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  • vor 23 Stunden
Mexikos Verschwundenenkrise rückt bei WM ins Rampenlicht

Während im Stadion die Eröffnungsfeier tobt, hoffen Betroffene mit einer Demonstration auf Aufmerksamkeit für die Krise der Verschwundenen. Neue mutmaßliche Hinrichtungsorte der Kartelle lenken den Blick erneut auf eine der tiefsten Wunden Mexikos.

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Transkript
00:00Start der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt.
00:05Für viele Mexikaner ein Tag der Freude, für andere ein weiterer Tag der Trauer.
00:10Während Fans im Aztekenstadion feierten, marschierten davor mehr als 1000 Angehörige verschwundener Personen,
00:18hielten Kerzen und zeigten Fotos ihrer Lieben.
00:21In ganz Mexiko werden aktuell rund 130.000 Menschen vermisst.
00:27Die Botschaft der Angehörigen, während sich die Welt dem Fußball widmet,
00:33geraten die verschwundenen Mexikos in Vergessenheit.
00:37Die Zahl der Vermissten ist den Behörden zufolge in den vergangenen zwei Jahrzehnten stetig gestiegen,
00:43parallel zum Erstarken organisierter Kriminalität.
00:47Viele Vermisstenfälle dürften in Verbindung mit kriminellen Machenschaften stehen,
00:51mit Drogenhandel, Erpressung und Menschenhandel.
00:54Die Opfer wurden offenbar entführt, getötet und dann irgendwo verscharrt.
01:02Wer nach den Vermissten in Mexiko fragt oder sie gar sucht,
01:06sieht sich der Bedrohung durch Kriminelle ausgesetzt.
01:09Die Regierung, so beklagen Angehörige, biete ihnen keinen ausreichenden Schutz.
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