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  • 5 anni fa

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00:13Grazie a tutti.
00:44Grazie a tutti.
01:09Grazie a tutti.
01:41Grazie a tutti.
02:00Marina di Carrara liegt in der Höhe von Pisa, etwa 50 Kilometer westlich, direkt an einer romantischen Bucht.
02:07Sonne, Mädchen, Strand, die Hotels und alles ist vorbereitet, ist gerüstet für den Ansturm der Teutonen, die auch in diesem
02:15Jahr wieder zum oberitalienischen Küstengrill kommen werden.
02:20Segeln, der große Sport in dieser Bucht von Marina di Carrara, am Fuße der Apuanischen Alpen.
02:35Carrara ist auch das Welthandelszentrum für Marmor. Schon die alten Römer deckten hier ihren Bedarf.
02:41Und nicht zuletzt Michelangelo für seine berühmten Werke ließ sich von hier die wertvollen Quader holen.
02:49Heute eine Touristenaktion und natürlich ein großes industrielles Handwerk.
02:55Und hier, das ist Rosanna Vaudetti, unsere griechische Göttin, die heute Abend mit Giulio Marchetti neben mir durch diese Spiele
03:05führen wird, unter dem Titel Götter, Titanen, Helden und Menschen.
03:09Und da kommen unsere, ja, unsere Titanen, die Schiedsrichter Guido Pancaldi links und Gennaro Olivieri.
03:21Voll besetzt die Tribünen hier unmittelbar unten am Strand.
03:26Eine herrliche Kulisse mit sehr viel Dekoration aufgebaut, das Ganze in Form eines allegorischen Spektakulums des 18. Jahrhunderts.
03:35Wir wollen sie in die klassischen Sagen der Griechen und der Römer einführen.
03:41Und verzeihen sie uns, wenn wir nicht immer der Vorlage unmittelbar folgen.
03:46Viele Schlachtenbummler, auch aus der Bundesrepublik, die die Mannschaft aus Schliersee, die hier startet, unterstützen werden.
03:52Hier schauen wir so quasi in den Spiegel zu den Kommentatoren hinauf in die Kabinen.
03:59Guten Abend zu Hause.
04:07Ja, sehen sie uns nach, wenn wir in den folgenden Spielen nicht immer der klassischen Vorlage folgen.
04:12Denn dieses ist ein Spiel und es soll Spaß machen.
04:14Es ist die Premiere der 77er Runde von Spiele ohne Grenzen.
04:21Schlachtenbummler, sagte ich schon aus der Bundesrepublik, die Schliersee unterstützen wollen.
04:24Auch eine große Gruppe aus Volkmaßen bei Kassel mit Transparenten, mit Fahnen sind sie hier nach Marina di Carrara gereist.
04:38Noch einmal dieses klassische Schulschiff, nachgebaut der Originalversion und dann die Dekoration, die einiges erwarten lassen darf.
04:49Zurecht erwarten lassen darf.
04:51Und wir sind nicht alleine, bei mir natürlich hier oben in der Kabine, Herr Askeller.
04:55Guten Abend, liebe Zuschauer.
04:57Wir werden uns dann gleich in die einzelnen Mannschaften vorstellen.
05:01Es ist ja wieder eine entsprechende internationalen Runde, die ganzen.
05:03Und wer mit dabei?
05:04Wir sehen also Eiken aus Belgien.
05:07Dann die Schweizer aus Freienbach.
05:13Dann unsere deutsche Mannschaft natürlich aus Schliersee.
05:17Die Franzosen aus Embarid.
05:23Großbritannien ist mit Beverley vertreten.
05:27Die Niederländer mit Dalsen.
05:32Und natürlich der Lokalmatador Marina di Carrara.
05:46Sie haben vorn, die die Spiele hier tragen, werden die Joker sein.
05:50Sie werden sie ihm dann zu Bilde reichen, wenn es Zeit ist, an die doppelte Punktzahl zu denken.
06:01Und jetzt noch einmal der Eiken-Spielleiter Giulio Marchetti.
06:06Und Gennaro Ieri, der Hautschiedsminister, alles bekannte Gesichter.
06:11Aber jetzt zu unserem ersten Gott zu Amor.
06:13Dem kleinen Spitzbuben der Liebe, der nie älter wird, sondern stets sein Knabenalter beibehält.
06:18Er, der Sohn der Aphrodite, schießt mit seinen Liebespfeilen nach den Herzen der Menschen.
06:23Und ich glaube, jeder von Ihnen hat schon mal einen kleinen Schuss hinten ins Kreuz bekommen,
06:27der dann bis ins Herz vorgedrungen ist.
06:29Und man wusste nie, war es ein Hexenschuss oder war es wirklich die Liebe, die einen getroffen hat.
06:33Nun, was passiert?
06:34Das heißt, von den sechs Mannschaften, die jetzt im Spiel sind, es sind alle dabei, außer die Mannschaft aus Holland.
06:44Und Sie werden jetzt versuchen, die Pfeile des Amors aufzufangen.
06:47Mit den Herzen, die Sie in der Hand tragen.
06:49Und derjenige, der das erste Herz auf seinem Pfeil oder mit seinem Schild aufgefangen hat,
06:56wird seine Angebiete als erster entdecken und die einen Hand ums Zuwerfen.
07:08Und hier sehen Sie schon die Hübschen, die es zu gewinnen gibt.
07:13Allerdings sind sie sehr unterschiedlich.
07:15Während die erste nur 60 Kilo wiegt, die zweite 70, 80, 90, 100 bis 120 Kilogramm.
07:22Das heißt also, möglichst früh einen Pfeil von Amor einzufangen.
07:26Einen Pfeil hier in der Apfel mit Lametta behängt, damit er auch in der Kamera funkelt und glitzert.
07:31Jetzt die Schweizer Freienbach.
07:33Auch ihn hat der Pfeil des Amors getroffen.
07:38Nur unser Schlierseher kämpft noch.
07:41Unsere Jungs, die ja sonst im Fenster und ganz groß sind,
07:45im Pfeile einen Fang haben, was da wir finden.
07:51Es ist übrigens Herbert C. Müller aus Schliersee.
07:57Und da er schon verheiratet ist, strengt er sich auch hier nicht besonders an.
08:02Sein Hobby ist, den Garten in Ordnung halten und nicht Amors Pfeile zu erhaschen.
08:10Aber das Spiel ist nicht zu Ende, wenn man den Pfeil eingefangen hat,
08:13sondern die Damen müssen dann anschließend noch von den Herren auf einem Schlitten
08:17in ein Ziel gebracht werden.
08:19Und da kann man noch einiges gut machen und noch einige Punkte für sich herausholen.
08:24Ja, das ist wieder der Bezug zur Wirklichkeit.
08:26Es genügt allein die Liebe nicht, wenn man die Angebetete nicht auch zu Hause am heimischen Herd hat.
08:30Und das wird also der zweite Teil der Aufgabe sein.
08:36Ja, jetzt gibt es nur noch zwei, den Franzosen und den Deutschen.
08:39Aber jetzt Schliersee hat also doch noch den Pfeil erwischt.
08:48Und hier sehen Sie die Damen.
08:50Die eine ist schwerer als die andere.
08:55Und wie schwer es die Korpulenten haben, werden Sie gleich sehen.
09:00Wenn Sie zu Ihren Herren streben wollen.
09:02Aber zuerst wird nach Art der Nymphen ein Reigen gebildet.
09:05Und Sie werden zuerst noch einmal den Tanz der Jungfrauen tanzen.
09:24Und jetzt sehen Sie gleich, warum es schwierig ist, wenn man Koppel in das Band muss.
09:29Durch diese Röhre hindurch, zu dem Angebeteten hin stürmen.
09:33Und da werden natürlich die Röcke gerafft.
09:35Und da hängen die 90 oder 100 oder 20 Kilodamen im Westen.
09:42Ja, und dann sehen Sie die Schlitten.
09:44Diese Schlitten heißen so, dürften es an, bis zu einem Ziel zu ziehen.
09:47Und da entsprechend werden dann die Plätze und die Punkte vergeben.
09:55Ja, der Schliersee, er holt auf, er holt auf.
09:59Er zieht unheimlich an.
10:01Und der Herbert Ziemüller.
10:03Unser 31-jähriger Bautzimmerer.
10:16Aber ich glaube, es ist nur der vorletzte Platz in diesem Spiel drin gewesen.
10:21Wir haben abends noch einmal seine Mitspielerin, die Bärbel Haslinger.
10:25Sie ist in Wirklichkeit circa nur 46 Kilo schwer.
10:28Aber diesmal musste sie eine 100-Kilo-Dame spielen.
10:33Ja, als hoch er sie, mit dem Hinsinken wird es wohl nichts mehr.
10:36Selbst auf den letzten Meter nicht.
10:37Da sinkt er noch eher aus dem sandigen Boden.
10:43So, also, der Franzose hat es aufgeschafft.
10:48Unser Marie Krö, er ist nur 16 Jahre alt und hat es dementsprechend auch schwer gehabt,
10:53seine Dame mit 120 Kilogramm in den Ziel zu bringen.
10:57Wenn Sie fragen, wie die Gewichte verteilt wurden, die Gewichte waren natürlich in den Schlitten gesteckt.
11:02Die Damen waren alle in ihrem eigenen Leben Gewicht.
11:06Sie hatten nur etwas ausgepolsterte Gewänder.
11:08Aber jetzt zu den Punkten.
11:10Marina Di Carrara, erster Platz, sechs Punkte.
11:13Freienbach, Schweiz, zweiter Platz.
11:15Alken, Belgien, dritter.
11:20Die anderen Punkte sind jetzt nicht ganz interessant.
11:22Sie warten natürlich auf Schliersee, aber zwei Punkte.
11:26Vorletzter Platz.
11:28Bisschen schlechter Anfang, aber das ist kein schlechtes Omen.
11:39Das ist kein schlechtes Omen.
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