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  • vor 13 Stunden
Von Mango bis Minze: Der umstrittene Boom der Nikotinbeutel

Trotz Warnungen der WHO vor Suchtgefahren und möglichen Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung boomen Nikotinbeutel in Portugal. Während der Markt rasant wächst, diskutieren Politik, Behörden und Gesundheitsexperten über strengere Regeln.

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Transkript
00:02Klein, unauffällig und ohne Rauch. Nikotinbeutel werden in Portugal immer beliebter, obwohl es
00:08lange Zeit keine klaren Regeln für ihren Verkauf gab. Die Beutel werden zwischen Lippe und Zahnfleisch
00:13platziert und geben dort Nikotin ab, ohne dass Tabak verbrannt wird. Monatelang wurden sie in
00:18Tabakläden und Kiosken in einer rechtlichen Grauzone verkauft. Erst nachdem die Produkte
00:24in Portugal der Verbrauchsteuer für Tabak- und Nikotinprodukte unterstellt wurden, begann
00:28Tabakiera in diesem Jahr offiziell mit dem Vertrieb. Das Unternehmen sieht in den Beutel
00:33eine weniger schädliche Alternative zur klassischen Zigarette.
01:11Mit Aromen wie Minze, Roten Beeren oder Mango sorgen die Produkte bei Gesundheitsexperten
01:15für wachsende Bedenken. Sie warnen, dass Nikotinbeutel dadurch besonders attraktiv für Jugendliche
01:20und Nichtraucher werden können.
01:40Jeder einzelne Beute kann so viel Nikotin enthalten wie mehrere herkömmliche Zigaretten. Auch ohne Tabak bleibt das
01:47Potenzial hoch, ebenso wie die gesundheitlichen Risiken.
02:10Die Portugiesische Regierung arbeitet inzwischen an neuen Vorschriften. Geplant sind
02:15Werbebeschränkungen, strengere Regeln für den Verkauf sowie mögliche Verbote von Aromen und
02:20auffälligen Verpackungen. Ziel ist es, den schnell wachsenden Markt stärker zu regulieren.
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