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00:00Ja, hallo liebe Gäste, liebe Geschwister, liebe Zuseher, liebe Christen.
00:06Es soll weitergehen und zwar aus unserem Buch
00:10Was ist rettender Glaube von Pink?
00:15Ich habe mich entschlossen, mal das Vorwort zu lesen.
00:21Und zwar, meine Chefin hat mich angerufen, hat gefragt, ob ich Vertretung machen kann.
00:27Jetzt muss ich früh raus, jetzt habe ich keine Zeit, früh die Tageslosungen zu machen, einzusprechen.
00:33Naja gut, dann machen wir das jetzt hier.
00:36Also wenn jetzt die nächsten paar Wochen, weil die Frau, die das eigentlich macht, die liegt im Krankenhaus, hat irgendwie einen Herzinfarkt gehabt.
00:45Jetzt bin ich halt zur Vertretung da.
00:48Wenn jetzt die nächsten paar Wochen keine Aufsage früh kommen, dann wisst ihr, worum es geht.
00:54Und warum, weshalb, es schmeißt meinen ganzen Zeitplan durcheinander.
00:59Ich habe mich so schnell strukturiert in meinem Arbeitsleben, jetzt kommt die dazwischen.
01:03Aber ich mache es, ich mache es gerne.
01:05Ist eine gute, ich lasse die nicht hängen.
01:10Gut, okay.
01:13Ist wieder bombastisches Wetter heute, wieder vom Feinsten.
01:16Ich bin gerade von der Arbeit gekommen und will mit euch jetzt das Vorwort durchgehen.
01:23Das Vorwort, das ist natürlich, jetzt steht hier nichts, von wem das Vorwort ist, aber es ist auch ziemlich aufschlussreich und interessant.
01:29Ich habe gerade den Wambauer getroffen hier im Wald, dem wollte ich das Evangelium verkündigen.
01:38Keine Chance, keine Chance.
01:40Ich bin Atheist und ich glaube an die Evolution, da habe ich den gefragt.
01:44Ja, die Evolution, das ist ja erstmal eine feine Sache, wenn du da dran glaubst.
01:50Aber, also jetzt, sarkastisch habe ich das gemeint, aber woher kommt das überhaupt, das Seiende, das überhaupt, was im Sein ist, das evolvieren kann?
02:03Hat er keine Antwort mehr drauf gehabt.
02:06Ich habe mich mit dem im Kreis gedreht jetzt.
02:10Er hat zwar gute Ansichten, es sind auch christliche Ansichten, aber ohne christlichen Glauben.
02:15Und das zeigt das halt, das zeigt mir wieder, dass diese christlichen Gebote, diese Grundmoral im Menschen vorhanden ist, selbst im Ungläubigen.
02:25Er weiß, er soll nicht stehen, er soll nicht Ehe brechen, er soll nicht lügen.
02:29Das wissen die alles.
02:33Und da habe ich ihn gefragt, warum das sein kann, dass irgendwelche Südseeinsulaner, die von der Bibel noch nie was gehört haben, auf einer Hula-Insel,
02:42wieso die die gleichen Moralvorstellungen haben wie wir.
02:45Das heißt, sie stehlen, Ehe brechen, morden, töten.
02:53Wir sind irgendwie zu keinem Schluss gekommen, aber mir zeigt das auf jeden Fall, wie gesagt, dass der Mensch eine Grundmoral hat,
02:59die von irgendjemandem in den Menschen eingepflanzt sein muss.
03:02Er hat dann noch gesagt, ja die Bibel, die können wir ja, ja die ist, das wäre ein altes Buch und die können wir heute auf unsere Zeit anwenden und damals auf damalige Zeit.
03:16Wo doch Gott sagt, der verändert sich nie, er ist heute dasselbe und morgen und übermorgen und gestern.
03:22Da habe ich erst mal gesehen jetzt in dem Gespräch, wie weit Ungläubige von unseren, oder von uns abweichen in ihrer Meinung.
03:40Das sind Welten, die schwimmen auf einer ganz anderen Welle.
03:43Und es gibt auch Christen, die so argumentieren wie er und sich Christen nennen.
03:48Und darum geht es ja in diesem Buch.
03:49Was müssen wir tun wirklich, um mit Gott wirklich im Reinen zu sein und es sicher sein zu können, dass wir auch errettet sind.
03:55Jedenfalls das Gespräch, das war zwar, ja das war nicht unangenehm, es gab keine Schreiereien oder irgendwelche Boshaftigkeiten.
04:06Das ist gar nicht, das war einfach ein Disput zwischen den Ungläubigen und dem Gläubigen.
04:10Aber es ist völlig fruchtlos verlaufen.
04:12Wieder hat gar nichts gebracht.
04:15Also ihm, mir schon, mir hat es die Erkenntnis gebracht, dass, ja, dass der Mensch einfach völlig verstockt ist, was Gott betrifft.
04:26Ihm hat es nichts Gutes gebracht, das Gespräch.
04:29Ich habe ihn jetzt darauf hingewiesen, dass er die Gnade annehmen muss, dass er das, es ist alles bezahlt, habe ich ihm gesagt.
04:36Du musst das annehmen, im Glauben.
04:40Du musst eine Lebensgemeinschaft eingehen mit dem Herrn Jesus und dann kannst du gerettet werden.
04:45Er hat den gar nicht interessiert.
04:50Und ich denke mal, sowas dient dann nochmal härteren Verurteilungen, weil er hat es ja gehört.
04:54Er kann ja nicht sagen, ich habe davon noch nie was gehört, mir hat niemand etwas erzählt.
04:58Er hat es ja gehört und hat es abgelehnt.
04:59Ich denke mal, da wird die, die Verantwortlichkeit daraufhin ist noch größer, denke ich mal.
05:07Es ist gefährlich, das abzulehnen.
05:12Gottes Angebot.
05:13Er ist nicht bloß ein Gott der Liebe, er ist auch ein Gott des Zorns.
05:16Er hat seinen Sohn am Kreuz sterben lassen für uns, dass wir sauber und rein und, ja, fein rauskommen aus der Sache.
05:24Und wir sagen, lass uns mit deinem Mist in Ruhe.
05:31Also, Vorwort des Herausgebers.
05:35Steht nirgends im Buch, wer der Vorwortschreiber ist.
05:38Ich habe den Flugmodus heute eingeschalten.
05:42Dürfte uns nicht mehr stören heute.
05:44Ich habe auch gleich mal einen Klingelton gewechselt, weil der war ziemlich kantig und ziemlich schranzig und eckig.
05:52Ich habe jetzt was Weicheres, falls das doch mal wieder passiert, dass man mich nicht gleich so erschreckt.
05:56Also, Vorwort des deutschen Herausgebers aus unserem Buch, was ist rettender Glaube von Pink?
06:04Das wird gar nicht so lang, das sind wenige Seiten heute, das sind zweieinhalb Seiten.
06:08Den lesen wir ein bisschen langsamer, dann wird es auch verständlicher.
06:11Während aber die Menschen schliefen, kam der Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg.
06:17Der Acker aber ist die Welt, der gute Same, aber sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen.
06:26Der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel.
06:29Matthäus 13, 25 und 38 bis 39.
06:35Dieses Gleichnis des Herrn Jesus ist eine Prophezeiung.
06:39Es ist unumgänglich, dass sich Unrecht im Reich Gottes ausbreitet.
06:45Oder wäre es doch vermeidbar, wenn die Menschen nicht schliefen?
06:51Damit spricht er dann, was heute, der hat ja gelebt bis 1912,
06:5652, da spricht er genau das an, was heute passiert mit dem Unechten im Reich Gottes.
07:02Diese Strömungen, die es da gibt, dieser Ganze, wenn ich das manchmal so sehe,
07:05was die für den Zauber machen und von Primborium, der Benni hin und der Peter Wenz,
07:12ein Haufen solche, die sind wieder hauptsächlich die Charismatiker,
07:16die jetzt in großem Stil so dermaßen auf den Busch klopfen,
07:19die die Leute einfach meine ganz ehrliche Meinung wegführen von Gott.
07:26Punkt.
07:27Meine Meinung.
07:28Da ist niemand verantwortlich für die Meinung, also ich selbst.
07:31Wann begann sich diese Prophezeiung zu erfüllen?
07:36Schon zu apostolischen Zeiten, als bereits manche eine Form der Gottseligkeit hatten,
07:41ihre Kraft aber verleugneten?
07:44Anfang des vierten Jahrhunderts, als die römische Obrigkeit das Christentum in der Welt etablierte,
07:49im finsteren Mittelalter?
07:51Gewiss seit Anfang an, doch in wohl massivster Weise,
07:55einige Zeit nach der Blüte der reformatorischen Erdweckungen,
08:00als sich in der Christenheit die humanistische Weltanschauung breitmachte
08:03und dazu führte, dass der Mensch nicht nur in der Welt,
08:06sondern auch in der Religion zum Maß aller Dinge erhoben
08:10und zum Zentrum alles Denkens und Handelns erklärt wurde.
08:14Das findet man heute auch in bestimmten Strömungen.
08:16Ihr seid ja wie Gott, ihr seid ja Gotteskinder.
08:18Ihr habt das Göttliche in euch.
08:23Das ist genau dieser humanistische Gedanke, der dort immer mehr einzieht,
08:27in die Strömungen, in die Christenheit.
08:31Das ist das, was ich gemeint habe.
08:32Da bleibt am Ende noch wenig übrig.
08:36Viele gehen verloren.
08:38Viele treiben so einen faulen Zauber.
08:41Wenn ich mir das angucke, manche Strömungen,
08:42was die machen in ihrer Gesetzlichkeit, leben.
08:46Die leben nicht nur nach der Schrift,
08:47die leben irgendwie, Hauptsache ich habe ein Glauben.
08:50Ob der an der Bibel ausgerichtet ist,
08:52der Glauben, das interessiert viele gar nicht mehr.
08:54Aber darum geht es ja.
08:55Ich brauche ja den Rechten, den echten Glauben,
08:57der mich auch ernährt geistlich.
08:59Es nützt ja nichts, wenn ich Hunger habe und ich esse Steine
09:03und ich sage, Hauptsache irgendwas gegessen,
09:05genau so ist das da.
09:07Die essen Steine und das schlägt dann schwer auf den Magen.
09:10Ja, das ist Unfug.
09:13Und deswegen mache ich diese Videos.
09:15Falls ihr euch da wiedererkennt in diesem gelesenen Text
09:18und auch in dem, was ich euch erzähle,
09:20dann ist das das, was ich erreichen will
09:25oder was wir erreichen wollen.
09:26Gut, der Mensch ist also im Zentrum und Maß alles Denkens und Handelns.
09:37So kann man trotz vielfältiger geistlicher Auf- und Abwärtsentwicklungen
09:43in der nachreformatorischen Epoche in der Geschichte
09:46einen klaren Entwicklungstrend erkennen,
09:49wie aus dem hingegebenen und treuen Philadelphia
09:51aus Offenbarung 3, Vers 7 des 17., 18. und 19. Jahrhunderts
09:57allmählich das selbstgefällige Laodicea des 20. und 21. Jahrhunderts wurde.
10:03Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Weichen für den Abfall gestellt
10:09und die Talfahrt unaufhaltsam.
10:12Mit dem Tod von Charles Haddon Spurgeon und Königin Victoria
10:16war in England eine unvergleichliche Epoche im Grab versunken,
10:20ein Höhepunkt der Christenheit auf dieser Erde.
10:24Aber nicht der Abschied von diesen Führungspersonen war das Problem,
10:27sondern der Abschied vom guten alten Evangelium,
10:30Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden,
10:33Römer 1, Vers 16.
10:38Ja, und es ist schlimm, der Abfall.
10:41Die Kirchen, die sind sowas von abgefallen.
10:46Immer mehr Humanismus hält überall Einzug.
10:48Auch die katholische Kirche, die eigentlich lange hohe Werte hatte,
10:53gegen Abtreibung, gegen Ehebruch,
10:56selbst die geben ihre Werte immer mehr auf.
10:59Die werden immer lockerer, immer seichter.
11:03Also Gottes Kraft und Heil zu jedem Glaubenden, Römer 1, Vers 16,
11:22wie es die Apostel gelehrt, die Reformatoren wiederentdeckt
11:25und die Puritaner und viele andere Erweckungsprediger verkündigt hatten.
11:29Durch die Industrialisierung und aufstrebende Wirtschaft
11:33war nicht nur die Welt von einem babylonischen Fortschrittsdenken ergriffen,
11:37sondern auch die Christen sahen alte Wahrheiten plötzlich als altmodisch an
11:43und experimentierten in der Evangeliumsverkündigung mit Neuerungen.
11:50Sie hießen das für gut, was funktionierte und zu messbarem Erfolg führte.
11:54Da stehen wir auch in der Versuchung, wenn wir Missionseinsätze machen,
11:59dass wir irgendwelche Psychotricks anwenden, um die Leute rumzukriegen.
12:03Ne, macht das nicht, wenn ihr sowas macht.
12:06Sagt ihnen Glück und klar, ihr geht verloren.
12:08Gottes Wille ist, dass ihr euch bekehrt.
12:10Er will euch eure Sünden vergeben, aber dazu müsst ihr eure Sünden bekennen.
12:14Euch als Schuldig erkennen vor Gott.
12:17Macht nicht irgendwelche Psychotricks da.
12:19Aber das ist nicht das, was Gott will.
12:22Das wäre genau das, dass wir uns was raussuchen, was funktioniert.
12:32Pragmatische Evangelisationsveranstaltungen hatten schon im 19. Jahrhundert
12:36unter Charles Finney begonnen, dem Vorreiter moderner Evangelisation.
12:42Er führte Unterhaltungselemente in die Evangelisation ein,
12:45sowie den Ruf nach vorn zum äußerlichen Bekehrungsakt.
12:52Das ist ja auch schon wieder so ein Blödsinn.
12:54Ich kann nicht die Leute davor rufen und sagen,
12:57du bekehrst dich jetzt und die machen das.
13:01Der Glaube und so, das ist ja alles Gottesgabe.
13:03Du kannst doch nicht in so einer aufgeheizten Bude,
13:10sage ich mal, dort mit Rockmusik, was weiß ich vielleicht oder so,
13:13dann erwarten, dass die Leute eine echte Bekehrung hinlegen.
13:16Das wirst du, denke ich mal, in den seltensten Fällen erfahren.
13:24Mir kommt das manchmal so vor wie Disco mit religiösen, spirituellen Elementen.
13:30Wenn ich das so sehe, manche Internetgottesdienste, Heilungsgottesdienste,
13:36das Spektakel, was die dort machen, das ist mehr Zauberei als alles andere.
13:43Und das sind auch welche, die sie Christen nennen.
13:45Also, der äußerliche Bekehrungsakt dieser Entscheidung möglichst vieler
13:53wurde nachgeholfen durch gefühlswirksame Manipulationen und inhaltliche Anpassungen,
13:59die das Evangelium attraktiv machen sollten.
14:03Das ist es.
14:04Machen wir nicht.
14:05Machen wir nicht.
14:08Das Evangelium ist attraktiv, wenn wir den Leuten sagen,
14:11dass sie verloren gehen und dass es eine Möglichkeit gibt.
14:14Nämlich, indem sie sich ihrer Sünden bewusst werden
14:17und sich als Sünder erkennen und umkehren.
14:22Das ist die Attraktivität, die da drin liegt in der ganzen Sache
14:24und nicht irgendwelcher Zauber und Klimmlimm.
14:31Die Protestanten griffen diesen revolutionären Kurswechsel willig auf.
14:35Als sie sich Anfang des 20. Jahrhunderts in die Liberalen und die Fundamentalisten,
14:40also die Evangelikalen, spalteten,
14:43hatten die Liberalen zwar die Bibel als Ganze über Bord geworfen,
14:47aber die meisten Fundamentalisten fanden ihre gemeinsame Identität
14:50in jener neuen Leichtversion des Evangeliums,
14:55die zu ihrem Markenzeichen wurde.
14:57Das stimmt, da schreibt er keinen Unfug.
15:06Die Liberalen, die haben alles über den Haufen geschmissen.
15:09Die ganzen Werte, das ist alles,
15:11das wird alles aufgeweicht und alles umgedreht und verändert.
15:14Da fällt mir immer das Zitat von Nietzsche ein,
15:18wenn er schreibt, wir brauchen die Umwertung aller Werte
15:21und das hat er damit gemeint, der Nietzsche.
15:23Weg von den christlichen Werten hin zu humanistischen Werten.
15:26Der Mensch bestimmt über sich selbst, wir brauchen Gott nicht mehr.
15:29Und das ist das Gedankengut Nietzsches, was hier mitspringt.
15:35Die lehrmäßige Tendenz, den Menschen zu erheben und Gott zu vernachlässigen,
15:43war an sich nicht neu.
15:45Jahrhunderte zuvor hatten sich Luther und Erasmus
15:48über den vereinheitlichten freien Willen gestritten,
15:52neben den vermeintlichen freien Willen gestritten.
15:54Später Wesley und Wittfeld über den Arminianismus,
16:03der die Versklavung des Sünders unter die Sünde leugnet
16:06und ihm volle Entscheidungsfreiheit zugesteht.
16:10Damals ging es noch um die richtige biblische Lehre,
16:13aber im 20. Jahrhundert war der Wunsch nach biblischer Wahrheit gewichen
16:17zugunsten einer Mischung aus gleichgültiger Oberflächlichkeit,
16:21voreiliger Euphorie und amerikanischen Praktikum.
16:24Zwar waren viele Evangelikale bestrebt,
16:30Menschen für Christus zu gewinnen,
16:32aber der Trend war, das Evangelium nicht mehr als Gottes Kraft zu verstehen,
16:37sondern wie menschliche Weisheit zu präsentieren
16:40und auf die Erfüllung menschlicher Bedürfnisse auszurichten.
16:45Das ist heute das, die Evangelien, wenn die verkündigen,
16:48ihr müsst festlaufen, dann werdet ihr reich, dann werdet ihr schön,
16:52dann werdet ihr berühmt,
16:52dann fällt mir immer wieder die Joyce Meyer ein.
16:56Habe ich schon mal gesagt, wenn ich die reden höre,
16:58dann höre ich das Zischen der Schlange.
17:01Das klingt zwar alles schön, was die sagt,
17:03vieles, wenn man so halb hinhört,
17:05aber wenn man genau hinhört und zwischen den Zeilen hört,
17:09dann muss man merken, dass das eine faule Sache ist.
17:11Die Joyce Meyer, die hat eine Flugflotte,
17:13die hat Nobelkarossen, die hat Kohle, die hat alles.
17:19Wo lest man in der Bibel, dass der Diener Christi reich und berühmt und schön war und beliebt.
17:23Die waren alle unbeliebt, die waren verhasst, die haben sie umgebracht.
17:27Und die sagen uns, ihr müsst fest glauben,
17:30ja, aber woran, woran, woran?
17:35Leute, passt auf bei dieser Joyce Meyer und bei diesem ganzen charismatischen Mist.
17:43Habe letztens wieder ein Gespräch geführt mit jemandem, auch einem Glaubensbruder.
17:47Ich glaube dem auch, dass er wirklich echt ist.
17:51Aber das sagt halt auch, Joyce Meyer, da lasse ich nichts drauf kommen.
17:54Die sehe ich gern.
17:58Eine Frau soll schon mal nicht predigen.
18:01Das ist schon mal das Erste.
18:06Ich frage mich da bei manchen,
18:07ob die ihre Schrift wirklich lesen
18:09und ob die den Geist der Unterscheidung haben.
18:14Ich will dem nicht ein Glauben absprechen.
18:15Das ist ein guter Bruder, ich mag den leiden.
18:17Aber da haben wir uns ein bisschen in die Wolle gekriegt.
18:23Ich habe dann aufgehört zu reden,
18:24weil dann wird es einen in die Wolle kriegen.
18:28Das muss nicht sein.
18:42Genau, auf die Erfüllung menschlicher Bedürfnisse auszurichten.
18:45Biblische Ausdrücke, wie zum Beispiel
18:48Christus annehmen, zu Christus kommen und Bekehrung
18:52wurden zwar weiterhin verwendet,
18:54durchliefen aber einen Bedeutungswandel.
18:59Deswegen lest eure Bibel, ihr guten Leute.
19:01Ihr müsst wissen, was da drin steht.
19:04Die führen euch, die führen euch auf den Leim.
19:07Beinhaltete das, was man jetzt landläufig als Evangelium verstand,
19:14noch die Kraft Gottes, die das Wunder der Wiedergeburt bewirkte,
19:18oder war diese Botschaft nur noch Unkrautsaat,
19:21ohne Kraft zum Fruchtbringen?
19:25Wurde noch ein souveräner Rettergott verkündet,
19:28oder war es ein selbstfabriziertes Götterbild,
19:30mit dem man nach Belieben hantieren
19:32und sich bei Bedarf davon niederwerfen kann?
19:37Ergaben sich die Glaubenden noch in die Hand Gottes,
19:40oder nahmen sie Gott und seine Errettung in ihre eigene Hand?
19:43Arthur Pink, 1886 bis 1952,
19:50war ein besorgter Beobachter dieser Umwälzungen.
19:53Er veröffentlichte vorliegendes Buch
19:55Anfang der 30er Jahre
19:56zunächst in Form von monatlich erscheinenden Artikeln
19:59in seiner Zeitschrift
20:00Studies in the Scriptures.
20:04Pink schrieb am liebsten
20:05über rein erbauliche Themen.
20:07Seine reichhaltige Hinterlassenschaft
20:09besteht zum Großteil aus fortlaufenden
20:11Bibelbetrachtungen und Studien
20:12über das Wesen Gottes und die Erlösung.
20:17Er war stets um Ausgewogenheit in der Lehre bemüht
20:22und mit Extremstandpunkten.
20:25Er betonte die Souveränität Gottes,
20:30aber von extrem kalvinistischen Gemeinschaften
20:33wurde er abgelehnt,
20:35weil man es ihm zum Vorwurf machte,
20:37dass er bei seiner Evangeliumsverkündigung
20:40zur persönlichen Entscheidung aufrief.
20:44Das ist ja aber genau das,
20:45was wir machen sollen.
20:46Wir sollen doch den Leuten sagen,
20:47entscheidet euch,
20:49trefft die Entscheidung für Christus.
20:50Das ist doch das Wesen der Evangelisation.
20:54Und da sind die Kalvinisten dagegen.
20:56Da frage ich mich, warum?
20:58Warum sind die dagegen?
21:01Wollten die vielleicht,
21:02eine Vermutung,
21:03wollten die vielleicht,
21:04dass die Leute nicht zu dem Pink gehen,
21:06sondern oder zu dem Pink,
21:07was ist zu dem Pink,
21:09dass die sich den Kalvinisten anschließen.
21:11Das sind ja Bewegungen, kann man sagen.
21:14Und die leben ja vom Wachstum auch.
21:17Dass die die Leute einkassieren wollten.
21:20Wir sollen ja aber nicht irgendeiner Sekte hinterherrennen
21:22oder irgendeiner Denomination.
21:24Wir sollen Christus folgen.
21:27Wir sollen ihm hinterhergehen
21:28und wir zeigen einfach den Weg
21:30und die Leute gehen ihm hinterher.
21:32Vielleicht war das hier das Problem,
21:37dass er das verkündigt hatte
21:38und die wollten was ganz anderes
21:39von den Leuten.
21:46Das ist brütend heiß.
21:48Ich habe einen Durst.
21:56Also.
21:56Aber hätte er statt dieses Buch
22:03nicht lieber eines schreiben sollen
22:04mit dem Titel
22:05Was ist rettende Gnade?
22:07Um den Blick von der menschlichen Seite weg
22:09auf Gott hin zu lenken?
22:12Nein.
22:13Denn erstens stellte er heraus,
22:15dass echter Glaube gerade eine Gnadengabe von Gott
22:17und ein übernatürliches Werk Gottes an der Seele ist.
22:21Und zweitens erfüllte er mit diesem Buch
22:23seinen Auftrag,
22:24in einer notvollen Zeit zu warmen
22:26und zu korrigieren.
22:28Genau das wollen wir machen.
22:29Warmen und korrigieren.
22:31Wir wollen hier niemanden einfangen.
22:37Und ich denke mal,
22:38deswegen haben die vielleicht auch die Baptisten.
22:40Ne, was waren das?
22:42Warte.
22:44Wer waren das?
22:45Die Calvinisten.
22:46Die sagen ja,
22:47dass der Mensch vorbestimmt sei.
22:50Entweder zum Heil oder zum Tode.
22:51Man kann vorherbestimmt sein
22:54und wird errettet
22:55und man kann aber auch vorherbestimmt sein,
22:58um nie errettet zu werden.
22:59Da kann man sich bekehren,
23:01da kann man gläubig sein,
23:02man wird trotzdem nicht errettet.
23:03Das ist vorneweg abgeschlossen
23:05oder beschlossen, die ganze Sache.
23:07Das ist der Calvinismus
23:08und das stimmt eben nicht,
23:09weil es wird kann ja,
23:11das Gnadenangebot ist für jeden.
23:12Da sagt uns doch die Schrift,
23:14wie kommt die auf die Idee,
23:15aufgrund welcher Passage,
23:17dass es da Menschen gibt,
23:19die zum Verderben vorherbestimmt sind,
23:21ist doch Unfug.
23:22Diese Predigten hat Sloanslehre
23:24und ich denke mal,
23:25das hat er angegriffen
23:26und da waren die Calvinisten
23:28dann ein bisschen,
23:29naja,
23:31ein bisschen angemacht.
23:36Das kann ich mir vorstellen.
23:38Sieben Jahrzehnte später
23:43trifft seine Analyse
23:44und sein Appell
23:45so unvermindert ins Schwarze,
23:47als wären sie für heute geschrieben,
23:49denn das Schwarze ist noch größer
23:51und ausgeprägter
23:51und die Lage noch schlimmer geworden.
23:55Da im deutschen Sprachraum
23:56das moderne evangelikale Verständnis
23:58von echtem Glauben
23:59bisher so wenig hinterfragt wurde,
24:01ist dieses Buch umso aufwühlender.
24:05Das Thema ist keinesfalls abgedroschen,
24:07sondern muss dringend
24:08auf den Gesprächstisch.
24:10Pink's Thesen mögen für viele
24:12auch führende Christen
24:14zwar skandalös neu sein,
24:15aber sie sind nichts anderes
24:17als das alte reformatorische
24:19und apostolische Christentum.
24:22Viele werden sich angesprochen
24:23und sogar provoziert fühlen.
24:25Ja, das war bei mir so,
24:26ich habe mich da provoziert
24:27und angemacht gefühlt von dem Buch,
24:29aber das ist schon richtig,
24:31was da schreibt.
24:33Das ist wieder unsere Natur,
24:35die sträubt sich,
24:36wenn da jemand sagt,
24:37naja, pass auf,
24:38und da ist irgendwas nicht in Ordnung.
24:39Boah, was willst du von mir?
24:40Das ist unser Ich.
24:44Ohne Namen zu nennen,
24:46ist offensichtlich,
24:47auf wen und was die Warnungen zutreffen.
24:50Aber das Buch dient nicht dem Zweck,
24:52auf andere zu zeigen,
24:53sondern soll herausfordern,
24:55zur Prüfung an der Bibel,
24:57ob es sich so verhält,
25:00zum Überdenken der eigenen Ansichten
25:02und Gewohnheiten
25:03und zur Überprüfung,
25:04ob man selber im Glauben ist.
25:09Wahrscheinlich werden etliche Leser
25:11den Darlegungen Pinks entschieden widersprechen
25:13und dieses Buch nicht zu Ende lesen wollen,
25:19war bei mir.
25:20Obwohl der Autor auch durchaus erbaulich schreibt,
25:25werden manche seine Ausführungen
25:27für unzumutbar destruktiv halten.
25:30Doch auch ein Paulus kämpfte destruktiv
25:32zur Zerstörung von Vernünftelein
25:34und jede Höhe,
25:35die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt.
25:382. Korinther 10, Vers 4
25:41Ja, das ist Paulus.
25:46Ja, Paulus war da sozusagen konstruktiv destruktiv.
25:50Er hat die ganzen Irrlern und so zerstört
25:54mit seiner Verkündigung.
25:56Aber wir Menschen,
25:57wir sind halt oftmals,
25:58naja,
26:00destruktiv im schlechten Sinne.
26:04Das erinnert mich an den Französischen,
26:05an den Philosophen Albert Caracu.
26:07Ich weiß nicht, ob ihr den kennt.
26:10Der hat sein Hauptwerk,
26:11das hieß das Brevier des Chaos.
26:14Und da drinnen hat er geschrieben,
26:15ich warte noch den Tod meines Vaters ab
26:17und dann werde ich Hand an mich legen.
26:20Der Vater ist gestorben
26:21und Caracu hat sich erhängt.
26:24Der war da äußerst konsequent,
26:25aber destruktiv.
26:29Das hast du oft,
26:30dass Juden so sind,
26:32so atheistisch und so völlig gegen Gott,
26:34dass die da regelrecht in die Luft gehen.
26:36Warum ist das so?
26:38Gerade das auserwählte Volk Gottes,
26:40warum gehen die so oft aggressiv
26:41gegen Christen vor?
26:45Wer steckt da dahinter?
26:47Wir wissen, wer das ist.
26:48Doch auch ein Paulus kämpfte destruktiv
26:54zur Zerstörung von 5. Lein
26:55und jede Höhe,
26:56die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt,
26:58tat mir gerade,
26:59wenn die Grundlage nicht stimmt,
27:01muss zuerst
27:02Abbrucharbeit
27:08an falschen Vorstellungen geleistet werden,
27:10bevor auferbaut werden kann.
27:12Und das will ja Gott mit uns machen.
27:14Er will uns brechen,
27:17unser altes Herz rausnehmen,
27:19das Steinerne,
27:19unsere Fleischer missgeben.
27:23Er will uns sozusagen
27:24den Grund entziehen,
27:26auf dem wir unsere
27:27gottlosen Entscheidungen treffen.
27:32Er will uns
27:33von Grund auf neu aufbauen.
27:35Und das bedeutet halt
27:37Zerbruch
27:38und dagegen steigen wir.
27:42Sollte die Dekteure des Buches
27:44dennoch zu Unmut führen,
27:46bitten wir zunächst
27:47oder zumindest
27:48den Anhang zu lesen,
27:49in welchem Pink
27:50auf die üblichen Einwände
27:51und Fragen
27:52in Dialogform eingeht
27:54und einen einfühlsamen,
27:56seelsorgerlichen Dienst leistet.
28:01Ja, das war das Vorwort.
28:03Das war mir mal wichtig,
28:04auch noch zu lesen.
28:05Das war das für heute.
28:14Die Dosis für heute.
28:17Ja, so ist das mit uns.
28:21Das sind so viele,
28:22die meinen,
28:23sie tun Gott einen Dienst,
28:25aber das ist am Ende
28:26kein Dienst für Gott.
28:29Ich glaube nicht,
28:30dass so eine katholische Messe,
28:32dass die Gott verehrt,
28:33die kreuzigen,
28:34gehen den dort noch mal.
28:38Die nehmen die Huste,
28:39die nichts anderes darstellt,
28:40als eine Sonnenscheibe
28:41und geben die den Gläubigen
28:42und den Wein trinken,
28:43die Priester selber,
28:46wo wir doch Brot und Wein
28:47nehmen sollen.
28:48in so einer charismatischen Gemeinde,
28:52da wird, was weiß ich,
28:53auch in der Landeskirche
28:54predigen sie nicht länger
28:55als 15, 20 Minuten.
28:57Wieso?
28:58Das Wort Gottes ist doch die Hauptsache
29:00und nicht das ganze,
29:01der ganze Trara drumherum.
29:04Das sind alles so Dinge,
29:06das sind Leute,
29:07die meinen sich irgendwie
29:08in Sicherheit in so einer Kirche,
29:10in geistlicher Sicherheit sind,
29:12aber das ist niemals
29:14zu Gottes Willen
29:16oder Gottes Ehre,
29:18was die dort machen.
29:19Ich war bei den Partisten
29:20in Leipzig,
29:21da hatten die vorne
29:22eine Rockbind
29:23und hinten hatten die
29:25eine Kuschelecke.
29:27Da waren solche Sitzkissen,
29:29solche großen Sitzkissen,
29:30wo man lümmeln kann drauf.
29:33Da war ich neu bekehrt,
29:35da habe ich eine Gemeinde gesucht,
29:37da war ich zuerst
29:37bei den Adventisten.
29:39Da war ja alles in Ordnung,
29:40Jesus Christus wunderbar,
29:41die Taufe war in Ordnung,
29:43so also biblisch,
29:44bis ich dann,
29:46bis die bei der Taufe
29:47dann gesagt haben,
29:48im Vorhennamen des Vaters,
29:49des Sohnes,
29:49des Heiligen Geistes
29:50und jetzt gehörst du
29:52zu Jesus Christus
29:53und zu der Kirche
29:54der Adventisten.
29:57Da habe ich mir gedacht,
29:58was?
29:58Da war ich noch nicht mal
29:59lange bekehrt?
30:00Ich habe da gar keine Ahnung
30:01gehabt von sowas,
30:02aber irgendwie hat eine Stimme
30:04in mir gesagt,
30:04was ist hier los?
30:06Wir sollen doch Christus nachfolgen,
30:07wieso gehört die
30:08zu der Kirche
30:09der Adventisten?
30:10Ich denke,
30:10die gehört zu Christus.
30:12Dann bin ich dort abgehauen.
30:13Dann auch mit ihrem Sabbat
30:14und mit ihrer Elnchi White.
30:17Ja,
30:17unsere Prophetin,
30:18die Elnchi White,
30:19hat dies geschrieben,
30:20hat jenes geschrieben,
30:21das ist doch alles,
30:22das ist doch alles
30:23schief gegangen,
30:23die ganzen Prophezeiungen.
30:25Da ist doch nichts echt.
30:26Das wird jetzt
30:26im Nachhinein
30:28gerade gebogen
30:29und versucht,
30:30gerade zu quatschen.
30:31Dann mit ihrem Sabbat.
30:33Wir müssen den Sabbat halten.
30:35Die machen ihr
30:35heilabhängig vom Sabbat.
30:36Was ist das?
30:38Wir stehen nicht mehr
30:38unter Gesetz.
30:39Wenn ich ein Gesetz halte,
30:40muss ich das ganze
30:41oder ein Gebot halte,
30:43muss ich das ganze Gesetz halten.
30:45Die fallen damit aus der Gnade
30:46mit diesem Mist,
30:47den die da machen,
30:48die Adventisten.
30:49Die fühlen sich auch,
30:50ja,
30:51wir sind errettet,
30:51wir sind errettet.
30:54Zweifle ich dran.
30:56Die Baptisten mit ihrer Kuschel-Ecke,
30:58was ist das?
30:59Das ist doch kein Gottesdienst,
31:00wenn da hinten eine Kuschel-Ecke ist
31:01und die Jugendlichen
31:02lümmeln dort
31:02und fummeln an ihre Freunde rum.
31:04Was ist denn das?
31:05Was soll denn das sein?
31:06Das ist genau so eine Wohlfühlkirche,
31:08wie hier steht.
31:10Wir sollen uns in der Kirche
31:11nicht wohlfühlen.
31:12Na,
31:12es ist schon gut,
31:13wenn wir uns wohlfühlen.
31:14Wenn es da drin eisekalt ist
31:16und die Fenster zerbrochen
31:17im Winter,
31:17na,
31:17das ist,
31:19ihr wisst,
31:19was ich meine.
31:20Aber das ist ja nichts,
31:22wo wir uns drin wohlfühlen
31:23und was unsere Unterhaltung dient,
31:25das soll uns ja ermahnen,
31:26aufrütteln,
31:27das soll uns ja
31:27das Wort Gottes näher bringen.
31:29Machen die das da drinnen?
31:32Wenn die eine Zeitvorgabe haben
31:34von einer Viertelstunde,
31:35was willst du denn da machen?
31:37Da kannst du kein Thema ausarbeiten.
31:39Guck mal,
31:39wenn wir ein Video machen,
31:40das geht eine Stunde,
31:41wenn wir das ordentlich behandeln
31:42und da ist das immer noch
31:44nur am Rande geschöpft.
31:46Und die reduzieren das
31:47auf 20 Minuten,
31:4810 Minuten,
31:48Viertelstunde.
31:49Was läuft da?
31:51Dort ist gar kein Interesse mehr.
31:52Das ist gar nicht mehr gewünscht
31:53in den großen Kirchen,
31:55das Wort Gottes.
31:56Weil die bauen gerade
31:57ihre Einheitskirche,
31:58ihre ökumenische,
32:01bauen ihre Einheitskirche auf,
32:02Christus weg,
32:03Gebote weg,
32:04Gottes Wille weg,
32:05Menschen im Mittelpunkt.
32:07Und das Christentum,
32:09der Islam und das Judentum,
32:10die monotheistischen Religionen,
32:12die stören einfach
32:13und die müssen weg.
32:14Und die werden gerade
32:15von innen heraus,
32:16wie von so einem Pilz,
32:17der einen Baum von innen
32:18verfaulen lässt.
32:20So sind die Kirchen.
32:23Die Kirchen,
32:24die zerstören sich
32:25von innen heraus.
32:26Das ist aber ganz gewollt.
32:28Das behaupte ich.
32:30Weil ich kann da
32:31nichts anderes sehen.
32:33Wenn ich wirklich
32:34an den Seelen interessiert bin,
32:35an den Seelen der Leute,
32:36dann erzähle ich denen
32:37genau sowas,
32:38wie hier in dem Buch steht.
32:42Machen die aber nicht.
32:44Machen die nicht.
32:46Die katholische Buße zum Beispiel,
32:48die versteht was ganz anderes
32:49als die Buße in der Bibel.
32:51Die Buße ist erkennen,
32:52bekennen vor Gott
32:53und lassen der Schuld.
32:56Die Katholiken sagen,
32:56wenn du gesündigt hast,
32:57drei Ave Maria,
32:58fünf Vater unser
32:59und zweimal auf Knien
33:00um die Kirche,
33:01dann ist deine Schuld vergeben.
33:02Unfug.
33:04Da bin ich nicht mit Gott im Reinen,
33:05da habe ich irgendwas abgeleistet,
33:08da habe ich irgendwie
33:09eine Strafe bezahlt,
33:10die mir keine Errettung bringt,
33:11aber ich habe doch Gott
33:12damit nicht,
33:13nicht,
33:15oder ich habe vor Gott
33:17doch keine,
33:17keine Vergebung erwirkt dadurch.
33:20Liebe Katholiken,
33:21Vorsicht.
33:21Ja,
33:24das ist schwer,
33:25das ist alles so versäuert
33:26und so
33:26zu verlogen.
33:29Die ganze christliche Welt,
33:31die ist so verlogen
33:32und es gibt so viele Lügen,
33:34aber es gibt nur eine Wahrheit,
33:35die steht in der Bibel
33:36und die wird abgelehnt.
33:39Und um euch auf die Wahrheit
33:41zurückzuführen,
33:43deswegen mache ich mit euch
33:45solche Videos,
33:45holt euch das Buch,
33:50sieht man es,
33:51es spiegelt auf der Kamera
33:52in der Sonne,
33:53ich sehe kaum was.
33:56Und ich will erreichen,
33:57dass ihr einfach
33:59einen sicheren,
33:59festen Glauben kriegt,
34:00dass ihr Vertrauen bekommt
34:01auf Jesus Christus,
34:04dass ihr euch prüft,
34:06vor allen Dingen,
34:06das ist eine ganz wichtige Sache.
34:09Ohne Selbstprüfung
34:10hat man schon,
34:12da taumelt ihr
34:13in der Sicherheit rum,
34:14die am Ende nichts ist,
34:17die nur Schall und Rauch ist
34:18und Trug.
34:22Ja, das ist es gewesen.
34:23Kurzes Video heute,
34:25nur das Vorwort.
34:28Aber ich lese Vorworte gern,
34:29die sind wichtig.
34:30Oftmals steht da viel Gutes drin.
34:3234, na ja gut,
34:33das ist doch ganz schön ausgedehnt.
34:35Na ja, ich habe wieder gequatscht,
34:36wie so ein Wasserfall,
34:37aber das ist halt wichtig.
34:40Ich muss ja davon ausgehen,
34:41dass es auch Christen gibt,
34:42die sich Christen nennen
34:43und die gar keine Christen sind.
34:44Da kenne ich so viele.
34:45Meine Tante,
34:46die guckt so und dachte,
34:47das ist Gottesdienst an,
34:49aber geht nie in die Kirche,
34:50die spendet nichts,
34:50die liest nie die Bibel.
34:54Guckt aber Gottesdienste an.
34:56Und bei solchen Leuten,
34:56genau für solche Leute,
34:57mache ich das,
34:58weil da ist zu bezweifeln,
35:00ob die überhaupt begriffen haben,
35:01worum es geht.
35:03Die sind dort reinerzogen
35:04oder reingewachsen
35:05in so eine Strömung
35:07und die kennen das nicht anders.
35:12Die sind so sozialisiert
35:13und hängen da drinnen fest.
35:16Und solche Leute
35:17will ich auch erreichen.
35:21Oder solche wie den vorhin,
35:22na gut,
35:23da ist das Thema zu speziell
35:24für einen Atheisten,
35:25da begreift gar nichts.
35:27Der hat überhaupt nicht begriffen,
35:29worum es mir ging,
35:29dass er schuldig ist vor Gott
35:32und dass er seine Sünde bekennen muss.
35:37Wir haben uns unterhalten,
35:38dann sind wir irgendwie
35:40auf die Moral gekommen,
35:42auf moralische Werte,
35:44weil das ist immer so ein Thema,
35:45das spreche ich bei vielen an.
35:47So ein Öffner praktisch.
35:51Und dann habe ich,
35:52wie war das?
35:54Jedenfalls war das auch meiner Meinung
35:56und da habe ich gesagt,
35:57sehen Sie,
35:57die Meinung,
35:59die Sie gerade haben,
36:00das sind biblische Werte.
36:01Das geht zurück
36:02auf das biblische,
36:03auf die Bibel.
36:05Ich lese gerade die Bibel,
36:06habe schon die Bibel
36:07vor der Nase gehalten
36:08und da hat er erst mal
36:08nach unten geguckt.
36:11Da wusste gar nicht,
36:12da war wie,
36:13als hätte ich dem eine gefeuert.
36:16Erst mal geschockt,
36:18dass ich die Bibel lese.
36:19Der Blick,
36:19das hättet ihr sehen müssen.
36:22Und dann sind wir aber trotzdem
36:23noch irgendwie ins Gespräch gekommen.
36:25Aber hätte ich den Koran gelesen
36:26oder die Upanishaden
36:27oder irgendwas,
36:28da hätte er,
36:29oh was,
36:29ja,
36:30interessant.
36:30Aber bei der Bibel,
36:31oh,
36:33warum ist das so?
36:33Leute,
36:34warum ist das so?
36:35Fragt euch das mal.
36:40Wenn die Bibel bloß ein Märchenbuch ist,
36:42warum hat man dann solche Angst vor der Bibel,
36:44dass man die sogar verbieten wollte,
36:46schon oftmals in der Geschichte,
36:48ist aber nie,
36:48hat nie funktioniert.
36:50Selbst bei den Kommunisten
36:51sind immer Bibeln reingekommen.
36:53Kein Regime hat das geschafft,
36:55die Bibel zu unterdrücken.
36:56Nicht eines.
36:57Gott bewacht sein Wort,
36:58dass wir das behalten bis zum Schluss,
37:00bis er uns hier abholt.
37:02Und selbst dann,
37:03nach der Eindrückung,
37:04wird mit Sicherheit das Wort verkündigt.
37:06Steht ja in der Offenbarung.
37:08Ja,
37:10das wollte ich mal loswerden
37:11heute bei dem schönen Wetter.
37:13Gut,
37:14das soll es das gewesen sein.
37:15Da wünsche ich euch,
37:19dass ihr drüber nachdenkt,
37:20wenn ihr euch Christen nennt,
37:22dass ihr eure Bibel zur Hand nehmt
37:23und heute anfängt,
37:24geht raus,
37:25setzt euch bei dem schönen Wetter
37:26irgendwo auf eine Bank,
37:27lest mal Kapitel in der Bibel.
37:28Ihr müsst wissen,
37:29was dort drin steht.
37:30Liebe Leute,
37:31nochmal.
37:32Ich werde euch das jetzt
37:33unter die Nase reiben,
37:35bis es euch überall wieder rauskommt.
37:36Ihr müsst die Geister unterscheiden.
37:39Ihr müsst den Willen Gottes kennen.
37:43Er kommt nicht zu euch und sagt,
37:44ja,
37:44du musst Maik oder Kerstin,
37:46du musst jetzt dies und jenes machen.
37:48Es steht in der Schrift.
37:50Er hat uns die Schrift dazu gegeben.
37:51Da steht alles,
37:52was wir wissen müssen.
37:54Wie sollen wir sein?
37:55Was sollen wir tun?
37:56Was sollen wir glauben?
37:58Wie sieht Gott uns?
37:59Wie sehen wir ihn?
38:00Er offenbart sich ja in seinem Wort.
38:02Und das ist halt alles mit diesem,
38:04da hat er schon recht,
38:05er das Vorwort geschrieben hat.
38:07Das ist alles mit dem Humanismus kaputt gegangen.
38:10Das jüdische Denken ist ein völlig anderes.
38:12Im jüdischen Denken hat sich Gott offenbart
38:15und wird verkündigt.
38:16Und in diesem
38:17griechischen Denken,
38:22in diesem anthropozentrischen Denken,
38:24da steht der Mensch im Mittelgrund
38:26und versucht Gott hin und her zu beweisen
38:27oder weg zu beweisen sogar.
38:30Das ist der Unterschied.
38:30Unser Denken hat sich in den Jahrhunderten
38:32völlig gewandelt.
38:33Noch vor 500, 600 Jahrhunderten
38:36gab das gar keine Frage.
38:37Da haben die Leute einfach
38:38an die Existenz von Gott,
38:39Teufel und Dämonen geglaubt.
38:41Das war dort gang und gäbe.
38:43Das hat dort einfach dazugehört.
38:45Und das ist heute völlig weg
38:46durch die Wissenschaft,
38:47durch die Aufklärung,
38:48durch die sogenannte Aufklärung.
38:51Die sollte er uns befreien
38:52von diesem mystischen Nebel aus der Bibel
38:55und von diesem Götterglauben
38:56hin zum Humanismus.
38:58Und was hat uns die Aufklärung gebracht?
39:02Krieg, Hunger.
39:06Tod und Teufel bringt die Aufklärung uns.
39:09Deswegen warnt uns die Bibel auch
39:11vor Philosophie,
39:12weil das Menschenweisheit ist,
39:13die am Ende zu nichts führt.
39:16Das klingt erstmal schön,
39:17damit kann man auf den Pudding hauen.
39:18Ich bin Philosoph.
39:19Ich denke groß und weit
39:22und habe riesen Gedankengebäude,
39:23aber am Ende stehen wir vor Gott nackig.
39:25Und er sagt, hast du geglaubt?
39:27Hast du das Evangelium,
39:29hast du das auch von meines Sohnes angenommen?
39:31Hast du dich geändert?
39:32Hast du meinen Willen befolgt?
39:34Hast du so gelebt,
39:35wie ich das von dir erwarte?
39:37Hast du mich an dir wirken gelassen?
39:41Oder hast du das alles in den Sand,
39:43in den Sand, wie sagt man,
39:47in den Sand gesetzt
39:47und in den Wind geschlagen?
39:49Das wird die Frage sein.
39:51Ich habe wieder mein lumpiges Hemd an,
39:53kommt Gott von der Arbeit.
39:55Im Wald geht das.
39:57Das werden die Fragen Gottes sein,
39:58wenn er überhaupt solche Fragen stellt.
40:00Vielleicht fragt er er bloß,
40:01hast du das Opfer meines Sohnes angenommen?
40:03Wenn du sagst, nein,
40:05sind keine weiteren Fragen.
40:06Wie beim Gericht,
40:07keine weiteren Fragen.
40:08Ende.
40:09Fall abgeschlossen.
40:10Und da will ich euch bewahren.
40:13Ich bin da auch noch nicht so,
40:14dass ich jetzt großartig
40:15große Töne spucken könnte
40:16und ich bin der große Guru
40:18und der Lehrmeister,
40:19weil ich hier Videos mache.
40:20Ach komm, Leute, hört auf.
40:21Bei mir sieht es doch genauso aus.
40:24Ich bin genau noch so am Lernen
40:25und dadurch,
40:26dass ich das hier mache,
40:27mit euch zusammen lerne ich ja auch viel.
40:29Ich wäre vielleicht sonst nie
40:31auf die Idee gekommen,
40:31das Buch eigentlich so irgendwie
40:33so ausführlich zu lesen
40:34und so drüber nachzudenken,
40:35wie wenn ich das mit euch mache.
40:36Deswegen mache ich das auch.
40:37Es ist ein bisschen Egoismus auch dabei.
40:39Ich werde ja für mich was mit rausholen.
40:40So, das soll es das gewesen sein.
40:47Wollen wir noch beten zum Herr Jesus,
40:49dass den Menschen die Augen aufgehen.
40:53Herr Jesus,
40:54hab Dank für das Vorwort heute,
40:56für die Betrachtung.
40:58Hab auch Dank für die Gedanken,
40:59die ich jetzt hier äußern
41:00und mitteilen durfte.
41:01Und wir wollen dich bitten,
41:02Herr Jesus,
41:03dass du den Menschen,
41:03die noch irgendwo in dem Christentum,
41:05was nicht errettend ist,
41:07festhängen,
41:07dass du auch denen die Augen öffnest,
41:10dass sie dich doch noch erkennen richtig
41:11und dass sie dein Wort lesen
41:13und dich annehmen.
41:14Und wer hat das auch Schätzen,
41:15was du gemacht hast für uns auch,
41:17dass natürlich die Gnade des Vaters schätzen,
41:20dass er seinen Sohn dahin gegeben hat.
41:21Wer würde das machen von uns?
41:24Das setzt schon eine große Liebe voraus,
41:27die du und der Vater zu uns haben.
41:28Und Herr Jesus und himmlische Vater,
41:30wir wollen herzlich danken dafür
41:31und wollen um Hilfe bitten
41:34und um Segen für die Zeit.
41:37Bis zum nächsten Mal.
41:38Amen.
41:40Ja.
41:41Ist wieder die schöne Stelle,
41:43die ich euch letztens gezeigt habe.
41:44Ich habe die Kamera ein bisschen eingestellt,
41:45dass die Videos nicht immer gleich sind.
41:47Letztens, wo die Kamera aus war,
41:49kam hier ein Hase angehoppelt.
41:50Der saß hier unten vor dem Hofstand,
41:52hat mich die ganze Zeit dumm angeklotzt.
41:54Der ist nicht abgehauen.
41:55Mist.
41:56Hätten wir den noch mit drauf gehabt.
41:58Ist ein richtiger schöner Hase.
41:59Ganz lange Ohren.
42:00Ja gut, wenn ich hier quatsch,
42:03dann bleiben die weg.
42:04Aber ich war dann ruhig
42:05und habe das Video nochmal angeguckt,
42:07habe hier zusammengeräumt,
42:07schön lang und dann kam er.
42:10Hier ist schön, hier ist wunderschön.
42:12Hoffentlich bleibt das noch ein paar Wochen so,
42:14das Wetter.
42:15Dann geht der eklige Winter wieder los.
42:18Kalt und Nass.
42:19Gut, okay, dann wünsche ich euch Gottes Segen.
42:23Wünsche euch, dass ihr die Videos wirklich zu Herzen nehmt.
42:26Auch wenn man sich mal rumalbern, rumblödeln,
42:27wenn ich manchmal eine Kramasse mache
42:28oder irgendeinen dumm Spruch oder so.
42:31Aber man muss das ja irgendwie ein bisschen alles auflockern.
42:35Man kann ja nicht so verkrampft irgendwie.
42:37Das ist dann auch wieder,
42:38wenn jemand gar so verkrampft ist,
42:39ist das dann auch wieder ein Zeichen,
42:41dass da irgendwas nicht stimmt.
42:42Nicht zu albern,
42:44nicht zu verkrampft,
42:45immer schön in der Mitte.
42:48Die goldene Mitte.
42:49Außer beim Glauben.
42:51Da gibt es keine goldene Mitte.
42:52Entweder Bibel oder Hölle.
42:55Ganz einfach.
42:57Gut, also dann, wie immer,
42:59prüft alles,
43:00behaltet das Gute.
43:02Und ich war jetzt hier in Bärmflücken.
43:04Der ganze Busch, alles voll vor mir.
43:06Kein Mensch zu sehen, nichts.
43:08Wunderbar.
43:10Ciao.
43:12Ciao.
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