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  • vor 3 Stunden
Initiative abgelehnt: Schweiz sagt Nein zu Bevölkerungsgrenze von 10 Millionen

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat eine Begrenzung der Einwohnerzahl auf zehn Millionen Menschen deutlich abgelehnt. Zustimmung gab es hingegen für eine Reform des Zivildienstes, die den Wechsel von der Armee in den Ersatzdienst erschwert.

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Transkript
00:00Die Schweizer Wählerinnen und Wähler haben die sogenannte 10-Millionen-Initiative mehrheitlich abgelehnt.
00:06Doch die Zustimmung für die Begrenzung der Einwanderung in die Schweiz geht über die Wählerbasis der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei SVP
00:15hinaus, die die Initiative eingebracht hatte.
00:19Trotz der Niederlage sprach der Chef der SVP, Marcel Dettling, von einer Ohrfeige für die abgehobenen Politiker in Bundesbern.
00:27Vor allem in den Städten und in den EU-freundlicheren Westschweizer Kantonen wurde die Begrenzung der Zuwanderung abgelehnt.
00:36Die Initiative Nein zu einer Schweiz mit 10 Millionen wollte auch die Freizügigkeit von EU-Bürgerinnen und Bürgern einschränken.
00:44In der Schweiz leben derzeit 9,1 Millionen Menschen, hinter denen aus Italien sind Deutsche die zweitgrößte Gruppe der Wohnbevölkerung
00:53aus dem Ausland.
00:54Der Schweizer Arbeitgeberverband zeigte sich erleichtert und erklärte aber, wie die meisten politischen Parteien, es gelte, die Sorgen der Bürgerinnen
01:03und Bürger ernst zu nehmen und Reformen einzuleiten.
01:06In einem weiteren Referendum stimmte eine knappe Mehrheit für ein neues Zivildienstgesetz, das der Schweizer Armee den Vorrang einräumt.
01:15Ja, sehr gut.
01:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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