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Nachrichten des Tages | 7. Mai 2026 - Mittagsausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 7. Mai 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:01Iran-Krieg. USA schießen auf iranischen Öltanker. Trump drängt parallel auf Friedenslösung.
00:10IWF-Vize Berger im Euronews-Interview. EU-Länder brauchen gezielte Maßnahmen gegen hohe Energiepreise.
00:21EU-Skeptiker Mélenchon will 2027 Präsident werden. Übrige Linke will eigenen Kandidaten.
00:31US-Präsident Donald Trump sieht ein Friedensabkommen mit dem Iran in greifbarer Nähe.
00:37Washington und Teheran hätten in den vergangenen 24 Stunden sehr gute Gespräche geführt, so Trump.
00:43Seine Äußerung steht in krassem Gegensatz zu früheren Aussagen.
00:47Nur Stunden zuvor hatte Trump gedroht, den Iran erneut und intensiver als zuvor zu bombardieren, sollte das Land kein Abkommen
00:55schließen.
00:56Der Iran hat noch nicht auf den neuen Vorschlag der USA reagiert und will Vermittler Pakistan seine Position in Kürze
01:04mitteilen.
01:29Der Waffenstillstand zwischen den beiden Seiten hält zwar an, ist aber weiterhin fragil.
01:34Am Mittwoch beschoss das US-Militär einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker im Golf von Oman, als dieser versuchte in
01:43Richtung eines iranischen Hafens zu fahren.
01:46Unterdessen sitzen Schiffe weiterhin im persischen Golf fest, weil sie die Straße von Hormuz nicht passieren können.
01:56Ein französischer Flugzeugträger bewegte sich zuletzt südlich des Suezkanals ins Rote Meer, um sich auf eine mögliche Mission im Rahmen
02:05eines von Frankreich und Großbritannien geführten Plans für die Straße von Hormuz vorzubereiten.
02:10Die französischen Streitkräfte gaben am Mittwoch bekannt, dass die Verlegung eines atomgetriebenen Flugzeugträgers, der Charles de Gaulle, die jüngste Phase
02:19eines Einsatzes im Nahen Osten darstelle.
02:22Durch diesen Schritt nähert sich Frankreichs einziger Flugzeugträger der umstrittenen Meerenge, durch die normalerweise ein Fünftel des weltweit benötigten Öls
02:30transportiert wird.
02:32Die breitere Hormuz-Koalition wurde von Frankreich, Großbritannien und mehr als 50 weiteren Nationen ins Leben gerufen.
02:40Obersquillum Verne, Sprecher des Stabschefs der französischen Streitkräfte, betonte jedoch, dass die Koalition erst dann operativ werde, wenn zwei Voraussetzungen
02:49erfüllt seien.
02:50Erstens müsse die Bedrohung für die Schifffahrt abnehmen und die Schifffahrtsindustrie müsse Vertrauen fassen, die Meerenge zu nutzen.
02:57Zweitens werde jede Operation die Zustimmung der Nachbarländer erfordern.
03:02Die Charles de Gaulle hat etwa 20 Rafale-Kampfflugzeuge an Bord und wird von acht Fregatten eskortiert.
03:11In einer Zeit geopolitischer Unsicherheit und der Verschiebung von Machtverhältnissen sieht Europa neuen Herausforderungen im Bereich der Verteidigung entgegen.
03:21Im Gespräch mit Euronews skizziert EU-Verteidigungskommissar Andrius Kibilius in Athen die Richtung der bevorstehenden Veränderungen.
03:30Wir müssen nachdenken, was ich gesagt habe.
03:33Wir leben durch sehr große Herausforderungen, wie wir sagen, 360 Grad.
03:40Es gibt große Herausforderungen in der Medrheinischen Region, wegen der Krieg in Iran und der Stabilisierung des Middle East.
03:49Natürlich gibt es Herausforderungen und Bedrohungen in der Osten, wegen der Russischen Krieg gegen die Ukraine.
03:54Und es gibt Herausforderungen, die die Amerikaner sehr klar sagen, in ihren Strategien, dass sie ihre Presence auf dem europäischen
04:02Kontinenten verhindern.
04:02Und sie wollen, dass Europa die principale Verantwortung für die konventionelle Defense nehmen.
04:07In einem solchen Umgebung müssen wir definitiv mit unserer Defense-Friedenheit erfordern.
04:12Wir machen das viel.
04:14Grieße zeigt gute Beispiele.
04:18Mit Blick auf die Rüstungsproduktion erklärte der Kommissar, dass Russland weiterhin einen Vorsprung habe.
04:26Das ist eine von diesen Beispiele, weil Russland noch nicht ausproduziert.
04:34Und in verschiedenen Bereichen.
04:37Und das ist deshalb, dass wir unsere Produktion haben.
04:41Wir müssen viel lernen aus der Ukraine, wie wir produzieren, nicht nur die Produktion von Outcouture,
04:59Das europäische Verteidigungsmodell müsste sich ändern.
05:27Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat sich zur Rückgabe von Millionen Euro,
05:32und US-Dollar an die Ukraine geäußert.
05:35Neben Bargeld seien Mitarbeitern einer staatlichen ukrainischen Bank im März auch Gold abgenommen worden.
05:41Damals hatte die ungarische Polizei einen Konvoi von Geldtransportern in der Nähe von Budapest gestürmt.
05:48Beschlagnahmt worden seien 40 Millionen US-Dollar und 35 Millionen Euro sowie 9 Kilogramm Gold.
05:55Die ungarischen Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen wegen Geldwäsche ein.
06:00Es habe der Verdacht bestanden, die Gelder könnten mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen.
06:05Der scheidende ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wies die Regierung an,
06:10Bargeld und Gold während der laufenden Ermittlungen bis zu 60 Tage lang einzubehalten.
06:15Die Anwälte der Bank argumentierten jedoch, die ukrainischen Fahrzeuge hätten einen Routinetransport von Österreich in die Ukraine durchgeführt.
06:27Die EU-Länder haben es versäumt, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um betroffene Haushalte und Unternehmen vor den steigenden Energiepreisen zu
06:35schützen,
06:35so sagte Helge Berger, stellvertretender Direktor des Internationalen Währungsfonds, in der Euronews-Sendung Europe Today.
06:42Berger forderte die Staaten auf, sich auf konkrete Lösungen für die am stärksten gefährdeten Gruppen zu konzentrieren.
07:04Nach Angaben des IWF sind die Ölpreise um rund 70 Prozent gestiegen,
07:09während die europäischen Gaspreise weiterhin etwa 45 Prozent über dem Niveau vor Beginn des Iran-Kriegs liegen,
07:15obwohl die Preissteigerungen weniger drastisch ausfallen als der Schock 2022,
07:20wird erwartet, dass sie das Wachstum in der EU dennoch stark belasten.
07:25Angesichts des aktuellen Energieschocks stellte der IWF fest,
07:28dass 33 Prozent der nicht zielgerichteten Stromsubventionen an die reichsten 20 Prozent der Bevölkerung gehen könnten,
07:35verglichen mit 11 Prozent für die ärmsten EU-Bürger.
07:38Diese Kluft sei bei den Subventionen für Kraftstoffe noch größer.
07:42Der IWF stellte fest, dass diese Subventionen potenziell zu 34 Prozent den reichsten Haushalten zugute kämen und nur zu 9
07:50Prozent den ärmsten.
07:55Die politische Linke Frankreichs hat vor den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr zur Einheit aufgerufen.
08:02Zuvor hatte der Vorsitzende der linksradikalen und EU-skeptischen Partei La France Insoumise seine Kandidatur angekündigt.
08:10Jean-Luc Mélenchons Schritt sorgt unter gemäßigteren Linken für Unmut.
08:14Sie wünschen sich einen weniger polarisierenden Kandidaten.
08:18Der heute 74-Jährige war bereits in den Jahren 2012, 17 und 22 angetreten, hat es aber nicht in die
08:25Stichwahl geschafft.
08:26Abgeordnete der Grünen, der Sozialisten und der Partei La Pré haben daher Zweifel an seiner Eignung.
08:32Die größte Herausforderung dürfte für ihn der Kampf gegen den rechtsextremen Rassemblement National sein,
08:38der im Laufe der vergangenen Jahre in der französischen Mitte an Popularität gewonnen hat.
08:45Mélenchon will, dass sich die französische Regierung gemeinsam mit Madrid gegen den Krieg der USA und Israels im Nahen Osten
08:52stellt.
08:52Er warnt vor einer Ausbreitung des Konflikts und vor den drohenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen.
08:58Mélenchon zeigte sich zuletzt zuversichtlich.
09:01Ich glaube, wir werden sie haushoch schlagen, so der Politiker.
09:07Den Linken gegenüber steht der Rassemblement National.
09:10Für ihn wird entweder die umstrittene 57-jährige Marine Le Pen ins Rennen gehen oder der 30-jährige Parteivorsitzende Jordan
09:18Bardella.
09:19Nach aktuellem Stand darf Le Pen nicht kandidieren.
09:22Sie wurde wegen Veruntreuung von EU-Geldern zu einer Haftstrafe verurteilt.
09:26Außerdem ist sie für die Dauer von fünf Jahren von der Kandidatur für öffentliche Ämter ausgeschlossen.
09:32Le Pen ist allerdings in Berufung gegangen, Ausgang offen.
09:35Teile der französischen Linken wollen nun ein Bündnis formen, aber unter Ausschluss von Mélenchons La France Insoumise.
09:42Eine Abstimmung soll klären, wer als Präsidentschaftskandidat antreten darf.
09:50Die Schneedecke in den griechischen Bergen, eine lebenswichtige Wasserquelle für Gemeinden, Landwirtschaft und natürliche Ökosysteme während der trockenen Sommermonate,
09:59ist in den letzten vier Jahrzehnten um mehr als die Hälfte zurückgegangen.
10:03Das geht aus einer neuen Studie von Konstantin Alexopoulos und Ian Willis vom Scott Polar Research Institute der Universität Cambridge
10:12hervor.
10:13Ein internationales Team von Forschern nutzte dabei eine Kombination aus Satellitenbildern, Klimadaten, Geländekarten und künstlicher Intelligenz.
10:22Sie analysierten, wie sich steigende Temperaturen im Mittelmeerraum auf die Schneedecke in den griechischen Bergen ausgewirkt haben.
10:29Mithilfe eines Tools, dem Snowmapper, stellten die Forscher fest, dass die Schneedecke in den letzten 40 Jahren um 58 Prozent
10:37zurückgegangen ist,
10:38wobei sich der Rückgang seit Beginn des 21. Jahrhunderts beschleunigt hat.
10:43Die Forscher nutzten Satellitenbilder von NASA- und ESA-Missionen.
10:47Weil Wolken und Schatten oft eine klare Beobachtung verhindern,
10:51setzte das Team maschinelles Lernen eine Technik der KI ein, um Lücken zu füllen.
10:55Das führte zur Entwicklung des Tools, das tägliche Schneebedeckungskarten für zehn der höchsten Gebirgszüge Griechenlands bereitstellt
11:02und den Zeitraum von 1984 bis 2025 abdeckt.
11:08Die Ergebnisse zeigen, dass Griechenland seine winterliche Schneedecke schneller verliert als die meisten anderen Gebirgszüge.
11:15Der Verlust der Schneedecke in den Bergen weltweit ist ein Indikator dafür,
11:19wie Klimawandel Druck auf die natürliche Umwelt ausübt.
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