00:01Die Europäische Union hat gegen 16 weitere russische Beamte wegen der Verschleppung zehntausender Kinder aus der Ukraine Sanktionen verhängt.
00:09Die Sanktionen richten sich gegen Personen, die für die systematische und rechtswidrige Deportation, Zwangsumsiedlung und Zwangsassimilation ukrainischer Minderjähriger verantwortlich sind.
00:21Sieben Organisationen wurden ebenfalls sanktioniert, darunter russische staatliche Einrichtungen, die dem Bildungsministerium angegliedert sind.
00:57Zu den Sanktionen gehören das Einfrieren.
01:00von Vermögenswerten und Ein- und Durchreiseverbote in der EU.
01:03Außerdem wird Bürgern und Unternehmen der EU untersagt, den sanktionierten Geld oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
01:15Während die vier deutschen Passagiere der Hunter-Virus-Kreuzfahrt symptomfrei sind, beschreibt die WHO den Gesundheitszustand der infizierten Französin als
01:24sehr kritisch.
01:25Sie wird im Hôpital Bichard in Paris auf der Intensivstation behandelt.
01:30Auch die 22 Verdachtsfälle werden in Frankreich 42 Tage lang in Krankenhäusern isoliert.
01:37In den Isolationszimmern wird die Luft ganz besonders gefiltert.
02:03In den Niederlanden müssen zwölf Krankenhausbeschäftigte in Quarantäne,
02:08weil sie beim Umgang mit dem Blut eines infizierten Patienten die Protokolle nicht eingehalten hatten.
02:14Gegen das Hunter-Virus gibt es keine Therapie.
02:17Es können nur die Symptome behandelt werden.
02:24EU-Erweiterungskommissarin Marta Koss hat die Mitgliedstaaten aufgefordert,
02:28bis Juli alle Verhandlungskapitel für den EU-Beitritt der Ukraine und Moldawiens zu eröffnen.
02:34Laut Koss sollte der erste von insgesamt sechs Clustern, in denen die Verhandlungskapitel zusammengefasst sind,
02:41im Juni eröffnet werden, die verbleibenden fünf dann bis Juli.
02:44Die Cluster gruppieren Politikbereiche wie Binnenmarkt oder Außenbeziehungen.
02:49Die Kandidaten müssen sie an EU-Standards anpassen, bevor sie beitreten können.
02:54Nach Einschätzung der Kommission ist die Ukraine technisch bereit.
02:58Bislang hatte sich Ungarns bisheriger Regierungschef Viktor Orban mit seiner Veto-Politik
03:03dem Beitrittsprozess der Ukraine in den Weg gestellt.
03:06Nach dem Führungswechsel in Budapest hofft die Kommission auf mehr Entgegenkommen.
03:11Doch auch sie hat zwar die Fortschritte der Ukraine gelobt,
03:14aber auch betont, dass der Prozess von den Leistungen bei den Reformbemühungen abhängt.
03:19Eine zeitliche Beitrittsperspektive gab sie nicht.
03:22Die Führung in Kiew drängt darauf, sobald wie möglich einen klaren Zeitplan zu vereinbaren.
03:33Mindestens 40.000 Menschen haben sich am Tag des Generalstreiks in Belgien
03:37einem Protestmarsch durch die Straßen von Brüssel angeschlossen.
03:41Zu der Demonstration hatten die drei größten Gewerkschaften des Landes aufgerufen,
03:46um die als unsozial bezeichneten Reformen der Regierung anzubrangern.
03:53Im Fokus stehen die Pläne zu Renten-, Kaufkraft- und automatischer Lohnindexierung.
03:59Die steigenden Energiepreise haben die Frustration verschärft.
04:03Schon seit anderthalb Jahren machen die Gewerkschaften gegen die Koalitionsregierung von Barth de Wever mobil.
04:13Der öffentliche Nahverkehr im ganzen Land war eingeschränkt.
04:16Am Flughafen Charleroi wurden alle Flüge gestrichen.
04:20In Brüssel fiel die Hälfte der Flüge aus.
04:23Am vorherigen Protestmarsch im März hatten sich etwa doppelt so viele Menschen beteiligt.
04:36Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat erklärt,
04:41die EU könne bereits in diesem Sommer ein EU-weites Social-Media-Verbot für Kinder vorschlagen.
04:46Der Druck mehrerer Mitgliedstaaten, den Online-Schutz für Minderjährige zu verstärken, nimmt ganz offensichtlich zu.
04:55Vor allem Frankreich, Spanien, Griechenland und Dänemark verlangen verstärkte EU-weite Maßnahmen,
05:01um Kinder vor schädlichen Inhalten in den sozialen Medien zu schützen.
05:28Mehrere EU-Länder arbeiten bereits an nationalen Gesetzen.
05:32Doch die Kommission sollte nach Ansicht vieler einen harmonisierten Ansatz im gesamten EU-Binnenmarkt einführen.
05:40Eine der größten Herausforderungen besteht darin, eine gemeinsame technische Lösung für die Altersüberprüfung zu finden.
05:48Von der Leyen verweist auf eine App, die dem EU-System für digitale Covid-Zertifikate nachempfunden ist.
05:56Allerdings sehen mehrere Staaten diese App skeptisch.
05:59Auch Cyber-Sicherheitsexperten haben Bedenken wegen potenzieller technischer Schwachstellen dieser App.
06:11Der britische Premierminister Keir Starmer hat versprochen, sich dafür einzusetzen,
06:16das Vertrauen seines Landes in die Labour-Partei nach den verheerenden Ergebnissen der Kommunalwahlen vergangene Woche wiederherzustellen.
06:22Dazu gehöre auch eine Annäherung an die Europäische Union, sagte er am Montag in einer Rede nach der Wahl.
06:28Für Britain.
06:30The last government was defined by breaking our relationship with Europe.
06:35This Labour government will be defined by rebuilding our relationship with Europe,
06:40by putting Britain at the heart of Europe.
06:43So that we are stronger on the economy, stronger on trade, stronger on defence, you may need.
06:50Because standing shoulder to shoulder with the countries that most share our interests, our values and our enemies,
07:00that is the right choice for Britain, that is the Labour choice for Britain.
07:03Stammers Popularität ist seit seiner Wahl stark gesunken.
07:07Forderungen nach seinem Rücktritt weist er weiterhin zurück.
07:11This is nothing less than a battle for the soul of our nation.
07:17And I want to be crystal clear about how we will win it.
07:21Because we cannot win as a weaker version of Reform or the Greens.
07:26We can only win as a stronger version of Labour.
07:30A mainstream party of power, not protest.
07:37Stammer hofft mit seiner Rede am Montag und einer Reihe ehrgeiziger Gesetzesvorhaben wieder an Schwung zu gewinnen.
07:47Syriens Außenminister Assad Hassan al-Shaibani ist in Brüssel, um die EU-Außenbeauftragte Kaya Kalas zu treffen.
07:54Er bittet die EU um Unterstützung für den politischen Übergang in Syrien.
07:59Einige europäische Staaten, vor allem Deutschland, haben Damaskus aufgefordert,
08:04die Heimkehr von syrischen Staatsangehörigen zu erleichtern.
08:08In einem Exklusivinterview mit Euronews sagt der syrische Außenminister,
08:12ohne finanzielle Hilfe führe dies zu Chaos in seinem Land.
08:16There have been talks about Syrian refugees in Europe, and in Germany in particular,
08:21and there are talks and an agreement on a mechanism that will not hinder the process of reconstruction in Syria
08:26today.
08:27This is another thing I do not agree with,
08:29especially since today European countries no longer accept granting asylum to those who leave Syria,
08:34especially since today they believe that the situation in Syria evolved with a secure and stable law.
08:39However, we have warned against this matter, that imposing an involuntary and undignified return of Syrians
08:46will lead to chaos in Syria and that the situation in Syria needs to create an appropriate environment.
08:51There will be a Al-Bona-Syra.
08:54Da viele EU-Regierungen eine strengere Migrations- und Asylpolitik anstreben,
09:01sieht die EU die Stabilisierung Syriens als Schlüssel für schnellere Rückführungen.
09:06Die EU macht finanzielle Hilfe aber davon abhängig,
09:09dass Syriens Regierung den Schutz ethnischer und religiöser Minderheiten gewährleistet.
09:18Die EU hat am Montag beschlossen, Sanktionen gegen israelische Siedler zu verhängen.
09:23Hintergrund ist die andauernde Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland.
09:27Der Schritt wurde durch die Unterstützung der neuen ungarischen Regierung ermöglicht.
09:31Unter anderem sollen Vermögenswerte eingefroren und Reiseverbote verhängt werden.
09:36International wächst die Kritik an Israels Siedlungsausbau und der eskalierenden Gewalt in den besetzten Gebieten.
10:03Die Maßnahmen richten sich auch gegen Mitglieder der Hamas,
10:06die von der EU als terroristische Organisation eingestuft wird.
10:09Für einige Länder war das Bedingung für die Unterstützung der Sanktionen.
10:14Neben Sanktionen gegen gewalttätige Siedler prüft die EU weitere Optionen.
10:18Offenbar liegt auch ein Handelsverbot für Produkte aus den israelischen Siedlungen auf dem Tisch,
10:22sowie mögliche hohe EU-Zölle auf Importe.
10:25Sie sollen darauf abziehen, einen solchen Handel unrentabel zu machen.
10:29Viele dieser Maßnahmen werden jedoch schwer umzusetzen sein,
10:32da sie entweder eine einstimmige Zustimmung oder eine qualifizierte Mehrheit unter den EU-Mitgliedstaaten erfordern würden.
10:43Griechenland ist Gastgeber des multinationalen Manövers NATO Tiger Meet 2026.
10:50Es wird von der NATO koordiniert und vom Geschwade der griechischen Luftstreitkräfte in Araxos ausgerichtet.
10:58Bis zum 14. Mai nehmen täglich mehr als 50 Kampfflugzeuge und Hubschrauber aus europäischen und verbündeten Ländern an komplexen Luftmissionen
11:08teil.
11:08Auch die Bundeswehr ist dabei.
11:11Unter realen Bedingungen wird die moderne Kriegsführung simuliert.
11:15Dabei geht es um Luftüberlegenheit, Zielangriffe, Abfangmanöver und das Ausschalten der feindlichen Luftabwehr.
11:22An der Übung nehmen Streitkräfte aus Griechenland, Deutschland, Belgien, der Schweiz, Spanien, Italien, Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik teil.
11:32Ziel des Trainings ist es, die Interoperabilität und Zusammenarbeit zwischen den verbündeten Luftstreitkräften zu verbessern.
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