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  • vor 9 Minuten
24 Jahre Haft für Ex-Minister Ábalos: Urteil nach Spaniens Maskenaffäre

Der frühere Verkehrsminister José Luis Ábalos ist vom Obersten Gericht zu 24 Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass er Teil eines Korruptionsnetzwerks war, das während der Pandemie in die Vergabe lukrativer Maskenaufträge eingriff.

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Transkript
00:01Der oberste Gerichtshof Spaniens hat den ehemaligen Verkehrsminister José Luis Abalos wegen Korruption zu 24 Jahren Haft verurteilt.
00:10Er war einst eine führende Persönlichkeit in der sozialistischen Partei von Ministerpräsident Pedro Sánchez.
00:15Abalos wurde unter anderem wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Korruption, Veruntreuung öffentlicher Gelder und Einflussnahme schuldig gesprochen.
00:24Das Gericht verurteilte zudem seinen ehemaligen Mitarbeiter Col do García.
00:28Den beiden Männern wird vorgeworfen, während der Covid-19-Pandemie Bestechungsgelder für die Vergabe öffentlicher Aufträge im Wert von mehreren
00:36Millionen Euro für medizinische Güter wie Atemschutzmasken angenommen zu haben.
00:41Das Urteil ist ein schwerer politischer Schlag für Ministerpräsident Sánchez.
00:45Er steht wegen mehrerer separater Korruptionsermittlungen gegen aktuelle und ehemalige Persönlichkeiten aus seinem Umfeld schon länger unter Druck.
00:52Die Entscheidung des Gerichts ist besonders bedeutsam, da es sich um die erste größere rechtskräftige Verurteilung eines ehemaligen hochrangigen Mitglieds
01:00der Regierung Sánchez handelt.
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