stellen.
04:32Wer bist du und wer behauptest du zu sein?
04:35Und durch welche Vollmacht lehrst und tust du das, was du tust und lehrst?
04:40Matthäus 3, Verse 7 bis 10
04:43Dort sehen wir die erste Phase der Beobachtung in Bezug auf Johannes des Täufers.
04:49Den Täufer muss das heißen? Gut.
04:52Okay, sei's drum.
04:53Wir lesen, dass die Pharisäer und die Sadduzäer zu ihm und seiner Taufbewegung kamen, aber nicht um getauft zu werden.
05:01Sie sind nur zum Beobachten da.
05:04Es wird deutlich gesagt, dass, als sie ihre Beobachtungen abgeschlossen haben, sie dem Hohen Rat berichteten, dass es sich um
05:12eine bedeutende Bewegung handelt.
05:15Denn dann kommt eine zweite Delegation in Johannes 1, Verse 19 bis 28 und dort stellen sie konkrete Fragen.
05:24Dreimal wird besonders erwähnt, dass sie von Jerusalem gesandt wurden.
05:28Verse 19, 22 und 25
05:33Sie wurden also von den Pharisäern gesandt und stellten nun Fragen.
05:37Wer bist du?
05:39Wenn du nicht der Messias bist, bist du dann Elia?
05:41Wenn du nicht Elia bist, bist du dann der verheißene Prophet aus 5. Mose 18, Vers 15?
05:49In jeder Hinsicht betont Johannes, dass er nicht der Messias oder Elia oder der Prophet ist,
05:55sondern bezeichnet sich als Vorläufer des Messias, der in Jesaja 40 und Malachi 3 vorgestellt wurde.
06:05Also vorhergesagt wurde, ist das Alte Testament, das gibt ja die Prophezeiung auf die Ankunft Christi.
06:14Wir werden gleich sehen, wie diese beiden Phasen der Untersuchung des Hohen Rats auch auf Jesus angewandt werden.
06:23Kurz nachdem Johannes vom Hohen Rat untersucht wurde, beginnt Jesus seinen Dienst.
06:29In Johannes 2, 23 bis 25 lesen wir, dass er seinen öffentlichen Dienst in Jerusalem mit öffentlichen Wunderzeichen anfängt.
06:39Zu Beginn seines Dienstes dienten Wunder als Zeichen für die Nation, also für das Volk Israel,
06:46nämlich um das Volk Israel zu einer Entscheidung zu bringen, dass er der Messias sei.
06:52Später änderte sich dieser Zweck, dieses Ziel seiner Wunder, wie wir sehen werden.
06:57Doch am Anfang hatten die Wunder Jesu die Zielsetzung, als Zeichen für die Nation zu gelten, also für Israel.
07:06Unter denen, die diese Wunder beobachten, ist auch ein Mann namens Nikodemus, einer der Pharisäer.
07:13Laut Johannes 3 kommt dieser zu Jesus, um Erkundigungen anzustellen.
07:19Wir müssen daran denken, dass Nikodemus ein Pharisäer war und deshalb auch an den pharisäischen Judaismus glaubte.
07:28Mit diesem Bericht über Nikodemus haben wir den Inhalt des Konflikts Jesu mit den Pharisäern aufgezeigt bekommen.
07:35Als Jude geboren zu sein, reicht nicht aus, um errettet zu sein.
07:39Das haben mal die Pharisäer und die Schriftgelehrten, haben mir das ja gesagt.
07:42Ja, wir sind Kinder Abrahams und darauf haben die sich verlegt und haben gedacht, dadurch werden sie errettet.
07:48Ist aber nicht so.
07:50Wir werden durch den Glauben errettet und durch den Gehorsam.
07:55Obgleich wir nirgends lesen, dass Nikodemus sich gegen Jesus stellte,
07:59Jesus stellte sich in Johannes 3 jedoch seine pharisäische Lehre in Frage.
08:11Er hat dem ja erklärt, dass er neu geboren werden muss, dass er sonst das Reich Gottes nicht sehen kann.
08:17Das war ja auch einer, der hat wahrscheinlich gedacht, wir sind ja Kinder Abrahams, wir sind ja das verheißene Volk.
08:23Wir sind auf jeden Fall sicher, wir kommen in den Himmel.
08:29In der folgenden Zeit proklamiert Jesus weiter, dass er der Messias sei und er beweist auch diese Behauptung durch viele
08:36Munder.
08:37Jetzt kommen wir zu einem sehr entscheidenden Abschnitt in Lukas 5, denn hier wird uns die Geschichte von der Heilung
08:44eines Aussätzigen, also eines Leprakranken berichtet.
08:50Nirgendwo wird im Alten Testament nach dem Abschluss des Gesetzes die Heilung eines Juden vom Aussatz berichtet.
09:01Oft war es den Rabbinern möglich, andere Krankheiten zu heilen, doch nicht Aussatz.
09:07Auch gab es in jüdischen oder alttestamentlichen Quellen keinen einzigen Bericht von einer Heilung von Aussatz nach der Gesetzesmitteilung.
09:16Die wussten ja, wenn der Lame gehen kann, der Blinde kann sehen, der Taube kann hören und der Aussätzige wird
09:24rein von seinem Aussatz, dann ist der Messias da und haben ihn trotzdem verworfen.
09:32Und da kommen wir dann drauf hin, was diese Sünde ist gegen den Heiligen Geist.
09:40Also weiter, Mose schrieb jedoch zwei Kapitel in 3. Mose 13 und 14 mit detaillierten Angaben für die Führer des
09:47Volkes, wie sie sich im Falle der Heilung eines Juden vom Aussatz verhalten sollten.
09:53Wenn ein Jude kommt und behauptet, er sei jetzt vom Aussatz geheilt, dann muss der Priester zuerst zwei Vögel opfern
10:02und dann musste der Geheilte sich sieben Tage lang einer gründlichen Untersuchung unterziehen, um herauszubekommen, ob er wirklich Aussatz hatte
10:11und wie er geheilt worden war.
10:14Wenn die Priester nach den sieben Tagen zufriedengestellt sind, wurden am achten Tag nochmals drei Opfer gebracht und das Blut
10:21dieser Opfer wurde beim ehemaligen Aussätzigen angewandt.
10:26Danach wurde er mit Öl gesalbt. Warum wird denn das jetzt wieder so dunkel?
10:30Ja, die Kameraeinstellung, ich habe keine Ahnung, wie ich das machen kann.
10:43Genau, mit Öl gesalbt. All diese Anwendungen gab es, doch sie wurden nie gebraucht.
10:48Und weil es keinen Bericht eines Aussatzes oder eines vom Aussatz geheilten Juden gab, haben die Rabbiner dieses als messianisches
10:56Wunder deklariert.
10:58Die Rabbiner teilten Wunder in zwei Kategorien an.
11:04Jetzt ist es so dunkel geworden. Ich habe keine Ahnung, was ich hier machen kann, warum das so ist.
11:18Moment, ich muss mal sehen, ob ich das
11:23ja, hier
11:24automatisch von Hand einstellen
11:27Ah, es ist blöd, das schwankt halt immer. Es ist halt ein Handy, das ist keine richtige Kamera.
11:31Das ist halt so.
11:33Irgendwie geht das schon, aber es ist jetzt egal.
11:40Also, die Rabbiner teilten Wunder in zwei Kategorien ein.
11:45Zuerst gab es da die Wunder, die jeder tun konnte, wenn er die Kraft Gottes hatte.
11:50Auf der anderen Seite gab es die Wunder, die nur der Messias vollbringen konnte.
11:55Und das ist zum Beispiel das Reinigen vom Aussatz.
11:59Lebra, das war damals die Krankheit, da ist man dran verstorben.
12:03Die konnte niemand heilen.
12:06In dieser zweiten Kategorie führten sie drei Hauptwunder auf, von denen das erste die Heilung eines Aussätzigen war.
12:16In Lukas 5, Verse 12 bis 16 heilt Jesus einen Aussätzigen.
12:21Und dann sagt er zu ihm in Vers 14, er soll es niemandem erzählen, sondern zugleich zu den Führern Israels,
12:29also den Priestern gehen.
12:30Ihnen den Führern, den Priestern also zum Zeugnis.
12:35Und dieses Zeugnis besteht darin, dass Jesus der Messias ist.
12:41Indem, ja, indem Jesus ihnen einen geheilten Aussätzigen schickte, forderte er sie dadurch heraus, eine Entscheidung betreffend seiner Messianität zu
12:51treffen.
12:58Und das ist der Punkt, wo die eigentlich sagen hätten müssen, es steht in unseren Propheten im Alten Testament, wenn
13:04das passiert, die Heilung eines Aussätzigen, dann ist der Messias da.
13:09Haben sie nicht gemacht.
13:16Sie hätten zum Schluss kommen müssen, dass dieser Mann aussätzig gewesen war und nun geheilt ist.
13:22Und indem sie so vorgegangen wären, hätten sie den Messiasanspruch Jesu anerkennen müssen.
13:30Wie sie aber in Wirklichkeit reagierten, sehen wir in den Versen 17 bis 26.
14:02Nun, was machen all diese Führer des Volkes Israel?
14:06Was hat sie dazu bewegt, aus ganz Israel zusammenzukommen?
14:10Das ist ihre Reaktion auf die Herausforderung, die sie durch die Heilung des Gelämpen bekommen hatten.
14:17Jesus muss sich jetzt der ersten Phase, der Phase der Beobachtung unterziehen.
14:24Die Pharisäer stellen keine Fragen, sie beobachten nur.
14:30Während sie gerade Jesu Lehre untersuchen, wird nun ein Gichtbrüchiger, also ein Gelähmter, zu Jesus gebracht.
14:38Doch anstatt ihn zu heilen, sagt Jesus nur, dir sind deine Sünden vergeben.
14:45Lukas 5, 20 ist das.
14:49Das löst dann einen Sturm der Empörung aus unter den jüdischen Führern.
14:54Bekanntlich kann ja nur einer Sünde vergeben und das ist Gott.
15:04Wieso kann dann also Jesus behaupten, er habe die Vollmacht, Sünden zu vergeben?
15:10Die Führer sind lediglich untereinander aufgebracht, denn sie dürfen jetzt noch keine Fragen stellen.
15:17Doch Jesus wendet sich ihnen zu und sagt, ich weiß, was ihr denkt.
15:22Und er stellt ihnen eine Frage.
15:24Was ist leichter zu sagen, dir sind deine Sünden vergeben, oder dem Gichtbrüchigen zu sagen, stehe auf und wandle?
15:35Leichter ist es zu sagen, dir sind deine Sünden vergeben, denn dafür benötigt man keine äußeren Beweise.
15:42Nichts, was man beobachten könnte.
15:45Ich könnte jetzt zu euch allen sagen, alle eure Sünden sind euch völlig vergeben,
15:50und ihr könntet mir nicht nachweisen, ob ich recht habe oder nicht.
15:54Denn solch eine Art von Feststellung erfordert keine sichtbare Manifestation.
16:00Wenn aber jemand mit zwei gebrochenen Beinen zu mir kommt und ich sage zu ihm,
16:05ich heile dich jetzt, damit du laufen und tanzen kannst,
16:08so ist das eine schwierige Aussage, denn sie verlangt einen sofortigen Beweis.
16:14Dann musst du tatsächlich aufstehen und laufen können.
16:19Jesus will hier sagen, dass er beweisen wird, dass er das Einfachere sagen kann.
16:24Deine Sünden sind dir vergeben, indem er das Schwierige tut, indem er diesen Mann heilt.
16:32Er tut also nun das Schwierige und heilt ihn.
16:35Dafür gibt es einen sofortigen Beweis, da der Mensch aufsteht und geht.
16:40Deshalb kann Jesus auch das Einfachere sagen, deine Sünden sind dir vergeben.
16:46Und indem Jesus die Vollmacht, Sünden zu vergeben, für sich in Anspruch nimmt, sagt er damit, dass er Gott ist.
16:52Und gemäß dem Alten Testament musste der Messias beides sein, Gott und Mensch.
17:03Von diesem Zeitpunkt an musste sich Jesus der zweiten Phase unterziehen, der Phase der Untersuchung.
17:16Von nun an stellen sie ihm Fragen, warum er dies oder jenes tue oder warum er es nicht tue und
17:23dies solange, bis sie das Urteil fällen, dass er nicht der Messias sei.
17:29Das hätten die, das hätten die wissen müssen, die haben es gesehen und haben es verworfen, verstockt.
17:37Liest man weiter in Lukas 5, dann sieht man, wie sich der Konflikt weiterentwickelt.
17:43Fastenfrage, Sabbatfrage etc.
17:46Jesus bringt etwas völlig Neues, doch die Pharisäer entscheiden sich lieber für das alte Lukas 5, 36 ff.
17:55Dazu
18:00Lukas 5, 36 ff. Die lesen wir mal, die Verse.
18:10Lukas 5
18:16Lukas 6, 5
18:19Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen.
18:21Niemand setzt einen Lappen von einem neuen Kleid auf ein altes Kleid, denn sonst zerreißt er auch das Neue, und
18:28der Lappen von Neuem passt nicht zu dem Alten.
18:31Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche, denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, weil der noch
18:37gärt.
18:38Ja, der entwickelt Gase und es zerplatzen die Schläuche.
18:44Also denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er wird verschüttet, und die Schläuche verderben.
18:50Sondern neuer Wein soll in neue Schläuche gefüllt werden, so bleiben beide miteinander erhalten.
18:56Und niemand, der Alten trinkt, will so gleich Neuen, denn er spricht, der Alte ist besser.
19:03Da bezieht er sich auf das Gesetz wahrscheinlich, dass die an dem alten Gesetz festhalten und nichts von dem neuen
19:10Bund wissen wollen, von der Gnade, sondern weiter unter dem Gesetz bleiben wollen.
19:19Wir sahen, dass der Konflikt mit den Pharisäern schon mit Johannes dem Täufer begann.
19:24Nun kommen wir zu Matthäus 11, 2-19, wo Jesus den Grund angibt, warum die Pharisäer Johannes abgelehnt hatten.
19:32In den Versen 16-19 wird ein Unterschied sichtbar zwischen den angegebenen und wirklichen Gründen.
19:39Der wirkliche Grund, warum sie Johannes ablehnten, war der, dass er nicht nach ihrer Weise handelte.
19:46Das heißt, dass er den pharisäischen Jugaismus ablehnte.
19:51Und so nimmt er dieses Beispiel von den Kindern, die nicht tanzen oder spielen, wo es ihnen vorgeschrieben wird.
19:58Das ist der wirkliche Grund, weshalb sie ihn ablehnten.
20:03Er war nicht bereit, nach ihrer Art und Weise zu handeln.
20:07Aber der angegebene Grund war, dass Johannes von Dämonen besessen war.
20:12Mit dieser Begründung lehnten sie ihn ab.
20:19Schauen wir jetzt Matthäus 12 an, weil dies das wichtigste Kapitel im Jeleben Jesu ist,
20:24mit Ausnahme der Kapitel, die seinen Tod und seine Auferstehung behandeln.
20:31In diesem Kapitel finden wir einen Wendepunkt im öffentlichen Dienst Jesu.
20:36Vieles wird sich von nun an verändern.
20:38Wenn wir es nicht verstehen, was hier passiert, werden wir auch später nicht verstehen,
20:42warum gewisse Dinge sich so gerade so zutragen und nicht anders.
20:48In Vers 22 treibt Jesus einen Dämon aus, der eine Person so in Besitz genommen hat,
20:54dass sie nicht sprechen konnte.
20:59In Vers 23 sehen wir, wie das Volk deshalb eine Frage stellt.
21:04Ist dieser nicht der jüdische Messias?
21:07Ist er nicht der Sohn Davids?
21:10Nun, warum würden sie so reagieren, wenn Jesus hier einen stummen Dämon ausgetrieben hat?
21:16Jesus hat früher auch schon andere Dämonen ausgetrieben,
21:20aber sie haben nicht diese Frage gestellt.
21:22Warum nicht?
21:23Warum gerade jetzt?
21:27Im Judaismus wurden Dämonenaustreibungen auch praktiziert.
21:32Die Pharisäer und ihre Jünger haben oft Dämonen ausgetrieben.
21:36Jesus sagt es auch in Vers 27, wenn er die Pharisäer fragt,
21:41durch wen treiben eure Söhne die Dämonen aus?
21:47Im Judaismus musste man, um Dämonen auszutreiben, ein spezielles Ritual befolgen.
21:53In diesem Ritual musste man zuerst eine Kommunikation mit dem Dämon herstellen.
21:57Wenn ein Dämon spricht, dann gebraucht er die Stimmbänder des Menschen, den er beherrscht.
22:03Nachdem der Kontakt hergestellt worden war, musste man auch den Namen des Dämonen erfragen.
22:09Und nur nachdem man den Namen erfahren hatte, konnte man diesen benutzen und ihn damit zwingen, auszufahren.
22:28Bei anderen Gelegenheiten benutzte Jesus diese jüdische Methode.
22:32Als Beispiel fragt Jesus in Markus 5, 9, wie heißest du?
22:37Der Dämon antwortet, ich heiße Legionen, denn wir sind viele.
22:42Also war der Garderinner von vielen befallen, von vielen Dämonen.
22:46Der hat Haufen in sich gehabt, Haufen Dämonen.
22:52Der musste dort durchgeknallt gewesen sein.
22:54Der hatte auch seine Ketten zu rieben und niemand konnte den binden.
22:59Doch eine Art von Dämonen konnte der Judaismus nicht austreiben.
23:03Die Art eines Dämons, die eine Person stumm machte, sodass er nicht sprechen konnte.
23:08Und wenn er nicht sprechen konnte, dann konnte man auch keine Kommunikation herstellen.
23:13Man konnte auch nicht den Namen des Dämons feststellen und somit konnte man ihn nicht austreiben.
23:20Doch die Pharisäer lehrten, wenn der Messias komme, dann würde er auch diese Art eines Dämons austreiben können.
23:28Hat er gemacht, er war da und die haben es verworfen.
23:32Jetzt ist das wieder so hell, naja gut, lassen wir das, das wird schon gehen.
23:36Ach, ist egal.
23:40Das ist das zweite der messianischen Wunder.
23:43Und in Vers 22 lesen wir, dass es diese Art eines Dämons ist, die der Herr Jesus austreibt.
23:50Und darum stellen die Leute die Frage, ist dieser nicht Davids Sohn?
23:56Schließlich vollbringt ja Jesus exakt die Wunder, die, so waren sie von Kindheit angelehrt worden,
24:02nur der Messias tun konnte.
24:05Das jüdische Volk wollte diese Frage aufgreifen, aber sie wollten nicht selber eine Entscheidung darüber treffen.
24:11Lieber schauen sie zu ihren Führern, damit diese für sie eine Entscheidung treffen.
24:18Führer, Befehl, wir folgen dir.
24:23Das sind die bisschen wie die Deutschen.
24:25Ja, nicht selber entscheiden.
24:27Wir brauchen jemanden, der das alles für uns macht.
24:30So eine Vaterfigur.
24:34Auch heute, wenn wir Juden, die wir an Jesus glauben, er ist ja messianischer Jude, der Fruchtenbaum.
24:40Auch heute also, wenn wir Juden, die wir an Jesus glauben, unseren anderen jüdischen Freunden mitteilen,
24:46warum wir glauben, dass Jesus der Messias ist, haben sie immer den gleichen Einwand.
24:50Und wenn Jesus wirklich der Messias ist, warum glauben dann unsere Führer nicht an ihn?
25:00Deswegen landen nicht irgendwelchen Leuten hinterher.
25:02Ließt selber in der Bibel und guckt nach.
25:06Schafft euch eure eigenen, ja, eure eigenen, eure eigene Sicht.
25:16Das sehen wir hier, wie Führer irren können.
25:18Das haben wir auch im Dritten Reich gesehen.
25:20Wie Führer irren können.
25:22Und alle rennen ihm hinterher und dann war es niemand.
25:25Der war es.
25:26Wir haben nur Befehle befolgt.
25:28Naja gut, okay.
25:30Die Pharisäer stehen jetzt vor einer Alternative.
25:33Sie müssen im Licht dieses messianischen Wunders und aufgrund der Frage des Volkes wählen.
25:39Entweder müssen sie erklären, er ist der Messias oder, wenn er es nicht ist, wie er solche Wunder tun konnte,
25:47die, wie sie selbst gelehrt hatten, nur der Messias tun könnte.
25:52In Vers 24 entscheiden sich die Pharisäer für die zweite Erklärungsmöglichkeit.
25:58Sie erklären, dass er nicht der Messias ist und der Grund, warum er diese Wunder tun kann, ist der,
26:07Jesus ist durch den obersten der Dämonen, Beelzebub, also den Teufel, besessen.
26:14Das sind zwei hebräische Wörter und bedeuten der Herr der Fliegen.
26:21Das wird nun die Grundlage für die Ablehnung des messianischen Anspruches Jesu.
26:25Er ist nicht der Messias, weil er dämonisch besessen ist.
26:30In den Versen 25 bis 28 trägt Jesus seine Verteidigung vor.
26:37Erstens kann das nicht stimmen, weil es bedeuten würde, dass im Reich Satans eine Trennung ist.
26:44Zweitens wurde anerkannt, dass die Gabe des Exorzismus eine Gabe des Heiligen Geistes war.
26:50Drittens bewies dieses Wunder laut ihrer eigenen Theologie, dass er der Messias ist.
26:56Viertens zeigt es, dass Christoph stärker ist als Satan und nicht sein Gefangener.
27:01Die Verse lesen wir mal.
27:02Die Apologie, die Verteidigungsrede Jesu 24, 25.
27:35Hier, als aber die Pharisäer es hörten, die Apologie, sprachen sie,
27:39Dieser treibt Dämonen nicht anders als durch Beelzebul aus, den obersten der Dämonen,
27:46also als sie davon gehört haben, dass er Dämonen ausgetrieben hat.
27:52Jetzt die Apologie.
27:53Da aber Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen,
27:57Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet,
28:00und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.
28:06Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins.
28:11Wie kann dann sein Reich bestehen?
28:16Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe,
28:19durch wen treiben eure Söhne sie aus?
28:22Darum werden sie eure Richter sein.
28:26Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe,
28:29so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.
28:32Und das haben die nicht gesehen,
28:34dass das Reich Gottes zu ihnen gekommen ist, nämlich Jesus Christus selbst.
28:42Jetzt ist das wieder so hell, das ist doch, oh Mann.
28:48Ich lasse das jetzt so.
28:50Müsst ihr Vorlieb nehmen damit.
29:02In den Versen 29-37 spricht er dann eine Verurteilung dieser Generation Israel seiner Tage aus.
29:11Diese Generation hat sich nun der unvergebbaren Sünde schuldig gemacht.
29:16Und diese Sünde ist die Ablehnung des unter ihnen gegenwärtigen Messias
29:21mit der Begründung, dass er von Dämonen besessen sei.
29:25Dies ist keine individuelle, sondern nationale Sünde,
29:29die von der Generation zur Zeit Jesu begangen wurde.
29:33Und diese kann man nicht auf andere jüdische Generationen anwenden.
29:37Es ist keine Sünde, die ein Einzelner begehen könnte.
29:41Auch kann sie heute nicht begangen werden.
29:45Haben wir das eigentlich schon geklärt?
29:47Es geht noch weiter.
29:48Es sind noch ein paar Seiten, aber haben wir das schon geklärt?
29:51Man kann die Sünde heute nicht mehr begehen.
29:55Sie haben den Messias vor sich gehabt und haben ihn verworfen.
30:02Ja.
30:03Man kann die Sünde schon noch begehen, wenn man sich nicht bekehrt.
30:06Wenn man sagt, lass mich mit Jesus in Ruhe, ich will davon nichts wissen.
30:10Dann ist das auch eine unvergebbare Sünde.
30:12Weil wenn man gestorben ist und ist unglaublich gestorben,
30:15ist man, er hat im Gericht verfallen.
30:17Dann ist nichts mehr zu retten.
30:18So gesehen ist das auch eine unvergebbare Sünde.
30:21Aber hier geht es ja um die Sünde gegen den Heiligen Geist.
30:26Die haben gesagt, das was der Heilige Geist macht,
30:28das macht eigentlich der Teufel.
30:29Und das war die Sünde.
30:34Die haben den Geist Gottes mit dem Geist des Satans gleichgesetzt.
30:40Also, wenn ihr jetzt eine Frage habt, ob man das heute noch begehen kann,
30:47dann seid beruhigt.
30:49Wir haben es gehört.
30:53Auch kann sie heute nicht begangen werden.
30:56Das schreibt Fruchtenbaum, der ist Jude, der ist der beste Bibelkämmer überhaupt.
31:00Der ist noch besser als Liby und der hat es richtig drauf,
31:03weil der auch die Kultur kennt.
31:05Also der kennt ja das ganze Alte Testament mit.
31:07Der ist damit aufgewachsen.
31:14Also können wir eure Ängste als überflüssig kennzeichnen.
31:22Jene Generation unterliegt jetzt dem Gericht
31:25und weil diese Sünde unvergebbar ist,
31:28kann auch das Gericht nicht abgewendet werden.
31:31Dieses Gericht kam 40 Jahre später, im Jahre 70 nach Christus,
31:37mit der Vernichtung Jerusalems und des Tempels
31:39und der weltweiten Zerstreuung des jüdischen Volkes.
31:44Wir werden sehen, dass von diesem Zeitpunkt an
31:47immer wieder zwei wichtige Wörter auftauchen werden.
31:50Diese Generation, weil diese Generation
31:53sich einer einzigartigen Sünde schuldig gemacht hat.
31:59In Vers 38 sehen wir,
32:02dass die Pharisäer noch ein anderes Zeichen forderten,
32:05als ob Jesus bis jetzt noch nichts getan hätte,
32:08um seine Messianität zu beweisen.
32:10Er hatte viele Wunder getan,
32:12sogar die Wunder, die sie messianische Wunder genannt hatten.
32:17Trotz alledem haben sie seinen Messiasanspruch abgelehnt.
32:21Darum sagt Jesus, dass er für diese Generation
32:24keine weiteren Zeichen mehr geben würde,
32:27außer einem das Zeichen des Jona.
32:29Welches ist das Zeichen der Auferstehung?
32:33Jona war ja in dem Fisch drei Tage lang
32:36und das meint er.
32:37Er ist drei Tage lang im Grab
32:38und dann spuckt ihn das Grab sozusagen Leben wieder aus,
32:43wie der Fisch den Jona.
32:44Das ist damit gemeint.
32:52Das war jetzt ein Vergleich.
32:54Das Grab hat ihn nicht ausgespuckt,
32:56aber dass ihr einen Vergleich habt.
33:01Jona hat ja weitergelebt in dem Fisch.
33:05Nein, Jesus war ja tot, ist auch verstanden.
33:10Bisher war der Zweck der Wunder Jesu,
33:12Zeichen für die Nation zu sein,
33:15damit die Nation Israel zu einer Entscheidung käme.
33:19Jetzt ist diese Entscheidung gefallen.
33:21Er ist nicht der Messias,
33:24weil er dämonisch besessen ist.
33:27Darum erhält die Nation kein Zeichen mehr,
33:29mit Ausnahme dieses einen,
33:31das Zeichen Jona,
33:32das ein Zeichen der Auferstehung ist.
33:36Nachdem Jesus sein neues Vorgehen
33:38betreffend der Zeichen verkündigt hatte,
33:40spricht er weiter Gerichtsworte aus.
33:43Er erwähnt das Beispiel zweier heidnischer Gruppen,
33:46die Leute von Niniveh und die Königin von Schaba
33:50oder Sheba, Sabah, Schaba,
33:53Verse 41 und 42.
33:57Diese Heiden werden im jüngsten Gericht bestehen können
34:00und diese besondere jüdische Generation verdammen,
34:03weil sie die unverbegebbare Sünde begangen hat.
34:08Niniveh, Jona sollte ja,
34:11der sollte nach Niniveh gehen
34:13und sollte dem Volk dort verkündigen,
34:15in 40 Tagen wird Niniveh vernichtet,
34:18weil die halt so gottlos waren.
34:20Und da hat Gott gesagt,
34:22fahr du nach Niniveh.
34:23Und da hat Jona gesagt,
34:24auf keinen Fall,
34:25ich habe gar keine Lust das zu machen,
34:26was soll ich denn dort?
34:27Und da ist er auf ein Schiff gegangen
34:29und ist nach Tharsis gefahren.
34:30Und da ist das Schiff in Seenot gekommen.
34:32Die haben Jona ins Meer geschmissen,
34:35weil er ja dafür verantwortlich war,
34:37dass die in Seenot waren,
34:38weil er ja Gottes Willen verworfen hat
34:41und es ist geflitzt.
34:43Und dann kam der Fisch und hat ihn ausgefressen.
34:46Und dann hat er ihn wieder ausgespielen
34:48und dann ist Jona nach Niniveh gegangen
34:50und hat dort verkündigt,
34:51in 40 Tagen wird Niniveh vernichtet werden von Gott.
34:54Und dann hat der König angeordnet,
34:56dass alle Buße tun,
34:58dass alle fasten, glaube ich,
35:00aber dass die Buße tun,
35:01in Sack und Asche.
35:02Und so ist Niniveh verschont geblieben.
35:07Soviel Mannklinger Ausflug zu Jona.
35:15Also diese Heiden Niniveh
35:18werden im jüngsten Gericht bestehen können
35:21und diese besondere jüdische Generation verdammen,
35:23weil sie die unvergebbare Sünde begangen hat.
35:26Und wiederum liegt die Betonung
35:28auf diese Generation
35:30und das, weil diese Heiden
35:32nicht so viel Licht,
35:33also Erkenntnis hatten,
35:35um verantwortlich zu sein,
35:37aber sie antworteten auf den Ruf zur Buße.
35:41Also in Niniveh.
35:43Die haben die Buße angenommen,
35:45das Angebot.
35:46Doch diese Generation
35:48hatte das ganze Alte Testament
35:50auch den Dienst Johannes des Täufers,
35:53der das baldige Kommen des Königs angekündigt hatte,
35:55und sogar den Dienst Jesus selbst.
35:58Doch trotz all dieses besonderen Lichtes,
36:02der Erkenntnis ist damit gemeint,
36:04haben sie Jesus abgelehnt
36:05und daher haben sie eine sehr einzigartige Schuld
36:09auf sich geladen.
36:14Die Gerichtsworte werden mit dem Bericht
36:16über einen Dämon zum Abschluss gebracht.
36:18Ein Dämon verlässt einen Menschen,
36:21um eine bessere Behausung zu finden,
36:23in der er wohnen kann.
36:25Er sucht einige Zeit,
36:26aber er findet nichts frei.
36:28So kehrt er zurück zu jener Person,
36:30in der er zuvor gewesen war,
36:33und die findet er immer noch leer vor.
36:36Darum geht er wieder hinein in diesen Menschen,
36:39aber er will nicht allein bleiben.
36:41Er lädt sieben seiner Freunde ein,
36:44mit ihm in die Wohnung zu teilen,
36:46und der letztere Zustand
36:48ist schlimmer als der erstere,
36:50denn am Anfang war er nur von einem Dämon besessen,
36:53doch nun hat er acht Dämonen in sich.
36:56Der Schlüssel zu dieser Geschichte
36:58ist der letzte Satz von Vers 45.
37:01So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.
37:05Wieder liegt die Betonung auf diesem Geschlecht,
37:09also dieser Generation.
37:13Tja, sein Blut kann mir über uns und unsere Kinder,
37:16bis heute.
37:18Die haben es bis heute noch nicht begriffen,
37:20dass sie den Messias verworfen haben.
37:22Und dafür werden die noch schwer leiden
37:24und schwer bluten müssen.
37:27Gott will die ja nicht schinden,
37:29er will ja, dass die Buße tun,
37:30dass er sie retten kann.
37:32Und das geht aber nur,
37:33wenn sie den Messias anerkennen
37:35und zu ihm gehen und sagen,
37:36Herr Jesus, vergib du uns unsere Schuld,
37:38du hast ja für uns bezahlt.
37:40Das ist das.
37:47Das ist das.
37:48Und das müssen die Juden machen.
37:49Die müssen den Messias persönlich um Vergebung bitten.
37:55Oder Gott im Namen Jesu.
37:57Machen die aber nicht, weil die Jesu ablehnen.
37:59Die können keine Vergebung bekommen.
38:01Und damit fahren die zur Hölle.
38:02Und das will Gott aber vermeiden.
38:03Und deswegen lässt er die immer in solche Dinge reinrennen.
38:08Das, was die Juden so trifft,
38:11also ist meine Meinung,
38:13das sind so,
38:14ja, das sind so Zuchtmaßnahmen.
38:17Vielleicht Gerichte.
38:19Dass die schlau wären in der Not,
38:21wird man fromm, sagt man ja.
38:23Aber irgendwie funktioniert das bei denen nicht so richtig.
38:26Aber das kommt noch.
38:27Die werden noch als Volk, als Gemeinschaft,
38:30als Volksgemeinschaft Buße tun.
38:32Aber bis dorthin werden noch viele leiden
38:34und viele umkommen.
38:38Als diese Generation begann,
38:40stand sie unter römischer Herrschaft.
38:42Die Nation war nichtsdestoweniger intakt.
38:46Jerusalem stand noch
38:48und der Tempeldienst funktionierte.
38:50Doch 40 Jahre später
38:52sollte Jerusalem und der Tempel vernichtet werden
38:54und die Juden zerstreut.
38:57Also war der letztere Zustand
38:59dieser Generation schlimmer als der erste.
39:03Von diesem Zeitpunkt an
39:04ändert sich das Wesen des Dienstes Jesu total.
39:08Oder es,
39:09das Wesen des Dienstes,
39:11ändert sich in vier Bereichen.
39:14Erstens im Bereich der Zeichen.
39:17Diese sind jetzt nicht mehr dafür da,
39:19dass die Nation eine Entscheidung treffen kann,
39:21also Israel,
39:22sondern vielmehr für die Schulung der zwölf Jünger,
39:25für die neue Aufgabe,
39:27die sie jetzt zu vollbringen hatten,
39:29wegen dieser Zurückweisung Jesu.
39:34Zweitens im Bereich der Wunder.
39:36Es sind nicht mehr Wunder für die Volksmassen,
39:39sondern vielmehr Antworten
39:41auf die Nöte Einzelner.
39:43Und diesen Einzelnen wurde verboten,
39:46jemandem davon etwas weiter zu sagen.
39:49Bisher wurde einer Person,
39:51die geheilt worden war,
39:52aufgetragen,
39:53sie soll all das,
39:54was Gott an ihr getan habe,
39:56hinausrufen.
39:57Doch ab jetzt wurde ihnen befohlen,
39:59darüber zu schweigen.
40:03Soviel zu den Heilungsgottesdiensten,
40:05wo die so ein riesen Prämborium machen,
40:07mit Bühnenschuh und Leser
40:09und allem möglichen Mist.
40:10Die sollen ruhig sein.
40:14Die sollen darüber schweigen.
40:15Und die machen so ein Prämborium.
40:17Merkt ihr was?
40:20Drittens im Bereich der Botschaft.
40:23Bisher hatte Jesus überall proklamiert,
40:26dass er der Messias sei.
40:28Zwei Kapitel zuvor in Matthäus 10
40:30sandte Jesus seine Jünger aus,
40:33um zu proklamieren,
40:34dass er der Messias sei.
40:36Doch nun wurden seine Jünger angewiesen,
40:38sie sollten niemandem sagen,
40:40dass er der Messias sei.
40:43Und viertens im Bereich der Weitergabe seiner Lehre.
40:49Entschuldigung,
40:50Nase ist am Jucken.
40:54Also viertens im Bereich der Weitergabe seiner Lehre.
40:58Bisher lehrte Jesus das Volk so klar,
41:01dass sie es verstehen konnten.
41:03Als Beispiel sei auf Matthäus 5 bis 7 verwiesen,
41:06die Bergpredigt.
41:08Am Ende seiner langen Bergpredigt
41:10wird berichtet,
41:12dass das Volk klar verstanden hat,
41:14was er gesagt hat
41:15und worin er sich
41:18von den Pharisäern und Schriftgelehrten
41:20unterschieden hat.
41:22Doch nun,
41:23mit dem Beginn des nächsten Kapitels,
41:25Matthäus 13,
41:26lehrt Jesus das Volk nicht mehr klar und deutlich,
41:29sondern in Gleichnissen.
41:32In Matthäus 13, 10
41:34fragten die Jünger,
41:35warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?
41:38Und Jesus antwortete,
41:40Der erste Grund ist,
41:42um die Wahrheit den Jüngern klar zu machen.
41:45Aber dem Volk soll die Wahrheit verborgen bleiben.
41:48Später in den Versen 34 und 35
41:51wird berichtet,
41:52dass Jesus zum Volk nur noch
41:53in Gleichnissen gesprochen hat.
41:57Doch wenn er mit seinen Jüngern allein war,
42:00hat er ihnen alles erklärt.
42:02Die unvergebbare Sünde
42:04ist nun bereits begangen worden
42:05und weil sie nicht vergeben werden kann,
42:08werden sie auch kein weiteres Licht bekommen.
42:12Kann nicht vergeben werden,
42:13die fahren zur Hölle.
42:15Die brauchen nichts mehr.
42:16Das ist so sinngemäß.
42:18Ja, die kannst du vergessen.
42:19Die haben es ermittelt.
42:21Für die hat sich das erledigt.
42:25Ja, wenn es unvergebbar ist,
42:26dann ist das so.
42:29Von diesem Zeitpunkt an änderte sich der Dienst Jesu
42:31in allen diesen vier Bereichen.
42:34Wir sehen, dass er jetzt auch außerhalb des Landes reist.
42:37Er will auch nicht,
42:39er will auch nicht, dass die Juden wissen,
42:40dass er gegenwärtig ist.
42:42Denn jetzt ist ja sein Ziel,
42:44seine zwölf Jünger zu schulen.
42:46Und wenn er zu dem Volk spricht,
42:48dann immer in einer Sprache,
42:50die es nicht verstehen kann.
42:52Denn das ist von jetzt an seine Methode.
42:56Er spricht immer in Gleichnissen zum Volk.
42:58Die haben gar keine Chance mehr,
42:59das zu verstehen.
43:00Die begreifen das einfach nicht.
43:01Aber die Jünger begreifen es.
43:02Und warum begreifen die das?
43:03Weil die ihm nachfolgen.
43:05Weil die ihn anerkennen.
43:06Weil die den Geist Gottes haben.
43:07Weil sie bekehrt sind.
43:08Weil sie ihn nicht verwerfen.
43:10Deswegen.
43:10Und das ist das,
43:11wenn ich sage,
43:12wenn Ungläubige die Bibel lesen,
43:14die können die Bibel nicht verstehen.
43:15Und da kannst du zehnmal Professor sein
43:17und Doktortitel haben,
43:18wie der Bultmann und so.
43:19Der scheint sich ja am Ende noch bekehrt zu haben.
43:21Aber die Liberaltheologen,
43:23die keine echte Bekehrung haben,
43:25die werden die Bibel immer falsch auslegen.
43:27Und das ist das.
43:28Da ist,
43:29sagen wir mal,
43:30wie soll ich es mal ausdrücken,
43:31eine Klofrau,
43:33die keinen Professor hat,
43:35aber treue Gläubige ist,
43:37die wird euch die Bibel richtig erklären.
43:38Aber der Professor,
43:39der nichtgläubig ist,
43:40der wird euch Humbug erzählen über die Bibel.
43:43Das ist ja das.
43:44Der Geist Gottes schließt uns ja sein Wort.
43:47Das ist das Gleiche.
43:49Der Geist Gottes erklärt uns das Wort also in der Schrift.
43:52Und die Ungläubigen,
43:53das ist dieselbe Situation wie hier.
43:55Für die sind das Gleichnisse,
43:57die sie nicht verstehen.
43:59Versteht ihr,
44:00warum ich sage,
44:00es ist so wichtig,
44:01wenn ihr bekehrt seid,
44:02die Bibel zu lesen,
44:03dass ihr,
44:04Gott spricht ja dadurch zu euch.
44:06Ihr könnt nicht sagen,
44:07ich bin jetzt bekehrt
44:08und jetzt lehne ich mich zurück.
44:10Vielleicht funktioniert es,
44:11aber ich habe da meine Zweifel.
44:17Also,
44:18denn das ist von jetzt an seine Methode,
44:19nur noch ein Gleichnissen zu reden zum Volk.
44:22Nun kommen wir zu Johannes 9.
44:27In den Versen 1 und 2 wird berichtet,
44:29dass Jesus mit seinen Jüngern
44:31an einem Mann vorbeiging,
44:32der von Geburt an blind war.
44:35Die Jünger stellen eine seltsame Frage.
44:37Rabbi, wer hat gesündigt,
44:39dieser oder seine Eltern,
44:41so dass er blind geboren ist?
44:44Ich muss das manuell ein bisschen nachstellen hier.
44:47Es nützt nur alles nichts.
44:49Es geht so, oder?
44:52Ihr müsst es ja nicht angucken,
44:53legt euch es aufs Bett
44:54und hört es einfach an.
44:57Diese eigenartige Frage besteht darin,
45:00man könnte vielleicht verstehen,
45:02warum dieser Mann blind geboren wurde.
45:04Nämlich wegen der Sünde seiner Eltern.
45:06Das Gesetz sagt ja,
45:08dass Gott die Sünden der Eltern
45:09an den Kindern heimsuchen wird.
45:112. Mose 20, 5
45:14Dieser Teil der Frage ist daher nicht seltsam.
45:17Aber sie haben auch gefragt,
45:18hat dieser Mensch gesündigt,
45:20so dass er blind geboren wurde?
45:23Wie hätte dieser Mensch sündigen können,
45:25bevor er geboren wurde
45:27und ist dadurch eben blind geboren worden?
45:30Ja, eine plötzsinnige Frage.
45:33Hat der Mensch gesündigt,
45:35dass er blind geboren wurde?
45:37Das ist eine Frage,
45:38die ist unsinnig.
45:39Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
45:41Ich habe das so oft gelesen,
45:43aber da bin ich noch nicht drauf gekommen,
45:45dass die Frage ja völlig sinnlos ist.
45:46Das liest man einfach so.
45:49Da ist noch so viel verbogen in der Bibel,
45:51was wir übersehen.
45:53Die ist tief,
45:55die Heilige Schrift.
45:57Vor allen Dingen das Johannesevangelium.
45:59Sprachlich gesehen gar nicht so anspruchsvoll,
46:02aber die Tiefe.
46:08Die Frage zeigt etwas darüber auf,
46:10wie die Jünger in einer judaistischen Schule
46:13gelehrt worden waren.
46:15Im pharisäischen Judentum
46:16hat der Fötus im Mutterleib
46:18eine gute und eine schlechte Seite
46:20und es könnte sein,
46:22dass seine böse Seite im Mutterleib
46:24die gute Seite überwand
46:25und so wurde er seiner Mutter böse
46:28und trat sie.
46:30Dass man seine Mutter im Mutterleib trat,
46:33war eine Sünde,
46:34daher ist er blind geboren worden,
46:36dachten die.
46:38Im pharisäischen Judaismus
46:40war jeder Defekt
46:41durch eine spezielle Sünde verursacht worden,
46:44entweder durch die Sünde der Eltern
46:46oder dieses Kindes im Mutterleib.
47:02Jetzt regnet das,
47:03das stört,
47:04die Aufnahme
47:0547.
47:10Das stört,
47:12das hört man bestimmt ganz toll.
47:15also zuerst verneint Jesus
47:18die Wahrheit dieser Lehre.
47:19weder er noch seine Eltern
47:21haben sich einer Sünde
47:22schuldig gemacht,
47:30ja,
47:31weder er noch seine Eltern
47:32haben sich einer speziellen Sünde
47:34schuldig gemacht,
47:35so dass er dadurch blind geboren wäre,
47:38sondern an ihm
47:39sollen die Werke Gottes
47:40offenbar werden,
47:43sagte Herr Jesus
47:44zu den Jüngern.
47:46Er hat ihn also blind
47:48auf die Welt kommen lassen,
47:49um ihn dann sehend zu machen
47:53und so seine Messianität
47:54zu bestätigen.
47:56Das war's.
47:59In den Versen 1 bis 11
48:01sehen wir,
48:02wie er den Blindgeborenen heilt.
48:04In den folgenden Versen
48:06sehen wir,
48:07wie die Pharisäer
48:08dadurch wieder aufgebracht werden.
48:10Warum schuf diese Heilung
48:12solch eine Reaktion?
48:33Mach' ne kurze Pause.
48:37Regengeräusche,
48:38Romantik pur.
48:41Ja, das stört.
48:44Wir machen noch
48:44eine halbe Seite,
48:45dann ist sowieso schon
48:46fast eine Stunde weg.
48:48Den Rest machen wir morgen.
48:55Das sind wieder zwei Teile.
49:14gleich ein bisschen weiter
49:15hintergefahren.
49:15Das sind Bäume,
49:16der würde das nicht
49:17so einschlagen werden.
49:18Ja, gut.
49:21Also,
49:22warum schuf diese Heilung
49:24eine solche Reaktion?
49:29weil es das dritte
49:31der drei messianischen
49:32Wunder ist.
49:45Es besteht
49:46ein großer Unterschied
49:47zwischen der Heilung
49:48eines Menschen,
49:49der blind wurde
49:50und der eines
49:51blind Geborenen.
49:55Und weil dies
49:56ein messianisches
49:57Wunder ist,
49:57reagieren die Pharisäer.
50:00Zuerst fragen sie
50:01den Gehalten
50:01und mögen seine
50:02Folgerungen nicht.
50:05Ja, vielleicht war er
50:06gar nicht
50:07blind geboren worden.
50:09Dann rufen sie
50:10seine Eltern
50:10und diese bestätigen,
50:12ja, er ist
50:13blind geboren worden.
50:16Jetzt versuchen sie
50:17die Pharisäer
50:18das Ganze
50:19unwirksam zu machen
50:20und fangen an
50:21den Mann
50:21noch einmal
50:22zu befragen.
50:34In Vers 24
50:35sagen sie etwas
50:36Seltsames.
50:38Gibt Gott
50:39die Ehre.
50:40Wir wissen,
50:41dass dieser Mensch
50:42Jesus,
50:42mein dir,
50:43ein Sünder ist.
50:45Doch normalerweise
50:46ehrt man Gott
50:47nicht dadurch,
50:48dass ein anderer
50:48sündigt.
50:51Wer geht schon
50:52umher und sagt,
50:53weißt den Herrn,
50:54er ist ein Sünder.
50:56Aber die hier
50:57denken sie nicht
50:57mehr logisch.
50:59Der Gehalte
51:00stellt nun ihnen
51:01eine Frage.
51:03Was er ist,
51:04das weiß ich nicht.
51:05Aber erklärt mir das.
51:07Ich bin bünd
51:08geworden,
51:09doch nun kann ich
51:09sehen.
51:11Ihr habt mich
51:11gelehrt,
51:12dass dies ein Wunder
51:13ist,
51:13dass nur der
51:14Messias tun könnte.
51:16Da fragten sie ihn,
51:17erzähl uns doch
51:18einmal die ganze
51:19Geschichte.
51:20Wie hat er es
51:21gemacht?
51:22Doch nun sagt
51:23der Gehalte etwas,
51:24was vielleicht
51:25nicht so ganz
51:26klug war.
51:27In Vers 27
51:28fragte er sie,
51:30warum wollt ihr
51:31die ganze
51:31Geschichte noch
51:32einmal hören?
51:33Wollt ihr auch
51:34seine Jünger werden?
51:37Es war kein
51:37geringes,
51:38das den
51:39Pharisäern zu
51:40sagen.
51:41Nun fangen
51:41sie an,
51:42ihn zu
51:42verspotten.
51:44Vielleicht
51:44bist du
51:45einer seiner
51:45Jünger,
51:46wir aber
51:47sind
51:47Moses Jünger
51:48und darauf
51:48berufen die
51:49sich,
51:49wir sind
51:50Kinder
51:50Mose und
51:51Abraham
51:51und dadurch
51:52sind wir
51:52gerettet.
51:55Wir wissen,
51:56woher Moses
51:56ist,
51:57woher aber
51:58dieser kommt,
51:59wissen wir
51:59nicht.
52:00Und da
52:01antwortet der
52:02Mann im
52:02Vers 30,
52:04das ist doch
52:04seltsam,
52:05dass ihr
52:05nicht wisst,
52:06woher er
52:06kommt und
52:07dabei hat er
52:08mich sehend
52:08gemacht.
52:10Er hat das
52:11erkannt,
52:11er wusste
52:12das ja,
52:13der Blinde
52:14wird sehend
52:14und der
52:14Messias
52:15ist da.
52:18Das hätten
52:18die so
52:19oft sehen
52:19können,
52:20die Pharisäer
52:20und die
52:21Schriftgelehrten,
52:21die wussten,
52:22das sind
52:22Schriftgelehrte
52:23und das
52:24zeigt uns,
52:24dass diese
52:25Schriftgelehrten,
52:25die den
52:26Geist Gottes
52:26nicht haben,
52:27blind sind
52:28für das
52:28Wort Gott
52:29und das
52:29ist heute an
52:30den
52:30Universitäten,
52:31an den
52:31Fakultäten,
52:32überall so,
52:34liberale
52:34Theologen,
52:35die nicht
52:35bekehrt
52:35sind,
52:35was wollen
52:36die euch
52:36erzählen
52:37im Studium?
52:37Du gehst
52:38dort als
52:38Christ rein
52:39und kommst
52:40als Heide
52:40wieder raus,
52:41deswegen habe
52:42ich damals
52:42auch kein
52:43Studium
52:43gemacht.
52:44Ich wollte
52:45Philosophie
52:45studieren
52:46und dann
52:46ist das
52:46sowieso
52:47hinfällig
52:48gewesen
52:48durch meine
52:49Bekehrung,
52:49dann hätte
52:50ich
52:50Theologie
52:50gemacht,
52:51aber an
52:52so einer
52:52Universität.
52:53Dann lese
52:54ich lieber
52:54zu Hause
52:54meine
52:55Bibel,
52:55studiere
52:55dich selber,
52:56da kommt
52:56mehr dabei
52:57raus.
53:01Also,
53:01das ist doch
53:02seltsam,
53:03sagt der
53:03ehemals
53:04Blinde,
53:04der
53:04Geheilte,
53:05dass ihr
53:06nicht wisst,
53:06woher er
53:07kommt und
53:08dabei hat
53:08er mich
53:08sehend
53:09gemacht.
53:10Der hat es
53:11erkannt,
53:11dass die
53:11das hätten
53:12wissen müssen.
53:13Und in
53:14Vers 32
53:14Vom Anfang
53:16der Welt
53:16an hat man
53:17noch nie
53:17gehört,
53:18dass jemand
53:18einen
53:19Blindgeborenen
53:20sehend
53:20gemacht hat.
53:21Er erinnert
53:22sie an
53:23ihre eigene
53:24Theologie.
53:25Derjenige,
53:26der einen
53:26Blindgeborenen
53:27heilen kann,
53:28ist der
53:29Messias.
53:35Den
53:35Rest machen
53:36wir morgen,
53:36den zweiten
53:36Teil.
53:37Wir haben
53:3853 Minuten,
53:39na guck
53:40mal an,
53:40eine ganze
53:40Stunde ist
53:41schnell.
53:45Also
53:46der
53:46Teil
53:462
53:47morgen
53:53derjenige,
53:54der
53:54einen
53:54Blindgeborenen
53:55heilen kann,
53:56ist der
53:56Messias.
53:59Fortsetzung
54:00morgen.
54:01Ich will
54:01euch ein
54:02bisschen
54:02in
54:02Spannung
54:02halten.
54:05Gut,
54:06das soll es
54:06gewesen sein.
54:07Auf die
54:07Frage
54:08jedenfalls
54:08die Frage
54:09erstmal,
54:09ob man
54:09die
54:09Gesunde
54:10überhaupt
54:10noch
54:10begehen
54:11kann,
54:11ist
54:12erstmal
54:12hier
54:12geantwortet
54:13durch
54:13den
54:13Fruchtenbaum,
54:15der das
54:15ja wirklich
54:16absolut weiß
54:16als
54:17selbst
54:18Jude,
54:18messianischer
54:19Jude,
54:20der die
54:21Kultur
54:21und die
54:21Schriften
54:23genauestens
54:23kennt.
54:24Also wenn
54:25ihr die
54:25Sorge
54:26habt,
54:27ich hatte
54:27die
54:28Sorge
54:28auch,
54:28ich weiß
54:29wovon
54:29ich
54:29jetzt
54:29hier
54:29rede,
54:30und ich
54:30weiß
54:30auch
54:31wie es
54:31euch
54:31geht,
54:32wenn
54:32ihr
54:32die
54:32Sorge
54:33haben
54:33solltet,
54:34könnt ihr
54:35weglegen,
54:36die
54:36Sorge.
54:37Schon die
54:38Frage
54:38alleine,
54:39könnte
54:39ich
54:43das geht
54:44nicht,
54:45weil
54:45dann
54:45würdet ihr euch
54:46um
54:46den Glauben
54:46überhaupt
54:47nicht mehr
54:47kümmern
54:47im
54:48Jesus
54:48Christus.
54:52Nee,
54:52das
54:53funktioniert
54:54nicht.
54:55Also
54:57könnt
54:57euch
54:57nachtruhig
54:58schlafen,
54:58legt
54:59euch
54:59ruhig
54:59hin,
54:59braucht
55:00nicht
55:00zu
55:00schwätzen
55:00beim
55:00Schlafen
55:01vor
55:02Angst.
55:03Es
55:03ist
55:03alles
55:04in
55:05Butter.
55:06Gut,
55:08Herr
55:08Jesus,
55:09hab
55:09Dank,
55:09dass
55:09du
55:09uns
55:09das
55:10vorgestellt
55:10hast,
55:11das
55:11neue
55:11Thema,
55:12die
55:13unvergebbare
55:14Sünde.
55:14Und
55:14wir
55:14wollen
55:15dich
55:15bitten,
55:15dass
55:15du
55:15die
55:15Menschen,
55:16die
55:17Angst
55:17haben,
55:18die
55:18Sünde
55:18begangen
55:19zu
55:19können,
55:20dass
55:20du
55:20ihnen
55:21zeigst,
55:22dass
55:22es
55:22doch
55:22nicht
55:22so
55:22ist,
55:23dass
55:23du
55:23sie
55:23beruhigst,
55:24den
55:24Frieden
55:25und
55:25Ruhe
55:25schenkst
55:25über
55:26die
55:26Sache.
55:27Ja,
55:27und
55:27wir
55:28wollen
55:28dir
55:28danken,
55:28dass
55:28du
55:30für
55:30uns
55:31gelitten
55:31hast,
55:31dass
55:31du
55:32das
55:32alles,
55:32was
55:32wir
55:32jetzt
55:33betrachten
55:33durften
55:33und
55:34morgen
55:34auch
55:34noch
55:34weiter
55:34betrachten,
55:35dass
55:35du
55:35das
55:36alles
55:36durchgelitten
55:36hast,
55:37oder
55:37durchlitten
55:37hast,
55:38für
55:38uns
55:38durchgemacht,
55:39dass
55:40du
55:40standhaft
55:40geblieben
55:41bist und
55:41nicht
55:41gekniffen
55:42hast,
55:43um
55:43uns
55:43zu
55:44retten.
55:44Ja,
55:45Jesus,
55:45so
55:45hab
55:46du
55:46Lob und
55:46Dank
55:46dafür und
55:47Preis und
55:47Ehre für
55:48deine Liebe
55:48bis zum
55:49Kreuz.
55:49Und
55:49himmlischer
55:50Vater,
55:50hab
55:50auch
55:50du
55:50Dank,
55:51dass
55:51du
55:52deinen
55:52Sohn
55:52in
55:52diese
55:53Situation
55:53gesetzt,
55:54gestellt
55:54hast,
55:56ihm
55:56den
55:56Auftrag
55:57gegeben
55:57hast,
55:58sich
55:58für
55:58uns
55:59hinzugeben,
55:59dass
55:59wir
56:00rauskommen
56:00aus
56:00dem
56:01Ganzen,
56:01aus
56:01dieser
56:01Misere
56:02und
56:03ja,
56:03himmlischer
56:04Vater,
56:04hab auch
56:04du
56:04in
56:05Jesu
56:05Namen
56:05Lob und
56:06Dank
56:06dafür.
56:07Amen.
56:09Gut,
56:10muss mich
56:11entschuldigen
56:11für das
56:12Regengebrasselt,
56:13aber ein
56:13bisschen
56:13Romantik
56:14zwischendrin.
56:15Sommer
56:16Regen
56:18Romantik
56:20passiert,
56:21ist live,
56:22da kommt
56:22sowas
56:23dazwischen.
56:24Ihr
56:24Guten,
56:25macht's
56:26gut,
56:26bis morgen,
56:26ich muss
56:27jetzt
56:27wieder in
56:27die
56:27Arbeit
56:28fahren,
56:28mache das,
56:28ihr habt
56:28verschiedene
56:29Arbeitsstellen,
56:29ich mache das
56:30zwischendrin
56:30immer,
56:31dass ich mich
56:32irgendwo im
56:32Wald und so,
56:33ich habe genug
56:33Zeit,
56:34ich kann mir
56:34meine Arbeit
56:34einteilen,
56:35wie ich das
56:35brauche,
56:36das ist mir
56:37überlassen,
56:37wann ich das
56:38mache,
56:38wo ich das
56:39mache und
56:40wie,
56:40das ist das
56:41Schöne,
56:41es gibt nichts
56:42Besseres als
56:42eine Arbeit,
56:43wo man wirklich
56:43freie Hand hat,
56:44kein Chef im
56:45Rücken,
56:45gar nichts,
56:46besser geht's
56:47nicht.
56:49Also,
56:51versprochen,
56:51morgen der
56:52zweite Teil,
56:53ich weiß noch gar
56:54nicht,
56:54wie wir das
56:55Video nennen,
56:57die unvergebbare
56:58Sünde,
56:59Teil 1 und
56:592,
57:01machen wir
57:01einfach,
57:03dass ihr das
57:04findet,
57:04vielleicht morgen
57:05wieder aus dem
57:05Auto,
57:06na,
57:06morgen ist
57:06Sonne angesagt,
57:07da werde ich mich
57:08wieder raussetzen.
57:09Ich wünsche euch
57:10Gottes Segen,
57:11bleibt standhaft,
57:12haltet die Ohren
57:12steif,
57:13sagt man ja,
57:13verliebt nicht
57:14Mut,
57:15lest eure Schrift,
57:16prüft alles,
57:16das Gute behaltet
57:17anhand der Schrift
57:18und wenn die
57:20Erdrückung kommen
57:21sollte,
57:21heute noch
57:22vielleicht,
57:22sehen wir uns
57:23oben,
57:23ihr Guten,
57:24macht's gut,
57:26Servus,
57:26Bye und
57:27Ciao.
57:27Ciao.
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